Keith Jarrett

Keith Jarrett Keith Jarrett zählt zu den wichtigsten Jazz-Größen des 20. Jahrhunderts (Foto: Henry Leutwyler / ECM Records)

Keith Jarrett (* 8. Mai 1945 in Allentown, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist, der auch auf dem Feld der klassischen Musik äußerst bewandert ist. Er ist einer der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts, der mit Musikern wie Chet Baker, Art Blakey und Miles Davis spielte. Besonders bekannt machten ihn aber seine Soloimprovisationen und hier besonders das legendäre „The Köln Concert“ von 1975, das als die kommerziell erfolgreichste Jazz-Soloplatte gilt. Er hat insgesamt mehr als 80 Alben veröffentlicht und tourte in der Vergangenheit ausgiebig. Zwei Schlaganfälle im Jahr 2018 beeinträchtigten ihn gesundheitlich derart, dass er nicht mehr auftreten kann.

Jarrett wuchs als ältester von fünf Brüdern nach der Scheidung seiner Eltern in einer kleinen Wohnung bei seiner Mutter auf. Früh fiel er durch sein außergewöhnliches musikalisches Talent auf: Im Alter von drei Jahren erhielt er Klavierunterricht, lernte aber später weitere Instrumente wie Vibrafon, Saxofon und Schlagzeug. Mit sieben Jahren trat er zum ersten Mal mit einem klassischen Programm öffentlich auf und führte damals neben Bach und Mozart schon eigene Kompositionen auf. Als Teenager entwickelte er seine Begeisterung für Jazz und spielte auch in der Band der lokalen Jazzgröße von Fred Waring. 1963 ging er nach Boston, um am Berklee College Musik zu studieren, ein Unterfangen, das er schnell für eine Karriere als Jazzpianist in New York aufgab. Er schloss sich zuerst Art Blakey’s Jazz Messengers an, um ab 1966 im populären Quartett des Saxofonisten Charles Lloyd mitzuwirken, deren LP „Forest Flower“ eine der erfolgreichsten Jazzplatten der 60er-Jahre wurde. Währenddessen folgte er auch eigenen Pfaden: Als Bandleader veröffentlichte er mit dem Bassisten Charlie Haden und dem Drummer Paul Motian im April 1968 „Life Between The Exit Signs“. Im selben Jahr erschien zudem seine erste Soloplatte. Auf „Restoration Ruin“, die großenteils von Folk und Prog-Rock beeinflusst war, spielte er diverse Instrumente von Piano, Gitarre, Schlagzeug bis Sistrum selbst. Nachdem ihn Miles Davis bei einem New Yorker Konzert gesehen hatte, spielte er bis Ende 1971 Orgel und E-Piano in der Jazzrock-Formation des Trompeters. 1971 nahm er als Trio mit Haden und Motian den Langspieler „The Mourning Of A Star“ auf, gefolgt von zwei LPs, auf denen der Saxofonist Dewey Redman als vierter Musiker agierte. Dieses später so genannte Amerikanische Quartett brachte in den Folgejahren zahlreiche Platten heraus, darunter „Treasure Island“ und „Back Hand“. Aber besonders die Zusammenarbeit mit dem Münchner Label ECM und dessen Mitgründer Manfred Eicher sollte die Spielfreude des Musikers entfesseln. Im März 1972 erschien mit dem fast vollständig improvisierten Album „Facing You“ der Vorbote einer Reihe von Soloalben, die den Aufstieg Jarretts zu einem der populärsten Pianisten des 20. Jahrhunderts begründen sollten. 1973 organisierte ECM eine Europa-Tournee mit 18 Konzerten und das hierbei aufgenommene, vielfach ausgezeichnete Livealbum „Solo Concerts: Bremen/Lausanne“ sollte einen Boom auslösen. Mit dem zwei Jahre später erschienenen „The Köln Concert“, das etwa vier Millionen Mal verkauft wurde, erreichte der Künstler dann endgültig viele neue Hörer*innen jenseits der Jazzwelt. Aber nicht nur als Solist sorgte er für Furore: Mit dem Europäischen Quartett um den Bassisten Palle Danielsson, dem Drummer Jon Christensen und dem Saxofonisten Jan Garbarek nahm er bis 1979 fünf Alben auf. Mit dem Schlagzeuger Jack DeJohnette und dem Bassisten Gary Peacock bildete er ab Anfang der 1980er-Jahre eine weitere Formation, die mehrere Platten mit Jazz-Standards herausbrachte. Klassische Musik blieb weiterhin sein Faible, belegt durch seine Einspielungen von Bachs Goldberg-Variationen und Wohltemperiertem Klavier. Auch Solokonzerte wie das „Paris Concert“ und „Vienna Concert“ (1991) spielte er weiterhin. In den folgenden Jahrzehnten blieb sein Tatendrang ungebrochen. Mit Peacock und DeJohnette brachte er weitere Langspieler wie „Somewhere“ (2013) und mit Haden im Duo „Jasmine“ (2010) heraus. 2016 fand dann Jarretts letzte europäische Solopiano-Tour statt, von der vier Konzertmitschnitte erschienen.

