Genesis

Genesis Genesis (Foto: Atlantic Records)

Genesis waren eine der erfolgreichsten Bands, die aus der Progrock-Bewegung der 1970er hervorgingen. Gegründet wurde die Band 1967 von Tony Banks (Keyboards), Mike Rutherford (Bass), Peter Gabriel (Gesang) und Anthony Phillips (Gitarre), allesamt Schüler der Charterhouse-Privatschule. Zwei Jahre später erschien das erste Album „From Genesis To Revelation”, eine Sammlung strukturell noch relativ einfacher, inhaltlich aber schon recht verstiegener Popsongs. Für die meisten – wie für die Bnad selbst – fängt die Genesis-Zeitrechnung mit dem Album „Trespass” (1970) an, auf dem längere Kompositionen in ungewöhnlichen Taktarten und mythologischen Inhalten dominierten.

Mit dem folgenden Album „Nursery Cryme” wurde Anthony Phillips durch Steve Hackett ersetzt und als neuer Schlagzeuger kam Phil Collins zur Band. In dieser Besetzung erschienen noch die Alben „Foxtrot” (1972), „Selling England By The Pound” (1973) und „The Lamb Lies Down Broadway” (1974), ein Konzeptalbum über die surreale Reise eines jungen Mannes in sein Unterbewusstsein. Nach der anschließenden Tour verließ Peter Gabriel die Band und begann eine erfolgreiche Solokarriere. Nachdem die Suche nach einem neuen Sänger erfolglos verlief, übernahm Phil Collins diese Rolle zusätzlich zum Schlagzeug.

Mit Collins als Sänger wurden die Songs zunehmend geradliniger und chartkompatibler, insbesondere, nachdem Gitarrist Steve Hackett nach den Alben „A Trick Of The Tail” und „Winds & Wuthering” (beide 1976) ebenfalls ausstieg. „Follow You, Follow Me” vom Album „… And Then There Were Three …” (1978) war der erste große Erfolg der Band in den Pop-Charts. Weitere Hits wie „Mama”, „That's All”, und „Invisible Touch” ließen Genesis zu einem der größten Stadion-Acts der 1980er werden. Nach dem Ausstieg von Phil Collins nahmen Banks und Rutherford noch das Album „Calling All Stations” mit Ray Wilson von der Band Stiltskin als Sänger auf, das allerdings weder beim Publikum noch bei der Kritik großen Anklang fand.



Genesis im Programm von ByteFM:

Philipp Köhler

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Philipp Köhler
Philipp Köhler ist Musikliebhaber von klein auf und zog als Steppke bereits zielsicher die Alben von Pink Floyd und Genesis aus dem Plattenschrank seiner Eltern. Heute ist es schwer für ihn, ohne Einkauf an einem Plattenladen vorbeizubekommen. Seine Lieblingsmusik hat oft mit Gitarren zu tun, dabei findet sich nicht nur Rock, sondern auch Soul und Jazz in seinem Regal.

