Yes

Yes Yes (Bandlogo auf dem Albumcover „The Story Of Relayer“)

Yes sind eine britische Progrockband, die 1968 von Sänger Jon Anderson (*25. Oktober 1944), dem Bassisten Chris Squire (4. März 1948 – 27. Juni 2015), Peter Banks (*15. Juli 1947, Gitarre), Keyboarder Tony Kaye (*11. Januar 1945 als Anthony John Selvidge) und dem Schlagzeuger Bill Bruford (*17. Mai 1949) in London gegründet wurde. Ihren größten Hit hatten sie 1983 mit dem Song „Owner Of A Lonely Heart”.

Das 1969 erschienene selbstbetitelte Debütalbum bestand noch aus strukturell verhältnismäßig konventionellen Songs, die auf ungewohnte, abenteuerlustige Weise mit Anleihen an Jazz und Klassik interpretiert wurden. Im Laufe der 1970er – vor allem, nachdem Tony Kaye durch Rick Wakeman und Peter Banks durch Steve Howe ersetzt wurden – wurden Yes zum Inbegriff für die genretypischen Exzesse. Die Songs überschritten oftmal die 20-Minuten-Marke, die Alben wurden mit Konzepten überladen und die Musiker zeigten in ausgedehnten Instrumentalpassagen, wie gut sie ihre Instrumente beherrschten. Die bekanntesten Alben dieser Periode sind „Fragile” (1971) und „Close To The Edge” (1972).

1980 verließen Wakeman und Anderson die Band. Ersetzt wurden sie von Trevor Horn (später Produzent von ABC und Frankie Goes To Hollywood) und Geoff Downes, die im Vorjahr als The Buggles den Hit „Video Killed The Radio Star" hatten. Die Musik wurde unter ihrem Einfluss etwas fokussierter und die Songs kürzer. Der Trend setzte sich auf dem von Horn produzierten 1983er Album „90125” fort. Als Gitarrist war jetzt der Südafrikaner Trevor Rabin dabei, an den Keyboards saß wieder Gründungsmitglied Tony Kaye. Der neue, poppige Sound bescherte der Band die Hits „Owner Of A Lonely Heart” und „Leave It”. Kommerziell schaffte die Band es danach nicht mehr, daran anzuknüpfen und die Tage ausufernder Prog-Kompositionen waren gezählt. Dennoch macht die Band – zum Teil gleichzeitig – in verschiedenen Besetzungen weiter.



Yes im Programm von ByteFM:

ByteFM Jahrescharts 2016

(26.12.2016)
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ByteFM Jahrescharts 2016
Trettmann - KK1, KK2 & KK3 5. Drake - Views 6. Isaiah Rashad - The Sun’s Tirade 7. NxWorries - Yes Lawd! 8. Nicolas Jaar - Sirens 9. Weval - Weval 10. A Tribe Called Quest - We Got It From Here… Thank You 4 Your Service. // Markus Ortmanns (Knuspern) Alben (alphabetisch): Almyrkvi – Pupil Of The Searing Maelstrom Beyoncé – Lemonade Cobalt – Slow Forever Ggu:ll – Dwaling Moor Mother – Fetish Bones Nails – You Will Never Be One Of Us NxWorries – Yes Lawd! Oranssi Pazuzu – Värähtelijä Noura Mint Seymali – Arbina Wildernessking – Mystical Future. Songs (alphabetisch): AlunaGeorge – Mean What I Mean Feat. // Danny Brown - Atrocity Exhibition Homeboy Sandman - Kindness For Weakness Mick Jenkins - The Healing Component Kendrick Lamar - untitled unmastered. NxWorries - Yes Lawd! Open Mike Eagle & Paul White - Hella Personal Film Festival Isaiah Rashad - The Sun’s Tirade A Tribe Called Quest - We Got It From Here... // Matthias Westerweller (Hello Mellow Fellow) Alben: The Frightnrs - Nothing More To Say Michael Nau - Mowing V.A. - Sky Girl Andy Shauf - The Party NxWorries - Yes Lawd! Kevin Morby - Singing Saw Mark Pritchard - Under The Sun Soft Hair - Soft Hair Mild High Club - Skiptracing Nap Eyes - Thought Rock Fish Scale.

