John Grant

John Grant John Grant (Foto: Shawn Brack)

Zwar kam der in Michigan geborene John Grant schon früh mit Musik in Berührung, jedoch wollte er zunächst in Deutschland Dolmetscher für Russisch und Deutsch werden. Nach dem frühen Tod seiner Mutter kehrte er in die USA zurück und gründete die Band The Czars. Als Solokünstler veröffentlichte John Grant 2010 sein Debüt „Queen of Denmark“ und arbeitete schon mit den unterschiedlichsten Künstlern von Robbie Williams bis Amanda Palmer zusammen. Die Diskographie spiegelt seinen nomadenhaften Lebensstil wider. Der Amerikaner spricht fünf Sprachen und lebte in New York, London, Berlin und Reykjavik. In seinen Songs thematisiert er mitunter seine Homosexualität oder seine durchlittene Drogen- und Alkoholabhängigkeit. Mit dem Album „Love Is Magic“ hat er im Oktober 2018 zum ersten Mal eine fast ausschließlich elektronische Platte produziert.



John Grant im Programm von ByteFM:

Humor und die dunkle Seite: „It's A Bitch“ von John Grant

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2024)
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Humor und die dunkle Seite: „It's A Bitch“ von John Grant
John Grant ließ sich zu seinem neuen Album vom „Blade-Runner“-Soundtrack inspirieren (Foto: Hörður Sveinsson) Mit der Single „It's A Bitch“ hat der US-amerikanisch-isländische Sänger und Musiker John Grant sein sechstes Album angekündigt. Besonders opulent soll „The Art Of The Lie“ werden. Dafür sorgt unter anderem die Produktion des Albums durch Ivor Guest. Den britischen Produzenten lernte Grant 2022 kennen, ein Jahr nach der Veröffentlichung von Grants LP „Boy From Michigan“. Einander vorgestellt wurden die beiden nach einem Konzert von Grace Jones, deren 2008er Album „Hurricane“ Guest produziert hatte. Für Grant ist dieses Alterswerk ein essenzieller Teil der jamaikanischen Künstlerin. Auch so unterschiedliche Künstlerinnen wie Beyoncé und Brian Eno stehen in Guests Produktionsdiskografie. Zu dieser wollte er nach dem Treffen dringend John Grant hinzufügen, der dankend annahm. Guests klangliches Kostüm mache seine neue LP angenehmer, sagt Grant. „Es erleichtert das Schlucken der bitteren Pille. Mit Musik und Humor bin ich schon immer der dunklen Seite des Lebens begegnet. Eigentlich gehe ich auch genauso mit den guten Seiten um.“ // Das Album „The Art Of The Lie“ von John Grant erscheint am 14. Juni 2024 auf dem Label Bella Union. Heute ist der Song „It's A Bitch“ daraus unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Coming of Age im Mittleren Westen: John Grant mit „Boy From Michigan“

Von ByteFM Redaktion
(01.04.2021)
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Coming of Age im Mittleren Westen: John Grant mit „Boy From Michigan“
John Grant „Boy From Michigan“ wird das fünfte Album des US-amerikanischen Musikers und Songwriters John Grant heißen. Denselben Namen trägt auch die erste Single-Auskopplung aus dem Album. Schon seit einer Weile hatte die Akkordfolge unseres heutigen Tracks des Tages John Grant beschäftigt. Sie war ihm in den Sinn gekommen, als er während der Entstehung seines 2018er Albums „Love Is Magic“ mit seinem Synthie der Marke Oberheim herumspielte. Dessen warmer Sound ist nun das Fundament des Titeltracks von Grants neuem Album geworden. Die Lyrics gehen zurück auf einen Ratschlag, den der elfjährige John von seinem besten Freund bekam: „Hüte Dich vor der Welt da draußen.“ John Grants neuer Track handelt vom Erwachsenwerden und vom Verhältnis zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Davon, dass Menschen die Welt nie wieder so klar und einfach wahrnehmen, wie sie es früher in ihrer kindlichen Naivität getan haben. Dabei ist unser Track des Tages weit davon entfernt, die Vergangenheit zu romantisieren. Denn leben kann man in dieser ohnehin nicht. Dafür aber aus ihr lernen. Das Album „Boy From Michigan“ von John Grant erscheint am 25. Juni 2021 auf dem Label Bella Union. Der gleichnamige Song daraus ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Reeperbahn Festival Container

