Mick Jagger

Mick Jagger Mick Jagger ist am bekanntesten als Rolling-Stones-Sänger (Foto: Mark Seliger)

Mick Jagger (bürgerlich: Sir Michael Philip Jagger, geboren am 26. Juli 1942 in Dartford, Grafschaft Kent, England) wurde als Sänger, Songwriter und Frontmann von The Rolling Stones weltberühmt, kann aber auch auf eine beachtliche Solokarriere zurückblicken. Neben dem Gesang spielt Jagger auch Mundharmonika, Gitarre und Klavier. Zudem war er als Schauspieler, Produzent und Soundtrack-Komponist im Filmgeschäft tätig.

Nachdem sich Jagger und der ebenfalls aus Dartford, Kent stammende Gitarrist Keith Richards schon zu Schulzeiten kennengelernt hatten, gründeten sie 1962 gemeinsam mit dem Londoner Gitarristen Brian Jones sowie Dick Taylor (Bass), Ian Stewart (Klavier) und Tony Chapman (Schlagzeug) The Rolling Stones. Erst zehn Jahre später war Jagger erstmals unabhängig von seiner Band an einer Veröffentlichung beteiligt: als Gesangspartner von Carly Simon auf ihrem 1973 erschienenen Nummer-Eins-Hit „You're So Vain“. In der Folge arbeitete er unter anderem mit Daryl Hall (Hall & Oates), Michael Jackson, John Lennon und John Phillips (The Mamas And The Papas) zusammen. Jaggers erstes Soloalbum „She's The Boss“ erschien 1985. Im selben Jahr veröffentlichte er gemeinsam mit David Bowie die Single „Dancing In The Street“. Der ursprünglich bereits 1964 von Marvin Gaye sowie William Stevenson und Ivy Jo Hunter geschriebene Song war ein Cover von Martha & The Vandellas, wurde aber um einiges bekannter als das Original. Es folgten über die Jahre drei weitere Soloalben von Mick Jagger: „Primitive Cool“ (1987), das von Rick Rubin produzierte „Wandering Spirit“ (1993) sowie „Goddess In The Doorway“ (2001).

2011 gründete Jagger gemeinsam mit David A. Stewart (Eurythmics), Joss Stone, A. R. Rahman und Damian Marley (jüngster Sohn von Bob Marley) die Supergroup SuperHeavy. Die Band veröffentlichte im selben Jahr ihr einziges, selbstbetiteltes Album, das eine Mischung von Rock, Reggae und Soul darstellte.



Mick Jagger im Programm von ByteFM:

Kramladen

Stein alt: Mick Jagger wird 70

(18.07.2013 / 23:00 Uhr)
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Er ist der prominenteste unter den exaltierten Rock-Frontmännern. Viele halten ihn für den Inbegriff des Rocksängers schlechthin. Für andere ist der auf den Bühnen der Welt auch mit 70 noch immer herumturnende Mick Jagger das bedauernswerte Beispiel für jene alternden Stars, die vom Traum der ewigen Jugend nicht loslassen können und als Karikatur ihrer selbst enden. Man nannte ihn schon „Bigmouth“, „den ewigen Stenz“, oder den „Berlusconi des Rock“. Den letztgenannten nicht gerade schmeichelhaften Vergleich handelte sich Jagger für sein Bandprojekt des Jahres 2011 „SuperHeavy“ ein, weil er in einem Songtext von junger Mädchenhaut schwärmte und sich dabei von der jungen Soul-Sängerin Joss Stone begleiten ließ. Ob Mick Jagger den berühmten Adenauer-Ausspruch kennt: „was schert mich mein Geschwätz von gestern“? - „Wer mit 30 noch auf der Bühne steht, macht sich lächerlich“ sagte der Beelzebub des Rock 1971 über alternde Kollegen. Ein Jahr später ließ er verlauten, er wolle lieber sterben, denn als 45-Jähriger noch auf der Bühne stehen und „Satisfaction“ singen – um kurz darauf anzukündigen: „Wenn ich 33 bin, ist Schluss!“ Jetzt wird er 70 und grölt seine eigenen Sprüche in Grund und Boden – wie z.B. gerade erst am 13. Juli im Londoner Hyde Park geschehen, als Abschluss der „50 and counting“-Tour 2013 der Rolling Stones. Gemeinsam mit Keith Richards gehört Mick Jagger zu den wichtigsten Kraftzentren des Rock-Universums – heutzutage weniger als Songschreiber von Format denn als Performer der Extraklasse. Das Verhältnis zu seinem Stones-Gitarristen und kongenialen Songschreiber-Partner war in den 50 Jahren ihrer Zusammenarbeit häufig angespannt bis gestört. Keith Richards lästerte in seinen Memoiren „Life“ über Jaggers unerträgliche Eitelkeit und seinen angeblich kleinen Schwanz. Mit Respektlosigkeiten unter der Gürtellinie hat allerdings auch Mick Jagger nicht gegeizt. // Mick Jagger ist ohne Zweifel ein charismatischer und ausdrucksstarker Rock-Vokalist, er schrieb einige der bemerkenswertesten Songtexte der Rockgeschichte und bewies sich auch auf seinen Soloalben als kompetent komponierender Songschreiber. Sogar als Gitarrist hat er durchaus seine Qualitäten. Doch ohne das Umfeld seiner Hausband Rolling Stones bleiben alle seine musikalischen Aktivitäten nur guter Durchschnitt, wenn nicht gar Randnotizen. Ob es um seine zur Supergruppe hochstilisierten Zweit-Band SuperHeavy geht, oder um seine fünf Soloalben, es gilt immer das Gleiche: Ein Stone Alone hat’s schwer, der übermächtigen Legende dieser Megastar-Band Rolling Stones etwas konkurrierendes von Wert entgegenzusetzen, selbst dann, wenn der Solist Ober-Stone Mick Jagger ist.

„Sweet Thing“: Mick Jagger wird 80!

Von ByteFM Redaktion
(26.07.2023)
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„Sweet Thing“: Mick Jagger wird 80!
Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger wird heute 80 Jahre alt (Foto: Rankin) „Sweet Thing“ ist unser Track des Tages zum 80. Geburtstag des britischen Musikers Mick Jagger. Als der Song im Jahr 1993 erschien, zählte Jagger im kollektiven Gedächtnis längst zu den Rock-Dinosauriern. Was nachvollziehbar ist, sang er zu dem Zeitpunkt doch bereits seit drei Jahrzehnten bei einer der erfolgreichsten Rockbands überhaupt. Popstar hatte Jagger eigentlich schon von Kindesbeinen an werden wollen. Sei es als Politiker, Journalist oder eben Sänger. Seit der Grundschule kannte er seinen Weggefährten Keith Richards, mit dem er eine Leidenschaft für den Blues teilte. Gerade volljährig, zogen die beiden 1961 nach London und wurden Teil des Dunstkreises der Blues-Legende Alexis Korner, in dessen Band sie aushalfen und durch den sie den Gitarristen Brian Jones kennenlernten. Mit diesem gründeten sie 1962 The Rolling Stones und waren drei Jahre später Weltstars.

