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C Duncan

C Duncan ist Komponist und Singer-Songwriter in Personalunion, der gleichzeitig Werke für Sinfonieorchester und catchy Art-Pop-Songs schreibt. Genauso vielfältig wie seine Stücke sind auch seine Instrumentalkünste: C Duncan beherscht sowohl Bratsche und Piano als auch Gitarre, Bass und Schlagzeug. 2015 veröffentlichte der Schotte sein Debütalbum „Architect“ auf FatCat Records.


Candice Gordon

Mit „The Kids Are Alt-right“ legt Candice Gordon eine postpunkige Selbstverständlichkeit an den Tag, die in jedem Fall abtanzbar, wenn nicht mosh-pitförderlich ist. Sie setzt ihre kraftvolle Stimme auch für samtige Folksongs ein, die alles andere als Rauch in der Luft sind. Ihr Debutalbum „Garden of the Beasts“ nahm die irische Sängerin sowohl in Limerick als auch im Funkhaus in Berlin auf. Seit dem ist Candice Gordon von der Hauptstadt fasziniert und inspiriert.


Captain Beefheart

Captain Beefheart war ein US-amerikanischer Rock- und Avantgarde-Musiker. Der Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist wurde am 15. Januar 1941 in Glendale, als Donald Glen Vliet geboren und lebte unter dem Namen Don Van Vliet. Trotz nur moderater Chart-Erfolge gilt er als wichtiger Einfluss auf die Musikgeschichte seit 1967. Seine Fusion von Delta-Blues, moderner Klassik, Jazz und Rock wurde zum wichtigen Bezugspunkt unter anderem der Post-Punk-Generation.

Van Vliet begann als Teenager, sich für Blues und Jazz zu interessieren und in Musikerkreisen zu verkehren, unter anderem mit Frank Zappa. Bevor er bei der Magic Band einstieg und sich Captain Beefheart nannte, strebte er einen Kunsthochschulabschluss an. 1967 erschien das Album-Debüt „Safe As Milk“, das kommerziell floppte, aber prominente Fans wie John Lennon fand. Das Album war stärker Blues und Soul verhaftet als spätere, avantgardistischere Werke, aber bereits geprägt von Van Vliets an Howling Wolf orientiertem Gesang und einer Abkehr von musikalischer Virtuosität.

Captain Beefheart zog sich 1982 aus dem Musikgeschäft zurück und wurde Maler. Er starb am 17. Dezember 2010 an multipler Sklerose. Als einflussreichstes Album gilt das surrealistische „Trout Mask Replica“ (1969).


Car Seat Headrest

Car Seat Headrest ist das Projekt von Will Toledo aus Seattle. Was 2010 als Laptop-Projekt im elterlichen Auto begann, hat sich zu mehreren Albumveröffentlichungen via Bandcamp und schließlich zu den gefeierten Alben „Teens Of Style“ und „Teens Of Denial“ auf dem Label Matador entwickelt. Dabei hat Car Seat Headrest seine DIY-Attitüde nicht eingebüßt und erfrischt durch garagigen, schrammeligen Sound, der ab und an auch mal ins Psychedelische abdriftet.

2018 hat Car Seat Headrest eine seiner alten DIY-Platten neu aufgenommen: „Twin Fantasy“, ein Album, das seit der Bandcamp-Veröffentlichung im Jahr 2011 zu einem jungen LoFi-Klassiker gewachsen ist.


Cardi B

Cardi B (*11. Oktober 1992 als Belcalis Marlenis Almánzar) ist eine US-amerikanische HipHop-Künstlerin aus New York und gehört zu den erfolgreichsten Rapperinnen der späten 2010er-Jahre. Ihr Album „Invasion Of Privacy“ (2018) führte in den USA wie auch die Single „Bodak Yellow“ die Billboard-Charts an. Cardi B wurde unter anderem als erste Frau mit einem Grammy für das beste HipHop-Album ausgezeichnet.

