Brian Eno

Brian Eno Bild: Brian Eno

Brian Eno (Brian Peter George Eno, 15. Mai 1948, Melton, England) ist ein britischer Musiker, Produzent, Musiktheoretiker und bildender Künstler. Bekannt ist er vor allem als Pionier der Ambient-Musik, die Songstrukturen zugunsten von Atmosphären bzw. Stimmungen aufgibt, und als Gründungsmitglied der Art-Rock-Band Roxy Music. Zudem ist er ein gefragter Produzent, unter anderem für U2, Coldplay, Talking Heads, Ultravox und John Cale.

1959 besuchte Eno das St. Josphs College in Ipswich, das zum Orden der Brüder der christlichen Schulen gehört, der sich in England „De La Salle Brothers” nennt. Auß dieser Zeit stammt sein voller offizieller Name Brian Peter George St. John le Baptiste de la Salle Eno. Anschließend studierte Eno Kunst. Brian Eno selbst bezeichnet sich als „Nicht-Musiker”, da er kein Instrument wirklich spielen kann und einen eher intuitiven Umgang mit Klängen pflegt. In den frühen 1970ern war Eno Keyboarder und Klangkünstler bei Roxy Music, an deren ersten beiden Alben „Roxy Music” (1972) und „For Your Pleasure” (1973) er beteiligt war. Nach seinem Ausstieg bei Roxy Music nahm er zunächst Alben mit experimenteller Popmusik auf. Sein Debüt war 1973 „Here Come The Warm Jets” gefolgt von „Taking Tiger Mountain By Strategy”. Mit „Another Green World” (1975) begann seine Abwendung vom Pop.

In den späten 1970ern arbeite Eno mit David Bowie an seiner „Berlin-Trilogie”, den Alben „Low” (1977), „Heroes” (1977) und „Lodger” zusammen. Außerdem nahm er Alben mit Robert Fripp von King Crimson und Musikern der Krautrockbands Cluster und Hammonia auf. Er produzierte einige Alben der Talking Heads, mit deren Sänger David Byrne er den experimentellen Klassiker „My Life In The Bush Of Ghosts” (1981) aufnahm. Bereits 1978 begann er seine Ambient-Experimente mit dem Album „Ambient 1: Music For Airports”. Als Klassiker des Genres gilt auch „Apollo: Atmospheres And Soundtracks”, das er mit seinem Bruder Roger Eno und Daniel Lanois für den Film „For All Of Mankind” einspielte. Eno nahm über die Jahre immer wieder Alben mit Geisteverwandten Musikern wie dem Trompeter John Hassell, dem Pianisten Harold Budd oder dem Zither-Spieler Laraaji auf. 2020 erschien „Mixing Colours”, eine weitere Zusammenarbeit mit seinem Bruder Roger. Ausserdem entwickelte Brian Eno die generative Musik-App „Bloom” für Smartphones und Tablets.



Brian Eno im Programm von ByteFM:

Brian Eno - "Small Craft On A Milk Sea"

(25.10.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
VÖ: 29.10.2010 Web: http://brian-eno.net/ Label: Warp Als im Sommer die Meldung die Runde machte, es würde ein neues Brian-Eno-Album auf Warp Records geben, liefen die elektronischen Musikdepeschen heiß wie bei wenig anderen Vorankündigungen unterhalb der Millionensellergröße. // Das dürfte allerdings viele verunsichern, um nicht zu sagen, enttäuschen, die von der Konstellation erwartet hatten, es käme nun der große, allumfassende Wurf eines Alternative Megastars. Aber an Meisterwerken bastelt Brian Eno als Künstler eigentlich schon lange nicht mehr. Der Versuch, etwas auf eine verbindliche Form hin zu verdichten, die dann als Monolith des momentanen Ausdruckspotentials im Raum steht, das ist, was Bands wie U2 machen müssen, wenn sie weiterhin Stadien füllen wollen. // Der Versuch, etwas auf eine verbindliche Form hin zu verdichten, die dann als Monolith des momentanen Ausdruckspotentials im Raum steht, das ist, was Bands wie U2 machen müssen, wenn sie weiterhin Stadien füllen wollen. Brian Eno sucht da lieber nach Erneuerung, nach spannenden Versuchsanordnungen und überreicht zum gegebenen Zeitpunkt eine Tüte mit bunter Mischung zum gefälligen Gernhaben. // Es ist ein sinnloses Unterfangen, auf kleinem Raum einen Künstler angemessen zu würdigen, dessen Verdienstliste noch länger ist als die seiner Vornamen. Also nur ganz kurz die Eckpunkte: Brian Eno ist Gott, weil er mit Roxy Music und seinen frühen Soloalben Art School, Prog Rock und Glam Rock zu einer Befreiung geführt hat, die in den Jahren seit 1972 das Vokabular und das ganze Sprachverständnis von dem, was eigentlich „Rockmusik“ ist, unendlich erweitert hat. // Wer seine Mainstream-Arbeiten (Pavarotti! Olympia! Dido!) verabscheut, findet aber immer genug Kunstvolles im Werkskatalog von Brian Eno und kann neben Bono und Co eben auch Namedrops wie Derek Jarman, Jah Wobble, Jon Hassell, Laurie Anderson und viele mehr auf sich einprasseln lassen, um des Mannes Sphäre zu erahnen.

