Bessie Smith

Bessie Smith Bild: Bessie Smith (Foto: Carl Van Vechten)

Bessie Smith (*15. April 1894) war eine US-amerikanische Blues-Sängerin. Sie feierte große Charterfolge mit ihren Schellack-Singles in den 1920er-Jahren und gilt als wichtiger Einfluss auf spätere Generationen von Jazz- und Blues-KünstlerInnen. Smith starb 1937 nach einem Autounfall.

Als Waisenkind aus ärmlichen Verhältnissen trat Bessie Smith von Kindesbeinen an als Straßensängerin auf. Trotz ihres von manchen ZeitgenossInnen als ungehobelt empfundenen Auftretens hatte sie als erwachsene Sängerin eine erfolgreiche Aufnahme- und Bühnenkarriere und wird unter anderem von Billie Holiday als prägend bezeichnet. Bessie Smith wurde zur bestbezahlten afroamerikanischen Künstlerin ihrer Zeit. Die ungewöhnlich expliziten Texte ihrer Lieder verhandeln Themen wie Armut und weibliche Sexualität und sprachen sich für die sexuelle und gesellschaftliche Selbstbestimmtheit von Frauen aus. Smith selbst hatte zahlreiche außereheliche Affären mit Männern und Frauen.

Die Sängerin verunglückte 1937 tödlich und wurde anonym bestattet; Janis Joplin ließ ihr 1970 einen Grabstein setzen.

 



Bessie Smith im Programm von ByteFM:

Vor 120 Jahren wurde Bessie Smith geboren

(15.04.2014)
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Bessie Smith, am 15. April vor 120 Jahren im US-Staat Tennessee geboren, schaffte es aus armen Verhältnissen auf große Bühnen. Sie war die erfolgreichste und bekannteste Bluessängerin der 20er- und 30er-Jahre. // Sie war die erfolgreichste und bekannteste Bluessängerin der 20er- und 30er-Jahre. Ihre Eltern verlor sie früh. Mit 16 schloss sich Bessie Smith einer fahrenden Vaudeville-Truppe an, bei der auch ihr Bruder war. Erst als Tänzerin, bald als Sängerin. Es folgten Auftritte in Clubs und Theatern im Süden der USA. // Smiths Talent sprach sich rum und handelte ihr Anfang der 20er Jahre einen Plattenvertrag bei Columbia Records ein. 1923 nahm sie ihre erste Single auf, den "Downhearted Blues", der mittlerweile in die Grammy Hall of Fame aufgenommen wurde. Ihr Erfolg wuchs und wuchs - zu ihren Lebzeiten war Bessie Smith die bestbezahlteste schwarze Musikerin. Sie nahm mit Größen wie Louis Armstrong und Coleman Hawkins auf und tourte ihn ihrem eigenem Auto, was damals eine Ausnahme war. // Doch Anfang der 30er schaffte sie ein Comeback und näherte sich dem in die Mode kommenden Swing an, zum Beispiel mit dem Stück "Gimme a Pigfoot (And a Bottle of Beer)". Ehe weitere Aufnahmen folgen konnten, wurde Bessie Smith aus dem Leben gerissen. Sie starb am 26. September 1937 nach einem Autounfall. Ein Grabstein wurde mehr als 30 Jahre später von Janis Joplin und Juanita Green, einer ehemaligen Angestellten von Smith, gestiftet.

Bessie Smith – „Nobody Knows You When You're Down And Out“

(15.04.2019)
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Bessie Smith Wenn Ihr heute nur einen Song hört, dann diesen: Egal ob brandneu, historisch relevant oder einfach toll. Mit unserem Track des Tages stellen wir Euch täglich einen hörenswerten Song vor. // „In my pocket not one penny / And my friends I haven‘t any“ – diese Worte waren schon sechs Jahre alt, als Bessie Smith sie auf ihrer erfolgreichsten Single „Nobody Knows You When You‘re Down And Out“ sang. Der Song war ein alter Blues-Standard, doch die „Kaiserin des Blues“ sang ihn genau zur richtigen Zeit: Die Single erschien am 13. // Mit Zeilen wie „Once I lived the life of a millionaire / Spendin‘ my money, I didn‘t care“ oder „When I begin to fall so low / I didn‘t have a friend and no place to go“, lieferte Smith per Zufall den perfekten Soundtrack. Bessie Smith, der erste Superstar des Blues, wäre heute 125 Jahre alt geworden. „Nobody Knows You When You‘re Down And Out“ ist unser Track des Tages.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(15.04.2014 / 10 Uhr)
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Im ByteFM Magazin erinnern wir heute an Bessie Smith. Als „Empress Of The Blues“ war sie in den 20ern und 30ern die populärste Blues-Sängerin ihrer Zeit. Bessie Smith wurde heute vor 120 Jahren in Tennessee geboren.

ByteFM Magazin

Charlie Brown, Blues und Bessie Smith

(15.04.2019 / 10 Uhr)
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Die „Kaiserin des Blues“ Bessie Smith nahm über 150 Platten auf und lieferte mit ihnen den Soundtrack zur amerikanischen Prohibition der 1920er Jahren. Heute vor 125 Jahren wurde sie geboren.

All Samples Cleared!?

You Can't Stop Us Now.

