Deerhoof

Deerhoof Deerhoof (Foto: Chad Kamenshire)

Deerhoof sind eine US-amerikanische Indie-Pop- und Avantgarde-Band aus San Francisco. Sie wurde im Jahr 1994 von Rob Fisk (Gitarre) und Greg Saunier (Schlagzeug, Keyboard) gegründet. Seit 1996 ist Bassistin/Sängerin Satomi Matsuzaki Teil der Band; anstelle des 1999 ausgeschiedenen Fisk sind John Dieterich und Ed Rodriguez als Gitarristen in der Besetzung.

Nach ersten Singles auf Kill Rock Stars ab 1995 erschien im Jahr 1997 das Album „The Man, the King, the Girl“, das positive kritische Aufmerksamkeit erfuhr – wie die meisten Veröffentlichungen der Band. Als Meilenstein gilt das Album „Reveille“ aus dem Jahr 2002. Charakteristisch für die musikalische Ästhetik von Deerhoof sind die Kontraste von Melodiosität und Geräusch, komplexen Arrangements und Pop-Anspruch. Neben der Pflege einer aus No Wave geborenen Noise-Tradition zeigen sich Deerhoof offen für Experimente und andere Stile wie Surf oder HipHop.

Unter den Mitgliedern von Deerhoof war zwischen 2003 und 2006 Chris Cohen, dessen selbstbetiteltes Soloalbum 2019 Album der Woche bei ByteFM war.



Deerhoof im Programm von ByteFM:

Neue Alben in dieser Woche (KW 4): Deerhoof - "Deerhoof Vs Evil"

Von johannes-leimgruber
(28.01.2011)
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Wer? Greg Saunier, Satomi Matsuzaki, John Dieterich und Ed Rodriguez aus San Francisco, zeichnen sich seit 1994 für schrägen, mit vielen Brüchen durchsetzten, Noise-Rock verantwortlich und veröffentlichen mit „Deerhoof vs. Evil“ ihr zehntes Studioalbum. Was? Unkonventionelle Instrumenten- und Geräuschkombinationen, Disharmonien, die aber nie allzu lange jenseits der Grenze zur Gefälligkeit verweilen, abrupte Tempowechsel und dazu der kindlich-infantile Gesang von Satomi machen Deerhoof auch auf dem aktuellen Album unverkennbar: Scheinbar vertraute Arrangements und Strukturen werden de- und anschließend gleich wieder rekonstruiert, Hörgewohnheiten mit absurd wirkenden Assoziationen wie Bossa Nova oder Turntabelism à la Cut Chemist oder DJ Shadow angetriggert und dann über den Haufen geworfen. Warum? Deerhoof sind sich und ihrer Mission (gegen das Böse?) treu geblieben und doch etwas harmonischer geworden. Immer noch muss sich der geneigte Hörer auf aus dem Nichts über ihn hereinbrechende Gitarrenbreitseiten gefasst machen, aber das tut dem Hörgenuss keinen Abbruch. Im Gegenteil – das gehört bei Deerhoof seit jeher zum Konzept und macht deren Platten so originell.

Deerhoof – „Mountain Moves“ (Rezension)

