Tortoise

Tortoise Tortoise gehören seit 1990 zu den einflussreichsten Post-Rock-Bands (Foto: Andrew Paynter)

Tortoise sind eine seit 1990 aktive US-amerikanische Post-Rock-Band aus Chicago. Sie besteht aus Doug McCombs (Bass, Gitarre), John Herndon (Schlagzeug, Keyboard u. a.), John McEntire (Schlagzeug, Gitarre, Produktion u. a.), Dan Bitney (Bass, Gitarre, Keyboard u. a.) und Jeff Parker (Gitarre, Bass). Ihr selbstbetiteltes Debütalbum ist im Jahr 1994 über Thrill Jockey (The Sea And Cake, Future Islands, Tom Verlaine) erschienen. 

Mit ihren atmosphärischen Kompositionen, in denen sie Einflüsse aus unter anderem Kraut- und Prog-Rock, Jazz, Dub, experimenteller Elektronik und Minimal Music verarbeiten, gelten Tortoise als wichtige Wegbereiter der Post-Rock-Bewegung. Statt – wie viele ihrer Kolleg*innen aus der Indie-Szene – den Fokus auf eingängige Melodien und einen klaren Bezug zu den Rock-‘n‘-Roll- und Punk-Wurzeln zu legen, setzt die Band auf progressive Strukturen und das Bekenntnis zu verschiedensten Jazz-Stilen. Vor der Gründung von Tortoise zu Beginn der 90er waren alle Mitglieder bereits in anderen Rock- und Punkbands aktiv gewesen. Bis heute sind die Musiker Teil eines großen Chicagoer Netzwerks, spielen neben ihrer Mitgliedschaft bei Tortoise in Formationen wie The Sea And Cake, Isotope 217, Brokeback und Chicago Underground oder sind als Producer tätig. Ihren kritischen Durchbruch erreichten Tortoise mit ihrer zweiten LP „Millions Now Living Will Never Die“, erschienen 1996 über ihr Stammlabel Thrill Jockey. Auf positive Reaktionen stieß auch der noch stärker von Jazz beeinflusste Nachfolger „TNT“ von 1998, der nach wie vor zu den beliebtesten Platten der Band zählt. 

Auch seit Beginn der 2000er veröffentlichten Tortoise noch regelmäßig Alben, wobei diese vermehrt elektronische Sounds beinhalten. Ihr siebter Langspieler „The Catastrophist“ ist 2016 über Thrill Jockey erschienen.



Tortoise im Programm von ByteFM:

Let's get lost!

Tortoise & Tigran Hamasyan

(11.01.2017 / 13:00 Uhr)
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Let's get lost! - Tortoise & Tigran Hamasyan
Ein unverwechselbarer Sound, der Elemente aus Indierock, Jazz, Minimal Music, Electronica, Dub und Krautrock beinhaltet. Damit sind Tortoise berühmt geworden, damit haben sie das Genre Postrock wie keine andere Band geprägt und die Chicagoer Szene auf die musikalische Landkarte gesetzt. Das aktuelle zehnte Album der Band heißt "The Catastrophist". Ausgangspunkt dafür war eine Auftragsarbeit für die Kulturbehörde von Chicago, für die Tortoise mit wechselnden Musikern der Szene für improvisierte Musik zusammen gearbeitet haben. Dieses Material wurde für die CD dann neu arrangiert und auf Albumlänge zusammengekürzt. Außerdem gibt es eine absolute Premiere: Es findet sich erstmals Gesang auf einer Tortoise-Platte! Die Schlagzeugerin und Sängerin Georgia Hubley von Yo La Tengo hat im Studio Vocals zu dem Song „Yonder Blue“ beigesteuert. Ein Highlight des Albums. Die Mitglieder von Tortoise spielen seit mittlerweile 26 Jahren zusammen. 1990 haben sie sich zusammengefunden. Anfangs bestand die Band nur aus Schlagzeug, Percussion und Bass. Eine ungewöhnliche Besetzung! Obendrein spielten sie rein instrumentale Musik, keine Pop- oder Rocksongs im herkömmlichen Sinne. Erstaunlich eigentlich, dass sie mit diesem sperrigen Konzept trotzdem sehr schnell sehr erfolgreich waren. Chicago wurde damals Mitte der 90er als "Hauptstadt des Postrock" gepriesen, als musikalischer Melting Pot, in dem eine bewundernswerte Durchlässigkeit bestand zwischen den verschiedenen kulturellen Disziplinen: zwischen Kunst und Musik, sowie zwischen den einzelnen musikalischen Sub-Szenen. Bassist, Gitarrist und Tortoise-Gründungsmitglied Doug McCombs hat Let’s Get Lost vom Entstehungsprozess des aktuellen Albums erzählt.

