Presseschau 14.06.: Wir haben heute leider nicht nur ein Bild für Euch. Sondern 151 Polaroids.

Vor einer Woche wurde die Schau „based in Berlin“ eröffnet. Spiegel Online zieht eine erste Zwischenbilanz der Veranstaltung, die im Atelierhaus im Monbijoupark stattfindet und bei der Arbeiten von rund 80 Künstlern, die in Berlin leben und arbeiten, zu sehen sind. Die Ausstellung umfasst alle zeitgenössischen Kunstpraktiken von Malerei und Zeichnung über Skulptur, Fotografie, Film und Video, von Textarbeiten und Performances bis zu Installationen. Das Haus mit Garten und Bar ist jeden Abend bei freiem Eintritt bis 24 Uhr für das Rahmenprogramm der Schau geöffnet. Dort finden an allen Tagen außer montags draußen und drinnen Filmscreenings, Diskussionen, Künstlergespräche und -vorträge und Performances statt. Auch die Berliner Laptop-Rocker von Bodi Bill waren in die Schau involviert. Zusammen mit der irischen Künstlerin Mariechen Danz arbeiteten sie an deren Performance „The Dig Of No Body“. Dabei handelt es sich um eine Art Prozess-Raum-Drama in drei Akten. Die Livemusik entstammt dem ersten Album von DANZ, das die Künstlerin zusammen mit Alex Stolze von Bodi Bill und Matthias Geserick zurzeit aufnimmt. Der erste Teil fand als Einführung am 08. Juni für zwei weitere Aktionen statt, die am 25.6. und 16.7. zu sehen sein werden.

Auch Billie Joe Armstrong, Frontmann von Green Day, wechselt die Seiten und wird laut NME in der Film-Adaption des Broadway Musicals „American Idiot“ mitspielen. Tom Hanks Playtone Productions ist gerade dabei, eine Film-Version des Musicals zu entwickeln, welches auf das gleichnamige Album der Band aus dem Jahr 2004 bezieht. Armstrong wird die Rolle St. Jimmy übernehmen, Musical-Regisseur Michael Mayer führt Regie.

Radiohead bleiben sich da treuer und sorgen mal wieder für eine kleine Überraschung. So verkündetet die Band nun, dass sie eine limitierte Remix-Vinyl-Serie veröffentlichen werden, die u.a. Songs ihres Albums „The King Of Limbs“ umfasst. Die erste Ausgabe der Platten-Reihe soll wie beim Musikexpress zu lesen, Remixe der Tracks „Little By Little“ (von Caribou) und „Lotus Flower“ (von Jacques Greene) beinhalten. Ab Sommer sind die Platten zu kaufen, über die Website der Band können die Songs ebenfalls erworben werden.

Am vergangenen Wochenende fand das Bonnaroo Music Festival in Manchester, Tennessee statt. Zusammen mit dem Fotografen Graeme Flegenheimer verteilte Stereogum Polaroid Kameras an die Künstler und bat diese zu fotografieren, was auch immer sie wollten. Mit dabei waren u.a. Arcade Fire, Matt & Kim, Twin Shadow und Florence + The Machine. Hier kann man sich die Ergebnisse anschauen. Leider gab es bei dem Festival nicht nur gute Nachrichten: Wie Spinner berichtet kamen bei dem Festival, zwei Menschen ums Leben.

Auch Seth Putnam, Frontmann der Grindcore Band Anal Cunt, starb im Alter von 43 Jahren an einem Herzinfarkt, berichtet Pitchfork . Die Band hatte sich 1988 in Massachusetts gegründet und fiel vor allem durch ihre Songtitel auf, die so hießen: „Don’t Offer Me Weak Drugs or I’ll Kick Your Fucking Ass“oder „I Sold Your Dog to a Chinese Restaurant“.

Das könnte Dich auch interessieren:

  • Fotos der Acts Grace Jones, Die Nerven und Mark Lanegan, die allesamt ein Joy-Division-Cover veröffentlichten
    Das musikalische Erfolgsrezept von Joy Division ist eigentlich ein sehr einfaches. Einen Joy-Division-Song zu covern, ist jedoch eine ganz andere Nummer. Das hier sind sieben hörenswerte Versionen, von Radiohead über Die Nerven bis zu Grace Jones. ...
  • Foto von Thom Yorke, der einen neuer Song mit dem „Plasticine Figures“ in der Tonight Show mit Jimmy Fallon performt hat
    Thom Yorke (Radiohead) hat einen neuen Song in der „Tonight Show“ mit Jimmy Fallon vorgestellt. Er hatte seinen unvollendeten Track „Plasticine Figures“ extra für die Sendung fertiggestellt und per Live-Schaltung am Klavier performt. ...
  • Cover des Albums Young von Hearts Hearts
    Hearts Hearts haben sich viel Zeit für ihr Debütalbum genommen. Vier Jahre haben die Österreicher an „Young“ gewerkelt und sind dabei vom Duo zum Quartett gewachsen. Daraus geworden sind zehn Tracks angenehm frickelige Indietronica mit durchdringendem Gesang, die zwischen Besänftigung und Beunruhigung schwankt....


Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.