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L.A. Salami

"Ich verändere den Weg, errichte aber keinen neuen. Ich lebe im 21.Jahrhundert und das klingt eben anders." erklärt L.A. Salami seine, von Bob Dylan, Leonard Cohen und Neil Young inspirierte, Musik. Aber auch die Straßen seiner Heimatstadt London, die immer wieder eine Rolle in seinen Texten spielt, haben den Blues und Folk seiner Lieder geprägt. L.A. Salami beschäftigt sich zudem in seinen Liedern  mit Themen seiner Generation, mit Brexit, Gentrifizierung und Terrosimus und obwohl der Einfluss an heutiger Musik wie Hip Hop, Punk und Electro überwiegt, ist die Inspirationsquelle Bob Dylan unüberhörbar.


L7

L7 sind eine US-amerikanische Punkband aus Los Angeles. Sie wurde 1985 von Donita Sparks und Suzi Gardner (beide Gitarre und Gesang) gegründet. Jennifer Finch (Bass) und Anne Anderson (Schlagzeug) komplettierten die Gruppe. 1988 erschien das erste Album „L7“. Noch vor den Aufnahmen zum Nachfolger „Smell The Magic“ wurde Anderson durch Demetra Plakas ersetzt.

1991 gründete die Band „Rock For Choice“, eine Pro-Choice-Organisation, an der sich auch prominente Grunge-Bands wie Nirvana und Pearl Jam beteiligten. 1992, auf der Höhe des Grunge-Booms erschien das erfolgreichste Album von L7, „Bricks Are Heavy“, produziert von Butch Vig, der ein Jahr zuvor für Nirvanas „Nevermind“ verantwortlich war. Die Single „Pretend We‘re Dead“ erreichte Platz acht der „Billboard Modern Rock“-Charts und Platz 21 der UK-Single-Charts.

Das 1999er Album „Slap-Happy“ verkaufte sich schlecht und 2001 verordnete die Band eine Pause von unbestimmter Länge, in der die Mitglieder Soloprojekten nachgingen. 2014 begann die Band wieder, zu touren und 2019 erschien das siebte Album „Scatter The Rats“ auf Joan Jetts Label Blackheart Records.


Lady Leshurr

Lady Leshurr (18. Dezember 1988 als Melesha Katrina O'Garro) ist eine britische HipHop- und Grime-Künstlerin und Schauspielerin aus Birmingham. Die Rapperin und Produzentin veröffentlicht seit 2009 und gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der britischen Rap-Szene.

Bereits im Einschulungsalter begann Lady Leshurr (sprich: „Lady Liescha“), zu dichten und brachte als Teenager ihr erstes Mixtape „Needle In A Haystack“ heraus. Bevor für sie RapperInnen wie Eminem, Missy Elliott und Nicki Minaj wichtig wurden, prägte O'Garro zunächst die Plattensammlung ihrer aus St. Kitts stammenden Eltern: Reggae. Eine musikaffine Familie förderte Leshurrs Talente früh und organisch. In einem Umfeld, das vornehmlich aus SängerInnen und RapperInnen bestand, wuchs O'Garro innerhalb der Szene auf – eine Ausbildung, die sie zur versierten Freestyle-Rapperin machte (eine Reihe ihrer Freestyles erschien ab 2015 als nummerierte, mit „Queen's Speech“ betitelte Videos).

Seit 2016 steht sie beim Major Sony unter Vertrag, wo sie im selben Jahr begann, Singles zu veröffentlichen. 2017 erschien dort die EP „Mode“.


Lali Puna

Seit Ende der 90er-Jahre produziert Valerie Trebeljahr unter dem Namen Lali Puna gleichermaßen anspruchsvollen wie verspielten Electro-Pop. Die in Süd-Korea geborene und in Bayern lebende Künstlerin veröffentlichte 1999 ihr Debüt „Tricorder“, zwei Jahre später folgte der von der Kritik gefeierte Nachfolger „Scary World Theory“. Von 1999 bis 2017 spielte The-Notwist-Gründer Markus Acher in ihrer Band. 2017 veröffentlichte Lali Puna ihr fünftes Studioalbum „Two Windows“.


Lambchop

Bereits seit Mitte der 80er Jahre schart der in Nashville, Tennesee, lebende Songwriter Kurt Wagner bis zu 17 Musiker um sich; seit 1993 trägt das Kollektiv den Namen Lambchop. Auch wenn ihr Schwerpunkt bei Country und Roots liegt sind Lambchop nicht auf einen bestimmten Stil festgelegt: Mal finden sich Disco- und Funkanleihen in ihrer Musik, mal minimalistische Klavierstücke oder orchestrale Kompositionen.

