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Vampire Weekend

Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum konnten sich Vampire Weekend 2008 direkt als Indie-Darlings etablieren. Sänger und Gitarrist Ezra Koenig, Allzweckwaffe Rostam Batmanglij, Schlagzeuger Chris Tomson und Bassist Chris Baio fusionierten Afrobeat mit Indie-Pop, ghanaische Rhythmik mit East-Coast-Melodien. 2010 folgte das ebenfalls erfolgreiche „Contra“. 13 veröffentlichten Vampire Weekend ihr drittes Album „Modern Vampires Of The City“, auf dem die Band ihren Sound mit hilfe von Autotune-Passagen weiter in Richtung Pop öffnete. 2016 verließ Batmanglij die Band, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren.


Velvet Negroni

Velvet Negroni ist der Bühnenname des US-amerikanischen R&B-Musikers Jeremy Nutzman aus Minneapolis , der unter diesem Pseudonym seit 2016 Musik produziert. Sein Debütalbum „Neon Brown“ erschien im August 2019 über das Londoner Independent-Label 4AD.

Velvet Negroni macht experimentellen R&B: Eingängige Basslines und traditionelle Synthie-Sounds werden durch störrische Knarr- und Stöhn-Geräusche gebrochen. In seinen introspektiven Lyrics erzählt Velvet Negroni Geschichten aus seinem Leben, das gefüllt ist mit Anekdoten über das Scheitern und den Unwillen sich anzupassen. Durch seine markante Stimme und sein künstlerisches Talent konnte der Prince-Fan nach einigen musikalischen Versuchen unter verschiedenen Pseudonymen Anklang bei prominenten Musiker-Kollegen finden: 2016 kollaborierte er mit dem Funk-Musiker Tickle Torture, 2018 benutze Kanye West ein Sample von ihm. Es folgten Touren mit unter anderem Bon Iver und Tame Impala.

„Confetti“, eine Vorab-Single von „Neon Brown“, war im August 2019 Track des Tages bei ByteFM.


The Velvet Underground

1964 gründeten Lou Reed, Streling Morrisson, John Cale und Angus MacLise eine Gruppe namens The Velvet Underground. MacLise wurde schnell durch die Schlagzeugerin Maureen Tucker ersetzt. 1967 erschien das von Andy Warhol produzierte Debüt „The Velvet Underground & Nico“ – mit mäßigem kommerziellen Erfolg. Heute wird die US-amerikanische Band als eine der einflussreichsten Rockgruppen der Geschichte gehandelt, vor allem „The Velvet Underground & Nico“ genießt heute Legendenstatus und ist nicht zuletzt wegen des von Warhol gestalteten Covers (Banane) nicht nur bei Sammlern äußert beliebt. Mit ihrem minimalistischen, verzerrten Pop gelten The Velvet Underground als Vorreiter des Punks.


Veranda Music

Veranda Music sind eine Folk-Pop-Band aus Hamburg. Gegründet wurde die Gruppe als Trio um den Frontann Nicolai von Schweder-Schreiner (Gesang, Gitarre). Lars Precht (Bass) und Christoph Kähler (Schlagzeug) komplettieren die Urbesetzung.

Das Debütalbum von Veranda Music „Here’s To Them All“ erschien 1999 und fand in der deutschen Musikszene großen Anklang. Neben weiteren regulären Studioalben steuerten Veranda Music im Jahr 2000 auch das Titelthema zum Film „Freunde“ bei, in dem u. a. Benno Führmann und Michael Gwisdek zu sehen waren. Zudem veröffentlichte die Band 2002 das Coveralbum „Look of Joy“, für das etwa „Father and Son“ von Cat Stevens und „Shake The Disease“ von Depeche Mode neu interpretiert wurden.

Zwischen „Look of Joy“ und dem vierten Album „Secret Scenes“ von 2008, legten Veranda Music eine berufsbedingte Pause ein. Seit „Secret Scenes“ spielt die Band noch vereinzelte Konzerte. Der in Lissabon geborene von Schweder-Schreiner ist neben seiner Arbeit als Theatermusiker auch als Übersetzer für portugiesisch- und englischsprachige Literatur tätig.

