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A. Savage

A. Savage kürzt Andrew Savage, Frontmann der New Yorker Rockband Parquet Courts, seinen Namen für sein Solo-Projekt ab. Zu deutsch: „Ein Wilder“. Wild sind die Konzerte von Parquet Courts. Auf seinem Solo-Debüt „Thawing Dawn“ schlägt A. Savage ruhigere Töne an. Das Album ist auf seinem eigenen Label Dull Tools Records erschienen. Die Songs darauf hat er über zehn Jahre hinweg gesammelt und 2017 beschlossen, dasd sie zusammengehören. „Thawing Dawn“ handelt von der Liebe - die, die verloren ging, und die, die A. Savage während der Arbeit am Album fand.

 


Acht Eimer Hühnerherzen

Acht Eimer Hühnerherzen ist eine Band aus Berlin-Kreuzberg. Das Trio bilden die Sängerin Apocalypse Vega sowie Sen Bottrop am Bass und Bene Diktator am Schlagzeug. Ihr Debütalbum erschien 2018 unter dem Titel „Acht Eimer Hühnerherzen“.

Acht Eimer Hühnerherzen sind zwar in klassischer Punk-Rock-Besetzung unterwegs, spielen ihre gewitzten Berliner-Schnauze-Hymnen aber mit Akustik-Gitarre und -Bass (mit ein wenig Fuzz) sowie minimalistischem Rock’n’Roll-Schlagzeug. Die Musik der Band strahlt auch ohne elektrische Instrumente eine euphorische und rauschhafte Energie aus, was nicht zuletzt an der markanten Stimme der Frontfrau liegt. Ihre pointierten Songtexte bewegen sich zwischen ironischer Aggressivität, Melancholie und Manie. Die treibende Musik und die rotzigen Songtexte ergänzen sich hervorragend und ergeben einen eingängigen wie anarchischen Sound, den Acht Eimer Hühnerherzen selbst gerne als Nylon-Punk oder auch Power-Violence-Folk bezeichnen.


Adrianne Lenker

Die zauberhafte Wirkung ihrer Musik verdankt die amerikanische Indieband Big Thief vor allem der außergewöhnlichen Stimme von Adrianne Lenker. Mal zart ins Mikro hauchend, dann wiederum unglaublich kraftvoll, immer mit einem Hauch von Melancholie. Die Arbeit mit der Big Thief hält Adrianne Lenker nicht davon ab, auch auf Solopfaden unterwegs zu sein. Die Musikerin weiß, was es heißt, den eigenen Weg zu gehen. Mit 13 wäre sie fast Popstar geworden - aber hat sich dann doch dagegen entschieden.

Der Musik ist sie aber treu geblieben. Mit „Hours Where The Birds“ erschien 2014 das Solodebüt von Adrianne Lenker. Darauf: ebenso schöner, verträumter Indiefolk wie bei Big Thief, nur eine Spur reduzierter und introvertierter. 2018 veröffentlichte Adrianne Lenker ihr zweites Soloalbum „Abysskiss“.


African Connection

African Connection bestehen aus der dänischen Band Junglelyd, dem ghanaischen Musiker Atongo Zimba, Frank Ankrah, Ex-Drummer von Afrobeat-Legende Fela Kuti und Ankrahs langjährigem Kollegen Abdulai Kyemtore.

Bei einer gemeinsamen Tour von Atongo Zimba und Junglelyd in Ghana entstand African Connection. Es folgten gemeinsame Konzerte und Aufnahmen in Dänemark, bei dem auch große Teile des Debütalbums „Queens And Kings“ (Sounds Of Subterrania, 2018) entstanden sind.

Musikalisch verbinden African Connection Highlife, Funk, Afrobeat, Rock 'n' Roll und traditionelle westafrikanische Musik. Die Texte stammen von allen drei ghanaischen Mitgliedern der Band, sind in ihrer Heimatsprache verfasst und behandeln vornehmlich gesellschaftliche Themen. So soll der Titel des Albums „Queens and Kings“ auf die Rolle der Frau und deren Unterdrückung anspielen.


Agar Agar

Agar Agar ist eine französische Band aus Paris. Die Musik des aus Clara Cappagli und Armand Bultheel bestehenden Duos ist dem Genre Synth-Pop zuzurechnen.