Von Marius Magaard
(14.09.2017)
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Deerhoof – „Mountain Moves“ (Rezension)
Deerhoof – "Mountain Moves" (Joyful Noise) // Es gibt da diese Szene in Miloš Formans epischem Mozart-Drama „Amadeus“ aus dem Jahr 1984: Der junge, kindliche Komponist spielt dem etwas dümmlichen Kaiser von Österreich seine neue Schöpfung vor – „Die Hochzeit des Figaro“. Der von der Musik deutlich überforderte Joseph II. erwidert: „Zu viele Noten!“ Dieses in der Situation wenig konstruktive Feedback beschreibt eher öfter als seltener den Synapsen sprengenden Art-Rock von Deerhoof. Sie waren schon immer eine Band, die ohne Filter jede mögliche Idee in einen zweiminütigen Song quetschen konnte – egal, ob urplötzliche Takt- oder Genrewechsel, virtuose Instrumental-Workouts oder brachiale Noise-Exkursionen. Das US-amerikanische Quartett zeigt sich zwar auf seinem 14. Langspieler „Mountain Moves“ so fokussiert wie noch nie zuvor, ist aber gleichzeitig auf Album-Länge immer noch so fordernd wie eh und je. Dieser neugewonnene Fokus offenbart sich am meisten bei den zahlreichen Gastauftritten: So leiht zum Beispiel die argentinische Folktronica-Künstlerin Juana Molina dem Eröffnungsstück „Slow Motion Destination“ ihre Stimme. Der Song ist für die hektischen Deerhoof-Verhältnisse nahezu Doom, hat sogar so etwas wie einen Refrain und eine Strophe. Molinas tiefe Alt-Stimme ergänzt wunderbar das verspielte Organ von Sängerin Satomi Matsuzaki, gemeinsam schweben sie in Harmonie über dem bedrohlichen Groove von Gitarre und Schlagzeug. An anderer Stelle haben Deerhoof mit „I Will Spite Survive“ einen waschechten Pop-Hit um Wye-Oak-Sängerin Jenn Wasner gebastelt. „Come Down Here And Say That“ ist ein zwischen sommerlichem Funk-Rock und Dream-Pop pendelnder Hybrid-Song, untermalt von der ätherischen Stimme von Stereolab-Frontfrau Lætitia Sadier. Saxophonistin Matana Roberts verwandelt mit ihren Bläser-Salven den Titelsong "Mountain Moves" in eine irre Jazz-Fusion-Party. Und „Your Dystopic Creation Doesn‘t Fear You“ demonstriert Deerhoofs Genre-Wechsel-Mania auf beste Art und Weise: Weezer-esker Indie-Rock wird mit einem Gastauftritt von Rapperin Awkwafina zu hysterischem HipHop, der dann zu zartem Indie-Pop transformiert wird, um anschließend von Hardrock-Gitarrenriffs zerhackt zu werden. Als einzelne Stücke funktionieren diese Hybrid-Meisterwerke ganz vortrefflich. Über die gesamten 15 Songs treten Deerhoof leider jedoch zu oft über die Grenzen des guten Geschmacks. Ob beim hysterisches Dub-Rock von „Con Sordino“, dem kitschigen Nonsens von „Singalong Junk“ oder der noch kitschigeren Pseudo-Arie „Gracias A La Vida“: Deerhoof verstehen es, zu überraschen. Im schlimmsten Fall klingen sie dabei nach dem unerträglich optimistischen Jam-Rock von Phish, wie im hektischen Fusion-Rock von „Ay That‘s Me“. Die vielen wirklich starken Songs halten „Mountain Moves“ nicht davon ab, auf Dauer zu frustrieren. Aber ein gewisses Maß an Frustration gehört nun mal bei Deerhoof dazu. Man muss in der Lage sein, die zu vielen Noten über sich ergehen zu lassen – erst dann kann man ihren hypnotischen Art-Rock richtig genießen.

Neue Platten: Deerhoof - "La Isla Bonita"