„Rock’n’Rau forever!“ - Anlässlich des Todes von Fritz Rau

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2013)
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Led Zeppelin | Madonna | Mick Jagger) Mick Jagger nannte ihn "Godfather", er selbst bezeichnete sich zurückhaltend und beinah untertreibend als Kofferträger oder Buchhalter. Fritz Rau, der legendäre Konzertveranstalter, der die europäische Konzertindustrie und -landschaft wie kaum ein anderer prägte, starb am Montag, den 19. August im Alter von 83 Jahren. Ein Nachruf. // Zusammen mit Lippmann gründete er die Konzertagentur "Lippmann + Rau", die durch die Organisation des "American Folk Blues Festivals" schlagartig bekannt wurde. Der Erfolg dieser Tournee, bei der amerikanischen Blues-Musikern die Möglichkeit gegeben wurde, auf großen europäischen Bühnen zu spielen, löste besonders in Großbritannien einen Blues-Hype aus. Später sagten Musikgrößen wie Mick Jagger oder Eric Clapton, dass sie erst durch diese Festivals auf prägende Blues-Musiker aufmerksam geworden sind, die ihren Hang zum Blues verstärkten. // Zu diesen vielen Namen zählten auch die Rolling Stones. Diese hatte Fritz Rau während des American Folk Blues Festivals in Manchester noch aus den Künstlergaderoben geschmissen. Kurz darauf holte er die Stones nach Deutschland. Mick Jagger dankte es Rau und rief ihm hinter der Bühne zu: "You are the godfather of us all" - so der Mythos. In den 70er und 80er Jahren förderte Fritz Rau zunehmend auch deutsche Rock- und Popmusiker. Darunter Udo Lindenberg,Rio Reiser's Ton Steine Scherben, Udo Jürgens und Peter Maffay. Doch nicht mit jedem arbeitete er zusammen: Den Böhsen Onkelz verweigerte er die Zusammenarbeit, da er ihre Vergangenheit, von der sie sich nicht klar genug distanziert hatten, als zu bedenklich einstufte.

Kramladen

Steinalt - Mick Jagger zum 75. Geburtstag

(26.07.2018 / 23:00 Uhr)
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Eine weit wichtigere Zahl: Über 500 Songs hat Mick Jagger alleine und gemeinsam mit Keith Richards geschrieben, darunter einige der größten Rock-Hymnen aller Zeiten. Er veröffentlichte vier Soloalben, wirkte als Schauspieler in acht Filmen mit und wurde 2013 von Prinz Charles „für seine Verdienste um die populäre Musik“ zum Ritter geschlagen. Seitdem trägt er den Adelstitel „Sir“. Zum Geldadel des Popbusiness zählt er schon seit langem. Sein Vermögen wird auf 300 Millionen Euro geschätzt. Die gerade zu Ende gegangene „No Filter“-Welttour der Rolling Stones soll der Band 35 Millionen Euro Gewinn eingebracht haben. Mick Jaggers durchaus hörenswerte Solo-Alben blieben, kommerziell gesehen, ebenso weit hinter den Erwartungen des Rock-Superstars zurück wie sein Bandprojekt SuperHeavy, das er 2011 gegründet hatte. Der weltmusikalisch offene Ansatz von SuperHeavy, verschiedene Genres miteinander zu verbinden, war bei weitem innovativer, als der eher statische Rhyhtm’n’Blues-Rock der Rolling Stones, der sich seit dem Album „Exile On Main Street“ von 1972 kaum noch verändert hat. Bei den meisten Rockfans stieß dieser Sound hingegen nur auf wenig Interesse. Die steinalten Songklassiker der Rolling Stones stehen indes nach wie vor hoch im Kurs und wurden auch wieder bei der aktuellen „No Filter“-Tournee, die am 8. Juli in Warschau zu Ende ging, von insgesamt knapp 800.000 Konzertbesuchern begeistert gefeiert. Im Juli 2017 veröffentlichte Mick Jagger zwei Solo-Songs ("England Lost“, "Gotta Get A Grip“), die sich auf die aktuelle politische Lage in Großbritannien im Zusammenhang mit dem Brexit bezogen. Schon seit einiger Zeit, so ließ er verlauten, arbeite er an Songs für ein neues Album der Rolling Stones. Auch wenn der noch immer wild mit den Armen fuchtelnde Altstar über die Bühnen der Welt tobt und deshalb von manchen Kritikern als Karikatur seiner selbst verspottet wird, ans Aufhören denkt Mick Jagger noch lange nicht. Warum sollte er auch?

