Françoise Hardy

Françoise Hardy Françoise Hardy auf dem Cover ihres Debütalbums „Tous les garçons et les filles“

Françoise Hardy (17. Januar 1944 – 11. Juni 2024) war eine französische Chanson-Sängerin und Komponistin aus Paris.

Bereits im Alter von 17 Jahren unterschrieb Hardy ihren ersten Plattenvertrag, ein halbes Jahr später erschien die erste Single „Oh Oh Chéri“, die noch von Johnny Hallydays Songwritern geschrieben worden war. Doch in der Folgezeit verfasste Hardy ihre Texte und Musik zunehmend selbst, und es war die selbstgeschriebene B-Seite „Tous les garçons et les filles“, die zu ihrem ersten großen Hit wurde und sich über zwei Millionen Mal verkaufte. Auch ihr erstes Album wurde nach dem Stück benannt. Wie damals üblich, waren Hardys Alben zunächst eher eine Sammlung der größten Hits, die bereits auf Single/EP erschienen waren. Mit ihrer Musik wurde Hardy nicht nur in Frankreich, sondern auch in England und Deutschland sehr populär. Sie nahm auch in London auf und traf dort u. a. auf Mick Jagger und The Beatles. Zudem wurde Hardy durch ihren modischen Geschmack zur Stilikone.

Hardy blieb auch in den 70er und 80er Jahren musikalisch aktiv, auch wenn sie aufgrund von Lampenfieber seit Ende der 1960er seltener Konzerte spielte. Ihre Musik aus den 60er Jahren empfand sie zudem rückblickend als schlecht und versuchte, eine Wiederveröffentlichung zu verhindern. In den 1990ern erschien mit „Le Danger“ lediglich ein Album, zwischen 2000 („Clair-Obscur“) und 2018 („Personne D'autre“) nahm Hardy insgesamt sechs weitere Alben auf. 2024 starb die Sängerin nach langer Krankheit.



Françoise Hardy im Programm von ByteFM:

„Comment Te Dire Adieu“: Françoise Hardy wird 80!

Von ByteFM Redaktion
(17.01.2024)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Comment Te Dire Adieu“: Françoise Hardy wird 80!
Françoise Hardy war über ein halbes Jahrhundert lang Teil der französischen Popstar-Liga und wird heute 80 Jahre alt (Foto: Benoit Peverelli) „Comment Te Dire Adieu“ ist unser Track des Tages zum 80. Geburtstag der französischen Singer-Songwriterin Françoise Hardy. Als sie das Stück 1968 als Single herausbrachte, war die Pariser Künstlerin schon seit einer ganzen Weile im Musikgeschäft. So veröffentlichte sie Anfang des Jahrzehnts, 1962, ihr Debütalbum „Tous les garçons et les filles“. Dessen Titelsong wurde ein internationaler Hit und vermutlich ihr größter Erfolg. Während dieses Stück dem Zeitgeist des „Yéyé“ genannten französischen Frühsechziger-Sounds entsprach, entwickelte sich Hardy immer mehr zur ernstzunehmenden Chanson-Künstlerin. Obwohl sie viele ihrer Stücke selbst verfasste, ist unser Track des eine Coverversion. Oder so etwas ähnliches. Die Musik kam aus einem ursprünglich englischsprachigen Stück, zu dem sie französische Lyrics in Auftrag gab. Dennoch verleiht Hardy ihrer Version nicht nur stimmlich ihre persönliche Klangfarbe. Vielmehr ist sie das Ergebnis ihrer Vision und einer denkwürdigen Zusammenarbeit. // Als Hardy im Jahr 1961 ihren ersten Plattenvertrag unterschrieb, lag das vor allem daran, dass ein Tontechniker in ihr Potential für „ein gutes Plattencover“ sah. Doch dafür hatte sie nicht zwei Klassen übersprungen, in einer Schule, in der sie immer wieder für ihre bescheidene soziale Herkunft vorgeführt wurde. Und so enthielt schon ihre erste EP drei Eigenkompositionen. Bis sie sich 2018 zur Ruhe setzte, hatte Françoise Hardy 57 Jahre lang eine der erfolgreichsten französischen Pop-Karrieren. Bis zuletzt lieferte sie hervorragendes Material ab, selbst ihr Alterswerk, die Alben ab 2000, landete ausnahmslos in den französischen Top Ten.

