Sendungen

Sortiert nach Genres
Alphabetische Darstellung
0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
P
R
S
T
U
V
W
Z


taz.mixtape

ByteFM: taz.mixtape vom 08.01.2016

Sendung vom 08.01.2016

Dylan, Haftbefehl, Wainwrights, Sunn o))), Piraten, Cole uvm

379 Tracks für Dylanologen. Jens Uthoff arbeitet sich durch „The Bootleg Series, Vol. 12: The Best of The Cutting Edge 1965– 1966“, unveröffentlichtes Material aus Bob Dylans imposanter Phase der Elektrifizierung ab 1965.

Der Name Haftbefehl ist in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen. Doch was ändert das an dem Unbehagen, mit dem der Kampfbegriff Integration für den Offenbacher Rapper behaftet ist? Fatma Aydemir zum neuen Hafti-Mixtape.

Das Geheimnis für den Zusammenhalt des Wainwright-Clans: Seine Mitglieder geigen sich via Lied die Meinung. Sylvia Prahl ist angetan von „Songs in the Dark“, dem Album der Halbschwestern Martha und Lucy Wainwright.

Warum sind diese Klänge so populär? Jens Uthoff versucht das Erfolgsgeheimnis der US-Band Sunn o))) zu ergründen, die mit Kutte, Kapuze und Kunstnebel die Speerspitze des Drone- oder Doom-Sounds bildet.

Die Kraft der Gefühle, die Macht der Droge. Franziska Buhre schreibt den Nachruf auf Natalie Cole. Sie sang Soul, Pop und Rock aus Leidenschaft. In Las Vegas, am Broadway, im TV. Und blieb ewig die Tochter von Nat King Cole.

"How Music Got Free". Tilman Baumgärtel begrüßt Stephen R. Witts Buch als eine frühe Darstellung der Medien-Piraterie, die Ende der Neunziger dank Internet und Filesharing das Geschäftsmodell der Musikindustrie erschütterte.

Gut 20 Jahre nach dem Ende von Nirvana beginnt jetzt die Solokarriere von Kurt Cobain. Andreas Hartmann hört das Skizzen-Album "Montage of Heck" und prophezeit: Kein Nirvana-Revival ohne Kurt Cobain.

Lemmy war erklärter Beatles-Fan, und auch Abba schätzte er sehr, doch diese Vorliebe hörte man seiner eigenen Musik eher nicht so an. Andreas Hartmann schreibt den Nachruf und prophezeit: Kein Motörhead-Revival ohne Lemmy.

Auf alten Aufnahmen kann man sehen, wie kraftstrotzend Lemmy Kilmister war und wie sexy. Im November war er eher fragil. Ulrich Gutmair erinnert sich an seine letzte Begegnung mit dem Motörhead-Kopf: auf das Innerste konzentriert.

Menschgewordene Antithese zum bürgerlichen Lebensstil. Philipp Rhensius bespricht „Nothing Here Now but the Recordings“, Cut-up-Experimente von William S. Burroughs mit den Industrial-Pionieren Throbbing Gristle.

Wenn Arthur Ashin mit seiner unverwechselbar heiseren Stimme befiehlt, sich das Herz aus der Brust zu reißen, gehorcht man besser. Matthias Manthe rät zu Demut ob der R&B-Dramen von Autre Ne Veut („Ich will niemand anderen“).

Für ihn sind alle Instrumente eines Ensembles einander ebenbürtig, ebenso beide Hände auf dem Klavier. Franziska Buhre betrauert den Tod des kanadischen Jazz-Pianisten Paul Bley, ein musikalischer Freigeist mit dem Ohr nach innen.

…und Jens Uthoff hört das neue Album von David Bowie.


Playlist ist eingeblendet Playlist ist ausgeblendet

1.  Kurt Cobain / The Yodel Song
Montage Of Heck – The Home Recordings / Universal
2.  Losoul / Overland
Belong / Playhouse
3.  Autre Ne Veut / Switch Hitter
Age Of Transparency / Sony Music
4.  Motörhead / Motörhead
Motörhead / Columbia
5.  Motörhead / Till The End
Till The End / Columbia
6.  Sunn O))) / Kannon 1
Kannon / PIAS
7.  Sunn O))) / Kannon 3
Kannon / PIAS
8.  William S. Burroughs / Word Falling Photo Falling
Nothing Here Now But The Recordings / Dais Recordings
9.  William S. Burroughs / The Total Taste Is Here News Cut Up
Nothing Here Now But The Recordings / Dais Recordings
10.  Haftbefehl / Golden Brown
Mixtape / Universal
11.  Haftbefehl / Alles Dreht Sich
Mixtape / Universal
12.  Girl Talk And Freeway / Suicide
Broken Ankles / Girl Talk
13.  Bob Dylan / Visons Of Johanna (Take 5)
The Cutting Edge 1965–1966: The Bootleg Series Vol. 12 / Columbia Records/Sony
14.  Bob Dylan / Like A Rolling Stone (Take 5)
The Cutting Edge 1965–1966: The Bootleg Series Vol. 12 / Columbia Records/Sony
15.  Martha Wainwright / Bloody Mother Fucking Asshole
Bloody Mother Fucking Asshole / Geffen
16.  Wainwright Sisters / Lullaby
Songs In The Dark / Pias/Cooperative Music
17.  Wainwright Sisters / End Of The Rainbow
Songs In The Dark / Pias/Cooperative Music
18.  Natalie Cole & Nat King Cole / Unforgettable
Unforgettable / Capitol
19.  Paul Bley Monk´S Dream / Paul Bley Monk´S Dream
Memoirs / Blue Note
20.  David Bowie / Lazarus
Blackstar / Sony

