Roger Daltrey

Roger Daltrey Roger Daltrey (Foto: Steve Schofield)

Roger Daltrey (geboren am 1. März 1944 in London, England) ist ein einfluss- und erfolgreicher britischer Rockmusiker. Bekanntheit erlangte er Mitte der 1960er-Jahre als Mitbegründer und Sänger von The Who. Anfang der 70er begann der Musiker eine Solokarriere. Sein Solodebüt „Daltrey“ ist im Jahr 1973 über Track Records (The Who, The Jimi Hendrix Experience, The Heartbreakers) erschienen. 

Daltreys Band The Who gehört zu den bekanntesten britischen Rockgruppen der 60er-Jahre und veröffentlichte zahlreiche Hits, die mittlerweile Klassikerstatus erreicht haben, darunter „My Generation“, „The Kids Are Alright“, „Won’t Get Fooled Again“ und „Baba O’Riley“. Mit seiner charismatischen Bühnenpersona und seiner variationsreichen Gesangsstimme trug Daltrey wesentlich zu ihrem Erfolg bei. Nachdem die Spannungen zwischen den Bandmitgliedern zunahmen, begann Daltrey eine Solokarriere. Sein Solowerk war zunächst geprägt von sanften Soft-Rock-Nummern und stellte einen Kontrast dar zu dem deutlich härteren Signature-Sound von The Who. Nach der vorläufigen Auflösung der Gruppe im Jahr 1983 wurden Daltreys Soloalben Hard-Rock-lastiger. Deutlich zu hören ist das etwa auf seiner sechsten LP „Under A Raging Moon“ (1985), benannt nach dem einige Jahre zuvor gestorbenen The-Who-Drummer Keith Moon.

Mitte der 90er-Jahre kam es zu einer Reunion von The Who, die seitdem wieder regelmäßig gemeinsam auftreten. Roger Daltrey veröffentlicht daneben nach wie vor Solomaterial. Sein zehntes Studioalbum „As Long As I Have You“ ist 2018 erschienen.



Roger Daltrey im Programm von ByteFM:

Kramladen

Roger Daltrey – zum 80. Geburtstag

(02.03.2024 / 14:00 Uhr)
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Vor 60 Jahren gehörte er zu den Gründungsmitgliedern von The Who. Jetzt zu seinem 80. Geburtstag ließ er es in einem aktuellen Interview offen, ob oder wie es mit The Who weitergeht. Roger Daltrey wurde am 1. März in Hammersmith, einem Ortsteil von London geboren. Einer Lehre als Metallarbeiter entkam er als Sänger von The Who, die in kürzester Zeit populär wurde und sich bald in die Liga der britischen Top-Gruppen Beatles, Rolling Stones und Kinks einreihte. Roger Daltrey stieg zu einem der besten Rock-Sänger der Szene auf und wurde bald mit seinem blonden Lockenkopf, der Fransenjacke über dem nackten Oberkörper und mit seinem artistischen Showelement, sein Mikrofon durch die Luft zu wirbeln und im Takt der Musik aufzufangen als „Rock-Gott“ gefeiert. Dass er nicht zu den absoluten Topstars im Rock-Olymp aufstieg, und dass seine Soloalben nicht sonderlich erfolgreich waren, lag wohl vor allem daran, dass das Song-Schreiben nicht zu seinen Talenten gehört. Dagegen konnte er seine Fähigkeiten als Schauspieler in verschiedenen Filmrollen unter Beweis stellen. Neben den Alben mit The Who veröffentlichte er bislang 13 Solo-Platten und war auch privat sehr aktiv. Er hat – die außerehelichen mitgezählt – 8 Kinder und inzwischen 17 Enkelkinder. Seit vielen Jahren engagiert er sich für den Teenage Cancer Trust, das britische Hilfswerk für krebskranke Kinder. Seit dem Jahre 2000 hat das alljährliche Festival über 32 Millionen Pfund für die Kinder-Krebshilfe eingenommen – und Roger Daltrey war seitdem immer in der ersten Reihe dabei. Auch das ist der Grund gewesen, neben seinen Verdiensten für die britische Rock-Kultur, dass Roger Daltrey 2004 den Ritterschlag als Commander of The British Empire erhielt. Die Kramladen-Geburtstagssendung über Roger Daltrey legt einen Schwerpunkt auf neuere, weniger bekannte Songs aus den bis dato letzten Alben von The Who und Roger Daltrey aus den Jahren 2018/19.

