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R.E.M.

R.E.M. wurde 1980 vom Sänger Michael Stipe, Gitarristen Peter Buck, Bassisten Mike Mills und Drummer Bill Berry gegründet. 1983 erschien das Debüt „Murmur“, auf dem die Band aus Athens, Georgia, kryptische Texte, melodische Bassläufe und an The Byrds erinnernde Gitarren-Arpeggios kombinierte. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2011 veröffentlichten R.E.M. 15 Studioalben, darunter das immens erfolgreiche „Automatic For The People“ mit dem Hit „Everybody Hurts“.


Radiohead

Radiohead sind ein seit 1985 bestehendes britisches Quintett aus Oxford, das zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Rockbands zählt. Die Gruppe besteht aus Thom Yorke (Gesang, Gitarre, Piano), Jonny Greenwood (Gitarre, Keyboard), Colin Greenwood (Bass, Keyboard), Ed O'Brien (Gitarre, Background-Gesang) und Phil Selway (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Pablo Honey“ erschien 1993.

Die Mitglieder der Band lernten sich in der Schule kennen. Ursprünglich als On A Friday gegründet, benannten sie sich 1992 um, inspiriert von dem Talking-Heads-Song „Radio Head“. Ihr Debüt besteht aus eingängigen Alternative-Rock-Songs, (darunter der Hit „Creep“) die von KritikerInnen häufig als eine laschere Version des zu dieser Zeit sehr populären Grunge angesehen wurden („Nirvana-lite“). Von der Kritik gefeiert wurden Radiohead verstärkt ab ihrem 1995 erschienen dritten Album „OK Computer“, auf dem sie sich mit progressiven Songstrukturen und elektronischen Sounds von einer experimentellen Seite zeigten, was bis heute charakteristisch für die Band ist. Beeinflusst werden Radiohead nach eigenen Angaben von Elektronik-Künstler*innen wie Aphex Twin und Björk, außerdem von Krautrock, Jazz und klassischer Musik aus dem 20. Jahrhundert. Die Zeitschrift NME bezeichnete Radiohead im Jahr 2014 als „The Beatles unserer Generation“.

2016 erschien mit „A Moon Shaped Pool“ das neunte Studioalbum von Radiohead, auf dem sie sich unter anderem mit Themen wie dem Klimawandel auseinandersetzten. Es entstand in Zusammenarbeit mit dem London Contemporary Orchestra. Thom Yorke ist erfolgreich als Solomusiker aktiv.


Raf Rundell

Raf Rundell ist ein britischer Sänger, Songwriter, Produzent und DJ, der 1974 in London, England geboren wurde. Seine Debüt-EP „The Adventures Of Selfie Boy Pt. 1” ist im Jahr 2016 über 1965 Records/Pias erschienen. „Stop Lying”, sein erster Longplayer, folgte 2018.

Raf Rundell blickt auf eine lange Karriere im Musikgeschäft zurück: Bevor er als Musiker durchstartete, war er unter anderem als Pressesprecher für ein Plattenlabel sowie als Club-Promoter tätig. Einem größeren Publikum wurde Raf Rundell als Teil des Dance-Pop-Duos The 2 Bears bekannt, welches er im Jahr 2009 zusammen mit Joe Goddard von der Band Hot Chip gründete. Als Solomusiker steht Raf Rundell für eine Mischung aus Genres wie Soul, Disco, Funk, HipHop, Synth-Pop und Electro. Die Inspirationen des Künstlers reichen dabei von Ian Dury bis Kraftwerk.

Im September 2020 war Raf Rundells Song „Monsterpiece” Track des Tages bei ByteFM. Darin verpackte der Musiker Einflüsse aus House, Funk, Dub und Electro.


