Alison Statton

Alison Statton Alison Statton war Teil von Young Marble Giants und hat seither in verschiedenen Konstellationen Musik veröffentlicht (Foto: Jos van Vliet)

Alison Statton ist eine britische Sängerin. Sie wurde im März 1958 der walisischen Stadt Cardiff geboren und ist vor allem für ihr Werk mit der Band Young Marble Giants bekannt. Nach der Auflösung der Band nach einem einzigen Album war sie Teil der kurzlebigen Band Weekend und hat mit verschiedenen Musikern Alben veröffentlicht. Ihr charakteristischer kühler und ausdrucksloser Gesang ist unter anderem von Spephin Merritt (The Magnetic Fields) und der Band Belle And Sebastian als Einfluss genannt worden.

1978 gründete Alison Statton mit den Brüdern Stuart und Philip Moxham sowie Peter Joyce (dessen selbstgebauter Drumcomputer länger in der Band blieb als er selbst) die Band Young Marble Giants. Obwohl die Gruppe sich nach ihrem 1980er Debütalbum „Colossal Youth“ auflöste, gilt es als wichtiges Dokument der Post-Punk-Ära und musikalisch als einflussreich. Durch seinen klaren Sound, einen radikalen Minimalismus und die Abwesenheit von Rock-Klischees sowie jedweder Emotionalität wurde das Werk zum Klassiker. Erschienen ist es bei dem Label Rough Trade, das auf die Band aufmerksam wurde durch deren Beitrag zu der Compilation „Is The War Over?“ des Labels Z Block. Mit dessen Betreiber Mark „Spike“ Williams gründete Statton 1981 die von Latin-Jazz beeinflusste Band Weekend.

Nach der Auflösung von Weekend im Jahr 1983 – wieder nach nur einem regulären Abum („Le Varieté“) – veröffentlichte Alison Statton zwei Alben mit Ian Devine, der zuvor bei der Band Ludus gespielt hatte (1988 und 1990). In den 1990ern arbeitete Statton erneut mit Mark Williams, mit dem die als Duo „Statton & Spike“ vier Alben aufnahm. Nach über 20-jähriger Pause folgte 2018 ein fünftes namens „Bimini Twist“.

[Foto: Jos van Vliet, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons]



Alison Statton im Programm von ByteFM:


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