Zum 70. Geburtstag von Roger Daltrey

Von ByteFM Redaktion
(01.03.2014)
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Zum 70. Geburtstag von Roger Daltrey
Roger Daltrey (mittig) mit The Who | Foto: Neal Preston für Warner Music) Roger Daltrey gilt seit den 60ern als charismatischer Figur auf der Bühne. Mit The Who wirbelte er in den 60er die britische Musikszene auf. Daltrey lernte seine Bandmitglieder Pete Townshend und John Entwistle schon zu Schulzeiten kennen. Die Schule selbst brach er ab. Stattdessen suchte er sich einen Job in einer Fabrik und nutzte die freien Stunden zum Musikmachen. Da ihm das Geld fehlte, baute sich Daltrey seine erste Gitarre selbst. Sein Vater schenkte ihm dann 1959, damals war Daltrey 15, eine Epiphone-Gitarre.

Kramladen

Quadrophenia – das Meisterwerk von Pete Townshend & The Who - Teil 2

(29.08.2024 / 23:00 Uhr)
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Vor zehn Jahren, genau am 09. Juni 2014 erschien die bis dato letzte Live-Fassung der wichtigsten Rockoper der Popgeschichte „Quadrophenia“ von The Who. Nachdem die Doppel-LP „Quadrophenia“ im Oktober 1973 veröffentlicht worden war, ging The Who auf Tour, um das Konzeptalbum zu promoten, und kam im Frühjahr vor 50 Jahren zu Konzerten auch auf das europäische Festland. Doch die Band und deren Crew bekamen die technisch anspruchsvolle Show nicht so recht in den Griff, mal klappte es mit den Sound-Zuspielungen nicht, mal haperte es mit den Bildeinblendungen. Dazu kam noch, dass ihr Schlagzeuger Keith Moon zu dieser Zeit besonders stark mit seiner Drogenabhängigkeit zu kämpfen hat, unzuverlässig war, Einsätze vermasselte, das Timing nicht hielt oder das Arrangement mit spontanen unkontrollierbaren Drum-Exzessen sprengte. Erschwerend kam hinzu, dass der Großteil des Publikums auf die neuen Quadrophenia-Songs sehr zurückhaltend reagierte, weil kaum jemand die – zugegeben – komplexe Story der Handlung zu verstehen schien. Deshalb versuchten Pete Townshend und Roger Daltrey zwischen den Songs den Inhalt zu erklären, was aber den Fluss des Konzertablaufs störte, weshalb letztlich die Tour in Frankreich vorzeitig beendet wurde. Frustriert stellte die Band den Versuch ein, Quadrophenia auf die Bühne zu bringen. Erst 1996 gelang es, mit einer überzeugenden multimedialen Inszenierung des Werkes erneut auf Tour zu gehen. Der Konzertmitschnitt erschien 1997 als DVD „Quadrophenia live with special guests“. Zuvor war 1979 eine Verfilmung der Quadrophenia-Story in die Kinos gekommen. // 2011 kam dann eine Box mit einem Remix aller Songs plus Demo-Fassungen von Pete Townshend auf den Markt. Im November 2012 begann dann eine neue, große Quadrophenia-Tour von The Who in neuformierter Besetzung; von der Urformation waren nur noch Sänger Roger Daltrey und Mastermind Pete Townshend übriggeblieben. Die Tour endete am 8. Juli 2013 im Londoner Wembley Stadion. Dort wurde das Abschlusskonzert aufgezeichnet und als Doppel-CD, DVD und Blu-ray am 9. Juni 2014 