In der Bronx aufwachsend, war Cardi B kurzzeitig Gangmitglied und verdiente sich nach der Highschool als Stripperin das Geld für eine weiterführende Ausbildung. Mediale Bekanntheit erreichte sie zunächst durch Videos im Internet und wurde 2015 durch die Reality-TV-Sendung „Love & Hip Hop: New York“ zum Star. In den beiden folgenden Jahren veröffentlichte sie die Mixtapes „Gangsta Bitch Music, Vol. 1“ und „Vol. 2“. Das Debüt-Album stellte 2018 ihren kommerziellen Durchbruch dar. Die Mischung von Trap mit lateinamerikanischen Einflüssen und R&B-Elementen traf den Nerv eines breiten Publikums. Zentral für das Schaffen der Künstlerin sind jedoch vor allem ihre Persönlichkeit, explizite Sprache und selbstbewusstes Auftreten.

Seit 2017 ist Cardi B mit dem Rapper und Produzenten Offset von der Gruppe Migos verheiratet. Sie war die erste Rapperin, die zwei Nummer-Eins-Hits landen konnte. Ihr Song „Press“ war 2019 bei ByteFM Track des Tages.


Caribou

Caribou ist neben Daphni und einst Manitoba einer der Künsternamen des Kanadiers Daniel Victor Snaith, der 1979 geboren wurde und in Dundas nahe Toronto aufwuchs. Als Caribou macht er seit etwa 2005 psychedelischen Electro und erlaubt sich nur noch weniger elektronische Spielereien als mit Manitoba, dessen Namen er gezwungermaßen ablegen musste.

Mit der Zeit und weiteren Alben nach seinem Debüt „The Milk Of Human Kindness" wurde Caribous Musik immer tanzbarer. Vor allem mit dem 2014 erschienenen „Our Love" hat der kanadischer Musiker auch Fans außerhalb der House-, Club- und Elektronic-Szene für sich gewonnen. Caribou scheut sich nicht, sich über Genre-Grenzen hinwegzusetzen - im Gegenteil, er lässt sie harmonisch miteinander verschmelzen. So treffen Hip-Hop-Beats auf elektronischen Soul und Minimalism, darüber legt Caribou noch eine melancholische, poppige Melodie und fertig ist ein der Caribou-Sound.

 

 

 

 

 


Carl Craig

Der 1969 in Detroit geborene Carl Craig ist Techno-Produzent und Musiker. Seit Ender der 1980er Jahre produziert Craig elektronische Musik, die er unter diversen Pseudonymen wie Psyche, 69, BFC oder Paperclip People veröffentlicht.

Daneben gründete er mit Francisco Mora Catlett und Craig Taborn die Band Innerzone Orchestra. Im Jahr 2000 wurde er zum Leiter des Detroit Music Festival ernannt, für das er zwei Jahre verantwortlich war. 2008 war er gemeinsam mit Moritz von Oswald an der Reihe „ReComposed" beteiligt, welche sich damit beschäftigte, klassische Werke wie Ravels „Bolero" oder Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung" von  zeitgenössischen Künstlern neu interpretieren zu lassen. Mit dem Album „Versus” probierte sich Carl Craig ein weiteres Mal an der Fusion von Techno und Klassik, indem er seine Kompositionen fürs Orchester transkripieren und einspielen lässt. Der französische Pianist Francesco Tristano war dabei als Mediator im Einsatz; als zusätzlicher Spiritual Advisor war Moritz von Oswald ebenfalls wieder mit von der Partie.


Cash Savage & The Last Drinks

Cash Savage & The Last Drinks ist die seit 2009 bestehende Rockband um die Sängerin, Songwriterin und Gitarristin Cash Savage. The Last Drinks stellt ihre Backing-Band dar und besteht aus wechselnden Mitgliedern.

