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Q-Tip

Q-Tip (* 7. April 1970 in New York City als Jonathan William Davis) ist ein einflussreicher US-amerikanischer Rapper und HipHop-Produzent, der sowohl als Gründungsmitglied der Gruppe A Tribe Called Quest als auch als Solokünstler bekannt ist. Sein erstes Soloalbum „Amplified“ erschien 1999.

Q-Tip begann im Alter von zwölf Jahren, inspiriert von der umfangreichen Jazz-Platten-Kollektion seines Vaters, erste Beats zu produzieren. Seinen Durchbruch feierte er als Rapper und hauptsächlicher Produzent der Alternative-HipHop-Pioniere A Tribe Called Quest. Hier wurde er vor allem für seine komplexen, philisophischen Texte gefeiert sowie für seine innovativen, auf Jazz-, R&B- und Rock-Samples basierenden Beats, die den HipHop-Sound der 90er grundlegend prägten. Nach der Auflösung der Gruppe widmete sich Q-Tip einer Solokarriere, wobei sein Debüt „Ampliflied“ deutlich poppiger daherkam als sein Werk mit A Tribe Called Quest. Mit späteren Veröffentlichungen, wie seinem von J-Dilla produzierten Zweitlingswerk „The Renaissance“ aus dem Jahr 2008 knüpfte der Musiker wieder an den jazzigen Sound seiner ehemaligen Crew an. Im Laufe seiner Karriere hat Q-Tip mit zahlreichen namhaften Musiker*innen zusammengearbeitet, darunter Jay-Z, Kanye West und The Chemical Brothers.

In den Jahren 2019 und 2020 kollaborierte Q-Tip zudem mit Danny Brown, Eminem und LL Cool J. Ebenfalls 2019 war er beim Album „Uknowhatimsayin¿“ von Danny Brown Ecxecutive Producer.

 


Queen Latifah

Queen Latifah (* 18. März 1970 in Newark, New Jersey als Dana Elaine Owens) ist eine US-amerikanische Rapperin, Sängerin und Produzentin, die zu den einflussreichsten weiblichen HipHop-Musiker*innen zählt. Ihr gefeiertes Debütalbum „All Hail The Queen“ erschien 1989. 

Queen Latifah zählte bereits zu Beginn ihrer musikalischen Karriere zu den Schlüsselfiguren der Underground-HipHop-Szene New Jerseys. So war sie Teil der Crew The Flavor Unit, der neben ihr auch andere namhafte Künstler*innen wie The 45 King, Naughty By Nature und Nikki D angehörten. 1989 wurde sie von Tommy Boy Records gesignt – einem New Yorker Indie-Label, dem die Starthilfe für die Karrieren von unter anderem Afrika Bambaataa und De La Soul zugeschrieben wird. In ihren Songs beschäftigt sich Queen Latifah häufig mit Problemen, die mit dem Dasein als afroamerikanische Frau einhergehen. Der Track „Ladies First“ aus ihrem Debütalbum, der nach wie vor zu den bekanntesten Stücken der Musikerin zählt, gilt als feministische Hymne. Ab 2003 wandte sich Latifah vom HipHop ab und veröffentlichte stattdessen Neuinterpretationen von Jazz- und R&B-Klassikern. So enthält ihr fünftes Studioalbum „The Dana Owens Album“ aus dem Jahr 2004 unter anderem Versionen von Songs von Screamin‘ Jay Hawkins und Al Green. Ihr siebtes Album „Persona“ aus dem Jahr 2009 markiert ihre Rückkehr in den Bereich des HipHop. Seit den frühen Neunzigern ist Owens zudem erfolgreich als Schauspielerin aktiv. So lobten zahlreiche Kritiker*innen ihre Darstellung der Bluessängerin Bessie Smith im Fernseh-Drama „Bessie“.

2020 steuerte Queen Latifah an der Seite von Jadakiss und Bun B einen Part zum DJ-Kayslay-Track „Living Legend“ bei.

 


Quincy Jones

Im Lebenswerk von Quincy Jones wird alles überragt von seinem enormen Erfolg mit Michael Jackson. Dabei begann seine professionelle Karriere bereits sehr viel früher. Schon als Teenager schrieb der am 14. März 1933 geborene Produzent und Komponist erste Jazz-Arrangements, woraufhin ihn der prominente Bandleader Lionel Hampton engagieren und mit auf Tour nehmen wollte. Doch in letzter Sekunde warf ihn die Frau von Hampton wieder aus dem Tourbus, mit dem Hinweis, er solle unbedingt erst einmal seine Schulzeit beenden.

Als Quincy Jones 18 war, klappte es dann aber doch noch: 1951 wurde er Teil der Band von Lionel Hampton, und machte sich schnell einen Namen als Komponist und Arrangeur. Ab Mitte der 50er arbeitete Quincy Jones u. a. mit Sarah Vaughan, Count Baise, Duke Ellington, Dinah Washington, Cannonball Adderley, Frank Sinatra, Ray Charles, Aretha Franklin, George Benson – und natürlich zwischen 1979 und 1987: mit Michael Jackson. Mit dem King Of Pop nahm Jones die überaus erfolgreichen Platten „Off The Wall“, „Thriller“ und „Bad“ auf.


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