Kala Brisella

Kala Brisella Bild: Kala Brisella (Foto: Andre Wunstorf)

Das Berliner Post-Punk-Trio Kala Brisella  veröffentlichte 2017 ihr Erstlingswerk „Endlich Krank“ und präsentierte damit rauen Schrammelrock. Die darauf folgende Platte „Ghost“ ist hingegen weiter aufgefächert und bietet eine große Bandbreite an Stimmungen, die niemals wahllos klingt. Die Energie, die Kala Brisella nicht nur auf ihren Alben, sondern auch bei Konzerten zeigt, führte dazu, dass sie von Thurston Moore persönlich als Supportband seiner Deutschlandtour angefragt wurden.



Kala Brisella im Programm von ByteFM:

Kala Brisella – „Ghost“ (Rezension)

(09.10.2018)
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Kala Brisella – „Ghost“ (Tapete Records) 7,6 Die Knochen sind müde, die Augen unendlich schwer und wo zum Teufel kommt eigentlich dieser ekelhafte Nachgeschmack her? Vielleicht war das gestern Abend doch zu viel des Guten. // Und während man gestern noch lauthals gegen all den Schmerz angeschrien hat, fehlt heute scheinbar jegliche Kraft für ein erneutes Aufbäumen. „Ghost“, das zweite Album des Berliner Trios Kala Brisella, bildet diese Stimmung irgendwo zwischen Kater-Depression und Weltschmerz hervorragend ab. Im Vergleich zum Vorgänger, der erst vor knapp anderthalb Jahren erschien, schaltet die Band drei Gänge zurück und zeigt sich in neuem, wesentlich ruhigerem Sound-Gewand. // Zwischen Dada und Diskurspop Das Risiko der Neuausrichtung hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn Kala Brisella verstehen es perfekt, die Geschichte des Vorgängers weiterzuschreiben und zeigen, dass sie wesentlich mehr können, als nur laut gegen den Frust anzuschreien. // Dieser Fokus auf die ruhigeren Momente führt dazu, dass eine der großen Stärken der Band noch mehr in den Vordergrund treten kann. Denn gerade textlich überzeugen Kala Brisella mit einer Mischung irgendwo zwischen Hamburger-Schule-Diskurspop und dadaistischen Verwirrungen, die an Ja, Panik erinnern. // Denn gerade textlich überzeugen Kala Brisella mit einer Mischung irgendwo zwischen Hamburger-Schule-Diskurspop und dadaistischen Verwirrungen, die an Ja, Panik erinnern. Letztere als Referenz aufzuführen drängt sich alleine schon deswegen auf, weil Kala Brisella sie in einem ihrer Songs („I’m Sorry“) direkt zitieren. „Alles ist hin, hin, hin“ heißt es da, ein Verweis auf eine der schönsten Teenage-Angst-Hymnen der neueren Zeit.

Klassenarbeit im Blaumann: Kala Brisella mit „Working Star“ (Videopremiere)

(26.08.2020)
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Kala Brisella (Foto: Leroy Hawelky) Einem Bonmot zufolge ist im Kapitalismus nur eines schlimmer als die Arbeit – nämlich, wenn man keine hat. Sprechen wir kurz über ersteres: Arbeit haben. Die Zumutungen des Lebens in einer auf Ausbeutung der Arbeitskraft und Profitmaximierung ausgerichteten Wirtschaftsweise sind bekanntlich oft nur schwer zu ertragen. // Obendrein ist sie eine Sphäre voller Zwiedenken und eigentlich unversöhnlicher Widersprüche, an deren Offenlegung sich auch Bands wie Die Sterne mit „Convenience Shop“ oder, noch länger her, Von Spar mit ihrem Track „Die uneingeschränkte Freiheit der privaten Initiative“ versucht haben. Kala Brisella stehen damit in bester Tradition und legen jetzt noch einen drauf. Sie demontieren in ihrem Track „Working Star“ gekonnt und voll Wonne die Heuchelei der Botschaften, die der arbeitenden Klasse seit jeher eingetrichtert werden. // Poppiger Postpunk mit Witz und Tiefgang, bei dessen Realisierung Tadklimp und Olaf Opal der Band zur Seite standen, die bereits mit Bands wie The Notwist oder Friends Of Gas zusammengearbeitet haben. Das dritte Album von Kala Brisella, „Lost In Labour“, erscheint im November auf Tapete Records. Das Musikvideo zu „Working Star“ feiert heute Premiere bei uns im Blog.