Von hannesstutz
(05.11.2014)
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Deerhoof - "La Isla Bonita" (Altin Village & Mine) // Deerhoof machen zu ihrem 20-Jährigen das Dutzend voll und beschenken sich mit einem Album, das zunächst auf den klangvollen Titel "La Isla Bonita" - die schöne Insel - hört und demnach auf Madonnas gleichnamigen Nr.-1-Hit aus dem Jahre 1987 Bezug nimmt. Gehostet wird die runde Geburtstagsparty (zumindest in Europa) auf dem qualitativ herausragenden Leipziger Label Altin Village & Mine, dessen jüngste Veröffentlichungen ("Life Under Palmtrees" von Jason & Theodor, "Unbreak My Heart" von Young Hare u. a.) ähnlich paradiesische Assoziationen zulassen und ebenso wenig vor vermeintlich "cheesigen" Referenzen zurückschrecken. Aber Deerhoofs Zitierfreudigkeit wurde im Laufe der Jahrzehnte v. a. auf ihre Bewunderer transferiert. So wirkte ihre Strahlkraft auf solch omnipräsente Vertreterinnen und Vertreter, die mitunter jenen kommerziellen Erfolg verbuchen konnten, der ihrer Inspirationsquelle stets verwehrt blieb: St. Vincent, Dirty Projectors, tUnE-yArDs oder auch die Flaming Lips berufen sich allesamt auf Deerhoof, haben deren DNA adaptiert und verinnerlicht. Von Seiten der Popkritik wurden die vier aus Kalifornien bzw. Japan seit jeher für die fehlende Funktionalität ihrer Songs geschätzt. Martin Büsser schrieb einst über Deerhoof: "Die Verbindung von Pop und Avantgarde muss nicht notgedrungen im Staatstheater enden oder sich danach anhören". // Die scheinbare Schönheit des ätherischen Dream-Poppers "Mirror Monster" trifft dabei auf die kantige Sperrigkeit von "Last Fad". "How do you want to live?", fragt Sängerin und Gitarristin Satomi Matsuzaki gewohnt unbeschwert in "Doom" und gibt ein paar Takte später mit einem flatternden und doch so lebensbejahenden "Deny!" eine mögliche Antwort darauf. Die Dub-infizierte Rhythmik von "Tiny Bubbles" kommt derart erfrischend daher, als hätte der frühe britische Post-Punk um Bands wie The Pop Group und This Heat, The Slits und Lifetones nie stattgefunden. Getreu dessen Prinzip des "Rip It Up And Start Again" vollbringen es Deerhoof selbst 35 Jahre später, alles einzureißen, um in diesem Sinne eine gänzlich originäre Formen- und Klangsprache zu entwickeln, die eben ihren Wiedererkennungswert ausmacht. Auch 2014 negieren sie gewohnte bzw. tradierte Hörgewohnheiten, dekonstruieren gängige Rockismen, die dazugehörigen Song-Schemata und setzen aus all diesen Fragmenten ein vielschichtiges Album mit der so Deerhoof-typischen Weirdness zusammen. Auch wenn die Rezeption Deerhoofs mitunter in einem diffusen Feld aus Noise-Rock, Art-Punk und Queer-/Genderkontext stattfand, erscheint jenes Korsett doch zu eng. So versteht es das Quartett aus San Francisco wie kaum eine zweite gegenwärtige Band, ihren ganz eigenen Kosmos aus besagtem Krach und Pop, Atonalität und Minimalismus zu erschaffen. Verwurzelt im (DIY-)Punk, bestand und besteht auch weiterhin Deerhoofs spezifischer Verdienst darin, ihren Entwurf einer leidenschaftlichen (Gitarren-)Musik auf so unprätentiöse wie mitreißende Weise aufzuzeigen und so eine Entsprechung von konsequenter künstlerischer Selbstverwirklichung zu sein.

ByteFM Magazin

Culk & Deerhoof zu Gast

(06.02.2024 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Culk & Deerhoof zu Gast
28 Jahre nach ihrer Gründung haben Deerhoof endlich ihr Debütalbum aufgenommen. Das stimmt natürlich nicht ganz: Schließlich ist das US-Quartett für einige der spannendsten Art-Rock-LPs der vergangenen drei Jahrzehnte verantwortlich. Dennoch beschreiben Deerhoof ihr aktuelles Album „Miracle-Level“ (2023) als ihre Debüt-Platte. Was meinen sie damit? Dass die vier Musiker*innen hier zum ersten Mal in einem herkömmlichen Aufnahme-Studio gearbeitet haben – und nicht wie gewohnt in anarchisch chaotischer DIY-Manier. Wer nun Angst hat, dass Deerhoof ihre spannenden Ecken und Kanten jetzt geglättet haben, sollte beruhigt sein: Das Ergebnis dieser zwei Wochen andauernden Studio-Sessions ist genauso überbordend kreativ, wie man es von dieser Band gewohnt ist. Die Songs wechseln immer noch binnen Sekunden zwischen Noise-Rock, J-Pop, Jazz und Freak-Folk – nur klingt alles noch ein bisschen runder als sonst. Oder wie die Band selbst die LP beschreibt: „Ein avantgardistischer, antifaschistischer Karneval, mit verschwörerisch geflüsterten Überraschungen, beleuchtet vom Kerzenlicht.“ Deerhoof live, präsentiert von ByteFM: // Vor ihrem Konzert im Hamburger Knust besuchen uns Deerhoof im ByteFM Magazin.

