Desire

Desire Desire veröffentlichen kühlen Synthwave auf dem Label Italians Do It Better

Desire sind ein US-amerikanisch-kanadisches Synth-Pop-Duo, das in Montreal gegründet wurde und mittlerweile in Los Angeles ansässig ist. Es besteht aus Megan Louise (Gesang), Johnny Jewel (Synthesizer, Gitarre u. a.); zeitweise spielte Soo Joo Park Keyboard. „II“, das Debütalbum von Desire, ist im Jahr 2009 über Johnny Jewels Label Italians Do It Better (Chromatics, Glass Candy, Mothermary) erschienen. 

Geleitet von einem klaren 80s-Faible, veröffentlichen Desire unterkühlte Synthwave-Tracks auf denen Megan Louise ihren melancholischen Gesang und Texte in englischer und französischer Sprache zum Besten gibt. Der Grundstein für das Projekt war gelegt, als Johnny Jewel, der zuvor bereits als kreativer Kopf der Bands Chromatics und Glass Candy in Erscheinung getreten war, Megan Louise zum ersten Mal live erlebte. Die beiden Musiker*innen taten sich in der Folge zu Desire zusammen und veröffentlichten unter diesem Namen einige Tonträger über das zum damaligen Zeitpunkt neue und mittlerweile recht renommierte Indie-Label Italians Do It Better. Weitere Popularität brachte ihnen die Zusammenarbeit mit gefeierten Filmemachern wie Nicolas Refn und David Lynch ein, für die Desire Soundtracks komponiert haben. 2021 stieß Soo Joo Park zur Band. Park hatte zuvor erfolgreich als Model gearbeitet und ist bei Desire nun am Keyboard zu hören. 

Im Jahr 2022 veröffentlichten Desire in Zusammenarbeit mit dem israelischen Producer und DJ Guy Gerber ein Cover des Kylie-Minogue-Hits „Can’t Get You Out Of My Head“. Die Standalone-Single war nicht auf dem Album „Escape“ aus demselben Jahr enthalten. 2024 kündigten Desire mit der Single „Darkside“ ihr drittes Album „Games People Play“ für dasselbe Jahr an.



Desire im Programm von ByteFM:

„54321“: Techno-Wave von Desire und Omar-S

Von ByteFM Redaktion
(21.02.2022)
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„54321“: Techno-Wave von Desire und Omar-S
Die Synthwave-Band Desire hat mit dem Detroiter Techno-Produzenten Omar-S einen gemeinsamen Track aufgenommen „54321“ heißt die gemeinsame Single von Desire und Omar-S. Ihr Rhythmus ist technoid, bewegt sich eher in mittleren Geschwindigkeitszonen und ist auch nicht auf große Knalleffekte aus. Doch auch wenn der Song sich nicht besonders aufmerksamkeitshungrig gibt, wirkt er zielstrebig und effizient. Im Kontrast zu den deepen Synthesizer-Flächen stehen Drum-Sounds, die fast schon ungehobelt in Erscheinung treten. In einem Techno-Kontext legen all diese Anzeichen nahe, dass wir es mit Musik aus Detroit zu tun haben könnten. Und in der Tat kommt Alexander Omar Smith alias Omar-S aus der „Motor City“ im Norden der USA. So nördlich sogar, dass die Stadt fast schon an der Grenze zu Kanada gelegen ist. Aus Kanada wiederum kommen Teile der zweiten beteiligten Partei unseres Tracks des Tages, der Synthwave-Band Desire nämlich. Desire sind eines der zahlreichen Projekte, an denen der US-amerikanische Musiker und Produzent John David Padgett beteiligt ist. Besser bekannt ist er unter seinem ungleich süffigeren Pseudonym Johnny Jewel, unter dem er musiziert und das Label Italians Do It Better betreibt. An vielen Produktionen der Plattenfirma ist er selbst beteiligt. Bis vor Kurzem etwa auch als Teil der Band Chromatics. Das Label hat einen Trademark-Sound, der in oft unterkühlter Ästhetik an wavigen 80er-Synth-Pop anknüpft. 2009 gründete Jewel mit Megan Louise aus dem kanadischen Montreal die Band Desire. Und gerade Megan Louises gesprochene Vocals geben unserem Track des Tages den entscheidenden Twist. Denn mit ihren Worten hüllt sie etwas, dessen Herz als Techno-Beat pulsiert, in eine unbehaglich-schöne Italians-Do-It-Better-Ästhetik. Das kollaborative Stück „54321“ von der Band Desire und dem Producer Omar-S ist auf dem Label Italians Do It Better erschienen und heute unser Track des Tages. Hört und seht es Euch hier an:

