Portishead

Portishead Bild: Beth Gibbons, Sängerin von Portishead (Foto: José Goulão CC BY-SA 3.0, from Wikimedia Commons)

Portishead sind eine 1991 gegründete britische Trip-Hop-Band aus Bristol, die zu den Pionier*innen des Genres zählt. Sie besteht aus Beth Gibbons (Gesang), Geoff Barrow (u. a. Turntables, Keyboards, Drums) und Adrian Utley (u. a. Gitarre, Bass, Theremin, Synthesizer). Ihr gefeiertes Debütalbum „Dummy“ erschien 1994.

Mit seinem düsteren, atmosphärischen Downtempo-Vintage-Sound, den der Rolling Stone als „Gothic HipHop“ beschrieb, gilt „Dummy“ neben Massive Attacks „Blue Lines“ als eines der stilprägenden Alben des Trip-Hop. Inspiriert wurde die Platte von unterschiedlichen Filmsoundtracks der 60er- und 70er-Jahre. Über Melodien, die Assoziationen zum Film Noir oder Italowestern und James-Bond-Filmen wecken, Jazz- und Funk-Samples sowie die von Utley eingespielten Instrumente singt Beth Gibbons mit virtuoser, charakteristisch melancholisch klingender Stimme. „Dummy“ war anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums Album der Woche bei ByteFM. 1997 veröffentlichten Portishead ihr zweites, selbstbetiteltes Album. Es war erneut von Filmmusik beeinflusst, klang jedoch insgesamt etwas düsterer und härter als sein Vorgänger. Auf dem elf Jahre später veröffentlichten „Third“ zeigten sich Portishead von einer von Krautrock, Surf und Doo Wop inspirierten Seite. Als weitere Inspiration gaben sie die Soundtracks des Regisseurs John Carpenter an.

Im Jahr 2015 steuerten Portishead mit dem Song „SOS“ ein ABBA-Cover zum Soundtrack des Sci-Fi-Films „High-Rise“ bei.



Portishead im Programm von ByteFM:

Portishead – „Dummy“ (Album der Woche)

(23.12.2019)
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Portishead – „Dummy“ (Polydor) Während sich das Jahr 2019 dem Ende entgegen neigt und traditionell wenig neue Musik veröffentlicht wird, nutzen wir die Chance, den Blick nach hinten zu richten: Statt neuer Langspieler stellen wir wegweisende Alben vor, die 2019 ein Jubiläum feiern. // Portishead – „Dummy“ (Polydor) Während sich das Jahr 2019 dem Ende entgegen neigt und traditionell wenig neue Musik veröffentlicht wird, nutzen wir die Chance, den Blick nach hinten zu richten: Statt neuer Langspieler stellen wir wegweisende Alben vor, die 2019 ein Jubiläum feiern. In dieser Woche ist es „Dummy“ von Portishead, das in diesem Jahr 25 Jahre alt geworden ist. Wer einmal das Privileg genießen durfte, Portishead live zu sehen, der oder die weiß, was Intensität bedeutet. // Kein Wunder, schließlich arbeitete Barrow kurz vor „Dummy“ an einem anderen Standardwerk des Genres: Er war einer der Sound-Ingenieure von Massive Attacks Durchbruchsalbum „Blue Lines“. Portishead nahmen diese Grundbausteine – und erschufen mit „Dummy“ ein ganz eigenes Biest. Die Band vereint komplexe Emotionen mit Klängen, die stetig die Richtung wechseln..

Portishead – „Numb“

(01.06.2019)
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Portishead Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. „Unable so lost / I can't find my way.“ Was auf dem Papier zwei schlichte Sätze sind, klingt aus dem Mund von Beth Gibbons wie das Ende der Welt. // Sie klingt irgendwie unnahbar und doch so, als würde sie einem direkt ins Ohr flüstern. Mit diesen Zeilen zeigte sich im Juni 1994 ihre Band Portishead zum ersten Mal der Welt, in der Debütsingle „Numb“. Mit seinen flirrenden Hammond-Orgeln und gesampleten Drums ist es pure Nachtmusik – die sich dank Gibbons Stimme sofort in Herz und Hirn festkrallt.

