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Eagles Of Death Metal

Eagles Of Death Metal sind eine 1998 gegründete US-amerikanische Rockband. Sie besteht aus dem Sänger und Gitarristen Jesse Hughes und wechselnden weiteren Mitgliedern. Gründungsmitglied war zudem Josh Homme, bekannt durch Kyuss und Queens of the Stone Age. Obwohl nicht mehr als offizielles Bandmitglied aufgeführt, war dieser am Songwriting zahlreicher Stücke der Band beteiligt und alleiniger Produzent aller Alben.

In einem Interview aus dem Jahr 2003 beschrieb Homme die Musik der Band als „Bluegrass-Slide-Gitarren gemischt mit Stripper-Schlagzeugbeats und Canned Heat-Vocals“. Eagles Of Death Metal spielen schnelle, energische Rocksongs mit eingängigen Gitarrenriffs und Garagen-Soundästhetik. Weitere Einflüsse sind, wie bereits erwähnt, Blues und Funk. Zahlreiche ihrer Songs wurden in Soundtracks für diverse Filme, Serien, Videospiele und Werbespots benutzt.

Im Jahr 2015 erschien mit „Zipper Down“ das vierte Studioalbum von Eagles Of Death Metal. Im selben Jahr ereignete sich auf einem ihrer Konzerte in Paris ein islamistischer Terroranschlag, bei dem etwa 90 Personen ums Leben kamen. Die darauf folgenden Kommentare von Sänger Jesse Hughes wurden kontrovers diskutiert und von vielen BeobachterInnen als reaktionär und rassistisch eingestuft.


Earth

Earth sind eine der größten Pionier-Bands der Drone-Musik. Mit ihrem Debüt „Earth 2: Special Low Frequency Version“ veröffentlichte die Gruppe um Dylan Carlson 1993 den ersten Meilenstein des Genres, und beeindruchte damit unter anderem Kurt Cobain. Earth sind aber auf auf andere, tragische Art und Weise mit Nirvana verbunden: Carlson war es, der Cobain die Schrotflinte lieh, mit der er sich am 5. April 1994 das Leben nahm.

1997 musste Earth sich aufgrund von Carlsons Heroinsucht auflösen. Acht Jahre später kehrten sie mit dem Album „Hex; Or Printing In The Infernal Method“ und einem neuen, vom italienischen Western-Komponisten Ennio Morricone beeinflussten Sound zurück. Seitdem ergänzt die Band ihren Drone-Sound mit Elementen des Alternative Country und Post-Rock.


Earthgang

Earthgang sind ein US-amerikanisches HipHop-Duo aus Atlanta, Georgia. Die beiden Rapper Olu (Johnny Venus; bürgerlich Olu O. Fann) und WowGr8 (Doctur Dot; bürgerlich Eian Undrai Parker) lernten sich 2008 an der Highschool kennen. Zwei Jahre später nahm en sie als Earthgang ihre erste EP „The Better Party“ auf. Ihr erstes Album war „Shallow Graves For Toys“ 2013.

Zu den Einflüssen, die sie in ihrer Jugend aufnahmen, zählen Olu und WowGr8 unter anderem Madonna, die Funk-Band Ohio Players und Dizzy Gillespie. Der spielerische Umgang von Earthgang mit unterschiedlichen stilistischen Einflüssen führte schnell zu Vergleichen mit The Pharcyde und OutKast.

2015 veröffentlichten Earthgang das Album „Strays With Rabies“ (2015). Zwei Jahre später unterschrieben sie bei J. Coles Label Dreamville, auf dem zunächst die EPs „Rags“, „Robots“ und „Royalty“ erschienen, bevor 2019 ihre nächste LP „Mirrorland“ herauskam. Olu und WowGr8 sind Gründer des Spillage-Village-Kollektivs von HipHop-Musikern aus Atlanta, zu dem unter anderem auch J.I.D., Mereba, 6lack und Lute zählen. Gemeinsam veröffentlichte das Kollektiv 2016 das Album „Bears Like This Too Much“. Die Non-Album-Single „Up“ war 2019 Track des Tages bei ByteFM.