Nie wieder Teenage Angst: Neue Single vom Post-Punk-Trio Kala Brisella

(03.08.2018)
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Kala Brisella (Foto: André Wunstorf) 2017 waren Kala Brisella „Endlich Krank“. Der Titel des Debütalbums der Berliner Post-Punk-Newcomer war Programm: Mit martialischen Drums, dröhnendem Bass und schrillem Gesang schufen sie ein kompromisslos beunruhigendes Debüt, das zu den wunderbar ätzendsten Platten dieses Jahres gezählt werden darf. // Die Band, die letztes Jahr vom Noise-Rock-Papst Thruston Moore persönlich mit auf Tour genommen wurde, hat nun ihr zweites Album „Ghost“ angekündigt und eine erste Single geteilt – die den Schrammelgrad deutlich zurückschraubt, ohne dabei einen Funken Energie zu verlieren. Denn mit „I‘m Sorry“ beweisen Kala Brisella, dass sie auch das konzentrierte Midtempo beherrschen: Trommelwirbel, Bass und Gitarre pulsieren in einem hypnotischen Groove, während Sänger Jochen Haker seine Zeilen in an Schorsch Kamerun erinnerndem Sprechgesang herausspuckt. // Das im hektischen Zeitraffer gedrehte Musikvideo fängt die unruhige Atmosphäre des Songs treffend ein, mit nervöser Choreografie und blitzschnellen Kostümwechseln. „Ghost“ wird am 14. September auf Tapete Records erscheinen. Im Herbst gehen Kala Brisella dann auf ausgedehnte Tour, präsentiert von ByteFM: 20.09.18 Erfurt - Café Tikolor 21.09.18 Hannover - Zum Stern 22.09.18 Hamburg - Reeperbahn Festival 06.10.18 Berlin - Internet Explorer 14.11.18 Hamburg - Golden Pudel Club 15.11.18 Kiel - Alte Mu 16.11.18 Lüneburg - Anna & Arthur 17.11.18 Bremen - Spedition 19.11.18 Köln - Blue Shell 20.11.18 Duisburg - Djäzz 22.11.18 Freiburg - White Rabbit 23.11.18 Schorndorf - Manufaktur 24.11.18 München - Rote Sonne 28.11.18 Dresden - Ostpol 29.11.18 Leipzig - Ilses Erika 30.11.18 Stettin - Klub Storrady Hört und seht Euch „I‘m Sorry“ hier an:

Antikörper

Kala Brisella + Kiesgroup

(21.09.2018 / 23 Uhr)
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Zwei deutsche Bands haben für die heutige Antikörper Sendung Antikörper Sessions mit unveröffentlichten Songs eingespielt - exklusiv für Antikörper: KALA BRISELLA + KIESGROUP Kala Brisella aus Berlin waren hier schon im Februar 2018 mit einer Antikörper Session zu Gast, nun folgt der zweite Teil. // Jochen Haker (Gitarre, Gesang), Dennis Deter (Bass) und Anja Müller (Schlagzeug, Gesang) lernten sich 2014 bei einer gemeinsamen dreimonatigen Theaterproduktion am Freiburger Stadttheater kennen. Theatermacher sind sie immer noch, seit 2014 auch Musiker in der Band Kala Brisella. Ihr Debüt "Endlich Krank" (Späti Palace 19.05.2017) war ein wütendes, wuchtiges, lautes, genervtes Post-Punk Monster das mir den Atem raubte und ich dachte damals, das es nicht mehr mächtiger, größer und besser werden kann. // "Ghost" wurde wieder mit dem Produzenten tadklimp (The Notwist, Oum Shatt, Fenster) in Berlin-Lichtenberg im "Salon Berlin" aufgenommen und von Kala Brisella live eingespielt. Der Druck und die Energie, welche die Band bei Konzerten auszeichnet und die ihnen eine Einladung von Thurston Moore persönlich brachte, der sie als Support für seine Deutschlandkonzerte anfragte, wurde perfekt auf Schallplatte konserviert.