John Grant im Gespräch

(19.05.2021 / 12:00 Uhr)
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Reeperbahn Festival Container - John Grant im Gespräch
Beinahe hätte John Grant Ende der Nullerjahre seine Karriere als Musiker beendet. Nachdem seine Band The Czars nie den Durchbruch geschafft und sich letztendlich aufgelöst hatte, glaubte er, dass sein Talent als Musiker einfach nicht ausreichend sei. Eine grobe Fehleinschätzung. Seit seinem erfolgreichen Solodebüt „Queen Of Denmark“ wirkt der Musiker nämlich geradezu entfesselt: Von Album zu Album lotet John Grant im Schnelldurchlauf immer neue Stile und Einflüsse aus – ausgehend vom Softrock seines Debüts über Funk, Wave, Synthie-Pop und Disco. Dazu schreibt er aberwitzige Texte, die den Spagat schaffen, beißend ironisch und oftmals gleichzeitig hoch emotional zu sein. Mit seinen bisher vier Soloalben hat sich John Grant ein Standing als Songwriter erarbeitet, dass ihn Kooperationen mit Größen wie Tracey Thorn und Sinéad O’Connor sowie eine Bühneneinladung von Kylie Minogue eingebracht hat. Im Juni 2021 erscheint das neue Album „Boy From Michigan“, auf dem sich John Grant einmal mehr stilistisch verändert und textlich mitunter explizit politisch zeigt. Wir sprechen mit dem US-Musiker, der lange Zeit in Deutschland gelebt hat, über sein bisheriges Schaffen, die Inspiration zur neuen Platte und die äußeren Umstände während der Aufnahmen.

John Grant - "Pale Green Ghosts"

Von philippkoehler
(04.03.2013)
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Mit klarer, harter Mine blickt John Grant aus dem Albumcover von "Pale Green Ghosts". Kein unscharfer Hintergrund, kein verwischtes Doppelgesicht wie beim Vorgänger "Queen Of Denmark". Die Unterschiede zwischen den Titelbildern nehmen auf eine Art dann auch die musikalischen Kontraste zwischen den beiden Platten vorweg. Während Grants Debütalbum musikalisch deutlich von der Zusammenarbeit mit der Folkrock-Band Midlake geprägt war, weist der Titeltrack von "Pale Green Ghosts" den Weg mit einem treibenden Synthbass-Pattern. Nach der Hälfte des Songs ist man bereits mittendrin in der Welt des Albums: Mit knarzender, stampfender und herrlich analog schmatzender Elektronik schafft John Grant eine hypnotische Atmosphäre. Über dieses Grundgerüst legt sich, eingebettet in lange Hallfahnen, seine weiche Stimme. Dass John Grant ein Faible für elektronische Musik hat, kommt auf "Pale Green Ghosts" mehr zum Ausdruck denn je. Mag es auf dem Vorgängeralbum und den Aufnahmen von Grants ehemaliger Band The Czars einige Elektro-Anklänge zwischen überwiegend akustischen Songs gegeben haben, wird hier das Verhältnis umgekehrt. Zwar werden mit einigen Stücken gewohntere Klänge angeschlagen, doch elektronische, oft düstere Sounds stehen auf "Pale Green Ghosts" ganz klar im Vordergrund. Kein Wunder, denn statt mit einer Folkband aufzunehmen, zog Grant nach einem Intermezzo mit Biggi Veira von der isländischen Elektroband GusGus nach Reykjavík, um dort mit ihm zusammen aufzunehmen. Gerade in instrumentalen Passagen wirkt das Album trotz allem Minimalismus so, als hätte John Grant eine Menge Spaß am Experimentieren gehabt. Die Bandbreite reicht dabei von trübsinnigen Balladen ("Vietnam"), über einen Song mit Countryanleihen ("I Hate This Town") bis zu Dancenummern ("Black Belt"). // John Grants Stilwechsel auf "Pale Green Ghosts" ist gelungen. Die oft einfach gehaltenen elektronischen Arrangements harmonieren ausgesprochen gut mit seinem Songwriting. Die musikalischen Pastelltöne des Vorgängers sind harten Neonfarben gewichen, was "Pale Green Ghosts" zunächst etwas kantig und schwer zugänglich erscheinen lässt. Dennoch schafft es das Album, den Hörer tranceartig in seinen Bann und ziehen, und schnell erweisen sich die Songs als unerwartet eingängig. Fragt sich nur, ob John Grant damit stilistisch "angekommen" ist oder ob das nächste Album gar mit etwas ganz anderem überrascht - man darf gespannt sein, was noch kommt. // Unter allen Freunden von ByteFM verlosen wir einige Exemplare des Albums. Wer gewinnen möchte, schreibt eine E-Mail mit dem Betreff "John Grant" und seiner/ihrer vollständigen Postanschrift an radio@byte.fm.