East Man

East Man ist der Künstlername von Anthony J Hart, einem britischen Grime-Produzenten aus London, England. Sein Debütalbum „Red, White & Zero“ erschien im Jahr 2018 über das englische Electronic-Label Planet Mu (Jlin, RP Boo, Venetian Snares).

Anthony J Hart hat im Laufe seiner musikalischen Karriere zahlreiche Spielarten elektronischer Musik erkundet. Einen Namen machte er sich zunächst als Drum-&-Bass-DJ, danach veröffentlichte er unter dem Alias Basic Rhythm vornehmlich experimentelle Elektronik-Tracks, um sich in den Nullerjahren wieder einem Dancefloor-orientierteren Sound zuzuwenden. Seit 2018 produziert er als East Man atmosphärische Grime-Tracks, genretypisch geprägt von einer beklemmenden bzw. unzufriedenen Grundstimmung. Für sein Debütalbum arbeitete er mit dem englischen Historiker Paul Gilroy zusammen, mit dem er über die Unzufriedenheit der britischen Jugend, die Repräsentation der Arbeiter*innenklasse sowie Rassismus sprach – Themen, die alle eine wichtige Rolle auf seiner LP spielten.

East Mans zweites Album „Prole Art Threat“, das nach einem Song von Mark E. Smith benannt ist, erschien im Jahr 2020 über Planet Mu und war ByteFM Album der Woche. Der Künstler versammelte darauf zahlreiche MCs, beispielsweise die Londoner*innen Streema, Eklipse und Ny Ny sowie den brasilianischen Newcomer Fernando Kep.


Ebony Bones

Als Ebony Thomas, besser bekannt unter dem Namen Ebony Bones, sich im Kindesalter auf dem Flohmärkten des Londoner Stadtteils Brixton herumtrieb, waren es besonders Punkalben von Künstlerinnen, die es der jungen Künstlerin angetan hatten. 2009 veröffentlichte die Britin ihr Debüt „Bone Of My Bones“, auf dem Ebony Bones die Wut dieser Bands mit Afrobeat und Dance-Music vereinte. 2018 erscheint ihr drittes Studioalbum „Nephilim“. Bei den Aufnahmen wurde Ebony Bones unter anderem von dem Beijing Philharmonic Orchestra unterstützt.


Ebow

Ebow ist der Künstlername von Ebru Düzgün, einer in München aufgewachsenen türkischstämmigen Rapperin, die auf dem Label Disko B im Jahr 2013 ihr erstes Studioalbum veröffentlichte und seitdem größere mediale Aufmerksamkeit erfährt. Unter dem Namen Blaqtea ist sie zudem Mitglied des HipHop-Trios Gaddafi Gals.

In Ebows Musik spielt Düzgüns Migrationshintergrund eine wichtige Rolle. Zum einen spiegelt er sich in den von ihr verwendeten Beats wieder, die oftmals traditionell türkisch Klänge beinhalten; zum anderen ist er häufig Thema ihrer Texte, in denen sie vom Aufwachsen als Deutsch-Türkin berichtet, sich mit Geschlechterrollen in türkischen Gesellschaften auseinandersetzt oder Rassismuserfahrungen verarbeitet. Diese politischen Inhalte transportiert Ebow in zumeist konfrontativen Texten, die stilistisch stark vom klassischen Battle-Rap beeinflusst sind.

Mit der Single „K4L“ – kurz für „Kanak4Life“ – veröffentlichte Ebow 2019 einen Song, der einerseits eine Empowerment-Hymne für Menschen mit Migrationshintergrund darstellt und andererseits individuellen und strukturellen Rassismus kritisiert. Ein gleichnamiges Album erschien im März desselben Jahres bei dem Independent-Label Problembär Records aus ihrer Wahlheimat Wien. 2020 veröffentlichte Ebow gemeinsam mit der Sängerin Douniah den 2-Step-Garage-Song „Friends“.


