Fela Kuti

Fela Kuti Bild: Fela Kuti, auf dem Cover seines Albums „Sorrow, Tears and Blood“ (1977)

Fela Kuti wurde am 15. Oktober 1938 in Abeokuta, Nigeria, geboren. Ende der 1960er-Jahre kombinierte der nigerianische Saxophonist, Keyboarder und Sänger die ghanaische Pop-Spielart Highlife mit Jazz-Elemente – der Afrobeat war geboren. Bis zu seinem Tod am 2. August 1997 veröffentlichte Fela Kuti über zwanzig LPs mit seinen Bands Afrika '70 und Egypt 80.

Kuti war auch als Menschenrechts-Aktivist tätig, was sich auch in seinen regimekritischen Songtexten wiederspiegelte. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn Seun Kuti die Band Egypt 80.



Fela Kuti im Programm von ByteFM:

Tony Allen, Mitbegründer des Afrobeat, ist tot

(01.05.2020)
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Neben Roach war auch Bebop-Drummer Art Blakey ein großer Einfluss für den jungen Tony Allen. Im Jahr 1964 traf Allen erstmalig auf den Musiker und Bandleader Fela Kuti, in dessen Band Africa ’70 er mehr als zehn Jahre spielte – und mit dem er dem Afrobeat zu internationaler Bekanntheit verhalf. // Mit seinem charakteristischen Schlagzeugspiel – einer Symbiose aus Highlife, Soul, Funk, Jazz und traditioneller Musik seiner Heimat Nigeria – gilt Allen als maßgeblicher Architekt des Genres. Selbst Fela Kuti sagte einmal, dass es ohne Tony Allen keinen Afrobeat geben würde. Allen verließ die Band im Jahr 1979 nach einem Zerwürfnis mit Fela Kuti. Dieser benötigte in der Folge vier einzelne Drummer, um die Lücke zu füllen, die Allen hinterließ. 1984 emigrierte Tony Allen nach London, ein paar Jahre später dann nach Paris.

Tony Allen in Paris: „Afropusherman“ von Psyco On Da Bus

(12.08.2020)
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Zuvor war der gebürtige Nigerianer vor allem bekannt als Schlagzeuger von Africa '70. Das war die Band um Fela Kuti. Bis heute gilt Kuti als „Vater des Afrobeat“, der Funk und westafrikanische Grooves und Themen zu etwas Neuem Verband. // Der junge Tony Allen nahm alles an Einflüssen auf, was ihn umgab: die lokale Jùjú-Musik, US-amerikanischen Jazz und die sich herausbildende Highlife-Szene. Nach 15 Jahren an der Seite – oder besser im Rücken – von Fela Kuti hatte Allen Ende der 70er genug. Finanzielle Streitigkeiten erleichtern ihm vermutlich 1979 seinen Abschied von Kuti.

Reggae-Musiker Majek Fashek ist tot

(03.06.2020)
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Mit der Anti-Apartheid-Hymne „Free Africa, Free Mandela“ wurde er Ende der 80er-Jahre auch international bekannt. Fashek griff Einflüsse von Musikern wie Bob Marley, Jimi Hendrix und Fela Kuti auf. Sein musikalischer Stil bewegte sich dabei zwischen karibischer Musik und traditionellen Musikstilen seiner Heimat – ein Mix, den er selbst als „Kpangolo“ bezeichnete.

Seun Kuti & Egypt 80 - „Black Times“ (Album der Woche)

(26.02.2018)
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Seun Kuti & Egypt 80 - „Black Times“ (Strut Records) Manche Eltern vererben ihren Kindern Häuser, manche wertvolle Gegenstände – doch als Fela Kuti im Jahr 1997 unter bis heute mysteriösen Umständen starb, vererbte er seine Band. Kein leichtes Erbe, das der junge Seun Kuti antreten musste: Sein Vater war nicht nur der nigerianische König des Afrobeats – er hatte das Genre erfunden.