Let's get lost!

Tortoise & Tigran Hamasyan

(15.11.2017 / 13:00 Uhr)
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Ein unverwechselbarer Sound, der Elemente aus Indierock, Jazz, Minimal Music, Electronica, Dub und Krautrock beinhaltet. Damit sind Tortoise berühmt geworden, damit haben sie das Genre Postrock wie keine andere Band geprägt und die Chicagoer Szene auf die musikalische Landkarte gesetzt. Das aktuelle zehnte Album der Band heißt "The Catastrophist". Ausgangspunkt dafür war eine Auftragsarbeit für die Kulturbehörde von Chicago, für die Tortoise mit wechselnden Musikern der Szene für improvisierte Musik zusammen gearbeitet haben. Dieses Material wurde für die CD dann neu arrangiert und auf Albumlänge zusammengekürzt. Außerdem gibt es eine absolute Premiere: Es findet sich erstmals Gesang auf einer Tortoise-Platte! Die Schlagzeugerin und Sängerin Georgia Hubley von Yo La Tengo hat im Studio Vocals zu dem Song „Yonder Blue“ beigesteuert. Ein Highlight des Albums. Die Mitglieder von Tortoise spielen seit mittlerweile 26 Jahren zusammen. 1990 haben sie sich zusammengefunden. Anfangs bestand die Band nur aus Schlagzeug, Percussion und Bass. Eine ungewöhnliche Besetzung! Obendrein spielten sie rein instrumentale Musik, keine Pop- oder Rocksongs im herkömmlichen Sinne. Erstaunlich eigentlich, dass sie mit diesem sperrigen Konzept trotzdem sehr schnell sehr erfolgreich waren. Chicago wurde damals Mitte der 90er als "Hauptstadt des Postrock" gepriesen, als musikalischer Melting Pot, in dem eine bewundernswerte Durchlässigkeit bestand zwischen den verschiedenen kulturellen Disziplinen: zwischen Kunst und Musik, sowie zwischen den einzelnen musikalischen Sub-Szenen. Bassist, Gitarrist und Tortoise-Gründungsmitglied Doug McCombs hat Let’s Get Lost vom Entstehungsprozess des aktuellen Albums erzählt.

„Oganesson“: Neue Single von Tortoise

Von ByteFM Redaktion
(27.03.2025)
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„Oganesson“: Neue Single von Tortoise
Tortoise gehören zu den prägenden Bands im Post-Rock-Genre (Foto: Todd Weaver) Seit Veröffentlichung des Albums „The Catastrophist“ im Jahr 2016 gab es keine neue Musik mehr von Tortoise. Nach einer Release-Pause von fast zehn Jahren hat die Band heute eine neue Single namens „Oganesson“ veröffentlicht – benannt nach dem schwersten bekannten chemischen Element. „Oganesson“ erscheint nur wenige Stunden, bevor Tortoise auf dem US-amerikanischen Big Ears Festival spielen und Material aus ihrer gut dreißigjährigen Bandgeschichte präsentieren. // „Oganesson“ von Tortoise erscheint auf dem Label International Anthem & Nonsuch Records. Hört Euch den Song hier an:

Tortoise kündigen neues Album „Touch“ an

Von ByteFM Redaktion
(09.09.2025)
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Tortoise kündigen neues Album „Touch“ an
Tortoise veröffentlichen mit „Touch“ im Oktober ihr erstes neues Album seit neun Jahren (Foto: Heather Cantrell) Was sich mit der Veröffentlichung der Single „Oganesson“ bereits im März angedeutet hat, ist nun Gewissheit: Tortoise veröffentlichen noch in diesem Jahr ein neues Album. „Touch“, so der Titel des Nachfolgers zu „The Catastrophist“ (2016), soll vor allem Spiegel des kollektivistischen Songwriting-Ansatzes sein, den die Band verfolgt. 1990 in Chicago gegründet, haben dabei vor allem die aktuellen Wohnorte der einzelnen Bandmitglieder Einfluss auf den kreativen Prozess gehabt: So leben nur noch zwei der fünf Mitglieder in Chicago, der Rest ist mittlerweile in Los Angeles und Portland ansässig. // „Touch“, das neue Album von Tortoise, erscheint am 24. Oktober 2025 via International Anthem / Nonesuch. Im nächsten Jahr ist die Band damit auch auf Tour in Deutschland, präsentiert von ByteFM:

taz.mixtape

Thomas Morgan. Tortoise. A$AP Rocky. CTM. Kanye West. Michaela Melián. Meredith Monk. Sly Dunbar.

(30.01.2026 / 17:00 Uhr)
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„Es geht rasant bergab.“ Julian Weber unterhält sich mit John McEntire und Doug McCombs von der Postrockband Tortoise aus Chicago über die Geometrie in ihren Songs und Lerntheorie als mögliche Erklärung für die Krise der USA.

taz.mixtape

Tame Impala, Chicks on Speed, Lô Borges, Jazzfest, Tortoise, Chovu, Böse Musik

(07.11.2025 / 17:00 Uhr)
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Kevin Parker hat Dua Lipa produziert und „Barbie“ komponiert. Doch mit seiner Band Tame Impala treibt er seltsame Dinge. Ruth Lang Fuentes wundert sich: Ist das schon Identitätskrise? Ist der Flow im Outback flöten gegangen?Neue Widersprüche, Songs und Yogaübungen zum Thema Postwachstum. Die Kunststresserinnen Chicks on Speed veröffentlichen eine Anthologie und ein neues Album. Hilka Dirks über „HEARTopia“ und „HEARandNOWtopia“.Nur scheinbar harmlose „Tralala“-Singerei. Der brasilianische Komponist Lô Borges ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Mit seinen stilbildenden Songs übte er auch Kritik an der Militärdiktatur. Ein Nachruf von Julian Weber.Improvisation, Verfremdung, Kollektivität? Konventionelle Besetzung oder Solo-Auftritt; alte Themen, neue Thesen. Maurice Summen resümiert das Jazzfest Berlin, Motto diesmal: „Where will you run when the world’s on fire?“Komplexe Grooves, komplett relaxt. Die Postrockband Tortoise aus Chicago veröffentlicht nach langer Pause das neue Album „Touch“. Wie zeitgemäß ist dieser Sound? Fragt Benjamin Moldenhauer, nur manchmal leicht gelangweilt.Die Blackmetalband Chovu aus Kenia musste ihre Europatour absagen, weil die Deutsche Botschaft ihre Visaanträge ablehnte. Die Kulturszene kennt das Problem. Nicolai Kary diagnostiziert einen politischen Generalverdacht.In seiner Kolumne „Böse Musik“ erinnert sich Detlef Diederichsen an die Boomjahre der alten Musikindustrie - WEA stand für Warner, Elektra, Atlantic. Und heute: Fusionen & Stellenabbau, Körperschaftssteuern & Gewerbesteuer.

taz.mixtape

Beyoncé, Tortoise, Get Well Soon, Dan Hicks, Distelmeyer

(12.02.2016 / 17:00 Uhr)
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Fummeln und Zappeln. Jens Uthoff freut sich, dass die Chicagoer Postrocker Tortoise auch nach 26 Jahren Bandgeschichte noch überraschen und dass Sam Prekop beim Fummeln an Knöpfen, Kabeln und Steckern Flow entstehen läßt.