La France, en confidence

Der Bibi-Club-Effekt

(09.07.2024 / 18:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Der Bibi-Club-Effekt, der Gitarrist vom See, Fred Fortin, der Sänger ohne Nachnamen, Peter Peter – und Françoise Hardy. Eigentlich vor allem Françoise Hardy. Sie ist in der Nacht vom 11. auf den 12. Juni 2024 in Paris gestorben. Eine leise, selbstbestimmte Sängerin, Musikerin, Autorin. Eine Musikerin, die in den 60er-Jahren derjenigen Jugend eine Stimme gegeben hat, der Johnny Hallyday zu laut, zu explizit, und Jean Ferrat oder Yves Montand zu franko-französisch war. Eine Musikerin, die die studentische, auch intellektuelle Jugend ansprach und das aber nahezu ausschließlich mit Liebesliedern. Melancholische Liebeslieder waren ihre Ausdrucksform, zeitlebens, häufig –  aber eben nur selten explizit – an ihren Mann gerichtet, an ihre große und immer wieder unglückliche Liebe, an Jacques Dutronc. War Françoise Hardy in alten Rollenbildern verhaftet? Wer sie kennengelernt hat, weiß, wie falsch diese Frage ist, sie war immer auf der Höhe der Zeit, von der gesellschaftlichen Diskussion bis zur Musik, der Popmusik, sie wusste, was ging, nicht nur in Frankreich, bis zu ihrem Tod. Dieser Tod, der lange Weg dorthin, hat sie über das Leiden hinaus beschäftigt, sie hat ihm Lieder abgerungen, die ihr Repertoire, ihr „Werk“ auf berührende, manchmal großartige Weise vervollständigen – und die eben auch wieder sind was alle ihre Lieder waren: Liebeslieder. Françoise Hardy hört Ihr am Anfang und Ende dieser Sendung. Dazwischen Musik aus Kanada, aus Québec: von Bibi Club, dem Duo des Augenblicks, von Fred Fortin, dem feinfühligen Gitarristen und Waldschrat aus dem Norden der Provinz, und von Peter Peter, ein neues tanzbares Album dieses sensiblen Melodien-Finders.

Françoise Hardy ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(12.06.2024)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Françoise Hardy ist gestorben
Ist im Alter von 80 Jahren gestorben: Françoise Hardy (Foto: Joost Evers, CC BY-SA 3.0 NL, via Wikimedia Commons) Die französische Chanson-Sängerin und Stilikone Françoise Hardy ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Die Nachricht verbreitete ihr Sohn Thomas Dutronc in den sozialen Netzwerken. Erste Bekanntheit erlangte Hardy in den 60er-Jahren mit ihrem Song „Tous Les Garçons Et Les Filles“, bei dessen Aufnahme sie erst 18 Jahre alt war. Sie galt als wichtige Vertreterin des damals aufkommenden Yéyé-Genres und avancierte zur Stilikone für die Jugend.

Regler rauf, Regler runter

Françoise Hardy

(18.01.2014 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
In der ersten halben Stunde feiert Regler rauf, Regler runter den Geburtstag von Françoise Hardy. Gestern, am 17. Januar 2014, ist die Französin 70 geworden.

Was ist Musik

Pour Messieur – Ted Gaier erinnert an Françoise Cactus

(22.02.2021 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Was ist Musik - Pour Messieur – Ted Gaier erinnert an Françoise Cactus
„Ich kannte Françoise seit dem Silvesterabend 1984/85, wo sie mit ihrer Band Lolitas im einem besetzten Haus in der Potsdamer Straße/West Berlin vor den Bands The Waltons und Die Toten Hosen spielte. Als Schlagzeugerin und Sängerin erschien sie mir wie eine geniale Symbiose von Musikerinnenfiguren wie Mo Tucker, Nico und Françoise Hardy und trotzdem völlig einzigartig. Ich wollte sie unbedingt kennenlernen. Ihr verdanke ich mein sämtliches Wissen über französische Popkultur, kleine Alltagsdinge, die es braucht für einen kultivierten Lebensstil (z. B. das Eau De Toilette Chanel 'pour messieur' oder einen Füllfederhalter mit Stärke B) und vieles vieles mehr.“ (Ted Gaier)

