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Mac DeMarco

Mac DeMarco ist ein erfolgreicher kanadischer Singer-Songwriter und Produzent, der 1990 in Duncan, British Columbia geboren wurde. Sein erstes Album „2“ erschien 2012.

Mac DeMarco bezeichnet seine Variante der Rockmusik, in der er Einflüsse aus Indie-Rock, Psychedelic Rock und Folk vermischt, gerne als „Jizz Jazz“. In der Musikpresse wird dafür häufig der Ausdruck „Slacker Rock“ benutzt. Seine gitarrenlastigen Songs zeichnen sich durch eine tiefenentspannte Grundstimmung sowie die ausgiebige Nutzung diverser Gitarreneffekte aus. Zu seinen musikalischen Vorbildern zählt er Shuggie Otis, Haruomi Hosono, Neil Young, Jonathan Richman und Genesis. Mac DeMarco singt, spielt Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug. Zudem produziert er seine Alben selbst. Live tritt Mac DeMarco mit einer Backing-Band auf zu der unter anderem Andrew Charles White (u. a. Gitarre, Keyboard) von der US-amerikanischen Psych-Rock-Band Tonstartssbandht und Joe McMurray (Schlagzeug) von dem kanadischen Indie-Rock-Trio Walter TV zählen.

„Here Comes The Cowboy“, Mac DeMarcos viertes Studioalbum, erschien 2019 über sein eigenes Label Mac's Record Label. „Salad Days“ (2014) und „This Old Dog“ (2017) waren ByteFM Alben der Woche.


Mac Miller

Mac Miller (19. Januar 1992 – 7. September 2018) war ein US-amerikanischer Rapper, Sänger, Songwriter, Produzent und Label-Betreiber aus Pittsburgh. Der Durchbruch gelang ihm mit seiner 2010 erschienen EP „K.I.D.S.“. Sein erstes Album „Blue Slide Park“ folgte im Jahr 2011 und war seit 1995 das erste Independent-Album, welches Platz 1 der „Billboard 200“-Charts erreichte.

Der 1992 als Malcolm James McCormick geborene Musiker war bereits im Alter von sechs Jahren in der Lage, Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug zu spielen. Im Alter von vierzehn Jahren begann er, beeinflusst von KünstlerInnen wie Beastie Boys, Lauryn Hill und A Tribe Called Quest, zu rappen und war ab 2007 Teil der HipHop-Szene seiner Heimatstadt Pittburgh. Nach dem Erfolg seiner EP „K.I.D.S“ wurde er von dem erfolgreichen HipHop-Magazin XXL zu einem der elf vielversprechendsten Nachwuchs-Rapper des Jahres 2011 gewählt. „Watching Movies With The Sound Off“, Mac Millers zweites Album, entstand mit der Beteiligung von unter anderem Tyler, The Creator, Flying Lotus und Pharrell Williams und wurde von der Kritik insbesondere aufgrund seines psychedelischen Einschlags gelobt. Auch seine Nachfolger „GO:OD AM“ (2015), „The Divine Feminine“ (2016) und „Swimming“ (2018) waren kommerziell erfolgreich und wurden von der Musikpresse positiv aufgenommen.

Im September 2018 starb Mac Miller im Alter von 26 Jahren an einer Drogenüberdosis. Im Juni 2019 erschienen posthum die Singles „Time“ und „That's Life“. Im Februar 2020 kam mit „Circles“ das Album heraus, an dem Mac Miller vor seinem Tod gearbeitet hatte.


Madlib

Madlib ist der Künstlername von Otis Jackson Jr., einem seit den frühen 90er-Jahren aktiven kalifornischen DJ, Produzenten und Rapper, der zu den einflussreichsten HipHop-Produzenten der Nullerjahre zählt. Als Teil der Rapcrew Lootpack veröffentlichte er 1999 sein erstes Album „Soundpieces: The Antidote“.