„Friendzone“ (feat. Genesis Owusu) von der Rapperin Pricie

Von ByteFM Redaktion
(20.05.2021)
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„Friendzone“ (feat. Genesis Owusu) von der Rapperin Pricie
Pricie aus Melbourne hat mit „Friendzone“ (feat. Genesis Owusu) ihre zweite Single veröffentlicht Die australische Rapperin und Sängerin Pricie hat sich für ihre zweite Single „Friendzone“ einen schon etwas etablierteren Act als Gast-MC eingeladen. Genesis Owusu wurde in Ghana geboren, wohnt aber seit seinem dritten Lebensjahr in Canberra, der Hauptstadt Australiens. In weniger als fünf Jahren ist Owusu zu einem der erfolgreichsten HipHop-Künstler geworden. Als er sein 2021er Debütalbum „Smiling With No Teeth“ live vorstellte, hatte er ein aufstrebendes Talent im Vorprogramm. Das war Pricie aus Melbourne, die gerade erst eine einzige Single herausgebracht hatte. Die hieß „Too Dang Good“ und war in der Tat ziemlich gut. Dieses Mid-Tempo-Tanzstücke war zu gleichen Anteilen HipHop, House und R&B. Es funktionierte aber nicht zuletzt gerade durch durch Pricies kickenden Rap-Flow so gut. Der House-Anteil ist auf Pricies zweiter Single zurückgenommen bis nicht-existent. Aber wer kann das schon so genau sagen? Sind doch HipHop, House und R&B letztlich allesamt Teile des Soul-Kontinuums. Und wen kümmert, welches Genre wo anfängt oder aufhört, solange ein Song so schön swingt wie unser Track des Tages? Wenn Pricie weitermacht wie bisher, sollte sie sehr bald im selben Atemzug wie die international erfolgreichen australischen Rapper*innen Tkay Maidza, Sampa The Great und Genesis Owusu genannt werden. Die Single „Friendzone“ von der australischen Rapperin Pricie und ihrem Gast-MC Genesis Owusu ist auf dem Label Sweat It Out erschienen und heute unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Kramladen

Steve Hacketts neue CD: "The Night Siren" + Genesis

(06.04.2017 / 23:00 Uhr)
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Der ehemalige Genesis-Gitarrist Steve Hacket, der an den sechs klassischen Genesis-Alben von 1971 bis ’76 teilweise auch als Co-Komponist beteiligt war – Nursery Cryme (1971), Foxtrot (1972), Selling England By The Pound (1973), The Lamb Lies Down On Broadway (1974), A Trick Of The Tail (Februar 1976), Wind And Wuthering (Dezember 1976) – und inzwischen 25 Alben unter eigenem Namen veröffentlicht hat, gilt als einer der vielseitigsten Gitarristen aus dem Umfeld des britischen Artrock. Sein Gitarrenspiel wurde mal als Kreuzung aus mittelalterlichem Lautenspiel und futuristischem Weltalltrip bezeichnet. Er überraschte selbst Gitarrenexperten immer wieder durch spiel- und soundtechnische Neuerungen. Mal klang sein Gitarrenton wie ein Synthesizer, mal wie eine klagende menschliche Stimme, mal wie betörender Sirenengesang. // Steve Hackett ist derzeit noch bis zum 13. April auf Deutschlandtournee (Berlin, 10.04. / Hamburg 11.04. / Bochum 12.04. / Leipzig 13.04.). Sein Tourprogramm besteht aus Genesis-Songklassikern und ausgewählten Titeln aus seinen Soloalben, darunter auch zwei Stücke aus dem neuen Album „The Night Siren“.

„Leaving The Light“: Genesis Owusu kündigt neue LP an

Von ByteFM Redaktion
(27.05.2023)
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„Leaving The Light“: Genesis Owusu kündigt neue LP an
Genesis Owusu präsentiert auf seinem zweiten Album „Struggler“ eine existenzialistische Überlebensstrategie (Foto: Bec Parsons) Mit der Single „Leaving The Light“ hat der ghanaisch-australische Rapper Genesis Owusu sein zweites Album angekündigt. „Struggler“ erscheint im August 2023, gut zwei Jahre nach Owusus erster LP „Smiling With No Teeth“. Unter anderem der ehemalige US-Präsident Barack Obama gehört seit diesem beeindruckenden Debüt zu den Fans des MCs aus Canberra. Wenn ein Musiker in Obamas Playlist auftaucht, hängt das meist auch mit einer prominenten politischen, gesellschaftlichen oder kulturellen Message zusammen. So durchzogen zwei rote Fäden die LP: die Auseinandersetzung mit Rassismus und Owusus persönlicher Kampf mit Depressionen. Musikalisch zeigt Owusu seit jeher einen im HipHop – oder allgemein im Pop – seltenen breiten Horizont. Dass zu seinen Vorbildern Jimi Hendrix, Prince und Frank Ocean gehören, passt. Nicht, weil er nach ihnen klänge, sondern weil er ein ähnlich offenes Ohr für ungewöhnliche Einflüsse beweist. // Das Album „Struggler“ von Genesis Owusu erscheint am 18. August 2023 auf dem Label Ourness. Der vorab als Single daraus ausgekoppelte Song „Leaving The Light“ ist heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

