Ali Farka Touré

Ali Farka Touré Ali Farka Touré (links) auf dem Cover seines Albums „Talking Timbuktu“ mit Ry Cooder

Ali Farka Touré (Ali Ibrahim Touré, 31. Oktober 1939 – 6. März 2006) war ein Sänger und Musiker aus Mali. Mit seiner Mischung aus traditioneller Musik seines Heimatlandes und Blues US-amerikanischer Prägung galt er als Pionier des Desert Blues und wurde er zu einem der weltweit bekanntesten afrikanischen Musiker.

Touré wuchs am Ufer des Flusses Niger auf. Als Mitglied einer höhergestellten gesellschaftlichen Kaste war ihm das Musizieren untersagt und so baute er sich mit elf Jahren seine erste Gurkel, eine einsaitige Gitarre, selbst. Er brachte sich das spielen diverse Instrumente selbst bei und übertrug seine Technik später auf andere Instrumente. In den 1960ern begann er, öffentlich zu spielen und trat erstmals im Ausland auf. Sein Debütalbum „Ali Touré Farka” erschien 1976.

Seinen global größten Erfolg hatte Touré mit dem Album „Talking Timbuktu”, dass er 1993 mit dem US-amerikanischen Gitarristen Ry Cooder aufnahm. Touré verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in dem kleinen Ort Niafunké in dem 1999 auch das gleichnamige Album eingespielt wurde. In den frühen 2000ern zog Touré sich aus dem Musikgeschäft zurück und widmete sich dem Reisanbau und der Lokalpolitik. In den letzten zwei Jahren vor seinem Tod war Touré wieder als Musiker unterwegs. Er starb mit 66 Jahren an Knochenkrebs. Noch kurz vor seinem Tod wirkte er mit am Debütalbum seines Sohnes Vieux Farka Touré.



Ali Farka Touré im Programm von ByteFM:

„Ali“: Albumankündigung von Khruangbin & Vieux Farka Touré

Von ByteFM Redaktion
(28.07.2022)
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„Ali“: Albumankündigung von Khruangbin & Vieux Farka Touré
Pflegen das musikalische Vermächtnis von Ali Farka Touré: Khruangbin & Vieux Farka Touré (Fotos: Rob Williamson / Riot Muse / Donavon Smallwood / Kiss Diawara) Khruangbin und Vieux Farka Touré haben ein gemeinsames Album mit dem Titel „Ali“ angekündigt. Benannt ist es nach Ali Farka Touré, Vieux Farka Tourés Vater, dessen Leben und Werk auf der Platte im Vordergrund steht. Mit der Ankündigung ist auch die Lead-Single „Savanne“ erschienen, der Opener des acht Stücke umfassenden Longplayers. // In der Musik von Ali Farka Touré mischten sich traditionelle malische Musikstile mit Blues-Elementen zum Genre „Wüstenblues“. Der Musiker starb 2006 in der malischen Hauptstadt Bamako und gilt als einer der besten Gitarristen aller Zeiten. Man hoffe, „dass diese Zusammenarbeit mehr Menschen über sein musikalisches Vermächtnis aufklärt“, so das Trio aus Texas.

Ali Farka Touré wäre am 31. Oktober 75 geworden

Von ByteFM Redaktion
(31.10.2014)
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Ali Farka Touré wäre am 31. Oktober 75 geworden
Ali Farka Touré (Foto: Nonesuch) Djerkel, Njarka und Ngoni waren die Instrumente, mit denen Ali Farka Touré aufwuchs. Als Kind sah er den Spielern dieser traditionellen, malaisischen Saiteninstrumente mit großer Faszination zu. In der Zeit, in der Touré in Mali aufwuchs – in den 40er und 50er Jahren – war es nicht üblich, dass man ein Instrument lernte, wenn das in der eigenen Familie keine Tradition hatte. Touré tat es trotzdem und ist heute einer der berühmtesten Musiker aus Mali. Ali Farka Touré spielte den Blues. Es überraschte ihn, wie er bei US-amerikanischen Musikern wie Otis Redding, Albert King und John Lee Hooker die Wurzeln der Musik seines Landes wiedererkannte. Insbesondere mit Letzterem wurde Touré von der internationalen Presse oft verglichen. Die Scorsese-Dokumentation „Feel Like Going Home“, in der der Musiker viel zu Wort kommt, spürt dieser Verbindung nach. Eine schulische Ausbildung genoss Ali Farka Touré nicht. Er arbeitete mit seiner Familie auf dem Feld, nahm weitere Jobs an und lernte nebenher viele Instrumente, darunter die Ngoni und Njarka, aber auch Schlagzeug und später die Gitarre. Touré konnte außerdem in mindestens sieben Sprachen singen. Die ersten eigenen Aufnahmen machte er in Bamako, wo er in den 60ern und 70ern lebte und beim Radio arbeitete. // Für „Talking Timbuktu“, ein gemeinsames Album mit Ry Cooder, gewann Touré 1994 einen Grammy. Gut zehn Jahre später erhielt er für „In The Heart Of The Moon“, eine Kollaboration mit Toumani Diabaté, zum zweiten Mal diese Auszeichnung. Zu der Zeit hatte sich der Musiker schon in seinen Heimatort Niafunké zurückgezogen, wo er eine Farm betrieb und die Position des Bürgermeisters innehatte. Am 7. März 2006 starb Ali Farka Touré in Niafunké, er wurde 66 Jahre alt.

