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Kacy Hill

Kacy Hill ist eine US-amerikanische Alternative-R&B-Künstlerin, die am 1. Mai 1994 in Phoenix, Arizona geboren wurde. Hills erste Single „Experience“ erschien 2014; drei Jahre später brachte die Sängerin auf Kanye Wests Label Good Music ihr Debütalbum „Like A Woman“ heraus.

Im Alter von 16 Jahren wurde Kacy Hill als Fotomodell entdeckt und zog nach der Highschool nach Los Angeles, um dort eine Mannequin-Karriere zu verfolgen. Zwar konnte Hill keine Begeisterung für den Job aufbringen, doch über Umwege führte dieser zur Musikkarriere: Nachdem die Künstlerin als Tänzerin auf Kanye Wests „Yeezus“-Tournee gearbeitet hatte, galang es ihr, mit dem einflussreichen Rapper und Produzenten einen Plattenvertrag abzuschließen. Nach dem ersten Album trennte sich Kacy Hill allerdings von dem Label.

Ihre Single „To Someone Else“ brachte die Künstlerin im Selbstverlag heraus. Das lied war im August 2019 Track des Tages bei ByteFM.


Kaiser Quartett

Kaiser Quartett ist ein Streicherquartett, welches 2004 in Hamburg unter dem Namen Strings DeLuxe gegründet wurde. 2012 benannte sich die Gruppe aus Adam Zolynski (Violine), Jansen Folkers (Violine), Ingmar Süberkrüb (Viola) und Martin Bentz (Violoncello) um.

Sie arbeiteten seitdem mit KünstlerInnen wie Boy, Jarvis Cocker und Anna Ternheim zusammen – ihre wichtigste Kollaboration dürfte aber die mit Chilly Gonzales sein. 2015 nahmen sie mit dem Kanadier das Album „Chambers“ auf, dessen Veröffentlichung von einer Welttournee begleitet wurde. Gonzales bezeichnete das Kaiser Quartett wegen dessen rhythmischer Präzision einmal als den teuersten Sampler der Welt.

15 Jahre nach der Gründung, 2019, erschien das Debütalbum des Kaiser Quartetts, darauf finden sich ausschließlich eigene Kompositionen, die von Süberkrüb stammen. Er nennt als seine Haupteinflüsse Pioniere der elektronischen Musik: Kraftwerk, Giorgio Moroder, Daft Punk. Die zwölf auf dem Album versammelten Stücke vergleichen die Musiker mit Pop; so dauern die Stücke selten mehr als fünf Minuten. Die Single „Pfingsten“ war Track des Tages bei ByteFM.


Kala Brisella

Das Berliner Post-Punk-Trio Kala Brisella  veröffentlichte 2017 ihr Erstlingswerk „Endlich Krank“ und präsentierte damit rauen Schrammelrock. Die darauf folgende Platte „Ghost“ ist hingegen weiter aufgefächert und bietet eine große Bandbreite an Stimmungen, die niemals wahllos klingt. Die Energie, die Kala Brisella nicht nur auf ihren Alben, sondern auch bei Konzerten zeigt, führte dazu, dass sie von Thurston Moore persönlich als Supportband seiner Deutschlandtour angefragt wurden.


Kali Uchis

Kali Uchis (*17. Juli 1993 in Alexandria als Karly-Marina Loaiza) ist eine US-amerikanische R&B- und Indie-Pop-beeinflusste Sängerin, Musikerin, Komponistin und Produzentin. Seit 2012 veröffentlicht sie eigene Musik und erreichte mit ihrem Album „Isolation“ von 2018 die Top 20 der US-amerikanischen Charts. Kali Uchis war mehrfach für einen Grammy-Preis nominiert.

