Liraz

Liraz Liraz ist eine persisch-israelische Sängerin und Schauspielerin (Foto: Shai Franco)

Liraz (geboren am 31. Mai 1978 als Liraz Charhi in Ramla, Israel) ist eine israelische Sängerin und Schauspielerin. Ihr Debütalbum „Naz“ ist im Jahr 2018 über Dead Sea Recordings aus Tel Aviv erschienen.

Als Tochter persisch-jüdischer Eltern ist Liraz nicht nur mit der israelischen Kultur verwurzelt. Lange Zeit hatte die Musikerin keine Verbindung zum Iran – bis zu einem Aufenthalt in Los Angeles Mitte der 2000er-Jahre. In Los Angeles – Heimat zahlreicher Exil-Iraner*innen – lernte Liraz Kultur und Musik des Landes ihrer Ahnen kennen. Insbesondere iranische Sängerinnen der 70er-Jahre – etwa die Musikikone Googoosh – taten es ihr an und so widmete Liraz ihr erstes Album „Naz“ ihren musikalischen Vorbildern aus dem vorrevolutionären Iran. Die auf Farsi gesungenen Texte, in denen sie sich mit der Lebenswelt iranischer Frauen beschäftigt, inszenierte die Künstlerin dabei in einem Gemisch aus iranischen 70s-Klängen und zeitgenössischen Elektrobeats. Vor dem Beginn ihrer professionellen Musikkarriere hatte sich Liraz Charhi einen Namen als Schauspielerin gemacht. Sie spielte zum Beispiel 2012 in dem Film „A Late Quartet“ an der Seite von Philip Seymour Hoffmann. Auch als Musikerin – beispielsweise mit „Naz“ oder dem 2020 erschienenen Nachfolger „Zan“, für das sie sich Unterstützung von iranischen Instrumentalist*innen geholt hatte – konnte Liraz sowohl israelische als auch internationale Hörer*innen überzeugen.

Im Juni 2022 kündigte die Vorabsingle „Azizam“ das Erscheinen von „Roya“ an, der dritten LP von Liraz.



Liraz im Programm von ByteFM:

Liebe und Distanz: „Azizam“ von Liraz

(01.07.2022)
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Liebe und Distanz: „Azizam“ von Liraz
Die israelische Sängerin Liraz veröffentlicht im Oktober 2022 ihr drittes Album „Roya“ (Foto: Shai Franco) Mit der Single „Azizam“ kündigt die israelische Sängerin Liraz für den Herbst 2022 ihr drittes Album an. // Der Titel unseres Tracks ist persisch und bedeutet soviel wie „Schatz“ oder „Liebling“. Schon in der Wahl der Sprache spiegelt sich Liraz Charhis Verbindung zu den Menschen und der Kultur im heutigen Iran. Sie selbst ist 1978 im israelischen Ort Ramla als Tochter persisch-jüdischer Eltern geboren, weshalb sie nicht nur in der israelischen Kultur verwurzelt ist. // Seit einigen Jahren ist sie auch verstärkt musikalisch aktiv. 2018 veröffentlichte sie ihr erstes Album „Naz“, auf das 2020 „Zan“ folgte – beide in persischer Sprache. Den Zweijahrestakt bei ihren Albumveröffentlichungen behält Liraz also bei. Doch auch andere Fäden hebt sie wieder auf. Zum Beispiel die Verbindung mit der Türkei. Anfang des Jahres war sie Teil des israelisch-türkischen Samplers „Remotely Close“. // Mit einer sechsköpfigen Band aus Israel, aber auch einer Handvoll iranischer Musiker*innen. Mit ihnen hatte Liraz zwar schon auf „Zan“ gearbeitet, sie aber noch nie gesehen. Anonym und ohne Kamera waren sie damals aus Angst vor der iranischen Geheimpolizei nur per Internet zugeschaltet. // Die tiefe Verbundenheit mit ihren iranischen Freund*innen, aber auch die Sehnsucht angesichts der schwer überbrückbaren Distanz spiegelt unser Track des Tages. Das Album „Roya“ der Sängerin Liraz erscheint am 7. Oktober 2022 auf dem Label Glitterbeat Records. Der vorab als Single daraus ausgekoppelte Song „Azizam“ ist heute unser Track des Tages.