Superstar, Systemkritiker, Provokateur – Fela Kuti in sechs Songs

(15.10.2018)
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Fela Kuti, der am 15. Oktober 2018 80 Jahre alt geworden wäre „Superstar, Sänger, Musiker, Panafrikanist, Polygamist, Mystiker, Legende“ – mit diesen viel zitierten Worten beschrieb Carlos Moore in seiner Biographie „Fela Kuti – This Bitch Of A Life“ die Vielseitigkeit des nigerianischen Bandleaders, Saxophonisten, Sängers und Aktivisten. // Oktober 2018 80 Jahre alt geworden wäre „Superstar, Sänger, Musiker, Panafrikanist, Polygamist, Mystiker, Legende“ – mit diesen viel zitierten Worten beschrieb Carlos Moore in seiner Biographie „Fela Kuti – This Bitch Of A Life“ die Vielseitigkeit des nigerianischen Bandleaders, Saxophonisten, Sängers und Aktivisten. Als Kuti am 2. August 1997 unter bis heute ungeklärten Umständen starb, hinterließ er ein beeindruckendes musikalisches Vermächtnis: Mit dem Afrobeat war er für die Schöpfung eines ganzen Genres verantwortlich, eine hypnotische, jazzige Mutation der in Ghana entstandenen Highlife-Musik, deren Einfluss bis in die Gegenwart tiefe Spuren hinterlassen hat. // Oktober 2018 wäre er 80 Jahre alt geworden. Wir haben Moores Zitat zum Anlass genommen, Fela Kuti in sechs Songs zu porträtieren. Superstar Fela Kuti war nicht nur ein musikalischer Pionier, er war auch einer der größten Popstars seines Landes. // Anfang der 80er-Jahre bot Motown Records ihm einen Millionen schweren Plattenvertrag an – einem Künstler, dessen stets über zehn Minuten lange Songs eigentlich pures Radiogift waren. Kuti lehnte ab. Sänger Fela Kuti stammte aus einem bürgerlichem Haushalt. Am 15. Oktober 1938 wurde in der nigerianischen Großstadt Abeokuta geboren, als Sohn einer feministischen Aktivistin und eines Pfarrers. // Doch als er sich 1986 von seinen verbleibenden zwölf Ehefrauen scheiden ließ, nannte er als Grund, dass kein Mann das Recht habe, den Körper einer Frau zu besitzen. Was das alles über den Menschen Fela Kuti aussagt, ist in Retrospektive schwer interpretierbar. Nur eins ist klar: Er war stets Provokateur.

Afrobeat aus New York City – das neue Album von Antibalas

(21.08.2012)
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Ich bin allerdings überzeugt, dass eine Botschaft, ein Anliegen der Musik zusätzlich Ausdruckskraft verleiht.“ Das Genre Afrobeat geht zurück auf den nigerianischen Musiker und Menschenrechts-Aktivisten Fela Kuti. Zusammen mit dem Schlagzeuger Tony Allen vermischte Fela Kuti in den 70er-Jahren Elemente westafrikanischer Highlife-Musik mit amerikanischem Funk. Die Musik war für Fela Kuti immer auch Vehikel, ethnische Konflikte, Missmanagement und Korruption in den postkolonialen afrikanischen Ländern zu kritisieren. // Als ob James Brown und Duke Ellington gleichzeitig Musik machten“, erinnert sich Jordan McLean. In den späten 70er-Jahren, noch bevor Jordan zur Welt kam, war Fela Kuti mehrfach in New York, um Einflüsse für seine Musik zu sammeln. Mit seinen Konzerten beeinflusste er damals viele New Yorker Bands, allen voran David Byrne und die Talking Heads.

25.01.-31.01.

(25.01.2010)
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Jaga Jazzist - "One Arm Bandit" VÖ: 29.01.2010 Web: myspace Homepage Label: Ninja Tune Kaufen: "Wagner meets Fela Kuti!" soll Lars Horntveth, Kopf der norwegischen Experimental-Prog-Rock-Jazzcombo Jaga Jazzist das neue Album beschrieben haben. Wir ergänzen: Wagner meets Fela Kuti meets Zappa meets... die Liste der Einflüsse ist lang.

