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The B-52s

The B-52s ist ein 1976 gegründetes US-amerikanisches New-Wave-Quartett, das aus Fred Schneider (Gesang), Kate Pierson (Gesang, Keyboard), Cindy Wilson (Gesang, Percussion) und Keith Strickland (Gesang, Gitarre) besteht. Der Tod des Gitarristen und Gründungsmitgliedes Ricky Wilson im Jahr 1985 hatte zur Folge, dass Keith Strickland vom Schlagzeug an die Gitarre wechselte und die Band seitdem mit Gast-SchlagzeugerInnen tourt.

Der Name der Band leitet sich von einem Slangwort für eine mit Haarspray hochtoupierte Damenfrisur ab, die in den frühen 1960er-Jahren weit verbreitet war. Durch das Tragen dieser „Bienenstock-Frisuren“ parodierten Kate Pierson und Cindy Wilson in den Anfangsjahren ein veraltetes adrettes Frauenbild. Solche Stilmittel der Parodie und Überzeichnung sind für The B-52s ebenso typisch wie die Vermischung von New Wave mit Rock’n’Roll-, Surf- und Funk-Elementen und der Umstand, dass alle vier Mitglieder der Band singen. „Love Shack“ – den größten Hit von The B-52s – setze das „Rolling Stone Magazine“ auf Platz 243 der 500 besten Songs aller Zeiten.

Mit „Funplex“ erschien 2008 das letzte Album der Gruppe. Für das Jahr 2019 kündigten The B-52s ihre Abschiedstour an.


Baba Zula

Baba Zula sind eine türkische Psychedelic-Pop-Gruppe aus Istanbul. Die Band wurde 1996 von Murat Ertel (Saz, Gesang, elektronische Instrumente), Levent Akman (Percussion, Spielzeuginstrumente, Löffel) und Emre Önel (Darbuka) gegründet. 2005 verließ Önel die Gruppe; die Leerstelle füllt Ümit Adakale; Periklis Tsoukalas spielt elektrische Oud.

Ihrem Selbstverständnis nach eine „Oriental Dub“-Band, verbinden Baba Zula Elemente aus jamaikanischen Genres wie Reggae und Dub mit türkischer Folklore und Psychedelic-Rock-Ästhetik, die sich nicht nur musikalisch niederschlägt, sondern auch das visuelle Erscheinungsbild prägt. Ihre Konzerte erweitert die Band multimedial durch Elemente wie Tanz, Gedicht-Rezitationen, Live-Zeichnung und Film. Musikalisch haben Baba Zula den Anspruch, in einem musikhistorisch-archäologischen Ansatz Musiktraditionen aus unterschiedlichen Kontexten (etwa Sufi-Musi, prä-islamische Traditionen und in türkischer 60er-Garage-Rock) zu bewahren und zu etwas Neuem zu formen.

In Deutschland wurden Baba Zula bekannt durch die Musik-Dokumentation „Crossing The Bridge – The Sound Of Istanbul“ von Fatih Akin, durch die sie unter anderem mit Alexander Hacke von Einstürzende Neubauten in Kontakt kamen. Ihr Album „XX“ (2017) landete in der Türkei auf dem Index


The Babe Rainbow

Als „loverboys of bourgeois“ beschreiben sich The Babe Rainbow aus Byron Bay, Australien, selbst. Jack, Lulu, Angus und Elliot versetzen einen direkt an die goldenen Küsten Australiens und brauchen dafür nichts weiter als eine Mischung aus Folk, County, lässigen Rhythmen und Retro-Klängen.


BadBadNotGood

BadBadNotGood sind eine Band aus Kanada, die 2010 in Toronto gegründet wurde. Keyboarder Matthew Tavares, Kontrabassist Chester Hansen, Saxophonist Leland Whitty und Schlagzeuger Alexander Sowinski bewegen sich musikalisch zwischen zeitgenössischem Jazz und HipHop.

Die Bandmitglieder Tavares, Hansen und Sowinski lernten sich am Humber College in Ontario kennen und begannen ihre Karriere mit ihren HipHop-geleiteten Jazzinterpretationen. Das Projekt, das als Keller-Jam begonnen hatte, wurde über Nacht zum Web-Phänomen, als die Band ein Cover von „Lemonade“ (Gucci Mane) als „The Odd Future Sessions Part 1“ online stellte und damit die Aufmerksamkeit des Rappers Tyler, The Creator auf sich zog, der sich anschließend zum Förderer von BadBadNotGood aufschwang.

