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The Tallest Man On Earth

Der größte Mann der Erde ist der Schwede Kristian Mattson offensichtlich nicht. Große Musik macht er als The Tallest Man On Earth allerdings trotzdem. So großartig, dass er sogar mit dem frühen Bob Dylan verglichen wird. Musikalischist The Tallest Man On Earth im Folk und Indie Folk zuhause und gehört neben Bon Iver und The Avett Brothers zu den Größeren der Szene.

 


Tame Impala

Tame Impala sind eine 2007 in Perth um Sänger und Gitarristen Kevin Parker gegründete australische Pop-Band mit Psychedelic-Rock- und Synth-Pop-Einflüssen. Mitglieder sind Dominic Simper (Gitarre), Jay Watson (Keyboards), Julien Barbagallo (Schlagzeug) und Cameron Avery (Bass).

Die Bandmitglieder kannten sich aus unterschiedlichen lokalen Bands mit wechselnden Besetzungen, an denen sie als Studenten beteiligt waren. 2008 erschien eine erste EP beim Indie-Label Modular, das durch MySpace auf die Gruppe aufmerksam geworden war. Mit ihrem Debüt „Innerspeaker“ sorgten Tame Impala 2011 für einen kleinen Hype: Der 60er-Jahre-Psychedelic-Rock der Gruppe, gepaart mit modernem Popanspruch, erfreute FreundInnen von Halleffekten und Schrammelgitarren. Auf dem Nachfolger „Lonerism“ wurde der Sound von Tame Impala dann um analoge Synthesizer erweitert. Der im Jahr 2015 veröffentlichte, sehr synthesizerlastige Langspieler „Currents“ erreichte die Spitze der australischen Charts.

Neben seiner Rolle bei Tame Impale ist Kevin Parker auch als Songschreiber und Produzent für andere KünstlerInnen tätig, so arbeitete er unter anderem mit Lady Gaga und Kali Uchis zusammen.


Teitur

In seiner Kindheit auf den Färöer-Inseln hatte Teitur zwar keinen Fernseher, dafür aber ein Radio, dass ihm die Musik seiner späteren Vorbilder, wie Bob Dylan oder Leonard Cohen, näherbrachte. Teitur, der mit gebürtigem Namen Teitur Lassen heißt und schon früh mit dem Songwriting und Gitarrespielen anfing, zieht es jedoch in die weite Welt und so wohnt er zwischenzeitlich in New York und London, wo 2003 sein Debütalbum "Poetry & Aeroplanes" erscheint. Es folgen mehrere Alben, die größtenteils an das Konzept und den Erfolg des ersten Albums anknüpfen. Teiturs Musik ist geprägt durch seine warme Stimme und dem Gitarrenspiel und ist meistens ein Mix aus akustischem Pop und Folk.


Tellavision

Tellavision ist das One-Woman-Projekt der 1988 in Bielefeld geborenen und mittlerweile in Berlin ansässigen Sängerin, Musikerin und Produzentin Fee Kürten. Ihr Debütalbum „Music On Canvas“ nahm sie zwischen 2007 und 2010 in Eigenregie auf und veröffentlichte es 2011.

Tellavision zeichnet verantwortlich für alle Teilbereiche ihrer musikalischen Veröffentlichungen, von der Komposition über den Gesang und das Einspielen aller Instrumente bis hin zur Produktion.
Ihre Mischung aus Synth-Pop, Techno und Krautrock bezeichnet sie als „Hardware Post Pop“. Insbesondere ihre frühen Veröffentlichungen zeichnen sich durch eine ausgeprägte Lo-Fi- und DIY-Attitüde aus. So diente ihr beispielsweise ein Schuhkarton als Bassdrum und eine Terpentindose als Snaredrum. Mit „Hayda“ und „Katschma“ erschienen 2017 zwei Songs, die Tellavision zusammen mit der Hamburger Musikerin Derya Yildirim einspielte und in denen die beiden Künstlerinnen Tellavisions Art-Pop-Klänge und ihre englischsprachigen Lyrics mit Derya Yildirims traditionellem Saz-Spiel und ihrem Gesang in türkischer Sprache kombinieren.