Was ist Musik

Die unspießigste Person, die es gibt. Ted Gaier erinnert an Françoise Cactus - Encore

(01.03.2021 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
„Ich kannte Françoise seit dem Silvesterabend 1984/85, wo sie mit ihrer Band Lolitas im einem besetzten Haus in der Potsdamer Straße/West Berlin vor den Bands The Waltons und Die Toten Hosen spielte. Als Schlagzeugerin und Sängerin erschien sie mir wie eine geniale Symbiose von Musikerinnenfiguren wie Mo Tucker, Nico und Françoise Hardy und trotzdem völlig einzigartig. Ich wollte sie unbedingt kennenlernen. Ihr verdanke ich mein sämtliches Wissen über französische Popkultur, kleine Alltagsdinge, die es braucht für einen kultivierten Lebensstil (z. B. das Eau de Toilette Chanel 'pour messieur' oder einen Füllfederhalter mit Stärke B und vieles vieles mehr.“ (Ted Gaier)

Hertzflimmern

In My System

(14.06.2024 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute dieses Allerlei: Ein bisschen Fußball mit MGMT, ein bisschen Sehnsucht mit Françoise Hardy, ein bisschen Spanish Disco mit The System und ein bisschen Eurodance mit Peggy Gou.

Hello Mellow Fellow

(13.07.2009 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Hello Mellow Fellow
Schon wieder Françoise Hardy! Na so was …

„The Idea“ aus dem neuen Album von Donna Blue

Von ByteFM Redaktion
(17.05.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„The Idea“ aus dem neuen Album von Donna Blue
Unser Track des Tages „The Idea“ ist einer der schönsten Songs auf dem ersten Album der niederländischen Band Donna Blue. Man hört dem Duo deutlich an, dass viele ihrer musikalischen Vorlieben in den 1960er-Jahren liegen. Beispielsweise in den Soundtracks von Spaghetti-Western, Exploitation- und anderen B-Filmen. Die verhallten Gitarren, süßlichen Orgeln und atmosphärischen Vibrafon-Akzente – all das hat hier Filmmusik-Qualität. Daneben finden sich im Sound der Band aber auch zahlreiche Parallelen zu vor allem französischer Popmusik aus den 60er-Jahren. So hätte das klangliche Gewand unseres Tracks des Tages etwa auch den Sängerinnen France Gall und Françoise Hardy zu der Zeit gut zu Gesicht gestanden. Vor allem aber weckt der Song Assoziationen mit zwei bekannten Mann-Frau-Duos der Ära.

Ausloten

Jacques, Zaho & Marylou

(27.03.2025 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Ausloten - Jacques, Zaho & Marylou
Ein Freund schenkte mir neulich die 1966er-Platte "Et Moi, Et Moi, Et Moi" von Jacques Dutronc, ich war auf einem tollen Konzert von Zaho de Sagazan und "Choke Enough" von Marylou Vanina Mayniel alias Oklou ist ein aktuelles Lieblingsalbum von mir. Diese drei Fäden laufen blau-weiß-rot zusammen und führen nach Frankreich, wo Jacques, Zaho und Marylou herkommen.In einer musikalisch französischen Ausgabe Ausloten hören wir außerdem Tracks von Jeanne Moreau, Hologram Teen & Sandra Zettpunkt, Françoise Hardy, IAM und vielen mehr.Foto: Oklou (Credit: Gil Ghabri)

ByteFM Magazin

French Pop Forever

(17.01.2024 / 14:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute u. a. mit Musik von Françoise Hardy. Die französische Singer-Songwriterin, die sich in ihrer über 50-jährigen Karriere vom "Yéyé"-Star zu einer Grande Dame des französischen Chansons entwickelt hat, wird heute 80 Jahre alt.

ByteFM Magazin am Abend

A Love International

(17.01.2024 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Unter anderem mit einer neuen Single des texanischen Trios Khruangbin, das mit dem Instrumental „A Love International“ auch gleich ein neues Album namens „A La Sala“ angekündigt hat. Auch dabei: Musik zum 80. Geburtstag von Françoise Hardy, mit Braake, A Tribe Called Quest u. v. a. m.

La France, en confidence

BB

(12.06.2019 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Noch was vergessen? Ja, die Auflösung von oben: EP, SG und FH: Edith Piaf, Serge Gainsbourg und Françoise Hardy. Sind diesmal alle nicht dabei.