Oh, Nico! Oder: Anika im Festsaal Kreuzberg

(25.05.2011)
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Die Eindringlichkeit ihrer Version von „Masters Of War“ wird von ihr in einen neuen, aktuellen Zusammenhang gesetzt. Dass Anika vor ihrer Zusammenarbeit mit Portishead-Mastermind Geoff Barrow als politische Journalistin engagiert war, spricht ihr zwangsweise eine Kompetenz und Seriosität zu, die sie so schnell nicht mehr ablegen kann. // Die beiden werden sicher noch häufiger miteinander verglichen werden. Spätestens im July 2011, wenn Anika zusammen mit Portishead eine Veranstaltung des All Tomorrow's Parties Festivals in London kuratiert. Titel:  I'll be your mirror.

Beth Gibbons & The Polish National Radio Symphony Orchestra – „Henryk Górecki: Symphony No. 3“ (Rezension)

(03.04.2019)
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Doch das ungewöhnlichste Element dieses Triumvirats ist auch der Star dieses Albums: Den Solo-Sopran singt niemand anderes als Beth Gibbons. Die Künstlerin, die mit ihrer Band Portishead die melancholische Nachtmusik perfektionierte. Die Britin musste sich für dieses Projekt intensiv vorbereiten, um sowohl den polnischen Originaltext zu meistern als auch das emotionale Gewicht dieser Musik zu greifen. // Die Britin musste sich für dieses Projekt intensiv vorbereiten, um sowohl den polnischen Originaltext zu meistern als auch das emotionale Gewicht dieser Musik zu greifen. Die Songs von Portishead waren schon immer traurig, doch Góreckis Sinfonie ist eine ganz andere Hausnummer. Der Aufwand hat sich gelohnt.

19.05.: Damon Hendrix

(19.05.2010)
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He's very creative and thinks way out there, trying things that people don't try", so Womack wörtlich. Ob auch Goldfrapp oder Portishead in diese Liga gehören? Vermutlich nicht. Spex-Chefredakteur und Pächter der literarischen Omnipräsenz (beim Lesen der Spex hat man mitunter das Gefühl Dax hat zu jedem Thema eine Meinung) schreibt auf taz.de über "Hochkultur mit Bier und Schnaps" und meint damit "die Weltpremiere von Carl Theodor Dreyers 'Die Passion der Jeanne d'Arc' in der Neuvertonung von Adrian Utley (Portishead) und Will Gregory (Goldfrapp)", die der gute Herr (schreiben kann er ja, zugegeben) in Bristol gesehen hat. // Spex-Chefredakteur und Pächter der literarischen Omnipräsenz (beim Lesen der Spex hat man mitunter das Gefühl Dax hat zu jedem Thema eine Meinung) schreibt auf taz.de über "Hochkultur mit Bier und Schnaps" und meint damit "die Weltpremiere von Carl Theodor Dreyers 'Die Passion der Jeanne d'Arc' in der Neuvertonung von Adrian Utley (Portishead) und Will Gregory (Goldfrapp)", die der gute Herr (schreiben kann er ja, zugegeben) in Bristol gesehen hat.

07.12.: Orientierungssinn

(07.12.2009)
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Jan Kühnemund erkennt allerhand Ähnlichkeiten zwischen Portishead-Geoff Barrows Zweitprojekt Beak> („mit Schnabel“) und Silver Apple. Portishead haben schon beim letzten Album „Third“ einiges von dem psychedelischen Duo aus New York abgeguckt – das ist Konsens.

Portishead – „Dummy“ (Album der Woche)

(28.07.2014)
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Portishead – „Dummy“ (Go! Beat) "Who am I, what and why? Cause all I have left is my memories of yesterday Oh these sour times Cause nobody loves me It's true Not like you do." Angesichts von Songzeilen wie dieser lässt sich das Debütalbum von Portishead durchaus als schwermütig bezeichnen. // " Angesichts von Songzeilen wie dieser lässt sich das Debütalbum von Portishead durchaus als schwermütig bezeichnen. Schmerz, Wut, unerwiderte Liebe – mit Themen wie diesen sind schon einige zeitlose Werke entstanden. "Dummy" von Portishead gehört zweifelsohne dazu. // Zusammen mit dem Gitarristen Adrian Utley starten sie erste Jam-Sessions und veröffentlichen 1993 ein Demo-Tape, welches drei Songs enthält. Als Bandnamen wählen sie das Küstenstädtchen Portishead, in dem Barrow aufwuchs. Kurz darauf kommen die Musiker bei Go! Beat Records unter Vertrag und veröffentlichen im Oktober 1994 ihr Debütalbum. // Die Mischung aus HipHop-Elementen, Electronica und Jazz verzaubert eine ganze Generation und katapultiert Portishead bis auf den zweiten Platz der britischen Album-Charts. Die LP scheint wie aus einem Guss, und dennoch besticht jeder einzelne Song durch ein besonderes Detail, sei es nun das Scratching bei "Wandering Star", die hoffnungsvollen Orgel-Akkorde in "It’s A Fire" oder die harmonisch-herzzerreißenden Streicher bei "Roads". // Über allem steht die extrem zerbrechliche Stimme von Gibbons, die auch mal rappt, heult, haucht und presst. Bis zum heutigen Tage sind neben "Dummy" nur zwei weitere Alben von Portishead veröffentlicht: 1997 kommt der selbstbetitelte Nachfolger zum Debüt in die Plattenläden, 2008 das dritte Album mit dem puristischen Titel "Third".

