Death Grips

Death Grips Death Grips sind ein US-amerikanisches Experimental-HipHop-Trio (Foto: https://thirdworlds.net, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

Death Grips sind ein experimentelles HipHop-Trio aus Sacramento, Kalifornien. Die Band besteht aus Rapper MC Ride, Schlagzeuger Zach Hill (auch bekannt als Mitglied der Math-Rock-Band Hella) und Keyboarder und Produzent Andy Morin aka Flatlander. Ihr Sound ist eine extreme Mischung aus HipHop, Hardcore-Punk und Industrial.

Death Grips erschienen zum ersten Mal im Jahr 2011 mit dem Mixtape „Exmilitary“ auf der Bildfläche. Ihr exzentrischer Sound brachte ihnen sehr viel Aufmerksamkeit ein, die direkt zu einem Deal mit dem Major-Label Epic Records führte. 2012 veröffentlichten sie dort ihr Debütalbum „The Money Store“. Epic Records und Death Grips gingen kurze Zeit später getrennter Wege, nachdem die Band kurzfristig ihre US-Tour absagte und ihr zweites Album „No Love Deep Web“ gratis zum Download auf Torrent-Websiten anboten. Das Trio sorgt mit seiner kryptischen Online-Präsenz und seinen chaotischen Konzerten immer wieder für Kontroversen.

Mit ihrer radikalen Kombination aus harschen Klangextremen und catchy Hooklines haben Death Grips eine Art Kultstatus im experimentellen HipHop erreicht – und auch allerlei prominente Fans: Auf ihrem 2013er Album „Government Plates“ spielt Hollywood-Star Robert Pattinson Gitarre. Die erste Hälfte ihres 2015er Doppelalbums „The Powers That B“ ist eine Zusammenarbeit mit Björk. Und auf ihrer 2018 veröffentlichten sechsten Studio-LP „Year Of The Snitch“ sind sowohl Tool-Bassist Justin Chancellor als auch Andrew Adamson, Regisseur von „Shrek“ und „Shrek 2“ zu hören.

(Foto: https://thirdworlds.net, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)



Death Grips im Programm von ByteFM:

Video: Death Grips - "Inanimate Sensation"

Von Philipp Rhensius
(18.12.2014)
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Death Grips Das US-amerikanische Noise-Rap-Duo Death Grips hat ein Video zum ersten Song der zweiten Hälfte seines bald erscheinenden Doppelalbums "The Powers That B" veröffentlicht. In einem auf ein Basketballfeld gekrachten Riesenbildschirm ist der Rapper Andy Morin zu sehen, dessen Erscheinung immer wieder von abstrakt-psychedelischen Mustern verfremdet wird. Musikalisch knüpft "Inanimate Sensation" an den typisch idiosynkratischen Mix aus überdrehtem Noise, extrem verzerrten Beats sowie mehr geschrienen als gesprochenen Raps an.

Initiative 'Herz Statt Kommerz'

Triolisches Pumpen zur neuen Death Grips

(10.10.2012 / 17:00 Uhr)
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Triolisches Pumpen zur neuen Death Grips "No Love Deep Web" heißt das neue Album der Death Grips und ist gegen den Willen ihrer Plattenfirma frei im Netz von den Künstlern selber zur Verfügung gestellt worden. Wir spielen es am Stück.

Tickets für Death Grips

Von ByteFM Redaktion
(02.05.2013)
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Wüst und stimmgewaltig schmettern Death Grips mit brachialen Beats und feisten Vocals auf ihrem Debütalbum um sich, zitieren Baile Funk, schmeißen ohne mit der Wimper zu zucken Samples der Pet Shop Boys, Charles Manson und Bowie auf einen Haufen und lehren dem Zuhörer mit schneidenden Lyrics und den dazugehörigen Low-fi-Videos auf YouTube das Fürchten. Ein Clash aus Hardcore und HipHop, der seine Entsprechung in energetischen bis manischen Liveshows findet. ByteFM präsentiert die Tour von Death Grips und verlost für jedes Konzert 2x2 Karten. Wenn Ihr gewinnen wollt, schreibt uns einfach bis zum 06.05. eine Mail mit dem Betreff "Death", Eurer Wunschstadt und Eurem Vor- und Zunamen an verlosungen@byte.fm. Die Gewinner benachrichtigen wir rechtzeitig per Mail.