Seun Kuti & Egypt 80 (Ticket-Verlosung)

(08.04.2019)
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Seun Kuti Manche Eltern vererben ihren Kindern Häuser, manche wertvolle Gegenstände – doch als Fela Kuti im Jahr 1997 unter bis heute mysteriösen Umständen starb, vererbte er seinem Sohn seine Band. Kein leichtes Erbe, das der junge Seun Kuti antreten musste: Sein Vater war nicht nur der nigerianische König des Afrobeats – er hatte das Genre erfunden.

Album der Woche: "Master Mix: Red Hot + Arthur Russell"

(20.10.2014)
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Oft stehen diese Zusammenstellungen unter einem besonderen Thema, so wie zum Beispiel die letztjährig erschienene Red Hot + Fela, die der afrikanischen Musiklegende Fela Kuti Tribut zollt. Das aktuelle Projekt will das 1992 verstorbene Multitalent Arthur Russell ehren. Dieser war besonders ab den späten 70er-Jahren ein wegweisender Musiker, Cellist, Pionier der elektronischen Tanzmusik.

29.11.: "Das Leben ist sinnlos und führt zu nichts"

(29.11.2010)
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Zuletzt veröffentlichten sie ihr neues Album "Entren Lo Que Quieran", u.a. mit Gästen wie Mars Volta-Gitarrist Omar Rodríguez und Fela Kuti-Sohn Seun Kuti. Eine Herausforderung abseits der Musik suchte zuletzt Thom Yorke: Am Wochenende kreierte er in Brighton eine "menschliche Skulptur" mit Freiwilligen, die er über die Radiohead-Homepage rekrutierte.

Skinshape – „Umoja“ (Rezension)

(23.06.2020)
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Es genügt ihm nicht, mal eben so ein bisschen vermeintlichen Fela-Kuti-Zauberstaub auf seinen Beat zu streuseln. Vielmehr will er gerade nicht nach Fela Kuti klingen, wenn seine Musik Highlife-Einflüsse aufnimmt.

Fela Kuti & Africa '70 feat. Ginger Baker – „Let's Start“

(08.10.2019)
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Ginger Baker (Foto: Zoran Veselinovic, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons) „Let's Start“ von Fela Kuti ist eine Live-Aufnahme des nigerianischen Afrobeat-Bandleaders von 1970. Am Schlagzeug: der Brite Ginger Baker.

Roskilde Festival: Freitag

(02.07.2011)
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©Steffen Jørgensen/Roskilde Festival Es gibt stilistisch viele Pfade, die man im Roskilde-Programm gehen kann, der Metal-Fan bekommt genauso vielfach Hochprozentiges geboten wie Liebhaber afrikanischer Musik. Seun Anikulapo und Femi Kuti, die beiden Söhne von Fela Kuti, des lange verstorbenen Godfather des Afrobeats, führen in einem Doppelkonzert die Tradition ihres Vaters fort.

07.12.: Staatsangelegenheiten

(07.12.2010)
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" Und auch wenn er gescheitert ist, gelohnt hat sich die Kandidatur trotzdem, findet Jean: "He's a Grammy winner, he started a foundation, he has millions of fans around the world, he ran for president at a time when his country really needed him. The vibe you get from Bob Marley or Fela Kuti, that's the kind of legacy I want to leave." Wie schon der Guardian in der Unterüberschrift zum Artikel schreibt: "What scuppered Wyclef Jean's bid to be president of Haiti?

Tropeninstitut

Tony Allen Zu Gast

(27.06.2009 / 18 Uhr)
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Im Mai trafen sich Spex-Redakteur Jan Kedves und euer Tropeninstitut-Host mit Tony Allen, 68 Jahre, einst Schlagzeuger bei Fela Kuti und mit seinem neuen Album "Secret Agent" auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Wir spielten dem alten Afro-Beat Haudegen neue und alte, offensichtliche und schwer zu identifizierende Musik vor und ließen ihn kommentieren. // Und er hatte was zu sagen: Lakonisch, witzig und unglaublich gelassen spricht der "vielleicht beste Schlagzeuger aller Zeiten" (Brian Eno) über Probleme mit neurotischen Sängern, Hilife, Fluch & Segen der elektronischen Musik, über Fela Kuti, den musikalischen Widerstand gegen die Militärdiktatur in Nigeria und über das Geheimnis der auratisch gespielten Hihat.