„Add Land“, Tellavisions viertes Album, erschien im April 2019 über das Hamburger Indie-Label Bureau B.


Temples

Temples sind eine 2012 gegründete britische Psych-Pop-Band aus Ketting, England. Ihre Mitglieder sind James Bagshaw (Gesang, Gitarre), Adam Thomas Smith (Gitarre, Keyboard, Background-Gesang) und Thomas Edward James Walmsley (Bass, Background-Gesang). Live wird das Trio von dem Drummer Rens Ottink unterstützt. „Sun Structures“, das erste Album von Temples, wurde 2014 über Heavenly Recordings veröffentlicht.

Temples spielen psychedelischen Pop, bzw. Rock mit Fuzz-Gitarren nach dem Vorbild von 60s-Psych- und Garage-Bands wie The Beatles, The Zombies, Nazz und The Nuggets. Durch einfache Aufnahmetechniken sowie die Nutzung von Vintage-Equipment wird der rohe Sound der 1960er-Jahre imitiert. Bevor sie im Jahr 2012 Temples gründeten, waren Sänger und Gitarrist Bagshaw und Bassist Walmsley bei anderen – teilweise bekannten – Bands aktiv, darunter The Moons, The Lightning Seeds und Sukie. Jeff Barrett, der Gründer von Heavenly Recordings, signte Temples, nachdem er ihre selbstproduzierten Songs im Internet entdeckt hatte. Die Band tourte als Support-Act von unter anderem Suede, Mystery Jets und The Vaccines. Zu ihren prominenten Fans zählen Noel Gallagher von Oasis und Johnny Marr von The Smiths.

„Hot Motion“, das dritte Album von Temples, erschien 2019 über Pias.


Thelonious Monk

Thelonious Monk war einer der großen Querdenker des Jazz, der in seiner Schaffenszeit das Genre konstant weiterentwickelte. In der 40er-Jahren schufen Monk und seine Kollegen Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Kenny Clarke in ausufernden Jam-Sessions den Bebop. Als in den folgenden Jahren Bepop zum Post-Bop wurde, arbeitete auch Monk seine innovative, sehr perkussive Spieltechnik weiter in Richtung Avantgarde aus – und fing an zu komponieren. Kompositionen wie „Round Midnight“ und „Ruby, My Dear“ wurden zu Standards, die fest ins Repertoire von Miles Davis, John Coltrane und anderen Genre-Größen gehörten. In den 70er-Jahren zog Thelonious Monk sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück, am 17. Februar 1982 starb er an einem Schlaganfall.


The Thermals

The Thermals waren ein Power-Pop- und Punk-Trio aus Portland. Die Band startete als Solo-Projekt vom Frontmann Hutch Harris, der das Debüt „More Parts Per Million“ (2002) komplett im Alleingang produzierte. Zusammen mit Kathy Foster und Westin Glass wurde aus dem Solotrip eine Band. Im Verlaufe der 00er-Jahre veröffentlichten The Thermals einige gefeierte Alben, allen voran das mit religösen Motiven aufgeladene „The Body, The Blood, The Machine“. Im April 2018 gaben The Thermals ihre Auflösung bekannt.


They Might Be Giants

Dass die beiden US-Amerikaner John Flansburgh und John Linnell Kreativität und Humor besitzen, bewiesen sie als They Might Be Giants unter anderem mit ihrem Projekt „Dial A Song“, bei dem sie Songs auf einen Anrufbeantworter singen. Mit genau dieser Mischung machen They Might Be Giants seit 1982 unkonventionellen und experimentellen Alternative-Rock, der sie zu weltweiter Bekanntheit gebracht hat.


Thomas Dybdahl

Der Songwriter Thomas Dybdahl wurde 1979 in Norwegen geboren. Sein Solo-Debütalbum „...That Great October Sound“ erschien 2002.

