14.06. Musik, Architektur und eine Verhaftung

Heute komplett ohne Fußball und ohne auf die „Entgleisung“ von ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein einzugehen. Daher verlinken wir auch nicht auf Spiegel Online.

Bleiben wir trotzdem kurz in Südafrika: „Mit der Fussball-Weltmeisterschaft möchte Südafrika auch zeigen, dass die Rassentrennung überwunden ist. Indessen verrät gerade die klassische Musik in Südafrika, wie sehr das Land noch immer von sozialen Gegensätzen geprägt ist“, schreibt Marco Frei für die NZZ.

Und jetzt die Titel-Story! Rapper Kid Cudi wurde in New York verhaftet. Scott Mescud, so sein richtiger Name, drang am Freitag gewaltsam in das Apartment einer jungen Frau ein und zerstörte ihr Handy. Krass! Cudi, der u.a. mit MGMT und Kanye West kollaboriert, sah sich schon öfter mit dem Gesetzt konfrontiert, weiß der Guardian.

Seit letztem Jahr sind Mount Kimbie auf der Welle des Erfolgs und sorgen mit „im weitesten Sinne Dubstep“-Sounds für frischen Wind. Drowned In Sound seziert den Einfluss des Produzenten-Duos und spricht folgerichtig von einer derzeit noch nicht in Worten fassbaren Wandlung von Dubstep und nimmt Bezug auf aktuelle Veröffentlichungen von Guido, Ital Tek und James Blake.

Beats, Breaks und Basslines gehören auch zum täglichen Umgang von Steve Ellison alias Flying Lotus. Pitchfork hat die direkte Leitung in Ellisons Wohnung und spricht mit ihm über „the genesis of Cosmogramma, being an extra in American Beauty, and Sundays with Aunt Alice.“

Für Sonntage mit Tante Alice hat Kele Okereke wenig Zeit, ist er doch damit beschäftigt, sein aktuelles Album „The Boxer“ (auch Album der Woche bei ByteFM) auf die Bühne zu bringen. 4music spricht, wenn auch sehr sporadisch, mit Kele: „As frontman of Bloc Party, Kele Okereke achieved thirteen Top 40 hits, three Top 10 albums and sold over two million records worldwide.“

Mindestens so bekannt wie Bloc Party ist auch die TED-Conference (Technology, Entertainment, Design). Auf der diesjährigen Veranstaltung sprach Byrne in einer sehr interessanten und humorvollen Rede über die Verbindung zwischen Musik und Architektur. In seinem Vortrag diskutiert er die Parallelen zwischen Musik und den Räumen in denen sie aufgeführt wird. Eine spannende Sache, die man sich auf undercover.com.au ansehen sollte.

Anhören sollte man sich dann noch Herbie Hancocks „The Imagine Project“, drüben bei NPR und einen Auftritt der Japandroids beim Bonnaroo-Festival, ebenfalls NPR.

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    14.06. Musik, Architektur und eine Verhaftung : ByteFM Magazin « eycooley.de
    Jun 14, 2010 Reply

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