Brian Eno in sechs Songs

(15.05.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Brian Eno in sechs Songs
Bildender Künstler, Produzent, Musiker und Erfinder des Ambient: Brian Eno wird 70 Jahre alt (Foto: Shamil Tanna) Ob mit David Bowie, Talking Heads, U2 oder Grace Jones: Brian Enos Status als einer der wichtigsten Produzenten der letzten 50 Jahre ist unbestritten. // John le Baptiste de la Salle Eno heißt, beschreibt sich oft ganz bescheiden als „Nicht-Musiker“ und hat dennoch eine beachtliche Solo-Karriere hingelegt. Am 15. Mai wird er 70 Jahre alt – ein guter Grund, das musikalische Schaffen des Brian Eno in sechs Songs zusammenzufassen. Der Außerirdische: „Ladytron“ (1972) Bereits während seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Winchester School Of Art zweckentfremdete Eno Kassettenrekorder als Musikinstrumente und experimentierte mit ihnen. // Für die Single „Ladytron“ verlangte Frontmann Bryan Ferry von ihm einen „Sound, der klingt wie der Mond“ – er bekam dieses außerirdische Intro, in dem Eno einen VCS3-Synthesizer durch seine selbstgebauten Kassetten-Delays jagt. Der Unabhängige: „Needles In The Camels Eyes“ (1974) Roxy Music war für Brian Eno nur der Anfang. 1973 verließ er die Band, genervt von Ferrys Star-Allüren und gelangweilt von der Rockmusik. // Das verstörende Highlight „2 Forms Of Anger“ macht auf eindringliche Art und Weise klar: Auch im Alter hat Brian Eno nichts von seiner Experimentierfreudigkeit eingebüßt.

„Remain In Light“: Das Art-Funk-Meisterwerk von Talking Heads wird 40

(08.10.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Remain In Light“: Das Art-Funk-Meisterwerk von Talking Heads wird 40
Talking Heads begannen ihre Karriere als zappelige, verkopfte Post-Punk-Band, inspiriert von ihren New Yorker Zeitgenossen Television. Auf „Fear Of Music“ begannen sie jedoch, gemeinsam mit ihrem Produzenten Brian Eno mit Tape-Loops und Afrobeat-Rhythmen zu experimentieren. Am deutlichsten war das im Opener „I Zimbra“ zu hören, ein bizarrer Mash-up aus Highlife-Gitarren und Dada-Poesie. // Letzterer wollte weitermachen, ahnte, dass da noch eine große Zukunft bevorstehen könnte. Als Frantz von Byrne gefragt wurde, für ein geheimes Duo-Projekt mit Brian Eno Schlagzeug zu spielen (der 1981 erschienene Sampling-Meilenstein „My Life In The Bush Of Ghosts“), schmiedete das Ehepaar einen Plan. // Mit „I Zimbra“ als Vorbild bauten sie die dichten Afrobeat-Grooves noch weiter aus. Rhythmen stapelten sich wild übereinander. Das Ergebnis steckten sie erst Brian Eno zu. Der Brite, der eigentlich ebenfalls nicht mehr mit Talking Heads zusammenarbeiten wollte, war begeistert. // Talking Heads und Brian Eno einigten sich eigentlich gemeinsam auf gleichmäßig verteilte Credits. Auf dem Album stand am Ende, nicht ganz überraschend: „All songs written by David Byrne and Brian Eno.“ Es gleicht einem Wunder, dass diese Band noch weitere zehn Jahre existieren konnte.

