Henry Rollins

Henry Rollins Henry Rollins startete seine Karriere als Sänger der Hardcore-Band Black Flag (Foto: ceedub13)

Henry Rollins (geboren am 13. Februar 1961 als Henry Lawrence Garfield) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter aus Washington, D.C. Bekanntheit erlangte er in der ersten Hälfte der 80er-Jahre als Sänger der einflussreichen Hardcore-Punk-Combo Black Flag. Nach der Auflösung derselben veröffentlichte er 1987 das Soloalbum „Hot Animal Machine“. Im selben Jahr gründete er die Gruppe Rollins Band. 

Henry Rollins trat den bis dahin weitgehend unbeachteten Black Flag 1981 bei und verhalf der 1976 gegründeten Band durch wütenden Gesang, intensive Liveperformances und seine charismatische Ausstrahlung zu Legendenstatus innerhalb der Punkszene. Während der Rollins-Ära veröffentlichte die Gruppe auch ihre beiden ikonischsten Alben, den Hardcore-Punk-Meilenstein „Damaged“ (1981) sowie das deutlich experimentierfreudigere „My War“ (1984), das einen bedeutenden Beitrag zur Entstehung von Genres wie Sludge, Grunge und Math Rock leistete. Auch mit seiner Rollins Band setzte der Musiker auf einen dynamischen Mix aus (Post-)Punk, Heavy Metal, Funk, Noise und Jazz. Ihre größten Erfolge konnte die Band zu Beginn der 90er feiern, etwa mit der Single „Liar“ von 1994, bevor sie sich im Jahr 2006 auflöste. 

Obwohl Henry Rollins seit geraumer Zeit kein eigenes Musikalbum mehr veröffentlicht hat, ist er nach wie vor ein gern gesehener Gast in Fernsehsendungen und auf den Platten seiner Kolleg*innen. Im Laufe seiner Karriere hat er mit Acts wie Bad Brains, Iggy Pop, The Flaming Lips, Peaches und William Shatner gearbeitet. In den 80ern hat er zudem eine Akustikplatte des Serienmörders Charles Manson produziert, die jedoch nie erschienen ist, weil das zuständige Label SST Records deswegen Morddrohungen erhielt. Henry Rollins ist neben seiner Tätigkeit als Musiker auch Spoken-Word-Künstler, Radiomoderator, Kolumnist, Comedian, Schauspieler und engagiert sich unter anderem gegen Krieg und für LGBTIQ-Rechte.

[Foto: ceedub13, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons]



Henry Rollins im Programm von ByteFM:

Post-Alles-Existenzialismus: „Hard Rock Potato“ von The Cool Greenhouse

(26.08.2022)
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Post-Alles-Existenzialismus: „Hard Rock Potato“ von The Cool Greenhouse
Zwar ziehen gesprochene Songtexte in der Regel automatisch die Aufmerksamkeit auf sich, was aber nicht heißt, dass der Rest der Band austauschbar wäre. Denn die Gruppe um Greenhouse macht so viel richtig, dass sich sogar Henry Rollins kaum mehr einkriegt. So bezeichnete der ehemalige Black-Flag-Shouter The Cool Greenhouse als seine liebste „Post-alles existenzielle Musik“.

„Break A Guitar“ - mit Ty Segall im Rausch der Zerstörung

(25.04.2017)
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„Break A Guitar“ - mit Ty Segall im Rausch der Zerstörung
Bei seiner „Symphony Of Destruction“ wird der 30-jährige Kalifornier von reichlich Prominenz unterstützt: So mimt zunächst Fred Armisen („Portlandia“) das Karate Kid, bevor sich der Song zu einem psychedelisch-hypnotischen Kaleidoskop der Zerstörung steigert, in das sich auch die Köpfe von Jack Black und Henry Rollins mogeln. Zufall oder nicht: Das Video ist fast zeitgleich mit dem 50-jährigen Jubiläum der ersten öffentlichen Zerstörung einer Gitarre während eines Konzertes erschienen.

25.08.: E

(25.08.2010)
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Der Freitag schreibt noch: "Diese Woche wird – mit einiger Verzögerung – auch hierzulande das wohl seltsamste in der Reihe von einigermaßen seltsamen Alben der als durchaus exzentrisch bekannten Band The Flaming Lips veröffentlicht: The Flaming Lips And Stardeath And White Dwarfs With Henry Rollins And Peaches Doing Dark Side Of The Moon heißt es etwas umständlich".

Rowland S. Howard erliegt seinem Krebsleiden

(31.12.2009)
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Auch nach Auflösung der Band im Jahr 1983 bleibt Howard diesem Stil treu und ist schließlich bei These Immortal Souls auch am Mikrophon zu hören. Trotz Kollaborationen mit Künstlern wie Lydia Lynch, Nikki Sudden oder Henry Rollins bleibt der große kommerzielle Erfolg jedoch aus. 2007 nehmen Musikerkollegen eine Tribute-CD auf, um den kranken Musiker zu unterstützen und um sein Werk zu würdigen.