Thomas Dybdahl begann seine musikalische Karriere als Gitarrist der Band Quadraphonics. Zwar griff er zwischenzeitlich auch bei der norwegischen Supergroup The National Bank zu Gitarre und Mikrofon, größere Erfolge feierte er jedoch seit Anfang der 2000er vor allem als Solokünstler. Dem Debüt folgten nicht nur diverse weitere Alben, sondern auch die Verleihung des Spellermannprisen, dem norwegischen Pendant zum US-amerikanischen Grammy. Während er in Norwegen seit seinen Anfängen als talentierter Musiker geschätzt wird und sich schnell Popularität erarbeitete, wurde er außerhalb seines Heimatlandes lange Zeit wenig wahrgenommen, füllt jedoch zunehmend auch jenseits der norwegischen Grenzen die Konzerthäuser.

Stets ist Dybdahls Musik geprägt von zartem Gesang und getragen von melancholischen Gitarrenakkorden, mitunter angereichert durch Streicher-Arrangements und Pianomelodien. Breite musikalische Einflüsse von sowohl zeitgenössischem Pop, Soul und Folk als auch klassischer Musik fließen in die Lieder des Künstlers ein, in denen passend zu den grauen Fjorden seiner Heimat sowohl musikalisch als auch textlich immer ein gewisser Schwermut mitschwingt.


Thundercat

Thundercat (*19. Oktober 1984 als Stephen Lee Bruner) ist ein Bassist aus Los Angeles. Er ist ein begehrter Studiomusiker und veröffentlicht seit 2011 auf Flying Lotus' Plattenfirma Brainfeeder Fusion-Alben, die sich neben Funk und Jazz auch zahleicher anderer Stilistiken bedienen.

Als Spross einer Musikerfamilie (Vater Ronald Bruner spielte Schlagzeug unter anderem bei Diana Ross und The Temptations, Bruder Ronald Bruner junior trommelte unter anderem für Erykah Badu und Stevie Wonder) fand Thundercat früh zur Musik und ist neben Flying Lotus und seinem ehemaligen Bandkollegen Kamasi Washington einer der Angelpunkte der West-Coast-Musikerszene. Dieses Umfeld prägt den Sound vieler HipHop-, R&B- und Jazz-Produktionen. Bruners professionelle Musikkarriere begann noch in Highschool-Tagen, als er bei der Hardcore-Punk-Band Suicidal Tendencies einstieg.

Als Produzent war Bruner unter anderem bei Kendrick Lamars Erfolgsalbum „To Pimp A Butterfly“ involviert, als Session-Musiker bei Kali Uchis und Childish Gambino und anderen. Prägend für Thundercats Sound ist sein sechssaitiger Bass, eine MIDI-kompatible Sonderanfertigung.


Thurston Moore

Als Mitgründer der Band Sonic Youth war Thurston Moore eine der Schlüsselfiguren des Noise-Rock. Der US-amerikanische Musiker war Mitglied im No-Wave-Gitarrenorchester von Glenn Branca, bevor er 1981 mit Lee Ranaldo und seiner zukünftigen Ehefrau Kim Gordon Sonic Youth gründete. 2011 brach die Ehe auseinander und die Band löste sich auf. Sei dem Ende von Sonic Youth ist Thurston Moore mal als Solokünstler, mal als Teil seiner neuen Band Chelsea Light Moving aktiv.


Tim Buckley

Kammermusik für Hippies, Drogen beeinflusste Exkursionen in unerhörte Klanggefilde, eine fünfeinhalb Oktaven umfassende Stimme, die das Jazz Magazin Downbeat mit dem Saxophon John Coltranes verglich, metrisch komplexe, modale Songs, die mit Congas, Vibraphone und Feedback ein Jazz-Folk Crossover skizzierten:

Tim Buckley, aktiv in den Jahren 1966-1975, ist das, was man einen Ausnahmekünstler nennen kann. Auf Alben wie „Starsailor“ und „Happy Sad“ vermischte der US-amerikanische Singer-Songwriter Folk und Avantgarde. 1975 starb er an einer Überdosis Heroin. Er war der Vater von Jeff Buckley.