10 bis 11

Genesis

(23.11.2021 / 10:00 Uhr)
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"Genesis" heißt das fünfte Studioalbum vom US-amerikanischen Rapper Busta Rhymes. Es ist am 27. November 2001 erschienen und wird somit in diesem Monat 20 Jahre alt. Deshalb stammen heute unser Track 10 und 11 aus "Genesis". Außerdem gibt es neue Musik unter anderem von Yard Act, Kadhja Bonet und Kraków Loves Adana.

Rock-Ola

Genesis On Broadway

(03.10.2022 / 11:00 Uhr)
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1974 erschien das Doppelalbum "The Lamb Lies Down In Broadway", die letzte Genesis-Studio-LP, an der Peter Gabriel mitwirkte.

Waghalsiges Cover: „I Can’t Dance“ von Albertine Sarges

Von ByteFM Redaktion
(04.11.2025)
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Waghalsiges Cover: „I Can’t Dance“ von Albertine Sarges
Albertine Sarges findet einen Song von Genesis aus dem Jahr 1991 erschreckend aktuell (Foto: Padraic O’Meara) „I Can’t Dance“ heißt eine neue Single der deutschen Sängerin und Songwriterin Albertine Sarges. Und ja, es ist ein Cover. Und ja, es ist eine Coverversion genau des Songs, den man hinter diesem Titel erwartet. Oder sogar befürchtet. Denn wer sich bewusst an die frühen 1990er-Jahre erinnern kann, hat das Original der Band Genesis vermutlich über. Ohnehin ist diese Periode unter Fans nicht gerade die Beliebteste. Unter diesen streitet man sich eher, ob die Hochphase der Band ihre prog-rockigen 1970er waren (Team Peter Gabriel) oder die poppigere Zeit bis allerspätestens 1986 (Team Phil Collins). Doch Genesis gehörten seit den 1980ern eben nicht nur den nerdigen Fans, sondern der Welt. So toppte ihr 1991er Album „We Can’t Dance“ diverse internationale Charts und verkaufte sich im zweistelligen Millionenbereich. Enstprechend war sein Titelstück lange, lange omnipräsent, sodass man es sich schnell auf Jahrzehnte überhört hatte. Insofern erscheint es fast gewagt, dass sich Albertine Sarges des Stücks angenommen hat. Zumal die Berliner Künstlerin einen eher alternativen Pop-Ansatz verfolgt. Doch sie pflegt mit ihrer Band die Tradition, ein Cover mit auf Tour zu nehmen und hat eine besondere Perspektive auf diesen Song aus ihrer Kindheit. Für sie waren Genesis „eine eigentlich proggige Band, die hier mal fünfe gerade sein ließ und einfach einen globalen Hit raushaute. Der Song hält dem erbarmungslosen Lookismus der 90er den Spiegel vor – ein Thema, das heute leider wieder brandaktuell ist. Schlankheitswahn, Vermarktung, Objektifizierung unserer Körper: frustrierend und gefährlich, wenn man bedenkt, wie fragil ein Menschenleben ist. Das ist mir noch bewusster geworden, seit ich dieses Jahr Mutter geworden bin. Body Politics ziehen sich sowieso durch meine Arbeit; meine Videos haben schon immer Beauty- und Genderstandards verhandelt. Musikalisch haben wir den heavy Blues-Rock des Originals in eine leichte, funky Nummer verwandelt. Ich hoffe, dass wir auf Tour gemeinsam mit dem Publikum den Refrain schmettern und uns frei von äußeren Zwängen und komischen Blicken fühlen können.“ // Heute ist ihr Genesis-Cover unser Track des Tages. Hört und seht es Euch hier an:

Odd Future: The Kids Are Alright (Feature)