Schnittstellen

Tortoise & Bonnie Prince Billy

(25.02.2016 / 22:00 Uhr)
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Schnittstellen - Tortoise & Bonnie Prince Billy
In der kommenden Schnittstellen-Ausgabe erwarten uns Altmeister der alternativen Musikwelt mit neuen Veröffentlichungen, zum einen die Chicagoer Formation Tortoise mit ihrem siebten Studioalbum und Bonnie Prince Billy mit einer Kompilation unveröffentlichter Songs aus den Jahren 1994 bis 2004!

Alben des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams

Von ByteFM Redaktion
(16.12.2025)
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Alben des Jahres 2025 – Die Favoriten des ByteFM Teams
Stereolab – „Instant Holograms On Metal Film“Yo La Tengo – „Old Joy Soundtrack“Oren Ambarchi, Johan Berthling, Andreas Werliin – „Ghosted III“Tortoise – „Touch“Khruangbin – „The Universe Smiles Upon You II“Men I Trust – „Equus Caballus“Biosphere – „Way Of Time“U.E. – „Hometown Girl“Unknown Mortal Orchestra – „IC-02 Bogotá“Kara-Lis Coverdale – „A Series Of Actions In A Sphere Of Forever“ // Michaela Melián – „Music For A While“Cornflake Zoo – „Knights Of Fuzz“Anushka Chkheidze & Robert Lippok – „Uncontrollable Thoughts“Various Artists – „King Size Dub Hamburg“The Radio Field – „Air And Sunlight“Tortoise – „Touch“Reverend Dabeler – „Reverend Dabelers Frankfurter Jazzrockschule (Edition No. 2)“Huah! – „Ich möchte auf Deinem Plattenteller liegen (1992–1988)“Die Expressionisten – „Gefangene der freien Welt“John Tejada – „The Watchline“ // Hilary Woods – „Night Criú“Clipse – „Let God Sort Em Out“Mhaol – „Something Soft“Bonnie „Prince“ Billy – „The Purple Bird“James Holden & Waclaw Zimpel – „The Universe Will Take Care Of You“Das Paradies – „Überall wo Menschen sind“Haai – „Humanise“Derya Yıldırım & Grup Şimşek – „Yarin Yoksa“Wet Leg – „Moisturizer“Tortoise – „Touch“ // Sudan Archives – „The BPM“Bonnie „Prince“ Billy – „The Purple Bird“Kokoroko – „Tough Times Never Last“Tortoise – „Touch“Lateena x Bony Fly – „Wicked Girl Era“Stereolab – „Instant Holograms On Metal Film“Bobby Conn – „Bobby’s Place“Studio Bonaparte – „The Kumasi Sessions“Das Koolies – „Pando“Ami Taf Ra – „The Prophet And The Madman“ // Charles Webster & The South African Connection – „From The Hill“Nightmares On Wax – „Echo45 Sound System“Tunng – „Love You All Over Again“Chaos In The CBD – „A Deeper Life“FloFilz – „Hagaki“Little Simz – „Lotus“Tortoise – „Touch“Mark Pritchard & Thom Yorke – „Tall Tales“Iron Curtis – „Dial Me In“DJ Koze – „Music Can Hear Us“ // Horsegirl – „Phonetics On And On“Panda Bear – „Sinister Gift“DJ Koze – „Music Can Hear Us“Emma-Jean Thackray – „Weirdo“Little Simz – „Lotus“Joanne Robertson – „Blurrr“Tortoise – „Touch“Dean Blunt & Elias Rönnenfelt – „Lucre EP“Maxine Funke – „Timeless Town“Claire Rousay – „A Little Death“

Die 25 besten Post-Rock-Alben aller Zeiten

Von ByteFM Redaktion
(06.04.2022)
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Die 25 besten Post-Rock-Alben aller Zeiten
Tortoise – „Millions Now Living Will Never Die“ (1996) In der gesanglosen Musik von Tortoise laufen viele Stränge zusammen. Der meditativ-repetitive Krautrock von Neu. Die jazzigen Soundwellen von Talk Talk. Der verspielte Pop-als-Collage-Ansatz von Stereolab. Die seltsamen Gitarrenharmonien von Slint (kein Wunder, schließlich war Slint-Gitarrist Dave Pajo für die ersten beiden LPs Mitglied der Band). Doch weniger als die Schatten von vorigen Bands klingt ihr Debüt „Millions Now Living Will Never Die“ vor allem wie eins: Tortoise. Mit Metallophon, Motor-Drumming und Jazz-Gitarren baute die Chicagoer Band ihre ganz eigene Klangwelt, in der Zeit keine Rolle spielt und ein Moment atemberaubender Schönheit auf den nächsten folgt.