ByteFM Magazin

zu Gast: John Grant

(09.04.2011 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Ruben Jonas Schnell zu Gast: John Grant
Heute ist John Grant zu Gast im ByteFM Studio. Der Singer/Songwriter aus Colorado startete seine Karriere zunächst mit der Shoegaze/Dream Pop-Band The Czars, bevor er sich nach sechs Jahren musikalischer Produktivität an sein Solowerk machte. Für seinen ersten Longplayer "Queen Of Denmark" bekam er Unterstützung von der Band Midlake. Mit seinem ausdrucksstarken Bariton überzeugt John Grant unter anderem in seiner aktuellen Single-Auskopplung "Marz". // John Grant befindet sich auf Deutschlandtour - präsentiert von ByteFM:

Tickets für John Grant

Von ByteFM Redaktion
(25.03.2011)
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John Grant hatte sie schon aufgegeben, die Musik. Mit seiner Band The Czars veröffentlichte der Amerikaner insgesamt fünf Alben voller eleganter, trauriger Lieder - hochgelobt von den Kritikern, weitestgehen ignoriert von der Öffentlichkeit. // ByteFM präsentiert die Tour von John Grant und verlost exklusiv unter Mitgliedern unseres Fördervereins "Freunde von ByteFM" 2x2 Karten für jedes von Grants Konzerten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 31.03. eine Mail mit mit dem Betreff "Grant", Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.

Byte Session #40: John Grant

Von ByteFM Redaktion
(11.04.2011)
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Der Singer/Songwriter John Grant aus Colorado besuchte uns im ByteFM Studio und sprach mit Ruben Jonas Schnell über sein Leben und seine Musik. In exzellentem Deutsch berichtete er über das Leben als Künstler und erzählte von Selbstzweifeln und Erfolgen. Falls Ihr das Interview verpasst habt, könnt Ihr es kostenlos in unserem Archiv nachhören. Mit seinem ausdrucksstarken Bariton und Klavier performte John Grant seinen Liebligssong "It's Easier" live im ByteFM Studio.

John Grant – „Queen Of Denmark“

Von ByteFM Redaktion
(14.11.2018)
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John Grant – „Queen Of Denmark“
John Grant // „You tell me that my life is based upon a lie / I casually mention that I pissed in your coffee.“ „Queen Of Denmark“, der krönende Abschluss des gleichnamigen Solodebüts von John Grant, ist voll von Zeilen wie diesen. Sätze, die gleichzeitig absurd witzig sind und doch große Bitterkeit ausstrahlen. In diesem vernichtenden Trennungssong zieht der Art-Pop-Künstler aus Colorado alle Register, so wütend, wie man nur auf einen ehemaligen Liebhaber oder Liebhaberin sein kann. „Why don't you bore the shit out of somebody else? / Why don't you tell somebody else that they're selfish?“ singt er mit einer Mischung aus Abscheu und Verzweiflung. Mit hämmerndem Piano und kreischender E-Gitarre spült er den ganzen Hass und die ganze Enttäuschung aus seinem Leib. Mehr Katharsis geht nicht.

ByteFM Magazin

zu Gast: John Grant

(16.06.2010 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Jumoke Olusanmizu Gast: John Grant
Heute zu Gast: Sänger und Songwriter John Grant. Die autobiografischen Texte des US-Amerikaners changieren zwischen tiefster Verzweiflung und liebestrunkener Euphorie. John Grant spricht vier Fremdsprachen fließend, darunter Deutsch. Sein aktuelles Album trägt den Namen "Queen of Denmark“.