Die Künstlerin wuchs zwischen den USA und Kolumbien pendelnd auf, bevor die Familie in Alexandria sesshaft wurde. In ihrer Kindheit und Jugend spielte sie Klavier und Saxophon in einer Jazzband. Kali Uchis' selbstveröffentlichtes erstes Mixtape „Drunken Babble“ (2012) war zeitgenössischer R&B, der keine starke Genre-Bindung aufwies und Inspirationen aus Doo-Wop und Reggae zog. 2014 gab die Sängerin ein Gastspiel auf einem Mixtape von Snoop Dogg; ein Jahr später veröffentlichte sie die EP „Por Vida“ mit Features bekannter Künstler wie Tyler, The Creator, Kaytranada und Badbadnotgood.

Das erste reguläre Album „Isolation“ erweiterte die stilistische Palette: Neben R&B- und HipHop-KünstlerInnen wie Tyler, The Creator und Jorja Smith gehörten zu den Gästen und MitarbeiterInnen auch Jazz- und Funk-Musiker Thundercat und Bootsy Collins sowie Indie-Pop-Künstler Kevin Parker von Tame Impala und Damon Albarn von Blur.


Kamasi Washington

Kamasi Washington (*18. Februar 1981 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Jazzmusiker und Bandleader. Obgleich der Tenorsaxophonist erst im Alter von 13 Jahren begann, sein Instrument zu erlernen, ist er einer der prominentesten kontemporären Jazzmusiker.

Nach seinem Studium der Musikethnologie bildete Kamasi Washington mir Cameron Graves und den Brüdern Ronald und Stephen „Thundercat“ Bruner das Quartett Young Jazz Giants, dessen Debüt-Album den Beginn der Aufnahme-Karriere Washingtons markiert. Bevor er im Mai 2015 sein Monumentale-Album „The Epic“ veröffentlichte, betätigte er sich als Studiomusiker und Arrangeur für andere Künstler, spielte eine ästhetische Schlüsselrolle in der Band Throttle Elevator Music und veröffentlichte eigene Musik im Selbstverlag. Er kollaborierte mit Snoop Dog und Kendrick Lamar („To Pimp A Butterfly“). Als „The Epic“ erschien, stand der 35-jährige Musiker selbst im Rampenlicht. Weniger sein Saxophonspiel war es, was ihm zum Ruhm verhalf, als vielmehr seine Rolle als Arrangeur, Bandleader und Konzeptkünstler. Das 172 Minuten lange Dreifachalbum, das er mit einer 10-köpfigen Band, einem 20-köpfigen Chor und einem Orchester einspielte, erreichte ein junges Publikum und wurde ein Chart-Hit, in Deutschland erlangte es Platinstatus.

Wie bei den nachfolgenden EPs und dem 2018er-Album „Heaven & Earth“ ist die Musik geprägt von einem eklektischen Historismus, durch den Kamasi Washington afroamerikanische Musikstile verschiedener Jahrzehnte fusioniert.


Karl Blau

Die britische Punk-Band Video Nasties benannte einst einen Song nach Karl Blau. Und trotzdem: So richtig bekannt oder gar populär ist der Musiker bis heute nicht – und dass, obwohl er bereits in Bands wie The Microphones oder den Drone-Legenden Earth aktiv war. Damit ist Karl Blau eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Alternative-Folk- und Country-Szene.

Zuletzt hat Blau ein Album („Introducing Karl Blau“) voller Neuinterpretationen alter Country-Klassiker herausgebracht, auch sonst trägt er gerne mal Cowboyhut und Fransenweste.


Karl Hector & The Malcouns

Karl Hector & The Malcouns sind eine deutsche Funk- und Fusion-Band aus München. Die Gruppe wurde im Jahr 2001 vom Gitarristen und Produzenten JJ Whitefield (bürgerlich Jan Weissenfeldt), dem Keyboarder Thomas Myland und dem Schlagzeuger und dem Multiinstrumentalisten Zdenko Curulija gegründet. Dieses Trio bildet die Kerngruppe, die in unterschiedlichen Besetzungen zum Quartett oder zur Big-Band erweitert wird. Karl Hector & The Malcouns veröffentlichen seit 2008 auf dem Now-Again, einem Sublabel von Stones Throw.