Wie eine Maschine, nur besser: Jaki Liebezeit in fünf Songs

(26.05.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Wie eine Maschine, nur besser: Jaki Liebezeit in fünf Songs
Joachim Witt – „Goldener Reiter“ (1981) Schon während des Zenits von Can hatte Liebezeit viele Gastauftritte, beispielsweise auf „Before And After Science“ von Brian Eno. Als die 70er-Jahre zu Ende gingen, Gründungsmitglieder die Band verließen und die Kreativität von Can langsam ausblutete, konzentrierte Liebezeit sich voll und ganz auf seine Karriere als Studiomusiker. // Maschineller als hier hat er nie geklungen – wobei in den Zwischenräumen immer wieder der Mensch dahinter durchscheint. Brian Eno / Jah Wobble – „Spinner“ (1995) Mitte der 80er-Jahre fand Liebezeit im ehemaligen Public-Image-Ltd-Bassisten Jah Wobble einen ebenbürtigen Rhythmusvirtuosen. // Zuerst arbeiteten sie auf den Soloplatten seines Can-Kollegen Holger Czukay zusammen („On The Way To The Peak Of Normal“) – ihr gemeinsamer Höhepunkt ist aber „Spinner“, ein irrwitziges Instrumentalstück, zu finden auf dem gleichnamigen Gemeinschaftsalbum von Jah Wobble und Brian Eno: Bass und Schlagzeug verzahnen sich hier in nahezu unmenschlicher Einheit. Gemeinsam lassen Wobble und Liebezeit komplexe Polyrhythmen wie aus einem Guss erscheinen – wie zu besten Can-Zeiten.

04.11.: "Im Frühjahr hat das Pult auf einmal gebrannt"

(04.11.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Beim Konzert von No Age jedenfalls konnte man den "kreativen Umgang" mit Lautstärke erleben, schreibt Benjamin Dannemann für taz.de. Auf ein "Ridiculous Brian Eno Interview" verweist Pitchfork. Ein gewisser Dick Flash vom Pork Magazine, der aussieht wie Brian Eno mit schwarzem Toupet und Brille, befragt Eno zu seinem neuen Album "Small Craft On A Milk Sea". // Eno, sichtlich genervt davon, freut sich aber nun über einen erfolgreichen Marketing-Coup, denn: Dick Flash sieht wirklich aus wie Brian Eno mit schwarzem Toupet und Brille, got it?! Wem diese britischen Produzenten und amerikanischen Bands zu den Ohren heraushängen, dem sei das japanisch-münchener Duo Coconami ans Herz gelegt.

Bagdad Brothers – „Brian Eno Says: Quit Your Job“

(23.12.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Bagdad Brothers – „Brian Eno Says: Quit Your Job“
Bagdad Brothers in „Brian Eno Says: Quit Your Job“ Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // „Mein erster Hinweis an Künstlerinnen und Künstler ist: ‚Such Dir keinen Job!‘“, sagte Produzentenlegende Brian Eno einst im Dezember 2015 in einem Vortrag. „Damit meine ich nicht, dass Ihr nichts machen sollt, sondern dass Ihr Euch in eine Lebenssituation begeben sollt, in der Ihr genau das machen könnt, was Ihr machen wollt.“ Eine Botschaft, die vom isländischen Duo Bagdad Brothers in unbeschwerten Indie-Pop verwandelt wird: „Brian Eno Says: Quit Your Job“ ist der Titel ihrer aktuellen Single, die aus jeder Sekunde pure Lebensfreude ausstrahlt. // „Damit meine ich nicht, dass Ihr nichts machen sollt, sondern dass Ihr Euch in eine Lebenssituation begeben sollt, in der Ihr genau das machen könnt, was Ihr machen wollt.“ Eine Botschaft, die vom isländischen Duo Bagdad Brothers in unbeschwerten Indie-Pop verwandelt wird: „Brian Eno Says: Quit Your Job“ ist der Titel ihrer aktuellen Single, die aus jeder Sekunde pure Lebensfreude ausstrahlt. // Bagdad Brothers sind Teil des KünstlerInnen-Kollektivs Post-Dreifing, das aus Reykjavík heraus wunderbare, federleichte Weirdo-Musik produziert – Enos Hinweis scheinen sie also vortrefflich in die Tat umzusetzen. „Brian Eno Says: Quit Your Job“ ist unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Brian Eno - „Before And After Science“ (Album der Woche)

