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Yaeji

Yaeji (*6. August 1993 als Kathy Yaeji Lee in New York City) ist eine US-amerikanisch-koreanische Produzentin, Sängerin und DJ aus Brooklyn, New York. Ihre selbstbetitelte Debüt-EP sowie den Nachfolger „EP2“ veröffentlichte sie 2017 als digitale Downloads.

Yaeji, die ihre Kindheit in den USA und in Südkorea verbrachte, studierte in Pittsburgh Ostasienwissenschaften, Konzeptkunst und Grafikdesign. Ihre musikalische Karriere begann sie als DJ auf College-Parties, bevor sie etwas später begann, mithilfe einer digitalen Audio-Workstation eigene Musik zu produzieren. Nach ihrem Umzug nach New York konnte sie in der dortigen Electronic-Szene Fuß fassen. Yaejis Tracks sind beeinflusst von Genres wie House, Trap, Footwork, Elektro-Pop und HipHop, dazu singt sie sowohl in englischer als auch in koreanischer Sprache. Weitreichende mediale Aufmerksamkeit erlangte die Musikerin 2017 mit einem genreübergreifenden DJ-Set in der „Boiler-Room“-Reihe.

What We Drew 우리가 그려왔던“ aus dem Jahr 2020 ist das dritte Mixtape von Yaeji. Laut der Künstlerin spiegelt es all die Freundschaft, Liebe, Dankbarkeit und Unterstützung, die sie erfahren hat. Es war ByteFM Album der Woche. Im Oktober 2020 veröffentlichte Yaeji parallel mit einem interaktiven Internet-Spiel den zuvor nur in Korea erschienenen Track „When In Summer, I Forget About The Winter“.

 


Yann Tiersen

Der französische Komponist Yann Tiersen ist besonders für seine Soundtracks zu den Filmen "Die Fabelhafte Welt der Amélie" (2001) und "Goodbye Lenin" (2003) bekannt. Fernab von seinen Filmarbeiten tritt er auch als Solokünstler auf.


Yeah But No

Yeah But No nennt sich das Berliner Duo aus Technoproduzent Douglas Greed und dem Sänger Fabian Kuss. Im November 2017 erschien ihr selbstbetiteltes Debüt auf dem Berliner Elektronik-Label Sinnbus – wobei der Status „Erstlingswerk“ etwas täuscht, denn die beiden sind schon einige Jahre zusammen musikalisch unterwegs: nach etlichen Konzerten und der Veröffentlichung einiger gemeinsamer Tracks beschlossen die beiden das lose Projekt Yeah But No zum dauerhaften Duo zu festigen.


Yes

Yes sind eine britische Progrockband, die 1968 von Sänger Jon Anderson (*25. Oktober 1944), dem Bassisten Chris Squire (4. März 1948 – 27. Juni 2015), Peter Banks (*15. Juli 1947, Gitarre), Keyboarder Tony Kaye (*11. Januar 1945 als Anthony John Selvidge) und dem Schlagzeuger Bill Bruford (*17. Mai 1949) in London gegründet wurde. Ihren größten Hit hatten sie 1983 mit dem Song „Owner Of A Lonely Heart”.

Das 1969 erschienene selbstbetitelte Debütalbum bestand noch aus strukturell verhältnismäßig konventionellen Songs, die auf ungewohnte, abenteuerlustige Weise mit Anleihen an Jazz und Klassik interpretiert wurden. Im Laufe der 1970er – vor allem, nachdem Tony Kaye durch Rick Wakeman und Peter Banks durch Steve Howe ersetzt wurden – wurden Yes zum Inbegriff für die genretypischen Exzesse. Die Songs überschritten oftmal die 20-Minuten-Marke, die Alben wurden mit Konzepten überladen und die Musiker zeigten in ausgedehnten Instrumentalpassagen, wie gut sie ihre Instrumente beherrschten. Die bekanntesten Alben dieser Periode sind „Fragile” (1971) und „Close To The Edge” (1972).