Antikörper

Kala Brisella + Sedlmeir

(09.02.2018 / 23 Uhr)
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Moderator Mark Kowarsch hat für die heutige Antikörper Sendung Kala Brisella + Sedlmeir (beide Berlin) eingeladen, exklusive und unveröffentlichte Songs für ihre Antikörper Session aufzunehmen. Kala Brisella haben eine Energie, die ihresgleichen sucht. // Denn sie kapitulieren nicht vor dem Ungemach, sie fiebern dagegen an. Mit ihrem Debütalbum “Endlich Krank” (Späti Palace/2017) fangen Kala Brisella da an, wo jede andere Post-Punk/Noise-Rock-Band erst nach ein paar Alben ankommt. Wenn überhaupt! // Und das Tollste ist: Kala Brisella sind ein Trio mit Schlagzeugerin, und sie spielen jetzt schon locker in einer Liga mit den legendären Surrogat. Für ihre Antikörper Session haben Kala Brisella Demoversionen von ganz neuen Songs eingespielt, die auf ihrem zweiten Studioalbum (VÖ-Termin: Ende 2018) erscheinen sollen.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Highest Sea zu Gast bei Bettina Brecke

(18.10.2018 / 15 Uhr)
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Zusammen mit dem Musiker Clay gestaltete die Band auf der Single "Beverly Hills“ zuletzt ein komplexes Stück verträumten Shoegaze. Der Song wurde auf der Kompilation "Späti Palace & Friends" unter anderem mit Kala Brisella, Pigeon und Ilgen-Nur des Berliner Labels Späti Palace im Juni 2018 veröffentlicht. Am 21. Oktober 2018 spielen Highest Sea ein Konzert im Berliner Monarch, das am am 28.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: LeVent & Kala Brisella zu Gast bei Friederike Herr

(14.02.2018 / 15 Uhr)
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Ihr gleichnamiges Debüt-Album aus dem vergangenen Jahr haben sie übrigens mit Anton Newcombe von The Brian Jonestown Massacre in dessen Berliner Studio aufgenommen. Ebenfalls aus Berlin kommen Kala Brisella. Anders als LeVent arbeiten Kala Brisella mit äußerst präsenten und teils beängstigend-dissonanten Gitarrenklängen. // Sänger und Gitarrist Jochen Haker pendelt mit seinem Gesang in einem spannungsgeladenen Raum aus Hysterie, Wut und Komik – das Ganze in teils lyrischer Spoken-Word-Manier. Ihr Debüt haben Kala Brisella übrigens von Ralv Milberg (Die Nerven, Karies) mastern lassen. Derzeit sind beide Bands zusammen auf Tour, am Mittwochnachmittag sind sie zu Gast im ByteFM Magazin. 14.02.18 - Hamburg, Hafenklang 15.02.18 - Aachen, Musikbunker 16.02.18 - Karlsruhe, KOHI 17.02.18 - Stuttgart, Merlin 18.02.18 - Freiburg, Slow Club 20.02.18 - Wien, Rhiz 21.02.18 - München, Unter Deck 22.02.18 - Nürnberg, Z-Bau 23.02.18 - Dresden, Ostpol 26.02.18 - Berlin, Bi Nuu Bild: LeVent (Frank Neumeier, Heike Rädeker, Maryna Russo)

Die Welt ist eine Scheibe

Heimatklänge

(09.10.2018 / 20 Uhr)
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Deutscher Post-Punk-Herbst mit Karies, Trucks und Kala Brisella. An „Maschinen und Tiere“ appeliert Chris Imler. Animalisch mögen es auch Element of Crime auf ihrem neuen Album „Schafe, Monster & Mäuse“.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Diviam Hoffmann

(24.01.2018 / 15 Uhr)
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Wieso, erfahrt Ihr in der Sendung. 60 Jahre alt wird heute Jools Holland, der nicht nur Moderator einer erfolgreichen Fernsehserie ist, sondern schon mit einigen Jazz-Alben in den britischen Charts stand und in den 70ern mit Squeeze Power Pop gemacht hat. Dazu wie immer ein paar Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Kala Brisella und LeVent, Ätna, Sophia Kennedy und Peach Pit. Alle Tourdaten findet Ihr wie immer auf unserer Konzerteseite.