Kramladen

(18.03.2010 / 23:00 Uhr)
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Kramladen
„Kein aalglatter Dealer, der sich nur an Verkaufscharts orientiert, kein Eintrittskartenverkäufer mit dem Rechenschieber im Kopf, sondern einer, der sein Feeling und seinen Glauben und sein Gewissen fragt, was er machen soll,“ schreibt Udo Lindenberg im Vorwort der Fritz Rau-Autobiographie „50 Jahre Backstage“. Man nannte Rau auch schon mal „Ayatollah Choleri“ wegen seiner aufbrausenden Art und Mick Jagger adelte ihn als „the godfather of us all. Rock’n’Rau forever!“. // Im Gespräch erzählt Fritz Rau unter anderem davon, wie er sich bei Mick Jagger, Keith Richards und Jimmy Page unbeliebt gemacht hatte. Mick Jagger sagte später, er hätte Fritz Rau damals für ein Arschloch gehalten. Der Grund: Die drei damals noch unbekannten Jungspunde hatten sich 1962 beim „American Folk Blues Festival“, das Fritz Rau auch in England präsentierte, unberechtigt in den Backstage-Bereich eingeschlichen, um in Kontakt mit ihren Blues-Idolen zu kommen, worauf der energische Veranstalter Rau die ungebetenen Gäste hochkant hinauswarf. Schließlich musste alles seine Ordnung haben und der Konzertablauf durfte keinesfalls von herumlungernden Fans gestört werden. Die Blues-Fans Jagger/Richards sollten später die wichtigsten Geschäftspartner für Fritz Rau werden. Immerhin organisierte Rau die Deutschland-Tourneen der Rolling Stones über zwei Jahrzehnte lang.

Rock-Ola

Mick Jagger, Jim McCarty und Buddy Knox

(29.07.2013 / 14:00 Uhr)
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Die runden Geburtstage der letzten Woche: Mick Jagger (70), Jim McCarty (70) und Buddy Knox (80, RIP).

Zum 70. Geburtstag von Keith Richards

Von ByteFM Redaktion
(18.12.2013)
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Zur Bandgründung kam es Anfang der 60er. Keith Richards und Mick Jagger waren Sandkastenfreunde, doch ihre Wege trennten sich, als Jaggers Familie in eine andere Stadt zog. 1960 trafen sich Richards und Jagger zufällig in ihrem Heimtort wieder und hatten gleich ein Gesprächsthema, denn Jagger trug ein paar Bluesplatten unterm Arm, die Richards gefielen. Chuck Berry und Bo Diddley gehörten zu seinen großen Vorbildern. Beim ersten Konzert der Rolling Stones am 12. Juli 1962 im Londoner Marquee Club spielte die Band einige Cover der beiden Musiker. // Keith Richards ist nicht nur für die Leadgitarre bei den Rolling Stones zuständig, seit Beginn der Band schreibt er zusammen mit Mick Jagger Songs und steuert bei einigen Tracks seine Stimme bei. Nebenher fand er auch Zeit für eigene Projekte, zum Beispiel die X-pensive Winos. 1978 begleitete er Ronnie Wood als Teil der Band The New Barbarians für ein Dutzend Konzerte und er ist als Gitarrist auf einer Vielzahl von Aufnahmen anderer Künstler zu hören - unter anderem Screamin' Jay Hawkins, Tom Waits und Jon Lee Hooker. Wie allgemein bekannt ist, haben sich die Rolling Stones noch nicht aus dem Musikgeschäft zurückgezogen, obgleich schon mehrfach eine letzte Tour angekündigt worden war. Im Sommer des letzten Jahres konnten Keith Richards, Mick Jagger, Charlie Watts und Ronnie Wood ihr 50. Jubiläum begehen. Einen Anlass zu feiern hat Keith Richards auch heute, er wird 70 Jahre alt.

taz.mixtape

Mick Jagger, Stimmgabeln, Tony Bennett, Rammstein.., Raven in Montenegro, Blur, Japan Blues, Christine And The Queens, Jessy Lanza

(28.07.2023 / 17:00 Uhr)
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Die Geschichte der Rolling Stones passt in einen Zweizeiler, schreibt Klaus Walter. Die über Mick Jagger ist länger geworden.