„Actually, You Can“: Albumankündigung von Deerhoof

Von ByteFM Redaktion
(22.07.2021)
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„Actually, You Can“: Albumankündigung von Deerhoof
Haben eine neue Platte mit dem Titel „Actually, You Can“ angekündigt: Deerhoof (Foto: Jess Joy) Deerhoof haben ein neues Album mit dem Titel „Actually, You Can“ angekündigt. Erst im vergangenen Jahr war der Vorgänger „Future Teenage Cave Artists“ sowie das Cover-Album „Love-Lore“ erschienen. Als kleinen Vorgeschmack auf den nächsten Longplayer hat die Band außerdem den quirligen Track „Department Of Corrections“ als Musikvideo veröffentlicht, welcher auch die Lead-Single des neuen Albums ist. // Deerhoof zufolge geht es bei der neuen Single um „all die wunderbaren Mysterien des Lebens, die sich nicht in einem Register oder in einem KI-Algorithmus erfassen lassen. Es geht darum, dass Judas elektrisch wird.“ Doch es geht auch um mehr, nämlich eine politische Perspektive: „Es geht darum, dass die menschliche Spezies selbst ohne einen Planeten, auf dem sie leben kann, bedeutungslos ist. Und darum, dass wir unseren Möchtegern-Meistern zahlenmäßig weit überlegen sind, wenn wir uns nur organisieren könnten.“ // Deerhoof – „Actually, You Can“ (Joyful Noise) // Die neue Platte von Deerhoof erscheint am 22. Oktober 2021 bei Joyful Noise. Hier könnt Ihr Euch das Musikvideo zur Single „Department Of Corrections“ ansehen:

Tickets für Deerhoof

Von ByteFM Redaktion
(04.02.2015)
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Deerhoof (Foto: Chad Kamenshine) Deerhoof haben mit "La Isla Bonita" eines der unterbewertetsten Alben des letzten Jahres herausgebracht und damit zwei Dekaden Bandbestehen gefeiert. Dabei haben sich die Art-Punks aus der Bay Area einen Szene-legendären Status erspielt. Auch anno 2015 negieren sie wie gewohnt tradierte Hörgewohnheiten, dekonstruieren gängige Rockismen und schaffen ihren ganz eigenen Kosmos aus Krach und Pop, Atonalität und Minimalismus. Nun steht für das Quartett eine knappe Promo-Tour an, auf der eine gehörige Portion Weirdness und der Bruch mit Konventionen garantiert sein dürfte. ByteFM präsentiert die Tour von Deerhoof und verlost 1×2 Gästelistenplätze pro Konzert. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns bis zum 11. Februar mit dem Betreff "Deerhoof", Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinnerinnen und Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per E-Mail. // La Isla Bonita by Deerhoof

Deerhoof - „The Magic“ (Rezension)

Von Luise Vörkel
(29.06.2016)
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Deerhoof - „The Magic“ (Rezension)
Deerhoof - „The Magic“ (Altin Village & Mine) // „My life is adventure!“, findet Satomi Matsuzaki, die Sängerin und Bassistin von Deerhoof. Seit sie sich vor etwas mehr als 20 Jahren in San Francisco verlief und schließlich an einer dunklen Straßenecke auf ihre künftigen Bandmitglieder traf, hat sich die Langeweile aus ihrem Leben verabschiedet. Die Musik von Deerhoof ist immer ein Pastiche aus wechselfreudigen Stimmungen und Rhythmen. Übermütiger Gesang und schwankende Lo-Fi-Gitarren sind das Markenzeichen der Band. Dass die Vier sich nicht nur gut verstehen, wenn es ums Musikmachen geht, hört man jeder ihrer Platten an. Die sprudeln geradezu über vor Spaß am Experimentieren und guter Laune. Auch „The Magic“ bildet da keine Ausnahme. In nur 40 Minuten bahnen sich Deerhoof den Weg durch 15 Songs – taumeln, hüpfen, preschen nach vorne. Und teilen dabei verfremdete Erinnerungen an unterschiedlichste Genres aus, darunter Hair Metal und rauen Ostküsten-Garage-Punk. Der Opener „The Devil And His Anarchic Surrealist Retinue“ springt mit erbarmungslosen Surf-Gitarren von Null auf 100 und lässt sich schließlich von Matsuzakis Gesang in ruhigere Bahnen leiten. Die Songs „That Ain’t No Life For Me“ und „Plastic Thrills“ klingen so, als wären sie der B-Seite irgendeiner New Yorker Punk-Platte aus den späten 70ern entnommen. Rasant und schmutzig ist ihr Tenor. // So wandert „The Magic“ zwischen Unbeständigkeit und Wucht. Deerhoof wissen, wie man mit aufgedrehtem Verstärker und hartem Anschlag die Leute umhauen kann. Sie machen sich einen Spaß daraus, diese Rock-Formel anzuwenden und immer wieder aufzubrechen.