Kurt Wagner widmete das aktuelle Album „FLOTUS“ (2016) seiner Frau, und offenbart gar seine Vorliebe für R&B, HipHop und Electronica. FLOTUS ist ein Akronym und steht für „For Love Often Turns Us Still". Für die Demos arbeitete Wagner großteils mit seiner eigenen Stimme. Durch Sampler, Sequencer und Synthesizer wurden Gesangsfetzen zu echobeladenen Rhythmen, Ambient-Flächen und subtilen Melodien gewandelt. Die Grundzüge der Platte sind weitaus elektronischer geprägt als die vorheriger Lambchop-Alben, aber dass hier Kurt Wagner dahintersteckt, ist unverkennbar zu hören. Seine geistreichen Geschichten erzählt er auch auf „FLOTUS“ mit Bass-Bariton-Stimme, über anrührende, geduldige Arrangements hinweg.


Laura Marling

Als Laura Marling nur 21 Jahre alt war, wurde sie bereits als Retterin der Folk-Musik gehandelt. Mit ihrem 2008 erschienenen Debüt „Alas, I Cannot Swim“ wurde die britische Künstlerin für den renommierten Mercury Prize nominiert. Mit den Nachfolgern „I Speak Because I Can“ (2010), „A Creature I Don't Know“ (2011) und „Once I Was An Eagle“ (2013) konnte Laura Marling an diesen Erfolg nahtlos anknüpfen. Ihr sechstes Album „Semper Femina“ wurde sogar für einen Grammy Award nominiert.


LCD Soundsystem

„I'm losing my edge“ – schon in der ersten Zeile der ersten Single von LCD Soundsystem reflektierte Frontmann James Murphy über das Altwerden in der Pop-Musik. Der am 4. Februar 1970 in New Jersey geborene Produzent, Sänger und DJ gründete die Band im Jahr 2001 in New York. Der Dance-Punk von LCD Soundsystem ist stets von Selbstzweifeln und Melancholie durchzogen und damit gleichermaßen tanzbar wie emotional.

Das selbstbenannte erste LCD-Soundsystem-Album ist im Jahr 2005 erschienen. Zwei Jahre später erschien der gefeirte Nachfolger „Sound Of Silver“. Als Murphy im Jahr 2010 das dritte Album „This Is Happening“ ankündigte, verkündete er gleichzeitig das Ende der Band. 2011 spielte die Band ihr „letztes“ Konzert im New Yorker Madison Square Garden, das auf dem Live-Album „The Long Goodbye“ und in dem Dokumentarfilm „Shut Up And Play The Hits“ in Gänze zu hören ist.

Am 24. Dezember 2015 veröffentlichten LCD Soundsystem überraschend die Single „Christmas Will Break Your Heart“. 2016 gaben sie das Ende ihrer Auflösung bekannt, ein Jahr später folgte das vierte Album „American Dream“.

Als Produzent arbeitete James Murphy unter anderem an dem vierten Arcade-Fire-Album „Reflektor“ und an „Blackstar“, dem letzten Album von David Bowie.


Lea Porcelain

Markus Nikolaus und Julien Bracht sind Lea Porcelain. Das Berliner Duo hat sich dem schwermütigen Post-Punk á la Joy Division und The Cure verschrieben. Im Sommer 2017 erschien „Hymns For The Night“, die zweite Platte von Lea Porcelain. Es war Album der Woche bei ByteFM.

 


Led Zeppelin

Led Zeppelin waren eine britische Band des Classic Rock. Die Gruppe wurde 1968 von Robert Plant (Gesang), Jimmy Page (Gitarre), John Paul Jones (Keyboards/Bass) und John Bonham gegründet. Led Zeppelin gelten als eine der ikonischen Rockgruppen der 1970er-Jahre. Nach dem Tode Bonhams 1980 lösten Led Zeppelin sich auf .

Die Band formierte sich im Dunstkreis von The Yardbirds, bei denen Page spielte und hatte besonders in der Anfangstagen einen deutlichen Blues-Einfluss. Der Sound der Band setzte sich von den meisten Zeitgenossen durch die starke Verwendung verzerrter Gitarren ab, weswegen Led Zeppelin heute als Pioniere des Hardrock betrachtet werden. Im Laufe der 1970er-Jahre machte die Gruppe verstärkt Gebrauch von komplexeren Songstrukturen und Arrangements, wodurch sie stilprägend für das Progressive-Rock-Genre wurde. Nach dem mutmaßlich alkoholinduzierten Tod Bonhams 1980 lösten Led Zeppelin sich auf. Zwei Jahre später erschien als letztes Studio-Album „Coda“, das aus späten Studioaufnahmen mit Bonham besteht.