„Tongo Barra“: Khruangbin treffen auf Desert-Blues-Musiker Vieux Farka Touré

Von ByteFM Redaktion
(05.09.2022)
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„Tongo Barra“: Khruangbin treffen auf Desert-Blues-Musiker Vieux Farka Touré
Unser heutiger Track des Tages „Tongo Barra“ ist die zweite Single aus dem gemeinsamen Album von Vieux Farka Touré und Khruangbin. Während das coole US-Trio Khruangbin vielen unser Hörer*innen bekannt sein dürfte, erfährt Tourés Musikstil erst seit Kurzem internationale Aufmerksamkeit. Diese Musik ist der Blues, und zwar in seiner nord-, bzw. westafrikanischen Ausformung, die man oft als „Desert-Blues“ bezeichnet. Einer der einflussreichsten Musiker dieses Genres war der 2006 gestorbene malische Sänger und Musiker Ali Farka Touré. Unter anderem bezeichnet man ihn als „afrikanischen John Lee Hooker“ oder „König des Wüsten-Blues“. Auch im internationalen Blues galt er als einer der wichtigsten Gitarristen und arbeitete unter anderem mit Ry Cooder und Taj Mahal zusammen. Mittlerweile gehört neben Bands wie Songhoy Blues oder Imarhan auch Tourés Sohn Vieux zu den wichtigen aktuellen Protagonisten.

Navigator

Celebrating The African Year, Pt.6: Mali

(20.09.2010 / 19:00 Uhr)
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Navigator - Celebrating The African Year, Pt.6: Mali
Stopps im Bahnhofsbüffet von Bamako bei den Ambassadeurs du Motel und anderen legendären Formationen der frühen Indépendance sind eingeplant, alte Barden wie AlI Farka Touré und Boubacar Traoré werden besucht, ebenso kammermusikalische Koraklänge vorgestellt. Neuerscheinungen von der Griotte Bako Dagnon, dem Rap-Trio Smod und Ali Farkas Sohn Vieux komplettieren die Reise durch den Sahel.

AfroHeat

Amazonen und alte Kamellen

(04.02.2020 / 18:00 Uhr)
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Ein klangtechnisch aufgearbeitetes altes Album von Ali Farka Touré, dem vor 14 Jahren verstorbenen großartigen Sänger aus dem Norden des bewohnbaren Teils von Mali am Rand der Sahara, findet auch mehrmals den Weg in die Sendung. Zusammen mit Ali reisen wir nach Kinshasa, der Metropole am Kongo.

In Between Ears

Pieces of Africa

(12.08.2023 / 13:00 Uhr)
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Baaba Maal, Ali Farka Touré und Mory Kant.

Trop It (Like It's Hot)

Neuer Stoff

(29.10.2022 / 18:00 Uhr)
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Heute mit Anadolu-Rock von Altin Gün und Gaye Su Akyol, mit einer Hommage von Ali Farka Touré durch seinen Sohn Vieux und der Band Khruangin, mit kubanisch-ghanaischer Musik produziert von Guts, neuem Stoff von Batida und Tiken Jah Fakoly sowie einem Ausflug in das Elektro-Argentinien der 80er-Jahre.