Ramones

Ramones waren eine US-amerikanische Punkband, die 1974 in New York City gegründet wurde. Sie zählt neben Sex Pistols und The Clash zu den einflussreichsten und berühmtesten Vertretern des Genres und wird häufig als dessen Erfinder gehandelt. Die Gründungsmitglieder der Gruppe waren Joey Ramone (Gesang, Percussion), Johnny Ramone (Gitarre), Dee Dee Ramone (Bass) und Tommy Ramone (Schlagzeug). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschien 1976 und enthält mit Songs wie „Blitzkrieg Bop“ und „Judy Is A Punk“ einige der bekanntesten Punk-Hymnen.

Ramones gehören zu den zahlreichen Bands, die in den frühen 70ern im New Yorker Club CBGB bekannt wurden. Zu ihren kurzen, schnellen und lediglich aus drei bis vier Akkorden bestehenden Songs ließen sie sich von Bands wie The Who, The Beach Boys, The Kinks, The Stooges und MC5 inspirieren. Sie bildeten damit den Gegenpol zu von den von ihnen als Rockstars und Hippies abgelehnten Bands ihrer Zeit, die opulentere Musik spielten, wie Pink Floyd und Led Zeppelin und waren maßgeblich beteiligt an der

Entstehung der Bewegung, die kurz später „Punk“ getauft wurde. Nach vierzehn Studioalben, zahlreichen ausverkauften Konzerten auf der ganzen Welt und einigen Besetzungswechseln lösten sich Ramones im Jahr 1996 auf. Namhafte Musiker*innen aus den Bereichen des Punk, New Wave, Heavy Metal und anderen Genres geben sie als wichtige Inspiration an. Im Jahr 2014 starb mit Tommy Ramone das letzte Gründungsmitglied von Ramones.

 


The Rapture

Mit ihren hektischen Beats und verzerrten Basslines waren The Rapture eine der Schlüsselbands des Dance-Punks der 2000er-Jahre. 2002 nahm das New Yorker Szene-Label DFA Records das Trio unter Vertrag. Die Labelgründer James Murphy und Tim Goldsworthy produzierten auch „Echoes“, das Debüt von The Rapture.

Für ihr zweites Album „Pieces Of The People We Love“ arbeitete die Band mit dem einflussreichen Produzenten Danger Mouse zusammen. 2014 verkündeten The Rapture ihre Aufläsung, drei Jahre nach ihrer letzten Platte „In The Grace Of Your Love“.


Ray Charles

Ray Charles (*23. September 1930 in Albany, Georgia – 10. Juni 2004 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Komponist und R&B-Musiker, der zu den einflussreichsten Interpret*innen des Genres zählt. Seine selbstbetitelte Debüt-LP erschien 1957 über Atlantic Records.

Ray Charles kam als uneheliches Kind einer afro-amerikanischen Landarbeiterin zur Welt. Das Klavierspiel brachte ihm ein Freund der Familie bei, als Ray drei Jahre alt war. Da er im Alter von sieben Jahren vollständig erblindete, lernte er fortan mithilfe der Braille-Musikschrift weiter. Fasziniert von Jazz, Blues und Country, begann er als Teenager für verschiedene Bands Piano zu spielen. Seine ersten Hits als Soloperformer landete er Anfang der 50er. 1952 unterschrieb er einen Vertrag bei Atlantic Records, wo er mit seiner markanten Gesangsstimme und seiner eigenen Mischung aus R&B, Jazz und Gospel bald zu den erfolgreichsten Künstler*innen des Labels gehörte. Den Höhepunkt seines Erfolgs erreichte Charles in den frühen 60er-Jahren, in denen er mit „Hit The Road Jack“, „Unchain My Heart“ und „Georgia On My Mind“ einige seiner bis heute bekanntesten Songs aufnahm. Mit seinen 1962 veröffentlichten Alben „Modern Sounds In Country And Western Music 1+2“  trug er dazu bei, Country im Mainstream zu verankern. 