1973 als Sohn einer Folk- und Blues-Gitarristin und eines erfolgreichen Studiomusikers geboren, kam Otis Jackson Jr. früh mit Musik in Berührung. Insbesondere die umfangreiche Plattensammlung seiner Eltern hatte großen Einfluss auf den Soul- und Jazz-geprägten Sound, der Madlibs Beats heute noch ausmacht. Im Alter von elf Jahren produzierte Jackson sein erstes Sample. Seine erste offizielle Veröffentlichung sind die Beats, die er 1993 für das Rap-Trio The Alkaholiks produzierte. Die 1995 erschienene Lootpack-EP „Psyche Move“ brachte ihm die Aufmerksamkeit von Peanut Butter Wolf ein, der ihn daraufhin bei seinem, damals noch jungen, Label Stones Throw Records signte. Madlib hat sich seither zu einem der erfolgreichsten Künstler der Labelgeschichte entwickelt. Auf der langen Liste mit den Namen seiner Kooperationspartner*innen befinden sich unter anderem MF Doom, J Dilla, Talib Kweli und Snoop Dogg.

Eine seiner langjährigsten musikalischen Partnerschaften hat Madlib zusammen mit dem Rapper Freddie Gibbs. Das Duo veröffentlichte zusammen neun EPs und zwei Studioalben. „Bandana“, das zweite Album von Madlib und Freddie Gibbs, erschien 2019. Im Januar 2020 erschien ein Kollaborationsalbum Madlibs mit seinem Bruder Michael: Unter dem Namen The Professionals veröffentlichten sie ein selbstbetiteltes Album. Die Vorabsingle „Superhumans“ war bei ByteFM Track des Tages.


Madness

Madness sind eine 1976 gegründete Ska-Band aus dem britischen London. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs bestand sie aus Graham „Suggs“ McPherson (Gesang), Mike „Monsieur Barson“ Barson (Keyboard), Chris „Chrissy Boy“ Foreman (Gitarre), Mark „Bedders“ Bedford (Bass), Lee „Kix“ Thompson (Saxophon, Gesang) und Dan „Woody“ Woodgate (Schlagzeug). Die Gruppe war mit 15 Songs, darunter „One Step Beyond“, „Our House“ und „House Of Fun“, in den UK-Top-10-Charts vertreten.

Madness sind neben The Specials die prominentesten Vertreter des sogenannten Two-Tone-Ska, einem britischen Musikgenre das Einflüsse aus Ska, Punk Rock und New Wave vereint und in den 1970er-80er-Jahren insbesondere unter Skinheads und Mods populär war. In den frühen 80ern veränderten Madness ihren Sound stark und veröffentlichten zunehmend pop-orientierte Nummern. Im Jahr 1986 löste sich die Band aufgrund von musikalischen Differenzen auf. Als jedoch 1992 das Greatest-Hits-Album „Divine Madness“ erschien und Platz eins der britischen Charts erreichte, beschlossen die Mitglieder, sich wiederzuvereinigen. Ihr Reunion-Konzert fand im August 1992 im Finsbury Park in London statt.

Madness' 2016 erschienenes Album „Can't Touch Us Now“ konnte Platz fünf der UK-Album-Charts erreichen.


Madonna

Madonna Louise Ciccone (16. August 1958; Bay City, Michigan), ist eine US-amerikanische Sängerin, Entertainerin und Songschreiberin. Sie ist die kommerziell erfolgreichste Künstlerin der bisherigen Popgeschichte. 1978 brach sie das College ab und flog nach New York, um dort ein neues, anderes Leben aufzubauen. Sie schlug sich als Musikerin, Kellnerin und Model durch. Ihre erste Single „Everybody” erschien im Oktober 1982, der Nachfolger „Burning Up” ein halbes Jahr später. Beide wurden Achtungserfolge in den Club-Charts. „Holiday” wurde im September 1983 ihr erster internationaler Hit.

Nach diesem ersten Erfolg landete Madonna einen Hit nach dem anderen: „Borderline”, „Lucky Star”, „Material Girl” und „Like A Virgin” sind nur eine Auswahl ihrer Singles allein des Jahres 1984. Madonna behielt stets selbst die Kontrolle über ihre Karriere und machte immer wieder mit gezielten Provokationen auf sich aufmerksam. Einzig ihre Schauspielversuche wurden von der Kritik quasi einhellig verrissen.

Zu ihren größten Erfolgen der 1990er zählen „Vogue”, „Justify My Love” und „Frozen”. 2002 nahm sie den Titelsong für den James-Bond-Film „Die Another Day” auf. Madonna änderte ihre stilistische Ausrichtung immer wieder radikal und ist seit Jahrzehnten eine der Konstanten des Showgeschäfts.