Songs des Jahres 2022

(14.12.2022)
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Songs des Jahres 2022
Soap&Skin) Christin Nichols – „Today I Choose Violence“ Fontaines D.C. – „How Cold Love Is“ Röyksopp & Alison Goldfrapp – „Impossible“ (&ME Remix) Liraz – „Bishtar Behand“ PVA – „Bad Dad“ Nilüfer Yanya – „The Dealer“ Die Nerven – „Europa“ Swedish House Mafia & Sting – „Redlight“ Die Sterne – „Gleich hinter Krefeld“ Heinrich Oehmsen (The Heinrich Manoehver) The Black Keys – „It Ain't Over“ Liraz – „Roya“ Calexico – „Rancho Azul“ Wet Leg – „Chaise Longue“ Heather Nova – „Stayin' Alive“ Delines – „Little Earl“ Bodega – „Territorial Call Of The Female“ Father John Misty – „Goodbye Mr. // . – „How Cold Love Is“ Röyksopp & Alison Goldfrapp – „Impossible“ (&ME Remix) Liraz – „Bishtar Behand“ PVA – „Bad Dad“ Nilüfer Yanya – „The Dealer“ Die Nerven – „Europa“ Swedish House Mafia & Sting – „Redlight“ Die Sterne – „Gleich hinter Krefeld“ Heinrich Oehmsen (The Heinrich Manoehver) The Black Keys – „It Ain't Over“ Liraz – „Roya“ Calexico – „Rancho Azul“ Wet Leg – „Chaise Longue“ Heather Nova – „Stayin' Alive“ Delines – „Little Earl“ Bodega – „Territorial Call Of The Female“ Father John Misty – „Goodbye Mr. // . – „Curfew Drop“ Katharina Grabowski (ByteFM Team) Carla dal Forno – „Come Around“ Derya Yıldırım & Grup Şimşek – „Bal“ Dumbo Tracks – „Bordstein in der Nacht“ Ebow – „Prada Bag“ Horsegirl – „Anti-glory“ Liraz – „Roya“ Rosalía – „Saoko“ Sofie Royer – „Schweden Espresso“ Sudan Archives – „Selfish Soul“ The Go! // Star Feminine Band) Klaus Fiehe (Karamba) Lewsberg – „Six Hills“ Joy Club – „Where's This Love“ The Cool Greenhouse – „Hard Rock Potato“ Neil Young – „Chevrolet“ PVA – „Bad Dad“ Acid Klaus – „Bad Club Bad Drugs Bad People“ Lyschko – „Hysterie + Abfall“ Methyl Ethel – „Neon Cheap“ DC Gore – „I Like You“ Geier Sturzflug – „Lockdown“ Leif Gütschow (Ausloten) Adia Victoria – „In The Pines“ Bad News From Cosmos – „Let's“ Chorusgirl – „Sleepless In South London“ Jenny Hval – „Year Of Love“ Kiwi Jr. – „Unspeakable Things“ Liraz – „Doone Doone“ Rosalía – „Saoko“ The Düsseldorf Düsterboys – „Das erste Mal“ Thee Sacred Souls – „Overflowing“ Tony Molina – „The Last Time“ Leonie Möhring (Das Ehrenwort, ByteFM Klassik) Die Nerven – „Der Erde gleich“ Loyle Carner – „Hate“ Alfa Mist, Ólafur Arnalds – „Zero – Piano Reworks“ Steintor Herrenchor – „Wohin“ Hania Rani, Colin Stetson – „In All This Heavy Blue“ Σtella – „Charmed“ Hurray For The Riff Raff – „Rhododendron“ Arny Margret – „Akureyi“ Ghost Woman – „Do You“ Nothhingspecial – „If I Could I Would“ Liz Remter (Städel Mixtape, Reeperbahn Festival Container, Teenage Kicks, 10 bis 11, ByteFM Magazin) SBTRKT – „Miss The Days“ Silk Sonic – „Love‘s Train“ Frankie Cosmos – „One Year Stand“ Yunè Pinku – „Bluff“ Q – „Today“ Deaton Chris Anthony – „iScream“ (feat.

Uneingeschränkte Freiheit: „Roya“ von Liraz (Videopremiere)

(07.10.2022)
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Uneingeschränkte Freiheit: „Roya“ von Liraz (Videopremiere)
Die israelisch-persische Sängerin Liraz träumt von uneingeschränkter Freiheit im Iran und darüber hinaus (Foto: Shai Franco) Wo Freiheit und Selbstbestimmung unterdrückt werden, gehören sie für viele Menschen ins Reich der Fantasie. // „Zan, Zendegi, Azadi“ – „Frau, Leben, Freiheit“ lautet derzeit ihre Parole. Singen im Zeichen der Freiheit Die israelisch-persische Musikerin Liraz teilt den Traum der Protestbewegung. So steht ihre neue Single „Roya“ (Farsi für „Fantasie“) ganz im Zeichen der Freiheit: „Was wäre, wenn ich im Iran geboren wäre und nicht singen könnte – würde ich versuchen zu fliehen? // Und ich möchte dem Iran über meine Gefühle für den Iran singen“, verrät Liraz. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von LIRAZ (@liraz_naz) Unterstützung hatte sie für ihr neues, drittes Album, welches ebenfalls „Roya“ heißt und am heute, am 7.