veröffentlicht. Dieses zehnjährige Jubiläum ist der Anlass, an die großartige Rockoper „Quadrophenia“ zu erinnern, die „bis heute von großer popkultureller Bedeutung ist und als Meilenstein für die Entwicklung der Rockoper gilt“ (SWR). Die Geschichte von Jimmy zu erzählen, der Quadrophenia-Hauptfigur ist gerade heute wieder relevant. Jimmy ist ein typischer englischer Mod, der Mitte der sechziger Jahre eine Sinnkrise durchlebt, unter seinem drögen Job und den verständnislosen Eltern leidet. Ausgerechnet ein enger Freund spannt ihm seine Freundin aus, er flüchtet in Drogen und fährt seinen geliebten Motorroller zu Schrott. Ein Psychiater diagnostiziert bei ihm eine Neigung zur doppelten Schizophrenie, der „Quadrophenie“. Es treibt ihn zurück an den Strand von Brighton, wo er aufregende Zeiten mit seinen Kumpels erlebte, sich mit seiner Mods-Gang an Scharmützeln mit den rivalisierenden Rockern beteiligte und sich an der Musik seiner Mods-Helden The Who berauschte, jenes wilden Quartetts, das selbst eine verrückte Art von Quadrophenie verkörperte. Als er am Eingang eines Strandhotels erkennen muss, dass der frühere Mods-Anführer, den er bewundert und zu dem er immer aufgeschaut hatte, sich jetzt als „Bell Boy“, als uniformierter Hotelpage und Kofferträger verdingt, bricht in ihm seine alte Welt zusammen. Er stiehlt ein Boot und rudert voller Verzweiflung ins Meer hinaus, um allem ein Ende zu machen. Doch in der Einsamkeit des Meeres erlebt er einen Moment der Erleuchtung: „Love reign o'er me“. Die Musik von „Quadrophenia“ gehört zum eindrucksvollsten, was Pete Townshend je für The Who geschrieben hat. Der Kramladen spielt wenig bekannte Demo-Aufnahmen und die Endfassungen der Songs aus den verschiedenen Entwicklungsphasen des Meisterwerks „Quadrophenia“, das vor 50 Jahren zum ersten Mal live zu hören war. Außerdem sind Interviewausschnitte von Pete Townshend, Roger Daltrey und Aubrey Powell, dem Regisseur der Bühnenfassung, zum „Making of …“ der Albumproduktion und Bühneninszenierung Bestandteil der beiden Sendungen.

Rock-Ola

Daltrey

(26.03.2024 / 12:00 Uhr)
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"Daltrey" war die erste Solo-LP von Roger Daltrey aus dem April 1973 und ist das LP-Highlight der Sendung. Neue Singles damals: Stevie Wonder, Dr. John, The Guess Who. Neues von: Porcelain ID, Beth Gibbons, Lusithanian Ghosts, Uncle Lucius.

John Entwistle wäre heute 70 geworden

Von ByteFM Redaktion
(09.10.2014)
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John Entwistle wäre heute 70 geworden
Roger Daltrey, der an die gleiche Schule wie er gegangen war, engagierte ihn für seine eigene Band. Townshend folgte. Nach einigen Besetzungswechseln war dann 1964 das Quartett komplett: John Entwistle am Bass, Pete Townshend an der Gitarre, Roger Daltrey am Mikro und Keith Moon am Schlagzeug. Der Durchbruch kam 1965 mit „My Generation“ – das Lied wurde zur Hymne vieler junger Leute und blieb es für nachfolgende Generationen.