Die Songs von Cash Savage & The Last Drinks stechen insbesondere dadurch hervor, dass neben der klassischen Rockband-Besetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug zudem eine Violine zum Einsatz kommt. Das Repertoire der Gruppe umfasst sowohl Post-Punk- als auch schnelle Folk-Rock-Nummern und düstere Blues-Songs im Stil von Tom Waits, Cat Power oder Nick Cave. Letzterer beschäftigte Conway Savage, den Onkel von Cash Savage, als Pianisten und Organisten in seiner Band The Bad Seeds.
Die stilistische Vielfalt von Cash Savage & The Last Drinks äußert sich nicht zuletzt in Savages Gesang: Je nach Song ist oszilliert er zwischen düsterer Atmosphäre und der Abgehacktheit von Post-Punk-Sängern wie Mark E. Smith oder John Lydon zu Zeiten von Public Image Ltd.

Mit „Good Citizens“ veröffentlichten Cash Savage & The Last Drinks im Jahr 2018 ihr viertes, von der Kritik sehr positiv aufgenommenes, Studioalbum.


Cat Power

Cat Power alias Chan Marshall ist eine amerikanische Singer-Songwriterin, die mittlerweile seit über 20 Jahren mit ihrer Musik, einer Mischung aus Folk, Rock, Alternative Country und Blues, erfolgreich ist. Ihr neuntes Album „Sun“ aus 2012 ist erstaunlich elektronisch ausgefallen und seit „The Greatest“ aus dem Jahr 2006 das erste Album, das eigens von ihr geschriebene Titel und keine Cover-Songs enthält.

Auf „Sun“ wagte Cat Power neue Wege und brachte statt der deprimistischen, melancholischen Songs, die man von Cat Power gewohnt war, nun auch ein bisschen Optimismus auf. Zusammen mit Philippe Zdar, der auch schon mit Musikern wie Chromeo, Phoenix oder Kele arbeitete, probierte sie elektronische Arrangements in ihren sonst so Indierock-lastigen Songs aus. Plötzlich waren da Synthesizer zu hören und poppige Rhythmen. Die Texte der Songs sind stark und werden von Cat Power mit rauchiger Stimme vorgetragen.

 


Cate Le Bon

Cate Le Bon ist eine walisische Sängerin, Songwriterin, Gitarristin und Produzentin, die mit „Edrych Yn Llygaid Ceffyl Benthyg“ (walisisch für: „In die Augen eines geliehenen Pferdes blicken“) 2008 ihre erste EP veröffentlichte. Ihr erstes Album „Me Oh My“ folgte 2009.

Cate Le Bons musikalisches Spektrum reicht von ruhigen Folk-Songs bis hin zu verspielten Art-Rock-Nummern. Besonders markant ist dabei ihre Gesangsstimme, die in der Musikpresse häufig mit der von Nico verglichen wird sowie ihre charakteristisches Gitarrenspiel, über das Jeff Tweedy von Wilco einst Folgendes sagte: „Es ist mittlerweile wirklich selten geworden, dass MusikerInnen ihren eigenen Style haben, aber wenn ich Cate Le Bon Gitarre spielen höre, kann ich immer erkennen, dass sie das ist“. Neben ihrer Solokarriere ist Le Bon zusammen mit Tim Presley aka White Fence in der Gruppe Drinks aktiv. Sie kollaborierte zudem mit Kevin Morby und absolvierte einen Live-Auftritt mit John Cale.

2019 erschien Cate Le Bons fünftes Studioalbum „Reward“. Es wurde sowohl von KritikerInnen als auch von Fans sehr positiv aufgenommen und war unter anderem Album der Woche bei ByteFM.


Catnapp

Catnapp, bürgerlich Amparo Battaglia, ist eine argentinische Produzentin und Sängerin, die seit 2010 unter diesem Pseudonym Musik macht. Sie verbindet dabei Elemente aus R&B, Rap, Breakbeat, Pop und Drum & Bass.