Portishead – „Dummy“ wird 25 Jahre alt

(22.08.2019)
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Portishead – „Dummy“ Mit den menschlichen Abgründen ist es so eine Sache. Einerseits faszinieren sie uns. Wer könnte schon von sich weisen, zumindest ein wenig reizvoll zu finden, einen Blick ins finstere Hinterstübchen einer sündhaften Seele zu erhaschen? // Und zwar genau bis zum 22. August 1994. Der Tag, an dem Beth Gibbons, Geoff Barrow und Adrian Utley alias Portishead mit ihrem Debütalbum „Dummy“ den schwindelerregenden Abgrund in begehbares Gebiet verwandelten. // In Zeitlupe abgespulte HipHop-Beats, glitzernd-knarzende Gitarrentupfer und bittersüße Harmonien boten den sicheren Boden, auf dem die ganze dunkle Farbpalette menschlicher Gefühlswelten erstrahlen konnte. Benannt nach Barrows Heimatstadt, schreiben Portishead mit ihrem Debüt beinahe über Nacht Musikgeschichte. Aus dem Stand erklimmt es den zweiten Platz der britischen Albumcharts. // Vielmehr ist es Kristallisationspunkt einer musikalischen Bewegung, die sich als „Sound Of Bristol“ einen Namen machte. Massive Attack, Tricky und Portishead waren sich hier gewissermaßen gegenseitig Impulsgeber. Das ist für „Dummy“ auch deshalb nicht unwichtig, weil Barrow schon bei den Aufnahmen zu „Blue Lines“, dem 1991 veröffentlichten Debüt von Massive Attack, assistierte.

Beth Gibbons wird 50

(05.01.2015)
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"Gothic HipHop", "Musique Noir" - mit solchen Begriffen wurde versucht, 1994 die Musik von Portishead in Worte zu fassen. Deren Debüt "Dummy" mischte die Musikpresse damals auf und machte den sogenannten Trip Hop populär. Portishead, das sind Beth Gibbons, Geoff Barrow und Adrien Utley. // "Dummy" gilt als "game changer" - das Album mischte verschiedene Stile und trat so eine Welle los. Dafür wurde das Portishead-Debüt unter anderem mit dem renommierten Mercury Prize ausgezeichnet. Die zweite Platte "Portishead" folgte 1997, dann hörte man elf Jahre lang nichts von der Band bis ihr drittes Werk "Third" erschien. // Seitdem gibt es immer wieder Gerüchte um eine Nachfolgeplatte, doch noch keine neuen Songs. Im Jahr 2014 war Beth Gibbons wieder mit Portishead auf Tour.

Presseschau 18.07.: Portishead und die Angst vor der Musik

(18.07.2011)
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Kurz vor dem Roskilde Festival hat sich Ally Carnwath vom Guardian mit Portishead getroffen, die dann bei Roskilde das erste Mal seit Mitte der Neunziger Jahre wieder auf der Bühne eines europäischen Festivals standen. // Im Sommer spielte und spielt die Band auch auf einigen weiteren Festivals, unter anderem dem am kommenden Wochenende stattfindenden I'll Be Your Mirror Festival in London, auf dem Portishead nicht nur auftreten, sondern das sie auch kuratieren. Die Ergebnisse des Treffens hat Carnwath nun in einem äußerst ausführlichen Artikel zusammengefasst. // Die Ergebnisse des Treffens hat Carnwath nun in einem äußerst ausführlichen Artikel zusammengefasst. Bandmitglied Geoff Barrow gestand darin, dass es Portishead wirklich schwer falle, Musik zu machen, die ihnen gefalle. Dadurch bekämen sie Angst davor, es überhaupt zu probieren.