Ray Charles starb 2003 im Alter von 73 Jahren an Leberversagen. Mit seiner Fusion aus Jazz, Rhythm and Blues, Country und Pop gilt er bis heute als einer der wichtigsten Einflüsse für zahlreiche erfolgreiche Rock-'n'-Roll- und Soul-Musiker*innen. Im Jahr 2005 gewann Jamie Foxx einer Oscar für seine Verkörperung von Ray Charles im Biopic „Ray“.

 


Redman

Redman (17. April 1970 als Reginald Noble in Newark, New Jersey) ist ein erfolgreicher US-amerikanischer Rapper, DJ und Produzent. Sein Debüt „Whut? Thee Album“ erschien 1992 über das New Yorker HipHop-Label Def Jam. 

Noble wurde während eines DJ-Auftritts von Erick Sermon, Teil des Rap-Duos EPMD, entdeckt. Nachdem Redman für eine Weile mit EPMD getourt war, nahm Sermon mit ihm sein Debütalbum auf. Auf „Whut? Thee Album“ rappte Redman vorwiegend Gangsta-Rap-Lyrics über von Funk und Reggae beeinflusste Beats. Das Album machte den Rapper über Nacht zum Star. Auch die Nachfolger „Dare Iz A Darkside“ (1994) und „Muddy Waters“ (1996) waren sowohl kritisch als auch kommerziell höchst erfolgreich. Zweiteres enthält mit „Whateva Man“ einen der bis heute bekanntesten Tracks des Künstlers. 1998 erschien mit „El Niño“ ein Album der Def-Jam-Supergroup Def Squad, der neben Redman auch Labelkolleg*innen wie Erick Sermon und Hurricane G angehörten. In den späten 90er-Jahren ging Redman mit dem Wu-Tang-Clan-Mitglied Method Man eine langjährige künstlerische Partnerschaft ein. Die beiden Rapper veröffentlichten zwischen 1999 und 2016 vier gemeinsame Alben. Eminem bezeichnete Redman einst als seinen Lieblingsrapper. 

„Mudface“, Redmans achtes Studioalbum erschien 2015. „Blackout 3“, das vierte Kollaborationsalbum von Redman und Method Man folgte 2016.


Regina Spektor

Seit ihrem zweiten Album „Songs“ ist Regina Spektor eine der erfolgreichsten Vertreterinnen des US-amerikanischen Anti-Folk. Die Musik der in Moskau geborenen Singer-Songwriterin ist ein buntes Potpourri aus Folk, Lo-Fi, Punk, Pop, Jazz sowie russischer und jüdischer Folklore. Im September 2016 erschien Regina Spektors siebtes Album „Remember Us To Life“.


Rejjie Snow

Rejjie Snow (*27. Juni 1993 in Dublin als Alex Anyaegbunam) ist ein irischer Produzent, Songschreiber und Rapper. Der HipHop-Künstler veröffentlicht seit 2013.

Aus dem Bezirk Drumcondra in Dublin stammend, zog Rejjie Snow 2011 vorübergehend in die USA, um zu studieren und Fußball zu spielen, brach den Aufenthalt aber hab, um von Irland aus eine professionelle Musikkarriere zu verfolgen. 2013 erschien seine erste, von RZA-Produktionen beeinflusste EP „Rejovich“, die es an die Spitze der iTunes-Charts schaffte; 2017 kam das Umsonst-Mixtape „The Moon & You“. Das Debütalbum „Dear Annie“ aus dem Jahr 2018 ist Genreübergreifender und introvertierter HipHop, dessen Beats unter dem Einfluss experimenteller zeitgenössischer ProduzentInnen stehen; so lassen sich etwa sich Parallelen zu Jazz-inspirierten Beats aus der Brainfeeder-Schule ziehen.

Seit 2017 lebt Rejjie Snow in New York. „Dear Annie“ war im Erscheinungsmonat Album der Woche bei ByteFM.