Das erste, mit der Abkürzung „BBNG“ betitelte Album nahmen BadBadNotGood in einer dreistündigen Session auf. Immer wieder arbeitete die Band mit HipHop-Künstlern wie Ghostface Killah zusammen. Tavares, Hansen und Sowinski bekommen nicht nur Unterstützung von weiteren Bekanntheiten wie Frank Ocean, sondern auch durch ein viertes Bandmitglied: Leland Whitty stieß im Jahr 2016 als Saxophonist zur Band.


Balbina

Bis zu ihrem dritten Jahr lebte Balbina in Warschau, dann zog sie in den 90ern mit ihren Eltern nach Berlin. Schon früh beschäftigte sich Balbina mit dem Komponieren und Schreiben von eigener Musik und kam in Berlin mit der Hip-Hop- und Rap-Szene in Berührung, die sie sehr interessierte.

Balbinas aktuelles Album „Fragen über Fragen" wurde mit einem Live-Orchester aufgenommen und unterscheidet sich deshalb stark von den Vorgängern „Bina" und „Über das Grübeln". In den einzelnen Songs beschäftigt sich die deutsche Singer-Songwriterin mit den großen und kleinen Fragen des Lebens und versucht Lösungen zu finden. Sprache nimmt in ihrer Musik einen großen Stellenwert ein und hat laut Balbina eine ungeheure Macht. Diese Faszination ist in den introvertierten, nachdenklichen Texten von Balbina deutlich spürbar.


Baloji

Der im Kongo geborene Baloji ist Musiker, Videokünstler, Tänzer, Schauspieler und mehr. Getrennt von seiner Mutter wuchs er bei seinem Vater in Belgien auf. Lange war er Mitglied der belgischen Hip-Hop-Gruppe Starflam, bis er 2006 beschloss eine Solokarriere zu starten.

In Balojis Musik spiegelt sich die Herkunft des Künstlers wider; er mischt traditionelle, (afro-)afrikanische Musik mit elektronischen Sounds der Moderne, z.B. aus Trance und Deep House, welche ihre Wurzeln in Belgien haben. Somit vereint Baloji gekonnt zwei Stile, die unterschiedlicher nicht sein könnten und kreiert seinen eigenen Sound.

2008 erschien sein erstes Soloalbum „Hotel Impala", das von der Presse mit Lob überschüttet wurde. „Kinshasa Succursale" nahm er in Afrika zusammen mit dort lebenden Musikern wie Konono N°1 auf. 2015 erschien Balojis aktuelles Album „Bits and Malachite".

 


Balthazar

Balthazar ist eine belgische Indie-Pop-Band, die im Jahr 2004 in Gent gegründet wurde. Angeführt wird Balthazar von gleich zwei Frontmännern: Maarten Devoldere und Jinte Deprez (beide Gesang und Gitarre). Das Debütalbum „Applause“ erschien 2010.

Während Balthazar in der belgischen Heimat schon früh einige Bandcontests und Talentshows gewann, stehen die Musiker seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums auch auf internationalen Club- und Festivalbühnen. Maßgeblich zur Bekanntheit der Gruppe beigetragen hat die belgische Indie- und Alternative-Bandgröße dEUS, welche Balthazar 2011 als Vorband mit auf Tour nahm.

Die Musik der Band ist besonders durch ein dominantes Bass-Spiel sowie den oftmals zweistimmigen Gesang ihrer beiden Sänger gekennzeichnet. Die klassische Indie-Pop-Instrumentierung aus Schlagzeug, Bass und Gitarren erweitern Balthazar in ihrer Musik häufig durch Violine, Synthesizer und zusätzliche Percussion-Elemente.

In der vierjährigen Bandpause von 2015 bis 2019 machten sich die beiden Frontmänner mit ihren jeweiligen Soloprojekten einen Namen – Devoldere mit der Jazzband Warhaus und Deprez als J. Bernardt. Im Januar 2019 beendeten Balthazar ihre Auszeit mit ihrem vierten Album „Fever“.


