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Haircut One Hundred

Haircut One Hundred waren eine britische Funk- und Pop-Band, die 1980 um den Frontmann, Sänger und Gitarristen Nick Heyward gegründet wurde. Weitere Mitglieder waren Les Nemes (Bass), Patrick Hunt und Blair Cunningham (Schlagzeug), Graham Jones (Gitarre), Phil Smith (Saxophon), Marc Fox (Percussion, Gesang). Die Band veröffentlichte zwei Alben zwischen 1982 und 1984 und hatte zahlreiche Hit-Singles. Erfolgreich war die Band vor allem 1981 und 1982 in Großbritannien, wo alle Singles und das Debüt-Album „Pelican West“ die Top Ten erreichten.

Nachdem Heyward und Nemes seit 1977 gemeinsam in verschiedenen Gruppen aktiv waren, gründeten sie 1980 Haircut One Hundred. Nach Demo-Aufnahmen und ersten Konzerten unterschrieb die Band 1981 bei Arista, wo im selben Jahr die Single „Favourite Shirts (Boy Meets Girl)“ erschien und Platz 4 in den Charts erreichte. Nach mehreren Hits und dem erfolgreichen Debüt-Album stieg Heyward aufgrund des Erfolgsdrucks aus; Fox übernahm die Sängerrolle.

Das zweite Album „Paint And Paint“ wandte sich vom funky Sound der Anfangstage ab und konnte den früheren Erfolg nicht wiederholen. Haircut One Hundred lösten sich auf, während Heyward ab 1983 eine erfolgreiche Solokarriere verfolgte.


Half Girl

Die Berliner Band Half Girl setzt sich aus Julie Miess, Gwendolin Tägert, Vera Kropf und Anna Leena Lutz zusammwn und wird oft als All-Girl-Super-Group betitelt. Die Mädels von Half Girl haben bereits vorher in anderen Bands Erfahrungen gesammelt (u.a. Die Heiterkeit und Mondo Fumatore).

Am 9. September 2016 erschien ihr Debütalbum "All Tomorrow's Monsters". Darauf verbinden Half Girl krachenden, rauhen Garage-Sound mit eingängigen und schönklingenden Melodien, welche genauso gut den 60ern ensprungen sein könnten. Gesunden wird sowohl auf Englisch als auch Deutsch.

 

 

 

 


Half Japanese

Seit über 40 Jahren liefert die Band Half Japanese zuverlässig Rocknummern im Lo-Fi-Gewand, in denen die Gitarre stets ungestimmt daherkommt. Während ihrer langen Bandgeschichte haben sie schon mit diversen KünstlerInnen zusammengearbeitet, wie beispielsweise Yo La Tengo, Sonic Youth oder Nirvana, mit denen sie auch 1993 auf Tour gingen. Bis heute sind Half Japanese ihrem charmant-verschrobenem Stil treu geblieben und veröffentlichen Anfang 2019 ihr 20. Studioalbum.


Hand Habits

Hand Habits ist das Solo-Projekt der New Yorker Folk-Pop-Musikerin Meg Duffy. Als Hand Habits veröffentlicht die Sängerin und Gitarristin seit 2012; 2017 wurde sie fester Teil der Band von Folk-Rock-Künstler Kevin Morby und veröffentlichte im selben Jahr ihr erstes eigenes Album. Als Session-Musikerin arbeitete sie unter anderem mit The War On Drugs und Weyes Blood.

Als Teenager begann Duffy, Gitarre zu spielen. Charakteristisch für den Sound von Hand Habits sind sind zurückgenommene, aber detaillierte Arrangements, in denen Folk und Westcoast-Pop der mittleren 1970er-Jahre widerhallen. Ihr Debüt-Album „Wildly Idle (Humble Before the Void)“ nahm Duffy im Alleingang in ihrem Wohnzimmer auf. Von New York nach Los Angeles, dem Ursprungsort vieler klangästhetischer Vorbilder, zog die Künstlerin, um in Kevin Morbys Band zu spielen. Seither ist sie dessen feste Live-Gitarristin; auf einer Studio-Aufnahme Morbys ist sie erstmals 2017 auf dem Album „City Music“ zu hören. Duffy ist auch als Slide-Gitarristin gefragt und spielte in dieser Funktion auf The War On Drugs' Erfolgsalbum „A Deeper Understanding“ und der LP „Front Row Seat to Earth“ von der Künstlerin Weyes Blood.