Rhi

Rhi ist der Künstlername von Rhiannon Bouvier, einer in Ontario, Kanada aufgewachsenen und mittlerweile in London ansässigen Produzentin, Sängerin, Songwriterin und Musikerin. Ihr Debütalbum „Reverie“, benannt nach dem gleichnamigen Klavierstück des impressionistischen Komponisten Claude Debussy, erschien im Jahr 2017.

In ihrer experimentellen Variante des modernen R&B verarbeitet Rhi laut eigener Aussage Einflüsse, die sie zum Teil seit ihrer Kindheit prägen. Im Alter von acht Jahren begann Rhiannon Bouvier, auf dem Klavier klassische Stücke zu interpretieren. Auf eine Rock-Phase in ihren Teenagerjahren und die Mitgliedschaft in dem Alternative-Rock-Trio Monochrome Mary folgte – beeinflusst von dem venezolanischen Produzenten Arca (u.a. FKA Twigs, Björk, Kanye West) – der Wunsch, selbst elektronische Musik zu produzieren.
Auf ihrem Debütalbum „Reverie“ produzierte sie schließlich alle Tracks im Alleingang und schuf damit ein modernes R&B-Werk mit. Anleihen aus klassischer Musik, Ambient, HipHop und zahlreichen weiteren Genres.

Swagger“, Vorab-Single zu  Rhis zweitem Album „The Pale Queen“ (2019), war bei ByteFM Track des Tages.


Rhye

Rhye war zu Beginn das Projekt des dänischen Produzenten Robin Hannibal und des US-Amerikaners Mike Milosh. Nach der Veröffentlichung des ersten Albums „Woman“ stieg Robin Hannibal bald aus und Milosh führt Rhye alleine weiter.

Anfang 2017 erschien das zweite Album von Rhye: „Blood“, das auch Album der Woche bei ByteFM war.
Darauf wurden alle Instrumente live eingespielt und sind nicht am Computer entstanden.

Mike Milosh ist als Milosh auch solo aktiv und arbeitete unter anderem mit DJ Koze an dessen Album „Amygdala“ am Titeltrack mit.


Rival Consoles

Ryan Lee West ist ein DJ und Produzent aus Leicester. 2007 war er unter dem Namen Aparatec für die erste Veröffentlichung auf dem Label Erased Tapes verantwortlich, das seit dem KünstlerInnen wie Nils Frahm oder Ólafur Arnalds beherbergt. Wenig später übernahm West den Künstlernamen Rival Consoles, unter dem er atmosphärische elektronische Musik veröffentlicht. „Persona“, das vierte Album von Rival Consoles, war 2018 Album der Woche bei ByteFM.


Robert Glasper

Robert Glasper ist ein mehrfach ausgezeichneter Jazz-Pianist aus Houston, Texas. Sein Debütalbum „Mood“ erschien im jahr 2002.

Aufgewachsen als Sohn einer Jazz- und Blues-Sängerin, wurde Glasper bereits an früh an Musik herangeführt. Seine ersten Auftritte absolvierte er in Kirchen. Später kombinierte er die dort erlernten Gospel-Harmonien mit Jazz-Einflüssen. In der New Yorker New School For Jazz And Contemporary Music“ traf er auf den Neo-Soul-Sänger Bilal, der ihn mit diversen KünstlerInnen aus der HipHop-Szene bekannt machte. Glasper kollaboriert seither mit zahlreichen namhaften MusikerInnen des Genres, darunter Mos Def, Kendrick Lamar, Jay-Z, Kanye West und Talib Kweli. Er war zudem als Produzent, Komponist und Arrangeur an dem 2015 erschienen Miles Davis-Biopic „Miles Ahead“ beteiligt. Neben Neuinterpretationen von Jazz-Stücken hat Glasper auch Rocksongs wie beispielsweise von Nirvana, Radiohead und David Bowie gecovert.

