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Was ist Musik  


Wöchentlich | Sonntag 19 - 20 Uhr

„Wir sind zusammen doch nicht allein, ein Lied kann eine Brücke sein, mit einem Rhythmus und einem Ton, verlier'n wir uns in der Illusion“, singt der Kölner House-Crooner Justus Köhncke und das klingt besser als es sich liest.

Der Refrain ist eine Frage: Was ist Musik?
Antworten in dieser Sendung.

Sweet Soul Music, Fast Money Music, Music is my hot hot sex, Roxy Music, Galoppmusik, Musical Youth, Music for evenings, Music for Airports, How I learned to hate Rock'n'Roll, I love Rock'n'Roll, This is Music added to my day, Funky Drummer, Im Alter fängt man an sich für Countrymusik zu interessieren, They can't take away our Music, Music sounds better with you, Hauptsache Musik, Elevator Music, Electric Guitars, Musik der frühen Jahre, Musical Drum Sound, I came to love the Music, Strings of life, Make your own kind of music, Verstärker, Music of my mind, We are ugly but we have the music.

Was ist Musik?

Alles.


Kontakt: wasistmusik[at]byte.fm

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Genres:
Anything Goes


Sendung am 26.02.2017

Blue Eyed Soul Boy der Post Racial Pop Elite. Mit Skrupeln.
Nach dem Women´s March auf Washington am 21.Januar gab es noch ein Konzert von Sleater-Kinney im 9.30 Club. Zum Finale kommt Verstärkung auf die Bühne: Cecile Richards von Planned Parenthood, die Organisation hatte den March mitorganisiert, Matt Berninger von The National und Dave Longstreth (Dirty Projectors). Gemeinsam singen sie ein Lied, das älter ist als alle Anwesenden: „Fortunate Son“ von Creedence Clearwater Revival. „Ich bin kein Sohn aus wohlhabendem Haus, ich bin kein Senatorensohn“, den Refrain grölen alle mit, Fäuste fliegen, Wut in der Luft. Nur Dave Longstreth am rechten Bühnenrand wirkt irgendwie fehl am Platz. Linkisch schwenkt er den linken Arm, als brächte er es nicht fertig, ihn durchzustrecken und eine Faust zu ballen. Oder nicht über sich.

„Fortunate Son“ war schon ein Leitmotiv bei der Vote For Change-Tour 2004, dem gescheiterten Versuch, die Wiederwahl des Präsidentensohns George W.Bush zu verhindern. Ich sah damals John Fogerty, den Autor des Songs, beim Vote For Change-Konzert in einer Arena in Philadelphia. Mit seinem ewigen Karohemd sah er immer noch aus wie ein Trucker, kein Fortunate Son. Den Text hatte er aktualisiert: „I ain´t no president´s son“, zweitbester Moment des Abends, nach „Born to run“, Bruce Springsteens Mutter allen Stadionrocks. Hinterher in der Bahn, kernige Springsteen-Fans: ja, der Boss war super, aber wir wählen trotzdem Bush. Gelächter unter Männern.

Im Washingtoner 9.30 Club sind garantiert keine Wähler von Trump, dem Millionärssohn. Könnte allerdings gut sein, dass hier einige Fortunate Sons & Daughters das Lied vom Fortunate Son mitgrölen. Hält sich der Yale-Absolvent Dave Longstreth deshalb zurück? Fehlt ihm die Überzeugungskraft für so ein Testimonial: „I ain´t no senator´s son“? Oder ist es das Unbehagen an der Preaching To The Converted-Situation: zu einem 50 Jahre alten Song versichern wir uns gegenseitig, auf der richtigen Seite zu stehen. Dabei bräuchte es andere Musik, um der komplexen Gegenwart gerecht zu werden, scheint Longstreth zu denken, während sein linker Arm kraftlos rumschlenkert. (Fortsetzung am Sonntag bei Was ist Musik und in dieser oder jener Form in den aktuellen Ausgaben von Jungle World und WOZ)

Starring: Scritti Politti, Roberta Flack, The Beatles, Solange, Orange Juice…



karstenfrehe vor 6 Tagen
Coole Sendung vom 12.2.! Danke dafür :-)

KlausWalter vor drei Wochen
ja, sebastian, du hast recht. wenn ich mal viel zeit habe, gibts eine ganze sendung bam bam. danke!

senest vor vier Wochen
Statt Depression: Großes Danke fürs Ausspielen der Isaac-Hayes-Nummer! Und nicht vergessen sollte man hinsichtlich BAM BAM Biggie Smalls’ a.k.a. Notorious B.I.G.’s »Big Poppa Bam Bam« – und wahrscheinlich zahllose weitere Referenzen … Gruß Sebastian

KlausWalter vor einem Monat
danke, christian und ricardo...no depression!

Christian Fausten vor einem Monat
Mark Fisher tot und vergangenen Sonntag starb Jaki Liebezeit. Auch dieses Jahr kommt auf Touren (siehe 2016). It's getting cold in this hotel. Und nun? Depression? Gut möglich, aber ich nehm's nicht persönlich. Lieber Klaus, vielen Dank für diese Sendung. Gruß Christian

Ricardo vor einem Monat
Das war eine super spannende Sendung. Chapeau

KlausWalter vor einem Monat
Liebe Bettina, klar erinnere ich mich an die Wrangelconnection, schön, dass Du jetzt hier gelandet bist, viel Spass mit unserem Programm! Best, Klaus

Kopflos vor einem Monat
Liebe Bettina, Du warst nicht allein...

Bettina_Berlin vor einem Monat
Lieber Klaus Walter, Wer hätte das gedacht: "Status Quo Vadis" ...wie lange habe ich das nicht mehr gehört und dann diese Stimme des Moderators... Zwischen Zeit und Ewigkeit... Ein Lichtblick... Musik für eine andere Wirklichkeit.... Lieber Herr Walter. Ohne Übertreibung kann ich behaupten, nicht nur in den 80ern Ihr größter Fan gewesen zu sein. Damals habe ich ALLE "der Ball ist rund" Sendungen auf Kassette aufgenommen + gefühlte 100 mal gehört. Diese Kassetten habe ich immer noch! Können Sie sich noch an die "Wrangelstraßen Connection" erinnern? Herzliche Grüße, Bettina Hirsch

tazredaktion vor 10 Monaten
stimmt, war mein fehler. tatsächlich wurden beide alben am todestag noch einmal bemustert, daher mein irrtum.

HoobsMcCan vor 10 Monaten
Hit 'n Run Phase One und Hit 'n Run Phase Two sind beide letztes Jahr in relativ kurzen Abständen als Stream und Download erschienen.

Kopflos vor 10 Monaten
Sehr sehr schöne Sendung. ... wie fast immer!

KlausWalter vor einem Jahr
danke für die blumen, freut mich.

senest vor einem Jahr
Wir haben eine ganz feine Sendung. Danke!

HoobsMcCan vor einem Jahr
Hallo Klaus, vielen Dank für die tolle Sendung, insbesondere für Take Five von Rico. Der Song ist mindestens so klasse wie die Tracks auf der Wareika Dub-LP, die ich vor einigen Jahren ergattern konnte.

KlausWalter vor einem Jahr
danke für die blumen, echt unterschätzte band.

bobstrummer vor einem Jahr
Danke, endlich wird diese große "vergessene" Band mal gewürdigt.
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