Byte Session #14: John Grant

Von ByteFM Redaktion
(16.06.2010)
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John Grant hat uns einen Besuch im Studio abgestattet. Neben einem schwer sympathischen Interview gab es auch zwei Songs des ehemaligen Frontmanns der leider ewig unterschätzten The Czars zu hören, die Ihr hier nochmals nachhören könnt.

Container

John Grant mit Conor Körber

(25.11.2018 / 22:00 Uhr)
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Container - John Grant mit Conor Körber
Zynisch, bitter und absurd witzig. John Grant weiß, wie er Frust in Songs packen kann ohne dabei weinerlich zu wirken. Musikalisch sprengt der US-Amerikaner Genregrenzen: Von soften Songwriterfolk bis düsterem Elektro-Wave. Gerade erschienen ist John Grants viertes Soloalbum „Love Is Magic“. Im ByteFM Container gibt es einen kleinen Überblick seines breit gefächerten Schaffens, sowie persönliche Worte von John Grant über musikalische Vorbilder wie Nina Hagen oder unverhoffte Kooperationen mit Kylie Minogue.

ByteFM Bewegtbild - Folge 2: John Grant

Von ByteFM Redaktion
(10.08.2010)
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Das Warten hat ein Ende: Es gibt ein neues Video! John Grant war bei ByteFM zu Gast und stellte uns sein erstes Solo-Album "Queen of Denmark" vor, das er mit Hilfe der Band Midlake aufgenommen hat. // Außerdem gaben wir John Grant Gelegnheit, den Interview-Spieß umzudrehen und seinen Fans Fragen zu stellen. Die Antworten lieferten die Menschen, die im Juni Grants Konzert im Hamburger Imperial Theater besuchten.

Silent Fireworks

(26.04.2010 / 19:00 Uhr)
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Silent Fireworks
Dänemark ist für John Grant ein Ort der positiven Verheißungen geworden, nachdem er dort eine Zeit lang gelebt und die Kultur und Sprache der Dänen zu lieben gelernt hat. Deshalb hat er sein neues Album „Queen Of Denmark“ genannt. Die autobiografischen Texte des US-Amerikaners changieren zwischen tiefster Verzweiflung und liebestrunkener Euphorie. John Grant spricht vier Fremdsprachen fließend, darunter Deutsch. Auf Englisch und Deutsch hat Jumoke Olusanmi sich mit John Grant unterhalten. Über sein neues Album, über die Zusammenarbeit mit der texanischen Band Midlake, die John Grant auf der neuen Platte unterstützt und über schmerzhafte Erinnerungen aus seiner Vergangenheit.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: John Grant zu Gast bei Christa Herdering

(25.11.2015 / 15:00 Uhr)
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"Grey Tickles, Black Pressure" heißt das dritte Solo-Album vom Czars-Frontman John Grant. Darauf zu hören sind düstere Melodien mit einem Hauch Hoffnung. Der 47-Jährige hatte in seiner Vergangenheit vor allem mit Depressionen, Alkohol- und Drogenkonsum zu kämpfen und erst 2012 seine HIV-Infektion öffentlich bekannt gegeben. // John Grant auf Tour, präsentiert von ByteFM:

60minutes

Best Peaches & Grant Amateur John!!!

(17.10.2015 / 19:00 Uhr)
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John Grant lebt halbwegs zufrieden und clean in seiner Wahlheimat Island. Seine Songs auf dem neuen Album Grey Tickles, Black Pressure sind den Abgründen und Ängsten seines Lebens gewidmet. John Grant umhüllt diese Themen mit knackigem Electropop oder präsentiert sie in opulenten Balladen. Dafür die Mach-kaputt-was-dich-kaputt-macht-Medaille!

Die ByteFM Jahrescharts 2013

Von ByteFM Redaktion
(01.01.2014)
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20. John Grant - Pale Green Ghosts - Cooperative // 5. John Grant - You Don't Have To // 08. John Grant - Pale Green Ghost (Bella Union)

Ruhestörung

John Grant

(21.05.2021 / 23:00 Uhr)
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Wenn man einen US-amerikanischen Musiker leidenschaftlicher vom deutschen Genitiv schwärmen hört als die einstige Deutschlehrerin zu Schulzeiten, dann hat man es sehr wahrscheinlich mit John Grant zu tun. Der mittlerweile seit einer Dekade in Island lebende Songwriter ist in dieser Ausgabe von Ruhestörung zu Gast und spricht mit Leonie Möhring unter anderem über Optimismus inmitten einer düsteren Weltlage, zauberhafte isländische Redewendungen und die bereits ausgekoppelten Singles zu seinem am 25. Juni 2021 erscheinenden Album „Boy From Michigan“.