Von Simon Strehlau
(13.06.2019)
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Odd Future: The Kids Are Alright (Feature)
2007 wurde Odd Future unter anderem vom kreativen Mastermind Tyler Okonma alias Tyler, The Creator als loses Künstlerkollektiv mit zahlreichen Splitterprojekten gegründet. Durch ständige Verletzung des guten Geschmacks katapultierte sich Odd Future ins Hype-Schaufenster einer alternativen HipHop-Szene. Die Rap-Fraktion aus Tyler, Earl Sweatshirt, Domo Genesis, Mike G und Hodgy (MellowHype) probierte sich an unkonventionellen Flows und überspielte fehlende Erfahrung durch vulgäre Lyrics mit Schock-Effekt. // Langsam emanzipierte sich die Gruppe vom spätpubertären Rucksack und die Mitglieder gingen ab 2015 vermehrt getrennte Wege. Hodgy und Domo Genesis brachten 2016 jeweils ihr Solo-Debüt und leben seither im Rap-Untergrund zwischen Streetfighter-Nostalgie und düsteren Trips. Domo Genesis kann ein Kollabo-Album („No Idols“) mit Producer-Legende Alchemist vorweisen. Mit „Dapper“ landete er einen kleinen Hit.

„And I Have Been“: Albumankündigung von Benjamin Clementine

Von ByteFM Redaktion
(01.09.2022)
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„And I Have Been“: Albumankündigung von Benjamin Clementine
Die Platte sei ein Kind der Coronavirus-Pandemie, so Clementine. „Wie alle anderen wurde auch ich mit vielen Lektionen, Komplikationen und Offenbarungen konfrontiert, die damit zu tun hatten, meinen Weg mit jemand Besonderem zu teilen. ‚Teil Eins‘ ist nur die Kulisse, es ist die Spitze des Eisbergs, die die Kulisse für ‚Teil Zwei‘ bildet, der tiefer geht.“ Zur neuen Single verrät der britische Musiker: „‚Genesis‘ ist ein Song über die ständige Verleugnung meiner Wurzeln. Aber wie immer, egal was wir in der neuen Welt tun, unsere alte Welt ist in unserem Unterbewusstsein begraben. Ich fand mich in einer Hassliebe zu meinen Wurzeln wieder.“ // 4. „Genesis // Zuletzt hatte Clementine sein Schauspieldebüt als Gesandter des Imperators in Danny Villeneuves Verfilmung des Science-Fiction-Epos „Dune“. Die neue Platte erscheint am 28. Oktober 2022 auf Clementines eigenem Label Preserve Artists. Hier könnt Ihr Euch das Musikvideo zu „Genesis“ anschauen:

Kramladen

Phil Collins – Geliebt, verpönt, rehabilitiert, Teil I

(11.02.2016 / 23:00 Uhr)
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Vom Artrock-Drummer zum Schlagersänger – so despektierlich kommentierten manche Kritiker die Karriere von Phil Collins, der mit dem Kunststudenten-Rock von Genesis zu Ruhm kam, durch seine Mitarbeit in der Jazzrock-Gruppe Brand X zu Renommee kam und mit seinen deutsch gesungenen Tarzan-Filmsongs 1999 in den Ruch kam, sich den Niederungen der Schlageronkels allzu sehr angenähert zu haben. Der Sinkflug des einstigen Überfliegers begann Anfang der 90er. Seine damaligen Soloalben „Both Sides“ von 1993 und „Dance Into The Light“ von 1996 verkauften sich zwar noch gut, blieben kommerziell aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Noch in den 80ern war er der erfolgreiche Hans Dampf in allen Pop-Gassen: ob bei Eric Clapton, Robert Plant, Tina Turner, Brian Eno, Mike Oldfield, Paul McCartney oder Dutzenden anderer Stars, in jeder dritten Pop-LP jener Zeit hatte er seine Produzenten-Finger oder Trommelstöcke drin. Und das alles neben TV- und Filmprojekten (als Schauspieler und Filmmusik-Komponist), neben seiner Hausband Genesis und – nicht zu vergessen – neben seiner explodierenden Solokarriere. Und alles, was er damals anfasste, schien zu Gold zu werden. Mit einem Golden Globe Award musste er sich im Jahre 2000 bescheiden, verliehen für seine Herz/Schmerz-Musik zum Disney-Film „Tarzan“. Doch unterschätzen, oder gar abschreiben durfte man den kompetenten Drummer und Songschreiber niemals. So überraschte er 1996 positiv mit einem ambitionierten Bigband-Projekt, veröffentlichte 2010 mit „Going Back“ ein Soul-Album mit Coversongs aus der Motown-Ära und schrieb 2012 als Co-Autor verblüffenderweise ein Buch über die Geschichte der Texanischen Revolution von 1835 und die Schlacht von Alamo („The Alamo and Beyond: A Collector’s Journey“). Eine Autobiografie soll in Bälde folgen.Zu seinem 65. Geburtstag sind nun seine beiden Soloalben „Face Value“ und „Both Sides“ als überarbeitete Neuauflage erschienen, ergänzt durch Live-Aufnahmen und Demos – gefolgt von den Neu-Editionen der Soloalben „Dance Into The Light“ und „Hello, I Must Be Going!“. Mit diesen vier Wiederveröffentlichungen startet die Werkschau „Take A Look At Me Now“, eine CD-Box, die am Ende alle acht Soloalben einschließlich diverser Bonus-Tracks von Phil Collins enthalten soll. Seine Titelüberschrift der Sammler-Box ernst nehmend, tauschte Collins die Porträtfotos der Originalalben durch neu aufgenommene Fotos mit seiner aktuellen, gealterten Physiognomie aus.Gesundheitlich ist Phil Collins seit seiner letzten Genesis-Reunion-Tour von 2007 angeschlagen. Er leidet an Hörproblemen und vor allem an einer neurologischen Erkrankung, die ausgerechnet die Beweglichkeit seiner Hände einschränkt, was das Aus für ihn als Schlagzeuger bedeutet. Dennoch will er den selbstverordneten Rückzug aus dem Musikerleben beenden. Die Versetzung in den Ruhestand und das Grübeln über seine drei gescheiterten Ehen habe nur zu Depressionen und Alkoholabhängigkeit geführt, sagte er in einem aktuellen Interview. Künftig könnte mit dem Musiker Phil Collins wieder zu rechnen sein – zumal er nach langen Jahren Häme und Hass von Seiten vor allem der britischen Popjournaille nun plötzlich wieder als „cool“ gilt. Jedenfalls wird er durch Referenzen aus der jungen schwarzen Popgarde rehabilitiert. So äußerten sich Alicia Keys und Pharell Williams außerordentlich positiv über Phil Collins; die R’n’B-Stars Kanye West und Beyoncé priesen öffentlich seine Musik; Rap-Urgestein wie Ice-T outeten sich als Collins-Fans und eine Top-Riege junger Schwarzer Soul- und HipHop-Künstler*innen veröffentlichte die Tribute-Compilation „Urban Renewal feat. The Songs Of Phil Collins“. Und auf einmal kann man lesen, dass junge hippe Sängerinnen wie Lorde und Florence (and the Machine) ihn als wichtigen Einfluss für ihre Karriere nennen und der Guardian schrieb, Phil Collins sei der „Pate moderner Popkultur“. Und beinahe hätte er sogar am neuen Album von Adele mitgearbeitet. Wem aktuell so viel Gutes widerfährt, dem sind zwei Stunden Kramladen wert. Nicht nur „Both Sides Of The Story“ werden zu hören sein, sondern viele verschiedene Seiten der Geschichte des inzwischen 65-jährigen Musikers. Nach Teil 1 der Phil Collins-Retrospektive im Kramladen am 11. Februar folgt Teil 2 am 25. Februar 2016.

„I’m Not Moving“: Phil Collins wird 75!