Hello Mellow Fellow

(14.04.2010 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Hello Mellow Fellow
Der Titel lässt es schon erahnen: Die April-Ausgabe von Hello Mellow Fellow wartet mal wieder mit einer Beatles-Coverversion auf – auch wenn es im Original da erst Mittwochmorgens 5 Uhr ist: »She's Leaving Home« heißt der Song, den euch Harry Nilsson heute vorsingen wird. Die Dame oben auf dem Foto ist auch mal wieder mit dabei: Françoise Hardy interpretiert einen Song von Harry Nilssons Kumpel Randy Newman, der einiges an Aktualität in sich trägt: »I Think It's Gonna Rain Today« – hoffen wir Madame irrt … In Georgia regnet es bereits nachts – aber das könnte wiederum gut für die Pfirsichernte sein – meinen zumindest die Songschreiber Tony Joe White und Jimmy Rodgers. Allerdings lassen die beiden alten Herren des amerikanischen Liedguts ihre Songs diesmal von anderen Damen und Herren einsingen. Neues gibt es vom ehemaligen Brinsley Schwarz Gitarristen Ian Gomm im Duett mit Jeb Loy Nichols und vom fast 83-jährigen Pianisten und Sänger Mose Allison, der auch mit einem Song vertreten ist, den er im Alter von 30 Jahren aufgenommen hat: »One Room Country Shack«. In solch einer Bretterbude könnte auch das Album von Reverend Deadeye aufgenommen sein – klingt so, ist aber brandneu! Trotzdem viel, viel Altes in dieser Sendung, zweimal Filmmusik und mit Peggy Kings Song aus dem Jahr 1955 sogar ein Anwärter auf eine neue Hello Mellow Fellow Titelmelodie … Wie das Lied heißt? Mach’s dir bequem! Ja, wirklich, passt doch prima, oder?

Sounds Outta Range

Early 80s French Funk

(01.09.2021 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute mit extraordinärem französischen Boogie- und Synth-Funk aus den frühen 80er Jahren. Mit Musik von Françoise Hardy, Chagrin D‘Amour, Regrets und vielen anderen.

Verstärker

Meme sous la pluie (Deutscher Sommer)

(19.06.2024 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Außerdem im neuen Verstärker: Erinnerung an Françoise Hardy sowie neue Musik von Die Nerven, Hayden Thorpe, The Joy, Super db, Gurriers, Die Verlierer, One-T und Rio 18.

Play By Play

Wes Anderson und Randall Poster

(24.02.2018 / 12:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Play by Play hört heute ins (musikalische) Universum des Wes Anderson. Und das haben ganz maßgeblich drei Leute geprägt: Mark Mothersbaugh, der Frontmann von Devo und Andersons erster Filmkomponist, der französische Komponist Alexandre Desplat und - ganz besonders - Randall Poster, der als „Music Supervisor” Songs und Lizenzen für die Filme von Wes Anderson beschafft. Damit hat er auch die Musik dieser Play by Play Ausgabe ziemlich stark beeinflusst: Von David Bowie und Seu Jorge über The Kinks und Nico bis hin zu Jacques Dutronc und Françoise Hardy.

„How Can We Hang On To A Dream“: Tim Hardin wäre 80 geworden

Von ByteFM Redaktion
(23.12.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„How Can We Hang On To A Dream“: Tim Hardin wäre 80 geworden
„How Can We Hang On To A Dream“ ist heute unser Track des Tages von Tim Hardin, der an diesem Datum vor 80 Jahren geboren wurde. James Timothy Hardin aus Eugene im US-Staat Oregon war keine 40 Jahre alt, als er 1980 starb. Doch der Singer-Songwriter hinterließ ein einflussreiches Werk und einen großen Katalog an häufig gecoverten Songs. Unseren Track des Tages haben so verschiedene Künstler*innen wie Françoise Hardy, Fleetwood Mac und The Lemonheads gecovert. Ursprünglich erschien der Song als letztes Stück auf Hardins schlicht betiteltem Debütalbum „Tim Hardin 1“. Der Longplayer aus dem Jahr 1966 gilt heute als eines der wichtigsten Folk-Rock-Alben.