Bananagun

Bananagun sind eine australische Psychedelic-Rock-Band aus Melbourne, die zunächst als Soloprojekt von Nick Van Bakel gegründet wurde und in der Folge zum Quintett angewachsen ist. Neben Van Bakel (Gitarre, Percussion Gesang) besteht die Band aus Josh Dans (Bass), Jack Crook (Gitarre), Charlotte Tobin (Djembe, Percussion) und Jimi Gregg (Schlagzeug). „Do Yeah“ – die Debütsingle der Band – erschien 2019 als 7-Inch-Single. 

Der warme Psychedelic-Sound von Bananagun setzt sich aus einer Vielzahl an Einflüssen zusammen: Während manchmal Assoziationen zum Garage-Rock oder Surf der 60er-Jahre aufkommen, erinnern andere Tracks wiederum an den Tropicália-Sound aus Brasilien oder bedienen sich bei polyrhythmischem Drumming westafrikanischer Musik der 1970er-Jahre. So ist die 2020 veröffentlichte Single „People Talk Too Much“ inspiriert von Afrobeat à la Fela Kuti.

„The True Story Of Bananagun“ aus dem Jahr 2020 ist das Debütalbum der Band. Die über das britische Label Full Time Hobby (Timber Timbre, Katie Von Schleicher) erschienene LP ist das erste Release von Bananagun als Quintett. Die Single „The Master“ davon war ByteFM Track des Tages.


Barbara Morgenstern

Barbara Morgenstern ist eine in Berlin ansässige Musikerin, die 1971 in Hagen geboren wurde. Die Sängerin, Songschreiberin und Produzentin elektronischer Musik verschreibt sich keinem spezifischen Genre, produziert aber tendenziell melodiöse, analog geprägt Musik, teilweise mit Gesang.


Nachdem sie in Hamburg Mitglied einer A-Capella-Gruppe war, begann Barbara Morgenstern nach dem Umzug nach Berlin, elektronische Musik zu produzieren. Seit der Veröffentlichung ihres ersten Tapes „Enter The Partyzone“ im Jahr 1997 oszilliert das Werk der autodidaktischen Keyboarderin und Organistin zwischen verschiedenen Bereichen der Popmusik – zwischen orchestral untermaltem Kammer-Pop und Synthesizer-Experimenten, mal alleine am Klavier, mal von Chören umgeben.


Mit ihrem Quasi-Debüt-Album, dem im Jahr 2000 auf Gudrun Guts Label Monika Enterprise erschienenen „Fjorden“ (Vorgänger „Vermona ET 6-1“ erfuhr wenig Beachtung und Wertschätzung), schuf Barbara Morgenstern eine ästhetische Blaupause für ihr späteres Werk. Widerhall fand die Veröffentlichung nicht nur in Form positiver Besprechungen, sondern auf durch ein Cover ihres Stückes „Der Augenblick“ durch Justus Köhncke. Bis 2012 veröffentlichte Barbara Morgenstern Alben im Jahrestakt.

 

 


Barrie

Barrie ist eine Dream Pop-Band, die 2017 in Brooklyn gegründet wurde. Ihre Mitglieder Barrie Lindsay (Gesang, Gitarre), Spurge Carter (Keyboard), Dominic Apa (Schlagzeug), Sabine Holler (Bass) und Noah Prebish (Gitarre, Synthesizer) kommen aus fünf unterschiedlichen Städten und haben sich teilweise durch recht ungewöhnliche Umstände kennen gelernt. So wurde Bassistin Sabine per Tinder akquiriert.

Die kollektive Vision für den Sound von Barrie beschreiben die MusikerInnen folgendermaßen: „a well-crafted pop song that’s a little bit fucked up“. Um diese zu erreichen, wird lange gejammt und viel diskutiert. Das Ergebnis ist ein verträumter und energischer Pop-Sound mit analogen Synthesizern und groovy Gitarren.

„Happy To Be Here“, das erste Album von Barrie aus dem Jahr 2019, wurde von Leadsängerin Lindsay zusammen mit Jake Aron (Snail Mail, Solange, Grizzly Bear) in dessen New Yorker Studio produziert.