ByteFM: taz.mixtape vom 08.01.2016
 
 


Alle Sendungstermine

Wöchentlich | Freitag 17 - 18 Uhr

Die Pop-Themen aus der taz der aktuellen Woche und ein Ausblick auf die taz.am Wochenende.

Das taz.mixtape wird konzipiert von taz-Musik-Redakteur Julian Weber.

Die Produktion und Moderation übernehmen die ByteFM RedakteurInnen Diviam Hoffmann und Klaus Walter.

Genres:
Anything Goes



Alle Sendungstermine

Kommentare sind eingeblendet Kommentare sind ausgeblendet

-
-
klauswalter vor einem Monat
Hallo Murak, danke für die Blumen, das freut uns. Eine zweite Version fürs Archiv zu produzieren, das ist in der Tat derzeit technisch und organisatorisch zu kompliziert. Best, Klaus

murak vor einem Monat
Großartige Sendung, alleine schon Dank Wiglaf und Grönemeyer. Rammstein waren auch gut, Big Black hätte ich so sicherlich nicht entdeckt. Deshalb macht die taz-print und das Mixtape so viel Sinn. Falls noch jemand zweifelt. dieser Artikel beweist, warum es gut funktioniert. Frage am Schluss: warum macht ihr für das Archiv nicht eine zweite Version, in der die Songs dann auch ausgespielt werden können? Technisch/organisatorisch zu kompliziert?

Alexander_aus_Genf vor 6 Monaten
Lieber Klaus, nicht schlecht - mohwähsöi, wobei das s summt. Weiter so mit den stets tollen Sendungen! Alexander aus Genf

klauswalter vor 11 Monaten
lieber hardyn, gemach mit den wutbürgerattacken. das mixtape kann aus produektionstechnischen gründen themen vom aktuellen freitag selten berücksichtigen. der monroe-text wird nächste woche ausgiebig gewürdigt.

hardyn vor 11 Monaten
Da war am Freitag, 10.08. endlich mal ein Versuch eines differenzierten Herangehens an das Phänomen "BDS" (Alexei Monroe, Im Teufelskreis ......) in der taz, abseits von der sonst üblichen "Schaum-vorm-Mund"-Attitüde .... und im Mixtape, nix darüber. Enttäuschend ..... aus Lückenpresse wird Lückenfunk!

hessen-thilo vor einem Jahr
Klaus Walter ist Pop-Papst; Sein Wort ist heilig !

h__j__b vor einem Jahr
Mann, Klaus Walter - es ist so ätzend, wenn Sie mitten in die Musik reinquatschen! Immer wieder machen Sie das... Wozu dann überhaupt noch Musiksendungen?

marco vor 2 Jahren
Ich möchte die Sendung analog zur Print.Ausgabe nicht mehr missen. Weiter so...bitte

murak vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde es funktioniert genau so! Die Sendung ist für mich unverzichtbar, perfekt passend zur Print-taz. Bitte weiter so auch in 2017.

h__j__b vor 2 Jahren
Lieber Klaus Walter, ich finde, es funktioniert für das Radio überhaupt nicht, Moderation abzulesen, mit einem billigen Mikro aufzunehmen, und On Air zu schicken. Wäre Musik selbst so produziert, Sie würden sie sicherlich verreissen. Mit Gruß, HJ. Berchtold (hj.berchtold@gmail.com)

h__j__b vor 2 Jahren
Mann, Klaus Walter, lass doch mal die Peaches zuende singen und laber nicht alles zu!

marco vor 3 Jahren
super Ergänzung zur Zeitung, eine echte Bereicherung :) Danke Klaus für die wöchentliche Show. Ich möchte sie keineswegs missen.

klauswalter vor 4 Jahren
ja, vielleicht hat neil young überhaupt das problem, dass er mehr oder weniger ungefiltert alles raushaut, was ihm gerade so auf dem herzen liegt. und sich wenig gedanken um form, gestaltung und meine

karstenfrehe vor 4 Jahren
Oha, das Album "Monsanto Years" von Neil Young klingt ja wirklich sehr bemüht! Vielleicht hätte textlich mehr Poesie gut getan, anstatt die Inhalte direkt zu benennen...
Eingeloggte "Freunde von ByteFM" können Kommentare hinterlassen.