1980 verließen Wakeman und Anderson die Band. Ersetzt wurden sie von Trevor Horn (später Produzent von ABC und Frankie Goes To Hollywood) und Geoff Downes, die im Vorjahr als The Buggles den Hit „Video Killed The Radio Star" hatten. Die Musik wurde unter ihrem Einfluss etwas fokussierter und die Songs kürzer. Der Trend setzte sich auf dem von Horn produzierten 1983er Album „90125” fort. Als Gitarrist war jetzt der Südafrikaner Trevor Rabin dabei, an den Keyboards saß wieder Gründungsmitglied Tony Kaye. Der neue, poppige Sound bescherte der Band die Hits „Owner Of A Lonely Heart” und „Leave It”. Kommerziell schaffte die Band es danach nicht mehr, daran anzuknüpfen und die Tage ausufernder Prog-Kompositionen waren gezählt. Dennoch macht die Band – zum Teil gleichzeitig – in verschiedenen Besetzungen weiter.


Yoko Ono

Yoko Ono (*18. Februar 1933 in Tokio, Japan) ist eine einflussreiche japanisch-US-amerikanische Multimedia-Künstlerin, Sängerin, Songwriterin und Aktivistin. Ihr Solodebüt „Yoko Ono/Plastic Ono Band“ ist 1970 über Apple Records erschienen. Zuvor hat sie mehrere Alben mit ihrem damaligen Ehemann John Lennon veröffentlicht. 

Yoko Ono ist neben ihrer medienwirksamen Ehe mit John Lennon sowie ihrer Pionierinnenrolle im Bereich der Konzeptkunst auch für ihre radikale Experimental -Musik bekannt, in der sie bereits früh Elemente aus Avantgarde, Rock ’n’ Roll, Free Jazz und Elektronik verknüpfte. Ihre ersten Konzerte – eine Kombination aus Musik und Performance – spielte Ono bereits Anfang der 60er, einige Jahre bevor sie Lennon kennenlernte. Mit ihrem sperrigen Frühwerk, das häufig von ihren rohen Schreien geprägt war, beeinflusste sie zahlreiche Musiker*innen nachfolgender Generationen, insbesondere aus den Bereichen des New Wave und des Noise-Rock. Mainstream-Erfolg erreichte die Künstlerin nach der Veröffentlichung des Ono-/Lennon-Albums „Double Fantasy“ im Jahr 1980. Etwas später konnte sie sich auch als Solomusikerin etablieren. Ihr erster Solo-Charterfolg war die Post-Disco-Single „Walking On Thin Ice“ (1981), die später von Acts wie Elvis Costello, Felix Da Housecat, Pet Shop Boys und Siouxsie Sioux interpretiert wurde. Im Laufe ihrer Karriere hat Yoko Ono mit den unterschiedlichsten Musiker*innen kollaboriert, darunter Ornette Coleman, Thurston Moore, Kim Gordon, Beastie Boys, The Flaming Lips, Peaches, Tricky und Ween. In der Öffentlichkeit hat die Künstlerin ein umstrittenes Image – unter anderem da sie häufig für die Trennung von The Beatles verantwortlich gemacht wird. Dieses Gerücht haben mehrere Beteiligte, darunter sie selbst, John Lennon und George Harrison, bestritten. 

Anlässlich des 50-jährigen Jahrestages von Onos und Lennons Hochzeit war ihr Song „Bad Dancer“ im Jahr 2019 ByteFM Track des Tages.


Young Marble Giants

Young Marble Giants waren eine britische Lo-Fi und Post-Punk-Band aus dem walisischen Cardiff. Die Gruppe wurde 1978 von Alison Statton und den Brüdern Philip (Bass) und Stuart Moxham (Gitarre und Orgel) gegründet. Obwohl es das einzige Album von Young Marble Giants ist, gilt „Colossal Youth“ aus dem Jahr 1980 als Meilenstein und wird unter anderem von Kurt Cobain, Stephen Merritt (The Magnetic Fields) und Belle And Sebastian als Einfluss genannt.