Hidden Tracks

Chicago 2022... It's Changing

(03.08.2022 / 22:00 Uhr)
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Wir kreisen heute in Chicago Mitte der 90er Jahre. Das Genre Postrock wurde "erfunden". Nicht ganz unwichtig war dafür die Band Tortoise und auch The Sea & Cake. // Sam Prekop (The Sea & Cake) und John McEntire (Tortoise u.v.a) haben gerade zusammen fast unbemerkt ein Album "Sons Of" mit 4 langen Tracks auf Thrill Jockey herausgebracht. Also, Chicago... It's Changing?

Die Welt ist eine Scheibe

Emperor Tomato Ketchup

(09.02.2016 / 20:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Emperor Tomato Ketchup
Im Mittelpunkt steht das vor 20 Jahren erschienene vierte Stereolab-Album „Emperor Tomato Ketchup“, 1996 zum Teil mit Hilfe von Sean O´Hagan von den High Llamas in London und zum Teil mit dem Tortoise-Drummer John McEntire in Chicago aufgenommen. Stereolab liegt seit einigen Jahren auf Eis, aber die pastoralen Art-Popster High Llamas und die legendären Postrock-Miterfinder Tortoise haben genauso neue Alben am Start wie Stereolab´s Tim Gane mit seiner neuen Band Cavern of Anti-Matter und Stereolab-Sängerin Laetitia Sadier ist auf dem neuen Album des hippen Jungproducers Adrian Younge zu hören. Ausserdem Art-Pop aus Sunderland von Field Music und Prog-Rock aus Trondheim von Motorpsycho.

Die ByteFM Charts 2009

Von ByteFM Redaktion
(04.01.2010)
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Die ByteFM Charts 2009
10. Tortoise: „Beacons Of Ancestorship“, Thrill Joc // 07. Tortoise: „Beacons Of Ancestorship“, Thrill Joc

Alan Sparhawk – „White Roses, My God“ (Rezension)

Von Jan Boller
(01.10.2024)
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Alan Sparhawk – „White Roses, My God“ (Rezension)
Low, das waren vor allem Mimi Parker und Alan Sparhawk, eine der prägendsten Bands des Mini-Genres „Slowcore“, eine von mehreren Indie-Herausbildungen, die sich in den frühen 1990er-Jahren an der Dekonstruktionsarbeit von Rockismen beteiligten: Vergleiche dazu auch Post-Rock, wie ihn Tortoise spielten oder Indie-Jazz-Musik à la Karate. // „Brother“ differenziert das schmale Spektrum am deutlichsten aus. Die Stimme Sparhawks ist weiter runtergepitched als auf dem Rest des Albums, zu einem wacklig pulsierenden Beat taucht erstmals eine hakelige Gitarrenfigur auf. Das Stück zerrt frickelnd an sich wie an einer Zwangsjacke, findet aber doch zu einer nervösen Fusion aus Rock und Elektronik – woran erinnert das? Tortoise, Do Make Say Think vielleicht …

Die Welt ist eine Scheibe

Beirut – Chicago

(28.10.2025 / 21:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Beirut – Chicago
Musik der Avant-Noiserock-Freejazz-Band Sanam aus Beirut und von der im Exil lebenden libanesischen Sängerin und Musikerin Yasmine Hamdan und von The Dwarfs Of East Agouza, die mit ihren Psych-Trance-Improvisationen ebenso Orient und Okzident umarmen.Chicago is the place für Post-Everything-Musik mit Jazz-Bezug. Die bahnbrechende Formation Tortoise hat mit "Touch" gerade nach neun Jahren ein neues Album veröffentlicht, das flankiert wird von Solo-Musik des Tortoise-Gitarristen Jeff Parker und vom neuen Album des aus Rob Mazurek und Chad Taylor bestehenden Chicago Underground Duo.