Kramladen

Zum 70. Geburtstag von Pete Townshend

(21.05.2015 / 23:00 Uhr)
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„Ich wurde geboren mit einem Plastiklöffel in meinem Mund“, so lautet eine berühmte Songzeile aus seiner Schreibe. Tatsächlich wurde er am 19. Mai 1945 im englischen Provinznest Chiswick als Peter Danis Blanford Townshend geboren. Mit seinen Schulfreunden Roger Daltrey und John Entwistle gründete er 1964 die Band The High Numbers, die sich nach dem Zugang des Drummers Keith Moon in The Who umbenannte. // Pete Townshend veröffentlichte zwischen 1972 und 1993 sieben Studio-Soloalben. Außerdem sind von ihm acht Live-Soloalben erschienen. Als Studiomusiker begleitete er Kollegen wie David Bowie, Elton John, Mick Jagger, Paul McCartney und David Gilmour bei deren Plattenaufnahmen. Ab Ende der neunziger Jahre ist Pete Townshend wieder regelmäßig mit The Who aufgetreten – so etwa von August 2012 bis Juni 2013 mit der erneuten Live-Aufführung der Rockoper „Quadrophenia“ von 1973. Seit November 2014 ist die Band auf einer Welttournee unter der Überschrift „The Who Hits 50!“. Beim Glastonbury Festival vom 24. bis 28. Juni 2015 zählen The Who zu den Topacts. Im Juli will Pete Townshend seinen Songzyklus „Quadrophenia“ als klassische Symphonie in der Londoner Royal Albert Hall mit dem Royal Philharmonic Orchestra aufführen. Statt Who-Sänger Roger Daltrey wird der Gesangspart von dem britischen Opern-Tenor Alfie Boe übernommen. Pete Townshend ist nicht der einzige Rockmusiker, der im gereiftem Alter nach den höheren Weihen der Klassik strebt. Von seiner Quadrophenia-Symphonie verspricht sich Pete Townshend den Zugang zu einem neuen Publikum, das für gewöhnlich nicht in Rock-Konzerte geht.