Tim Neuhaus

Tim Neuhaus wurde im Jahr 1979 in Hagen geboren. Seit seinem 16. Lebensjahr komponiert und produziert er seine eigene Musik. Nach seinem Musikstudium mit Schwerpunkt Schlagzeug, spielte unter anderem für die Blue Man Group in Berlin und London und wirkte nicht nur als Schlagzeuger der Liveband, sondern auch als Komponist an den Alben Cluesos mit. Nebenbei veröffentlicht Tim Neuhaus seit 2005 auch seine eigene Musik, zuletzt erschien das Album „Pose I+II“ im September 2017.


Tindersticks

Tindersticks sind eine britische Band aus dem englischen Nottingham, die 1993 ihr selbstbetiteltes Debüt-Album veröffentlichte. Das Sextett stach damals in der von Britpop und Spätgrunge dominierten Musikwelt mit den orchestralen Arrangements des Multiinstrumentalisten Dickon Hinchliffe und der nasalen Stimme von Stuart A. Staples hervor. Die Texte drehten sich um Stadtmüdigkeit und herbstliche Seelenzustände.

Im Laufe der Jahre entwickelten Tindersticks sich langsam aber stetig. Die Eleganz blieb, aber das musikalische und textliche Setting bewegte sich weg vom rein Geistigen und Ländlichen zu mehr Körperlichkeit und Soul. 2005 lösten sich Tindersticks vorübergehend auf und Sänger Stuart A. Staples widmete sich Solo-Projekten. Drei Jahre später veröffentlichte die zum Trio geschrumpfte Band mit „The Hungry Saw“ ihr Comeback-Album. Die Songs waren weiterhin üppig instrumentiert, klangen jetzt aber direkter und weniger ziseliert.

Ihre elfte LP „No Treasure But Hope“ (2019) setzt die Erkundung innerer und äußerer Landschaften fort. Die Stücke sind sparsamer als in der Vergangenheit, aber dennoch warm instrumentiert.


Tinpan Orange

Tinpan Orange ist eine Indie-Folk Band aus Melbourne an der Südostküste Australiens, die seit 2005 existiert. Emily Lubitz, Sängerin und Gitarristin, gründete Tinpan Orange zusammen mit ihrem Bruder Jesse Lubitz und dem Violinisten Alex Burkoy. Ihre Alben haben die drei MusikerInnen alle ohne Label als Self-Release veröffentlicht. 

Meeresrauschen und Kerzenschein am Abend an der Küste. Am Rücken von der Mittagssonne mit Wärme aufgeladene Steine. So klingt die Musik von Tinpan Orange. Ziemlich soft, oft mit einer Prise Romantik und einem Schuss Melancholie. 

2016 erschien das Album „Love Is A Dog“. Während ihrer Release-Tour waren Tinpan Orange auch zu Gast im ByteFM Magazin, wo die Band exklusiv Ihren Song „Rich Man“ performt hat. Den könnt Ihr hier nachhören. 


Tiny Ruins

Unter dem Alias Tiny Ruins trat die heute in Auckland lebende Britin Hollie Fullbrook erstmals 2009 auf, damals noch solo. Über die Jahre schlossen sich ihr drei Herren an: Cass Basil am Bass, Alex Freer am Schlagzeug und Tom Healy an der E-Gitarre. Seither manövrieren sich Tiny Ruins durch eine Klangwelt aus Indie, Folk und Blues und kreieren dabei ihren ganz eigenen vergeisterten Sound.

 


Tipps für Wilhelm & Barbara Greshake

Tipps für Wilhelm nennt sich die Truppe um Leadsänger Guillermo Morales. Die fünf Freunde aus Berlin machen gefühlvollen Indie Pop und sind nach ihrem ersten Album „Hornissen“ aus dem Jahr 2014 und einer Tour durch Deutschland und die Schweiz nun zurück für neue Projekte.