Charles Manson und die Pop-Kultur

Von ByteFM Redaktion
(20.11.2017)
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Charles Manson und die Pop-Kultur
Einer der aktuelleren Querverweise findet sich in Death Grips' „Beware“, dem ersten Song ihres Debüt-Mixtapes „Exmilitary“ aus dem Jahr 2011. Das US-amerikanische Noise-Rap-Trio samplte dafür ein Interview, in dem sich der bereits inhaftierte Manson in größter HipHop-Manier als düsterer König der Unterwelt darstellte: „Was soll ich denn wie ein Teenager herumrennen und von anderen Menschen Geld verdienen? Ich mache das Geld! Das ist mein Spiel, ich teile die Karten aus!“ Dabei schien eines immer gleich zu sein, egal ob bei Neil Young, Sonic Youth, Trent Reznor oder Death Grips: Eine morbide Faszination, nicht nur mit der Figur Charles Manson, sondern den dunklen Facetten des Menschen an sich.

Burial und The Bug: Neue EP „Fog / Shrine“

Von ByteFM Redaktion
(14.03.2018)
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Burial und The Bug: Neue EP „Fog / Shrine“
Sie sind zwei der größten Schattengestalten der elektronischen Musik Englands: William Emmanuel Bevan und Kevin Martin, alias Burial und The Bug. Ersterer erkundete bereits auf Meilensteinen wie „Untrue“ und der „Kindred“-EP die düstere Seite von UK-Garage und Dubstep, mit vernebelten Bässen und entfremdeten Pop-Samples. Letzterer gilt als furchtloser Dekonstrukteur des Dub, der auch vor Kollaborationen mit Grindcore-Bands (Napalm Death), Industrial-HipHop-Crews (Death Grips) und Doom-Pionieren (Earth) nicht zurückschreckt. Nun haben die beiden Künstler den ersten Track einer gemeinsamen EP geteilt: die basslastige Nachtmusik „Fog“.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Michael Hager

(25.03.2015 / 10:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin am Morgen heute mit Musik aus dem Album der Woche von Erfolg, einem enttäuschten Earl Sweatshirt, der Rückkehr der Doom-Rapper Death Grips, sowie einigen Konzerttipps für die kommenden Tage und Wochen.

Das Draht

mit Christian Dittloff

(06.05.2012 / 13:00 Uhr)
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Mit Musik von Lee Renaldo, F.S.K., Captain Planet, Death Grips u.v.a.

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(28.03.2015 / 15:00 Uhr)
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Außerdem Thema: die unerwartete Rückkehr der Noise-Rapper Death Grips, das anstehende letzte Album und Konzert der Alt-Rocker Black Sabbath, sowie Musik von unserem aktuellen Album der Woche von Erfolg.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Michael Gehrig

(21.10.2016 / 15:00 Uhr)
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Zudem gibt es unter Anderem Musik von Kate Tempest, Monophonics, Death Grips und von unserer aktuellen Platte der Woche, die in dieser Woche von NxWorries kommt.

In Takt

Aufs Neue

(22.11.2013 / 21:00 Uhr)
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Jim Sharps "Midnight Marauders Revisited", Death Grips' "Government Plates", Vex Ruffins "Eulogy" und "No Escape" sowie Action Bronsons "Blue Chips 2"

Je ne sais quoi

(19.06.2011 / 17:00 Uhr)
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Je ne sais quoi
Mit dabei unter anderem Country Mike und Death Grips, ESG und Youth Lagoon.

Die ByteFM Hörercharts 2012

Von ByteFM Redaktion
(03.01.2013)
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5. Death Grips

Schraubenzieher

God Has Nothing To Do With This Leave Him Out Of It

(19.10.2020 / 23:00 Uhr)
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Schraubenzieher - God Has Nothing To Do With This Leave Him Out Of It
In der ersten Hälfte des zweiten Schraubenziehers reisen wir also direkt aus der Noise-Rock-Komfortzone! Anlass ist das fantastische Debütalbum „God Has Nothing To Do With This Leave Him Out Of It“ der genderqueeren Rapperin Backxwash, ein wunderbar gewaltiger Mahlstrom aus Black-Sabbath-Samples und 808-Drums. Noch mehr kaputten HipHop gibt es von Death Grips, Rico Nasty und clipping. Soul Glo aus Philadelphia treiben das Spiel ohne (Genre)Grenzen noch weiter und untermalen ihren halsbrecherischen Hardcore-Punk mit fiesen Trap-Beats. Neue Noise-Rock-Hits gibt’s von Metz, Boris und Palberta. Auch Schraubenzieher-Patenonkel Steve Albini schaut vorbei – als Soundingenieur der neuen, tollen Cloud-Nothings-Single.