Efterklang

Efterklang ist eine Indie-Rock-Band, die 2000 in Kopenhagen, Dänemark gegründet wurde. Die drei zentralen Gründungsmitglieder waren Casper Clausen (Gesang), Mads Brauer (Synthesizer) und Rasmus Stolberg (Gitarre), die bis heute den Kern bilden. Rune Mølgaard (Klavier) und Thomas Husmer (Schlagzeug) haben die Band mittlerweile verlassen. Sie werden bei Konzerten durch Live-MusikerInnen ersetzt.

2003 nahmen Efterklang in Eigenregie eine erste EP aus und verlegten sie selbst in einer Auflage von 500 Schallplatten. Mehrere Labels wurden auf sie aufmerksam; 2004 erschien ihr Debütalbum „Tripper“ auf The Leaf, die Single-Auskopplung „Under Giant Trees“ erreichte auf Anhieb den ersten Platz der dänischen Single-Charts.

Trotz mehrerer Angebote größerer Labels blieben Efterklang The Leaf zunächst treu, bis sie 2010 für „Magic Chairs“ zum Londoner 4AD wechselten. Für den Nachfolger „Piramida“ verbrachten sie längere Zeit in Piramida, einem verlassenen Ort der Bergbauregion Spitzbergen am Nordpol. Es war dann auch das vorerst letzte Album der Band. Die Mitglieder widmeten sich diversen Solo- und Nebenprojekten, ehe sie sich 2019 erneut zusammenfanden, um Musik zu machen.


Einstürzende Neubauten

Einstürzende Neubauten sind die wahrscheinlich wichtigste Industrial-Band Deutschlands. 1981 veröffentlichen Blixa Bargeld, FM Einheit und N.U. Unruh ihr erstes Album „Kollaps“, das zum Großteil auf selbstgebauten Instrumenten eingespielt wurde. Doch  Einstürzende Neubauten blieben nicht immer so brutal wie auf ihrem Debüt. Mit der Zeit wurde die Musik strukturierter, ab und an gesellte sich sogar eine Idee von Pop dazu. Zusätzlich zu ihren zahlreichen Studioalben komponierte die Band unter anderem Theatermusik, zum Beispiel für Heiner Müllers „Hamletmaschine“ (1991). Neben seiner Arbeit als Sänger und Gitarrist bei Einstürzende Neubauten war Blixa Bargeld von 1983 bis 2003 Gitarrist von Nick Cave & The Bad Seeds.


Eivør

Im spärlich besiedelten Niemandsland zwischen Trip-Hop, Jazz, Pop und Pagan-Folk fühlt sich Eivør Pálsdóttir zuhause. Die faröische Singer-Songwriterin war erst 16, als sie ihr selbstbetiteltes erstes Album veröffentlichte, auf dem sie sich Volkslieder ihrer Heimat auf eigenwillige Art und Weise zu eigen machte. 2015 ist ihr sehr elektornische Platte „Slør“ erschienen, das sie ein Jahr später aus ihrer Muttersprache ins Englische übersetzt hat.


Ela Minus

Ela Minus ist das Alias von Gabriela Jimeno, einer Produzentin und Musikerin aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Ihr von der Kritik gelobtes Debütalbum „Acts Of Rebellion“ ist im Jahr 2020 über Domino Records (Hot Chip, Anna Calvi, Wilma Archer) erschienen. 

Mithilfe einer Reihe an Synthesizern und Drum-Machines erzeugt Ela Minus einen treibenden Sound, der Elemente aus Techno und Electro Pop vereint und zudem Einflüsse aus Wave und Punk enthält. Dazu trägt sie in gehauchter Stimme sowohl persönliche Geschichten als auch politische Messages vor, etwa über Liebesbeziehungen mit dominanten Männern und Emanzipationsprozesse. Musik zu machen begann die Künstlerin, die in Bogotá geboren wurde und mittlerweile in New York City ansässig ist, bereits im Kindheitsalter. Als Teenager spielte sie Schlagzeug in einer Hardcore-Band; später studierte sie das Instrument am renommierten Berklee College of Music in New York. Zu dieser Zeit baute und reparierte Jimeno modulare Synthesizer für eine Firma. Dieses tiefgreifende Fachwissen nutzt die Musikerin auch in ihren komplexen, geschickt zwischen Club und Experiment oszillierenden Tracks. 

