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Xam Duo

Matthew Benn und Christopher Duffin sind Xam Duo, eine experimentelle Band aus England. Die beiden verknüpfen sphärische Electronica mit Jazz- und Industrial-Elementen. Im November 2016 ist ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschienen. Ein Jahr später folgte „Tomorrow's Gift“, ein Kooperations-Album von Xam Duo und der britischen Electronica-Band Virginia Wing, für die Duffin auch als Saxophonist tätig ist. 


Xavier Wulf

Xavier Wulf, mit bürgerlichem Namen Xavier Beard, ist ein US-amerikanischer Rapper. Geboren wurde Xavier Beard 1992 in Memphis, Tenessee. Grundlegend beeinflusst wird sein Stil von Rapgrößen seiner Heimatstadt wie etwa Three Six Mafia oder 8Ball & MJG.

Als ehemaliges Skater-Kid kann sich Beard jedoch auch, ganz rap-untypisch, für Bands wie Korn, Slipknot oder Blink-182 begeistern. Als Teenager entdeckte er sein Rap-Talent und veröffentlichte nach verpatztem Schulabschluss und Gefängnisaufenthalten wegen Marihuanabesitzes erste eigene Aufnahmen. Er wurde daraufhin in das Rapkollektiv Raider Klan aufgenommen und brachte 2012 sein Debütmixtape „The Wolf Gang’s Rodolphe“ unter dem Namen Ethelwulf heraus.

Anfang 2013 verließ er den Raider Klan und änderte seinen Namen in Xavier Wulf, um seiner Musik einen seriöseren Anstrich zu verpassen. Xavier Wulf zog nach Los Angeles und veröffentlichte 2015 sein erstes Album „Tundra Boy Season One“ unter dem neuen Künstlernamen. Seit 2014 bildet Wulf zusammen mit den ehemaligen Raider-Klan-Mitgliedern Eddy Baker und Chris Travis sowie dem Rapper Bones das HipHop-Kollektiv Seshollowaterboyz.


XTC

XTC waren eine britische Rockband aus dem südenglischen Swindon. Sie wurde 1972 von Andy Partridge (Gesang, Gitarre) und Colin Moulding (Gesang, Bass) gegründet. Weitere Langzeitmitglieder waren Dave Gregory (Gitarre, Keyboard, Backgroundvocals) und Terry Chambers (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „White Music“ erschien 1978.

XTC wurden im Rahmen der aufkeimenden englischen Punk-Bewegung bekannt. Obwohl die Songs von XTC – insbesondere in den 70er-Jahren – stilistisch deutliche Parallelen sowohl zu Punk als auch zu New Wave aufwiesen, lehnte Hauptsongwriter Partridge diese Bezeichnungen ab und bevorzugte es, seine Musik „Pop“ zu nennen. Wichtige Einflüsse aus ihrer Anfangszeit sind Disco, Ska, Dub, Reggae und Motown-Soul sowie so unterschiedliche Künstler*innen wie The New York Dolls, The Beatles, Captain Beefheart und Black Sabbath. Ihren ersten Plattenvertrag (bei Virgin Records) hatten XTC, laut Partridge, John Peel zu verdanken, der die Gruppe live gesehen und anschließend in seiner Radiosendung gespielt hatte. Ihr Debütalbum „White Music“ war trotz der Tatsache, dass es gute Kritiken erhielt, kommerziell ein Misserfolg. Ihren kommerziellen Durchbruch feierte die Band mit der Single „Making Plans For Nigel“ vom Nachfolger „Drums And Wires“ (1979). Es folgten ausverkaufte Konzerte in Großbritannien und den USA und eine internationale Tour als Supportact von The Police. In den 80ern änderten XTC ihren Sound grundlegend und inkludierten unter anderem mithilfe eines Mellotrons häufig psychedelische Elemente in ihre Musik. Mitte des Jahrzehnts veröffentlichten XTC unter dem Pseudonym The Dukes Of Stratosphear 60s-Psych-Hommage-Musik.

In den 90ern fokussierte sich Partridge auf orchestral arrangierte bzw. akustische Popsongs. Beide Jahrzehnte verliefen für die Band semierfolgreich. Im Jahr 2006 lösten sich XTC auf. Obwohl sie nur für kurze Zeit kommerziell erfolgreich waren, haben sie eine treue Fangemeinde und gelten als wichtiger Einfluss auf die Genres Power-Pop und Britpop. Im Januar 2018 widmete sich Christian Tjaben in einer Ausgabe von School Of Rock dem Werk der Band.


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