Talk Talk - „Spirit Of Eden“ (Album der Woche)

(31.12.2018)
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Danach war Schluss, doch die Bandmitglieder blieben der sperrigen Pop-Musik treu: Paul Webb gründete die experimentelle Rock-Band .O.Rang und half Portishead-Sängerin Beth Gibbons bei ihrem einzigen Soloalbum. Lee Harris spielte kurze Zeit bei der Post-Rock-Band Bark Psychosis Schlagzeug.

Tickets für Beak>

(01.12.2012)
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Für das Trio Beak>, bestehend aus Portishead-Mastermind Geoff Barrow, Billy Fuller und Matt Williams, ist eins besonders wichtig: Unabhängigkeit. Sie veröffentlichen auf ihrem eigenen Label, sie haben ihr eigenes kleines Studio, sie nehmen ihre Songs live am Stück auf und sie verbieten sich jegliche Postproduktion - Overdubs sind bei Beak> strengstens verboten.

Neue Platten: DJ Cam - "Seven"

(19.10.2011)
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Zu viele Trip-Hop-Elemente, die klingen, als kämen sie direkt aus der Feder von Massive Attack oder Portishead. Keine schlechten, aber längst verbrauchte Elemente. Doch glücklicherweise gelingt der Spagat zwischen Vergangenem und Gegenwart an den meisten Stellen.

Presseschau 01.07.: SuperHeavy

(01.07.2011)
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Seit dem gestrigen Donnerstag läuft das Musikprogramm des von ByteFM präsentierten Roskilde Festival in Dänemark. Neben zahlreichen kleineren Leckerbissen spielen dieses Jahr Größen wie The Strokes, Portishead, Arctic Monkeys, Bright Eyes und PJ Harvey. Der RollingStone versorgt Euch auf seiner Website mit einem Live-Blog vom Festival und verlinkt außerdem auf die Bildergalerien und die Videos der Roskilde-Website.

Portishead – „The Rip“

(03.11.2018)
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Beth Gibbons, Sängerin von Portishead (Foto: José Goulão CC BY-SA 3.0, from Wikimedia Commons) Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. // Brian Wilson verewigte sein Heulen in „Good Vibration“, Led-Zeppelin-Gitarrist Jimmy Page verwendete es in der kakophonen Bridge von „Whole Lotta Love“. Auch Portishead waren von dem Theremin angetan. Die Trip-Hop-Institution aus Bristol benutzte es aber nicht als Chaos-Instrument, sondern spielte stattdessen die körperlose Unheimlichkeit des Theremins aus. // Ein gleichzeitig wunderschöner wie beklemmender Song, meisterhaft abgerundet durch Theremins Erfindung. „The Rip“ erschien 2008 auf „Third“, dem dritten Album von Portishead. Hört Euch unseren Track des Tages hier an:

ByteFM Jahrescharts 2016

(26.12.2016)
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Marc Albermann (Eingefleischt) Alben: Wormrot – Voices Thrice – To Be Everywhere Is To Be Nowhere Nick Waterhouse – Never Twice Anaal Nathrakh – The Whole Of The Law Jon Kenzie – From Wanderlust Crippled Black Phoenix – Bronze Wormed – Krighsu Ben Caplan – Birds With Broken Wings Tiny Fingers – The Fall Ancst – Moloch. Songs: Agoraphobic Nosebleed – Not A Daughter Mother's Cake – The Killer Portishead – S.O.S. Anaal Nathrakh – Depravity Favours The Bold Thrice – Hurricane Jon Kenzie – Take A Seat Homewrecker – Prophet Liar Nick Waterhouse – Katchi Wormrot – Hollow Roots Mantar – Oz. // Anohni – 4 Degrees 2. Kanye West – Famous Feat. Rihanna 3. Beyoncé - Formation 4. Radiohead – Burn The Witch 5. Portishead – SOS 6. Jamila Woods - BLK Girl Soldier 7. Michael Kiwanuka – Black Man In A White World 8. Kadhja Bonet - Honeycomb 9. // Friends Of Gas - Fatal Schwach 10. Mark Pritchard - Under the Sun. Kurze: 1. XYZ - I EP 2. Ezra - Garten meiner Fantasie 3. Portishead - SOS 4. AMyn - Best Heard In Shadows EP 5. Willow Workshop 23 EP 6. DIIV - Bent (Roi’s Song) 7.