„Love-Lore“: Deerhoof veröffentlichen Medley-Album

Von ByteFM Redaktion
(29.09.2020)
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„Love-Lore“: Deerhoof veröffentlichen Medley-Album
Deerhoof (Foto: Shervin Lainez) Die US-Indierock-Band Deerhoof hat überraschend ein neues Album mit dem Titel „Love-Lore“ veröffentlicht. Die Platte ist ein 35-minütiges Medley aus 43 Coverversionen von Songs aus den 50er- bis 80er-Jahren. Die Band hat die gesamte Platte an nur einem Nachmittag in den Rivington Rehearsal Studios in New York live eingespielt. Damit legen Deerhoof bereits das zweite Album in diesem Jahr vor. Erst im Mai war der Vorgänger „Future Teenage Cave Artists“ erschienen. // Love-Lore by Deerhoof

Roboter vs. Tomaten: „Be Unbarred, O Ye Gates Of Hell“ von Deerhoof

Von ByteFM Redaktion
(21.10.2021)
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Roboter vs. Tomaten: „Be Unbarred, O Ye Gates Of Hell“ von Deerhoof
Im neuen Musikvideo von Deerhoof zur Single „Be Unbarred, O Ye Gates Of Hell“ greifen die Roboter an (Filmstill) Diese Woche erscheint das neue Album „Actually, You Can“ von Deerhoof, und kurz vor der Veröffentlichung lässt die Band es mit einem neuen Musikvideo noch mal ordentlich krachen. Der Clip zur Single „Be Unbarred, O Ye Gates Of Hell“ ist ein animiertes, collagenartiges Trickwerk, das man sich eigentlich zwei Mal ansehen muss, um es zu verstehen. // Deerhoofs Kommentar dazu: „‚Du kannst keine Zwiebeln pflanzen und erwarten, Tomaten zu ernten‘, das fasst unsere Philosophie auf diesem Album zusammen.“ „Actually, You Can“ erscheint am 22. Oktober 2021 bei Joyful Noise. Hier könnt Ihr Euch den Clip zu „Be Unbarred, O Ye Gates Of Hell“ ansehen:

„We Sang, Therefore We Were“: Greg Saunier (Deerhoof) kündigt erstes Soloalbum an

Von ByteFM Redaktion
(09.04.2024)
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„We Sang, Therefore We Were“: Greg Saunier (Deerhoof) kündigt erstes Soloalbum an
Greg Saunier, seineszeichens Schlagzeuger der US-amerikanischen Art-Rock-Band Deerhoof, hat mit „We Sang, Therefore We Were“ sein erstes Soloalbum angekündigt. Als ersten Vorgeschmack auf seine Musik ist die Single „Grow Like A Plant“ erschienen, zu der es auch ein Musikvideo gibt – eine Zusammenarbeit mit Sophie Daws, mit der Saunier auch ein gemeinsames Noise-Projekt namens New Mom unterhält. // Greg Saunier war im Februar 2024 zu Gast im ByteFM Magazin und hat mit Timo Grimm unter anderem über das aktuelle Deerhoof-Album „Miracle-Level“ gesprochen. Sein Album „We Sang, Therefore We Were“ erscheint am 26. April 2024 via Joyful Noise. Das Musikvideo zur neuen Single „Grow Like A Plant“ könnt Ihr Euch hier ansehen:

Neuland

Maita, Deerhoof, Caleb Landry Jones

(29.05.2020 / 13:00 Uhr)
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Der Schauspieler Caleb Landry Jones veröffentlicht mit „Mother Stone“ sein Debütalbum und beweist das Schauspieler auch gute Musiker sein können, Maita klingen auf „Best Wishes“ wie eine einzige Hommage an den guten alten Indie-Rock der 90er Jahre, die Sleaford Mods reimen und reiben sich auf „All That Glue“ wie gewohnt an sozialen Missständen und Deerhoof definieren auf „Future Teenage Cave Artists“ die Melodik neu. Gary Olson hingegen bietet auf seinem gleichnamigen Album traumhaft arrangierten Pop.

taz.mixtape

Emicida, Swans, Spuk, Roskilde, Deerhoof, Wilson, EM

(08.07.2016 / 17:00 Uhr)
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Die Umwelt aufsaugen wie Spongebob. Du Pham erliegt der Magie von "The Magic", dem neuen Album des ebenso experimentierfreudigen wie kompromisslosen Quartetts Deerhoof aus San Francisco. Anstrengend schön.