Von ByteFM Redaktion
(30.01.2026)
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„I’m Not Moving“: Phil Collins wird 75!
„I’m Not Moving“ ist ein früher Solo-Deep-Cut des britischen Sängers und Musikers Phil Collins. Bekannt wurde er zunächst als Schlagzeuger der Progressive-Rock-Band Genesis. Zwischen seinen begüterten Kollegen war Collins das einzige Bandmitglied aus einer Working-Class-Familie. In der Tat prägte sein Arbeitsethos sein gesamtes Schaffen. Zunächst übernahm er eine Doppelrolle in der Band, nachdem Peter Gabriel Mitte der 70er als Sänger ausgestiegen war. Nicht nur füllte er dieses große Paar Schuhe adäquat aus, er führte die Band auch auf ein ganz neues internationales Erfolgsniveau. So toppte zwischen 1980 und 1991 jedes Genesis-Album die UK-Charts; in vielen Ländern sah es kaum schlechter aus. Während eine Stadion-Band-Karriere viele überfordert, startete Collins 1981 eine noch erfolgreichere Sololaufbahn.

Blog&Roll: Die Kopfhörer

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2011)
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Blog&Roll: Die Kopfhörer
A Trick of the Tail von Genesis // Genesis, Magma, Frank Zappa & The Mothers of Invention

Kramladen

Wenn der Vater mit dem Sohne

(13.03.2014 / 23:00 Uhr)
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Simon Collins ist Songschreiber, Sänger und Schlagzeuger genau wie sein Vater Phil Collins. In Interviews gab er zu Protokoll, dass er die Musik der frühen Genesis geliebt habe, nicht aber die Solomusik seines Vaters. Inzwischen gründete er die Progrock-Band Sound Of Contact und klingt wie eine moderne Ausgabe der frühen Genesis.

Presseschau 15.02.: Von wegen "No Surprises"

Von ByteFM Redaktion
(15.02.2011)
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Presseschau 15.02.: Von wegen "No Surprises"
Und in der taz berichtet man über die „Feel Good Doku“ über Genesis P. Orridge und seiner Frau Lady Jaye, eher bekannt als das Duo hinter der Band „Throbbing Gristle“. „Man stellt ihn sich anstrengend vor, einen Film über den Mann mit den irren Augen, der in den Siebzigern mit seiner Band Throbbing Gristle die Geschichte der Industrial Music lostrat, der sich auf der Bühne mit schwarzer Magie, Gewalt, Pädophilie und Tod befasste (…). Doch das Gegenteil ist der Fall.“ „The Ballad of Genesis and Lady Jaye“ ist ebenfalls derzeit auf der Berlinale zu sehen.

Kramladen

Wind Of Change - Der Soundtrack zum Mauerfall - Teil 2

(19.05.2016 / 23:00 Uhr)
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Kramladen - Wind Of Change - Der Soundtrack zum Mauerfall - Teil 2
Im entscheidenden Jahr 1988, in dem die Weichen für den Umbruch in der DDR unwiderruflich gestellt wurden, fand eine Art "Kalter Krieg der Rockkonzerte" auf beiden Seiten der Mauer statt. Michael Jackson und Pink Floyd auf der Westseite der Mauer, Depeche Mode und Bruce Springsteen auf der Ostseite. In Westberlin hatte die Serie der so genannten "Mauerkonzerte" schon an Pfingsten 1987 begonnen - mit Auftritten unter dem Motto "Musik überwindet die Mauer" von David Bowie, Genesis und den Eurythmics vor dem Reichstagsgebäude, also in direkter Hörweite von Ostberliner Fans. // Im zweiten Teil zum Kramladen-Thema "Der Soundtrack zum Mauerfall" sind westliche Pop/Rock-Stars zu hören, die eine Rolle zur Zeit der Wende gespielt haben, z.B. Bruce Springsteen, David Bowie, Genesis, Pink Floyd, Udo Lindenberg, Rio Reiser, Peter Maffay, Scorpions und andere.