Die Mitglieder von Agar Agar lernten sich an der Kunsthochschule École de Beaux-Arts de Cergy kennen, in deren Cafeteria die Gruppe erstmals gemeinsam auftrat. Kurz nach der Bandgründung veröffentlichten Agar Agar ihre erste EP „Cardan“ auf dem französischen Label Cracki Records. Das Werk umfasst fünf Stücke.

Im Jahr 2018 brachte Grönland, die Plattenfirma von Herbert Grönemeyer, mit „The Dog And The Future“ den ersten Langspieler von Agar Agar heraus. Während die Musik des Duos durch Techno und Art-Pop beeinflusst ist, hat Clara Cappagli eine Indie-Rock-Sozialisierung durchlaufen und singt auch bei der Garage-Rock-Band Cannery Terror.


Air Waves

Nach einem Song der Gruppe Guided by Voices benannte sich die Singer-Songwriterin Nicole Schneit aus Brooklyn und ist seit 2007 unter dem Namen Air Waves aktiv. Im selben Jahr erschien ihr Debütalbum unter dem Titel „Air Waves“.

Während die ersten beiden Alben wärmer und gefälliger klangen, erweiterte Air Waves mit Erscheinen der dritten Platte „Warrior“ 2018 ihr musikalisches Spektrum. Das Album, das ein ein Feature mit Kevin Morby enthält, ist zu großen Teilen ihrer an Krebs erkrankten Mutter gewidmet und beschäftigt sich ebenso mit ihrer Homosexualität in einem Land, dessen Präsident die Rechte von Minderheiten mehr und mehr beschneiden möchte. Seit diesem Album zeigt sie sich von einer persönlicheren sowie politischeren Seite und bringt mehr Angriffslustigkeit in ihren Sound.

Die Songs von Air Waves, die sich als Teil der queeren Musikszene versteht, klingen träumerisch und locker. Die Musik der Künstlerin mit der rauen, tiefen Stimme schwingt zwischen Indie-Rock, Folk und Pop, gibt sich stehts kraftvoll und wartet mit breiten Arrangements auf.


Akua Naru

"For those of you waitin' for Hip Hop – she's here!" Akua Naru is here. LaTanya Olatunji, wie die amerikanische Rapperin eigentlich heißt, ist eine der größten Vertreterin des Concious-Rap und mittlerweile eine der großen weiblichen Stimmen im internationalen HipHop. Einflüsse aus allen Richtungen bestimmen ihre Musik: Jazz, Blues und Soul, afrikanische Rhythmen und Klänge gepaart mit klassischen Beats ergeben einen Mix, der andeutet, dass Akua Naru schon einmal den Schritt in die weite Welt gemacht hat. Ihre Reise ging über New York, Asien, Westafrika bis nach Europa, besser gesagt nach Köln, wo sie seit 2006 lebt. Hier entstanden auch ihre bisherigen Alben.


Al Green

Al Green (*13. April 1946) ist ein US-amerikanischer Soul-Sänger. Seit 1967 feiert Green Chart-Erfolge, vor allem in seinem Mutterland. Er gilt unter Kritikern als einer der einflussreichsten Künstler seines Genres und wurde häufig gesamplt. Seit 1976 ist Al Green zudem baptistischer Priester.

In der High School gründete er die Gruppe Al Greene & The Soul Mates, deren Lied „Back Up Train“ es 1968 in die R&B-Charts schaffte. Produzent Willie Mitchell wurde so auf den Sänger aufmerksam und bot ihm einen Plattenvertrag als Solokünstler an. 1969 erschien das erste von 12 Alben auf Mitchells Label Hi unter dem Namen Al Green (die Schreibweise des Nachnamens wurde aus Marketinggründen vereinfacht). Die Hi-Periode sollte mit drei Top-Ten-Alben die erfolgreichste Phase in Greens Karriere werden.

Schicksalsschläge wie der Selbstmord seiner Freundin 1974 zeitigten eine erstarkende Religiosität Greens; zeitgleich wandten sich Publikumsgunst und Kritik von ihm ab. Zudem geriet Al Green in den späten 1970er-Jahren mehrfach wegen häuslicher Gewalt in die Schlagzeilen. Erst das Album „Lay It Down“ (2008) schaffte es wieder in die Top Ten.

 

 


Alder & Ash

Ein Cellist, der als Dienstleister bekannte Stücke der Klassik interpretiert, ist Adrian Copeland alias Alder & Ash sicherlich nicht. Wo herkömmliche Konventionen ihre Grenzen finden, da beginnt Alder & Ashs künstlerische Arbeit. Der kanadische Cellist erschafft mit seiner Instrumentalmusik einen experimentellen Klangraum, der sich von Industrial und Klassik über Ambient bis hin zu Doom Metal erstreckt.