Kramladen

Quadrophenia – das Meisterwerk von Pete Townshend & The Who

(06.06.2024 / 23:00 Uhr)
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Vor zehn Jahren, genau am 9. Juni 2014, erschien die bis dato letzte Live-Fassung der wichtigsten Rockoper der Popgeschichte „Quadrophenia“ von The Who. Nachdem die Doppel-LP „Quadrophenia“ im Oktober 1973 veröffentlicht worden war, gingen The Who auf Tour, um das Konzeptalbum zu promoten, und kamen im Frühjahr vor 50 Jahren zu Konzerten auch auf das europäische Festland. Doch die Band und deren Crew bekamen die technisch anspruchsvolle Show nicht so recht in den Griff, mal klappte es mit den Sound-Zuspielungen nicht, mal haperte es mit den Bildeinblendungen. Dazu kam noch, dass ihr Schlagzeuger Keith Moon zu dieser Zeit besonders stark mit seiner Drogenabhängigkeit zu kämpfen hat, unzuverlässig war, Einsätze vermasselte, das Timing nicht hielt oder das Arrangement mit spontanen unkontrollierbaren Drum-Exzessen sprengte. Erschwerend kam hinzu, dass der Großteil des Publikums auf die neuen „Quadrophenia“-Songs sehr zurückhaltend reagierte, weil kaum jemand die – zugegeben – komplexe Story der Handlung zu verstehen schien. Deshalb versuchten Pete Townshend und Roger Daltrey zwischen den Songs den Inhalt zu erklären, was aber den Fluss des Konzertablaufs störte, weshalb letztlich die Tour in Frankreich vorzeitig beendet wurde. Frustriert stellte die Band den Versuch ein, „Quadrophenia“ auf die Bühne zu bringen. Erst 1996 gelang es, mit einer überzeugenden multimedialen Inszenierung des Werkes erneut auf Tour zu gehen. Der Konzertmitschnitt erschien 1997 als DVD „Quadrophenia live with special guests“. Zuvor war 1979 eine Verfilmung der „Quadrophenia“-Story in die Kinos gekommen. 2011 kam dann eine Box mit einem Remix aller Songs plus Demo-Fassungen von Pete Townshend auf den Markt. Im November 2012 begann dann eine neue, große „Quadrophenia“-Tour von The Who in neuformierter Besetzung; von der Urformation waren nur noch Sänger Roger Daltrey und Mastermind Pete Townshend übriggeblieben. Die Tour endete am 8. Juli 2013 im Londoner Wembley Stadion. Dort wurde das Abschlusskonzert aufgezeichnet und als Doppel-CD, DVD und Blu-ray am 9. Juni 2014 veröffentlicht. Dieses zehnjährige Jubiläum ist der Anlass, an die großartige Rockoper „Quadrophenia“ zu erinnern, die „bis heute von großer popkultureller Bedeutung ist und als Meilenstein für die Entwicklung der Rockoper gilt“ (SWR). Die Geschichte von Jimmy zu erzählen, der „Quadrophenia“-Hauptfigur ist gerade heute wieder relevant. Jimmy ist ein typischer englischer Mod, der Mitte der 60er-Jahre eine Sinnkrise durchlebt, unter seinem drögen Job und den verständnislosen Eltern leidet. Ausgerechnet ein enger Freund spannt ihm seine Freundin aus, er flüchtet in Drogen und fährt seinen geliebten Motorroller zu Schrott. Ein Psychiater diagnostiziert bei ihm eine Neigung zur doppelten Schizophrenie, der „Quadrophenie“. Es treibt ihn zurück an den Strand von Brighton, wo er aufregende Zeiten mit seinen Kumpels erlebte, sich mit seiner Mods-Gang an Scharmützeln mit den rivalisierenden Rockern beteiligte und sich an der Musik seiner Mods-Helden The Who berauschte, jenes wilden Quartetts, das selbst eine verrückte Art von Quadrophenie verkörperte. Als er am Eingang eines Strandhotels erkennen muss, dass der frühere Mods-Anführer, den er bewundert und zu dem er immer aufgeschaut hatte, sich jetzt als „Bell Boy“, als uniformierter Hotelpage und Kofferträger verdingt, bricht in ihm seine alte Welt zusammen. Er stiehlt ein Boot und rudert voller Verzweiflung ins Meer hinaus, um allem ein Ende zu machen. Doch in der Einsamkeit des Meeres erlebt er einen Moment der Erleuchtung: „Love reign o'er me“.

Presseschau 31.05.: Fame and Fortune

Von ByteFM Redaktion
(31.05.2011)
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Presseschau 31.05.: Fame and Fortune
In Hamburg ist es ja so: Wenn die Queen Mary, das Schiff, ein- oder ausläuft, dann rennen alle wie bekloppt zum Hafen, winken noch bekloppter, und dann hupt die Queen mit etwas Glück zurück. Bei Roger Daltrey von The Who war es in letzter Zeit eher so: Wenn er Konzerte ankündigte, kam kaum jemand, nicht mal zum Winken. Zuletzt verkaufte er so wenig Tickets, dass er drei Konzerttermine in Großbritannien absagen musste. Warum also nicht auf das fahrende Schiff aufspringen, quasi auf der Erfolgswelle mitschwimmen, und Kabarett machen? So etwas muss sich Daltrey gedacht haben, denn ohne Witz, er hat ein Engagement als Kabarettist auf der Queen Mary 2. Der NME berichtet.