Kramladen

Falten-Rock

(19.12.2013 / 23:00 Uhr)
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Als Co-Autor ist Keith Richards neben Mick Jagger, der bereits im Juli 70 wurde, für die großen Rock-Klassiker der Rolling Stones verantwortlich. Das Songschreiber-Duo Jagger-Richards gilt neben Lennon-McCartney als das erfolgreichste und wichtigste Autorengespann der Pop-Geschichte. Im Oktober 2010 erschien unter dem Titel „Life“ seine viel diskutierte Autobiografie, für die er zwei Literaturpreise erhielt, darunter den renommierten Norman-Mailer-Award. Die Laudatio hielt übrigens Bill Clinton. Auf über 700 Seiten berichtet er vor allem über seine Leidenschaft „Rock’n’Roll“, erzählt aber auch viele Anekdoten, z.B. über eine Kindheitsliebe, seine weiße Maus Gladys, die von seiner Mutter gemeuchelt wurde, weil „das Scheißvieh die ganze Wohnung vollpisst“, über seine immerwährende Hassliebe zu Mick Jagger, über dessen Macken und die Größe (oder Kleine) seines Gemächts und über die Zeitungsenten, die sie bewusst gestreut hätten. So war er z.B. auf Fidschi nicht von einer Palme gefallen, sondern lediglich auf einem Baumstumpf ausgerutscht – was ungleich weniger spektakulär, aber auch weniger witzig klingt.

10 bis 11

Kontroversen

(14.10.2021 / 10:00 Uhr)
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Schwer vorstellbar, dass auch Prince das mal passiert ist. Im Oktober 1981 spielte Prince auf Einladung von Mick Jagger im Vorprogramm der Rolling Stones zwei Shows in Kalifornien. Das erste brach er vorzeitig ab, weil besagte Flaschen flogen, für das zweite musste Mick Jagger ihn überreden, überhaupt wieder aufzutreten. Prince war damals auf Promotour für sein neues Album "Controversy", das heute vor 40 Jahren erschienen ist.

Rock The Casbah

Start The Fire

(26.07.2021 / 22:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe geht es um Neues und Aktuelles von AFI, Biffy Clyro, We Are Scientists, Black Stone Cherry, The Connells, Melissa Etheridge, Inhaler, The Offspring, Twelve Foot Ninja, Rise Against, Mick Jagger & Dave Grohl, Älteres von The Kinks, Roger Taylor (wg. des 72. Geburstages des Queen-Schlagzeugers), The Rolling Stones (wg. des 78. Geburtstages von Mick Jagger).

19.10.: Es kommt nicht auf die Größe an

Von ByteFM Redaktion
(19.10.2010)
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Und noch eine Meldung aus dem Literatur-Department: "Ich glaube, Mick denkt, dass ich ihm gehöre", sagt Keith Richards über den als "Control-Freak" bekannten Mick Jagger. Das Zitat stammt aus der neuen Autobiografie, die am 26. Oktober im Handel erscheint. Genauer gesagt bezeichnet Richards seinen alten Freund als "unerträglich" und Besitzer eines "klitzekleinen Schwanz[es]" . Diese und alles Weitere findet sich in dem Artikel auf Zeit Online. Außerdem meldet der NME, dass Richards wieder in die Rolle von Jack Sparrows Vater schlüpft. Der von Johnny Depp gespielte Held Sparrow der Piratensaga "Fluch der Karabik" trifft auch im vierten Teil auf seinen Erzeuger. Die Dreharbeiten zu "Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides" laufen momentan in London.

Kramladen

„Sympathy For The Drummer“: Charlie Watts zum 80. Geburtstag

(27.05.2021 / 23:00 Uhr)
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Seine spieltechnischen Fähigkeiten als Schlagzeuger seien viel zu sehr limitiert, um der größten Rockband der Welt gerecht werden zu können, unkten immer wieder manche Experten. Doch ohne Charlie, keine Stones, sagte Keith Richards, der es wissen muss. Charlie Watts ist der einzige Stone, der neben Mick Jagger und Keith Richards seit den Anfängen durchgehalten hat. Und er war es, der existentielle Krisen in der Stones-Geschichte überwinden half, weil er zwischen den Streithähnen Mick und Keith, die ihn beide als die Autorität im Hintergrund akzeptieren, vermitteln konnte.