ByteFM Magazin

Courtney Barnett & Liraz zu Gast

(02.11.2022 / 14 Uhr)
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ByteFM Magazin - Courtney Barnett & Liraz zu Gast
Courtney Barnett live: 28.10.22 München – Neue Theaterfabrik 30.10.22 Berlin – Huxleys 02.11.22 Hamburg – Uebel & Gefährlich 08.11.22 Köln – Live Music Hall Vor ihrem Auftritt im Uebel & Gefährlich ist die Musikerin zu Gast im ByteFM Magazin. Als Tochter persisch-jüdischer Eltern ist die Musikerin Liraz Charhi nicht nur mit der israelischen Kultur verwurzelt, sondern hat bis heute auch eine tiefe Verbindung zum Iran. // Deutlich zu hören ist das auch auf ihrem aktuellen Album „Roya“, auf dem die Musikerin und Schauspielerin die Musik ihrer Ahn*innen mit modernen Club- und Disco-Sounds vereint. Für das Album arbeitete Liraz unter anderem mit Musiker*innen aus Teheran zusammen, die für die Aufnahmen ins türkische Exil reisen mussten, weil es ihnen in ihrer Heimat verboten ist, zu singen. // Und ich möchte dem Iran über meine Gefühle für den Iran singen“, beschreibt Liraz die Motivation hinter den neuen Songs. Liraz ist derzeit auf Tour: 02.11.22 Hamburg – Knust 03.11.22 Berlin – Gretchen 04.11.22 Frankfurt am Main – Kunstverein Familie Montez Vor ihrem Konzert im Hamburger Knust besucht uns die Künstlerin im ByteFM Magazin.

Alben des Jahres 2022

(16.12.2022)
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Alben des Jahres 2022
Morale & The Big Steppers“ Ana Moura – „Casa Guilhermina“ Jonathan Jeremiah – „Horsepower For The Streets“ Mitski – „Laurel Hell“ Liraz – „Roya“ Jeb Loy Nichols – „United States Of The Broken Hearted“ Beyoncé – „Renaissance“ Obongjayar – „Some Nights I Dream Of Doors“ Σtella – „Up And Away“ Ingo Sänger (Taxi Nights) Danger Mouse & Black Thought – „Cheat Codes“ Jimi Jules – „+“ Bokoya – „Hausensession“ Kendrick Lamar – „Mr.

Tropeninstitut

Bongeziwe Mabanda, Bounaly, Thornato

(28.11.2020 / 18 Uhr)
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Heute viele weibliche Stimmen, darunter Me'Shell Ndegéocello, Juana Molina, Liraz, La Chica, Veyrouz Mint Seymali und das ägyptische Ensemble Mazaher.

Tracks des Tages

Keine Hollaback-Girls

(02.07.2022 / 17 Uhr)
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Außerdem mit dabei: gestohlene und genamedroppte Adelsnamen, eine Bewegung vom Funk zur Bossa Nova, eine Bewegung vom melancholischen Gesang zu raumfüllendem Rap, aber keine Hollaback-Girls. Mit Musik u. a. von Mura Masa mit Shygirl und Channel Tres, mit Liraz, The Go-Betweens, DJ Lycox, Steve Lacy und vielen anderen mehr.

„Silkyway“: Israelisch-türkischer Psych-Funk von Kutiman und Elif Çağlar

(23.02.2022)
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„Silkyway“: Israelisch-türkischer Psych-Funk von Kutiman und Elif Çağlar
Während man erkennt, aus welchen musikalischen Ecken die Acts kommen, wäre es schwer, den Song einem Genre zuzuschreiben. Unter den Musiker*innen, die ihre Kreativität in dieses Projekt gesteckt haben, sind Liraz, Kamufle und Sefi Zisling. Besonders hervorzuheben ist aber unser Track des Tages, mit dem der Sampler beginnt.

Groovie Shizzl

Israels iranische Seele

(25.10.2018 / 22 Uhr)
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Groovie Shizzl - Israels iranische Seele
Wie man prärevolutionären iranischen Pop der Siebziger in die Zukunft trägt - das ist wahrscheinlich eine Frage, mit der die meisten von Euch sich noch nicht beschäftigt haben. Aber es gibt Leute, die das tun. Und zwar äußerst gelungen. Die israelische Sängerin Liraz geht auf ihrem Debütalbum an ihre persischen Wurzeln. Und ihr Produzent Rejoicer hat dazu einen Klang gefunden, der die Nostalgie zeitgemäß und zugleich erdig erklingen lässt.

Tropeninstitut

Tropische Best of 22

(07.01.2023 / 18 Uhr)
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Ein tropisches Best of 22 mit Batida, Fulu Miziki & Lady Aisha, der Madalitso Band, Avanlanche Kaito, Black Flower, Nyati Mayi, Liraz, Gaye Su Akyol und vielen mehr.

The Heinrich Manoehver

(26.11.2022 / 12 Uhr)
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Kurze Nachbetrachtungen zu aktuellen Konzerten von James Taylor, Beth Hart, Heather Nova, The Temptations, The Four Tops sowie Musik vom Glitterbeat-Label mit Liraz und Al-Qasar plus zwei Songs der Berliner Sängerin Dota.