Zum 25. Todestag von Ella Fitzgerald: „How High The Moon“

Foto der Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald. Anlässlich ihres 25. Todestags ist heute ihre Interpretation des Standards „How High The Moon“ unser Track des Tages.

Die Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald ist heute vor 25 Jahren, am 15. Juni 1996, gestorben (Foto: Herman Leonard)

Mit dem Song „How High The Moon“ erinnert unser heutiger Track des Tages an eine der ganz großen Sängerinnen der Jazz-Geschichte. In den Augen vieler war Ella Fitzgerald vielleicht sogar die größte. Mit Sicherheit jedenfalls gehört die 1916 geborene US-Amerikanerin zu den einflussreichsten Stimmen, die je aufgenommen wurden. Ihre Stimme umfasste drei Oktaven und ihre Karriere mehr als vier Dekaden. Was länger ist als das Leben von Billie Holiday. Die womöglich die einzige Vokalistin im Jazz-Bereich ist, deren Ruhm dem von Ella Fitzgerald nahekommt. Dagegen sind beispielsweise June Christie oder Sarah Vaughan beinahe schon obskure Namen. Besonders von den 40er- bis 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte die Sängerin aus Virginia große Hits. Und lieferte nebenbei eine stilistische Blaupause aller Jazz-Sängerinnen nach ihr.

Ella Jane Fitzgerald arbeitete mit den allergrößten Künstler*innen des Jazz. So nahm sie etwa mit Louis Armstrong „Porgy And Bess“ auf. Auf diesem Album spielte das Duo seine Stärken im Scat-Gesang aus. Ihre herausragende Darbietung machte die Aufnahme zur unerreichten klassischen Interpretation der Gershwin-Oper. Höchstens die Version von Miles Davis und Gil Evans ist da vielleicht ebenbürtig. Dem „Songbook“ der Komponisten und Arrangeure George und Ira Gershwin widmete Fitzgerald sogar ein ganzes Album. Aber auch dem Werk von Cole Porter, Irving Berlin, Duke Ellington und zahlreichen anderen. Von fast allen heutigen Jazz-Standards hat Ella Fitzgerald unerreichbare Versionen aufgenommen. Eine davon ist unser heutiger Track des Tages aus dem Broadway-Musical „Two For The Show“.

Die US-amerikanische Jazz-Sängerin Ella Fitzgerald wurde im April 1916 in Newport News, Virginia geboren und starb am 15. Juni 1996. Anlässlich ihres 25. Todestages ist heute ihre Interpretation des Jazz-Standards „How High The Moon“ unser Track des Tages. Hört und seht sie Euch hier an:

Das könnte Dich auch interessieren:



Diskussionen

1 Kommentar
  1. posted by
    Gabriela
    Jun 15, 2021 Reply

    Wenn ich eine Zeitreise machen könnte, dann in diese: ein Jahr lang durch sämtliche Clubs und Konzertlocations in New York gehen😍

Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.