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Zebra Katz

Zebra Katz ist der Künstlername von Ojay Morgan, einem US-amerikanischen Rapper und Produzent aus New York City, der im Jahr 2012 seine erste EP „Winter Titty“ veröffentlichte.

Morgan, der vor seiner musikalischen Karriere Teil des Performance-Kollektivs „Moor Contradictions“ war, kreierte den Charakter Zebra Katz während seines Kunststudiums. Seit 2012 veröffentlicht der Musiker unter diesem Pseudonym experimentelle Hip-Hop-Tracks mit Einflüssen aus unter anderem Minimal und Darkwave. Über Zebra Katz sagt er, er habe „einen starken, schwarzen, queeren und männlichen Charakter erschaffen und das musste passieren, denn das sieht man nicht sehr oft, besonders im Hip-Hop“. Sein Song „Ima Read“ – eine Hommage an die queere New Yorker Drag-Ballroom-Szene – wurde zu einem Hit, nachdem der erfolgreiche Modedesigner Rick Owens ihn 2012 für seine Show bei der Paris Fashion Week nutzte. Der Track wurde seither mehrfach geremixt, unter anderem von Tricky, Busta Rhymes und Azealia Banks.

2017 nahm Zebra Katz zusammen mit Gorillaz und dem House-Pionier Jamie Principle den Track „Sex Murder Party“ auf, der auf „Humanz“, dem fünften Studioalbum von Gorillaz, erschien.


Zimt

Das Trio Zimt wurde im Jahr 2015 in Augsburg gegründet. Ihr minimalistischer Post-Punk-Sound kommt fast komplett ohne Gitarren aus, und erinnert dabei an die Indie-Pop-Legenden Young Marble Giants oder die NDW-Urgesteine Trio. Ihr Debütalbum „Glückstiraden" aus dem Jahr 2017 wurde von Zwanie Johnson aufgenommen.


Zoë Keating

Zoë Keating wurde am 2. Februar 1972 in Kanada geboren. Die Cellistin und Neoklassik-Komponistin hat bisher zwei Soloalben veröffentlicht. Ansonsten wirkte sie an zahlreichen Soundtracks („The Returned", „Elementary", „Breaking Bad") und Amanda Palmers Debütalbum „Who Killed Amandy Palmer" mit.


Zola Jesus

Zola Jesus alias Nika Roza Danilova wurde am 11. April 1989 im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona geboren. Seit dem Jahr 2008 ist sie unter dem Namen Zola Jesus aktiv. Zu ihren großen Einflüssen zählen Joy Division und The Residents, aber auch Schopenhauer, Nietzsche oder Dostojewski – was ihrer Musik deutlich anzuhören ist.

Mittlerweile hat sie fünf Alben auf dem Label Sacred Bones Records veröffentlicht und kann zahlreiche Kollaborationen mit anderen Größen der internationalen Pop-Avantgarde (unter anderem mit Karin Dreijer Andersson, ehemals The Knife, oder Jamie Stewart von Xiu Xiu) vorweisen. Nicht zuletzt dadurch hat sich ihr pathosgeladener Goth-Pop auch anderen musikalischen Stilen geöffnet.


Zoot Woman

Zoot Woman heißt das 1995 gegründete Bandprojekt von Stuart Price und den Brüdern Adam und Johnny Blake. Bis zum Debütalbum „Living in a Magazine“ vergingen allerdings sechs Jahre, da Stuart Price noch mit seinem Nebenprojekt „Les Rythmes Digitales“ aktiv war.  Während sie sich im Debüt unverkennbar an Vorbildern wie New Order oder Human League orientierten, reduzierten Zoot Woman auf dem vielbeachteten, selbst betitelten Zweitling 2003 die Synthieflächen und fanden zu ihrem eigenen Stil. Nach dieser Platte wurden auch Madonna oder die Pet Shop Boys auf den Sound der Band aufmerksam und engagierten Stuart Price als Produzenten. 2017 erschien mit „Absence“ das fünfte Studioalbum der Band, auf dem Kylie Minogue einen Gesangspart übernimmt.


Zwanie Jonson

Zwanie Johnson – mit bürgerlichem Namen Christoph Kähler – saß schon jahrzehntelang für Gruppen wie Fettes Brot, Fink und die Fantastischen Vier am Schlagzeug, ehe er damit anfing, seine eigenen Songs zu veröffentlichen. Im Juli 2018 war seine Westcoast-Pop-Platte „Eleven Songs For A Girl" (Staatsakt) ByteFM Album der Woche.


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