Aus der Deep-Funk-Band Poets Of Rhythm hervorgehend, in der Whitefield vorher spielte, versteht die Gruppe sich als Funk-Band in einer Krautrock-Tradition. Dieser historische Faden manifestiert sich zwar in späteren Werken auch musikalisch, bezieht sich aber vor allem auf eine eklektizistisch-internationalistische Herangehensweise: Karl Hector & The Malcouns erweitern ihre psychedelische Funk-Ästhetik um Elemente aus westafrikanischen und nahöstlichen Musiktraditionen und Afrobeat.

Anfang 2019 erschien das Album „Non Ex-Orbis“, das stärker auch auf musikalischer Ebene auf experimentelle deutsche Bands der 1960er- und 1970er-Jahre wie Can, Amon Düül oder Embryo Bezug nimmt.


Kat Frankie

Die in Sydney geborene Wahlberlinerin Kat Frankie verursacht Gänsehaut. Mir ihrer dunklen, intensiven Stimme. Mit ihren feinen, cleveren Arrangements. Und mit ihren berührenden Geschichten über die Liebe und deren Abwesenheit.

Bereits im jungen Alter von sechs Jahren begann Kat mit dem Songwriting und brachte sich das Gitarre spielen selbst bei. Inspiration fand sie in der Plattensammlung ihrer Mutter, die Folkbands wie Simon & Garfunkel oder Carly Simon hörte. 2004 zog die Künstlerin in die deutsche Hauptstadt und hat seitdem vier Alben veröffentlicht. Ihr aktuelles Album „Bad Behaviour"  erschien im Februar 2018. Die Singer-Songwriterin zeigt sich intim, aber richtet ihren Blick auf die Welt um sie herum und zeigt, was sie bewegt.
 


Kate Bush

Mit ihrer idiosynkratischen Musik und ihren wegweisenden Produktionen ist Kate Bush Pionierin und Vorläuferin späterer Generationen von Musikerinnen, die selbstbestimmt Musik abseits eingefahrener Wege produzieren wollten. Die Karriere der britischen Künstlerin startete am 17. Februar 1978, als ihr Debütalbum „The Kick Inside“ das Licht der Welt erblickte.

Insgesamt hat sie bislang zehn Studioalben veröffentlicht, die alle in den englischen Top 10 landeten. Für die 22 (!) Shows ihres Live-Comebacks, nach über 35 Jahren Bühnenabstinenz, wurden in nur 15 Minuten alle Tickets verkauft.

Mehr noch als ihr kommerzieller Erfolg dürfte ihr künstlerischer Einfluss wiegen: Neben Künstlerinnen wie Annie Lennox, Tori Amos, Bat For Lashes, St. Vincent oder Björk zählen und zählten natürlich auch männliche Künstler wie Robert Smith von The Cure, der verstorbene Prince oder Tricky zur großen Gruppe der bekennenden Kate-Bush-VerehrerInnen. Dass sie zu den ersten Künstlerinnen gehörte, die ihre ganz eigene, nicht von männlichen Songschreibern/Produzenten/Managern/Plattenfirmen-Chefs entworfene Kunst realisiert hat, macht sie zudem zu einer der großen Ikonen des Feminismus.


Kate Nash

Kate Nash (*6. Juli 1984, als Kate Marie Nash in London) ist eine englische Sängerin und Songwriterin. Sie spielt seit ihrer Jugend Klavier und Gitarre. Nach der Schule strebte sie zunächst eine Karriere als Schauspielerin an, scheiterte jedoch an der Aufnahmeprüfung der Schauspielschule in Bristol. Sie veröffentlichte einige Stücke auf einer großen Online-Musikplattform und unterzeichnete 2006 ihren ersten Plattenvertrag.

2007 erschien die Single „Foundations“, die bis auf Platz zwei der britischen Singles-Charts vorstieß. Das dazugehörige Album „Made Of Bricks“, das wenig später veröffentlicht wurde, schaffte es auf Platz eins. Auch die Folgesingles „Mouthwash“ und „Pumpkin Soup“ sowie zweite Album „My Best Friend Is You“ (2010) waren ähnlich erfolgreich. Die ursprünglich verfolgte Schauspielkarriere verfolgt Nash ab 2017 in der erfolgreichen Nerie „Glow“.