The KVB – „Of Desire“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(07.03.2016)
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The KVB – „Of Desire“ (Album der Woche)
The KVB – „Of Desire“ (Invada Records) Wer „Drive“ geschaut hat, der erinnert sich an die vielbedeutenden Blicke zwischen dem Fahrer (Ryan Gosling) und Irene (Carey Mulligan), die die Geschichte am Laufen hielten. Neben den beiden spielte die Musik eine Hauptrolle. Minimale elektronische, mit Synthesizer angefütterte Stücke, die sich genauso unbedarft ausdehnen wie das Straßennetz von Los Angeles, in dem Goslings Charakter mit Hochgeschwindigkeit zu verschwinden wusste. Atmosphärisch ist das nah an „Of Desire“, das auf dem gleichen Label wie der Soundtrack zu „Drive“ erscheint: Invada von Geoff Barrow (Portishead). Für die Aufnahmen zu „Of Desire“ tauschten Nicholas Wood und Kat Day von The KVB ihre Wahlheimat Berlin gegen Bristol, und gingen zu Barrow ins Studio. Besonders die Vielzahl an Synthesizern brachte ihre Augen zum Leuchten. Wood und Day bauten mit ihnen nebelverhangene Tracks, unter deren Decke aus Reverb- und Delay-Effekten eine Menge Stimmungen schlummern. Wie ein Zeremonienmeister wirkt Nicholas Wood, wenn er mit bassiger Stimme und einer Aura lässiger Überlegenheit darüber hinweg singt und spricht. // „Of Desire“ ist ein Album, das tief unter der Oberfläche schillert. The KVB verbandeln Kühle, Verlangen und zwielichtigen Enthusiasmus zu einem packenden Ganzen. Zwölf Stücke zwischen Synth-Pop, Shoegaze und Wave, angereichert mit einer Prise Rock ’n’ Roll, bilden ein Netz, das sich schnell ausdehnt und unentwirrbar scheint.

Unterkühlter Synthwave: „Zeros“ von Desire

Von ByteFM Redaktion
(09.02.2021)
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Unterkühlter Synthwave: „Zeros“ von Desire
Desire Kühl, aber tanzbar und im besten Sinne etwas aus dem Lot geraten ist „Zeros“, die neue Single des kanadisch-US-amerikanischen Synthwave-Projekts Desire. Wie so häufig bei Musik von dem Label Italians Do It Better hat man bei dem Stück das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Dass vielleicht irgendwo noch ein dunkles Geheimnis lauert, über das niemand sprechen will. Wovon dann natürlich eine ungesunde Anziehungskraft ausgeht. Ganz ähnlich wie in einem Film noir im Prinzip. Und an dieses Kino-Genre ist auch der Videoclip zu dem Song angelehnt, in dem zwei Frauen mit Spaten ausgestattet in der Dämmerung in die Wüste fahren. Eine dieser Frauen ist Megan Louise, die Sängerin von Desire. Neben dem Italians-Do-It-Better-Labelchef Johnny Jewel war sie bis vor Kurzem eine Hälfte der Band. Jetzt ist als Keyboarderin Soo Joo Park zu dem Projekt gestoßen, die zuvor als Model gearbeitet hat. Park ist dann auch die zweite Frau mit Spaten in der Wüste. Aus den Fugen geraten ist in den vergangenen zwölf Monaten vielerorten auch auch die Zeit, von der die Mehrheit nämlich einer Pandemie wegen ziemlich viel zu Hause verbracht hat. Ohne die gewohnten Zerstreuungen verrinnt sie eben irgendwie anders als früher. Hier langsamer, dort schneller, aber selten wie gewohnt. Diese Entfremdung spiegeln Desire in unserem heutigen Track des Tages. Denn das Stück steckt voller verfremdeter Samples von allen möglichen Arten von Uhren. Der Song „Zeros“ von Desire ist auf dem Label Italians Do It Better erschienen und heute unser Track des Tages. Hört und seht ihn Euch hier an:

Cyber-Noir: „Darkside“ von Desire

Von ByteFM Redaktion
(24.03.2024)
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Cyber-Noir: „Darkside“ von Desire
Desire singen in der Leadsingle ihres dritten Albums „Games People Play“ von der dunklen Abseite der Seele (Foto: Radka Leitmeritz) Mit unserem heutigen Track des Tages „Darkside“ kündigt das Italians-Do-It-Better-Duo Desire sein drittes Album an. Nur zwei Jahre nach „Escape“ erscheint „Games People Play“ zu noch unbestimmtem Zeitpunkt noch in diesem Jahr. „Nur“, weil das kanadisch-US-amerikanische Duo sich zwischen seiner selbstbetitelten Debüt-LP von 2009 und „Escape“ ganze 13 Jahre Zeit genommen hatte. Wer das Label Italians Do It Better kennt, wird vom Sound der neuen Single kaum überrascht sein. Schließlich ist eine Hälfte des Duos Johnny Jewel, der Labelgründer himself. Und Jewel verfolgt mit seiner Plattenfirma seit ihrer Gründung im Jahr 2006 eine konsequente ästhetische Linie. Dabei rufen die Veröffentlichungen klanglich wie visuell eine Atmosphäre hervor, die sich als „Cyber-Noir“ beschreiben ließe. Denn sie durchzieht eine latent bedrohliche, leicht morbide Stimmung, getaucht in den Schleier lebensgefährlicher Dunkelheit. Doch wenn Farbtupfer auftauchen, sind sie neongrell wie in 80-Cyberpunk-Visionen oder in sattem Technicolor wie in einem italienischen Slasher-Film aus den 70ern. Untermalt ist das Ganze von kühlen Wave- und Italo-Disco-Synthesizern. Neben Jewel gehört zu Desire die kanadische Sängerin Megan Louise. In unserem Track des Tages singt sie von einer feinen Trennlinie im menschlichen Bewusstsein. Dabei handle es sich um die unsichtbare Grenze zwischen der materiellen Wirklichkeit und unserer inneren Welt, erklärt die Band. „Die dunkle Seite steht als Metapher für den unverschleierten Raum in uns, den wir selten mit anderen teilen. Ein geheimes Reich, das nie das Tageslicht erblickt. Auf unserer ständigen Jagd nach Liebe sehnen wir uns nach einer tieferen Verbindung, die nur mit der Wahrheit einhergehen kann. Der Spiegel sieht Dich ... auf der dunklen Seite. Krache ins Sternenlicht.“ Das Album „Games People Play“ von Desire erscheint auf dem Label Italians Do It Better. Heute ist der vorab als Single ausgekoppelte Song „Darkside“ daraus unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Orbit

Heart’s Desire

(04.05.2023 / 23:00 Uhr)
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Orbit - Heart’s Desire
Mit neuer Musik von unter anderem SOMOS * aus São Paulo, Peter Somuah aus Rotterdam, dem polnisch-pakistanischen Kollektiv aus den Formationen EABS und Jaubi sowie dem Wahlberliner Joel Holmes.

Canadian Content

I've got this burning desire...

(12.05.2017 / 18:00 Uhr)
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...to give away tickets. Jaja, Burning Hell, Shotgun Jimmie, Steven Lambke - diese Canadian Affair bespielt gerade allerlei Stätten in Europa. Ein guter Anlass, sie auch nochmal ausgiebig in der Sendung laufen zu lassen. Für das Konzert in Berlin, im Acud, vergebe ich zwei Tickets - hört rein, damit Ihr wisst, was zu tun ist. Same goes for das Torstraßen Festival/Pop Montréal Warm-Up-Konzert mit Mozart's Sister und Pierre Kwenders, auch im Acud, am 1. Juni. Auch hier gibt's zwei Tickets für Euch.