Das 2016 erschienene Werk "Psalms For The Sunder" hat Alder & Ash 2017 mit dem Album "Clutched In The Maw Of The World" fortgesetzt.


Aldous Harding

Aldous Harding ist eine Singer-Songwriterin aus Neuseeland. Die 1990 in Lyttelton geborene Künstlerin veröffentlichte 2014 ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf dem in ihrer Heimat ansässigen Indie-Label Flying Nun.

Selber beschreibt Aldous Harding ihre Musik als „Gothic Fairytales“, die die feinen Folk-Arrangements von KünstlerInnen wie Nick Drake und Vashti Bunyan mit der düsteren Ästhetik von PJ Harvey, John Parish oder Sparklehorse vereinen. Letztere waren auf ihrem 2017 erschienenen zweitem Album „Party“ als Co-ProduzentInnen aktiv. Auch auf dieser Platte zeichnen sich ihre Songs durch subtile Instrumentals aus, die ihrer imposant zwischen mehreren Oktaven oszillierenden Stimme freien Raum gewähren.

2018 war Aldous Harding auf dem sechsten Soloalbum von John Parish als Gastsängerin zu hören. Ihre Backing-Vocals nahm sie Backstage auf ihrem Handy auf.

 

 


Alela Diane

Alela Diane ist eine amerikanische Singer-Songwriterin, die aus Nevada City, Kalifornien, stammt. Früh begann sie sich selbst das Gitarre spielen beizubringen und eigene Songs zu schreiben. 2003 veröffentlichte Alela Diane das Album „Forest Parade".

In der Folgezeit war sie als Support von Bands wie Iron & Wine, den Fleet Foxes und The Decemberists unterwegs und tourte zudem solo durch Europa. Mit mädchenhafter Stimme, begleitet von Gitarre, Klavier oder auch Mandoline, singt sie über die Naturschönheit und Beziehungen, v.a. die zu ihrer Familie.

Alelas fünftes Album „Cusp" wurde am 9. Februar 2018 veröffentlicht.

 

 

 

 

 

 


Alex Cameron

Alex Cameron ist ein australischer Indie-Pop-Musiker und Komponist, der um das Jahr 1990 in Sydney geboren wurde. 2006 wurde er Teil des Electronica-Projekts Seekae, das auch jenseits seiner australischen Heimat Szene-Bekanntheit erlangte. Seit dem Jahr 2010 ist der Sänger und Tasteninstrumentalist auch als Solo-Künstler aktiv.

Im Jahr 2013 veröffentlichte Alex Cameron sein Debüt-Album „Jumping The Shark“, das er zunächst zum Gratis-Download ins Internet stellte, das aber im Folgejahr auch regulär auf dem renommierten Indie-Label Secretly Canadian erschien. Erklärter Anspruch des Künstlers ist die Abbildung von Hoffnung und Scheitern; visuell inszeniert sich Alex Cameron auf dem Cover des Erstlings als abgehalfterter Dandy.

2017 erschien das Nachfolgealbum „Forced Kiss“, das im Gegensatz zum haupsächlich elektronischen Vorgänger in voller Bandbesetzung inklusive Saxofon aufgenommen wurde; produziert wurde das Werk durch Jonathan Rado von der kalifornischen Band Foxygen. Alex Cameron arbeitete außerdem unter anderem als Songschreiber für die US-amerikanische Gruppe The Killers.


Alexis Taylor

Im Jahr 2000 lernte Alexis Taylor an der Universität Joe Goddard kennen. Kurze Zeit später gründeten die beiden Briten Hot Chip – eine Band, die im Verlauf der Dekade mit Alben wie „The Warning“ und „Made in the Dark“ zu den Vorreitern der Indietronica-Bewegung wurden.

Neben seiner Tätigkeit als Leadsänger, Keyboarder und Gitarrist bei Hot Chip spielt Alexis Taylor auch bei der About Group und ist solo unterwegs. Im Jahr 2018 erschien seine vierte Soloplatte „Beautiful Thing“. An der hat Alexis Taylor zusammen mit Tim Goldsworthy gearbeitet, bekannt von U.N.K.L.E. und als Mitgründer der Labels Mo’ Wax und DFA. „Beautiful Thing“ ist allerdings kein rein technoides Werk - wie immer verbindet Alexis Taylor viele Stile und schlägt gern poppige Töne auf dem Klavier an.