Robert Glasper veröffentlichte mit „Fuck Yo Feelings“ im Jahr 2019 sein zehntes Studioalbum. Darauf befinden sich Gastauftritte von unter anderem Herbie Hancock, Denzel Curry und Mos Def. Gemeinsam mit dem Rapper Common und dem Produzenten Karriem Riggins bildet Glasper das Trip August Greene.


Robyn

Robyn ist eine Dance-Pop-Künstlerin aus Schweden. Sie wurde am 12. Juni 1979 als Robin Miriam Carlsson in Stockholm geboren. Nach einigen Jobs als Schauspielerin, Tänzerin und Synchron-Sprecherin veröffentlichte sie 1995 ihr Debütalbum „Robyn Is Here“.

In ihrer Musik vermischt Robyn maximalistische Electro-Pop-Refrains mit introspektiven Texten und emotionalem Gesang. Ihr Debütalbum brachte ihr mit den Singles „Show Me Love“ und „Do You Know (What It Takes)“ erste internationale Chart-Erfolge ein. Ihre nächsten LPs „My Truth“ und „Don‘t Stop The Music“ konnten nicht an den kommerziellen Erfolg von „Robyn Is Here“ anknüpfen, mit ihrem selbstbetitelten vierten Album gelang ihr 2004 jedoch ein großes Comeback. Mit Songs wie „Dancing On My Own“ konnte sie bis zum Ende des Jahrzehnts regelmäig erfolgreiche Hits verbuchen.

2018 kehrte Robyn nach einer achtjährigen Alben-Pause mit ihrem achten Album „Honey“ zurück. Neben ihrer Solokarriere arbeitet sie oft mit anderen KünstlerInnen, sowohl aus dem Pop-Mainstream als auch aus der Indie-Welt, zusammen – von Kindness über Röyksopp bis zu Britney Spears und Snoop Dogg. Außerdem betreibt sie ihr eigenes Label Konichiwa Records.


Robyn Hitchcock

Robyn Hitchcock (*3. März 1953) ist ein englischer Sänger und Songschreiber. Er ist im Londoner Stadtteil Paddington aufgewachsen und gründete 1976 während seines Studiums in Cambridge die Neo-Psychedelic-Band The Soft Boys, die 1979 ihr erstes Album „Can Of Bees“ veröffentlichte. Nach dem zweiten Album „Underwater Moonlight“ (1980) löste sich die Band auf und Hitchcock konzentrierte sich auf seine Solokarriere.

Lyrisch ist Robyn Hitchcock deutlich vom Surrealismus beeinflusst, aber auch von Songschreibern wie Bob Dylan oder Syd Barrett. Er hat seit 1981 über 20 Soloalben veröffentlicht, die ihm zwar keinen großen kommerziellen Erfolg einbrachten, aber immerhin den Status eines Kritikerlieblings mit einer treuen Fangemeinde.

Dem Genre des jangly Gitarrenpop blieb Robyn Hitchcock immer treu; innerhalb dieser Grenzen hat er sich aber kaum je wiederholt. 2019 veröffentlichte er zusammen mit Andy Partridge von der Band XTC die EP „Planet England“. Zusammen mit seiner Partnerin, der australischen Country-Sängerin Emma Swift, lebt Hitchcock inzwischen in Nashville.

 


Rocko Schamoni

Rocko Schamoni oder auch King Rocko Schamoni, oft als ungekrönter König der deutschen Popkultur angepriesen, kann viele Erfolge auf seinen Namen registrieren. Als Vorreiter und Ikone der deutschen Punk-Szene ist er wohl am besten bekannt, ausserdem ist er aber auch noch als Regisseur, Schauspieler, Entertainer und Autor aktiv und den Golden Pudel Club in Hamburg haben wir ihm auch zu verdanken. Auch heute steht er noch regelmäßig auf der Bühne und begeistert seine treue Gefolgschaft. Der Name Rocko Schamoni sollte einem auf jeden Fall ein Begriff sein.


