Simon Raymonde wird 50

(paulohrodrigues | Flickr | cc-by-sa 2.0)

Die Cocteau Twins waren keine Unbekannten mehr, als der Bassist Simon Raymonde 1984 zur Band stieß. Ein Einstieg, der sich als Glücksfall für die schottische Band um Robin Guthrie und Elizabeth Fraser erweisen sollte.

Die Talente des 1962 geborenen Raymonde beschränkten sich nämlich bei weitem nicht nur auf das Bassspielen. Schon länger mit Guthrie und Fraser befreundet, lud Raymonde sie 1984 in das Aufnahmestudio ein, in dem er arbeitete. Sein Chef war gerade im Urlaub und er bot den beiden an, das Equipment des Studios in dieser Zeit gratis zu benutzen. Nebenbei jammten die drei ein wenig zusammen und es entstand der Song „Millimillenary“, der es später auf die Compilation „The Pink Opaque“ schaffen sollte. Zwei Wochen später bekam Raymonde einen Anruf, ob er nicht für eine Woche nach Schottland kommen wolle, um mit Guthrie und Fraser an ein paar Songs zu arbeiten.

Als Bassist, Songwriter und Produzent half Raymonde den Cocteau Twins, ihren flüchtig-verträumten Sound zu verfeinern, der das Trio zu einer der einflussreichsten britischen Bands der 80er machte. Nach dem leisen Ende der Cocteau Twins 1997 ging Simon Raymonde hauptberuflich unter die Labelbetreiber. Ursprünglich für Veröffentlichungen der Cocteau Twins gedacht, ist sein Label Bella Union mittlerweile das Zuhause von Künstlern wie Beach House, John Grant, The Walkmen oder Veronica Falls.

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