The KVB (Jever Live Motorschiffskonzert am 11. März auf der MS Stubnitz in Hamburg)

(25.02.2016)
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März erscheint, lud kein Geringerer als Geoff Barrow, Produzent und Multiinstrumentalist der Band Portishead, The KVB in sein Studio ein. Gespannt darf man daher besonders auf neue experimentelle Synthie-Klänge sein.

My Brightest Diamond – „This Is My Hand“ (Album der Woche)

(08.09.2014)
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Energische, fesselnde und rhythmische Zwischenspiele machen aus dem Song eine regelrechte Achterbahnfahrt. Sei es nun das an Portishead erinnernde Trip-Hop Stück „So Easy“ oder das mit schweren Bläsern durchzogene „This Is My Hand“; die Funk-Rock-Nummer „Love Killer“ oder das tranceartige „Resonance“: Das vierte Album von My Brightest Diamond führt Wordens genaue Analyse und Auseinandersetzung mit Musik und deren Zukunft auf neue, unerforschte Pfade – und vielleicht ist es genau das, was den Wert von Musik auszeichnet.

Nightmares On Wax - "Feelin' Good"

(09.09.2013)
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Mit „Be, I Do“ blubbert ein Track, wie gemacht für die Cocktailbar, aus den Boxen; „Master Plan“ dagegen klingt von Harmonie- und Melodieführung etwas nach Portishead auf einer Überdosis Antidepressiva. Mit „Luna 2“ reiht sich eine funky Nu-Jazz-Nummer ein, die von Wolfgang Haffner mit Drums veredelt wird.

ByteFM präsentiert das Donaufestival 2013

(21.03.2013)
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, Suuns, How To Dress Well, Girls Against Boys oder :zoviet*france: und spinnt sich weiter in die Landschaften neuester Klangwelten. Geoff Barrow von Portishead wird zwei seiner neuen Projekte (Beak> und Drokk) vorstellen, die Kreativwerkstätten in Label-Form PAN und Tri Angle präsentieren Showcases und der futuristische Skweee Club lädt zum Synthie-Battle.

Neue Platten: CALLmeKAT - "Where The River Turns Black"

(02.04.2012)
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Das Album ist sowohl musikalisch als auch stimmlich ein solides Album und kann durchaus den einen oder anderen klanglichen Höhepunkt vorweisen (wie den an Portishead erinnernden Song „Somewhere“, der leider auf dem Album eine Ausnahme bildet), hinter den häufig gemachten Vergleichen mit Feist oder CocoRosie bleibt es trotz allem zurück.

Freispiel

Portishead Special

(23.04.2008 / 19 Uhr)
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Nach elf Jahren melden sich Portishead mit ihrem dritten Album zurück. Mit "Third" beendet die Band aus Bristol also ihre Schaffenspaue und überrascht mit einem großartigen, sonderbaren, befremdlichen Album. // Die beiden kommen dabei auch selbst zu Wort. 5 x verlosen wir das neue Portishead Album. Wer in die Lostrommel möchte, schreibt eine E-Mail an radio@byte.fm - Stichwort "Portishead".

Roskilde Festival: Freitag

(02.07.2011)
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Nach der unvermeidlichen Nahrungsaufnahme und einer kurzen Verschnaufpause besuchen wir die neueste Bühne auf Roskilde, eine komplette Indoor-Stage names "Gloria" und treffen dort auf einen weiteren der diesjährigen Hipster, den jungen Tom Krell alias How to Dress Well, und erleben mehr spukige R&B-Performance als Konzert im Halblicht zu geisterhaften Schwarz-Weiß-Videos in dieser kirchenartigen Location. Die ideale Einstimmung für eines der Highlights des Tages, die ehrwürdigen Portishead. Der erste Ton und der erste Schauer jagen sofort über den Rücken. Mit einem sich über alle drei Alben erstreckenden Set ist man einmal mehr erstaunt, wie es diese berührende, dem Mainstream abgewendete Musik vor ein solch großes Publikum schaffen konnte. // Die Rockpuristen fühlen sich eher verarscht, die dreckige Mixtur aus Grime, Electronic, Bollywoodsounds und HipHop im grellen, die Sinne verwirrenden multimedialen Feuerwerk ist aber genau richtig für diejenigen, die den ganzen Abend auf ein Tanzerlebnis gewartet haben und denen der Portishead-Sound zu langsam war. Danach kann nicht mehr viel kommen. Die Franzosen Dop können mit ihrem lasziven Electro-House im benachbarten Zelt die endgültig den Körper ergreifende Müdigkeit da auch nicht mehr abschütteln.