Als pures Soloprojekt angefangen, wuchs Hand Habits zu einer vollen Band an, wobei Meg Duffy das einzige stetige Mitglied ist. 2019 brachte das Indie-Label Saddle Creek den zweiten Langspieler „Placeholder“ heraus.


Hannah Epperson

Hannah Epperson ist eine Geigerin, die in Kanada aufgewachsen ist und in New York lebt.

Sie verbindet in ihren Kompositionen Klassik und Elektronik, wie etwa Poppy Ackroyd oder Nils Frahm. Ihre Violine und live gespielte elektronische Effekte sind zwei Konstanten neben Hannah Eppersons leisen, klaren Gesang.

Das Konzept ihres Debütalbums „Upsweep“ (2016) war es, die Songs ihrer ersten EP noch einmal in zwei Versionen aufzunehmen - einmal als reduzierte Neo-Klassik-Versionen und ein weiteres Mal als dynamisch-poppige Nummern. Dabei haben die mit dem Alter Ego „Iris“ gekennzeichneten Stücke einen klassischen Ansatz, die „Amelia“ genannten spiegeln die progressivere Seite von Hannah Epperson wider.

Diese Idee wurde auf ihrem zweiten Album „Slowdown“ fortgeführt.

Hannah Epperson ist außerdem im kanadischen Ultimate-Frisbee-Team und belegte bei den Weltmeisterschaften 2017 den zweiten Platz.


Hater

Hater trotzen der Negativität ihres Bandnamens mit zuckersüßem Dream-Pop: Mit in massenhaft Echo getränkten Gitarren-Wänden, melodischen Bassläufen und der sehnsüchtigen Stimme von Sängerin Caroline Landahl stellen sie sich mühelos neben Genregrößen wie Galaxy 500, den frühen My Bloody Valentine und The Radio Dept. Letztere haben Haters großes Potential bereits erkannt und das schwedische Quartett als Support für ihre letzte Tournee eingespannt.


Hearts Hearts

Die Vorgeschichte von Hearts Hearts beginnt mit klassischer Singer-/Songwriter-Musik. David Österle (Gesang) und Daniel Hämmerle (Gitarre), zwei Universitätsfreunde aus Wien, machen seit 2010 zusammen Musik. 2012 kamen dann Elektroproduzent Peter Paul Aufreiter und Johannes Mandorfer am Schlagzeug dazu und die Band Hearts Hearts war gegründet. Der Sound wurde sehr viel elektronischer und entwickelte sich in die Indie-Pop und Art-Rock Richtung. Ihr erstes Album "Young" erschien 2015, mit "Goods / Gods“ haben sie im Frühjahr 2018 den Nachfolger nachgelegt.


Die Heiterkeit

Die Heiterkeit wurde 2010 in Hamburg von Stella Sommer (Gesang, Gitarre), Rabea Erradi (Gesang, Bass) und Stefanie Hochmuth (Schlagzeug) gegründet. Zuerst widmete sich das Trio dem Musikerbe seines Heimatortes. Seit der Veröffentlichung des Debütalbums, „Herz aus Gold“, 2012 erweitert die Band die Hamburger Schule um neue Perspektiven.

Seit 2015 ist Sommer das einzige noch aktive Gründungsmitglied und das Zentrum des Projekts Die Heiterkeit. Mit der Ergänzung von Sonja Deffner (Keyboard) und Philipp Wulf (Schlagzeug), der Hochmuth ablöste, sowie einem Wechsel auf das Label Buback, erkundet sie seit der Veröffentlichung des Albums „Pop & Tod I+II“ (2016) neue Klänge.