Songs wie „Whole Lotta Love“ und „Stairway To Heaven“ sind heute häufig zitierte Klassiker.

 


Lee Ranaldo Band

Lee Ranaldo ist Gründungsmitglied der Noise-Rock-Band Sonic Youth. Mit Kim Gordon und Thurston Moore spielte er dort über 30 Jahre zusammen.

1987 schon erschien das erste Soloalbum von Lee Ranaldo: "From Here to Infinity". 2017, 30 Jahre später, "Electric Trim". Darauf hat der US-amerikanische Autor Jonathan Lethem ("The Fortress Of Solitude") einige Songtexte verfasst. Zum Album erschien ein Film mit dem Titel "Hello Hello Hello: Lee Ranaldo, Electric Trim", der die Entstehung der Platte dokumentiert.

Mit seiner Ehefrau Leah Singer hat Lee Ranaldo zudem einen Poesie-Fotografie-Band ("Road Movies") veröffentlicht. Weiterhin sind die beiden als Performance-Duo unter dem Namen Drift aktiv. Ranaldo arbeitete in den vergangenen Jahrzehnten mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern zusammen, etwa mit der britischen Band The Cribs.

 


Lene Lovich

Lene Lovich (*30. März 1949) ist eine britisch-amerikanische Sängerin und Saxophonistin. Bekanntheit erlangte sie vor allen Dingen durch Punk- und New-Wave-Aufnahmen mit Gothic-Einschlag.

Die in Detroit geborene Künstlerin übersiedelte als Teenager nach England, wo sie ab 1968 eine Kunsthochschule in London besuchte. Lene Lovich verdingte sich als Musikerin in U-Bahnen und hatte gelegentliche Aufträge in der Musikszene und im Film-Business, bevor sie ab 1976 erste Solo-Aufnahmen herausbrachte. 1978 verschaffte ihr ein Cover des Tommy-James-Songs „I Think We're Alone Now“ einen Vertrag beim Punk-Label Stiff Records; „Lucky Number“ die zweite Auskopplung des Debütalbums „Stateless“ wurde ein Chart-Hit.

Nach einem zweiten Album trennte sich Lene Lovich von Stiff Records und veröffentlichte nur noch wenig eigene Musik. Während der 1980er-Jahre arbeitete sie mit KünstlerInnen wie The Residents, Herman Brood und Nina Hagen zusammen und nahm mit letzterer eine Single auf, die sich dem Thema Tierrechte widmete. Der 2005 nach 16-jähriger Pause veröffentlichte Langspieler „Shadows and Dust“ war bei der Kritik wohlgelitten.

 


Lennie Tristano

Lennie Tristano (*19. März 1919 in Chicago als Leonard Joseph Tristano) war ein US-amerikanischer Jazz-Pianist, Komponist und Musiktheoretiker. Er hatte wesentlichen Einfluss auf das Genre des Free Jazz. Ab den mittleren 1940er-Jahren wohnte Tristano in New York, wo er im November 1978 starb.

Der Sohn italienischer Einwanderer lernte früh Klavier, verlor im Alter von zehn Jahren sein Augenlicht und lernte an einer Schule für Blinde einige Holzblasinstrumente sowie das Cello. Im Anschluss studierte Lennie Tristano klassische Musik und wurde Musiklehrer. Er wandte sich ab Mitte der 40er verstärkt dem Jazz zu und spielte nach seinem Umzug nach New York mit Größen wie Gil Evans, Miles Davis und Charlie Parker.

Lennie Tristano gilt sowohl als eine eine der treibenden Kräfte der Entwicklung des Jazz vom Bebop hin zum Cool Jazz als auch als Pionier des Free Jazz. Tristano, dessen Experimente mit freier Improvisation letzteres Genre inspiriert hatten, warf der neuen Strömung allerdings einen Mangel an musikalischer Logik vor. Tristanos musikalisches und theoretisches Schaffen inspirierte auch Charles Mingus, Teo Macero und John LaPorta zur Gründung des „Jazz Composers Workshop“, das die Grauzone zwischen Jazz und Klassik erforschte.