Trevor Horn wird 70: fünf Hits des Pop-Querdenkers

(15.07.2019)
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Trevor Horn wird 70: fünf Hits des Pop-Querdenkers
August 1981 war es bezeichnenderweise das erste Video, das auf MTV lief. Yes – „Owner Of A Lonely Heart“ (1983) Der Erfolg von „Video Killed The Radio Star“ verleitete ihren Manager Brian Lane dazu, The Buggles mit einem anderen seiner Klienten zu verknüpfen: Yes. Die Prog-Rock-Band hatte kürzlich ihren Sänger und ihren Keyboarder verloren, Horn und Downes schlossen die Lücken. // Das Line-up veröffentlichte 1980 das Album „Drama“ mit Horn als Sänger. Der verließ die Band kurz darauf, um sich auf seine Produzenten-Karriere zu konzentrieren. Yes verloren einen weiteren Sänger, gewannen aber eine Hit-Maschine: Horn produzierte ihr nächstes Album „90125“ – ihre bis dato kommerziell erfolgreichste LP.

The Pointer Sisters – „Yes We Can Can“

(30.11.2018)
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The Pointer Sisters – „Yes We Can Can“
Ihre künstlerische Hochphase waren jedoch die frühen 70er-Jahre, sehr gut nachhörbar auf der von Allen Toussaint geschriebenen Single „Yes We Can Can“: Der Groove ist hart und knochentrocken, die Gitarren sind on point und die Stimmen der Geschwister Anita, Ruth, Bonnie und June Pointer ergänzen sich perfekt zu einem übermächtigen Funk-Chor. // June Pointer, die jüngste der Schwestern, starb am 11. April 2006 an einer Krebserkrankung. Heute wäre sie 65 Jahre alt geworden. „Yes We Can Can“ ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Stürmische Höhen, neblige Tiefen: Kate Bush in sechs Songs

(29.07.2018)
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Stürmische Höhen, neblige Tiefen: Kate Bush in sechs Songs
„The Ninth Wave“ ist der Name dieser siebenteiligen Komposition, die in ihrem Spagat zwischen Komplexität und Eleganz viele Prog-Rock-Meisterwerke erblassen lässt. Im Gegensatz zu ähnlich ambitionierten Bands wie Yes oder Emerson, Lake And Palmer liegt Bushs Fokus nicht auf Virtuosität, sondern auf dem Fluss. Ein fantastisches Beispiel ist „Hello Earth“, der vorletzte Abschnitt der Suite, der im Verlauf seiner sechs Minuten stetig zwischen einer emotionalen Piano-Ballade, Ambient-Streichern und gregorianischem Chroral oszilliert.

Nadine Shah - „Holiday Destination“ (Rezension)

(22.08.2017)
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Nadine Shah - „Holiday Destination“ (Rezension)
Eingangs erwähnter Post-Punk findet sich wohl am prominentesten in der atmosphärisch dichten Single „The Yes Man“ wieder und steht mit seiner Energie für die meisten Stücke des Albums Pate. Der letzte Track „Jolly Sailor“ wird hingegen durch ein bassiges Synth-Ostinato und Shahs andächtigem Gesang getragen und verwebt sich gegen Ende mit einem letzten Gitarrenriff und lässt das Album in fast schon sonniger Stimmung enden.

Yoko Ono wird 80

(18.02.2013)
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© Yoko Ono "Yes, I'm a witch, I'm a bitch and I dont care what you say". Yoko Ono - von den einen wird sie für ihre avangardistische Kunst geliebt, von den anderen für ihren Einfluss auf John Lennon gehasst.