Battles

Battles sind eine Experimental-Rockband, die 2002 in New York City gegründet wurde. Nach einer Reihe an EPs veröffentlichte die Band im Jahr 2007 mit „Mirrored“ ihr erstes offizielles Studioalbum. Seit dem Ausstieg der Gründungsmitglieder Tyondai Braxton (Gesang, Gitarre, Keyboard) im Jahr 2010 und Dave Konopka (Bass, Gitarre, Effekte) im Jahr 2018, besteht die Gruppe aus Ian Williams (Gitarre, Keyboard) und John Stanier (Schlagzeug, Percussion).

Battles spielen rhythmisch und strukturell komplexe Rockmusik, die sich den Genres Math-Rock, Progressive Rock, Post-Rock und Electronic Rock zuordnen lässt. Ein weiteres Merkmal ist die Nutzung digitaler Effekte, in der Tradition des Electronic Rock.
Da die Band seit 2010 keinen festen Sänger hat, arbeitet sie zuweilen mit GastsängerInnen zusammen. So waren auf ihrem zweiten Album „Gloss Drop“ unter anderem die Synth-Pop-Ikone Gary Numan und Kazu Makino, Sängerin der New Yorker Alternative-Rockband Blonde Redhead, zu hören.

Vier Jahre nach „La Di Da Di“ ist „Juice B Crypts“ von 2019 das vierte Studioalbum der Battles.


Baxter Dury

Baxter Dury ist ein 1971 geborener englischer Indie-Pop-Sänger, -Gitarrist und -Keyboarder, der mit „Oscar Brown“ im Jahr 2001 seine Debüt-EP veröffentlichte. Sein erstes reguläres Album „Len Parrot’s Memorial Lift“ folgte 2002.  

Als Sohn des Post-Punk-Sonderlings Ian Dury, der mit seinem Song „Sex & Drugs & Rock & Roll“ im Jahr 1977 einen Nummer-eins-Hit hatte, kam Baxter Dury bereits früh mit Genres in Berührung, die später auch sein eigenes musikalisches Werk beeinflussen sollten: New Wave, Punk, Funk, Disco. Mit Cockney-Akzent und seiner charakteristischen tiefen und lässig daherkommenden Stimme trägt Baxter Dury bizarre, gedichtähnliche Texte vor, in denen er häufig verschiedene Rollen einnimmt: die von Dealern, Gangstern, gescheiterten Fashionistas oder Instagram-Voyeuren. Neben seiner Aktivität als Solomusiker ist Dury auch Teil des Trios B.E.D., das neben ihm aus dem französischen House-DJ Étienne de Crécy sowie Delilah Holliday, Sängerin der Londoner Punk-Band Skinny Girl Diet, besteht. Im Jahr 2019 war Dury zudem auf der Single „Tastes Good With The Money“ der Band Fat White Family zu hören.

Durys Single „Slumlord“ kündigte Ende 2019 sein sechstes Album „The Night Chancers“ (März 2020) an und war bey ByteFM Track des Tages. Wie auch sein Vorgänger „Prince Of Tears“ aus dem Jahr 2017 wird der Longplayer über die PIAS-Tochter Le Label erscheinen.


BbyMutha

BbyMutha (*15. September 1989 als Brittnee Moore) ist eine US-amerikanische Rapperin aus Chattanooga, Tennessee. Sie veröffentlichte ihren ersten Track „Slut” im Jahr 2012, danach folgten einige EPs.

BbyMutha ist bekannt für ihre expliziten, selbstbewussten Texte und Trap-beeinflusste Beats. Ein weiteres wichtiges Thema für sie ist ihr Dasein als alleinerziehende afroamerikanische Mutter, welches sie auch zu ihrem Künstlerinnennamen inspirierte. Mit dem Schreiben fing die Künstlerin bereits als Kind an; ihre musikalische Karriere begann sie als Teenager in der Rap-Crew Money Over Niggas. Im Jahr 2012 lud sie ihren ersten „offiziellen” Song „Slut” im Internet hoch. Er handelte von ihrer Vagina. Erste weitreichende Aufmerksamkeit erhielt BbyMutha im Jahr 2017 mit dem Track „Rules”, der sich samt dem dazugehörigen Musikvideo zu einem viralen Hit entwickelte und es in ein DJ-Set von Björk schaffte. Im Folgejahr kündigte BbyMutha ihr Debütalbum „Christine” an. Zu ihren musikalischen Vorbildern zählt die Musikerin den Trap-Pionier Gucci Mane sowie Southern-HipHop-Künstlerinnen wie Gangsta Boo und Trina.