Ela Minus‘ Single „They Told Us It Was Hard, But They Were Wrong“ war im April 2020 Track des Tages bei ByteFM. Ihre im Oktober desselben Jahres erschienene Debüt-LP „Acts Of Rebellion“ war Album der Woche. Christoph Möller widmete sich der Künstlerin zudem in einer Ausgabe seiner Sendung Popschutz.


Eleanor Friedberger

Die New Yorkerin Eleanor Friedberger präsentiert sich als geschickte und erfahrene Musikerin am Indie-Pop-Firmament. Sie stieg in die Band The Fiery Furnaces ihres älteren Bruders ein, um sich dann 2011 mit Gitarre und Keyboard im Gepäck ihrer Solokarriere zu widmen. Die Singer-Songwriterin Eleanor Friedberger schafft sich ein Soundkleid aus Folk-Stimme über Alternative-Rhythmen bis hin zu den appetitlichsten Pop-Melodien.


Elvis Costello

Elvis Costello (geboren am 25. August 1954 als Declan Patrick McManus in London) ist ein englischer Sänger und Songschreiber. Er begann seine Karriere in der Pub-Rock-Szene Londons in den frühen Tagen des Punk. Die Direktheit und Aggressivität des Punk beeindruckten Costello nachhaltig. Seine erste LP „My Aim Is True“, produziert von Nick Lowe, erschien 1977 auf dessen Label Stiff Records. Begleitet wurde Costello auf seinem Debüt von der amerikanischen Country-Rock-Band Clover, bei der damals der spätere Weltstar Huey Lewis Mundharmonika spielte. Das zweite Album „This Year's Model“ war das erste Album, das er mit seiner künftigen Begleitband The Attractions einspielte. Der Sound war direkter, rhythmischer und stärker vom Reggae beeinflusst, als der des Debüts.

Je weiter seine Karriere fortschritt, desto mehr experimentierte Costello mit verschiedenen musikalischen Stilen und Formaten. Dazu arbeitete er immer wieder mit unterschiedlichen Künstler, vom Brodsky Quartet über Burt Bacharach und Allen Toussaint bis zu The Roots zusammen. Manche dieser Experimente waren kommerziell und künstlerisch äußerst erfolgreich – insbesondere das Album „Painted From Memory“ (1998) mit Burt Bacharach –, andere weniger.

2018 erschien Costellos 24. Solo-Studioalbum „Look Now“. Dazu kommen noch elf mit anderen Musikern gemeinschaftlich aufgenommene Alben, bei denen Costello mehr oder weniger stark im Mittelpunkt steht.


Emma Ruth Rundle

Emma Ruth Rundle ist eine kalifornische Sängerin und Gitarristin. Mit ihrer Band Marriages hat sie sich auf kratzigen Art-Rock spezialisiert. Außerdem ist sie als E-Gitarristin in der zwischen Post-Rock und Post-Metal oszillierenden Gruppe Red Sparowes aktiv. Seit 2011 veröffentlicht Emma Ruth Rundle auch Solomusik, mit der sie sich ebenfalls an verschiedenen Genres bedient: Von Ambient („Electric Guitar: One“) bis Doom-Folk („Marked For Death“).


Empress Of

Empress Of hat den Balanceact zwischen Indie- und Mainstream-Pop quasi perfektioniert: Die Songs der Kalifornierin, die mit bürgerlichem Namen Lorely Rodriguez heißt, vereinen vertrackte Synthesizer-Patterns mit umarmenden Hooks, für die so manch ein Pop-Sternchen töten würde. 2018 veröffentlichte Empress Of ihr zweites Studioalbum „Us“, auf dem Rodriguez unter anderem mit Dev Hynes aka Blood Orange zusammen arbeitete.


The Equals

The Equals sind eine 1965 gegründete britische Popband aus London, England. In ihrer ursprünglichen Besetzung bestand sie aus den Zwillingsbrüdern Dervan (Gesang) und Lincoln Gordon (Bass) sowie Eddy Grant (Gesang), Patrick Lloyd (Gitarre) und John Hall (Schlagzeug). Ihr Debütalbum „Unequalled Equals” ist 1967 erschienen.