Neuland

Aesop Rock, Quakers, Hachiku und Kala Brisella

(13.11.2020 / 12 Uhr)
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In den zwei Stunden Neuland erwarten Euch auch in dieser Woche zahlreiche Alben, die es zu entdecken lohnt. Mit dabei sind zum Beispiel: die Berliner Band Kala Brisella, die auf "Lost In Labour" die eigenen Genregrenzen öffnet, elektronischer Bedroom-Pop von Hachiku aus Melbourne oder auch Beats und Rap mit viel Liebe zum Albumformat von Quakers.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Karina Andres

(29.12.2017 / 10 Uhr)
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Nicht zu vergessen, Paul Stookey, Teil der Folk Gruppe Peter, Paul and Mary. Musik kommt auch von Khruangbin, Pale Waves und Kala Brisella, die alle bald bei uns unterwegs sind. Die Termine findet ihr wie immer auf unserer Konzertseite.

ByteFM Magazin

am Morgen: Katja Lucker (Musicboard Berlin) zu Gast bei Diviam Hoffmann

(27.11.2018 / 10 Uhr)
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Zu den Alumni und Geförderten des Musicboard gehören zum Beispiel Andreas Spechtl, Andrra, Nene Hatun, Bernadette La Hengst, Sarah Farina, Kala Brisella, Gurr sowie viele Festivals und Veranstaltungsreihen in Berlin. Über die mittlerweile fünf unterschiedlichen Förderprogramme und die Arbeit des Musicboard gibt Katja Lucker in der Sendung Auskunft.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(30.07.2018 / 15 Uhr)
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Wir blicken zurück auf einen der großen Plattenproduzenten der 50er. Außerdem: Kate Bush feiert 60.Geburtstag und Kala Brisella veröffentlichen neue Single.

Anstoß

Planeten und Blumen

(12.04.2017 / 18 Uhr)
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Heute dabei ist unter anderem die Berlinerin Helen Fry, in deren erste EP wir schon in der vergangenen Sendung reingehört haben. Außerdem auch aus Berlin und Thema im Anstoß: Lion Sphere, Kala Brisella und die aus Tirol stammenden Wahlberliner Nihils mit ihrem ersten Langspieler. Auch Hamburg ist am Start: Sophia Kennedy, die gerade erst eine EP mit Helena Ratka als Shari Vari rausgebracht hat, veröffentlicht in Kürze ihr erstes offizielles Solo-Album.

Die Welt ist eine Scheibe

Heimatklänge

(17.11.2020 / 20 Uhr)
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Nach 9 Jahren Abstinenz ist auch die eigentlich schon aufgelöste Kölner Duo-Band Urlaub in Polen wieder mit einem klasse Album namens "All" am Start, dessen Architektonik aus Krautrockzutaten besteht. Ausserdem Musik von Kala Brisella, Stella Sommer und von der Kompilation "Wir müssen hier raus – Eine Hommage an Ton Steine Scherben und Rio Reiser".

Antikörper

No. 48

(18.09.2020 / 23 Uhr)
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Antikörper Sendung gibt es neue Musik von Jello Biafra And The Guantanamo School Of Medicine, Bright Eyes, Bob Mould, Kala Brisella, Bad Religion, Bikini Beach, MDC, Urlaub In Polen, clipping, und Daily Thompson, dazu noch Hits, Klassiker und Lieblingslieder von The Jean Paul Sartre Experience, Eleventh Dream Day, The Chills, Folk Implosion, Crass und The Clean.

ByteFM Magazin

Mit Musik von Nas, Frankie Cosmos und Kala Brisella auf Tour

(05.04.2019 / 10 Uhr)
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Das Album stellt eine Umorientierung von Nas' Karriere in Richtung Kommerz dar. Auf Tour sind demnächst Bands wie Teenage Fanclub, Kala Brisella, Frankie Cosmos und The Cakekitchen. Außerdem wie immer: Musik vom aktuellen ByteFM Album der Woche.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Helene Conrad

(11.09.2018 / 15 Uhr)
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Musik von u.a. Kala Brisella, Grateful Dead, Allah-Las und Wargirl.

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