(04.12.2017)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Brian Eno - „Before And After Science“ (Album der Woche)
Brian Eno - „Before And After Science“ (Polydor) Während sich das Jahr 2017 dem Ende entgegen neigt und traditionell wenig neue Musik veröffentlicht wird, nutzen wir die Chance, den Blick nach hinten zu richten: Statt neuer Langspieler stellen wir wegweisende Alben vor, die in 2017 Jubiläum feiern. // Den Anfang macht das fünfte Soloalbum des britischen Art-Rock- und Ambient-Pioniers Brian Peter George St. John le Baptiste de la Salle Eno aka Brian Eno, das im Dezember 1977 veröffentlicht wurde. Was „Before And After Science“ von seinen ebenso gefeierten Vorgängern „Here Come The Warm Jets“, „Another Green World“ und „Taking Tiger Mountain (By Strategy)“ absetzt, ist die nahezu schwindelerregende Menge an versammeltem Talent: Der langjährige Eno-Kollaborateur und King-Crimson-Cheffrickeler Robert Fripp an der Lead-Gitarre, Enos Ex-Roxy-Music-Kollege Phil Manzanera an der Rhythmus-Gitarre, das ehemalige Soft-Machine-Mitglied Percy Jones am bundlosen Bass, die deutschen Ambient-Wegbereiter Hans-Joachim Roedelius und Dieter Moebius an den Tasten.

08.11.: Vom Futter der Angst

(08.11.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Nicht das schönste Thema für so einen Novembermontagmorgen, aber da müssen wir jetzt durch! Den Anfang macht Mr. Brian Eno, auf Grund seines neuen Albums "Small Craft On A Milk Sea" derzeit ein viel gefragter Mann. // Und findet das ganz gut so. Auch er hat kürzlich ein neues Album veröffentlicht: Ray Davies von den Kinks. Im Gegensatz zu Brian Eno redet er ganz gerne über die Vergangenheit, z.B. wie er mit Alex Chilton im Duett gesungen oder mit seinem Bruder Dave den Heavy Metal erfunden hat.

Der mit der Lampe tanzt - zum 60. Geburtstag von David Byrne

(14.05.2012)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Im Gegensatz zum Erstling wird „More Songs...“ nicht in New York aufgenommen, sondern im Compass Point Studio auf den Bahamas, co-produziert von Brian Eno. 1979 folgt „Fear of Music“, wiederum mit Eno, und zeigt anstelle der bisherigen fast spielerischen Leichtigkeit der Talking Heads eine neue Neigung zum Düsteren in Text und Musik. // Afrikanische Polyrhythmik statt CBGBs-tauglicher Gradlinigkeit, vielschichtige Chorgesänge und Gesangsebenen statt des bisher einsamen Protagonisten Byrne und eine ganze Reihe von Mitmusikern und Instrumenten, statt der ursprünglichen Besetzung als Quartett. Die Songschreiber-Credits gelten zuerst David Byrne und Brian Eno und dann, der Legende nach nur auf Druck der anderen Bandmitglieder, auch Talking Heads. „Once In A Lifetime“ wird zur weiteren Hymne für eine Epoche und nichts ist geblieben vom unbeschwerten Pop der frühen Tage. // Weymouth und Frantz gründen den Tom Tom Club, Harrison geht solo, Byrne vertont ein Tanztheaterstück für die Choreographin Twyla Tharp („The Catherine Wheel“), produziert die B-52s und Fun Boy Three und macht mit Brian Eno die sehr einflussreiche Platte „My Life In The Bush Of Ghosts“: „Gefundene“ Vocals (TV-Evangelisten, Teufelsaustreiber, arabische Popsänger) werden mit prä-digitaler Elektronik konfrontiert, bis heute ein Blueprint für Sampling Bastler. 1982 wird „The Name Of This Band Is Talking Heads“ veröffentlicht, eine Art „Best Of“ im Live-Format, zusammengestellt aus Konzertmitschnitten von den Anfängen bis zur aktuellen extended Besetzung. 1983 erscheint nach drei Jahren Studiopause überraschend doch ein fünftes Talking Heads Album: „Speaking In Tongues“. // Weymouth und Frantz gründen den Tom Tom Club, Harrison geht solo, Byrne vertont ein Tanztheaterstück für die Choreographin Twyla Tharp („The Catherine Wheel“), produziert die B-52s und Fun Boy Three und macht mit Brian Eno die sehr einflussreiche Platte „My Life In The Bush Of Ghosts“: „Gefundene“ Vocals (TV-Evangelisten, Teufelsaustreiber, arabische Popsänger) werden mit prä-digitaler Elektronik konfrontiert, bis heute ein Blueprint für Sampling Bastler. 1982 wird „The Name Of This Band Is Talking Heads“ veröffentlicht, eine Art „Best Of“ im Live-Format, zusammengestellt aus Konzertmitschnitten von den Anfängen bis zur aktuellen extended Besetzung. 1983 erscheint nach drei Jahren Studiopause überraschend doch ein fünftes Talking Heads Album: „Speaking In Tongues“. Brian Eno ist nicht mehr im Boot, dafür gibt es eine Erstauflage mit einem Robert Rauschenberg Cover und der Sound ist verhältnismäßig poppig.