Für die Musik ist sie von Argentinien nach Berlin gezogen. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Argentinien wird dort, ihrer Aussage nach, vornehmlich in KünstlerInnen investiert, die auch finanziellen Erfolg versprechen. Experimentelle Künstlerinnen wie Catnapp, die zudem nicht in der Landessprache sondern auf Englisch singt, haben es daher schwerer, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Nach diversen Singles und EPs, die Catnapp unter anderem über ihr eigenes Label Napp Records veröffentlichte, erschien 2019 ihr Debütalbum „Break“. Darauf befindet sich auch eine Zusammenarbeit mit dem Berliner Duo Modeselektor. Catnapp ist live auf Festivals und den relevantesten Bühnen für elektronische Musik weltweit unterwegs.


Chain & The Gang

Chain & The Gang sind eine Garage-Rock-Band aus Washington, D.C. um Ian Folke Svenonius, die 2009 gegründet wurde. Die Besetzung unterliegt stetigem Wandel; unter den Tourmitgliedern und Mitwirkenden bei Aufnahmen finden sich Bestsy Wright (Ex Hex), Fiona Campbell (Vivian Girls/Coasting), Anna Nasty (Olivia Neutron-John) und Calvin Johnson, auf dessen Label K Records Chain & The Gang ihre ersten drei Alben veröffentlichten.

Nach Szene-Erfolgen im Hardcore-Genre mit der Band Nation Of Ulysses (1988-1992) wandte sich Frontmann und Sänger groovelastigeren Retro-Genres zu. Immer noch einer Lo-Fi-Ästhetik verhaftet, sich aber in der visuellen und songschreiberischen Erscheinung auf Bubblegum- Pop und französische Yé-Yé-Musik beziehend, betrieb Svenonius in der zweiten Hälfte der 90er The Make-Up. Nach der Auflösung im Jahr 2000 und der kurzlebigen, von Funk beeinflussten Gruppe Weird War gründete Svenonius 2009 Chain & The Gang. Musikalisch greift die Band Elemente von Proto-Punk, Surf und frühem amerikanischem Pop auf; visuell dominiert eine Glam-Optik.

Zentral für das Gesamtkonzept von Chain & The Gang ist neben ästhetischen Referenzen auf unterschiedlichen Ebenen Svenonius' Selbstinszenierung als sozialistischer Gospel-Prediger.


Charles Mingus

Charles Mingus (22. April 1922 – 5. Januar 1979) war ein US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist. Als Bandleader, Bassist, Pianist und Cellist wurde Mingus einer der einflussreichsten Musiker des Genres und gehörte zu den Avantgarde-Künstlern, die mit neuen Verbindungen von Komposition, Arrangement und Improvisation experimentierten, zum Beispiel mit dem „Jazz Composers Workshop“-Projekt und als einer der Protagonisten der „Third Stream“-Bewegung, die einen Weg zwischen Jazz und Klassik suchte.

In Nogales, einem Vorort von Los Angeles, in schwierigen Verältnissen aufwachsend, kam Charles Mingus über die Musik Duke Ellingtons zum Jazz. Er wurde in den 1940er-Jahren als Kontrabass-Wunderkind bekannt und arbeitete schon jung mit Größen wie Charlie Parker, Miles Davis und Lionel Hampton. 1950 gründete Mingus mit Max Roach das Label „Debut“ und wurde ab Mitte der 1950er-Jahre als Bandleader und Komponist berühmt. Sein Durchbruch in dieser Hinsicht war „Pithecanthropus Erectus“ (1956), ein Konzeptalbum in vier Sätzen.

Neben Klassik hatten auch lateinamerikanische Rhythmen Einfluss auf die Musik von Charles Mingus. Er arbeitete bis zu seinem Tod 1979 an einer genreübergreifenden Ästhetik; sein letztes Projekt vor seinem Tod war eine Zusammenarbeit mit Joni Mitchell.