NxWorries - „Yes Lawd!“ (Album der Woche)

(17.10.2016)
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NxWorries - „Yes Lawd!“ (Stones Throw) Veröffentlichung: 21. Oktober 2016 Web: NxWorries auf Facebook Label: Stones Throw Dieses Duo macht Euch ein X für ein O vor, aber böse meint es das nicht. NxWorries haben es trotzdem faustdick hinter den Ohren. // Mit der kratzig-smoothen Single „Link Up“ und einer ersten EP trat das Duo im Februar des letzten Jahres auf den Plan. Jetzt erscheint mit „Yes Lawd!“ das Debütalbum, und zwar auf Stones Throw – einem Label, das für eklektische Spielarten zwischen HipHop und Soul bekannt ist. // Mehr Skizzen als Songs sind das, teilweise werden gänzlich unbearbeitete Cuts eingepflegt, aber so transportiert „Yes Lawd!“ durchweg die Spontaneität und den Enthusiasmus, von dem das Duo im Studio benebelt gewesen sein muss. // Charmante Samples, sanfte Unterwasser-Basslines, ausgedehnte Beats und die locker gecroonten Texte von Anderson .Paak machen gemeinsame Sache und „Yes Lawd!“ zu einer gemütlichen Angelegenheit. Weit gekommen sein, den Moment genießen, das Leben schätzen – hier bewegt sich die Platte von NxWorries thematisch.

Reeperbahn Festival Podcast #4: Say Yes Dog & Sam Vance-Law

(24.05.2019)
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Reeperbahn Festival Podcast #4: Say Yes Dog & Sam Vance-Law
Hat im vergangenen Jahr mit seinem ungewöhnlichen Klassik-Indie-Crossover-Album "Homotopia" von sich reden gemacht: Sam Vance-Law (Foto: J Konrad Schmidt) Zwei Acts, die dieses Jahr auf dem Reeperbahn Festival spielen werden stehen im Mittelpunkt dieses Podcasts: Say Yes Dog aus Berlin erzählen, was sie zuletzt auf dem Reeperbahn Festival erlebt haben. Und Sam Vance-Law spricht über sein Klassik-Indie-Crossover-Album "Homotopia" und gibt Einblicke wie er als klassischer Musiker Pop-Songs schreibt.

Neue Platten: WHY? - "Mumps, etc."

(04.10.2012)
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City Slang 7,8 “When I got better from the mumps / Yes, my swollen nut and neck shrunk”, so heißt uns Yoni Wolf auf dem neuen Album seiner Band WHY? wilkommen. „Mumps, etc.“ ist das inzwischen fünfte Studioalbum der Gruppe um Wolf, und der Rapper kehrt hier zu dem zurück, was er am besten kann: gewitzte Wortspiele, die zwar ernste bis todernste Themen und Sorgen aussprechen, dabei meistens doch ganz gut gelaunt über die Beats hüpfen.

Zum 50. Geburtstag von Shaun Ryder

(23.08.2012)
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Ryder und seine Bandkollegen machten nie einen Hehl aus ihrem exzessiven Drogenkonsum. Bei der Produktion ihres 1992er Albums „Yes Please“ verkauften sie sogar das Studioequipment, um sich weiterhin den Tagesbedarf an Heroin leisten zu können.

15.06.: Jürgen Klinsmann und De-Evolution

(15.06.2010)
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Im deutschen Rolling Stone erzählt er über die Zusammenhänge von Fußball und Musik, den Showanteil im Fußball und seine Lieblingsbands: Yes, Genesis, Beach Boys. Keine Überraschungen. Immer für eine Überraschung gut waren und sind die lustigen Herren von DEVO.

Was ist Musik

King – wo sind deine Leute heute?