Róisín Murphy

Róisín Murphy ist eine seit 1994 aktive Sängerin, Songwriterin und Produzentin, die 1973 in Arklow, Irland geboren wurde. Murphy wurde als Teil des Trip-Hop-Duos Moloko bekannt und ist seit der Auflösung der Band als Solomusikerin aktiv. „Ruby Blue“, ihr Solodebüt, erschien 2005.

Murphy verarbeitet in ihrem experimentellen Elektropop Einflüsse, die von Disco und Funk über Jazz bis hin zu House reichen. Besonders charakteristisch ist dabei ihre vielseitige Gesangsstimme, über die eine Musikjournalistin schrieb, sie könne sowohl „teilnahmslos entspannt“ als auch „wunderschön trällernd“ und „in fröhlichem Offbeat“ daherkommen. Desweiteren ist Murphy für ihre ästhetisch anspruchsvollen Musikvideos und ihre extravaganten Outfits bekannt, für die sie nach eigener Aussage von Vivienne Westwood inspiriert wurde. Zu ihren musikalischen Einflüssen zählt sie Sonic Youth, Talking Heads und Pixies. Murphy arbeitete bereits mit zahlreichen namhaften MusikerInnen zusammen, darunter The Feelings, David Byrne und Fatboy Slim.

Take Her Up To Monto“, Róisín Murphys viertes Studioalbum, erschien 2016. Ihr im November 2019 veröffentlichter Disco-Song „Narcissus“ war Track des Tages bei ByteFM.


Rolf Pifnitzka

Rolf Pifnitzka war Saxophonist aus Hamburg und gilt als einer der unterschätzten musikalischen Freigeister Deutschlands, der in zahlreichen Bands den Avantgarde-Jazz der Hansestadt definierte. Rolf Pifnitzka spielte u.a. in den Gruppen Tisch 5, Rocket No. 9 und Piho Hupo. Im Januar 2018 ist er gestorben.


Rolling Blackouts Coastal Fever

Punk mit ein bisschen Pop oder Pop mit ein bisschen Punk – so lässt sich die Musik von Rolling Blackouts Coastal Fever ganz gut beschreiben. Oder kürzer einfach als Indie-Rock. Die fünf Bandmitglieder fanden sich 2013 in Melbourne zusammen und begeistern seitdem Kritiker und Musikliebhaber auf der ganzen Welt.


The Rolling Stones

The Rolling Stones ist eine Band, die auch heute - nach über 60 Jahren Bandgeschichte! - noch aktiv ist. Bekannteste Mitglieder sind Frontmann Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards. Mit R 'n' B und Rock 'n' Roll sind sie bis heute erfolgreich und spielen auch im hohen Alter noch Tourneen. Karten für die Liveshows sind mittlerweile jedoch unglaublich teuer und schwer zu ergattern.

1964 erschien der erste Longplayer der Band „The Rolling Stones", der überwiegend Fremdkompositionen enthielt, aber auch zwei Songs von Jagger und Richards. Mit „Tell Me (You're Coming Back)" und wenig später „(I Can't Get No) Satisfaction"  wurden sie weltweit bekannt. Anschließend arbeiten die beiden als dynamisches Duo an eigenen Texten für ihre Alben.

Mit anrüchigen, oft zweideutigen Texten und Drogenkonsum erhält die Band das Image als Bad Boys. Auch ihre Live-Shows sind laut, kraftvoll und mit so manchen schockierenden, sexuellen Anspielungen gespickt.

Änhlich wie The Beatles geraten auch die beiden Urväter der Rolling Stones in Streitigkeiten. Richards möchte den typischen Rolling Stones-Sound beibehalten, während Jagger neue Einflüsse einbringen will. Beide widmen sich anschließend eigenen Soloprojekten.

Seit dem 50. Bühnenjubiläum im Jahr 2012 sind jedoch alle wieder mit im Boot und geben wieder Konzerte und veröffentlichen Alben.


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