Dabei ist das Logo, ein emotionsloser Smiley, das noch vor der Findung des Bandnamens stand, programmatisch. Heiter sind Die Heiterkeit nicht. Dafür herrlich unaufgeregt, lakonisch und vielschichtig.

 


Helmut

Der Wahlberliner Helmut, der eigentlich aus der Provinz Ammensee kommt, macht unaufgeregten Indie-Elektro. Seine Musik klingt, im Gegensatz zu seinem Namen, frisch und ist ein Mix aus geloopten Gitarrenmelodien und einfach gehaltenen Beats. Kombiniert mit seiner ruhigen dunklen Stimme, macht Helmut Musik für Afterhours und Sonnenaufgänge und ist schon auf einigen Festivals und als Vorband von Beirut unterwegs gewesen.


Herbie Hancock

Herbie Hancock (*12. April 1940, als Herbert Jeffrey Hancock) begann seine Karriere als Jazzpianist mit 21 Jahren in der Band des Trompeters Donald Byrd, wurde wenig später von Miles Davis angeheuert und veröffentlichte bereits 1963 sein erstes Album als Bandleader, „Taking Off“. Er ließ sich stilistisch nie festlegen und war immer von künstlerischer Neugier getrieben, was ihn bei Puristen schon früh unbeliebt machte. Einem breiten Publikum sind vor allem seine Kompositionen „Cantaloupe Island“ (1993 von der Band Us3 für ihr Stück „Cantaloop“ gesamplet), „Watermelon Man“ und „Rockit“ bekannt.

Von 1964 bis 1968 spielte Herbie Hancock mit Wayne Shorter (Saxofon), Ron Carter (Bass) und Tony Williams (Schlagzeug) unter Miles Davis. Diese Besetzung ist auch als „Second Great Quintet“ bekannt und gilt vielen als das beste Quintett, dass Davis jemals hatte. Sein herausragendes Album als Bandleader in den frühen Jahren war „Maiden Voyage“ (1965). Im Folgejahr schrieb er den Soundtrack zu Michelangelo Antonionis Filmklassiker „Blow-Up“.

In den 1970ern widmete Herbie Hancock sich mit unterschiedlichen Resultaten zunehmend dem Fusion-Jazz und elektronischen Experimenten. Herausragende Alben dieser Zeit sind „Mwandishi“ (1971), „Crossings“ (1972) und „Head Hunters“ (1973). 1983 hatte Hancock einen weltweiten Charterfolg mit „Rockit“, dass  die in der aufkommenden HipHop-Kultur populäre Technik des Scratchings ausgiebig nutzte.

 


Here Lies Man

Die Musikrichtung Metal mit Afrobeat zu kombinieren erscheint zunächst nach einer schrägen Idee. Als der Gitarrist Marcos Garcia 2017 Here Lies Man gründete, hatte er erkannt, dass beide Stile sich keineswegs ausschließen, sondern sich ähnlicher rhythmisch-repetitiver Motive bedienen. Davor spielte Garcia lange Jahre bei Antibalas, einem New Yorker Kollektiv, die Afrobeat, karibischen Einflüssen, Jazz, Funk und Dub mischen. Bei Here Lies Man bekommt er unter Anderem Unterstützung von Geoff Mann am Schlagzeug, Sohn des Jazz-Flötisten Herbie Mann.

 


Der Herr Polaris

Der Herr Polaris ist ein Singer-Songwriter-Projekt des Augsburgers Bruno Tenschert. Auf sein erstes Soloalbum „Drehen Und Wenden" folgte 2016 „Mehr Innen Als Außen", das unter dem Hamburger Label Grand Hotel van Cleef erschien. Der Herr Polaris alias Tenschert sieht das Musikmachen als eine Art Selbsttheraphie; seine Texte sind voller Melancholie und Sehnsucht, die Musik eher ruhig und schlicht, aber auch komplex, da sich Nuancen und Subtexte erst bei genauem Hinhören entfalten. Poetisch und verträumt kommt Der Herr Polaris daher; große Euphorie und Glückseligkeit sollte man von ihm nicht erwarten.

