Saya Gray
Saya Gray verdiente sich ihre Sporen als professionelle Bassistin, bevor sie eigenes Material veröffentlichte (Foto: Jennifer Cheng)
Saya Gray (*16. Oktober 1995 in Toronto) ist eine kanadische Musikerin und Singer-Songwriterin, deren Musik genremäßig schwer fassbar ist. Sie spielt mit Elektro-Beats und Einflüssen von HipHop, Jazz, Rock, Pop, Country und Neo-Psychedelia.
Gray wurde in eine extrem musikalische Familie geboren. Ihre japanische Mutter Madoka Murata ist Pianistin und gründete eine renommierte Musikschule. Ihr Vater ist der schottisch-kanadische Trompeter Charlie Gray, der mit internationalen Stars wie Natalie Cole, Aretha Franklin und Tony Bennett spielte. Das erste Instrument, das sie lernte war das Klavier. Trompete und Posaune kamen dazu. Mit etwa 10 Jahren entdeckte sie den Bass, zu dem sie eine besondere musikalische Beziehung aufbaute. Anfangs musizierte sie in einer Kirchen-Hausband. Mit etwa 16 Jahren fing sie an mit anderen Musiker*innen auf Jazzfestivals und in Clubs zu spielen. 18-jährig verließ sie die Schule, um danach als Bassistin jahrelang international mit dem kanadischen Neo-Soul-Sänger Daniel Caesar, der US-Sängerin Willow Smith und dem britischen Sänger Liam Payne zu touren. Während der Konzertreisen sammelte sie eigene Songideen und wurde von ihren Mitmusiker*innen animiert, etwas Eigenes zu versuchen. 2022 erschien ihr Debüt „19 Masters“, das sie fast in Eigenregie einspielte und produzierte, unterstützt von ihrer Familie, die einige musikalische Ideen zulieferte. Der Longplayer ist variantenreich: Intime akustische Klänge, geschmackvolle Bassfiguren, Tempowechsel, eine Vielzahl unterschiedlichster Instrumente und der unverwechselbare Gesang entfalten eine Sogwirkung. Danach folgten im Jahrestakt die EPs „QWERTY“ und „QWERTY II“, auf denen Gray ihre klanglichen Experimenten ausweitete. Sanfte Soundcollagen wechselten sich mit Metal-Einsprengseln oder Art-Pop-Passagen ab. Nach einer gescheiterten Beziehung zog es sie im Herbst 2023 nach Japan, wo ihr auf einem Roadtrip mit ihrer Akustikgitarre auf dem Beifahrersitz neue Inspirationen kamen. Im Februar 2025 erschien ihr Studioalbum „Saya“.
Als versierte Bassistin, die selbst als wichtigen musikalischen Einfluss den kanadischen Bassisten Rich Brown nannte, war Saya Gray auch immer wieder Thema in der Fachpresse.
Saya Gray im Programm von ByteFM:
Saya Gray – „Saya“ (Album der Woche)
Alben des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams
Zweites Debütalbum: „Shell (Of A Man)“ von Saya Gray
Songs des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams
Wellenlänge
Saya Gray: Eigenwillige Break-up-Songs
Die ByteFM Jahrescharts 2025
Songs des Jahres 2024 – Die Favoriten des ByteFM Teams
Mixtape der Hörer*innen
Abkürzung
Verschwommen: „Lean“ von Charlotte Day Wilson
ByteFM Magazin
Gefühle in Deutschland
10 bis 12
Rock Machine
10 bis 12
Einfach Insane
Tracks des Tages
Raver-Girls und andere Mitfahrende
Waldspaziergang
Are You Tired? (Keep On Singing)
ByteFM Charts
2025 – Woche 9
Track Limit
Kein Jahresrückblick
10 bis 12
New Beginning
ByteFM Magazin
Voices & Echoes
Alben des Jahres 2024 – Die Favoriten des ByteFM Teams
Ein Topf aus Gold
It's oh so quiet!
Negroni Spritz
Late To The Party
ByteFM Magazin am Abend
I Drove All Night
10 bis 12
Sliding Doors
Konzertkalender
Say It Loud, Du hast Scheiss gebaut
Indigo
180 Face
60minutes
Pralinen, Pop & Power
Konzertkalender
Seismograph
Das Ehrenwort
Luxus
10 bis 12
Get It Over
Tracks des Tages
Leckerer Fisch und Optimismus mit Knacks