Kramladen

„Watch Me Go“, Mark Knopfler – zum 75. Geburtstag (Teil 1)

(15.08.2024 / 23:00 Uhr)
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Das Intro spielte der 2023 verstorbene Jeff Beck. Es sollte seine letzte Aufnahme sein. Auch die Gitarrenlegende der fünfziger Jahre Duane Eddy („Peter Gunn“), verstorben am 20. April 2024, ist im Mix der Gitarrenparts mit einem kurzen Lick vertreten. Standesgemäß sind auch die anderen Instrumente der Aufnahme prominent besetzt: Ringo und Sohn Zak am Schlagzeug, Sting und Sheryl Crow am Bass, Paul Carrack an der Hammond-Orgel und Roger Daltrey an der Mundharmonika – um nur die bekanntesten zu nennen. Der Keyboarder und Meister an den Mischpultreglern Guy Fletcher, seit Dire Straits-Tagen Weggefährte und Begleitmusiker von Mark Knopfler, hatte die diffizile Arbeit des Editierens und Abmischens übernommen. Heraus kam eine fast zehnminütige, naturgemäß überladen wirkende Neuproduktion des vielköpfigen Gitarrenorchesters „Guitar Heroes“ von „Going Home“, der hymnischen Filmmusik von 1983, die als Abschlusstitel fast jedes Mark Knopfler-Konzertes zu hören war und auch bei Stadionauftritten der Dire Straits im Finale oft erklang.

Kramladen

My Generation’s Rock - 50 Jahre The Who

(15.01.2015 / 23:00 Uhr)
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Im Zentrum des Quartetts stand neben Frontman und Sänger Roger Daltrey, Bassist John Entwistle (er starb 2002) und Schlagzeuger Keith Moon (er starb 1978) der kreative Kopf der Band, der Gitarrist und geniale Songschreiber Pete Townshend, dessen Konzeptalben „Tommy“ und „Quadrophenia“ Musikgeschichte schrieben. Qualitativ und substantiell noch ein Stück höher als die erste Who-Oper „Tommy“ wird allgemein das 1973 veröffentlichte Epos „Quadrophenia“ eingeschätzt, eine „wehmütige Reflexion über die rebellische Anfangszeit des britischen Rock“. In komplizierter Rollenverteilung erzählt „Quadrophenia“ die Geschichte des Mod-Jugendlichen Jimmy auf seinem Frustrationsweg aus einer Alkoholiker-Familie durch Rockmusik und Rockerschlachten in die doppelte Schizophrenie, die Quadrophenie, die in Selbstmordfantasien mündet. Doch zu guter Letzt findet Jimmy eine Art Erlösung in universeller, spiritueller Liebe.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(01.03.2014 / 15:00 Uhr)
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Diese Woche unter anderem mit Glenn Miller & His Orchestra, dessen Namensgeber diese Woche 110 Jahre alt geworden wäre, mit Roger Daltrey, Mitglied der Band The Who, mit den Rolling Stones, den Kinks, Manfred Mann und natürlich viel neuer Musik von Neneh Cherry, Midlake und Charles Bradley.

Kramladen

Beatles For Sale - The Art Of McCartney

(04.12.2014 / 23:00 Uhr)
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Und außerdem erschien gerade ein aufwändiges Audio-Projekt zu Ehren von Paul McCartney als Doppel- oder Dreifach-CD, oder als Deluxe-Box mit 5 Silberlingen, oder als Vinyl-Box mit 4 LPs, oder alles komprimiert auf einem USB-Stick, gestaltet in Form einer Mini-Höfner-Bassgitarre, Pauls instrumentalem Markenzeichen, Titel: „The Art of McCartney“ - Untertitel: „The Songs of Paul McCartney sung by the World’s Greatest Artists“. - Ob da nun alle Sänger dieses Tribute-Samplers zu den größten Künstlern der Welt zu zählen sind, das dürfte bei etlichen Namen zu bezweifeln sein, speziell bei Namen wie Harry Connick junior, Corinne Bailey Rae, Joe Elliott, Owl City, Perry Farrell, Dion, The Airborne Toxic Event und anderen. Aber schließlich sind auch echte Topstars dabei, wie etwa Bob Dylan, Billy Joel, Yusuf alias Cat Stevens, The Cure, Kiss, Alice Cooper, Roger Daltrey von The Who, Barry Gibb, B.B. King und andere. Zu den anderen und zu jenen, die ihre Sache der Interpretation gut gemacht haben, zählt auch Brian Wilson, der Paul McCartneys Song „Wanderlust“ aus dessen 1982er Album „Tug Of War“ im Stile der Beach Boys neu bearbeitet hat. Schade nur, dass zu viele andere Neubearbeitungen nicht über bloße Nachspielungen hinauskommen. Hier wurde leider eine Chance vertan. Neben Brian Wilson wird auch Billy Joel und Dr. John zu hören sein - und natürlich die wichtigsten Songs aus dem Jubiläumsalbum „Beatles For Sale“.