Die Welt ist eine Scheibe

Desire Path

(23.01.2024 / 21:00 Uhr)
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Die Welt ist eine Scheibe - Desire Path
Auf den Flügeln des versöhnlichen Klanges von Streichern geht’s durch neue Alben des Schotten King Creosote sowie der Waliser Bill Ryder-Jones und Gruff Rhys, dem Super-Furry-Animals-Sänger. Auch Vera Sola greift zu Strings und nicht nur zu unterschiedlichen Gitarrentypen und Mariachi-Gebläse auf ihrem zweiten Album „Peacemaker“. „What An Enormous Room“ nennt sich das sechste Album von Mackenzie Scott aka Torres, die mit großer Stimme ebenso aufwartet wie Marika Hackman, die einen großen Seufzer lässt auf ihrem vierten Album „Big Sigh“.   

Hertzflimmern

Desire

(14.07.2023 / 21:00 Uhr)
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Schlecht-Wetter ist nicht bei Hertzflimmern, vielmehr legen wir uns in den warmen Sand und lauschen den Meereswellen beim Crashen – mit Jungle, Olof Dreijer und Fußball-Songs!

Alben des Jahres 2023

Von ByteFM Redaktion
(15.12.2023)
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Alben des Jahres 2023
Caroline Polachek – „Desire, I Want To Turn Into You“ // Caroline Polachek – „Desire, I Want to Turn Into You“ // Caroline Polachek – „Desire, I Want To Turn Into You“ // Caroline Polachek – „Desire, I Want To Turn Into You“

Minimal-Club-Impressionismus: „Dang“ von Caroline Polachek

Von ByteFM Redaktion
(20.10.2023)
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Minimal-Club-Impressionismus: „Dang“ von Caroline Polachek
Caroline Polachek hat einen übriggebliebenen Song aus den Sessions zu ihrer LP „Desire, I Want To Turn Into You“ veröffentlicht (Foto: David Brandon Geeting) Unser heutiger Track des Tages „Dang“ ist eine neue Single von Caroline Polachek. Gerade erst im Februar 2023 hat die US-amerikanische Musikerin und Sängerin ihr Album „Desire, I Want To Turn Into You“ veröffentlicht. Nach einer LP unter dem Preudonym Ramona Lisa von 2014 und einem Ambient-Album als CEP war dies Polacheks zweiter Longplayer unter ihrem Klarnamen. Zuvor sang die Künstlerin aus New York in der Synth-Pop-Band Chairlift. Obwohl die Gruppe ihre poppigen Momente hatte, blieb sie bis zuletzt experimentell und offen in ihrem Pop-Ansatz. Mal klangen sie fast nach einer Rockband, mal eher nach R&B. Zwar zeitigte das offene, sich stets entwickelnde Konzept auch zunehmend kommerzielle Erfolge, aber dennoch gingen die Bandmitglieder ab 2017 getrennter Wege. Zwei Jahre später kehrte Polachek zurück mit der LP „Pang“. Nach der Bandauflösung hatte sie immer enger mit dem Hyperpop-Kollektiv PC Music gearbeitet. Aus diesem Umfeld stammen auch Danny L Harle und A. G. Cook, die sich an der Produktion von „Pang“ beteiligten. Ersterer gehörte auch zum Produktionsteam zu Polacheks bislang größtem Wurf „Desire, I Want To Turn Into You“. Darauf hören wir zwar auch noch ein paar avantgardistische Experimente, doch besonders strahlt die LP in ihren zahlreichen gewagten Pop-Momenten. Übriggeblieben aus diesen Sessions war ein Song, den Polachek mit Harle und der Kanadierin Cecile Believe produziert hat. Das skelettale, bassige Clubstück mit teils gerappten impressionistischen Lyrics hat sie nun als Single herausgebracht. Es hätte auch einer der herausragenden Albumsongs sein können.

2010 - die liebsten Platten der ByteFM-MacherInnen

Von byteblogadmin
(30.12.2010)
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7. Tame Impala - Desire Be Desire Go (Modular Recordings)

Musikvideos der Woche: Myd feat. Mac DeMarco, Actress, Mogwai u. a.