Was Ihr Wollt

The Best (and Worst) of Eno

(02.07.2011 / 11 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Einmal mehr gibt unser Album der Woche für die nächste Ausgabe von Was Ihr Wollt das Thema vor: „Drums Between the Bells“ von Brian Eno. Brian Eno ist einer der größten Produzenten unserer Zeit und einer der ersten, die das Aufnahme-Studio als Musik-Instrument eingesetzt haben. // Brian Eno ist einer der größten Produzenten unserer Zeit und einer der ersten, die das Aufnahme-Studio als Musik-Instrument eingesetzt haben. Ambient-Musik ist seine Erfindung. Brian Eno war zunächst Teil von Roxy Music, hat mit Nico gearbeitet, mit John Cale, er hat U2 produziert und die Talking Heads und in jüngerer Zeit für Anna Calvi Klavier gespielt und der jungen englischen Musikerin durch seine Begeisterung (sie sei die größte Sensation seit Patti Smith) einen ordentlichen Publicity-Schub gegeben.

Was Ihr Wollt

the Best (and Worst) of Eno

(28.06.2011 / 17 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Was Ihr Wollt - the Best (and Worst) of Eno
Einmal mehr gibt unser Album der Woche für die nächste Ausgabe von Was Ihr Wollt das Thema vor: „Drums Between the Bells“ von Brian Eno. Brian Eno ist einer der größten Produzenten unserer Zeit und einer der ersten, die das Aufnahme-Studio als Musik-Instrument eingesetzt haben. // Brian Eno ist einer der größten Produzenten unserer Zeit und einer der ersten, die das Aufnahme-Studio als Musik-Instrument eingesetzt haben. Ambient-Musik ist seine Erfindung. Brian Eno war zunächst Teil von Roxy Music, hat mit Nico gearbeitet, mit John Cale, er hat U2 produziert und die Talking Heads und in jüngerer Zeit für Anna Calvi Klavier gespielt und der jungen englischen Musikerin durch seine Begeisterung (sie sei die größte Sensation seit Patti Smith) einen ordentlichen Publicity-Schub gegeben.