(30.03.2008 / 20 Uhr)
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Also ist Scarlett Johannson das zweite Gesicht im „Yes we can“-Video, gleich nach Will.I.am. Der Rapper von den Black Eyed Peas ist der Schöpfer von „Yes we can“ und ein anderes Kaliber als der Rasta-Fundamentalist Cocoa Tea. // Nachdem ich mir eben seine Rede nach Clintons Wahlsieg in New Hampshire angesehen habe, weiß ich auch, warum.“ Will.i.am von den Black Eyed Peas war von der Rede ebenso beeindruckt und hat in einer spontanen Aktion einen Song daraus gebastelt und ins Netz gestellt, dazu gibt es noch ein feines Video mit unter anderem Scarlett Johansson, John Legend, Herbie Hancock, Kareem Abdul Jabbar und Nicole Scherzinger von den Pussy Cat Dolls Yes we can - Will.i.ams Barack Obama Supportsong „Yes we can“ dockt auch an an einen afroamerikanischen Klassiker, „Yes we can can“, geschrieben von Allen Toussaint, interpretiert von Lee Dorsey und später von den Pointer Sisters. // Im Video tauchen viele prominente und nicht prominente Obama-Supporter im Bekennerstil auf, es gibt es eine dunkle Überlegenheit, was die Hautfarbe angeht, aber keine wirkliche Blackness, es dominiert ein Latte Maciato-Beige, bei „Yes we can“ von Will.I.am. Will.I.am. heißt ja eigentlich nicht mehr als William, zu deutsch Wilhelm. Die Schreibweise Will.I.am. verweist auf einen berühmten Vorgänger von Barack Obama. // I have a dream, I am somebody – das hat Jesse Jackson von MLK übernommen, und das hat William von den Black Eyed Peas dazu gebracht, aus dem William einen Will.I.am zu machen. Und als Will.I.am ist er prädestiniert für den Change ala Obama. Yes we can - Will.i.ams Barack Obama Supportsong Change ja der zentrale Begriff in den Reden von Barack Obama, wobei nie so ganz klar wird, was sich eigentlich wie genau ändern soll… Weniger offen dagegen die historischen Vorbilder für Obamas Kampagne und für seine Schlüsselwörter.

Ken zu Gast im Studio ByteFM / Ruhr

(27.04.2010)
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Nach seinem Ausstieg bei Blackmail konzentriert sich Aydo Abay nun ganz auf sein früheres Sideprojekt Ken. Das vierte Album mit dem humorvollen Titel „Yes we“ bewegt sich zwischen Elektronik, Indielärm, Wavepop und Krautrock. „Yes we“ zeichnet sich im Vergleich zu seinen Vorgängern durch mehr Dynamik und Experimentierfreude aus.

Zehn Fragen an: Norman Müller (Sounds Outta Range)

(28.11.2018)
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Zehn Fragen an: Norman Müller (Sounds Outta Range)
Seit zehn Jahren sind Sounds Outta Range und Du nun „auf der Suche nach dem Funk“. Eine lebenslange Suche? Yes. Schon als Kind haben mich synkopierte Rhythmen fasziniert. Die Plattensammlung meines Vaters war allerdings eher Americana-Rock-lastig.

Chad VanGaalen – „Light Information“ (Rezension)

(10.09.2017)
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Chad VanGaalen – „Light Information“ (Rezension)
Zuletzt kann man die für VanGaalen typische morbide Fantastik in „Host Body” hören, wenn er proklamiert: „I’ll Be The Host Body, Yes/ For The Parasite Demons/ They Can Eat Me From The Inside Out/ I Already Hear Them Chewing”. Einwilligend blickt er seinem Ende entgegen, wie sein Körper durch Parasiten in Einzelteile zerlegt wird: „Until There Was Nothing Left” Chad VanGaalen gelingt es wie keinem anderem Künstler, den Kreislauf von Sterben und Geborenwerden so natürlich und unausweichlich darzustellen.

Missy Elliotts Debütalbum „Supa Dupa Fly“ wird 20

(15.07.2017)
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Missy Elliotts Debütalbum „Supa Dupa Fly“ wird 20
Neben der brillanten Musikalität zeichnet sich „Supa Dupa Fly“ auch durch Elliotts gleichermaßen emotionale wie selbstbewusste Texte aus, wie diesen aus der ersten Single „The Rain (Supa Dupa Fly)“: „My finger waves be dazed, they fall like Humpty / Chumpy, I break with him before he dump me / To have me yes you lucky“. Elliott, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung 26 Jahre alt, dreht den Spieß des HipHop-Machismo um und definiert sich als selbstbewusste Frau, der gegenüber Respekt zu zollen ist.