2017 war Der Herr Polaris zu Gast bei ByteFM.


Herrenmagazin

Herrenmagazin ist eine Rock- und Punkband aus Hamburg, die 2004 gegründet wurde. Seit 2009 besteht sie aus Deniz Jaspersen (Gesang und Gitarre), König Wilhelmsburg (Gitarre), Paul Konopacka (E-Bass und Gesang) und Rasmus Engler (Schlagzeug).

Laut eigenen Angaben gründeten sich Herrenmagazin „in den Wirren des Winters 2004“ unter anderem, um tödlicher Langeweile, Herzbruch und ungerechtfertigtem Alkoholkonsum entgegenzuwirken. 2008 veröffentlichten sie ihr Debütalbum „Atzelgift“. Auf späteren Alben wie dem 2015 erschienenen„Sippenhaft“ fing das Klavier an, in der zuvor sehr gitarrenlastigen Musik von Herrenmagazin, Einzug zu halten. Ein Jahr nach Veröffentlichung kündigte die Band an, auf unbestimmte zu pausieren. Herrenmagazin meldeten sich 2019, zwar zunächst ohne neue Musik aber mit einer Tour zum elfjährigen Jubiläum ihres Debütalbums wieder zurück.

2015 waren Herrenmagazin im ByteFM Magazin zu Gast und haben ihren Song „Ehrenwort“ live gespielt.

 


Hinds

Als sich Hinds 2011 gründeten, hießen sie noch Deers. 2014 musste die Garage-Pop-Band aus Madrid ihren Namen wegen rechtlicher Maßnamen zu Hinds, die weibliche Form von Deer, ändern. Die All-Female-Band setzt sich aus Carlotta Cosials (Gesang, Gitarre), Ana Perrote (Gesang, Gitarre), Ade Martin (Bass) und Amber Grimbergen (Schlagzeug) zusammen. Ihr Debütalbum „Leave Me Alone“ erschien 2016 bestückt mit eingängiger Indiemusik. Doch Hinds gaben sich nicht damit zufrieden fröhliche, sorglose Themenfelder abzugrasen. Mutig und selbstbewusst rasselt der Gesang neben den einprägsamen Gitarrenriffs auf dem Album „I Don‘t Run“ von 2018. Seit 2014 geben Hinds laufend Konzerte auf der ganzen Welt.


Hockey Dad

Hockey Dad ist eine zweiköpfige Rockband aus Windang, Australien. Billy Fleming und Zach Stephenson kennen sich seit dem Kinderalter und spielten beide schon vorher in Bands, bis sie 2013 Hockey Dad gründeten. Die Musik ist stark beeinflusst vom Garage-Rock der 60er-Jahre und dem Punk der 80er und 90er.


Holger Czukay

Holger Czukay wurde am 24. März 1938 in Danzig geboren. Von 1963 – 1966 studierte er an der Musikhochschule Köln unter Stockhausen Komposition, dessen Erfahrung im Bereich elektronischer Avantgarde-Musik den jungen Czukay maßgeblich prägte. Zusammen mit seinem Studienfreund Irmin Schmidt gründete er 1968 die Band Can, deren Line-up mit dem Gitarristen Michael Karoli und dem vom Free-Jazz desillusionierten Schlagzeuger Jaki Liebezeit komplettiert wurde. Sie waren eine der wichtigsten Bands ihrer Generation und maßgeblich an der Entstehung des Kraut-Rock beteiligt.

Czukay verließ Can im Jahr 1977, um sich der Ambient-Musik und seinen Sampling-Experimenten zu widmen. Bis zu seinem Tod am 5. September 2017 arbeitete er mit vielen einflussreichen Künstlern zusammen, unter anderem Japan-Frontmann David Sylvian, Produzenten-Halbgott Brian Eno, dem Trip-Hop-Projekt U.N.K.L.E., den Eurythmics und den NDW-Veteranen Trio.