Ambient-Pianist Harold Budd ist tot

(09.12.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Ambient-Pianist Harold Budd ist tot
Inspiriert von Morton Feldman und einer Rede des US-amerikanischen Komponisten John Cage wandte er sich dann verstärkt minimalistischen Kompositionen unter Einsatz von Basspfeifen, Gong-Klängen und sparsamen Instruktionen für die Musiker*innen zu. Heute zählt er zu den bekanntesten Vertretern der Ambient-Musik. Kollaborationen mit Brian Eno und anderen Seine erstes aufgenommenes Werk, „The Oak Of The Golden Dreams“ erschien dann erst 1970. // Kollaborationen mit Brian Eno und anderen Seine erstes aufgenommenes Werk, „The Oak Of The Golden Dreams“ erschien dann erst 1970. Ganze acht Jahre später brachte er das Album „The Pavillion Of Dreams“ heraus, welches von Brian Eno produziert wurde. Es war die erste von mehreren Kollaborationen zwischen den beiden. So war Eno auch an den Platten „Ambient 2: The Plateau Of Mirror“ (1980) und „The Pearl“ (1984) als Produzent beteiligt. // So war Eno auch an den Platten „Ambient 2: The Plateau Of Mirror“ (1980) und „The Pearl“ (1984) als Produzent beteiligt. Doch Budd arbeitete nicht nur mit Brian Eno zusammen, sondern auch mit dem britischen Songwriter und Produzenten Andy Partridge sowie The Cocteau Twins.

Was ist Musik

100 Jahre Dada im Pop

(07.02.2016 / 19 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
„Sein Titel `Stop Making Sense´ klingt ja wie das reinste Dada-Manifest.“ Lupenreiner Dada ist der erste Song auf «Fear of Music», dem mit Brian Eno produzierten Talking Heads-Album von 1979. «A bim beri glassala grandrid / E glassala tuffm I zimbra», singt Byrne, Hugo Balls Lautgedicht «Gadji beri bimba» von 1916. // „Für alle, die es nach Sinn verlangt oder Hinweisen darauf, was man wohl von der Reise, die man mit dem Absenken der Nadel am Plattenspieler angetreten hat, erwarten kann, gibt es einen linken Haken Marke Dada vor die Kinnlade.“ So Jonathan Lethem in seinem Buch über „Fear of Music“, dem er ein Zitat von Hugo Ball voranstellt: »Der Krieg ist auf einem krassen Irrtum begründet worden. Man hat die Menschen für Maschinen gehalten.« Zwei Jahre vor „Fear of Music“ samplet Brian Eno die „Ursonate“ von Kurt Schwitters für seinen Song „Kurts Rejoinder“. 1981 gehen Eno & Byrne den Schritt von der Hommage auf Dada zur Adaption der Methode Dada.

Brian Eno And The Words Of Rick Holland - "Drums Between The Bells"

(27.06.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
VÖ: 01.07.2011 Web: "http://brian-eno.net/drums-between-the-bells/" Label: Warp Allmählich können wir es nicht mehr verstecken: Brian Eno ist der Liebling der Redaktion. Ende Oktober des vergangenen Jahres veröffentliche er das Album „Small Craft On A Milk Sea“. // Ende Oktober des vergangenen Jahres veröffentliche er das Album „Small Craft On A Milk Sea“. ByteFM kürte es zum Album der Woche und schwärmte: „Brian Eno ist bei aller Immersionstauglichkeit der Existentialist unter den Klangtauchern. Hier will nichts in Fantasy-Welten entfliehen, keine preiswerte Spiritualität wird angestrebt, sondern eine künstlerische Praxis gezeigt, die eben immer schon da war, wo andere sich nach reiflicher Forschung hinbegeben, auf einer hörbaren Metaebene.“ Danach tauchte Eno mal hier mal da im Programm von ByteFM auf.

Brian Eno wird 65 Jahre alt

(15.05.2013)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Seit nun mehr als 40 Jahren ist Brian Eno, geboren am 15. Mai 1948 im beschaulichen Woodbridge in England, Teil der Musikindustrie. In den vergangenen Jahrzehnten avancierte er zum Erfinder, Revolutionär und Guru in vielen Bereichen der Musik. // " Zuletzt arbeitete Eno gemeinsam mit James Blake an dem Song "Digital Lion", welcher auf Blakes kürzlich erschienenem Album „Overgrown“ zu hören ist. Wir gratulieren dem Allround-Talent Brian Eno zum 65. Geburtstag!

ByteFM Groovebox

Wir können alles, außer Reinkultur, mit Klaus Walter

(21.04.2013 / 18 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
An einen solchen Flughafen fühlt sich der New Musical Express bei der Kollaboration von James Blake und Brian Eno erinnert, Eno war ja mal Experte für „Music for Airports“ und für das Leben. „Als der Musiker und Produzent Brian Eno Ende der siebziger Jahre die Band Talking Heads produzierte, pries er ihnen den Afrobeat des nigerianischen Musikers Fela Kuti mit den Worten an, dies sei der Klang der Zukunft.“ (taz, 9.4.)