ByteFM Magazin

mit Stefanie Groth

(31.10.2014 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - mit Stefanie Groth
Außerdem erinnert Stefanie Groth an Ali Farka Touré, der heute 75 Jahre alt geworden wäre.

Kämpferischer Tuareg-Rock: „Aitma“ von Bombino

Von ByteFM Redaktion
(11.07.2023)
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Kämpferischer Tuareg-Rock: „Aitma“ von Bombino
Mit der Single „Aitma“ kündigt der nigrische Sänger und Gitarrist Bombino sein neues Album an. Zuletzt veröffentlichte der Tuareg-Rock-Künstler im Jahr 2018 seinen Grammy-nominierten Longplayer „Deran“. Sein virtuoses Lead-Gitarrenspiel brachte ihm damals den Beinamen „The Sultan Of Shred“ ein. Doch auch wenn Omara Moctar alias Bombino mitunter ähnlich viele Töne pro Sekunde wie ein anderer großer Tuareg-Guitarrero, Mdou Moctar, klingt er erheblich weniger brachial als sein Namensvetter. Während Mdou als größten Einfluss Eddie van Halen angibt, inspieren Omaras Songs eher Jimi Hendrix oder Desert-Blues-Legende Ali Farka Touré. So lebt Bombinos Sound vor allem vom lebhaften Groove, den sein Gitarrenspiel befeuert. Anfang der 2010er-Jahre nahm Moctars Karriere auch international an Fahrt auf und führte zu Kooperationen unter anderem mit Dan Auerbach von The Black Keys oder David Longstreth von Dirty Projectors.

Trop It (Like It's Hot)

(18.06.2016 / 18:00 Uhr)
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Heute unter anderem mit Musik zum 10. Todestag von Ali Farka Touré.

ByteFM Mixtape

art Mixtape: Mali Music

(22.09.2017 / 12:00 Uhr)
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art-Redakteur Ralf Schlüter spielt Musik vom Künstlern wie Ali Farka Touré, Toumani Diabaté, Fatoumata Diawara, Oumou Sangaré, Tinariwen, Imarhan und vielen anderen. Auch John Lee Hooker und James Brown treten auf, quasi als Gäste.

art Mixtape

Mali Music

(22.09.2017 / 12:00 Uhr)
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art-Redakteur Ralf Schlüter spielt Musik vom Künstlern wie Ali Farka Touré, Toumani Diabaté, Fatoumata Diawara, Oumou Sangaré, Tinariwen, Imarhan und vielen anderen. Auch John Lee Hooker und James Brown treten auf, quasi als Gäste.

„Arghane Manine“: Tinariwen veröffentlichen ein frühes Tape neu

Von ByteFM Redaktion
(14.11.2022)
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„Arghane Manine“: Tinariwen veröffentlichen ein frühes Tape neu
Mit dem Stück „Arghane Manine“ beschloss die malische Tuareg-Blues-Gruppe Tinariwen 1992 ihr Album „Kel Tinariwen“. Mittlerweile ist das Kollektiv, das in sich laufend verändernden Besetzungen auftritt, eine feste Größe. Denn mit der Massenverfügbarkeit des Internets ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein weltweites Interesse am sogenannten „Wüsten-Blues“ entstanden. Doch 1992 beschränkte sich die Popularität dieser Musik überwiegend auf Nord- und Westafrika. Eine Ausnahme bildete Ali Farka Touré, der „afrikanische John Lee Hooker“, der schon 1994 mit dem US-Amerikaner Ry Cooder ein Album aufnahm. Doch davon abgesehen fand die „Assouf“ genannte Verschmelzung lokaler Stile mit Rock und Blues auf der internationalen Bühne kaum statt.

In Between Ears

Extra

(08.06.2013 / 10:00 Uhr)
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Ali Farka Touré & Toumani Diabaté, Luka Bloom, Tord Gustavsen Ensemble, Solveig Slettahjell, Al Di Meola,

In Between Ears

Zwischenstopp: Niederlande, Dänemark, Mali, Algerien und Österreich

(12.10.2019 / 13:00 Uhr)
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Afro-Pop servieren heute die bereits verstorbenen Musiker Ali Farka Touré und Rachid Taha. Ein Quartett um den Mundharmonikaspieler und Komponisten Hendrik Meurkens schwelgt in ungewöhnlicher Besetzung (Mundharmonika, Hammond B-3, Gitarre und Schlagzeug im Jazz).


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