The Good, The Bad & The Queen veröffentlichen Titeltrack ihres neuen Albums

(24.10.2018)
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So ist es auch auf dem Titeltrack, den die Band nun geteilt hat. Allen, der als Schlagzeuger von Fela Kuti weltbekannt wurde, spielt einen komplizierten aber dennoch entspannten Walzer, Simonons Bass klingt nach stoischem Reggae.

Ab sofort in Hamburg: die Juni-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

(02.06.2018)
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Unser Titelmotiv ist in diesem Monat Tony Allen, der mit seinem charakteristischen Schlagzeugspiel – eine Symbiose aus Highlife, Soul, Funk, Jazz und traditioneller Musik seiner Heimat Nigeria – als maßgeblicher Architekt des Afro-Beat gilt. Zu internationaler Bekanntheit verhalf er dem Genre vor allem zusammen mit Fela Kuti und dessen Band Africa '70, in der Tony Allen mehr als zehn Jahre spielte. Allen ist bis heute nicht nur als Solomusiker aktiv, sondern kollaboriert auch regelmäßig mit anderen MusikerInnen – so war und ist er Teil von Damon Albarns Supergroups The Good, The Bad & The Queen und Rocket Juice & The Moon oder sitzt beim Moritz Von Oswald Trio an den Drums.

Clubabend mit ByteFM im Thalia Theater, Hamburg

(01.06.2010)
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Man kann fragen, welche Rhythmen von welchem Teil Afrikas wo zuerst Eingang in die Folklore der Karibik fanden; oder ob die Kuduro DJs in Angola zuerst HipHop oder House gehört haben; oder welche Traditionen an der Vielvölkerbaustelle des Panamakanals entstanden; oder welcher James Brown Beat wann Fela Kuti inspiriert hat; oder wer die tiefsten Bässe, die dicksten Beats und die euphorisierendsten Tracks hat.

14.04.: Von wegen "One Love"

(14.04.2010)
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Bei TwentyFourBit, Pitchfork und Clashmusic findet man Nachrufe zu dem Drummer, der Musiker wie James Brown, Miles Davis oder Fela Kuti am Schlagwerk unterstützte. Mehr zum Thema in der heutigen Ausgabe vom ByteFM Magazin. Der Freitag freut sich auf den am 17.

Steve Reid verstorben

(14.04.2010)
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Steve Reid arbeitete über fünf Jahrzehnte in der Musikbranche. Unter anderem spielte er mit Größen wie Miles Davies, Fela Kuti, James Brown, Four Tet und Sun Ra. Reid lebte viele Jahre in Europa, darunter in München und in Lugano, in der Schweiz. 2006 begann er mit Electronikmusiker Kieran Hebden, alias Four Tet, zusammen zu spielen.

Tony Allen Tickets für Hamburg zu gewinnen

(25.11.2009)
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Tony Allen ist anerkannterweise der beste Schlagzeuger Afrikas und wohl einer der einflussreichsten Musiker dieses Kontinents überhaupt. Zusammen mit seinem langjährigen 'partner in crime' Fela Kuti gilt er als Erfinder des Afrobeat und stellt damit die Galionsfigur der afrikanischen Musikszene dar.

Zimmer 4 36

Nothing Personal

(27.09.2018 / 14 Uhr)
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Das Underground System kommt aus New York und hat sich nach einem Song des Nigerianers Fela Kuti benannt. Dessen Afrobeat ist auch wichtiger Einfluss auf die Musik der Amerikaner. Wie Fela Kuti vor 30, 40 Jahren kritisiert der junge Nigerianer Falz die Umstände in seiner Heimat: „Es gibt keinen Strom.

Was ist Musik

Die Diaspora war nach Hause zurückgekehrt

(13.03.2016 / 19 Uhr)
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Für die einen verkörpert Lamar den Soundtrack zu #blacklivesmatter, die zeitgenössische Verkörperung des afro-amerikanischen Weltgeistes, der auf seinen Platten Gangster-Rapper wie 2Pac und Afrobeat-Erfinder Fela Kuti als afrozentrische Gespenster in den Dialog bringt. Andere werfen ihm genau diese Beflissenheit vor und wünschen sich, dass der Conscious-Rapper aus dem Ghetto wieder mehr über die Straße und weniger über sein Bewusstsein rappt. // Also starring: Babyfather ft.Arca, Moodymann, Pusha T, Saul Williams, Kanye West, Rihanna, Still Weavens, Sadevillain, Fela Kuti, ...