Presseschau 01.07.: SuperHeavy

Von ByteFM Redaktion
(01.07.2011)
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Neues gibt es auch von einer weiteren altbekannten Größe der Musik: Mick Jagger hat eine Supergroup gegründet. Warum erst jetzt, fragt sich Gerrit Bartels in einem Artikel auf Zeit Online, der ursprünglich beim Tagesspiegel erschienen ist. SuperHeavy ist der Name der Gruppe um Jagger selbst, Soulsängerin Joss Stone, Marley-Sohn Damian, den indischen Komponisten A.R. Rahman und den Musiker, Komponisten und Produzenten Dave Stewart. Das erste Album ist für September angekündigt. Ein perfekter Zeitpunkt für eine Zeit, in der die Rockmusik "klassisch" geworden sei und die alten Größen im Sommer die Freiluftbühnen bevölkerten, so Gerrits. So komme wenigstens niemand auf die Idee, sich zu fragen, ob es denn eine weitere Band eines alten Musikers wie Jagger überhaupt noch brauche, sondern vielmehr, warum das erst jetzt geschieht.

„Broken English“: Marianne Faithfull wird 75

Von ByteFM Redaktion
(29.12.2021)
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„Broken English“: Marianne Faithfull wird 75
Als Marianne Faithfull im Jahr 1979 ihr Album „Broken English“ veröffentlichte, schien die britische Sängerin bereits mehrere Leben gelebt zu haben. Ihre Stimme war rau und tief und auf dystopischen New-Wave-Synths sang sie über Terrorismus. Wenig erinnerte an die Frau, die Mitte der 60er „As Tears Go By“ gesungen hat. Verfasst hatten den Song Mick Jagger und Keith Richards. Vielleicht sogar speziell für sie – diesbezüglich ist die Faktenlage unklar. Aber Faithfull mochte den Song ohnehin nicht sonderlich. Recht drollig fand sie aber, dass ein 20-jähriger Jagger aus der Perspektive einer Frau schrieb, die auf ihr Leben zurückblickte. Aber gut, der Song wurde ein Hit und Marianne Faithfull etablierter Bestandteil des Swinging London. Ihre Karriere nahm einen fragwürdigen Anfang, als der Manager Andrew Loog Oldham die Zusammenarbeit mit den Rolling Stones anleierte. Denn Oldham hatte die junge Frau aus aristokratischem Haus nicht einmal singen gehört und nur nach ihrem Aussehen beurteilt.

18.10.: Have a Break...

Von ByteFM Redaktion
(18.10.2010)
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Eine Pause von Mick Jagger könnte anscheinend auch Keith Richards gut gebrauchen. Obwohl er kürzlich noch behauptete, die Rolling Stones würden sich niemals auflösen ("we rock till we drop"), heisst es nun in einem Auszug aus seiner Biografie: "It was the beginning of the eighties when Mick started to become unbearable." Früher seien sie echte Freunde gewesen, mittlerweile war Keith wohl schon seit 20 Jahren nicht mehr bei Mick im Backstagebereich. Ähnliches fasst auch die Frankfurter Rundschau zusammen: "Mick Jaggers Mythos bekommt neue Kratzer". Welcher Mythos?

Presseschau 16.09.: Alte Haudegen und ein vergessenes Medium

Von ByteFM Redaktion
(16.09.2011)
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Ein kleines Starensemble hat Mick Jagger um sich geschart und diese Zusammenkunft auf den Namen SuperHeavy getauft. Dabei scheint das Ergebnis – das heute erscheinende ebenso betitelte Debütalbum – weder super noch heavy zu sein. Dieser Schluss drängt sich bei der Lektüre so mancher Albumrezension auf. Ein Beispiel dafür kann in der Berliner Zeitung nachgelesen werden. Neben Jagger hat auch ein anderer alter Haudegen mitgemacht, nämlich Dave Steward – ehemals Teil der Eurythmics. Den Altersschnitt senken Damian Marley, jüngster Sohn des großen Bob, sowie als Nesthäkchen die britische Sängerin Joss Stone.

