Black Flag
Black Flag waren Anfang der 1980er eine der einflussreichsten US-Hardcore-Bands (Foto: Rob Wallace)
Black Flag sind eine einflussreiche US-amerikanische Punkband, die 1976 in Hermosa Beach, Kalifornien gegründet wurde. Sie gelten als Pioniere im Bereich des Hardcore Punk. Ihr einziges konstantes Mitglied ist Greg Ginn (Gitarre). Daneben besteht die Gruppe gegenwärtig aus Mike Vallely (Gesang), Joseph Noval (Bass) und Isaias Gil (Schlagzeug). Ihren kreativen Höhepunkt erreichte die Band jedoch in der ersten Hälfte der 80er mit Henry Rollins am Gesang. Rollins war auch der Sänger der Gruppe, als diese 1981 ihr Debütalbum „Damaged“ veröffentlichte. Die über Greg Ginns Label SST Records (Hüsker Dü, Minutemen, Dinosaur Jr.) erschienene Platte wurde zur Zeit ihrer Veröffentlichung weitgehend ignoriert, gilt heute jedoch als Genremeilenstein.
Mit dem kruden und schnellen Sound ihrer Anfangsjahre, einer nonkonformistischen Attitüde und Songs über Isolation, Depression, Einsamkeit und verwandte Themen zählen Black Flag zu den stilprägenden Gruppierungen im Punk-Genre. Ab ihrer zweiten LP „My War“ (1984) verstörte die Gruppe einige ihrer Fans mit deutlich entschleunigten Songs, die mehr nach Doom Metal klangen als nach Hardcore. Diese Platte wiederum leistete einen bedeutenden Beitrag zur Entstehung von Genres wie Sludge, Grunge und Math Rock. Gegründet wurden Black Flag 1976 von Greg Ginn und dem später als Sänger der Punk-Formation Circle Jerks bekannt gewordenen Keith Morris. Ursprünglich nannte sich die Band „Panic“. Nach etlichen Besetzungswechseln stieß 1981 der junge Black-Flag-Fan Henry Rollins zur Band. Mithilfe seiner energischen Bühnenperformances und seiner charismatischen Persona verhalf er der Gruppe zu ihren größten Erfolgen. Die Zeit mit Rollins als Sänger gilt heute als die „klassische“ Periode der Band. Eine weitere Schlüsselfigur aus der Zeit war Bassistin Kira Roessler, deren raffiniertes Spiel die Energie der übrigen Mitglieder gut ergänzte.
1986 lösten sich Black Flag aufgrund interner Spannungen und ausbleibenden kommerziellen Erfolgs auf. In der Folge kam es zu einigen Reunions. Mit „What The…“ veröffentlichte die Band 2013 ihr erstes Album seit 1985. Die Platte erhielt überwiegend miserable Kritiken.
Black Flag im Programm von ByteFM:
Rock The Casbah
Better Days In A Land Of Milk And Honey
Pure Grunge! Pure Noise! Pure Shit!
Neuland
Keine Servicelücke
Time Tunnel
1986 mit Martin Böttcher
ByteFM Magazin
Keith Morris wird 65 Jahre alt, 50. Todestag von Jimi Hendrix
Antikörper
SST Records Special
Beastie Boys: „Ill Communication“ wird 25
Antikörper
SST Records Special #4
Post-Alles-Existenzialismus: „Hard Rock Potato“ von The Cool Greenhouse
ByteFM Magazin: Der Wochenrückblick
KW 22
ByteFM Magazin
am Morgen: Drangsal zu Gast bei Michael Gehrig
Antikörper
SST Records Special #3
Tickets für Redd Kross
Time Tunnel
1986
Fugazi – „Long Division“
ByteFM Magazin
am Nachmittag mit Friederike Herr
ByteFM Magazin
Steine, Ritter und schwarze Flaggen
Antikörper
SST Records Special #2
Punk und Flöten: „Mendicant“ von Cola
Jever Live Motorschiffskonzert: Mike Watt + The Missingmen am 6. Mai auf der MS Stubnitz
Neue Platten: Crystal Antlers – "Nothing Is Real"
Neue Hüsker-Dü-Reissue-Serie „Savage Young Dü“
Time Tunnel
1986
Time Tunnel
1986
Parquet Courts – „Wide Awake!“ (Album der Woche)
Canteen
Auf Temperatur
Beastie Boys – „Paul‘s Boutique“ wird 30
ByteFM Magazin
25 Jahre Blunted On Reality – das unterschätzte Debüt der Fugees
Was ist Musik
30 Jahre SST
ByteFM Magazin
am Nachmittag mit Siri Keil