The Magic Gang

„How Can I Compete?“, fragt die britische Indie-Band The Magic Gang in ihrer Single von 2017. Berechtigte Frage bei all den Brit-Pop-Legenden, die in den letzten Jahrzehnten von nördlich der Themse kamen. Mit ihrem unwiderstehlichen Gitarrenklang, eingängigen Refrains und lebensbejahender Überschwänglichkeit können The Magic Gang da aber locker mithalten.


The Magnetic Fields

The Magnetic Fields ist ein Kollektiv aus Boston, konzentriert um den Singer-Songwriter Stephen Merritt. Mit „69 Love Song“ lieferte die Band im Jahr 1999 einen der absoluten Meilensteine des Indie-Pops ab, ein (dem Titel entsprechendes) 69 Lieder starkes Album über die Liebe in all ihren Erscheinungsformen, egal ob hetero-, homo- oder bisexuell. Im März 2017 war „50 Song Memoir“, das elfte Stuidoalbum von The Magnetic Fields, Album der Woche bei ByteFM.


Malcolm McLaren

Malcolm McLaren (22. Januar 1946 – 8. April 2010) war ein einflussreicher britischer Musikmanager, Künstler und Musiker aus London, England. Als besonders bedeutend gilt seine Rolle als Promoter und Manager der Punk-Band Sex Pistols.

McLarens Karriere im Musikgeschäft begann in den frühen 70er-Jahren, als er gemeinsam mit seiner damaligen Freundin – der Modedesignerin Vivienne Westwood – die Londoner Boutique „Sex“ betrieb, wo das Paar unter anderem provokante Bühnenoutfits für Rockmusiker*innen designte. So entwarfen sie für die Proto-Punk-Band New York Dolls rote Lederkostüme mit Hammer-und-Sichel-Motiv. 1975 machte McLaren jene Musiker miteinander bekannt, welche später mit Sex Pistols eine der ersten und einflussreichsten Punk-Bands gründen sollten. Er fungierte fortan als Promoter und Manager der Gruppe und behauptete später, ihre gesamte Laufbahn im Alleingang geplant zu haben. 1980 stellte er mit ehemaligen Mitgliedern der Gruppe Adam And the Ants und der damals 13-jährigen Sängerin Annabella Lwin die New-Wave-Band Bow Wow Wow zusammen. Ab den 80ern trat Malcolm McLaren selbst als Musiker in Erscheinung, wobei er sich vorrangig auf HipHop, von südafrikanischer und karibischer Musik beeinflusste Sounds sowie später auf Disco, Funk, Jazz und House fokussierte. Sein Album „Duck Rock“ aus dem Jahr 1983, welches er mit einer Reihe an Gastmusiker*innen aufnahm, trug dazu bei, HipHop in Großbritannien zu popularisieren.

Malcolm McLaren starb im Jahr 2010 im Alter von 64 Jahren an einer Krebserkrankung. Beigesetzt wurde er in London zu Sid Vicious' Version des Frank-Sinatra-Klassikers „My Way“. Zum 10. Todestag von Malcolm McLaren widmete die ByteFM Sendung School Of Rock eine Ausgabe dem Leben und Wirken des Künstlers.

 


Marissa Nadler

Nach einem Kunststudium in Providence, Rhode Island veröffentlichte Marissa Nadler 2004 ihr erstes Album und widmet sich seither neben der Musik auch der Malerei und Videogestaltung. Entgegen ihrer sonst fröhlichen Natur spiegeln sich Motive wie Tod und Trauer in den Texten der US-Amerikanerin wieder. Die melancholisch, akustisch gespielten Stücke lassen sich in die Kategorie des Dream-Pop einordnen.

 


Mark E. Smith

Mark E. Smith (5. März 1957 – 24. Januar 2018) war ein britischer Sänger aus Salford. Er ist vor allem bekannt für seine Rolle als Frontmann der Band The Fall, die als einer der einflussreichsten Punk- und Post-Punk-Acts gilt.