Wolf Alice kündigen neues Album „Blue Weekend“ an

(24.02.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Wolf Alice kündigen neues Album „Blue Weekend“ an
Produziert wurde die Platte von Markus Dravs, der unter anderem schon für Arcade Fire, Björk und Brian Eno gearbeitet hat. Persönliches Storytelling Beim neuen Album stehe Ellie Rowsells persönliches Storytelling im Vordergrund, heißt es in einem Statement.

Whitney - „Candid“ (Album der Woche)"

(10.08.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Whitney - „Candid“ (Album der Woche)"
Dabei ist ihre Methode: Ein Coveralbum, zusammengesetzt aus Stücken von so verschiedenen Künstler*innen wie der 90er-Jahre-R&B-Gruppe SWV, den Studio-Revolutionären David Byrne und Brian Eno, oder dem Country-Urgestein John Denver. Raus aus der Komfortzone? Den Anfang macht „Bank Head“, im Original ein Track von Alternative-R&B-Superstar Kelela.

Neugier und Fokus: Vor fünf Jahren starb Dieter Moebius

(20.07.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neugier und Fokus: Vor fünf Jahren starb Dieter Moebius
Denn wo das Gros der Krautrock-Bands ziel- und verstandlos im Klangsumpf stocherte, verbanden sich bei Moebius Neugier und Fokus. Zu etwas, das weder ziellos mäanderte noch unter wissenschaftlicher Trockenheit zerkrümelte. Brian Eno gehörte ebenso zu seinen Mitmusikern wie Conny Plank, mit dem er unter anderem den seltsam betitelten Track „Rastakraut Pasta“ aufgenommen hat.

Huerco S. – „For Those Of You Who Have Never (And Also Those Who Have)“ (Rezension)

(20.06.2016)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Huerco S. – „For Those Of You Who Have Never (And Also Those Who Have)“ (Rezension)
Sein neues, zweites Album lässt Drums und Percussion nun vollständig weg und besteht aus neun Stücken, die man im weitesten Sinne als Ambient-Musik bezeichnen würde, denn sie stehen in einer musikalischen Tradition von Brian Eno bis William Basinski, die in den letzten Jahren wieder groß in Mode gekommen ist. "A Sea Of Love" heißt der erste Song, und der Titel ist programmatisch zu verstehen: "For Those Of You Who Have Never (And Also Those Who Have)" widmet sich der Schönheit loopbasierter Sequenzen, kleiner harmonischer Miniaturen, die nirgendwo herzukommen und nirgendwo hinzuführen scheinen.

Album der Woche: Ghostpoet - "Shedding Skin"

(23.02.2015)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Nur vier Monate vergehen zwischen ersten Demo-Aufnahmen und dem finalen Mastering. Der Musiker folgt damit dem Rat seines Kollegen Brian Eno, der zu schnellen und intensiven Aufnahmeprozessen tendiert, um sich anschließend wieder neuen Projekten zu widmen.

Lärm der Woche: Soundscapes zum Selbermachen und Selbstinszenierung

(13.10.2012)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Philip Glass hatte sich als Minimal-Komponist einen Namen gemacht. Eine ganz andere Musikrichtung ist Ambient, die wurde von Brian Eno erfunden. Inzwischen hat das Multitalent eine Ipad-App entwickelt, mit der jeder seine eigenen Ambient-Tracks komponieren kann.

03.08.: Der Konsens

(03.08.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Musicweek sieht "The Suburbs" gar auf Platz 1 der britischen Charts. Wie gestern schon im Warp Newsletter zu lesen war, wrid Brian Eno "the man who gave Roxy Music their sizzle, Talking Heads their zing and Coldplay their hipster cachet" sein neues Album auf eben jenem britischen Label veröffentlichen.

Tony Allen zu Gast im TourKalender

(01.12.2009)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Über 10 Jahre spielte er nicht nur Schlagzeug in Fela Kutis Band „Africa 70“, sondern war maßgeblich für deren vielschichtigen und vor allem tanzbaren Sound aus Jazz , Highlife, Soul und Funk verantwortlich. Für Brian Eno ist Allen einer der „vielleicht größten Schlagzeuger, der je gelebt hat“, und für Damon Albarn steht fest: "Tony Allen got me dancing!