Neue Platten: Wild Beasts - "Smother"

(04.05.2011)
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I was not in the mood" singt Hayden Thorpe und Tom Fleming entgegnet ihm beruhigend "Yes I will do all the things that you ask of me / I said yes I will, darling, I have no fear". Warum? Als "Erotic Downbeat Music" bezeichneten die vier ihre Musik einmal, die auch auf Album Nummer drei nur vor Hedonismus und Sinnlichkeit strotzt.

Kramladen

Musik aus dem Füllhorn: neuer Artrock von Circa: et cetera

(08.09.2016 / 23 Uhr)
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Der Artrock hatte seine Hochblüte von 1969 bis 1974 mit großartigen LP-Produktionen, oft als Konzeptalben angelegt, von Bands wie King Crimson, Yes, Gentle Giant, ELP, Genesis u.a.. Auch wenn der Artrock von der danach einsetzenden Punk- und New Wave-Bewegung als künstlich, abgehoben und verkopft abgelehnt und verdammt wurde, und als Folge seine Popularität einbüßte, konnte sich der erneuerte Artrock als eigenständige Stilrichtung behaupten und allmählich aus dem Nischendasein wieder in eine breitere Akzeptanz zurückkehren. // Eine besondere Stellung im aktuellen New Artrock nimmt, neben dem englischen Über-Musiker Steven Wilson, der US-amerikanische Multiinstrumentalist Billy Sherwood ein, der seit 1990 mit dem Yes-Bassisten Chris Squire zusammengearbeitet hatte und nach dessen Tod im Juni 2015 die vakante Stelle des Bass-Spielers bei Yes übernahm. 2006 gründete Billy Sherwood gemeinsam mit dem ehemaligen Yes-Keyboarder Tony Kaye und dem Yes-Drummer Alan White die Gruppe Circa:, die zunächst mit den ersten Alben eine recht populäre und melodische, songorientierte Artrock-Variante bevorzugte, doch mit dem jüngsten Album „Valley Of The Windmill“ zu den „klassischen“ Stilprinzipien der frühen Artrock-Ära zurückkehrte: komplexe, ideenreiche Kompositionen mit häufigen Themen- und Tempiwechseln, kunstvollen Arrangements und vertrackten Chorsätzen – und das alles im Langformat mit bis zu 18 Minuten Länge. // Eine besondere Stellung im aktuellen New Artrock nimmt, neben dem englischen Über-Musiker Steven Wilson, der US-amerikanische Multiinstrumentalist Billy Sherwood ein, der seit 1990 mit dem Yes-Bassisten Chris Squire zusammengearbeitet hatte und nach dessen Tod im Juni 2015 die vakante Stelle des Bass-Spielers bei Yes übernahm. 2006 gründete Billy Sherwood gemeinsam mit dem ehemaligen Yes-Keyboarder Tony Kaye und dem Yes-Drummer Alan White die Gruppe Circa:, die zunächst mit den ersten Alben eine recht populäre und melodische, songorientierte Artrock-Variante bevorzugte, doch mit dem jüngsten Album „Valley Of The Windmill“ zu den „klassischen“ Stilprinzipien der frühen Artrock-Ära zurückkehrte: komplexe, ideenreiche Kompositionen mit häufigen Themen- und Tempiwechseln, kunstvollen Arrangements und vertrackten Chorsätzen – und das alles im Langformat mit bis zu 18 Minuten Länge.

Verstärker

Böhme beichtet

(22.01.2013 / 21 Uhr)
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Winfrey: "Did you ever play good music to enhance your radio show performance?" Böhme: "Yes" Winfrey: "Was one of those good records ‚Let The Rhythm Hit ‚Em’ By Eric B. & Rakim?" Böhme: "Yes" Winfrey: "Did you ever play ‚Suspicious Minds’ by Elvis Presley or use the new LP by Hoboken’s Yo La Tengo to enhance your Verstärker show’s performance? // " Böhme: "Yes" Winfrey: "Did you ever play ‚Suspicious Minds’ by Elvis Presley or use the new LP by Hoboken’s Yo La Tengo to enhance your Verstärker show’s performance?" Böhme: "Yes." Winfrey: "Did you ever play much-hyped UK bands, such as Palma Violets or The XX too?" Böhme: "Yes." Winfrey: "In all sixty of your new Verstärker show’s minutes, did you even play classic songs by Cyril Neville or Sex Pistols? // " Winfrey: "In all sixty of your new Verstärker show’s minutes, did you even play classic songs by Cyril Neville or Sex Pistols?" Böhme: "Yes."