Hafenarbeiter Mark E. Smith gründete 1976, durch das Konzert von The Sex Pistols in Manchester im selben Jahr inspiriert, The Fall. Die Band, deren Name an Camus angelehnt war, ist am bekanntesten für die Singles „Totally Wired“ und „Hit The North“. Der Klang der Gruppe unterlag stetem Wandel, nicht zuletzt, weil Mark E. Smith den Sound durch häufige Mitgliederwechsel vor Stagnation zu bewahren trachtete. Als einzige Konstante, sowohl auf die Bandbesetzung als auch auf das akustische Erscheinungsbild bezogen, bestimmte Mark E. Smith mit seinen meist gesprochen vorgetragenen, übellaunig daherkommenden kryptischen Texten das Werk der Gruppe.

Smiths Reputation als öffentliche Person war gemischt. Er galt als launisch, bisweilen gewalttätig und vor allem in späteren Tagen als teilweise reaktionär. Smiths künstlerisches Erbe nennen zahlreiche Künstler verschiedener Musikstile als Einfluss, deutlich hörbar ist dieser beispielsweise in der Musik von Sleaford Mods.


Marker Starling

Marker Starling (* 29. Mai 1969 in Toronto, Kanada als Chris Cummings) ist ein kanadischer Popmusiker. Sein Debütalbum „Doin' It All“ veröffentlichte er im Jahr 2000 unter seinem damaligen Künstlernamen Mantler.

Cummings, der bereits im Kindheitsalter anfing, auf dem Klavier eigene Stücke zu komponieren, spielte sein erstes Album ausschließlich mithilfe eines Wurlitzer-Pianos, einer Drum Machine und seiner Stimme ein. Die von eingängigen Popmelodien mit Einflüssen aus Jazz und Soul getragenen Stücke bezeichnet der Musiker selbst als „Melancholy Party Jams“. Cummings' nächste drei Alben „Sadisfaction“ (2002), „Landau“ (2004) und „Monody“ (2010), die er ebenfalls unter dem Pseudonym Mantler veröffentlichte, erschienen über das Kölner Label Tomlab (The Books, Deerhoof, Xiu Xiu). Im Jahr 2012 folgte die Umbenennung in Marker Starling sowie die Aufgabe des Alleinunterhalter-Daseins zugunsten der Formation einer Band. Seit seinem fünften Album „Rosy Maze“ aus dem Jahr 2015 arbeitet Starling mit dem Bassisten Matt McLaren und dem Drummer Jay Anderson zusammen. Seine Alben mit ihnen sind geprägt von einer Reihe unterschiedlicher Einflüsse: Neben Jazz und Soul stechen insbesondere Soft-Rock sowie moderne brasilianische Musik hervor. Starling hat unter anderem mit Von Spar, Caribou und Laetitia Sadier zusammengearbeitet, die ihn als ihren Lieblingskomponisten bezeichnete.

Marker Starlings achtes Album „Trust An Amateur“ erschien 2018 über Tin Angel. 2020 war „Waiting For Grace“, die Vorabsingle zum Album „High January“, ByteFM Track des Tages. Laetitia Sadier ist Gastsängerin des Stückes.

 


Marlon Williams

Geboren in Lyttleton, einer kleinen Stadt in Neuseeland, erlangte Marlon Williams mit seiner Band The Unfaithful Ways schon in der Schulzeit nationalen Bekanntheitsgrad. Nach der High School studierte er klassische Musik. Da ihm das Studium nicht den nötigen kreativen Freiraum bot, zog er nach Australien. Nach drei Kollaborationen mit der Sängerin Delaney Davidson veröffentlichte er 2015 sein erstes Solo-Album. Der Singer-Songwriter bewegt sich mit seinen Songs zwischen Country, Blues und Folk. Marlon Williams intime, Geschichten erzählende Texte begleitet er zurückhaltend-akustisch.


Marvin Gaye

Marvin Gaye (*2. April 1939 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Soul-Sänger, der auf dem Motown-Label veröffentlichte. Sein letzter von 13 Nummer-Eins-Hit war zwei Jahre vor seiner Ermordung 1984 „Sexual Healing‟.