Chris Cohen – „Chris Cohen“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(25.03.2019)
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Chris Cohen – „Chris Cohen“ (Album der Woche)
Hört man die Musik, mit der Cohen einst auf der Bildfläche erschien, dann wird diese äußerst anschmiegsame Komfort-Musik noch unwahrscheinlicher: Der Kalifornier erregte von 2002 bis 2006 als Mitglied der chaotischen Avant-Punk-Band Deerhoof Aufmerksamkeit. Parallel bewies er in seiner eigenen Band The Curtains sein Gespür für Pop-Melodien. Seine stilistische Wandelbarkeit machte ihn zur Allzweckwaffe des US-amerikanischen Weird-Pop, die neben Deerhoof bereits mit Ariel Pink, Cass McCombs und Weyes Blood zusammenarbeitete. 2012 veröffentlichte er sein Solodebüt „Overgrown Path“, mit „Chris Cohen“ erscheint nun sein drittes Album.

„Oh No“: Xiu Xiu kündigen ihr zwölftes Album an

Von ByteFM Redaktion
(28.01.2021)
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„Oh No“: Xiu Xiu kündigen ihr zwölftes Album an
Xiu Xiu haben mit „Oh No“ ihr zwölftes Album angekündigt, auf dem Stamm-Mitglied Jamie Stewart Duette mit Freund*innen und anderen Musiker*innen versammelt, die ihn und seine Band beeinflusst haben. Zusammengekommen ist eine Liste, die sich sehen lassen kann. Unter den Gästen befinden sich unter anderem Sharon Van Etten, Chelsea Wolfe, Owen Pallett, Greg Saunier von Deerhoof und einige mehr. Mit „A Bottle Of Rum“ liegt auch schon die erste Single zur Platte vor. // 4. „Goodbye For Good“ (feat. Greg Saunier von Deerhoof)

10 bis 11

Wednesday Week

(06.01.2021 / 10:00 Uhr)
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Heute mit neuen Singles von Slowthai und London Grammar und dem 10. und 11. Track von "Deerhoof Vs. Evil", das zehnte Album der Band Deerhoof aus San Francisco, das vor zehn Jahren erschienen ist.

Golden Glades

(20.05.2009 / 20:00 Uhr)
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und Deerhoof und The Smiths und Mates Of State und Deerhoof und...

TransCentury Update Festival (mit Bohren & Der Club Of Gore u. a.) (Ticket-Verlosung)

Von ByteFM Redaktion
(27.10.2016)
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TransCentury Update Festival (mit Bohren & Der Club Of Gore u. a.) (Ticket-Verlosung)
Eingeladen wurden unter anderem das Mülheimer Trio Bohren & Der Club Of Gore, das in den vergangenen Jahren einen ganz eigenen Sound zwischen Jazz, Ambient und Doom kreiert hat. Ebenfalls mit dabei sind zum Beispiel Beak>, das Krautrock-Projekt von Portisheads Geoff Barrow, Deerhoof, die Indie-Band Of Indie-Bands und Wooden Shjips aus San Francisco, deren Space-Rock-Jams schon mal in andere Dimensionen abdriften können. // TransCentury Update Festival (mit Bohren & Der Club Of Gore, Deerhoof, Beak>, Wooden Shjips, Clinic, Stereo Total, Alex Cameron, White Wine, Warm Graves, Marching Church, Patrick Higgins und Ensemble Economique)

Chris Cohen (Jever Live Kneipenkonzert)

Von ByteFM Redaktion
(29.04.2019)
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Chris Cohen (Jever Live Kneipenkonzert)
Chris Cohen schreibt Songs, die so tröstend, beruhigend und wärmend wie ein Kaminfeuer aus den Boxen knistern. Hört man die Musik, mit der der Kalifornier einst auf der Bildfläche erschien, überrascht diese äußerst anschmiegsame Komfort-Musik aber doch: Cohen erregte von 2002 bis 2006 als Mitglied der chaotischen Avant-Punk-Band Deerhoof Aufmerksamkeit. Parallel bewies er jedoch in seiner eigenen Band The Curtains sein Gespür für Pop-Melodien. Seine stilistische Wandelbarkeit machte ihn zur Allzweckwaffe des US-amerikanischen Weird-Pop, die neben Deerhoof bereits mit Ariel Pink, Cass McCombs und Weyes Blood zusammenarbeitete.

ByteFM Magazin

mit Oliver Stangl

(06.01.2015 / 15:00 Uhr)
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Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Deerhoof, Orenda Fink und Emily Jane White.