School Of Rock

When Two Sevens Clashed - Die Hochphase des Roots Reggae um 1977

(02.07.2017 / 11:00 Uhr)
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Nach dem Tod Marleys und mit dem Aufkommen von Dancehall ebbte die Roots Welle Anfang der 1980er wieder ab, aber um das Jahr 1977 herum war Roots Reggae das ganz heiße Ding. Auf Jamaika gaben sich Chris Blackwell, Richard Branson, Mick Jagger, John Lydon und viele andere Popgrößen die Klinke edler Hotels und teurer Aufnahmesessions in die Hand, während in den Studios von Joe Gibbs und anderen Pionieren zeitlose gute Platten wie das titelgebende Culture Album „Two Sevens Clash“ produziert wurden. Vorübergehend erreichte die Musik mit der spirituellen Rastafari Botschaft die Ohren Babylons und das Popverständnis wurde um das Prinzip der Dubversion erweitertet.

Stunk und Schmu

Identitäten-karussell
mit Pinky Rose

(05.06.2012 / 22:00 Uhr)
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Das Identitätenkarussell dreht sich: Der eine, Dino Lenny, hält sich für einen schlechten DJ und möchte viel lieber wie die Beatles, Prince, Mick Jagger und die Doors sein – am allerliebsten aber wie die Talking Heads. Der andere, Jason Forrest, sieht sich seit jeher als Alter Ego der kürzlich verstorbenen Disco Queen Donna Summer, obwohl bei ihm überall dort der Breakcore ausbricht, wo sonst die süßen Discofanfaren schwelgen.

ByteFM Magazin am Abend

Jumpin' Jacks & Sweet Things

(26.07.2023 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik u. a. von The Rolling Stones und auch einer Solo-Single des Sängers dieser britischen Blaupause quasi aller Rockbands, Mick Jagger. Der wird heute nämlich 80 Jahre alt. Auch dabei: eine neue Single von Say She She, die eine neue LP angekündigt haben, mit Beach House und vielen anderen mehr.

Kramladen

Abheben

(01.08.2013 / 23:00 Uhr)
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So klangen seine besten Songs, die in ihrer Schlichtheit jedoch kunstvoll und mit großem handwerklichem Können gemacht sind, Songs, die auch recht populär wurden, doch fast ausschließlich in den Bearbeitungen bekannter Stars wie Eric Clapton, Santana, Lynyrd Skynyrd, Deep Purple, Johnny Cash und andere. Am Tag, als Mick Jagger seinen 70. Geburtstag feierte, am 26. Juli, hat sich J.J. Cale heimlich aus dem Staub gemacht. Die letzte und aktuellste Aufnahme, die es von im gibt, ist ein Duett mit Eric Clapton, veröffentlicht im März dieses Jahres im Clapton-Album „Old Sock“. Im gemeinsam eingespielten Song „Angel“, geschrieben von JJ Cale, geht es um eine Frau, die dem harten Leben auf der Straße nicht gewachsen scheint. Wenn der sensible Engel Verletzungen wie von Messern davonträgt, dann geht’s ums Überleben.

Ginger Baker wird 75

Von ByteFM Redaktion
(19.08.2014)
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Beeindruckt war er von Jazz-Schlagzeugern wie Phil Seaman und Art Blakey. Das ist seinem Stil deutlich anzumerken. Mit seinem Schlagzeugspiel zwischen hartem Rock und unberechenbaren Jazzrhythmen gilt Baker als einer der ersten Jazz-Fusion-Musiker. In den 60ern erspielte sich der junge Musiker viel Respekt in Großbritannien, unter anderem bei Blues Incorporated - einer Gruppe, an der zu unterschiedlichen Zeitpunkten Musiker wie Mick Jagger, Charlie Watts und Rod Stewart beteiligt waren.

StadtMagazin

Philipp Stölzl (Regisseur) zu Gast

(20.01.2023 / 07:00 Uhr)
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StadtMagazin - Philipp Stölzl (Regisseur) zu Gast
Der 1967 in München geborene Film- und Theaterregisseur Philipp Stölzl absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kostüm- und Bühnenbildner und war im Anschluss an verschiedenen deutschen Theatern tätig. 1994 brachte er zusammen mit Armin Petras das Rockmusical „Knock Out Deutschland“ auf die Bühne, zu dem Rio Reiser von Ton Steine Scherben Musik und Songs beisteuerte. Sein Durchbruch als Film- und Videoregisseur gelang ihm 1997 mit dem Musikvideo zu „Du Hast“ von Rammstein, woraufhin weitere Arbeiten für Künstler*innen und Bands wie Evanescence, Madonna, Mick Jagger und Marius Müller-Westernhagen sowie Werbevideos für weltweit agierende Großunternehmen folgten.