Leonard Cohen

Leonard Cohen wurde 1934 in Montreal geboren und wuchs in einem jüdischen Elternhaus auf. In den 1960er Jahren zog Cohen nach New York, wo er unter anderem im Chelsea Hotel lebte und auf Janis Joplin traf. Ende 1967 erschien sein erstes Album „Songs Of Leonard Cohen“, auf dem Songs wie „Sisters Of Mercy“, „So Long, Marianne“ und „Suzanne“ zu finden sind. Cohen veröffentlichte 14 Studioalben, sein letztes im Oktober 2016. „You Want It Darker“ klingt düster und galt einigen RezensentInnen als ein Album im Angesicht des nahenden Todes. Nur vier Wochen später ist der kanadische Songschreiber, Sänger und Autor im Alter von 82 Jahren in seinem Haus in Los Angeles gestorben.


Leoniden

Die Leoniden sind eigentlich bekannt als ein im November im Sternzeichen des Löwen zu beobachtender Meteorstrom. Die gleichnamigen Newcomer aus Kiel feierten am 24. Februar 2017 die Veröffentlichung ihres Debütalbums, welches ebenfalls schlicht „Leoniden“ betitelt ist. Die Leoniden, das sind Sänger Jakob Amr, Djamin Izadi, JP Neumann und die Brüder Felix und Lennart Eicke, die bereits als Teenies in der Schule zueinander fanden und beschlossen als Quintett Musik zu machen. Das Resultat ist mitreißender Indie-Rock; Musik, die Spaß macht und Momente des Hier und Jetzt zelebriert.

Durch unzählige Festivalauftritte und ausgedehntes Touren machten sie die Leoniden vor allem als hervorragende Liveband einen Namen. Sie lieben es, ihre Mischung aus Post-Punk, 90er R‘n'B und Prog-Rock live auf die Bühne zu bringen und ihren Fans nah zu sein: Voller Energie rennt Jakob singend von einer Ecke der Bühne zur anderen, springt auch gerne mal ins Publikum und bringt so die Fans zum Tanzen - wenn die Musik sie nicht längst schon gepackt hat!. Auch die anderen Bandmitglieder geben alles, schlagen energisch in die Tasten und gehen in Gitarrenriffs förmlich auf.

Die Jungs wollen mit ihrer Musik erfolgreich sein und das merkt man! Eigenhändig gründeten sie ihr eigenes Label Two Peace Signs Records und vertreiben auch ihren Merch selbst. Mit jedem weiteren Auftritt wächst die Fanbase der Leoniden mehr und mehr. Im November vergangenen Jahres gewannen die Leoniden den New Music Award 2017, der von den jungen Sendern der öffentlich-rechtlichen Runkfunkanstalten vergeben wird.

Im Februar 2017 waren sie in unserem ByteFM-Studio zu Besuch, um über ihr damals anstehendes Debütalbum zu sprechen und die Songs „The Tired" und „Nevermind" als Acoustikversionen zum Besten zu geben.

 

 

 

 


Let's Eat Grandma

Das britische Duo mit dem illustren Namen Let's Eat Grandma besteht aus zwei Schulfreundinnen, die, seitdem sie 13 Jahre alt sind, zusammen Musik machen. Aufgewachsen in Norwich, veröffentlichten die beiden im Alter von nur 16 und 17 ihr erstes Debütalbum "I, Gemini", welches fast durchweg gute Kritiken bekam und ausverkaufte Touren nach sich zog. Der Sound von Let's Eat Grandma tangiert zwischen experimentellen Pop und Indie, ist aber in seiner Kombination noch ein wenig psychedelischer und abgedrehter. 2018 erschien ihr von der britischen Künstlerin Sophie mitproduziertes zweites Album „I'm All Ears“.


LeVent

Dass eine Dreierkombo ohne Gitarre auskommt, ist ziemlich selten. Die Berliner Band LeVent schafft das mit einem zweiten, sechssaitigen und oft verzerrt gespielten Bass. Dementsprechend abgrundtief-düster klingen die Songs von LeVent. Ihr gleichnamiges Debüt-Album haben sie 2017 übrigens mit Anton Newcombe von The Brian Jonestown Massacre in dessen Berliner Studio aufgenommen. LeVent, das sind Frank Neumeier (Schlagzeug), Heike Rädeker (Bass, Gesang) und Maryna Russo (Bass). 