Roky Erickson (The 13th Floor Elevators) in fünf Songs

Von ByteFM Redaktion
(03.06.2019)
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Roky Erickson (The 13th Floor Elevators) in fünf Songs
Alles begann mit „You‘re Gonna Miss Me“. Der Song war die Debütsingle von The 13th Floor Elevators, eröffnete ihr erstes Album „The Psychedelic Sounds Of The 13th Floor Elevators“ – und definierte maßgeblich den Sound dessen, was später Psychedelic-Rock genannt werden sollte. Die blubbernden Klänge aus Tommy Halls Jug, der nervös flirrende Beat von John Ike Watson, die sich in seltsamen Bahnen bewegende Lead-Gitarre von Stacy Sutherland – alles an diesem Song klingt wie nicht ganz von dieser Welt. Und über allem schwebt Ericksons hysterischer Gesang, besessener als Mick Jagger, wütender Roger Daltrey. „You‘re Gonna Miss Me“ war ihr einziger Hit und hat bis heute nichts von seiner Dringlichkeit verloren.

Rock-Ola

Winter 67/68

(26.03.2018 / 14:00 Uhr)
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Neu im Regal: Roger Daltrey und Philipp Fankhauser.

ByteFM Magazin

Glenn Miller, Dusty Springfield, Nirvana

(01.03.2019 / 15:00 Uhr)
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Am 01.03. sind unter anderem drei Dinge passiert: Glenn Miller und Roger Daltrey (The Who) wurden geboren und Nirvana spielten ihr letztes Konzert. Musikgeschichtlich also ein wichtiges Datum, ebenso wie der 02.03., Todestag von Komponist Walter Kent und von Dusty Springfield.

Rock-Ola

Runde Geburtstage

(03.03.2014 / 14:00 Uhr)
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Glen Miller, Mike D'Abo, Roger Daltrey, Johnny Winter, Neal Schon und Nicky Hopkins.

The Who – neues Album, neues Musical

Von ByteFM Redaktion
(26.08.2009)
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The Who – neues Album, neues Musical
Die Ankündigung eines neuen Werkes von The Who dürfte für viele eine positive Überraschung sein. Immerhin hatte Band-Gitarrist Townshend die vorhergehenden eineinhalb Jahre in deprimierenden Interviews Dinge wie „Ich bin nicht länger Mitglied einer Band namens The Who“ verlauten lassen. Auch Who-Sänger Roger Daltrey hatte sich in der Vergangenheit ähnlich geäußert: „Ich denke, The Who haben bereits genug gemacht. Es wäre toll, etwas Neues zu haben, aber eigentlich ist es nicht wirklich wichtig.“ Das letzte Album der Band trug den Titel Endless Wire und erschien im Jahr 2006.

Rock-Ola

Sommer 1980 - die UK-Single Charts vom 1.8.1980 Pt. 1

(10.08.2020 / 11:00 Uhr)
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Disco, Punk, Pop, Rock, New Wave - Songs aus diesen Genres tummelten sich in den Charts. U.A. mit dabei: Roger Daltrey, Kool & The Gang, Queen, Girlschool.


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