Durchs Indiepop-Universum hüpfen: „Andrew“ von Pom Poko

Von ByteFM Redaktion
(26.08.2020)
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Durchs Indiepop-Universum hüpfen: „Andrew“ von Pom Poko
„Andrew“ groovt im mittleren Tempobereich, hüpft zwischen der Lebensfreude von Architecture In Helsinki und den unangekündigten Taktartwechseln von Bands wie Deerhoof und The Fiery Furnaces durchs Indiepop-Universum. Ein schöner Ohrwurm von linkischer Schön- und kontrollierter Kaputtheit.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick – Diana Ross zum 75. und Abschied von Scott Walker

(31.03.2019 / 15:00 Uhr)
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Der Rückblick auf die Magazin-Sendungen der vergangenen Woche – heute u. a. mit Musik von Marvin Gaye, Deerhoof und The Walker Brothers. Außerdem hört Ihr natürlich wieder zwei Songs aus unserem aktuellen Album der Woche von Chris Cohen.

Tickets für das Week-End Fest

Von ByteFM Redaktion
(24.11.2012)
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Schon das letztjährige Debüt des Week-End Fests im ehemaligen UFA Filmpalast in Köln hat mit einem Line-Up von John Maus über R. Stevie Moore, Jacques Palminger & Due Nutti Soundsystem bis Thurston Moore Indieherzen höher schlagen lassen. Dieses Jahr haben die Festivalmacher Jörg Waschat und Jan Lankisch sogar nochmal einen drauf gesetzt. Auf dem Festival, das in die Alte Kranfabrik in Ehrenfeld umgezogen ist, spielen vom 30.11. bis 02.12. die legendären Scritti Politti ihr erstes Deutschlandkonzert seit 1987, die Jazz-Avantgardisten von The Pyramids schauen vorbei, die gerade das erste Mal seit ihrer Auflösung 1977 wieder durch Europa touren und außerdem wir der ehemalige Pavement-Frontman Stephen Malkmus gemeinsam mit Von Spar Cans viertes Album "Ege Bamyasi", das vor 40 Jahren veröffentlicht wurde, in voller Länge aufführen. Viele legendäre Dinge in einem Satz. Das Line-Up komplettieren Bands und Künstler wie Felix Kubin, The Field, Ty Segall, Deerhoof oder Die Goldenen Zitronen, um nur einige zu nennen. Das komplette Line-Up findet Ihr hier.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(06.01.2015 / 10:00 Uhr)
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Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Deerhoof, Orenda Fink und Emily Jane White.

Melody's Echo Chamber - „Bon Voyage“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(11.06.2018)
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Melody's Echo Chamber - „Bon Voyage“ (Album der Woche)
So wechselt die gutgelaunte Garage-Rock-Single „Breathe In Breathe Out“ mittendrin ins Zeitlupen-Tempo, um kurz darauf in doppelter Geschwindigkeit und mit verzerrten Schreien wieder loszulegen. Das abschließende „Shirim“ pendelt zwischen an Ty Segall erinnerndem Lo-Fi-Rock und tighter Prince-Hommage. All dieser Einfallsreichtum findet in dem konstant mutierenden „Desert Horse“ seinen Höhepunkt, das die manische Energie von Deerhoof mit Prochets unnachahmbarem Melodie-Gespür vereint. Ein Song, in dem auf Autotune-Gesang schwedisches Geschrei und persische Streicher-Harmonien folgen. So frei und unbeschwert hat man Melody Prochet noch nie gehört.

Roskilde Festival: Samstag

Von christoph-mller
(03.07.2011)
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Zum ersten Mal an diesem Tage führt der Weg zur Odeon-Bühne, die in der "Sustainable Zone" liegt und daher durch geschickte Technik 70% weniger Strom verbraucht als vergleichbare Bühnen. Auch hier zeigt sich der Pioniergeist der Roskilde-Organisatoren. Auf dem Programm: Congotronics vs. Rockers. Für dieses Konzert finden sich die beiden "congotronic"-Bands Konono N°1 und Kasai Allstars mit den "rockers" Deerhoof, Juana Molina, Wildbirds & Peacedrums und Skeletons zusammen. 19 Musiker, die vor relativ wenig Zuschauern ein beeindruckendes Konzert spielen. Afrikanische- und Rockmusik können an diesem Abend nicht näher beieinander liegen.