The Equals spielen eingängigen Pop mit Einflüssen aus R&B, Ska und Funk. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist ihre multiethnische Besetzung und ihre politische Attitüde. In ihren Texten beschäftigten sich The Equals zum Teil mit Themen wie Rassendiskriminierung und dem Vietnamkrieg. Mit ihren als höchst energisch geltenden Liveshows erspielte sich die von Schulfreunden gegründete Band schnell eine treue Fangemeinde und einen Plattenvertrag bei President Records. Ihren ersten Nummer-eins-Hit landeten sie 1966 mit der heute als Klassiker geltenden Rock’n’Roll-Nummer „Baby, Come Back”. Weitere Top-Ten-Platzierungen folgten: „Viva Bobby Joe” im Jahr 1969 sowie das politische Funk-Stück „Black Skinned Blue Eyed Boys” (1970). Letzteres coverten The Specials für ihre 2019 erschienene Comeback-Platte „Encore”. Trotz des Umstandes, dass The Equals international erfolgreich waren, untersagte ihnen ihr Label, durch die USA zu touren, da befürchtet wurde, dass die Band aufgrund ihrer multiethnischen Zusammensetzung Schwierigkeiten bekommen würde. Im Jahr 1969 waren alle fünf Mitglieder in einen schweren Autounfall verwickelt. Der schwer verletzte Gitarrist Eddy Grant musste darafhin aus der Live-Besetzung der Band ausscheiden, schrieb jedoch weiterhin Songs für sie. In der Folge kam es zu einigen Besetzungswechseln. Heute ist Gitarrist Patrick Lloyd das einzig verbliebene Originalmitglied von The Equals.

The Equals waren bereits einige Male Thema von ByteFM Sendungen, unter anderem 2018 bei Was ist Musik.

 


Erykah Badu

Erykah Badu (geboren als Erica Abi Wright am 26.02.1971 in Dallas, Texas) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songschreiberin und Produzentin aus dem R&B- und Neo-Soul-Bereich. Schon vor ihrem Schuleintritt sang und tanzte sie im Dallas Thater Center. Sie studierte Theaterwissenschaften und nahm 1993 ein Demo auf, das zu einem – allerdings erst später veröffentlichten – Duett mit D'Angelo führte. Erykah Badus Debütalbum „Baduizm” erschien 1997 und stieg gleich auf Platz zwei der Billboard-Charts ein und erreichte Triple-Platin-Status. Die Single „On & On“ wurde zu einem beachtlichen internationalen Hit.

Ebenfalls 1997 erschien ihr erstes Live-Album. Im Anschluss nahm Badu sich eine mehrjährige Auszeit, unter anderem, um sich um die Erziehung ihres Sohnes zu kümmern. 2000 erschien dann ihr zweites Studioalbum „Mama's Gun”, mit dem sie ihre stilistische Palette deutlich erweiterte. Mit dem Song „Bag Lady” konnte sie ihren Status als erfolgreiche Single-Künstlerin festigen.

Mit ihre weiteren Alben „Worldwide Underground” (2003), „New Amerykah Part One” (2008) und „New Amerykah Part Two” (2010) konnte sie sowohl ihren Status bei den Kritikern als auch ihren kommerziellen Erfolg fortsetzen.


Esben And The Witch

Esben And The Witch kreieren eine musikalische Landschaft, wie sie sonst nur in Albträumen vorkommt. Dabei stammt der Name von dem gleichnamigen, dänischen Märchen, das zwar von schaurigen Begebenheiten erzählt, aber gut ausgeht. Auch die Lieder scheinen dramatische Handlungen abzulaufen, um in stimmungvollen Klangfeldern aufzubrechen. Mit dem Song „Marching Song“ veröffentlichte die Gothic-Rock-Band Esben And The Witch ihre erste Single von ihrem Debutalbum „Violet Cries“. Die Stimme von Rachel Davies wird häufig mit der von PJ Harvey oder Siouxsie Sioux verglichen.