Neue Suicide-Compilation „Surrender: A Collection“ angekündigt

(27.01.2022)
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Neue Suicide-Compilation „Surrender: A Collection“ angekündigt
Der Track hat andere Lyrics als das 1977 erschienene Original. Die Liner-Notes zur Compilation stammen von Henry Rollins. „Diese Sammlung von Songs ist weder ein ‚Best Of‘ noch eine ‚endgültige‘ Compilation mit allem, was man kennen muss“, so Rollins.

Jever Live Motorschiffskonzert: Mike Watt + The Missingmen am 6. Mai auf der MS Stubnitz

(22.04.2015)
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Doch er entscheidet sich um und entwickelt sich in den Folgejahren mit seinem individuellen Bassspiel immer mehr zu einer prägenden Figur in Bands und Projekten wie fIREHOSE, Dos, Ciccone Youth (an der Seite von J Mascis, Kim Gordon, Thurston Moore, Steve Shelley und Lee Ranaldo) oder auch bei den wiedervereinigten Stooges zusammen mit Iggy Pop. 1995 veröffentlicht Mike Watt mit "Ball-Hog Or Tugboat?" sein erstes Soloalbum, auf dem Gastbeiträge von den verbliebenen Nirvana-Mitgliedern, Henry Rollins, Evan Dando, Sonic Youth u. a. zu hören sind. Am 6. Mai kommt Mike Watt mit seiner Begleitband The Missingmen nach Hamburg - auf die MS Stubnitz im Hamburger Baakenhöft - und läutet damit eine weitere Runde der Jever Live Motorschiffskonzerte ein.

24.02.: God Save Abbey Road

(24.02.2010)
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Das ganze Theater steigt morgen im Hamburger Kampnagel. Und in der Zeit finden wir ein Interview mit Henry Rollins. Auch der redet gerne viel, gibt sogar selber zu, mal ein "ziemliches Großmaul" gewesen zu sein.

04.01.: Von goldenen Knöpfen...

(04.01.2010)
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Maßgeblich zelebriert wurden dabei, so berichtet der amerikanische Rolling Stone, vor allem ihre jüngsten Veröffentlichungen, "Embryonic" und das Coveralbum zu Pink Floyd´s Megaalbum "Dark Side Of The Moon". Letzteres wurde u.a. in Zusammenarbeit mit Musikerkollegen Peaches und Henry Rollins eingespielt und war nur für eine Woche bei iTunes erhältlich. Das letzte Jahrzehnt galt den "Männern an den goldenen Knöpfen": So meint es zumindest der Spiegel.

ByteFM Magazin: Der Wochenrückblick

KW 06

(14.02.2021 / 15 Uhr)
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Unter den Neuerscheinungen der sechsten Kalenderwoche 2021 waren Songs von VanJess (feat. Phony Ppl) und Cardi B. Außerdem wurde Henry Rollins von Black Flag am 13. Februar 60 Jahre alt.

Unter Geiern

(28.09.2009 / 21 Uhr)
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Zu hören sind neben Bachman-Turner Overdrive, Clint Eastwood, Nels Cline und Nik Freitas auch harter Stoff von Isis oder Voivod. Und vor allem vergessene 80er Tracks von Zappa bis Henry Rollins. Davon demnächst mehr.

ByteFM Mixtape

skug Journal

(13.10.2010 / 23 Uhr)
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ByteFM Mixtape - skug Journal
In der dort zu findenden Coveraufstellung der ersten beiden skug-Jahrzehnte sieht man leicht erschrocken auf dem allerersten Heft den tätowierten Rücken von niemand geringerem als Henry Rollins, der in diesen fernen Zeiten den größten Respekt des skug-Gründungsteams besaß. Andere Konstanten der Heftgeschichte wie Ted Milton, HP Falkner oder Glenn Branca werden im skug-Universum immer noch gern verhandelt, was im neuen Heft mit ausführlichen Interviews dokumentiert ist.

Flashback

September 1979 / The Ruts

(18.09.2019 / 13 Uhr)
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Flashback - September 1979 / The Ruts
Es bleibt nach dem Tod von Sänger Malcolm Owen im Juli 1980 das einzige reguläre Studioalbum in dieser Besetzung - wir spielen die Klassiker, dazu B-Seiten und Artverwandtes von The Stranglers, Henry Rollins, The Clash und Althea & Donna.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Stefanie Groth

(21.07.2015 / 10 Uhr)
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Frage: Was kommt heraus wenn Jesse Hughes (Eagles Of Death Metal), Henry Rollins (Black Flag), Iggy Pop („Godfather Of Punk“) und Miss Grace Jones (Grace Jones!) sich zusammen vor die Kamera stellen? Richtig!

Unter Geiern

Freier Sound für freie Köpfe

(22.05.2013 / 20 Uhr)
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Bei Unter Geiern gibt es also als Kontrastprogramm zur Bräsigkeit zwei Stunden Freiheit im Space, Rock, Techno, Jazz, Funk, Punk und Metal - also irgendwie alles wie immer und dennoch völlig unvorhersehbar. Mit dem Øresund Space Collective, Henry Rollins, John Coltrane, The Brew, Supersilent, einem der legendären Aftershow-Auftritte von Prince, CRB und… na, wer weiß schon wie's ausgeht.


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