ByteFM Magazin

mit Luise Vörkel

(03.12.2014 / 15:00 Uhr)
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Außerdem geht es um visuelle Anreize: eine Doku über das Footwork-Genre und eine Serie über die Musikszene im New York der 70er Jahre, produziert von niemand geringerem als Martin Scorsese und Mick Jagger.

Charlie Watts (The Rolling Stones) ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(24.08.2021)
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Charlie Watts (The Rolling Stones) ist gestorben
Charles „Charlie“ Robert Watts, Schlagzeuger und Gründungsmitglied der britischen Rockband The Rolling Stones ist gestorben. 1941 im britischen Kingsbury geboren beging er erst im Juni seinen 80. Geburtstag. Er ist neben Mick Jagger und Keith Richards der einzige Musiker, der auf allen Alben der Band zu hören ist. Sein Jazz-beeinflusster Stil war gekennzeichnet von Understatement und technischer Finesse.

Kramladen

Stone Age – 50 Jahre Rolling Stones

(05.07.2012 / 23:00 Uhr)
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„Wir sind die einzige Band, die schon so lange im Geschäft ist. Wenn wir am Ende sind, wird die Welt immerhin wissen, was alles möglich ist“, sagte Keith Richards. Sie scheinen noch lange nicht am Ende zu sein. Im nächsten Jahr werden Mick Jagger und Keith Richards zwar 70, doch dann wollen sich die Rollenden Steine wieder in Bewegung setzen und erneut auf Tour gehen.

taz.mixtape

Emicida, Swans, Spuk, Roskilde, Deerhoof, Wilson, EM

(08.07.2016 / 17:00 Uhr)
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Versuch einer Analyse der Lebensräume des akustischen Spektrums. Kristen Gallerneaux erzählt in ihrem Essay Gespenstergeschichten aus den Kindertagen der elektronischen Musik: Kraftwerk, Bob Moog, Kenneth Anger, Mick Jagger.

Presseschau 21.07.: Die schöne Oberfläche

Von ByteFM Redaktion
(21.07.2011)
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Auch die Beatles hatten legendäre Cover für ihre Platten, allen voran das Albumcover von "Abbey Road", das so oft kopiert wurde. In diesen Tagen macht Ex-Beatle Paul McCartney zur Abwechslung jedoch nicht mit einem neuen Album von sich Reden, sondern mit einem Dokumentarfilm. Dieser zeigt, wie der Musiker die Zeit nach den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 in Vorbereitung auf ein Benefiz-Konzert für die Stadt New York erlebt hat. In "The Love We Make" sind neben McCartney u.a. auch David Bowie, Mick Jagger und Bill Clinton kurz zu sehen. Ausgestrahlt wird die Dokumentation laut NME einen Tag vor dem zehnten Jahrestag der Anschläge im September diesen Jahres.

ByteFM Magazin

Love Is Contagious

(07.01.2022 / 14:00 Uhr)
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Außerdem erschien das Album "Jamming With Edward". Ein Album, auf dem Ry Cooder und Nicky Hopkins zusammen mit Mick Jagger, Charlie Watts und Bill Wyman von den Rolling Stones zu hören sind.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Christa Herdering

(29.12.2016 / 15:00 Uhr)
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Heute wird Marianne Faithfull als "Grand Dame des Rock'n Roll" gefeiert, in den 70ern aber war es zweifelhaft, ob sie ihren 30. Geburtstag überhaupt erleben wird. Den glamourösen und turbulenten 60er Jahren an der Seite von Mick Jagger folgte eine langjährige Heroinsucht. In den späten 70ern gelang Marianne Faithfull ein eindrucksvolles Comeback, sowohl als Sängerin wie auch als Schauspielerin. Heute wird sie 70 Jahre alt.