(24.07.2010 / 12 Uhr)
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Im Team HipHop treten an Nas, RZA, MF Doom, Jake One, Malcolm McLaren, Jedi Mind Tricks, The Fugees und vor allem Q-Tip, der gleich mit drei Songs vertreten ist. Ihnen stehen mit Ruby Andrews, Johnnie Taylor, Bessie Smith und The Whatnauts etwas ältere Damen und Herren gegenüber - aber glücklicherweise geht es ja nicht um Basketball, sondern um Musik.

ByteFM Klassik

Kunst, Musik und billige Gedichte

(18.10.2020 / 12 Uhr)
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Worin die Schönheit in Melancholie liegen kann, wird heute hier ergründet. Dabei helfen Stücke von Emilie Levienaise-Farrouch, Mammal Hands, Bessie Smith oder Ferruccio Busoni.

Standard

Alkohol

(17.10.2015 / 14 Uhr)
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Es gibt unzählige Standards die sich direkt oder indirekt mit dem Thema Alkohol befassen, dabei reicht die Bandbreite von feierlich bis depressiv. Euch erwartet also Musik unter anderem von Amos Milburn, Tom Waits, John Lee Hooker und Bessie Smith.

ByteFM Magazin

mit Michael Hager

(26.09.2012 / 15 Uhr)
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Heute feiern wir den 50. Geburtstag von Tracey Thorn, erinnern an Bessie Smith, die heute vor 75 Jahren gestorben ist, spielen Musik aus dem Album der Woche und geben Konzerttipps für die nächsten Tage und Wochen.

This Land - Your Land?

(06.06.2010 / 12 Uhr)
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Mit Blick auf die jüngsten Minenunglücke und die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko gibt es Musik unter der Überschrift: „Disaster Song“. U. a. mit Dr. John, Randy Newman, Bessie Smith und Buckwheat Zydeco.

Standard

Die Stadt die niemals schläft!

(30.09.2017 / 14 Uhr)
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Mit Musik von Fats Waller, Bud Powell, Cab Calloway, Billie Holiday, Mary Lou Williams, Thelonius Monk, Bessie Smith, Ethel Waters, Duke Ellington, Dizzy Gillespie und Count Basie.

Was ist Musik

From Estonia with love – die verschlungenen Weg von Inga Copeland und Maria Minerva

(01.06.2014 / 20 Uhr)
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Ich praktiziere eine Art optimistischen Feminismus, gehe also erstmal davon aus, dass die Leute auf meiner Seite stehen, um dann häufig feststellen zu müssen, dass sie das nicht tun.“ Maria Minerva beruft sich auf Quellen, die ein knappes Jahrzehnt vor ihrer Geburt auf dem Höhepunkt ihrer Strahlkraft und der öffentlichen Aufmerksamkeit waren – in einem Westen, der von ihrer Heimat durch einen Eisernen Vorhang getrennt war. Auf der Zeitachse ist das ungefähr so, als hätten die Beatles 1966 die Namen von, sagen wir, Bessie Smith, Benny Goodman und Sigmund Freud gedroppt. „Die Musik von Cabaret Voltaire und Chris & Cosey war ihrer Zeit einfach weit voraus“, antwortet Minerva auf die Frage, ob es nicht komisch sei, 2014 Musik zu hören, die lange vor der eigenen Geburt entstanden ist.

ByteFM Magazin

Bessie Smith, Anna St. Louis ud Oscar Jerome auf Tour

(15.04.2019 / 19 Uhr)
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Über 150 Platten nahm Bessie Smith auf. Heute vor 125 Jahren wurde sie geboren und wir hören Musik von der „Empress of Blues“. Anna St. Louis ist auf Tour, ebenso wie Oscar Jerome.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Vanessa Wohlrath

(26.09.2017 / 15 Uhr)
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Heute mit Musik zum 80. Todestag von Bessie Smith, Tracy Thorn, Teil des Duos Everything But The Girl, feiert ihren 55. Geburtstag und wir spielen neben einigen Konzertankündigungen, einen Song aus unserem aktuellen ByteFM Album der Woche: "Three Futures" von Torres.

Was ist Musik

50 Jahre Telstar – Joe Meek, Sun Ra und andere Space-Kadetten

(08.07.2012 / 20 Uhr)
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Singt da nicht jemand vom Gefängnis des eigenen Körpers, in dem das illegitime Begehren eingesperrt ist? Nun haben schon Bessie Smith und Louis Armstrong den „Jailhouse Blues“ aufgenommen, auch Anne Sheltons Soldatenlied stammt nicht von Joe Meek.

Was ist Musik

King – wo sind deine Leute heute?

(30.03.2008 / 20 Uhr)
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(The King of love is dead) Released BMG Nina Simone erinnert an den König der Liebe, sie ist ja nun selbst schon einige Jahre tot und ist merkwürdig abwesend im Diskurs um afroamerikanische Musik, quasi unsichtbar (wie der „Invisible Man“, die berühmte Romanfigur von Ralph Ellison), ungenannt, unbekannt, wenn es um die großen Traditionslinien afroamerikanischer Musik geht, um den historischen Stammbaum der Soulmusik. Da fallen immer die selben Frauennamen: Bessie Smith, Billie Holiday, Aretha Franklin – aber Nina Simone? Vielleicht ist Nina Simone zu sehr im weißen Liederkanon zu Hause, bei aller Blackness?

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