Tracks des Tages

Caesar im Fernsehen

(20.01.2024 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Tracks des Tages - Caesar im Fernsehen
Der Tod des Singer-Songwriters und begnadeten Sängers Harry Nilsson jährte sich diese Woche zum 30. Mal. Geburtstag hatten Sade und Françoise Hardy.

Was ist Musik

Münchner Freiheiten

(27.11.2016 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
"Bratsche, Glockenspiel, Geigen, Bass, Tuba, Trompete, Banjo, Schlagzeug, Xylophon, Harmonium, ein Knartschen hier, ein Knartschen da, Gläserklirren, Rascheln Zirpen, alles da: Ich habe seit langem nichts Schöneres und Romantischeres gehört, so verzaubernd, intensiv, so vertraut, so nah. Hochzeitskapelle interpretieren, rein instrumental, Stücke von Sun Ra, Moondog, Françoise Hardy, Jackie Mittoo, Lee Perry, C.W. Stoneking, David Lowery, Chet Baker und vielen anderen. Zu den Höhepunkten zählt "Be Pet", ursprünglich von Lali Puna.“ (Oliver Polak über "The World Is Full of Songs" von Hochzeitskapelle)

ByteFM Magazin am Abend

Je n'attends plus personne

(12.06.2024 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Mit Musik u. a. von Françoise Hardy, Shout Out Louds und Peggy Gou

Stereolab – „Instant Holograms On Metal Film“ (Rezension)

Von Jan Boller
(27.05.2025)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Stereolab – „Instant Holograms On Metal Film“ (Rezension)
Bereits vor 30 Jahren schienen Stereolab wie aus der Zeit gefallen zu sein. Als es für Retromanie und Nostalgia weit weniger Anlass zu geben schien als heutzutage, dockten Sadier und Gane wie Zuspätgeborene an die 60er und die 70er an. Sie huldigten schwerfälligen analogen Synthies und produzierten von verschrobenem Pop und Chanson gezähmten Lärm. Wer sich heute Fotos der Band von damals ansieht, fühlt sich an Sit-ins in französischen Hochschulen, an Boheme und Avantgarde, an François Truffaut und Françoise Hardy erinnert. Und nicht an die Gesellschaft des Spektakels der 1990er. Einerseits. Auf der anderen Seite waren Stereolab eine fast indifferent anmutende Band, die das lustvolle Spiel mit Zitaten und Referenzen verinnerlicht hatte: Die Moderne – vorbei, Authentizität – ein böses Wort. „Post-Rock“ war der damals frisch eingeführte Sammelbegriff für Bands wie Tortoise, Mouse On Mars oder eben Stereolab. Rein musikalisch mag ihr Verwandtschaftsverhältnis nicht immer offensichtlich gewesen sein, aber sie alle einte, dass sie Versuche der Aneignung der öde gewordenen großen Erzählung „Rockmusik“ waren.

Je ne sais quoi

En français
mit Alexandra Friedrich

(15.07.2012 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Je ne sais quoi - En français mit Alexandra Friedrich
Dabei u.a. Blow und Bene Gesserit, Le Le und Le Tone, La Femme und Françoise Hardy, Cheveu und Charles Trénet, Duchess Says und Deux Filles, MC Patate und Marie et les Garçons.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(18.01.2014 / 15:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Diese Woche unter anderem mit dem Geburtstag von Dave Grohl, Drummer bei The Stone Age, der französischen Sängerin Françoise Hardy und Donny Hathaway, der diese Woche vor 35 Jahren gestorben ist.

„Chansons D’Ennui“: Jarvis Cocker veröffentlicht Begleitalbum zu Wes-Anderson-Film

Von ByteFM Redaktion
(15.09.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Chansons D’Ennui“: Jarvis Cocker veröffentlicht Begleitalbum zu Wes-Anderson-Film
Doch die Sache ist sogar noch komplizierter. Denn tatsächlich wird „Chansons D’Ennui“ nicht Jarvis Cocker, sondern einer Figur des Films zugerechnet, einem fiktiven Pop-Sänger namens Tip-Top. Auf Instagram schrieb der britische Musiker: „Da ich mit einer tiefen Liebe zum französischen Pop aufgewachsen bin, ging für mich ein Traum in Erfüllung: Ich kann Lieder singen, die Künstler*innen wie Gainsbourg, Brigitte Fontaine, Françoise Hardy, Jacques Dutronc berühmt gemacht haben.“ Damit steht erneut interessanter Output des ehemaligen Pulp-Sängers an. Erst im vergangenen Jahr hatte er ein Album namens „Beyond The Pale“ veröffentlicht.