Von ByteFM Redaktion
(30.10.2020)
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Musikvideos der Woche: Myd feat. Mac DeMarco, Actress, Mogwai u. a.
Actress - „Karma & Desire // Club-Dekonstruktivist Darren J. Cunningham alias Actress hat einen Kurzfilm zum neuen Album „Karma & Desire“ veröffentlicht. Das mehr als 17 Minuten lange cinematische Werk wurde produziert von Lee Bootee und enthält Auftritte von Zsela, Yves Tumor, Sampha, Aura T-09 und natürlich Actress selbst.

Tame Impala - "Innerspeaker"

Von hermann-nanno-becker
(31.05.2010)
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Der Low Fidelity-Sound auf "Innerspeaker“ klingt altmodisch und wirkt irgendwie doch frisch und unverbraucht. Wenn ein Album dann auch noch derart unwiderstehlich mit dem ebenso coolen wie charmanten Opener "It Is Not Meant To Be“ beginnt, kann ja nicht mehr so arg viel schief gehen. Das darauf folgende, nicht minder schöne "Desire Be Desire Go“ wurde - in leicht abgewandelter Form - zu Recht von der ersten EP auf das Album hinübergerettet, passt es doch besser in diesen Kontext. Gegenüber der EP gelingt der Band ihre Musik auf "Innerspeaker“ nämlich viel lockerer und selbstverständlicher - egal, ob ein Song nur gut drei Minuten ("Why Won't You Make Up Your Mind“) oder über sieben Minuten ("Runway, Houses, City, Clouds”) dauert. Und Tame Impala nehmen sich selbst dabei nicht zu ernst; so konterkarieren sie die im Song "Bold Arrow Of Time“ durchaus vorhandene Rock-Pose der unangenehmeren Art einfach mit einem Anhängsel aus akustischer Gitarre und Synthesizer-Klängen. Auch beim tollen "Expectations“ wird der eigentlich viereinhalbminütige Song um ein anderthalb Minuten dauerndes Irgendwas ergänzt - aber es funktioniert eben. Und das ist der Punkt: dieses Album fließt von Beginn bis Ende rund und unverkrampft. So ertappt man sich dabei, plötzlich wieder Luftgitarre oder gar Luftschlagzeug zu spielen und froh darüber zu sein, dass niemand in der Nähe ist ("Solitude Is Bliss“, sozusagen).

Neue Platten: Tindersticks - "The Something Rain"

Von thomas-frisch
(20.02.2012)
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"Making albums is a tricky thing; writing, arranging, playing, recording, mixing, all so important to get right. Then there is that other element permeates everything; desire. If you have this, you can fuck up any or all of the above and still succeed in making something beautiful. We have experienced this many times. What happens when you get all of those other elements right too? Something we have only felt once before."

taz.mixtape

Salamanda, Güner Künier, Caroline Polachek, Yoko Ono, Trugoy/De La Soul

(17.02.2023 / 17:00 Uhr)
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Die US-Künstlerin Caroline Polachek macht auf ihrem Album „Desire, I Want To Turn Into You“ ihre Stimme zum Signaturinstrument und schreit auch mal Schwäne an. Mathis Raabe erklärt, wie sie das tut und empfiehlt ihre Tour.

Schöner Wohnen

Hyper Pop

(01.02.2022 / 22:00 Uhr)
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Musik u. a. von Guy Gerber & Desire, Sex Judas, DJ Mehdi, und Janet Jackson.

„For The Sake Of Bethel Woods“: Midlake kündigen neues Album an

Von ByteFM Redaktion
(26.10.2021)
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„For The Sake Of Bethel Woods“: Midlake kündigen neues Album an
11. „Of Desire

10 bis 12

Notwendige (Musik-)Pause

(28.09.2023 / 10:00 Uhr)
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Nach ihrem Album “Is This Desire” ging es für PJ Harvey in eine fünfjährige Pause. Bei dem Song "The Sky Is Lit" hatte sie nämlich gemerkt, dass es ihr gar nicht gut geht und sie Hilfe braucht. Heute ist das Album 25 Jahre alt geworden und die Künstlerin macht längst wieder Musik. Über die Entscheidung, eine längere Pause eingelegt zu haben, ist sie heute noch froh.