HO99O9 - "United States Of Horror" (Rezension)

Von Jan Henrik Schimkus
(08.05.2017)
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HO99O9 - "United States Of Horror" (Rezension)
Dergestalt wild und wütend gibt sich dann auch das Debütalbum von HO99O9. Die Band blickt zwar auf zwei EPs und ein Mixtape zurück, dennoch ist „United States Of Horror“ (Caroline/Universal) ihr erster offizieller Langspieler. Klanglich beginnt das Album mit hartem HipHop, der jedoch noch klar als solcher erkennbar ist. Der dritte Song „Knuckle Up“ zeigt dann bereits, in welche Richtungen „United States Of Horror“ noch gehen wird: Mehr Tempo, mehr Gebrüll, viel Distortion. Spätestens mit dem fünften Track wird der Punk- und Hardcore-Einfluss mehr als deutlich. Hinzu kommt eine gehörige Portion Noise, die dafür sorgt, dass FreundInnen von Vergleichen HO99O9 irgendwo zwischen Body Count und Death Grips ansiedeln. Das Album ist sehr abwechslungsreich in seiner Dynamik, bleibt aber immer laut und wütend. Durch die heftige Verzerrung auf Stimmen, Instrumenten und Samples, können sich die Vocals des Öfteren nicht im Mix durchsetzen, was die Texte beizeiten schwer verständlich macht.

In Takt

(16.01.2015 / 21:00 Uhr)
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Alexandra Friedrich eröffnet mit HipHop von Kilo Kish & Death Grips und endet very romantic mit Låpsley, Kindness und Dan Bodan, zwischendurch gibt es Neues von Mark Ronson & Matthew Herbert sowie Labelsammlungen von Tirk Records, Erased Tapes und Factory Benelux.

ByteFM präsentiert das Donaufestival 2013

Von ByteFM Redaktion
(21.03.2013)
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Das musikalische Gerüst des Festivals bilden u.a. !!!, Suuns, How To Dress Well, Girls Against Boys oder :zoviet*france: und spinnt sich weiter in die Landschaften neuester Klangwelten. Geoff Barrow von Portishead wird zwei seiner neuen Projekte (Beak> und Drokk) vorstellen, die Kreativwerkstätten in Label-Form PAN und Tri Angle präsentieren Showcases und der futuristische Skweee Club lädt zum Synthie-Battle. Im musikalischen Kontrast stehen Techno und Underground-HipHop - vertreten durch Simian Mobile Disco und Death Grips. Sphärische Klänge gibt es von Ambient-Großmeistern William Basinski und Biosphere.

ByteFM Magazin

Cherry Glazerr zu Gast

(10.04.2019 / 15:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Cherry Glazerr zu Gast
Clementine Creevy war gerade einmal 15 Jahre alt, als ihre Musik von Burger-Records-Mitbegründer Sean Bohrman entdeckt wurde. Zwei Jahre später, im Jahr 2014, veröffentlichte die Gitarristin und Sängerin aus Kalifornien mit ihrer Band Cherry Glazerr das Debütalbum „Haxel Princess“. 25 Minuten kreischender Gesang und Schrammelgitarren, hin und wieder unterbrochen durch schwermütige Balladen über beispielsweise Käsesandwiches.

Roskilde 2019: zwischen Nostalgie und Zukunftsvisionen

Von Götz Adler
(11.07.2019)
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Roskilde 2019: zwischen Nostalgie und Zukunftsvisionen
Die Nächte endeten zumeist nicht gerade zimperlich mit den vor dunkler Energie strotzenden Death Grips, die Punk, Grindcore und HipHop verbinden, oder beim experimentellen Duo 700 Bliss und seinem dystopischen Auftritt zwischen Noise, Verzerrungen, cluborientierter Electronica und den improvisierten Filter-Rap-Laments von Moor Mother.

Jpegmafia & Danny Brown – „Scaring The Hoes“ (Rezension)

Von Marius Magaard
(23.03.2023)
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Jpegmafia & Danny Brown – „Scaring The Hoes“ (Rezension)
Diese LP ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen zwei der übersprudelnsten Köpfe des zeitgenössischen US-HipHop: Jpegmafia und Danny Brown. Ersterer, bürgerlich als Barrington DeVaughn Hendricks bekannt, gilt neben den Punk-Rap-Terroristen Death Grips als Enfant terrible des Noise-Rap, das 2018 mit „Veteran“ einen der absoluten Klassiker des Genres in die Welt setzte. Jpegmafias selbstproduzierte Beats sind glitchy Collagen aus digitalen Störgeräuschen, hoch- und runtergepitchten Gesangsstimmen und Wrestling-Samples – und mindestens genauso eklektisch wie seine mit bizarren Referenzen gespickten Lines. „Peggy been a solo act since Looney Tunes and Goofy Troops“, attestiert er auf seinem Meisterstück „Baby I'm Bleeding“.