Alfa Mist

Alfa Mist ist ein Jazz- und HipHop-Musiker sowie Produzent aus der britischen Hauptstadt London. Er begann seine musikalische Karriere als HipHop- und Grime-Produzent. In seiner College-Zeit tauchte er aber mehr und mehr in die Jazzwelt ein, die sein musikalisches Schaffen seitdem prägt.

Alfa Mist entdeckte den Jazz zunächst in Samples, die er für seine HipHop-Tracks verwendete. Er ist großer Fan des Jazz-Trompeters Miles Davis und zudem Liebhaber der atmosphärischen Filmmusik von Hans Zimmer. Alfa Mist ist autodidaktischer Pianist.

Nach zwei veröffentlichten EPs erschien 2017 Alfa Mists Debütalbum „Antiphon“. In seinen Stücken lässt der Londoner seine Vorliebe für Jazz und seine musikalischen Ursprünge zusammenfließen. Alfa Mists Musik vereint melancholische Jazzharmonien mit HipHop-Beats und Soul-Einflüssen. Mit seiner Musik bewegt sich der Musiker nach eigener Aussage zwischen zwei Welten. „My style never really fits in a box – not jazzy enough for the jazzers, but also not easy enough for the ‚easy listeners’”, beschreibt Alfa Mist seinen Stil.


Algiers

Der durchdringende Gospel von Algiers erinnert mit seiner fauchenden Wucht an den Prostest-Soul der 60er-Jahre, der damals zum Symbol unterdrückter Minderheiten wurde. Algiers vermischen diesen urgewaltigen Sound mit Post-Punk-, Industrial- und No-Wave-Einflüssen und verleihen so ihrem ganz persönlichen Soul eine neue Dringlichkeit. Die Musik der ursprünglich aus Atlanta stammenden Band erinnert dabei an The Birthday Party oder The Gun Club und unterwirft sich keinem aktuellen Zeitgeist. „The Underside Of Power“, das zweite Werk von Algiers, ist ein Feuerwerk an Wut, Mut und der Lust, etwas kaputtzumachen.


Alice Coltrane

Alice Coltrane (*1937 in Detroit als Alice McLeod) war eine US-amerikanische Jazz-Musikerin, Arrangeurin und Komponistin. Die Harfenistin und Pianistin veröffentlichte Alben als Bandleaderin zwischen 1968 und 1978, arbeitete mit ihrem Mann, dem Saxofonisten John Coltrane und nahm später spirituelle Musik auf. Sie starb 2007 in Los Angeles. Sie ist die Mutter des Saxofonisten Ravi und des DJs Oranyan Coltrane.

Alice Coltrane studierte klassische Musik, aber auch Jazz unter Bud Powell. Sie wurde Teil der Detroiter Jazz-Szene als Pianistin und Bandleaderin. In den frühen 1960er-Jahren lernte sie Saxofon-Ikone John Coltrane kennen, den sie 1965 heiratete. Das spirituelle Interesse des Paares an indischer Philosophie schlug sich auch musikalisch nieder; zunächst gemeinsam, als Alice in Johns Band einstieg; nach dessen Tod auch auf Solo-Alben wie „Ptah, El Daoud“ (1971), auf dem Coltrane unter anderem mit Joe Henderson and Pharoah Sanders arbeitete.

Ab den 1980er-Jahren nahm Alice Coltrane im von ihr gegründeten Ashram Meditationsmusik auf, die in Teilen 2017 kommerziell als „The Ecstatic Music of Alice Coltrane Turiyasangitananda“ erschien. Unter anderem Paul Weller und Flying Lotus zollten ihr musikalischen Tribut.

 


Allah-Las

Allah-Las sind eine vierköpfige Garage-Rock-Band, die 2008 in Los Angeles gegründet wurde. Die Gruppe besteht aus Miles Michaud (Gesang, Gitarre), Pedrum Siadatian (Gesang, Gitarre), Spencer Dunham (Gesang, Bass) und Matthew Correia (Gesang, Percussion). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum erschien 2012.