Lewsberg

Während der Großteil der zeitgenössischen Post-Punk-Bands den verhallten Sound von Joy Division und The Cure nachahmen, beziehen Lewsberg sich eher auf den kunstvollen, trockenen Sound der späten 70er-Jahre: Die Songs des niederländischen Quartetts klingen, als wäre man direkt ins vollgerauchte CBGB in den späten 70er-Jahren gestolpert, die Zeit, als Bands wie Television oder Talking Heads den engen Rahmen des Punk-Rock sprengten. Im April 2018 veröffentlichten Lewsberg ihr selbstbetiteltes Debütalbum.


Liars

Liars wurden im Jahr 2000 in New York City gegründet - vom australischen Sänger Angus Andrew und dem kalifornmischen Gitarristen Aaron Hemphill. Über eine Anzeige lernten die beiden den Schlagzeuger Ron Albertson und den Bassisten Pat Noecker kennen. Die New York Times beschrieb den Stil des Debüt-Albums als „dissonanten“ Funk-Punk.

2002 stiegen Albertson und Noecker aus. Dafür kam Schlagzeuger Julian Gross dazu. Mit jedem Album veränderten Liars ihren Stil. Die Band zog von New York nach Berlin und schließlich weiter nach Los Angeles.
Seit 2016 ist Liars das Solo-Projekt von Angus Andrew, der über das Album "TFCF" von 2017 sagt: "Ich fühlte mich kreativ verheiratet mit Aaron Hemphil. Die Platte, die ich alleine aufnahm, nachdem Aaron aus der Band ausgestiegen war, ist letztlich ein Soundtrack für das Auseinanderfallen unserer kreativer Verbindung. Auf dem Cover bin ich deshalb allein in einem Hochzeitskleid zu sehen."

Studioalben von Liars:
2001 They Threw Us All in a Trench and Stuck a Monument on Top (Blast First)
2003 They Were Wrong, So We Drowned (Mute Records)
2005 Drum's Not Dead (Mute)
2007 Liars (Mute)
2010 Sisterworld (Mute)
2012 WIXIW (Mute)
2014 Mess (Mute)
2017 TFCF (Mute)


Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen

Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen ist eine Pop-Band aus Hamburg und Berlin. Sie wurde 2012 gegründet, nachdem sich die Gruppe Superpunk auflöste, in der sowohl Gitarrist und Sänger Carsten Friedrichs als auch Bassist Tim Jürgens gespielt hatten. Neu dazu kamen Philip Morten Andernach (Gitarre, Saxofon), Gunther Buskies (Keyboard, Saxophon) und Christoph Kähler a.k.a. Zwanie Jonson (Schlagzeug).

Die Verzahnungen der Band mit der Pop-Kultur sind vielfältig, so ist Gunther Buskies der Labelchef von Tapete Records. Ein besonderes Herzensthema ist der Fußball: Tim Jürgens arbeitet als fester Redakteur bei einem Fußballkulturmagazin, Carsten Friedrichs war in einer Sendung zum Thema Fußball & Musik im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Auch thematisch nehmen die Songs immer wieder Bezug auf den Sport und das Dasein als Fan.

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen spielten auf Andreas Doraus Album „Aus der Bibliothèque“ einige Songs ein und treten gelegentlich mit ihm gemeinsam auf. Daneben sind sie auch verantwortlich für einige der Songs des Musicals „König der Möwen“ von Andreas Dorau und Gereon Klug.

 

 

 


The Limiñanas

The Limiñanas sind eine Neo-Psychedelic-Beat-Band aus Cabestany in Südfrankreich. Musikalisch schlagen sie den Bogen von The Velvet Underground über Serge Gainsbourg zu The Jesus and Mary Chain. Den Kern von The Limiñanas bilden Lionel (Bass, Orgel) und Marie Limiñana (Schlagzeug, Gesang). Für die Aufnahmen holt sich das Ehepaar immer wieder illustre Gäste wie Peter Hook von New Order und Joy Division, die Schauspielerin Emanuelle Seigner oder den französischen Chansonnier Bertrand Belin hinzu.

Das selbstbetitelte Debütalbum der Band erschien 2010 auf dem Label Trouble In Mind. Die folgenden Alben „Chrystal Anis“ (2012), „Costa Blanca“ (2013) und „Malamore“ (2016) variierten das Grundthema der Band. Gradlinig motorischer Beat, verzerrte Orgeln und meist Sprechgesang auf Englisch oder Französisch.

Das Album „Shadow People“ (2018) wurde von Anton Newcombe vom Brian Jonestown Massacre produziert und bewegt sich auf manchen Stücken behutsam in Richtung Pop und größere Massenkompatibilität, behält dabei aber den stoischen Grundtenor bei.


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