Als Sohn eines konservativen Priesters  lernte Marvin Gaye früh Klavier und Schlagzeug und verfolgte nach seinem Militärdienst ab den späten 1950er-Jahren eine Gesangskarriere. Zunächst veröffentlichte er mit Doo-Wop-Gruppen, bis er 1960 von Berry Gordy als Solo-Künstler für Gordys Plattenfirma Motown entdeckt wurde, für die er zahlreiche Alben und Singles aufnahm. Er wurde damit neben Stevie Wonder zum Vorzeigekünstler des Labels, als Meilenstein gilt das Album „What's Going On‟. Ab den späteren 1970er-Jahren hatte Marvin Gaye mit Drogensucht, Steuerschulden und einer schwierigen Scheidung zu kämpfen. Um von den Einnahmen Alimente an seine Ex-Frau zu zahlen, nahm er das Album „Here, My Dear‟ auf.

Am 1. April 1984 wurde Marvin Gaye während eines Streits von seinem Vater erschossen.

 


Masego

Masego ist ein US-amerikanischer Jazz- und Neo-Soul-Musiker, der 1993 als Micah Davis in Kingston, Jamaika zur Welt kam. Masego singt und spielt Saxophon, Schlagzeug und Keyboard. Mit „Loose Thoughts“ veröffentlichte er im Jahr 2016 seine Debüt-EP.

Masego spielt eine Mischung aus Fusion-Jazz, Soul, R&B und Funk, die er selbst als „TrapHouseJazz“ bezeichnet. Er beruft sich dabei auf die klassischen Spielarten dieser Musikrichtungen und verpasst ihnen durch eine moderne Produktion ein zeitgenössisches Gewand. Als Sohn zweier Pastor*innen kam Micah Davis bereits als Kind mit Kirchenmusik in Berührung – ein Umstand, den er als ausschlaggebend für seine spätere musikalische Karriere betrachtet. So nennt er als wichtige Einflüsse den Gospel-Musiker und Pastor John P. Kee, aber auch den Rapper, Sänger und HipHop-Produzenten André 3000 von OutKast sowie den legendären Jazz-Sänger und -Tänzer Cab Calloway. Das Video zu „Tadow“, Masegos Kollaboration mit dem französischen House-Produzenten FKJ, wurde weltweit fast 150 Millionen mal aufgerufen.

Mit „Lady Lady“ veröffentlichte Masego im Jahr 2018 sein erstes Studioalbum, auf das eine ausgiebige Welttournee folgte. Ende 2019 war der Künstler Feature-Gast bei der Single „Flight 99“ von Please Wait und auf dem Album „Bubba“ von Kaytranada.

 


Massive Attack

Massive Attack sind eine britische Trip-Hop-Gruppe, die 1988 von den DJs Robert „3D“ Del Naja und Andrew „Mushroom“ Vowles sowie dem Rapper Grant „Daddy G“ Marshall im englischen Bristol gegründet wurde. Ihr wegweisendes Debütalbum „Blue Lines“ erschien im Jahr 1991. Nach dem Ausstieg von Vowles im Jahr 1998 schrumpften Massive Attack zum Duo.

„Blue Lines“ gilt gemeinhin als das erste Trip-Hop-Album. Das Genre, hat sich aus dem sogenannten „Bristol Sound“ entwickelt, an dessen Entstehung waren die späteren Mitglieder von Massive Attack als Teile der Band The Wild Bunch maßgeblich beteiligt waren. Charakteristisch für diesen Sound sind Downtempo-Rhythmen, Sub-Bass und Ambient-Klänge. „Blue Lines“ gilt mittlerweile als musikhistorischer Meilenstein. Am Mikrofon sind unter anderem die Wild-Bunch-Weggefährt*innen Tricky und Shara Nelson auf dem Album vertreten. Mit seinen meditativen Sounds sowie der innovativen Nutzung von Breakbeats und Samples wird „Blue Lines“ eine Pionierrolle innerhalb der elektronischen Musik zugeschrieben. Mit „Mezzanine“ veröffentlichten Massive Attack im Jahr 1998 ihr kommerziell erfolgreichstes Album. Das von New Wave, Dub und Psych-Rock beeinflusste dritte Album der Gruppe enthält mit „Teardrop“ einen ihrer bekanntesten Songs.

2016 veröffentlichten Massive Attack mit  „The Spoils“ eine EP, die Gastbeiträge von Hope Sandoval (Mazzy Star) und Ghostpoet enthält.