In ihrer Musik beziehen sich Allah-Las auf unterschiedliche Genres, die in den 1960er-Jahren aufgekommen waren. Kalifornischer Psychedelic-Pop sind dabei ebenso wichtige Einflüsse wie R&B, Soul und der Folk des Greenwich Village in New York. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Sound, der die simpleren Produktionsbedingungen der 60er-Jahre imitiert und deshalb stets roh und ungeschliffen klingt. Trotz der eindeutigen Bezugnahme zu der Musik dieser Ära sind die musikalischen Einflüsse der Allah-Las vielfältig, was sich unter anderem auf ihrer EP „Covers #1“ aus dem Jahr 2017 widerspiegelt. Hier interpretierte die Band jeweils einen Song von George Harrison, den New Yorker Punk-Pionieren Television, der Folk/Country-Musikerin Kathy Heideman sowie der 90er-Alternative-Rock-Gruppe Further.

Im Jahr 2019 steuerten die Allah-Las fünf Stücke zu dem Soundtrack des von ihrem Label Mexican Summer co-produzierten Surfer-Films „Self Discovery For Social Survival“ bei.


Allie

Allie - mit bürgerlichen Namen Florian Boss -  brachte 2010 mit „Mimi King“ sein erstes Album heraus. Darauf bewahrt ein ruhiger bis dramatischer Seifenpopsound seine sanfte Stimme vor dem Zerbrechen. Mit seiner Interpretation von „The Power of  Love“ demonstriert Allie, das er hinsichtlich Musikproduktion genau weiß, was er will. Und er lässt etwas Sufjan-Stevens-Melancholie aufblitzen. Cloud Pop nennt Allie seinen Stil. Neben mehreren Alben hat der Berliner auch Musik für Filme komponiert.


Altin Gün

Altin Gün sind eine Psychedelic-Pop-Band aus Amsterdam mit Einflüssen türkischer Melodik. Bassist Jasper Verhulst castete via Inserat eine Band, bestehend aus Erdinc Yildiz Ecevit (Saz, Keyboard, Gesang), Sängerin Merve Dasdemir, Gino Groeneveld (Percussion), Ben Rider (Gitarre) und Nic Mauskovic (Schlagzeug).

Ein Konzert mit Jacco Gardner in Istanbul begeisterte Jasper Verhulst derart für den türkischen Rock-, Psychedelic- und Funksound der 1970er-Jahre, dass er sich auf die Suche nach musikalischen MitstreiterInnen machte. 2017 erschien die Single „Tath Diller Güler Yüze“, Ende März 2018 folgte Altin Güns Debütalbum „On“. Visuell spielt die Gruppe mit Versatzstücken türkischer Tradition und 1970er-Jahre-Bildästhetik. Klanglich beziehen Altin Gün sich auf Groove-Musik und türkischen Pop der 70er-Jahre; der Gesang ist in türkischer Sprache.

Die Band berschreibt sich als „türkische Psych-Folk-Band aus Amsterdam“, erweiterte ihren Klang aber nach dem Debüt um Synthesizer, 80er-Disco-Elemente und 80er-Reggae der Ausprägung „Lovers Rock“.


Amyl & The Sniffers

Amyl & The Sniffers sind eine australische Musikgruppe, die im Jahr 2016 um Frontfrau Amy Taylor gegründet wurde. Die Besetzung der Punkband rekrutiert sich aus drei Mitbewohnern der Sängerin: Bryce Wilson (Schlagzeug), Dec Martens (Gitarre) und Gus Romer (Bass).

Um noch im Gründungsjahr die erste EP „Giddy Up“ aufzunehmen, begnügten sich Amyl & The Sniffers mit zwölf Stunden Studiozeit und ungefähr drei Akkorden. So geht man mit der für das Genre nicht untypischen Attitüde „Instrument kann ich nicht, aber Musik will ich machen, also los geht's“ an die Sache heran. Musikalisch kann das an einen Flashback in die Hochzeit des Punk-Rock Ende der 1970er-Jahre grenzen, aber deutlich hörbar sind auch Einflüsse von Garage-Rock (so referenziert die Band auch ihre Landsleute Cosmic Psychos). Überhaupt nennen Amyl & The Sniffers Stilrichtungen und KünstlerInnen sehr unterschiedlicher Couleur als Inspiration, in etwa AC/DC, Nancy Sinatra, Dolly Parton und zeitgenössischen HipHop.

Im Jahr 2018 hat das Label Damaged Goods die beiden EPs „Big Attraction“ (2017) und „Giddy Up“ im Doppelpack veröffentlicht.


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