Genesis
Genesis (Foto: Atlantic Records)
Genesis waren eine der erfolgreichsten Bands, die aus der Progrock-Bewegung der 1970er hervorgingen. Gegründet wurde die Band 1967 von Tony Banks (Keyboards), Mike Rutherford (Bass), Peter Gabriel (Gesang) und Anthony Phillips (Gitarre), allesamt Schüler der Charterhouse-Privatschule. Zwei Jahre später erschien das erste Album „From Genesis To Revelation”, eine Sammlung strukturell noch relativ einfacher, inhaltlich aber schon recht verstiegener Popsongs. Für die meisten – wie für die Bnad selbst – fängt die Genesis-Zeitrechnung mit dem Album „Trespass” (1970) an, auf dem längere Kompositionen in ungewöhnlichen Taktarten und mythologischen Inhalten dominierten.
Mit dem folgenden Album „Nursery Cryme” wurde Anthony Phillips durch Steve Hackett ersetzt und als neuer Schlagzeuger kam Phil Collins zur Band. In dieser Besetzung erschienen noch die Alben „Foxtrot” (1972), „Selling England By The Pound” (1973) und „The Lamb Lies Down Broadway” (1974), ein Konzeptalbum über die surreale Reise eines jungen Mannes in sein Unterbewusstsein. Nach der anschließenden Tour verließ Peter Gabriel die Band und begann eine erfolgreiche Solokarriere. Nachdem die Suche nach einem neuen Sänger erfolglos verlief, übernahm Phil Collins diese Rolle zusätzlich zum Schlagzeug.
Mit Collins als Sänger wurden die Songs zunehmend geradliniger und chartkompatibler, insbesondere, nachdem Gitarrist Steve Hackett nach den Alben „A Trick Of The Tail” und „Winds & Wuthering” (beide 1976) ebenfalls ausstieg. „Follow You, Follow Me” vom Album „… And Then There Were Three …” (1978) war der erste große Erfolg der Band in den Pop-Charts. Weitere Hits wie „Mama”, „That's All”, und „Invisible Touch” ließen Genesis zu einem der größten Stadion-Acts der 1980er werden. Nach dem Ausstieg von Phil Collins nahmen Banks und Rutherford noch das Album „Calling All Stations” mit Ray Wilson von der Band Stiltskin als Sänger auf, das allerdings weder beim Publikum noch bei der Kritik großen Anklang fand.
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