Im August 2020 war BbyMutha als Featuregast an dem Song „Mutha Magick” des US-amerikanischen Produzenten und Beatmakers Black Noi$e beteiligt. Dieser war ByteFM Track des Tages.


BC Camplight

BC Camplight - der aus New Jersey stammende Musiker Brian Christinzio macht kein Geheimnis daraus, Probleme zu haben. Dem Teufelskreis aus geplatzten Plattenverträgen, Alkohol und Depressionen zu entkommen gelang ihm zwar nicht, doch erlangten seine Werke zunehmend Gehör und Beliebtheit. In seinem vierten Studioalbum „Deportation Blues“ wagt sich Christinzio in tiefste Tiefen und bietet kompositorisch das wohl Spannendste, was der Songwriter bis dato abgeliefert hat. Aufgrund einer Visa-Panne musste BC Camplight 2015 seine Wahlheimat Manchester in England unsanft verlassen, jener Stadt die ihm bis dahin wieder zu neuer Hoffnung verhalf.

Seit 2016 tourt er als Bandleader der BC Campfire Live Band.


Beach House

Beach House sind die Vorzeige-Band des Indie-Dream-Pop. Die Band um Victoria Legrand und Alex Scally aus Baltimore entwickelt sich seit 2004 immer weiter, jedoch niemals auf Kosten ihres unverwechselbaren Sounds. Der verliert nie etwas von seiner Verträumtheit und Melancholie, aber bleibt trotzdem spannend. 2015 erschien überraschend das sechste Beach House-Album „Thank Your Lucky Stars“, nachdem der Vorgänger „Depression Cherry“ erst kurze zwei Monate zuvor die Fangemeinde erfreute. 2017 folgte die Compilation „B-Sides And Rarities“, ein Jahr darauf das Album „7".


Beak>

Beak (stilisiert als Beak>) sind ein, seit 2009 bestehendes, englisches Experimental-Trio. Alle drei Mitglieder der Band sind auch aus anderen Zusammenhängen bekannt. So ist Geoff Barrow der Arrangeur und Instrumentalist der Trip-Hop-Pioniere Portishead, Billy Fuller ist der Bassist von Robert Plants Band The Sensational Space Shifters und Will Young veröffentlicht unter dem Pseudonym Moon Gangs Ambient-Tracks.

Das selbstbetitelte Debütalbum von Beak erschien 2009 und vermengte Stilelemente aus Krautrock, Drone und Goth. Es wurde innerhalb von zwölf Tagen geschrieben und aufgenommen und erhielt insgesamt positive Kritiken von zahlreichen JournalistInnen, die insbesondere die Progressivität des Werkes und die Originalität der Arrangements lobten. Im Jahr 2010 produzierten die Mitglieder der Band das gleichnamige Debütalbum der britisch-deutschen Avantgarde-Musikerin Anika. Mit „Beak 2“ (stilisiert als >>) veröffentlichten Beak 2012 ihr zweites Album und mit „L.A. Playback“ 2018 eine B-Seiten-Kollektion. Beide Tonträger zeichneten sich durch die gewohnte Freude am Experiment aus und bezogen Elemente aus unter anderem Ambient, Dub, House und Psyche mit ein.

„Beak 3“ (stilisiert als >>>) erschien im Jahr 2018 und feierte innerhalb der Krautrock-Szene große Erfolge. 2019 folgte die EP „Life Goes On“).


Bear In Heaven

Bear In Heaven ist eine US-amerikanische Rockband aus Brooklyn, New York. Gegründet wurde sie 2003 von Jon Philpot, welcher Mitstreiter für seine experimentiellen, musikalischen Visionen suchte. Bald fand er sie in Adam Wills, Sadek Bazarra und Joe Stickney. So entstand der Bear in Heaven-Sound, ein eigenwilliger Stil aus Post-Rock, Synth-Pop und Kraut-Rock. „Red Bloom Of The Boom", die erste LP mit der kompletten Band, wurde 2007 auf ihrem eigenem Label Hometapes veröffentlicht und kam experimentiell sowie verspielt daher.