 

 

 


Villagers

Seit 2008 macht die irische Band Villagers um Conor O’Brien sensiblen Indie-Rock, der sich mit folkigen Einflüssen mischt. Anfang 2016 erschien „Where Have You Been All My Life?“, das vierte Album von Villagers, das Neuinterpretationen aus fünf Jahren Singer-Songwriting und drei Alben vereint.


Virginia Wing

Virginia Wing ist ein Electronica- und Dream-Pop-Duo aus Manchester. Auf Alben wie „Forward Constant Motion“ erkundeten Alice Merida Richard und Samuel Pillay die träumerischen Schnittstellen zwischen Pop und abstrakter Psychedelia. Am 1. Dezember 2017 erschien „Tomorrow's Gift“, eine Zusammenarbeit mit den britischen Jazztronica-Fusionisten Xam Duo.


Vök

Vök ist eine isländische Dream-Pop-Band aus der Kleinstadt Hafnarfjörður in der Nähe von Reykjavík, die seit 2013 aktiv ist. Die Köpfe und Gründungsmitglieder der Band sind Margrét Rán Magnúsdóttir (Gesang, Gitarre, Klavier, Synthesizer) und Andri Már Enoksson (Saxofon, Synthesizer).

Magnúsdóttir und Enokkson gründeten Vök, um am jährlichen Musikwettbewerb „Músíktilraunir“, auch als Icelandic Music Experiments (IME) bekannt, teilzunehmen. Da das Duo bis dato keine eigenen Songs vorzeigen konnte, komponierten die beiden in wenigen Wochen mehrere Stücke, die beim Wettbewerb zum ersten Mal aufgeführt wurden – und Vök den Sieg einbrachten.

2014 folgte ihre erste EP „Tension“. Um den Sound der Band zu erweitern, stieß Ólafur Alexander Ólafsson (Gitarre, Bass) zu Vök hinzu. Während der Arbeiten am ersten Album wurde zudem Einar Hrafn Stefánsson als Schlagzeuger engagiert. Das Debütalbum „Figure“ erschien 2017. Ein Jahr später verließ Olafsson die Band. Der Dream-Pop von Vök ist von Genregrößen wie Portishead, Air und Massive Attack inspiriert. Die Band singt sowohl auf Englisch als auch auf Isländisch.


Von Spar

Von Spar ist eine 2003 in Köln gegründete Band, die aus Sebastian Blume (Synthesizer, Piano), Jan Philipp Janzen (Schlagzeug, Percussion, Programmierung, Piano), Christopher Marquez (Bass, Gitarre, Programmierung) und Phillip Tielsch (Gitarre) besteht. Seit dem Ausstieg von Sänger Thomas Mahmoud im Jahr 2007 arbeitet die Band mit unterschiedlichen GastsängerInnen zusammen.

Prägnantes Merkmal von Von Spar ist ihre musikalische Wandelbarkeit. Während sie auf ihrem Debüt „Die Uneingeschränkte Freiheit Der Privaten Initiative“ noch energischen Post-Punk mit deutschsprachigen Texten spielten, veröffentlichten sie im Jahr 2007 ein selbstbetiteltes Kraut-Rock-Album mit 20-minütigen Songs. Dazu passend coverten sie im Rahmen einer Can-Tribute-Veranstaltung zusammen mit Stephen Malkmus das Can-Album „Ege Bamyasi“. Das Album „Streetlife“ aus dem Jahr 2014 wiederum, enthält Synthie-lastige Stücke mit Disco-Beats.

Im Jahr 2019 veröffentlichten Von Spar mit „Under Pressure“ ein Pop-Album mit deutlichen Kraut-Einflüssen. Als GastsängerInnen fungierten Lætitia Sadier (Stereolab), die japanische Singer-Songwriterin Eiko Ishibashi sowie der kanadische Musiker Chris A. Cummings alias Marker Starling.


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