Nachdem die Bandmitglieder sich in Coverbands ihre Sporen verdient hatten, schlugen Statton und die Moxhams im Anschluss an Punk einen Weg ein, der sich radikal sowohl von gängigen Pop-Entwürfen unterschied als auch von der gitarrenlastigen lauten Ästhetik, die den Underground dominierte. Mit spärlicher Instrumentierung und einem selbstgebauten, auf Loops basierenden Drumcomputer gelang es Young Marble Giants, ein ungewöhnliches, in seinem Minimalismus und Anti-Rockismus auffälliges Klangbild zu erschaffen.

„Colossal Youth“ erschien 1980 bei Rough Trade; der Titel stand Pate für die Hamburger Band Kolossale Jugend.


Yuno

Mit Yuno liefert uns das US-amerikanische Label Sub Pop einen der vielversprechendsten R&B-Newcomer 2018. Als Sohn britisch-jamaikanischer Eltern wuchs Yuno in Jacksonville, Florida, auf und kam durch die dortige Skating-Szene zum Musikmachen. Von seinem Schlafzimmer aus kombiniert der DIY-Multitasker Einflüsse aus Indie Pop, Synth Pop, Rap und HipHop und produziert dabei nicht nur seine Musik selbst. Er führt außerdem Regie zu seinen Musikvideos, gestaltet Albumcover und schießt sogar seine eigenen Pressefotos.

 


Yussef Dayes

Yussef Dayes ist ein britischer Jazz-Percussionist und Produzent aus London, England. Bekannt wurde er als Teil des Duos Yussef Kamaal, das er zusammen mit dem Londoner Produzenten Kamaal Williams bildete. „Black Focus“, das 2016 erschienene Debütalbum des Duos, brachte ihnen den Newcomer-Award des englischen Radiosenders Jazz FM ein. Seit dem Jahr 2018 veröffentlicht Yussef Dayes zudem Tracks unter seinem eigenen Namen.

Die atmosphärische Psychedelic-Jazz-Single „Duality“ entstand in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Charlie Stacey und dem Bassisten Rocco Palladino und war im Dezember 2019 ByteFM Track des Tages. Des Weiteren arbeitete Dayes mit namhaften UK-Jazz-Kollegen wie Alfa Mist und Ruby Rushton. In seinem als höchst innovativ und präzise gelobten Drumming lässt sich Yussef Dayes unter anderem von senegalesischer Percussion, Funk, HipHop und Grime inspirieren. 

What Kinda Music“, ein Kollaborationsalbum mit dem Londoner Jazz-Musiker Tom Misch, erschien 2020 über Beyond The Groove und Blue Note. Der Jazz-Soul-Funk-Hybrid war im April 2020 ByteFM Album der Woche.

 


Yves Tumor

Yves Tumor ist das Alias von Sean Bowie, einem US-amerikanischen Experimental-Elektronik-Musiker, der in Miami geboren wurde und mittlerweile in Turin, Italien ansässig ist. Sein Debütalbum „When Man Fails You“ veröffentlichte er im Jahr 2015 selbst.

Der Musiker, der in Knoxville, Tennessee aufwuchs, beschreibt die Umstände unter denen er seine Jugend verbrachte, als langweilig und konservativ. Als Ventil brachte er sich selbst Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug bei und begann im Alter von 17 Jahren, eigene Musik zu produzieren. Inspiriert von dem britischen Industrial-Act Throbbing Gristle veröffentlicht Sean Bowie experimentelle Elektronik-Tracks, zunächst mit dem Chillwave-Act Teams und ab dem Jahr 2015 als Yves Tumor. Es folgt eine Zusammenarbeit mit dem Berliner Label Janus. Seine Percussion-Loop-basierten Tracks, die er häufig mit Field Recordings untermalt, werden häufig mit der Musik von James Ferraro und Dean Blunt verglichen. Tumor arbeitet häufig mit dem US-amerikanischen Rapper und Performance-Künstler Mykki Blanco zusammen.

Yves Tumors viertes Album „Heaven To A Tortured Mind“ erschien 2020 – wie bereits der Vorgänger „Safe In The Hands Of Love“ – über Warp Records (Aphex Twin, Boards Of Canada, Flying Lotus).

 


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