29.11.: "Das Leben ist sinnlos und führt zu nichts"

Ein Wochenende der Enthüllungen! Und es geht gleich weiter. Mit der Presseschau am Montag.

Petzen finden wir aber doof. Und überhaupt, ist nicht eh alles „Gerede, Gefasel, Streit“ ? Das findet zumindest Chefzyniker Woody Allen. „Alles ist gleichmäßig bedeutungslos, vom Terrorismus bis zu der Frage, ob mein Smoking rechtzeitig für eine Filmpremiere aus der Reinigung kommt. Nur Schall und Wahn.“ erzählt er im Interview auf jetzt.de. Das gleiche bei Welt Online: „Das Leben ist definitiv sinnlos und führt zu nichts.“ Am besten man findet sich schon mal rechtzeitig damit ab. Zwischendurch kann man sich ein paar Glücksmomente schaffen: z.B. Geburtstage feiern (Woody Allen wird Mittwoch 75) oder mal ins Kino gehen (sein neuer Film kommt am Donnerstag in die Kinos und heißt „Ich sehe den Mann deiner Träume“).

Kollege David Lynch sucht neue Herausforderungen in der Musik. Wie der Guardian berichtet, komponierte der Regisseur zuletzt – ganze zwei Stücke, allein und unabhängig vom Film produziert und ab morgen über iTunes verfügbar. Dem Medium Film will er aber nicht komplett absagen: „[Music is] its own thing. It is something that goes inside a person and it does something and it can really thrill the soul. It’s another magical medium.“

In gewisser Weise auch „magic“: Über „Puerto Rico krassesten Pop-Act“ Calle 13 schreibt ByteFM-Moderator Christoph Twickel in der taz. Das Duo der Halbbrüder René Pérez und Eduardo Cabra hat es „mit surrealer Pornografie in die Charts“ geschafft. Zuletzt veröffentlichten sie ihr neues Album „Entren Lo Que Quieran“, u.a. mit Gästen wie Mars Volta-Gitarrist Omar Rodríguez und Fela Kuti-Sohn Seun Kuti.

Eine Herausforderung abseits der Musik suchte zuletzt Thom Yorke: Am Wochenende kreierte er in Brighton eine „menschliche Skulptur“ mit Freiwilligen, die er über die Radiohead-Homepage rekrutierte. Wie die aussah, könnt Ihr beim NME sehen. Anlass ist die Klimakonferenz in Cancun/Mexico, die heute startet.

Noch zwei Tage, dann war’s das mit dem November, und seien wir ehrlich, das Jahr ist auch schon so gut wie vorbei. Im Guardian erzählen Musiker über ihre Lieblingsplatten des Jahres, u.a. Oliver Simm von The XX, Antony Hegarty oder Flying Lotus. Da fängt man unweigerlich an, selbst in Gedanken die Favoriten des Jahres aufzuzählen. Falls ihr Lust habt, uns diese mitzuteilen: In unserem Jahrespoll freuen wir uns auf Eure Mails!

Eine letzte traurige Nachricht kommt heute ebenfalls aus dem Film: Gestern starb Hollywood-Schauspieler Leslie Nielsen in Florida an einer Lungenentzündung. Er wurde vor allem als Polizist in „Die nackte Kanone“ bekannt. Ein Nachruf auf sueddeutsche.de.

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Diskussionen

1 Kommentar
  1. posted by
    Manfred Wolf
    Aug 13, 2015 Reply

    In einem seiner Filme hat wooy Allen einmal eine Satz etwa folgenden Inhalts gesagt: NICHTS IST SINNLOS, DESHALB HABEN SIE AUCH DEN tOD ERFUNDEN:
    wO KOMMT DIESER sATZ VORß
    mw

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