Ihr drittes Album veröffentlichten Bear in Heaven nach dem Ausstieg von Sadek Bazarra als Trio und wendeten sich damit immer mehr dem Pop zu. „I Love You, It's Cool" erregte 2012 besonderes Aufsehen: bereits vor der Veröffentlichung konnte das Album auf der offziellen Homepage von Bear In Heaven gestreamt werden. Jedoch wurde der Longplayer auf über 2.700 Stunden ausgewalzt anstatt der etwa 44 Minuten, was eine extreme Entschleunigung darstellte und sehr medienwirksam war.

 


Bearcubs

Jack Ritchie aus London ist der Mann hinter dem Projekt Bearcubs. Seit ein paar Jahren macht der 25-Jährige Musik, wie man sie vom mittlerweile weltweit bekannten Künstler James Blake kennt und lieben gelernt hat.

Electronics, Lo-Fi und Future-Garage verbindet der Londoner gekonnt und begeisterte damit nicht nur BBC Radio 1, diverse Musikmagazine und Produzenten. Seine Fangemeinde wächst und wächst. Bearcubs' EP „Underwaterfall" erschien 2015. Neben eigener Musik produziert Jack Ritchie außerdem erfolgreich Remixes für Bastille, Odesza oder Gorgon City.

 

 

 

 

 

 


Beastie Boys

Beastie Boys waren eine US-amerikanische HipHop-Gruppe, die 1981 in New York gegründet wurde. Die Band bestand aus den MCs und Produzenten Adam „MCA“ Yauch, Michael „Mike D“ Diamond und Adam „Ad Rock“ Horovitz und gilt als eine der erfolg- und einflussreichsten Gruppen der HipHop-Geschichte. Nach Yauchs Tod im Jahr 2012 lösten Beastie Boys sich auf.

Das Trio begann seine Karriere 1979 – erweitert um John Berry, der bis 1982 Gitarre spielte – als Punk-Band unter dem Namen „The Young Aborigines“. Mit Schlagzeugerin Kate Schellenbach (ab 1981; später bei Luscious Jackson) bewegte sich der Sound in Richtung HipHop. Nach einem Ultimatum des Produzenten Rick Rubin, der eine Männer-Gruppe vermarkten wollte trennte sich die Gruppe 1984 von Schellenbach, was die Band später bereute, wie auch den Umstand, dem Jungsgehabe, das Beastie Boys zu karikieren trachteten, selbst anheimgefallen zu sein.

Nach dem Debüt-Album „Licensed To Ill“ (1986) kehrte die Band für „Paul's Boutique“ (1989) dem Rock- und Party-Sound zugunsten einer samplelastigen, experimentellen funky Ästhetik den Rücken. Trotz harter ästhetischer Brüche im Laufe der Karriere erreichten alle acht Alben der Gruppe die US-amerikanischen Top 20.


Beat Happening

Beat Happening waren eine US-amerikanische Indie-Pop-Band aus Olympia, Washington. Sänger Calvin Johnson lernte während seines Studiums Heather Lewis (Schlagzeug) und Bret Lunsford (Gitarre) kennen, mit denen er auf seinem eigenen Label K Records veröffentlichte.

Ursprünglich für eine Kassettenveröffentlichung der Band Supreme Cool Beings gegründet und aus Johnsons Küche heraus betrieben, wurde K Records ein Knotenpunkt der lokalen Szene, deren Speerspitze Beat Happening darstellten. Auf „Our Secret“, der ersten Single der Gruppe im Jahr 1984, stellten Beat Happening ihre eigenen Unzulänglichkeiten in den Vordergrund (anfänglich umfasste das Instrumentarium eine Second-Hand-E-Gitarre und ein Paar Maracas), anstatt sie zu kaschieren. Ihr selbstbetiteltes Debüt-Album von 1985 gilt heute als Lo-Fi-Meilenstein, der zahlreiche Künstler ermutigte, selbst musikalisch aktiv zu werden. Der Song „Cast A Shadow“ vom Album „Black Candy“ (1989) wurde häufig gecovert, unter anderem von Jens Friebe.

Beat Happening wurden zu einer der wichtigsten Indie-Bands, indem sie minimalistischen Art-Pop im Geiste von The Velvet Underground mit Graswurzel-Ästhetik und DIY-Ethos verschmolzen. Ihr letztes Album „You Turn Me On“ erschien im Jahr 1992. Calvin Johnson ist seitdem solo und in vielen anderen Projekten unterwegs, zum Beispiel mit Dub Narcotic Sound System.


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