Zu Kate Nash‘s frühen Einflüssen und Vorbildern gehören die Bands Hole und Bikini Kill sowie der englische Punk-Dichter John Cooper Clarke.


Kate Tempest

Eine vielseitig begabte Frau ist sie, die junge Londonerin Kate Tempest. In ihrer Heimat ist sie vor allem als Lyrikerin und Theaterautorin bekannt, inzwischen aber auch wegen ihrer eindrucksvollen Musik. Aufgewachsen ist sie als eines von fünf Kindern in einem „shitty part of town“, wie Kate Tempest selbst sagt. Mit 16 entdeckte sie dann die Leidenschaft für Rap, HipHop und das gesprochene Wort. 2015 erschien ihr Album „Everybody Down“, 2017 der Nachfolger „Let Them Eat Chaos“ – beide Platten wurden für den renommierten Mercury Prize nominiert.


Kelis

Kelis Rogers (*21. August 1979) ist eine US-amerikanische R&B-Sängerin, die seit den späten 1990er-Jahren Musik veröffentlicht. Ihre bestverkauften Singles sind „Caught Out There“ und „Milkshake“.

Bereits mit 14 Jahren begann Kelis, sich auf ihr Leben im Rampenlicht vorzubereiten, als sie an der Fiorello H. LaGuardia High School Of Music & Art And Performing Arts aufgenommen wurde. Ihr von The Neptunes produziertes Debüt „Kaleidoscope“ erschien 1998 und brachte mit „Caught Out There“ gleich einen mittleren Charts-Erfolg (Platz 54 der Billboard Hot 100). Noch im gleichen Jahr wurde Kelis auf der Single „Got Your Money“ von Ol‘ Dirty Bastard vom Wu-Tang-Clan gefeaturet.

Kelis' zweites Album „Wanderland“ erhielt in Europa zwar gute Rezensionen, erschien in den USA aber aufgrund von personellen Veränderungen bei der Plattenfirma zunächst gar nicht. Das dritte Album „Tasty“ erreichte 2003 im Fahrwasser der Single „Milkshake“ (Platz 3 der Hot 100) Goldstatus. Kelis war von 2005 bis 2010 mit der HipHop-Legende Nas verheiratet und war eine Zeitlang häufiger in den Schlagzeilen als in den Charts. 2014 erschien ihr Album „Food“, mit dem sie künstlerisch und kommerziell an die frühen Erfolge anknüpfen konnte.


Kendrick Lamar

Kendrick Lamar (*17. Juni 1987 in Compton, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer HipHop-Künstler. Er gilt als einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Rapper nach 2010. Seine Texte thematisieren häufig Probleme wie Rassismus und Polizeigewalt gegenüber AfroamerikanerInnen, aus Armut geborene Kriminalität und soziale Ungerechtigkeit.

Aus einem sozialen Brennpunkt stammend, wuchs Kendrick Lamar in einer von Gang-Aktivitäten geprägten Umgebung auf. Statt wie viele Freunde eine Banden-Karriere einzuschlagen, konnte Lamar sein früh entdecktes Erzähl-Talent und seine Rap-Skills zum Beruf machen, veröffentlichte 2003 unter dem Namen „K. Dot“ sein erstes Mixtape und acht Jahre später sein kommerzielles Debüt „Section.80“. Von Anfang an porträtiert Kendrick Lamar eloquent das Umfeld seiner Jugend, was ihm Respekt sowohl unter alten Weggefährten als auch bei Mittelschichts-JournalistInnen einbringt. Nachfolger „Good Kid, m.A.A.d. City“ (2012) ist noch erfolgreicherer; das unter anderem mit Thundercat und Flying Lotus produzierte „To Pimp A Butterfly“ brachte ihm 2015 Superstar-Status ein, „DAMN.“ von 2017 einen Pulitzer-Preis – als erstem HipHop-Künstler.