ByteFM Magazin

am Abend mit Isabelle Klein

(11.03.2016 / 19:00 Uhr)
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Daneben geht es um die britische Shoegaze-Band The KVB, deren neues Album “Of Desire” heute erscheint und das aktuelle ByteFM Album der Woche ist.

PJ Harvey wird 40. Ein Porträt

Von christophreimann
(09.10.2009)
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Nun, die leichtgewichtige Sängerin ist glücklicherweise wohlauf, hat nur einen ausgeprägten Hang zur dunklen Seite des Lebens, ein Faible für Gruselgeschichten – und ein ernstes Anliegen. 1992 erscheint das Debütalbum „Dry“. Das Cover zeigt eine Nahaufnahme ihrer ausgetrockneten und zerfetzten Lippen, im Inlay, gleich einem Phallus, ein ausgefahrener Lippenstift. Harvey singt zu rauen Gitarrenriffs: „Must be a way I can dress to please him.“ Zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, Begierde und Ausnutzung – solche Lyrics ließen Harvey zur Rockikone einer ganzen Generation von jungen Frauen der 1990er avancieren. Die Funktion eines Sprachrohrs nahm sie allerdings schon aufgrund ihrer Storytelling-Technik nie ein. Die Botschaft steht, wenn, zwischen den Zeilen. Auf „Is this desire?“, 1998 erschienen, spiegelt Harvey die Lebenswelten (zumeist) weiblicher, gescheiterter Existenzen.

School Of Rock

Caroline Polachek 2008-2023

(29.01.2023 / 22:00 Uhr)
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School Of Rock - Caroline Polachek 2008-2023
My Funny Valentine: Am 14. Februar 2023 veröffentlicht Caroline Polachek ihr Album „Desire, I Want To Turn Into You“, Gelegenheit in der School Of Rock auf die bisherige 15-jährige Karriere der US-amerikanischen Musikerin zu blicken.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Vanessa Wohlrath

(08.03.2016 / 10:00 Uhr)
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Es gibt wieder einige Konzerttipps zu u.a. Hermitude, Dubmatix und Joan Shelley, und wir beleuchten unser ByteFM Album der Woche: "Of Desire" von The KVB.

The KVB (Jever Live Motorschiffskonzert am 11. März auf der MS Stubnitz in Hamburg)

Von ByteFM Redaktion
(25.02.2016)
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The KVB (Jever Live Motorschiffskonzert am 11. März auf der MS Stubnitz in Hamburg)
Der hallende Darkwave des Londoner Duos The KVB öffnet den Raum: Beim Hören fühlt man sich sofort auf düstere Warehouse-Partys versetzt. Heruntergekommen, aber über dem Ambiente schwebend. Die Einflüsse der Band folgen dabei unbedingt ihren britischen Wurzeln: eine Mischung aus Shoegaze, New Wave und Goth, der durch seine repetitiven Bass-Schleifen alles in einen düsteren Schleier hüllt. Der Gesang von Nicholas Wood scheint dabei zurückgedrängt, der Text kaum zu verstehen. Was zählt, ist vielmehr die überrollende Atmosphäre des Sounds. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Always Then“ 2012 haben Nicholas Wood und Kat Day vier Alben produziert. Dabei geholfen hat Drummer Joe Dilworth, ehemaliges Mitglied der Band Stereolab. Für ihr neues Album „Of Desire“, das am 11. März erscheint, lud kein Geringerer als Geoff Barrow, Produzent und Multiinstrumentalist der Band Portishead, The KVB in sein Studio ein. Gespannt darf man daher besonders auf neue experimentelle Synthie-Klänge sein.

„Unity“: Albumankündigung von The KVB

Von ByteFM Redaktion
(06.10.2021)
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„Unity“: Albumankündigung von The KVB
Die letzte LP der Band mit dem Titel „Of Desire“ war 2016 herausgekommen. „Unity“ erscheint am 26. November bei Invada Records. Schaut Euch hier das Musikvideo zu „Unité“ an:

Get Well Soon - „Love“ (Rezension)