Kramladen

Neues aus der Vergangenheit

(31.07.2014 / 23 Uhr)
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Drei Neuerscheinungen von alten Helden stehen im Mittelpunkt dieser Kramladenausgabe: die bemerkenswerte CD "NOW" von Chicago, die enttäuschende CD "Heaven & Earth" von Yes und das hörenswerte Tribute-Album "The Breeze - An Appreciation of J.J. Cale" von Eric Clapton & Friends. // So erfreulich das restliche Songmaterial des neuen Chicago-Albums "NOW" ist (großartig das Titelstück "Now", brillant der jazzige Rocksong "Free At Last"), so irritierend bis enttäuschend ist das neue Album "Heaven & Earth" von Yes. Die britische Artrock-Institution, die in den siebziger Jahren zur Speerspitze des kunstvollen, progressiven Rock gehörte, verspielt einen Großteil ihres Renommees mit zwei/drei abgrundschlechten Songs des 8 Titel umfassenden neuen Albums. // Kein einziger der neuen Songs von "Heaven & Earth" erreicht die musikalische Klasse von frühen Alben wie "Fragile" oder "Close To The Edge" - auch nicht der beste Song des Albums, das 9-minütige Progrock-Epos "Subway Walls", doch die mediokren Titel "Step Beyond" und "The Game" mit ihren Kinderlied-Melodien und schlagerhaften Harmonien erschüttern geradezu den Glauben an die Selbstkritikfähigkeit der Yes-Musiker. Wahrscheinlich muss man sich damit abfinden, dass die inzwischen auch schon betagten ehemaligen Artrock-Heroen mit Kreativitätsschwund und Ideenverlust zu kämpfen haben, und dass sie es nach 45 Jahren Band-Geschichte nun vorziehen, sich im Mainstream-Pop gemütlich einzurichten.

ByteFM Magazin

mit Uta Schwarz

(04.08.2014 / 15 Uhr)
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"Wendy? Yes, Lisa? Is the water warm enough? Yes Lisa. Shall we begin? Yes, Lisa." - Mit diesem kleinen Dialog fängt "Computer Blue" von Prince Album "Purple Rain" an, einem der besten Popalben aller Zeiten.