Container

(28.02.2008 / 23:00 Uhr)
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Tortoise, Trans Am oder Howe Gelb haben hier ein Zuhause gefunden.

Verstärker

Spiel mit mir

(13.08.2025 / 17:00 Uhr)
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Weil er mit – manche sagen: windigen – Anlagegeschäften schon mehr als genug Geld verdient hat, verbringt Verstärker-CEO D. Böhme seine Zeit nur noch selten mit echter „Arbeit“. Er lungert gerne auf Wochenmärkten herum, scheucht seine Mitarbeiter*innen zu vermeintlich wichtigen Meetings mit Kulturgrößen oder setzt sich einfach in eine dieser jetzt so angesagten Matcha Bars, um ein Tafelwasser zu bestellen und sich über die jungen Gäste lustig zu machen, die in ihrer Sprache so ulkig zwischen Deutsch und Englisch wechseln.Es bleibt dem feinen Herrn CEO jedenfalls Zeit genug, um neue Musik zu hören, zu sortieren, wieder zu hören, zu verwerfen. Nur wegen dieser strengen Kuration ist jede einzelne Ausgabe der Hitshow „Verstärker“ so ein unvergleichlicher Ohrenschmaus.Heute zum Beispiel stellt Böhme nicht nur die neuen Singles von Tortoise, Oren Ambarchi oder Fcukers vor, sondern legt außerdem viel Wert auf The New Eves, eine sensationelle neue Band aus UK. Das Wiener Bandprojekt ALLES EXHAUSTED ist mit seinen lärmenden Gitarrenwänden wie einst von JAMC oder MBV ebenfalls wieder zu hören, genauso wie ganz neue Songs von Mira Mann, HAAi oder Blue Lake.Wahnsinn einfach, absoluter Wahnsinn.

Das Ehrenwort

Nirgendwo

(23.11.2021 / 13:00 Uhr)
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Heute geht es an die Grenzen des Irgendwo hinüber zum schönen Nirgendwo. Wo auch immer das ist und wie es eventuell aussieht beziehungsweise gar klingt, erfahrt Ihr in dieser Sendung u. a mit Musik von Tortoise, St. Vincent oder Ride.

Was ist Musik

Ohne Worte

(31.01.2022 / 21:00 Uhr)
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Noayama, Jeremiah Chiu & Marta Sofia Honer, Jeff Parker, Fhunyue Gao & Sven Kacirek. Bis auf Tortoise-Gitarrist Parker und das Post-Post-Post>>>Dubstep-Enigma Burial nur Debütant*innen heute, die auch nur eines verbindet. Ihre Musik kommt ohne Worte aus, zumindest ohne Worte, die sich zu sinnvollen Sätzen zusammenfügen. Woraus gewisse Opazitätreize resultieren können.

taz.mixtape

Da Da Dada, Halo, Miku, Minaj, Oliveros ...

(05.02.2016 / 17:00 Uhr)
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„Wir respektieren uns als Individuen und geben einander den nötigen Freiraum.“ Franziska Buhre und Julian Weber reden mit John McEntire, Toningenieur und Schlagzeuger von Tortoise über American Angst und Musikhören am Laptop.

Der Freie Fall

Influences

(28.08.2017 / 21:00 Uhr)
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Der Freie Fall - Influences
Während es manche Bands bevorzugen, sich über ihre musikalischen Inspirationen auszuschweigen, haben Jilk aus Bristol damit kein Problem. Zu ihrem neuen Album "Joy in the End" hat das Quartett einen "Influences Mix" ins Netz gestellt mit Musik von Tortoise, Opiate, Nick Cave, Múm und weiteren Bands, welche zur neuen Platte inspiriert haben. Der Freie Fall lauscht dem Resultat.