Charli XCX

Charli XCX ist einer der größten Popstars ihrer Generation. 2013 erschien „True Romance“, das Debütalbum der britischen Dance-Pop-Künstlerin. Im gleichen Jahr war sie Gastsängerin auf Icona Pops „I Don't Care“, einem der größten Hits des Jahres. Charli XCX ist dabei nicht nur Perfomerin, sondern schreibt auch den Großteil ihrer Songs und Gastauftritte selber.

2017 sorgte sie mit den Mixtapes „Number 1 Angel“ und „Pop 2“ für Furore, die Charli XCX ohne die Zustimmung ihres Labels Warner Music aufgenommen und veröffentlicht hatte.


Chastity Belt

Chastity Belt ist eine US-amerikanische Garage-Pop-Band aus Walla Walla, Washington. Sie wurde 2010 von Julia Shapiro (Gesang/Gitarre), Annie Truscott (Bass), Gretchen Grimm (Schlagzeug) und Lydia Lund (Gitarre) gegründet.

Die vier Musikerinnen hinterfragen Geschlechternormen und Stereotypen – so heißen ihre Songs „Cool Slut“ oder „Pussy Weed Beer“. Auch ihre Selbstinszenierung provoziert, Shapiro trug auf einem frühen Pressefoto einen Keuschheitsgürtel aus Steaks. Chastity Belts Debütalbum mit dem bewusst falschen Titel „No Regerts“ erschien 2013; es folgten weitere LPs auf dem Sub-Pop-Sublabel Hardly Art. „I Used To Spend So Much Time Alone“ von 2017 beschäftigt sich dann gemäß dem Titel weniger mit dem Außen als dem Innen – es handelt von Einsamkeit und Depressionen.

Im Juni 2019 brachte Shapiro ihr erstes Solo-Album „Perfect Version“ heraus, mit dem sie sich nach eigener Aussage aus den Zwängen der Erwartungshaltung an die Band befreien und die Kontrolle über ihre Musik zurückgewinnen wollte – mit Erfolg, denn Chastity Belt gingen danach wieder gemeinsam ins Studio, um eine weitere Platte aufzunehmen.


Chelsea Wolfe

Wenn die Welt für einen nur noch dunkel und nicht mehr zu retten wirkt, dann schreibt man eben Musik um den ganzen Schmerz irgendwie zu verarbeiten. Das ist auf jeden Fall die herangehensweise von Chelsea Wolfe. Inspiriert von Folk über Gothic Rock bis Metal Musik, bewusst die Country-Einflüsse ihres Vaters abwlehnend und ihre eigene Musik als "casio-based R&B" bezeichnend, kreiert Chelsea Wolfe ihre ganz eigene Sphäre und begeistert damit zum Beispiel auch die Macher von Serien wie  "Game Of Thrones" oder "12 Monkeys", die ihren Song "Feral Love" verwendeten.


Cherry Glazerr

Cherry Glazerr sind eine US-amerikanische Garage-Rock-Band, die 2013 in Los Angeles gegründet wurde. Die Gruppe bestand ursprünglich aus Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin Clementine Creevy, Sängerin Sophia Muller, Schlagzeugerin Hannah Uribe und dem Bassisten Sean Redman. Nach einigen Umbesetzungen besteht die Band aus Creevy, Tabor Allen (Schlagzeug) und Devin O'Brien (Bass).

Im Jahr 2012 begann Creevy, unter dem Namen Clembutt zu Hause aufzunehmen. Das Demo aus dem Folgejahr erregte die Aufmerksamkeit von Burger Records, wo das auf Quartettgröße angewachsene Projekt eine Kassette unter dem Namen Cherry Glazerr veröffentlichte, der eine Verballhornung des Namens der Journalistin Chery Glaser ist. Das Tape verannlasste Hedi Slimane von Yves Saint Laurent, die Band für einen Gig nach Paris zu holen und einen Song für einen Werbespot aufnehmen zu lassen. 2017 begann die Gruppe, auf dem Label Secretly Canadian zu veröffentlichen.