Alben des Jahres 2020

(18.12.2020)
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Alben des Jahres 2020
Salami – „The Cause Of Doubt & A Reason To Have Faith“ Moodymann – „Taken Away“ Run The Jewels – „RTJ4“ Shinichi Atobe – „Yes“ Wox & Baronski – „Mind The Gap“ Alice Peters-Burns (Kaleidoskop) The Innocence Mission – „See You Tomorrow“ Stephen Malkmus – „Traditional Techniques“ Ariel Sharratt & Mathias Kom – „Never Work“ Anton Barbeau – „Manbird“ James Elkington – „Ever-Roving Eye“ Fair Mothers – „In Monochrome“ Mylittlebrother – „Howl“ Garcia Peoples – „Nightcap At Wit's End“ Malojian – „Humm“ The Room In The Wood – „We're The Martians, Now“ Kai Bempreiksz (Hidden Tracks) Jeff Parker – „Suite For Max Brown“ Cindy Lee – „What's Tonight To Eternity“ Mhysa – „Nemaeh“ Chassol – „Ludi“ V.A. – „Minna Miteru“ FujiIIIIIITA – „Iki“ V.A. – „Kaleidoscope“ Max Richter – „Voices“ Bill Callahan – „Gold Record“ V.A. – „Das Klingende Städtchen“ Aengus Walton (ByteFM Team) Helena Deland – „Someone New“ Aoife Nessa Frances – „Land Of No Junction“ Jerry Paper – „Abracadabra“ Pisse – „Pisse“ Khruangbin – „Mordechai“ Pure X – „Pure X“ Fiona Apple – „Fetch The Bolt Cutters“ Stefan Weglowski – „What Is Hidden“ Leafar Legov – „Mirror“ Jeff Parker & The New Breed – „Suite For Max Brown“ Torsten Fiebig (80prozent) Turbostaat – „Uthlande“ Straw Man Army – „Age Of Exile“ Die Aeronauten – „Neun Extraleben“ The Beths – „Jump Rope Gazers“ Billy Nomates – „Billy Nomates“ Alice Bag – „Sister Dynamite“ The Cowboy – „Wifi On The Prairie“ Sweeping Promises – „Hunger For A Way Out“ Idles – „Ultra Mono“ Bantam – „Tamtam Mit Bantam“ Michael Hager (ByteFM Magazin) Nicolas Fehr – „Violet“ Crack Cloud – „Pain Olympics“ John Carroll Kirby – „My Garden“ Das Hobos – „Random Home“ Super Besse – „Un Rêve“ Buscabulla – „Regresa“ Drab City – „Good Songs For Bad People“ Friends Of Gas – „Kein Wetter“ Cut Worms – „Nobody Lives Here Anymore“ Yves Tumor – „Heaven To A Tortured Mind“ Mark Kowarsch (Antikörper) Coriky – „Coriky“ Fatal Blow – „Generals & Soldiers“ Laura Jane Grace – „Stay Alive“ Bob Mould – „Blue Hearts“ Idles – „Ultra Mono“ Jello Biafra & The Guantanamo School Of Medicine – „Tea Party Revenge Porn“ Red Mass – „A Hopeless Noise“ Adulkt Life – „Book Of Curses“ Lemonheads – „Lovey“ (30th Anniversary Edition) Kevin Morby – „Sundowner“ Götz Bühler (Die runde Stunde) Nils Wülker – „Go“ Matti Klein – „Soul Trio“ Timo Lassy – „Big Brass“ Maria Joao / Ogre Electric – „Open Your Mouth“ ToyToy – „Playdate“ Gil Scott-Heron – „We're New Again, A Reimagining By Makaya McCraven“ Bongeziwe Mabandla – „Iimini“ Chris Potter – „There Is A Tide“ AuB – „Aub“ Peter Bernstein – „What Comes Next“ Henning Tudor-Kasbohm (Mixtape der Hörer*innen) Prince – „Sign O' The Times“ (Super Deluxe Edition) Gary Olson – „Gary Olson“ Skinshape – „Umoja“ TrueMendous – „Huh?

The Temptations – „Papa Was A Rollin' Stone“

(03.09.2019)
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The Temptations – „Papa Was A Rollin' Stone“
Der Gesang beginnt erst nach knapp vier Minuten – die Originalversion dauert nur dreieinhalb – mit den Worten „It was the third of September / That day I'll always remember, yes I will“. Klingt das Datum irgendwie vertraut? 1972 erschien „Papa Was A Rollin' Stone“ in der Version von The Temptations.

The Stooges: Debütalbum wird 50 Jahre alt

(05.08.2019)
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The Stooges: Debütalbum wird 50 Jahre alt
Aus psychedelischen Spinnereien wurden ungelenke Explorationen. Ein Monster namens Prog griff um sich. Pink Floyd, King Crimson, Yes und Co. akademisierten die Rock-Musik. Und erst der Punk brachte die Gitarrenmusik wieder zu ihrer unmittelbaren, primären Energie zurück.

Land Of Talk – „Life After Youth“ (Rezension)

(17.05.2017)
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Land Of Talk – „Life After Youth“ (Rezension)
Auf dem neuen Album lag das Fundament von Powells Songwriting eher in Synth-Flächen als in herkömmlicher Rock-Instrumentierung, auch wenn der Opener „Yes You Were“ im ersten Moment wie ein softes Follow-up von „Applause Cheer Boo Hiss“ klingt und Gitarren immer sehr prominent vertreten sind.