Horace Silver

Horace Silver (1928 – 2014) war ein US-amerikanischer Jazz-Komponist, -Pianist, Arrangeur und Bandleader. Besonders geschätzt wird der In Norwalk, Connecticut geborene Musiker für seine Verdienste um das Hard-Bop-Genre ab den 1950er-Jahren und gilt als Pionier des Soul-Jazz.

Die früheste musikalische Prägung erfuhr Horace Silver durch Folklore der kapverdischen Inseln, von denen seinen Vater stammte. Als Teenager lernte Silver Klavier und Saxofon; wichtige Einflüsse waren für den angehenden Musiker Nat King Cole oder Thelonious Monk. Der eigene Stil, den Silver herausbildete, war unkonventionell genug, um Wiedererkennungswert zu haben, aber auch hörbar verwurzelt in Gospel und Blues. Im Gegensatz zum in den 1950er-Jahren modischen Bebop waren eingängige Melodien für Silvers Spiel wichtiger als harmonische Komplexität.

Art Blakey und andere heute legendäre Jazz-Musiker waren Weggefährten von Horace Silver, der außerdem maßgeblich den Sound des Labels Blue Note prägte, auf dem er von 1952 bis 1980 veröffentlichte. Silvers „Song For My Father“ ist ein zentrales Zitat in dem Hit „Rikki Don't Lose That Number“ der Band Steely Dan.


Hot Chip

DIe britischen Indietronica-Nerds Hot Chip sind seit dem Jahr 2000 aktiv, als Sänger und Frontmann Alexis Taylor an der Universität Joe Goddard kennenlernte. Seitdem lässt die zum Quintett gewachsene Band in ihren Songs Electronica auf Funk- und House-Elemente prallen. Ihr eklektischer Sound wird dabei von Taylors Kopfstimmen-Gesang zusammengehalten.

Ihr sechster Langspieler „Why Make Sense?“ war im Mai 2015 Album der Woche bei ByteFM.

Neben seiner Tätigkeit als Frontmann bei Hot Chip ist Alexis Taylor auch alleine aktiv. Anfang 2018 hat er sein viertes Soloalbum „Beautiful Thing“ angekündigt.


How To Dress Well

„Falsetto-cranking Indie-Soul“, „sexual slow-jams from the bottom of a well“ oder „Justin Timberlake durch einen Duschvorhang“ – was wurden nicht schon alles für Bezeichnungen für die Musik von Tom Krell alias How To Dress Well gefunden. Der New Yorker Singer-Songwriter macht es einem mit seinem diffushalligen R’n’B-lastigen Sound aber auch nicht einfach. Im musikalischem Brunnen von How To Dress Well reflektiert nichts ungebrochen, der Sound stößt sich an den vielen Samples, an der Übersteuerung, wird dumpf und steigt geheimnisvoll wieder empor.


Hugh Masekela

Hugh Masekela war ein 1939 geborener südafrikanischer Jazzmusiker und mehrfach für einen Grammy nominiert. Der Flügelhornist, Trompeter und Kornettist erreichte Bekanntheit im US-amerikanischen Exil

Musikalisch im Jazz beheimatet, verdankt Hugh Masekela seinen Ruhm vor allem seinen von Tanz- und Popmusik beeinflussten Alben, die er in den Vereinigten Staaten aufnahm, nachdem er 1960 Südafrika und dessen Apartheid-Regime den Rücken gekehrt hatte. In den USA heiratete er 1964 die ebenfalls aus Südafrika stammende Sängerin Miriam Makeba, mit der er später noch zusammenarbeite, auch wenn die Ehe nach zwei Jahren geschieden wurde.

Neben seinen von Soul-Jazz, Fusion und Afrobeat inspirierten Alben unter eigenem Namen war Masekela ein gefragter Session-Musiker und ist auf unter anderem zu hören auf Alben von The Byrds und Paul Simon. Sein einziger US-Nummer-Eins-Hit war der internationale Millionen-Seller "Grazing In The Grass" im Jahre 1968.

Er starb am 23. Januar 2018 in Johannesburg, Südafrika.


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