Die ByteFM Jahrescharts 2012

Von ByteFM Redaktion
(31.12.2012)
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Die ByteFM Jahrescharts 2012
Grimes – Genesis // Grimes – Genesis

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online 46/2018

(14.11.2018 / 23:00 Uhr)
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Heute stehen vier Neuerscheinungen auf dem Programm, von Hip Hop über Jazz zu Noise Pop: Unter anderem mit CupcakKe, Tommy Genesis, The Smashing Pumpkins und Tracks von der neuen Brainfeeder.

One Track Pony

Winterwald - Forest, Wood, Trees

(27.12.2016 / 14:00 Uhr)
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Zwischen den Jahren geht Frank Lechtenberg mit Euch in den Wald, musikalisch gesehen natürlich. Die Songs dieser Stunde One Track Pony haben in der einen oder anderen Art und Weise etwa mit Wald zu tun. Ob „A forest“ von The Cure oder auch „The battle of Epping Forest“ von Genesis, dieser „Waldspaziergang“ durch den Winterwald wird überraschend, winterlich und anders.

14.06. Musik, Architektur und eine Verhaftung

Von ByteFM Redaktion
(14.06.2010)
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14.06. Musik, Architektur und eine Verhaftung
Beats, Breaks und Basslines gehören auch zum täglichen Umgang von Steve Ellison alias Flying Lotus. Pitchfork hat die direkte Leitung in Ellisons Wohnung und spricht mit ihm über „the genesis of Cosmogramma, being an extra in American Beauty, and Sundays with Aunt Alice.“

Je ne sais quoi

Mutter Erde
mit Alexandra Friedrich

(22.04.2012 / 17:00 Uhr)
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Je ne sais quoi - Mutter Erde mit Alexandra Friedrich
Mit dabei unter anderem Nôze und Mutter, Butch und Astronautalis, Hooray For Earth und Helge Kuhl, Genesis und Fehlfarben.

taz.mixtape

Caribou, Nieswandt, Kowalski, Orridge, Powerline, A-Musik

(20.03.2020 / 17:00 Uhr)
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Das Leben als Experiment. Mit Throbbing Gristle und Psychic TV war Genesis Breyer P-Orridge eine der einflussreichsten Künstlerinnen des Pop. Ulrich Gutmair schreibt den Nachruf auf eine so komplexe wie widersprüchliche Figur.

Neugier und 90s-Cuts: „Outta Bounds“ von Evidence

Von ByteFM Redaktion
(20.07.2025)
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Neugier und 90s-Cuts: „Outta Bounds“ von Evidence
Nach einer vorübergehenden Trennung gibt es Dilated Peoples zwar wieder, doch veröffentlicht haben sie seit über zehn Jahren nichts mehr. Zumindest zwei Drittel sind jedoch auf Evidences neuer Single vereint. So liefert auf unserem mit dem Schweizer Beat-Bastler Sebb Bash produzierten Track des Tages DJ Babu Cuts, die zum 90s-Vibe des Stücks beitragen. Auch The Alchemist gehört neben Blu, Domo Genesis oder Larry June zu den Feature-Gästen der kommenden LP. Statt sich an großen stilistischen Kehrtwendungen zu verheben, arbeitet Evidence aus der Welt heraus, die er jahrzehntelang ausgearbeitet hat. Mit über den Dingen stehendem Flow und nie versiegender Neugier.

Kramladen

Vor 50 Jahren erreichte der progressive Artrock seinen Zenit

(29.09.2022 / 23:00 Uhr)
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Doch was Innovation und musikantische und arrangementtechnische Qualität anging, wurde das Jahr 1972 popmusikalisch eindeutig dominiert von den Bands des progressiven Artrock mit herausragenden Konzeptalben, die den kreativen Zenitpunkt des Genres dokumentierten. Allen voran Yes mit „Close To The Edge“, Genesis mit „Foxtrot“ und Gentle Giant mit gleich zwei Alben des Jahres 1972 „Three Friends“ und „Octopus“. Nicht minder überzeugten Emerson Lake & Palmer mit ihrem vierten Album „Trilogy“. Auch Ian Anderson, Kopf von Jethro Tull lieferte 1972 mit „Thick As A Brick“ ein formidables Prog/Artrock-Album ab, obwohl er damit eigentlich Bands wie Yes und ELP mit ihrem manchmal ausufernden Schwulst parodieren wollte.