Die ByteFM Jahrescharts 2015

(22.12.2015)
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Girls - Woman's Work Jim O'Rourke - Friends With Benefits Deerhunter - Snakeskin Beach House - All Your Yeahs Sex Jams - Healthy, Adventurous, Hardworking Mile Me Deaf - Digital Memory File Chinawoman - To Be With Others Die Nerven - Den Tag vergessen Protomartyr - Why Does It Shake. Henrike Möller (Yes, Indeed!) Alben: 1. Everything Everything - Get To Heaven 2. Bilderbuch - Schick Schock 3. Abby - Hexagon 4.

Neue Platten: Nick Cave And The Bad Seeds - "Push The Sky Away"

(14.02.2013)
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Das drohende "Water’s Edge" scheint wie eine resignierte Retrospektive eines weisen Erzählers: "You grow old and you grow cold / Yes, the will of love / The thrill of love / But the chill of love is coming on". Besonders der titelgebende, rauschhafte Schlusstrack mit seinen sakralen Orgeln und warmen Drums schafft eine Atmosphäre einer beruhigenden Hypnose.

ByteFM Halbjahrescharts 2011

(01.07.2011)
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Ruben Jonas Schnell (ByteFM Magazin, Was Ihr Wollt) Songs (ohne Reihenfolge) James Pants / Clouds over the Pacific // Stones Throw Love Inks / Black Eye // Hell, Yes ! David Lynch / Good Day Today – I Know Single // Sunday Best Kenton Slash Demon / Daemon // Tartelet The Raveonettes / Forget That You’re Young Single // Vice Records Deep Sea Diver / Repatriate // Deep Sea Diver Breton / Counter Balance EP // Hemlock Recordings Daphni / Edits Vol. 1 // Resista Kahn / Like We Used To – Helter Skelter Single // Punch Drunk Good Night & Good Morning / Sleep Green // Own Records.

Ken

(27.04.2010)
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Den Titel "Yes We Ken" kann man platt finden. Neben einem fragwürdigen Albumtitel gibt es auf Kens neuestem Album aber auch Krautrock, Wavepop, Indierock und jede Menge Synthies. Manchmal alles in einem Song.

28.09. bis 04.10.

(28.09.2009)
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Ihr 'Beat-Punk' überzeugt derzeit nicht nur Kollegen wie die Kings of Leon - 'Do You Want Power', ihr zweites Album, hat auch uns überzeugt. Es bleibt also nur zu sagen: Yes, we want! Das sagen die anderen: Visions Bassekou Kouyate & Ngoni Ba - "I Speak Fula" VÖ: 02.10.2009 Web: www.myspace.com/bassekoukouyate Label: Out Here 2007 gewann Bassekou Kouyate mit 'Segu Blue' gleich zwei World Music Awards: Für das beste Album sowie als bester afrikanischer Musiker.

Kramladen

Steve Howe – ein Porträt des Meistergitarristen und Bandmitglieds von Yes, Teil 2

(16.09.2021 / 23 Uhr)
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Steve Howe (74) gilt als stilprägender Gitarrist des Art-Rock. Mit der Band Yes, der er als dienstältestes Bandmitglied bis heute angehört, entstanden in den frühen 70er-Jahren Referenz-Alben des arrivierten Progressive-Rock, die an kompositorischer Komplexität und differenzierter Arrangementstruktur Maßstäbe setzten. // Auf seinen bislang 26 Soloalben, die in Gitarristenkreisen hoch geschätzt werden, zelebriert er gitarrenbasierten Art-Rock mit Einflüssen aus Blues, Jazz, Folk, Country, Klassik und Ambient. Im März 2021 erschien seine Autobiografie „Steve Howe – Yes und andere Storys“. Dies ist der Anlass für ein dreiteiliges Porträt des Meistergitarristen Steve Howe im Kramladen. // Dies ist der Anlass für ein dreiteiliges Porträt des Meistergitarristen Steve Howe im Kramladen. Teil 2 beschäftigt sich mit der kreativsten und populärsten Phase von Yes von 1971 bis 1974.

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