La France, en confidence

Départ - Abschied

(21.01.2020 / 12:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Und wenn kein Bahnhof, dann Hafen: Hugues Aufray natürlich, der zum Abschied St. Malo nochmal sieht, und dessen Schiff Jahrzehnte später Namensstifter für eine Art ...Shanty-Band in Deutschland werden sollte: Santiano. Françoise Hardy schließlich, die den Abschied schon von der offenen See aus überdenkt („Le Large“) und die weiß: Er kann für immer sein.

Hello Mellow Fellow

(15.06.2009 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Hello Mellow Fellow
Die Neuzugänge: Golden Silvers, The City Champs, Kings Go Forth, Tom Menig und Ada. Alt aber gut: Françoise Hardy und Buddy Miles machen auf Neil Young, Köhncke & Heimermann auf Fleetwood Mac und El Chicano auf Joe Zawinul.

School Of Rock

Feist zum 50.

(12.02.2026 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
School Of Rock - Feist zum 50.
Sie kam in den späten 1990ern als Teil einer Gruppe überaus talentierter Kanadier*innen vorübergehend nach Berlin und sollte eine der einflussreichsten Musiker*innen werden, die in dieser Arm-aber-sexy-Phase der Stadt dort Inspiration fanden, auch wenn ihre Platten „Let It Die“ (2004) und „The Reminder“ (2007) dann in Paris aufgenommen wurden. Nun wird Leslie Feist 50 Jahre alt – Zeit, sich mit dem Werk dieser Künstlerin noch einmal neu zu beschäftigen.Feist ist eine Ikone der 2000er, ihre Hits wie „Mushaboom“ und „1 2 3 4“ waren Soundtrack einer Generation, nicht zuletzt dank Einbindung in Werbespots und Filmmusik. Während ihre musikalischen Freunde Chilly Gonzales und Peaches immer auch durch ihre Flamboyanz auffielen, war Leslie Feist eine eher zurückhaltende Erscheinung, ihr Auftritt irgendwo zwischen Patti Smith, Françoise Hardy, großer Schwester und bester Freundin. Als Sängerin werden Feist und ihre sanfte Anti-Diva-Stimme so hochgeschätzt, dass beinahe untergehen kann, dass sie auch eine großartige Gitarristin ist, ihre Songschreiber- und Arrangement-Qualitäten sind unbestritten. Auf mittlerweile insgesamt sechs Studio-Alben hat Feist ihre Musik bisher veröffentlicht: Gleichzeitig privat wirkend und kunstvoll ausgearbeitet, perfektionistisch und verspielt, komplexe Gefühle thematisierend und äußerst unterhaltsam.In der School Of Rock geht es noch mal um die Musik, die sie seit 2003 veröffentlicht hat, wobei ihre Arbeit als angeschlossenes Mitglied der kanadischen Indie-Rock-Band Broken Social Scene aus Zeitgründen ebenso außen vor bleiben muss wie ihre Kollaborationen mit Beck, Hayden, Readymade FC oder Jarvis Cocker. Dafür begleiten Chilly Gonzales, Mocky, Kings Of Convenience und Timber Timbre die Musikerin aus Toronto während dieser einstündigen Würdigung.(Foto: Sara Melvin / Colby Richardson)  

Hertzflimmern

French Disco & Yéyé

(03.01.2020 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Außerdem haben die französischen und brasilianischen Yéyés in dieser Stunde einen Platz: Brigitte Bardot, Françoise Hardy und Roberto Carlos. InterpretInnen, die sich in den Sechzigern vom Stil der britischen und amerikanischen Girl- und Boygroups haben inspirieren lassen. Namensgeber waren unter anderem die Beatles mit ihrem Song „She Loves You“, bei dem das Wörtchen „Yeah“ eine Schlüsselrolle gespielt hat.

Das Draht

Französischer Pop mit Annette Stiekele

(17.11.2019 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Perlen französischer Popmusik von Alain Bashung über Suchergebnisse Webergebnisse Françoise Hardy bis zu Les Negresses Vertes.


Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z