Matthew E. White

Matthew E. White (*14. August 1982) ist ein US-amerikanischer Sänger, Produzent, Labelbetreiber, Komponist und Gitarrist aus Virginia Beach. Er veröffentlichte im Jahr 2012 sein Debüt-Album „The Big Inner“ und 2015 den Nachfolger „Fresh Blood“. Neben seinen Solo-Veröffentlichungen war er auch einem Duett-Coveralbum mit der Sängerin Flo Morrissey beteiligt.

Bevor Matthew E. White eine Solo-Karriere einschlug, war er bei der Avantgarde-Band The Great White Jenkins und als Gitarrist im Improvisations-Ensemble Fight The Big Bull. Charakteristisch für die klangliche Ästhetik der Veröffentlichungen von Matthew E. White ist sein zurückgenommener Gesang, der die bisweilen opulenten Arrangements kontrastiert – eine Produktionsweise, die zuvor auch Bands wie Lambchop oder Tindersticks zum Stilmittel gemacht hatten. Der Komponist bezieht Einflüsse nicht nur aus den das Fundament der Songs bildenden Genres Folk und Rock, sondern auch aus Jazz und Gospel.

Als Produzent und Labelchef ermöglichte Matthew E. White im Jahr 2015 die Veröffentlichung des selbstbetitelten Debüt-Albums seiner Jugendfreundin Natalie Prass.


Matthew Herbert

Matthew Herbert (*1972 in Pembury in England) ist ein britischer Produzent elektronischer Musik, der sich seit 1995 unter zahlreichen Pseudonymen in unterschiedlichen Genres der Avantgarde- und Tanzmusik betätigt. Zu den Namen, unter denen Herbert operiert, zählen Herbert, Dr. Rockit und Wishmountain.

Als Kind lernte Matthew Herbert Klavier und Violine und spielte in verschiedenen Orchestern auf überregionaler Ebene. Gefördert von seinem Vater, der bei der BBC arbeitete, und einen Lehrer, der als Hobby elektro-akustische Kompositionen aufnahm, begann Herbert, das Verhältnis zwischen Akustik und Elektronik zu erforschen. Dieses Interesse schlägt sich auch in den Manifesten nieder, in denen Matthew Herbert teilweise Regelwerke für seine Werke erstellt und beispielsweise nur Samples von Küchengeräten verwendet. Der Performance-Charakter ist eines der zentrale Momente des ehemaligen Schauspielschülers.

Während Matthew Herbert unter seinem Nachnamen samplebasierten House veröffentlichte und als Wishmountain experimentellen Techno, ist The Matthew Herbert Big Band eine postmoderne, elektronische Annäherung an Orchester aus der Swing-Ära.


Max Richter

Max Richter ist ein britischer Komponist. Der in Berlin geborene Künstler veröffentlichte 2004 mit „The Blue Notebooks“ eine der erfolgreichsten Platten der Neoklassik. Viele seiner Kompositionen wurden in Filmmusik verwendet, allen voran sein „Signature-Song“ „On The Nature Of Daylight“, der unter anderem in Martin Scorseses „Shutter Island“ oder Dennis Villeneuves „Arrival“ zu hören ist.


Me + Marie

Me + Marie sind Roland Scandella und Marie de Val, die zwar in Deutschland leben und produzieren, jedoch beide ausländische Wurzeln haben: Robert kommt aus der Schweiz, Marie aus Italien, doch gesungen wird auf Englisch. Zusätzlich hat das Duo noch eine Band im Rücken. Der erste Song erschien 2012 auf Soundcloud worauf in den Jahren zwei Alben folgten. Die Stücke bewegen sich zwischen Rock, Pop und „Italo-Grungepop“, ein Begriff eigens geschaffen für Me + Marie.


Melody's Echo Chamber

Die französische Künstlerin Melody Prochet, besser bekannt unter dem Namen Melody's Echo Chamber, veröffentlichte ihr erstes Album im Jahr 2012. Produziert wurde es von Kevin Parker, der zur gleichen Zeit mit dem zweiten Tame-Impala-Album „Lonerism“ zum ultimativen Poster-Boy des Retro-Indie-Rocks wurde. Prochets für 2014 geplantes, ebenfalls von Parker produziertes zweites Album fiel ins Wasser – sie wollte und musste sich erst mal selbst finden.

2018 erschien „Bon Voyage“, der lang erwartete Nachfolger von Melody's Echo Chamber. Es war Album der Woche bei ByteFM.


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