2018 kuratierte Kendrick Lamar den Soundtrack zu der Comic-Verfilmung „Black Panther“.


Die Kerzen

Die Kerzen sind eine deutsches Pop-Quartett aus Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern. Die Band besteht aus Felix „Die Katze“ Keiler (Gesang, Gitarre), Fabian „Fizzy Blizz“ Rose (Bass) und Lucas „Super Luci“ Wojatschke (Schlagzeug), die schon seit ihrer Kindheit gemeinsam Musik machen sowie Jelena „Jelly Del Monaco“ von Eisenhart Rothe (Keyboard, Querflöte), deren Einstieg den Beginn von Die Kerzen markiert. Die erste Veröffentlichung der Band ist die 2018 beim Label Staatsakt erschienene EP „Erotik International“.

Die Kerzen beziehen sich instrumental auf verschiedene Musikstile, die insbesondere in den 1980er-Jahren populär waren. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei die sogenannte „New Romantic“-Bewegung, zu der beispielsweise Duran Duran oder Boy George gezählt werden und die sich, ebenso wie die Musik von Die Kerzen, durch eingängige Synthesizer-Melodien auszeichnet.
Textlich befassen sich Die Kerzen humoristisch mit Themen aus ihrer Lebensrealität zwischen – nach eigener Aussage – der „Kleinstadt-Wurstigkeit“ ihres Heimatortes in Mecklenburg-Vorpommern und der „Großstadt-Tristesse“ von Berlin, der Wahlheimat der meisten Bandmitglieder.

True Love“, das Debütalbum von Die Kerzen erschien 2019. Die gleichnamige Single war im Dezember 2018 Track des Tages bei ByteFM.


Kettcar

Kettcar ist eine deutsche Rockband, die 2001 in Hamburg gegründet wurde. Kopf der Band ist Sänger und Gitarrist Marcus Wiebusch. Neben ihm gehören Erik Langer (Gitarre), Reimer Bustorff (Bass), Lars Wiebusch (Keyboard) und Christian Hake (Schlagzeug) zu Kettcar. Letzterer löste 2010 Gründungsmitglied Frank Tirado-Rosales als Schlagzeuger ab.

Da sich keine Plattenfirma bereiterklärte, Kettcars Debütalbum „Du und wie viel von deinen Freunden“ zu veröffentlichen, gründeten Wiebusch und Bustorff zusammen mit Thees Uhlmann, damaliger Frontmann der Band Tomte, ihr eigenes Label Grand Hotel van Cleef. Dort erschienen neben dem Debüt 2002 bislang auch alle weiteren Alben der Band.

Kettcar spielen deutschsprachigen, gitarrenlastigen Indierock und -Pop. Des Öfteren werden ihre Lieder aber auch von Klavierparts, sowie Streich- oder Blasinstrumenten ergänzt. Zumeist thematisieren ihre Songs persönliche Befindlichkeiten und zwischenmenschliche Beziehungen. Auf ihrem Album „Ich vs. Wir“ (2017) äußerte sich die Band jedoch auch politisch und positionierte sich eindeutig gegen Rechtspopulismus und Nationalismus.


Kevin Devine

1999 war Kevin Devine noch im Begriff, Journalist zu werden, als ihn letztendlich seine innere Stimme dazu bewog, lieber Musik zu machen. Der Singer-Songwriter aus New York spielte in Cafés, auf Open-Mic- und Campus-Events und gründete mit seinem Highschool-Freund Chris McAllen die Emo-Band Miracle of 86, mit der er sich schon früh eine treue AnhängerInnenschaft im Indie-Underground New Jerseys erspielte. Recht schnell begann er auch, außerhalb dieses Bandgefüges Musik zu machen. 2002 brachte er sein erstes Soloalbum „Circle Gets The Square“ heraus und trat seitdem auch alleine, unter seinem bürgerlichen Namen, auf.