LiveBytes Berlin

Soft Grid

(08.06.2019 / 22:00 Uhr)
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LiveBytes Berlin - Soft Grid
Man könnte es sich einfach machen und diese Musik Post-Rock nennen. Die Epen von Bands wie Slint, Mogwai oder Tortoise scheinen auf jeden Fall tief in die Soft-Grid-DNA eingeschrieben. Trotzdem wäre Post-Genre passender. Jana Sotzkos Bass wechselt in sekundenschnelle zwischen Schnurren und Knurren. Schlagzeuger Christian Hohenbild beherrscht sowohl krautigen Minimalismus als auch martialisches Beckengewitter mit traumtänzlerischer Leichtigkeit. Und bei Theresa Stroetges weiß man nie, wann sie als nächstes von ihrem Synthesizer zur E-Gitarre springen wird, die Dream-Pop-Meditation in Fuzz-Exstase verwandeln wird. Diese Musik ist zu groß für jede Schublade.

Die ByteFM Jahrescharts der Hörer*innen 2025

Von ByteFM Redaktion
(02.01.2026)
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Die ByteFM Jahrescharts der Hörer*innen 2025
19. Tortoise – „Touch“

Freispiel

the 90s

(07.04.2014 / 23:00 Uhr)
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De La Soul, the Orb, Tortoise,

ByteFM Mixtape

mit Berthold Seliger

(09.02.2009 / 17:00 Uhr)
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Berthold Seliger hat in den letzten zwanzig Jahren als Konzertveranstalter Größen wie Townes van Zandt und die Go-Betweens nach Deutschland geholt und sicherlich einen großen Anteil am hiesigen Erfolg von Calexico, Lambchop oder Tortoise. Im heutigen Mixtape wird er im Gespräch mit Ruben Jonas Schnell ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern und Musik nicht nur seiner eigenen Künstler spielen.

Freispiel

the 90s

(08.04.2014 / 00:00 Uhr)
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De La Soul, the Orb, Tortoise,

60minutes

In der Ruhe liegt

(26.02.2022 / 19:00 Uhr)
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Folk-Ambient-Jazz-Electronica-Rock-Vibes. Ein Südtiroler in Leipzig ist dabei, Damian Dalla Torre, sein unerhört schönes Album heißt „Happy Floating“. Seine Buddies von Wooden Peak lassen bei dem Motto nicht lange bitten, Wooden Peak rocken die Ruhe und lassen auf der EP „Human, Machine, Nature“ auch ihre Field-recordings klingen. Jack Oliver Cooper und sein Projekt Modern Nature bringt Tortoise-Haftes ins Spiel. Vom italienischen Komponisten Federico Albanese kommt ein Chamber-Avantgarde-Pop-Jazz-Album und Beverly Glenn-Copelands verkanntes Meisterwerk „Keyboard Fantasies“ bekommt eine überverdiente und besondere Reimagined-Neuauflage. In diesem Sinne: In der Ruhe liegt.

Hidden Tracks

(02.03.2011 / 22:00 Uhr)
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Hidden Tracks
Starring: Maserati,Tortoise, Grails, Slint usw.

ByteFM Mixtape

Berthold Seliger

(28.03.2009 / 17:00 Uhr)
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Berthold Seliger hat in den letzten zwanzig Jahren als Konzertveranstalter Größen wie Townes van Zandt und die Go-Betweens nach Deutschland geholt und sicherlich einen großen Anteil am hiesigen Erfolg von Calexico, Lambchop oder Tortoise.

Schraubenzieher

Im Spinnenland – Ein mysteriöses Meisterwerk wird 30

(08.03.2021 / 23:00 Uhr)
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Schraubenzieher - Im Spinnenland – Ein mysteriöses Meisterwerk wird 30
Zum 30. Geburtstag dieses Albums reist der Schraubenzieher heute ins Spinnenland und erkundet das Netz, das diese vier Musiker im März 1991 gesponnen haben. Mit Musik von Tortoise, The For Carnation, Mogwai und – selbstredend – Slint.


Tortoise live

Reutlingen: franz.K 09.11.2026
Weissenhäuser Strand: Ferienpark 13.11.2026 – 14.11.2026

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