Clementine Creevy wirkte nebenbei als Gastsängerin bei Death Grips mit. Von 2015 bis 2018 war Sasami Ashworth, deren selbstbetiteltes Solo-Debüt wie Cherry Glazerrs Album „Stuffed & Ready“ 2019 Album der Woche bei ByteFM war, Mitglied von Cherry Glazerr.


Chilly Gonzales

Chilly Gonzales (*20. März 1972 als Jason Charles Beck) ist ein kanadischer Sänger, Songschreiber, Produzent und Multiinstrumentalist aus Montreal. Der Künstler hat sich durch Hörgewohnheiten herausfordernde und mit Genre-Konventionen bewusst brechende Veröffentlichungen in verschiedenen Bereichen hervorgetan. Chilly Gonzales veröffentlichte unter anderem im Bereich der elektronischen Musik, war HipHop-MC und experimentierte mit Jazz und Klassik.

Zunächst studierte Gonzales in Montreal klassisches Klavier und verdingte sich als Jazz-Pianist, bevor er in den 1990er-Jahren mit seinem Bruder die Alternative-Rock-Band Son gründete. 1999 zog der Künstler nach Berlin und begann, auf dem lokalen Indie-Label Kitty-Yo überwiegend HipHop-beeinflusste Musik zu veröffentlichen; „The Unspeakable Chilly Gonzales“ ist ein Orchester-Album mit Raps und markiert eine Hinwendung zu von Klassik beeinflussten Werken. Besondere Beachtung erfuhr das Klavier-Album „Solo Piano II“ von 2012.

2017 erschien auf dem Klassik-Label Deutsche Grammophon unter dem Namen „Room 29“ ein Kooperationsalbum mit Jarvis Cocker; 2018 folgte „Solo Piano III“.


Chris Cohen

Chris Cohen ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber und Gitarrist, der 1975 in Los Angeles geboren wurde. Er war unter anderem Mitglied der Noise-Pop-Band Deerhoof und veröffentlicht seit dem Jahr 2012 zuweilen psychedelischen Indie-Pop.

Der Sohn einer Schauspielerin und eines in der Musikindustrie tätigen Vaters lernte früh, Gitarre, Bass, Schlag- und Tasteninstrumente zu spielen und war imstande, selbst Mehrspuraufnahmen zu machen, bevor er Teenager war. Im Jahr 2000 gründete Chris Cohen die Experimental-Indie-Rock-Band The Curtains und entschied 2003, seinen Kellner-Job aufzugeben, um von der Musik zu leben und mit Deerhoof auf Tour zu gehen, denen er im Vorjahr als Gitarrist beigetreten war. Nachdem er die Band im Jahr 2006 verließ, gründete er neben den zum Soloprojekt geschrumpften The Curtains das Post-Rock-Duo Cryptacize und arbeitete als Musiker, unter anderem für Cass McCombs und Ariel Pink.

Auf „Overgrown Path“ (2012), das von der Indie-Presse gelobte Album-Debüt unter eigenem Namen, folgte 2016 „As If Apart“; das selbstbetitelte dritte Album „Chris Cohen“ war 2019 Album der Woche bei ByteFM.


Christiane Rösinger

Christiane Rösinger kann man wohl guten Gewissens als Urgestein der deutschen Text- und Musikszene bezeichnen. Ende der 80er begann sie bei den Lassie Singers und später dann bei Britta Musik zu machen, außerdem gründete Rösinger das Label Flittchen Records. 2011 erschien ihre erste Soloplatte „Songs of L. and Hate“, in Anspielung auf einen Titel Leonard Cohens. Das Cover ziert neben ihr auch Andreas Spechtl, der unter anderem bei Ja, Panik singt und spielt. Er war auch auf Christiane Rösingers zweiter Platte „Lieder ohne Leiden“ ihr partner in crime – und steuerte Instrumentierung und Gesang bei.


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