Die gebürtige Nodrhein-Westfälin Barbara Greshake steht dagegen meistens mit nichts weiter als ihrer mal kraftvollen, mal zarten Stimme und einer begleitenden Gitarre auf der Bühne. Nach jahrelangem Studium des Gesangs und des Klaviers, macht auch Barbara Greshake heute deutschsprachigen Indie-Pop.

 


Tirzah

Die britische Künstlerin Tirzah arbeitet an der Schnittstelle zwischen gefühlvollem Post-R&B und basslastiger Club-Musik. Die Musikerin aus Essex war bisher aus Zusammenarbeiten mit Mica Levi alias Micachu And The Shapes bekannt. Auf früheren Kollaborationsongs konzentrierten sich die beiden dabei oft auf tanzbare Strukturen und einen überraschend eingängigen Gesang von Tirzah (z.B. auf „Make It Up“ oder „I’m Not Dancing“). Mica Levi produziert auch „Devotion“, das Debütalbum von Tirzah.


Toby Goodshank

Toby Goodshank ist ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist, der seit der Veröffentlichung des ersten und einzigen Studioalbums der Band The Moldy Peaches im Jahr 2001 überwiegend als bildender Künstler und Solomusiker tätig ist.

Sozialisiert in der New Yorker Anti-Folk-Szene der frühen Nullerjahre, zeichnet das Schaffen von Toby Goodshank eine szenetypische „Do-It-Yourself“-Attitüde aus. Neben der Produktion, Pressung und Distribution seiner Alben ist er auch für die Gestaltung der Platten-Cover selbst verantwortlich. In seinen Songs begleitet er sich selbst meist mit der Gitarre. Im Mittelpunkt stehen dabei die meist humorvollen und vulgären Texte, die von Anspielungen und Wortspielereien zehren. Instrumental deckt Toby Goodshank eine Spannbreite ab, die von Folk über Rock und Punk bis hin zu Rap reicht.

Im Jahr 2019 erschien ein Remaster seines „Untitled“-Albums aus dem Jahr 2009. Wie auch das Album tragen die stilistisch vielfältigen Songs darauf keine Titel. Zu der Compilation „I Killed The Monster – 21 Artists Perform The Songs Of Daniel Johnston” (2006) steuerte er eine Cover-Version des Songs „Now“ bei.


Tocotronic

Tocotronic sind eine überwiegend in Berlin ansässige Rockgruppe, die 1993 in Hamburg von Dirk von Lowtzow (Gitarre, Gesang), Jan Müller (Bass) und Arne Zank (Schlagzeug) gegründet wurde. Seit 2004 ist Gitarrist Rick McPhail Teil der Band.

In ihrer Frühphase veröffentlichten Tocotronic auf dem Hamburger Indie-Label L'Age d'Or, wo 1995 das Debüt-Album „Digital Ist Besser“ erschien, das, obwohl es als einziges Album der Band kein Charterfolg war, prägend für eine Generation junger Musiker wurde. Der von amerikanischen Punk-Bands beeinflusste Lo-Fi-Sound und die für deutschsprachige Texte ungewöhnliche Sprachästhetik boten Identifikations- und Nachahmungspotential. Tocotronic wurden zur erfolgreichsten Band unter den KünstlerInnen, die in der zweiten Hälfte der 90er unter dem Buzzword „Hamburger Schule“ subsummiert wurden.

Ab 1997 wurde die Produktion opulenter und experimenteller, wodurch die Band künstlerische Stagnation zu vermeiden trachtet. Nach dem von Tobias Levin produzierten selbstbetitelten Opus Magnum von 2002 ließ die Band alle weiteren Alben von Moses Schneider produzieren. Trotz einer Vorliebe für Rocksounds ist die Band bemüht, Rockismen und mit ihnen assoziierte Männlichkeitsbilder zu vermeiden.


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