Chris Cohen (Jever Live Kneipenkonzert am 16. September im Aalhaus in Hamburg)

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2016)
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Chris Cohen (Jever Live Kneipenkonzert am 16. September im Aalhaus in Hamburg)
Chris Cohen ist vermutlich so ein Typ, den man bei einem Notfall nachts um drei Uhr anrufen könnte – und er würde sofort auf der Matte stehen. Er scheint zumindest in der Kurzwahlliste von etlichen Bands zu stehen, wenn diese mal wieder einen Gitarristen brauchen. Nur so ist es zu erklären, dass der gebürtige Kalifornier bereits Mitglied bei einem halben Dutzend Bands war und ebenso viele bereits als Tourmusiker unterstützt hat. Darunter etwa Deerhoof, Ariel Pink’s Haunted Graffiti oder auch Psychedelic-Folk-Rocker Cass McCombs. Doch immer nur der Steigbügelhalter zu sein, langweilte Cohen offensichtlich und so veröffentlichte er 2012 mit „Overgrown Path“ sein erstes Soloalbum. Auf diesem konnte er endlich ganz ungeniert seine Liebe zu Psychedelic-Folk, Soft-Pop und Prog-Rock der 70er-Jahre ausleben. Auch der Nachfolger „As If Apart“, erschienen im Mai 2016, ist eine Sammlung von verhuschten, aber kompositorisch komplexen Dream-Pop-Perlen, die zeigen, was für ein großartiger Songwriter Chris Cohen ist.

ByteFM Magazin

Mamalarky zu Gast

(13.07.2023 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Mamalarky zu Gast
Mamalarky kommen aus Austin, Texas und haben am 30. September des vergangenen Jahres ihr zweites Album „Pocket Fantasy“ veröffentlicht. Für die Album-Produktion sind Livvy Bennett, Dylan Hill, Michael Hunter und Noor Khan mitten in der Pandemie ganz hippiemäßig zusammengezogen. Überhaupt findet die Band die Blumenzeit augen- und ohrenscheinlich ziemlich dufte, ihr überdrehter und melodieverliebter Indie-Art-Rock greift mitunter tief in die 70s-Kiste. Mal sind es ein paar funky Gniedel-Gitarren, dann wieder kommt der Flötensound augenzwinkernd aus der Dose – Mamalarky klingen niemals altbacken. Die Referenzen heißen deswegen auch nicht Yes oder Emerson, Lake & Palmer, sondern: Tame Impala, Unknown Mortal Orchestra, Deerhoof oder Thao & The Get Down Stay Down.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Norman Müller

(30.08.2016 / 15:00 Uhr)
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Der Sänger und Gitarrist der 60s-Beat-Band The Searchers, John McNally, hat heute Geburtstag, und natürlich gibt es Musik von diversen Bands und Künstlern, die gerade auf Tour sind, darunter Die Heiterkeit, Deerhoof und Black Oak.

Sunday Service

(25.12.2008 / 20:00 Uhr)
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Heute u.a. mit dem Strokes Ableger Little Joy, Deerhunter, Deerhoof und CYNE.

Initiative zeigen: Post-Punk-Trio Shopping mit neuer Single

Von ByteFM Redaktion
(08.12.2019)
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Initiative zeigen: Post-Punk-Trio Shopping mit neuer Single
Initiative zeigen: Das ist es, was die irgendwie in Großbritannien ansässige, Band Shopping fordert. Mit tanzbarer Post-Punk-Affinität (im Sinne von Bands wie Au-Pairs oder The Pop Group) im Sound, aber auch wortwörtlich im Refrain. „Irgendwie“ sind Shopping in Großbritannien ansässig, weil sie andererseits mittlerweile über die Welt verstreut sind. So lebt Billy, die Bassistin des Trios, mittlerweile in Los Angeles. Schlagzeuger Andrew und Sängerin/Gitarristin Rachel Aggs im schottischen Glasgow. Aber das muss kein Hindernis sein, wenn man genügend für die Sache brennt und die dazugehörige Initiative zeigen kann. So fanden die drei sich tatsächlich einmal am selben Ort zusammen, um genügend Songs für ein neues Album zu komponieren. Gemischt wurden die Aufnahmen dann wiederum in den USA, und zwar von Nick Sylvester. Der saß bereits für so verschiedene Acts wie Yaeji, Channel Tres und Deerhoof („La Isla Bonita“) am Mischpult. Und bringt als gelernter Schlagzeuger die Expertise mit, die eine Band, die so rhythmusorientiert ist wie Shopping, fordert. Und dann im Resultat auch druckvoll wie vielleicht nie zuvor klingt.