Presseschau 24.05.: Es gibt kein Entkommen

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Robert Allen Zimmerman, besser bekannt als Bob Dylan wird heute 70. Das wird presseweit zelebriert. Die taz fragt sich, „Was ist dran am alten Mann?“. „Ein Niemand seiner Stimme“ titelt die Zeit Online, Christiane Rösinger würdigt für Spiegel Online „His Bobness, die große Nervensäge“. Edo Reents schreibt für Faz.net über den „Sänger, der aus dem Nichts kam“, „Forever Young“ titelt die Frankfurter Rundschau in ihrer Online Ausgabe. Der NME bebildert anhand von 70 Motiven die Geschichte von Dylans 70 besten Songs und H.P. Daniels widmet sich Dylan unter dem Titel „Bob Dylan: zurechtgehört, zurechtgefühlt“ für den Tagesspiegel. Johannes Waechter hat sich entschieden, für das sz-magazin Dylan und dessen Musik anders zu beleuchten: er hat ein Quiz mit 25 Fragen zusammengestellt, um Dylans auch teilweise bizarre Karriere zu beleuchten.

Aber es gibt außer dem auch noch wenige andere Meldungen. Nach 4 Jahren Pause wurden Sonntag wieder die Billboard Music Award in Las Vegas verliehen. Der große Gewinner des Abends hieß Justin Bieber. Er heimste gleich sechs Preise ein, u.a. als bester Newcomer, Digital Artist of the Year und Fan-Liebling. Alle Preisträger des Abends hat stern.de.

Efterklang haben zusammen mit Vincent Moon den Film „An Island“ gemacht. Der Franzose Moon ist besonders für seine „The Take-Away Shows“bekannt , für die er seit 2006 u.a. Yeasayer, Arcade Fire, Stephen Malkmus, Caribou oder The National filmte. Nach über 1200 Screenings steht das experimentelle Werk „An Island“ ab jetzt hier zum Download bereit. Wie Rote Raupe berichtet, kann der Preis dafür durch das Radiohead-eske Modell „Pay What You Want“ selbst bestimmt werden. Natürlich gibt es aber auch eine limitierte Deluxe-Version des Ganzen zu bestellen. Diese enthält dann neben dem Film einen zusätzlichen 33-minütigen Film mit dem Titel „TemporaryCopenhagen“ und ältere „Take Away Shows“ von Efterklang.

Wie wir neulich bereits berichteten, gibt es zwei neue Songs von Arcade Fire, die man sich bei Stereogum anhören kann. „Speaking in Tongues“, in dem auch Talking Heads Gabriel Byrne zu hören ist, und „Culture War“ feierten Premiere in der BBC 1 Radio Show von Zane Lowe. Die dort gespielten Versionen kursieren nun durch das Internet und werden auf der Deluxe Version von The Suburbs zusammen mit dem Spike Jonze Kurzfilm „Scenes From The Suburbs“ erscheinen.

Und auch die Red Hot Chili Peppers melden sich zurück. Der Rolling Stone Redakteur Torsten Groß sprach vor einigen Wochen mit dem neuen RHCP-Gitarristen Josh Klinghoffer in L.A., der seit Anfang 2010 John Frusciante ersetzt. Auch Schlagzeuger Chad Smith äußerte sich nun dazu und nannte die letzte Augustwoche als offiziellen Release-Termin für das noch namenlose Album.

Ebenfalls mit einem neuen Album melden sich The Rapture zurück. Die New Yorker kehren zurück zu James Murphy’s Label DFA und werden dort ihr neues Album „In The Grace Of Your Love“ am 5. September in Europa veröffentlichen. „It won’t be all dance songs. So far the recordings sound to me like the band playing live. We haven’t done a lot of editing; we’re trying to keep it organic.“ zitiert sie Spinner.

Das Paste Magazine hat sich die Mühe gemacht und die ihrer Meinung nach 25 besten Songs der Band The National um Matt Berninger zusammengestellt. Alle Songs kann man sich auf der Seite anhören. Platz 25 belegt dabei „Wasp Nest“ vom frühen Album „Cherry Tree“, die Nummer eins verraten wir hier nicht, sagen nur, dass es der Klassiker vom 2008 erschienen „The Boxer“ Album ist.

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