One Track Pony

Englisches Nationalheiligtum - Elbows Little Fictions

(07.02.2017 / 14:00 Uhr)
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Die Band Elbow um Sänger Guy Garvey hat am Freitag ihr siebtes Album vorgelegt. Mit Little Fictions findet das Quartett eine klarerer musikalische Sprache als auf den Vorgängeralben. Frank Lechtenberg stellt das Album vor und spielt dazu ältere Stücke der Band und auch Musik von Genesis, Fish oder Talk Talk.

Kramladen

Peter Gabriel – zum 75. Geburtstag: i/o (Input/Output)

(13.02.2025 / 23:00 Uhr)
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Peter Gabriel hat schon als Sänger und Co-Songschreiber bei Genesis und mit seinen Soloproduktion im Studio, wie im Konzert und nicht zuletzt mit seiner großen visuellen und soundtechnischen Experimentierfreude viel verändert und mit seinen diversen musikalischen wie technologischen Innovationen die Popkultur geprägt. Mit „i/o“ hat er erneut ein Werk vorgelegt, das sich der ständigen Weiterentwicklung und der künstlerischen Integrität verschrieben hat und ihn erneut als Songschreiber und Sänger besonderer Güte ausweist. Die Resonanz der Kritiker war höchst unterschiedlich, überwiegend verhalten, vereinzelt sogar negativ. Doch für Peter Gabriel, der nie in Konventionen verhaftet war, ist „i/o“ einfach ein weiteres Kapitel in seiner künstlerischen Reise – und das Publikum, das Reisen dieser Art zu schätzen weiß, bleibt ihm ungebrochen treu.

Karamba

Reines Herz

(11.11.2022 / 18:00 Uhr)
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Mit Musik u. a. von Genesis Owusu, The Cool Greenhouse und Zucker.

Tracks des Tages

Aus dem Uhrenladen

(27.05.2023 / 17:00 Uhr)
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Tracks des Tages - Aus dem Uhrenladen
In London wohnt auch der nigerianische Rapper und Sänger Obongjayar, der die erste Single seit seinem 2022er Debütalbum „Some Nights I Dream Of Doors“ veröffentlicht hat und in ihr seiner Unzufriedenheit mit dem Zustand der Welt Ausdruck verleiht. Ein gewisser Existenzialismus hilft dem ghanaisch-australischen HipHop-Künstler Genesis Owusu, mit diesem Zustand umzugehen.

Was ist Musik

Female Criminals & Other Females

(11.03.2018 / 19:00 Uhr)
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Carl Jung proposed four levels of anima development, which in "The psychology of the transference" he named Eve, Helen, Mary and Sophia...Eve - Named after the Genesis account of Adam and Eve. Helen - An allusion to 'Helen of Troy' in Greek mythology. Mary - Named after the Christian theological understanding of the Virgin Mary. Sophia - Final phase of Anima development, named after the Greek word for wisdom."

MFOC

(05.09.2014 / 00:00 Uhr)
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In Stunde 1 hört Ihr Superdefekts "The Grind Mix", in der zweiten Stunde folgt "Just Drifting - a Genesis Breyer-Orridge Songbook"

Neue Platten: The Jet Age Of Tomorrow – "The Jellyfish Mentality Mixtape"

Von judithboese
(03.06.2013)
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Neue Platten: The Jet Age Of Tomorrow – "The Jellyfish Mentality Mixtape"
Wie es sich für ein Odd Future-Affiliate Album gehört, sind auch hier die obligatorischen Features, aus der „Familie“ zu finden. So rappen unter anderem Earl Sweatshirt und Casey Veggies auf dem Odd Future-typischen „One Take“, Mike G auf dem sphärischen „Asia“ und Domo Genesis und Vince Staples auf „Wonderful World“, das eine erstaunliche Mischung aus Tribal und 90er-Sounds ist.


Artists A - Z

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