ByteFM Magazin

Beth Gibbons, Voodoo Jürgens und Kurt Vile

(03.01.2020 / 10 Uhr)
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Im vergangenen Jahr feierte "Dummy", das Debütalbum der britischen Trip-Hop-Pionierband Portishead, sein 25. Jubiläum. Neben den schweren, melancholischen Beats ist es vor allem der Stimme der Sängerin Beth Gibbons zu verdanken, dass Portishead ihren ganz eigenen Sound gefunden haben, der sie neben Massive Attack zu Bristols größtem Musikexportschlager gemacht hat.

60minutes

(16.06.2012 / 19 Uhr)
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Hinter den drei Strippenziehern stecken wohlbekannte Namen: Fuzzface aka Geoff Barrow von Portishead, 7stu7 ebenfalls Portishead und Katalyst, einer der renommiertesten Producer Australiens. Quakers haben die drei gegründet, weil sie HipHop machen wollten, der ihnen richtig gut gefällt.

Die Welt ist eine Scheibe

Voll analog

(25.09.2018 / 20 Uhr)
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Kosmisch umgesetzt vom chilenischen Holydrug Couple und motorisch von Beak>, dem Trio um den brillianten Portishead-Schlagzeuger Geoff Barrow von Portishead auf ihrem dritten Album. Parallel veröffentlicht die deutsch-britische Sängerin Annika Henderson, die mit Beak> 2010 das Album „Anika“ aufnahm, mit ihrem Bandprojekt Exploded View das Album „Obey“.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Bristol zu Gast bei Christa Herdering

(27.05.2015 / 15 Uhr)
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Heute zu Gast: Bristol Wie würde „Roads“ von Portishead klingen, wenn es in den 60ern entstanden wäre? Eine Frage, die sich vielleicht bisher erst wenige gestellt haben. Einer von ihnen ist der französische Produzent und Komponist Marc Collin, bekannt durch seine „Coverband“ Nouvelle Vague. // Gewidmet ist es dem Trip-Hop, welcher in den 90er Jahren in der südenglischen Stadt seinen Anfang nahm. Portishead, Massive Attack oder Tricky waren einige der Protagonisten, die melodischen Gesang statt Rap mit Beats und Samples vereinten.

BTTB – Back To The Basics

(08.05.2008 / 19 Uhr)
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Nachdem Portishead in der letzten Woche die Sendung schon bestimmt haben, wird es heute einen kleinen Nachschlag geben. So hört ihr wie versprochen die allerälteste mir bekannte Produktion von Portishead- Kopf Geoff Barrow.

Zum Tod von Krzysztof Penderecki: Atonale Ungetüme in der Popkultur

(31.03.2020)
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Beth Gibbons & The Polish National Radio Symphony Orchestra – „Henryk Górecki: Symphony No. 3“ Neben seiner Arbeit als Komponist galt Penderecki auch als begnadeter Dirigent. 2019 erschien eine bemerkenswerte Aufnahme von Henryk Góreckis 3. Sinfonie, gesungen von Portishead-Sängerin Beth Gibbons – und dirigiert von Krzysztof Penderecki. Góreckis Komposition ist ein Werk von großer Trauer, ein Konzeptwerk über Mütter, die durch Krieg und Gewalt von ihren Kindern getrennt wurden.

Sharon Van Etten – „Remind Me Tomorrow“ (Rezension)

(16.01.2019)
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Ein erfrischend hoffnungsvolles Update Herzstücke von „Remind Me Tomorrow“ sind die Singles, die wie ein Triptychon die Facetten von Sharon van Ettens Reinkarnation auffächern: die punchy-synkopierenden Drums und euphorischen Synth-Linien von „Comeback Kid“; der auf einem Synth-Drone aufgebaute und wie Portishead schwül-groovende Love-Song „Jupiter 4“; und schließlich „Seventeen“. Letzterer Track ist van Ettens Heimspiel und die emotionale Abrissbirne des Albums.

Album der Woche: Jay-Jay Johanson - „Opium“

(15.06.2015)
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Über’s Wasser könnte man von dort nach Bristol, eine Stadt, deren Musik Johanson besonders beeinflusst hat. Der Trip-Hop von Portishead war Mitte der 90er-Jahre eine Initialzündung für den Schweden. Die Spuren davon sind auf seinem Debüt „Whiskey“ zu hören.

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