02.10.: Hi, how are you?

(02.10.2009)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Endsommermelancholie“ von Erlend Øye und Eirik Glambek Bøe: Jan Wiele rezensiert für die FAZ unser Album der Woche und kann dem Nutzholzgewinnercharme nicht widerstehen. Mittlerweile hat wohl jeder eine eigene iPhone App, Brian Eno sogar zwei. Die neue App geht etwa so: Man malt ein paar Muster und siehe da – es ertönt Ambient-Musik.

Zum 70. von Phil Manzanera (Roxy Music): „Amazona“

(31.01.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zum 70. von Phil Manzanera (Roxy Music): „Amazona“
Dort lernte er neben Rock eben auch Merengue, Cumbia und Bolero kennen, schätzen und spielen. Phil Manzanera spielte auch bei Solo-Aufnahmen seines Bandkollegen Brian Eno und arbeitete unter anderem mit John Cale, David Byrne und Nina Hagen. Phil Manzanera wurde am 31.

Neun Musikvideos, die Ihr nicht verpassen solltet: Brian Eno, RMR, Phoebe Bridgers

(13.11.2020)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neun Musikvideos, die Ihr nicht verpassen solltet: Brian Eno, RMR, Phoebe Bridgers
Die erste Single davon ist der Song „Kyoto“, hier in einer mit Streichern angereicherten Version. Im Musikvideo erwartet uns eine animierte Lasershow. Brian Eno - „Decline And Fall“ Das cinematische Musikvideo zu Brian Enos „Decline And Fall“, einem Track der Compilation „Film Music 1976 – 2020“, ist eine Kollaboration zwischen dem Musiker und dem brasilianischen Filmemacher Henrique Goldman.

Can-Bassist Holger Czukay ist tot

(06.09.2017)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Can-Bassist Holger Czukay ist tot
Er arbeitete bis zu seinem Tod mit vielen einflussreichen Künstlern zusammen, unter anderem Japan-Frontmann David Sylvian, Produzenten-Halbgott Brian Eno, dem Trip-Hop-Projekt U.N.K.L.E., den Eurythmics und den NDW-Veteranen Trio. Can-Kollege Irmin Schmidt beschrieb seinen Freund Holger Czukay im Interview mit folgenden Worten: „Das ist eigentlich Holgers herausragende Qualität: Der brennt meistens, der steht immer unter Feuer.

Elbphilharmonie Mixtape: neue Ausgabe am 3. Dezember

(30.11.2016)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Elbphilharmonie Mixtape: neue Ausgabe am 3. Dezember
In der aktuellen Ausgabe des Elbphilharmonie Mixtapes wirft Michael Hager sowohl einen Blick zurück auf vergangene Highlights, gibt aber auch einen Ausblick auf die Konzerte der kommenden Wochen: Ein Schwerpunktthema wird dabei die Sound-Installation zu seinem Ambient-Album „The Ship“ sein, mit der Produzenten-Legende und Avantgarde-Musiker Brian Eno im vergangenen Monat zu Gast im Kaistudio der neuen Elbphilharmonie war. Im Elbphilharmonie Mixtape gibt es Eindrücke vom sakralen Happening.

Tickets für Ghostpoet

(23.04.2015)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Der Londoner Künstler mit nigerianischen und dominikanischen Wurzeln lässt sich u. a. durch seinen musikalischen Mentor Brian Eno insprieren. Im Februar war „Shedding Skin“, die aktuelle Platte von Ghostpoet, unser Album der Woche, jetzt kommt Ghostpoet für drei Konzerte nach Deutschland.

Tickets für Warpaint

(13.02.2014)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Emily Kokal, Theresa Wayman, Jenny Lee Lindberg und Stella Mozgawa ließen sich auf der neuen Platte nach eigenen Angaben von ABBA, Captain Beefheart, Eric Satie, Brian Eno, Talking Heads, Serge Gainsbourg, Timbaland, Gustav Mahler, Can, The Carpenters, PJ Harvey, Moondog, Aphex Twin, Kraftwerk und Björk inspirieren.

- Uhr
ab Uhr
Aktueller Titel:
 
Davor lief:
 
 
 
 

Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z