Von Luise Vörkel
(28.01.2016)
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Get Well Soon - „Love“ (Rezension)
Konstantin Gropper alias Get Well Soon und die Luftfahrt - das scheint eine Geschichte mit viel Potenzial zu sein. Zwei seiner letzten EPs zirkeln darum („The Lufthansa Heist“ und „Henry - The Infinite Desire Of Heinrich Zeppelin Alfred Von Nullmeyer“) und jetzt setzt Gropper die Liebe mit einer Luftbrücke gleich. Sie ist aber nicht nur das, sondern auch Katalog, Nebel, Durcheinander und ein zärtliches Labyrinth - das sagen zumindest die Titel der Songs auf der neuen Platte von Get Well Soon. Die heißt „Love“ und widmet sich natürlich dem Thema, das seit der Epoche der Romantik so omnipräsent in Literatur, Musik, Bild usw. ist.

„Time Skiffs“: Neues Album von Animal Collective

Von ByteFM Redaktion
(21.10.2021)
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„Time Skiffs“: Neues Album von Animal Collective
9. „Royal And Desire

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Jessica Hughes

(08.03.2016 / 15:00 Uhr)
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Außerdem Dark Wave aus unserem Album der Woche "Of Desire" von der britischen Band The KVB. Ebenso haben wir Britpop im Gepäck: Der ehemalige Frontmann der Band Supergrass, Gaz Coombes, wird heute 40 Jahre alt.

Zimmer 4 36

Italiener*innen können es besser

(02.12.2020 / 09:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Italiener*innen können es besser
Italienerinnen und Italiener können es besser als andere. Das behauptet der US-Amerikaner Johnny Jewel mit seinem Label Italians Do It Better. Jewel ist Produzent in Los Angeles, u. a. beteiligt an den Projekten Chromatics, Glass Candy und Desire. Gerade ist der dritte Teil seiner Label-Kompilation „After Dark“ erschienen, mit Musik, die man so beschreiben könnte: „aufgeblasen, künstlich, überdimensioniert, billig, glamourös, sexy, perfekt, überschminkt, düster, cool, kühl, kitschig“.

The KVB (Ticket-Verlosung & Kurzporträt)

Von ByteFM Redaktion
(23.02.2016)
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The KVB (Ticket-Verlosung & Kurzporträt)
Der hallende Darkwave des Londoner Duos The KVB öffnet den Raum: Beim Hören fühlt man sich sofort auf düstere Warehouse-Partys versetzt. Heruntergekommen, aber über dem Ambiente schwebend. Die Einflüsse der Band folgen dabei unbedingt ihren britischen Wurzeln: eine Mischung aus Shoegaze, New Wave und Goth, der durch seine repetitiven Bass-Schleifen alles in einen düsteren Schleier hüllt. Der Gesang von Nicholas Wood scheint dabei zurückgedrängt, der Text kaum zu verstehen. Was zählt, ist vielmehr die überrollende Atmosphäre des Sounds. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Always Then“ 2012 haben Nicholas Wood und Kat Day vier Alben produziert. Dabei geholfen hat Drummer Joe Dilworth, ehemaliges Mitglied der Band Stereolab. Für ihr neues Album „Of Desire“, das am 11. März erscheint, lud kein Geringerer als Geoff Barrow, Produzent und Multiinstrumentalist der Band Portishead, The KVB in sein Studio ein. Gespannt darf man daher besonders auf neue experimentelle Synthie-Klänge sein.

Brian McBride (Stars Of The Lid) ist gestorben

Von ByteFM Redaktion
(28.08.2023)
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Brian McBride (Stars Of The Lid) ist gestorben
Der aus Texas stammende Brian Edward McBride begeisterte sich schon früh für Musik, die neben Diskussionen in Debattierclubs zu seiner großen Leidenschaft werden sollte. Er hatte 1993 gemeinsam mit Wiltzie die Formation Stars Of The Lid gegründet. Zwei Jahre später erschien mit „Music For Nitrous Oxide“ das Debütalbum des Duos aus Austin, das gemeinsam mit Kirk Laktas noch als Trio aufgenommen wurde, und auf das eine Weile jährlich neue Alben erschienen: „Gravitational Pull Vs. The Desire For An Aquatic Life“ (1996), „The Ballasted Orchestra“ (1997), „Per Aspera Ad Astra“ (1998) und „Avec Laudenum“ (1999).