Ruhestörung Podcast #64: John Grant

Von ByteFM Redaktion
(21.05.2021)
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Ruhestörung Podcast #64: John Grant
Wenn man einen US-amerikanischen Musiker leidenschaftlicher vom deutschen Genitiv schwärmen hört als die einstige Deutschlehrerin zu Schulzeiten, dann hat man es sehr wahrscheinlich mit John Grant zu tun. Der mittlerweile seit einer Dekade in Island lebende Songwriter ist in dieser Ausgabe von Ruhestörung zu Gast und spricht mit Leonie Möhring unter anderem über Optimismus inmitten einer düsteren Weltlage, zauberhafte isländische Redewendungen und die bereits ausgekoppelten Singles zu seinem am 25. Juni 2021 erscheinenden Album „Boy From Michigan“.

Various Artists - „The Endless Coloured Ways: The Songs Of Nick Drake“ (Rezension)

Von Conor Körber
(11.07.2023)
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Various Artists - „The Endless Coloured Ways: The Songs Of Nick Drake“ (Rezension)
Nick Drake hätte in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass erscheint mit „The Endless Coloured Ways“ ein 23 Tracks starkes Tribute-Album, das sich der anspruchsvollen Aufgabe stellt, die Songs des Folkmusikers neu zu erfinden. Darauf vertreten sind so unterschiedliche Acts wie John Grant, Fontaines D.C. oder Aldous Harding. // Wie man der eigenen musikalischen Herkunft und dem Geist des Originals gleichzeitig gerecht werden kann, zeigt zum Ende der Compilation John Grant. In einer über sechsminütigen Version von „Day Is Done“ untermalt er die existenzielle Hoffnungslosigkeit des Textes mit geradezu apokalyptisch anmutenden Synthesizer-Kaskaden. Das könnte schnell over the top wirken, Grant schafft es aber, dem Song mit so viel Ernsthaftigkeit und Einfühlungsvermögen zu begegnen, dass die Stimmung des Originals gewahrt wird und die Version auch auf seinem Album „Pale Green Ghosts“ gut aufgehoben gewesen wäre. Für solche Perlen lohnt es sich allemal „The Endless Coloured Ways“ anzuhören. Der Sampler lässt einen außerdem gebündelt Künstler*innen aus unterschiedlichsten Genres und Generationen entdecken, die einem gegebenenfalls anders nicht aufgefallen wären. Am besten lässt sich die Compilation aber als Einladung verstehen, sich mit dem vielfältigen, poetischen und leider viel zu kleinen Werk Nick Drakes auseinanderzusetzen.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

Von ByteFM Redaktion
(22.12.2015)
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John Grant - Grey Tickles, Black Pressure

Zehn Fragen an: Leonie Möhring (Das Ehrenwort, ByteFM Klassik, Ruhestörung)

Von ByteFM Redaktion
(09.08.2021)
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Zehn Fragen an: Leonie Möhring (Das Ehrenwort, ByteFM Klassik, Ruhestörung)
7. In unserem Podcast Ruhestörung sprichst Du regelmäßig mit Künstler*innen, wie zum Beispiel Ilgen-Nur, John Grant oder Danger Dan. Gibt es ein Gespräch, das Dich besonders inspiriert hat? Schwierig zu sagen. Was fast alle Gespräche eint, ist die Tatsache, dass ich immer wieder von der Aufgeschlossenheit der Leute überrascht bin und wie schnell sich so ein professioneller Interviewrahmen auflösen und in ein angeregtes Gespräch über alles Mögliche verwandeln kann. Da spricht man dann plötzlich mit Disarstar über den Jakobsweg, mit Charlotte Brandi über Topfpflanzen, mit Max Rieger über Honigbienen oder lacht Tränen am Telefon, wenn Sorry 3000 von der Fehde mit einer Sticker-Gang berichten. Eines der denkwürdigsten Gespräche hatte ich aber wohl mit John Grant - der hat mich mit seiner (multilingualen) Eloquenz, sanften Klugheit und tiefgründigen Geschichte ungemein beeindruckt.