The Essex Green

The Essex Green sind eine US-amerikanische Indie-Pop-Band aus Brooklyn in New York. Die Gruppe wurde im Jahr 1997 gegründet und ging aus der aus Vermont stammenden Indie-Pop-Band Guppyboy vor, bei der die Gründungsmitglieder Jeff Baron (Gitarre), Sasha Bell (Gesang, Tasteninstrumente), Chris Ziter (Gesang, Gitarre) und Michael Barrett (Bass) vorher gespielt hatten.

Wie viele der mit dem losen Zusammenschluss „Elephant 6“ assoziierte Gruppen, sind auch The Essex Green beeinflusst durch britische Folk-Gruppen wie Fairport Convention und amerikanischen Sunshine-, Mainstream- und Psychedelic-Pop der 1960er-Jahre. Bell und Baron waren zeitweise auch Teile der New Yorker Gruppe The Ladybug Transistor. In ihrer Anfangszeit trug die Band stärkere 1970er-Westcoast-Pop- und Country-Rock-Referenzen zur Schau; ein Einfluss, dessen The Essex Green sich ab dem dritten Album „Cannibal Sea“ aus dem Jahr 2006 entledigte.

Im Mittelpunkt der Produktionen steht bei den Alben der Band vor dem Hintergrund ausgefeilter Arrangements der Harmoniegesang von Ziter und Baron.


Ex Hex

Ex Hex sind eine US-amerikanische Indie-Rock- und Punk-Band, die 2013 in Washington, D.C. gegründet wurde. Sie besteht aus Mary Timony (Gitarre, Gesang), Betsy Wright (Bass) und Laura Harris (Schlagzeug). Seit 2014 veröffentlicht die Gruppe auf dem US-amerikanischen Independent-Label Merge Records.

Mary Timony, die sich vor allem durch ihr Werk als Frontfrau und Songschreiberin der Band Helium internationalen Underground-Ruhm erarbeitete, spielte bis 2012 bei der kurzlebigen Rock-Supergroup Wild Flag mit ehemaligen Mitgliedern der Riot-Grrrl-Ikonen Sleater-Kinney; als die Band sich auflöste, begann Timony, mit Ex Hex einen musikalisch ähnlichen Ansatz zu verfolgen. Gemeinsame Nenner von Timony, Harris und Wright, der ehemaligen Bassistin der politischen Bubblegum-Garage-Band Chain & The Gang, waren Genres der 60er- und 70er-Jahre (Garage-Rock, Punk, Powerpop). Pate für das klangliche Gewand standen Rockproduktionen aus den 1970er- und 1980er-Jahren

2014 erschien das Debüt-Album „Rips“, dem 2019 „It's Real“ folgte. Ex Hex touren extensiv, unter anderem mit bekannteren Indie-Acts wie etwa Rocket From The Crypt oder Speedy Ortiz.


Explosions In The Sky

Explosions In The Sky sind eine US-amerikanische Post-Rock-Band. Die Musiker Munaf Rayani (Gitarre), Mark Smith (Gitarre), Michael James (Gitarre, Bass) und Chris Hrasky (Schlagzeug) trafen sich 1999 in Austin, Texas und veröffentlichten bereits ein Jahr später ihr Debütalbum „How Strange, Innocence“ in kleiner Auflage als CD-R. Inzwischen ist es auch regulär erhältlich. Der Nachfolger „Those Who Tell The Truth Shall Die, Those Who Tell The Truth Shall Live Forever“ erschien ein Jahr später beim New Yorker Label Temporary Residence (u. a. William Basinski, Pinback).

Die weitgehend instrumentale Musik des Quartetts lebt insbesondere vom verwobenen Zusammenspiel der Gitarren; kein Solist übernimmt die Führung, wie es auch keinen Hauptsongwriter gibt. Explosions In The Sky sind ein Kollektiv ohne dominantes Ego oder, wie Chris Hrasky es ausdrückt, „eine führerlose Band“.

Neben ihren regulären Alben hat die Band diverse Soundtracks veröffentlicht, unter anderem für das Kriegsdrama „Lone Survivor“ (2013) mit Mark Wahlberg und Eric Bana.


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