Tony Allen & Hugh Masekela - „Rejoice“ (Rezension)

(19.03.2020)
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US-amerikanische Größen wie Stevie Wonder oder Sun Ra und sein Arkestra standen auf dem Line-up, genau wie der brasilianische Superstar Gilberto Gil oder die südafrikanische Ikone Miriam Makeba. Doch die spannendste Musik spielte fernab der Bühne. Fela Kuti, der sowohl damals wie heute wohl einflussreichste Musiker Nigerias, boykottierte das vom Militär-Diktatoren Olusegun Obasanjo gesponserte Festival.

„Bitteschön, Philophon! Vol. 1“ (Rezension)

(27.12.2018)
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Ghanaische MigrantInnen machten auch die geteilte Stadt zu einer Hochburg des Highlife – desjenigen Musikstils, den später Fela Kuti zum Afrobeat verwandelte. Dodou war eine der wichtigsten Figuren dieser als „Krautlife“ oder „Burger-Highlife“ genanntenm auf deutschsprachigem Boden produzierten Subkultur.

Brian Eno in sechs Songs

(15.05.2018)
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Parallel zu den Arbeiten an der Talking-Heads-Platte „Remain In Light“ experimentierte das Duo mit von Fela Kuti inspiriertem Afrobeat, Bandmaschinen und im Radio aufgenommenen Sound-Schnipseln. Das Ergebnis wurde „My Life In The Bushs Of Ghosts“, das erste von zwei Eno/Byrne-Alben.

Nadine Shah - „Holiday Destination“ (Rezension)

(22.08.2017)
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Die Musik schafft es dank der starken Rhythmusgruppe trotz düsterem Realismus und effektvoll eingesetzter Dissonanzen (zu hören im klaustrophobischen Titeltrack), mit Leichtigkeit Optimismus und positive Energie zu transportieren. Inspiration dazu fand Shah bei Fela Kuti, einem Meister der getanzten Revolution. Energetisch, angriffslustig und kratzig geht es in „Out Of The Way“ zu.

Ginger Baker wird 75

(19.08.2014)
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Nach dem Ende von Cream betätigte sich Ginger Baker in einer Vielzahl von Projekten. Er lebte viele Jahre in Südafrika, wo er an Aufnahmen von Fela Kuti beteiligt war. 2012 erschien ein Film über den Musiker - "Beware of Mr. Baker". Zurzeit ist er mit der Gruppe Ginger Baker's Jazz Confusion auf Tour.

01.12.: Offline für eine gute Sache

(01.12.2010)
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" Das Résumé fällt in Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung und Technisierung entsprechend aus: "Ein souveräner Umgang mit Leaks gehört inzwischen auch dazu." Souverän mag man auch Fela Kuti und John Lennon bezeichnen. Der Guardian fragt, wo zum Teufel heute die poplitischen Popstars stecken: "No governments are shaken by Snow Patrol; the FBI has no interest in Gary Barlow.

07.11: Go Fest!

(07.11.2009)
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Gestern noch im ByteFM Mixtape, da kam schon die Meldung vom baldigen aus der Redaktion. Unser Beileid an die Mitarbeiter der Netzzeitung. Die große Fela-Kuti -Vermarktung? -Ehrung? hat neben der Neuauflage seiner Musik auch ein Musical hervorgebracht, das Ende November an den Broadway kommt.

AfroHeat

Ein Weltbürger, ein genialer Erfinder und ein Hitlieferant

(26.05.2020 / 18 Uhr)
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Ende April verstarb der bedeutendste Drummer des Kontinents: Tony Allen aus Nigeria. Im stark von Fela Kuti geprägten Afrobeat schuf er mit seinem leichtfüßigen, oft polyrhythmischen Spiel ein Gegengewicht zu den stark funk-lastigen Grooves der restlichen Band.

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