60minutes

(23.03.2013 / 19:00 Uhr)
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Perfekte Landung! Der aus Denver/Colorado stammende John Grant hat seit ein paar Jahren eine neue Heimat in Island gefunden. Nach Stationen in New York, Paris, Berlin, London hat er in Reykjavik seine Zelte aufgeschlagen. Zusammen mit Biggi Veira von GusGus // John Grant seine Folksongs in ein Elektrobrett nagelt. "Pale Green Ghosts", entstanden im Land der Trolle, beGEISTert!

Das Draht

Gemischtwarenladen mit Heinrich Oehmsen

(20.12.2015 / 13:00 Uhr)
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Ein musikalischer Gemischtwarenladen mit Altem und Neuem und Musik von Neil Young, John Grant, Calexico, Father John Misty, Florence + The Machine und anderen.

Verstärker

(30.11.2010 / 21:00 Uhr)
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Dennoch geht es wie gewohnt volkstümlich zu in ByteFMs anerkannter Schunkelklitsche: Untold, Mogwai, John Roberts, Muddy Waters, John Grant und Shy FX bringen das Silbereisen zum Schmelzen.

Album der Woche: Anna Calvi - "One Breath"

Von alenakruse
(30.09.2013)
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"One Breath" wurde in Franreich von John Congleton produziert, der schon mit Acts wie Bill Callahan, John Grant, Erykah Baduh, Modest Mouse und Amanda Palmer zusammenarbeitete, und ist ein wunderbar emotionales Album mit dem für Anna Calvi typischen Sound und einem Funken Experimentierfreude. Calvi kreiert ohne viele Effekte, teilweise nur mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang, eine theatrale Atmosphäre, passend zu ihren intimen, gefühlvollen Texten.

ByteFM Magazin

am Abend mit Michael Hager

(08.03.2013 / 19:00 Uhr)
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Heute mit J Mascis und Sharon Van Etten, die sich John Denver annehmen, dem 40. Todestag von Roland "Pigpen" McKernan, sowie Musik aus dem Album der Woche, "Pale Green Ghosts" von John Grant.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager

(08.03.2013 / 10:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute mit J Mascis und Sharon Van Etten, die sich John Denver annehmen, dem 40. Todestag von Roland "Pigpen" McKernan, Patsy Cline und dem Lärm der Woche, sowie Musik aus dem Album der Woche, "Pale Green Ghosts" von John Grant.

Die Welt ist eine Scheibe

Licht am Ende des elektronischen Tunnels

(10.08.2021 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Licht am Ende des elektronischen Tunnels
Elektronisch durchleuchtete Scheibenwelt mit Musik neuer Alben von Son Lux, Mano Le Tough, Gus Gus, John Grant, Koreless, Solyst und Chet Faker.

Regler rauf, Regler runter

Cocteau Twins

(27.08.2018 / 21:00 Uhr)
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Jeder gute Mensch mag die Cocteau Twins. Und weil Musiker*innen schon mal per se zu den besseren Menschen gehören, gibt es auch unter ihnen einige Fans: John Grant zum Beispiel. Aber auch Beach House, die den Cocteau Twins wohl auch ihren Sound zu verdanken haben. Und wozu so viel Cocteau Twins? Elizabeth Fraser wird am 29. August 2018 55 Jahre alt.

Zimmer 4 36

(07.07.2013 / 14:00 Uhr)
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Zimmer 4 36
Heute schwebt das Zimmer 4 36 mit Ducktails und Destroyer anfänglich durch das wiederkehrende Soft-Pop-Genre um sich dann den neuen Sound von John Grant zu Gemüte zu führen. Anschließend machen wir ein kurzes Päuschen mit New Yorker Hip Hop von Le1f und Mykki Blanco, um dann mit dem Unknown Mortal Orchestra abzuschließen.


John Grant live

Köln: Kulturkirche 06.11.2024
Berlin: Columbia Theater 07.11.2024
Weissenhäuser Strand: Ferienpark 15.11.2024

Artists A - Z

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