Kevin Morby

Nach vielen Jahren mit der Folk-/Psych-/LoFi-Band Woods und mit The Babies, seinem gemeinsamen Garage-Projekt mit Cassie Ramone (ehemals Vivian Girls), verschlug es Kevin Morby von New York Nach Los Angeles. An der US-amerikanischen Westküste startete der Musiker seine Solokarriere, die 2016 mit seinem dritten Album „Singing Saw“ ihren kommerziellen Höhepunkt erreichte. Ein Jahr später veröffentlichte Kevin Morby den Nachfolger „City Music“, auf dem sein Folk- und Indie-Rock mit experimentellen Surf-Vibes ergänzt wurde.


Khruangbin

Die US-amerikanische Band Khruangbin stammt aus Texas. Nach zwei EPs erschien 2015 das Debütalbum „The Universe Smiles Upon You“.

Das aus dem Thailändischen stammende Wort „Khruangbin“ bedeutet Flugzeug und mag allegorisch die Klangwelten des Trios beschreiben: Der zumeist instrumentale Sound von Laura Lee am Bass, Mark Speer an der Gitarre und Donald Johnson am Schlagzeug ist ein Gemisch aus vielen internationalen Einflüssen. Während sich die Musikkritik dementsprechend mit einer Genrezuordnung schwertut, lehnen die MusikerInnen der Band eine solche Einteilung ohnehin ab.

Inspiriert ist die Musik der Gruppe Khruangbin von Thai-Funk der 1960er und -70er über Tarantino-Soundtracks und Surf-Rock bis hin zu iranischem Soul. Das Ergebnis wirkt dabei jedoch nie überladen, sondern stets flüssig und harmonisch. Es ensteht ein von groovigen Basslinien getragener, zuweilen verträumt-psychedelischer Klang, der den Sound verschiedener Kulturen und Generationen zu vereinen scheint.


Kiefer

Kiefer ist ein US-amerikanischer Beatproduzent und Jazz-Pianist, der 1992 als Kiefer Shackelford in San Diego, Kalifornien geboren wurde. Mit „Kickinit Alone“ veröffentlichte er im Jahr 2017 sein Debütalbum.

Kiefer, der bereits als Kind mit dem Klavierspielen anfing und im Alter von zwölf Jahren seine ersten Beats produzierte, studierte an der University of California in Los Angeles Jazz Studies – ein Programm zu dessen AbsolventInnen auch Kamasi Washington zählt. Während seines Studiums begann Kiefer, die an der Universität gelehrten Inhalte, die hauptsächlich aus Jazz bestanden, und die Beats, die er in seiner Freizeit bastelte, zusammenzudenken. Sein Debüt „Kickinit Alone“ ist eine Mischung aus Jazz, HipHop und R&B. Seit 2018 ist Kiefer bei dem renommierten Indie-Label Stones Throw unter Vertrag, über das er im gleichen Jahr sein Album „Happysad“ veröffentlichte. Als Produzent war er unter anderem bereits für Anderson .Paak und Kaytranada tätig.

Im Jahr 2019 veröffentlichte Kiefer seine EPs „Bridges“ und „Superbloom“, auf denen er einen stark kompositorischen Ansatz verfolgt und mit diversen analogen Synthesizern experimentiert.


Kim Gordon

Mit einem Abschluss des Otis College of Art and Design im Gepäck zog Kim Gordon in den 80er Jahren nach New York, schrieb für ein Kunstmagazin, arbeitete für mehrere Gallerien und war nebenbei Mitglied in einer Band namens CKM mit Christine Hahn und Stanton Miranda. Miranda stellte Kim Gordon einem Freund namens Thurston Moore vor und eins der einflussreichsten Paare der Rockmusik war geboren. Mit Thurston Moore und Lee Ranaldo gründete Kim Gordon Sonic Youth, die mit ihrer Mischung aus Punk, Post-Punk, Hardcore und No Wave zu einer der wichtigsten Bands der 90er Jahre wurden und seitdem eine Unzahl von KünstlerInnen beeinflusst haben.

2011 zerbrach die über 25 Jahre lange Ehe von Gordon und Moore, Sonic Youth lösten sich auf. 2013 gründete sie das experimentelle No-Wave-Duo Body/Head.


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