Im Jahre 2018 zwangen ihn gesundheitliche Einschränkungen, sein Künstlerleben aufzugeben. Aber seine musikalische Ausnahmestellung wurde noch einmal durch den Film „Köln 75“ untermauert, der im Jahr 2025 herauskam und der die Umstände um das legendäre „Köln Concert“ noch einmal bildstark Revue passieren ließ.



Keith Jarrett im Programm von ByteFM:

Mythisches Meisterstück: 50 Jahre „The Köln Concert“ von Keith Jarrett

Von Rainer Szimm
(24.01.2025)
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Mythisches Meisterstück: 50 Jahre „The Köln Concert“ von Keith Jarrett
Keith Jarrett – „The Köln Concert“ (Warner) Dass der US-amerikanische Jazzpianist Keith Jarrett am 24. Januar 1975 gegen 23.30 Uhr die Bühne des Kölner Opernhauses vor gut 1400 Zuschauer*innen betrat, war in erster Linie der Energie und dem Beharrungsvermögen einer jungen Frau zu verdanken. Das sogenannte „Köln Concert“ ist anekdotenumrankt, was wohl auch zum Legendenstatus der Konzertaufnahme beitrug. Das im November 1975 erschienene Album wurde etwa vier Millionen Mal verkauft und gilt als die kommerziell erfolgreichste Jazz-Soloplatte. Der zuweilen kultisch verehrte Longseller fand nicht nur Liebhaber*innen in Jazz-Zirkeln, sondern auch unter Pop-, Rock- und Countryfans. // Es war der damals 18-jährigen Vera Brandes zu verdanken, dass der 29-jährige Star überhaupt den Weg nach Köln fand. Die jazzbegeisterte Schülerin hatte trotz ihres jungen Alters schon einige Meriten als Konzertveranstalterin einheimsen können. Über familiäre Bande knüpfte sie einige Jahre zuvor Kontakte zur Jazz-Szene und organisierte danach erste Auftritte. Für ihre Veranstaltungsreihe „New Jazz in Cologne“ verpflichtete Brandes 1974 bereits Bands wie Oregon um den Gitarristen Ralph Towner, die Gruppe Pork Pie mit Charlie Mariano und Jasper van’t Hof und das Quartett um den Vibrafonisten Gary Burton. Sie hatte gezeigt, dass sie Hallen füllen konnte. Das Konzert von Keith Jarrett sollte das fünfte in diesem Format werden. // Der Klavierstimmer hatte zwischenzeitlich den kleinen Flügel spielfertig gemacht, die Aufnahme wurde gestartet und eine unvergessliche Nacht begann. Jarrett spielte über eine Stunde lang in freier Improvisation. Harmonisch, manchmal gospelartig, mit schwebenden Passagen, fast schon poppig, nicht unbedingt jazzig. Die Kritik überschlug sich vor Lob. Der Tonträger „The Köln Concert“ fand mit seinem markanten weißen Albumcover Einzug in unzählige Haushalte. Der auf der Plattenhülle abgebildete, entrückt wirkende Jarrett wurde damals hingegen nicht während dieses Konzerts in Köln fotografiert. Die Platte durchbrach Jazz-Mauern und wurde zu einer Art Konsensplatte mit Langzeitwirkung. Sie wurde als Filmmusik verwendet, musste aber auch Spott ertragen. So beschrieb der Satiriker Wiglaf Droste in seinem Werk „Späte Rache oder The Köln Concert“ eindringlich seine Erlebnisse mit solcher Art Musik: „Schwarze Tasten, weiße Tasten / Töne, die das Herz belasten / Hände, die nicht ruh‘n noch rasten / hasten über Tasten, tasten / Junge Menschen wurden greise / wenn Keith Jarrett klimperte / auf dem Flokati litt ganz leise / wer vorher fröhlich pimperte.“

Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot

Von ByteFM Redaktion
(08.09.2020)
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Jazz-Bassist Gary Peacock ist tot
Der US-amerikanische Jazz-Bassist Gary George Peacock, bekannt durch seine Zusammenarbeit mit Keith Jarrett, Albert Ayler, Bill Evans und Marc Copland, ist tot. Der Musiker starb bereits am 4. September, wie inzwischen auch die Plattenfirme ECM Records bestätigt hat. Er wurde 85 Jahre alt. // Sein erstes Soloalbum zusammen mit dem Schlagzeuger Hiroshi Murakami und dem Pianisten Masabumi Kikuchi trug den Titel „Eastward“ (1970) und entstand während eines mehrjährigen Aufenthalts in Japan. Dann, ab Mitte der 70er-Jahre, arbeitete Peacock mit dem Pianisten Keith Jarrett und Schlagzeuger Jack DeJohnette zusammen. Als Teil des Keith Jarrett Trios veröffentlichte er mehrere Studioalben mit den beiden. Darunter auch die Platten „Tales Of Another“, „Standards“ Vol. 1 und 2 sowie „Changes“ und „The Cure“.

In Between Ears

Keith Jarrett, Monsieur Periné & Gianni Savelli Media Res

(01.08.2015 / 13:00 Uhr)
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Heute gibt es ein Extra: Abour Zena von Keith Jarrett - erschien 1975. Klavier, Saxofon (Jan Garbarek), Bass (Charlie Haden) und Streichorchster spielten 3 lange ruhige, meditative Stücke ein. Eins gibt es heute zu hören.

ByteFM Klassik

Jarrett

(17.05.2015 / 12:00 Uhr)
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Vor einer Woche wurde Keith Jarrett 70 Jahre alt. Seit den 60er Jahren gilt er als einer der wichtigen Pianisten des Jazz. Allerdings hat er auch klassische Musik eingespielt: Mozart, Händel und Bach.

ByteFM Klassik

Jubel um Jarrett

(30.03.2025 / 12:00 Uhr)
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Ende Januar jährte sich sein legendäres Köln-Konzert – das meistverkaufte Klaviersolo-Album aller Zeiten – zum 50. Mal, und in ein paar Wochen feiert er selbst ein stolzes Jubiläum: Keith Jarrett wird am 8. Mai 80 Jahre alt.Für die einen ist er ein brillanter Musiker, der sich selbst und seine Hörer*innen mit seinem Spiel in geradezu transzendente Sphären hebt, für die anderen vor allem eine sich selbst überhöhende Diva. In jedem Fall bieten diese beiden runden Anlässe gute Gründe, diese Ausgabe von ByteFM Klassik intensiver einem der populärsten Pianisten unserer Zeit zu widmen – einem Künstler, dessen Œuvre von improvisiertem Jazz über klassische Interpretationen von Bach bis hin zu kuriosen, folkig-progressiven Rocksongs reicht.

Kramladen

(18.03.2010 / 23:00 Uhr)
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Kramladen
Natürlich hat das „wandelnde Pop/Rockgeschichtsbuch“ Fritz Rau jede Menge an Anekdoten zu erzählen, schließlich hat er mit nahezu allen Musikern von Rang und Namen zusammengearbeitet – von Abba bis Zappa, von Madonna bis Michael Jackson, von Jimi Hendrix bis Bob Dylan, von The Doors bis The Who, von Miles Davis bis Keith Jarrett, von Charles Aznavour bis Frank Sinatra, von Marlene Dietrich bis Nana Mouskouri, von Udo Lindenberg bis Udo Jürgens, von Peter Maffay bis Peter Alexander.

Standard

Feste Bands im Jazz

(14.04.2018 / 14:00 Uhr)
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Mit Musik von Art Blakey & The Jazz Messengers, dem Modern Jazz Quartet, dem Bill Evans Trio, dem Nate King Cole Trio und dem Keith Jarrett Trio.

ByteFM Magazin

Yes. I'm Ready!

(09.08.2022 / 14:00 Uhr)
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Außerdem: Musik rund um Jack DeJohnette, der als Drummer mit allen erdenklichen Jazz-Größen (Bill Evans, Keith Jarrett, John Coltrane u.v.m.) zusammengespielt hat, die Drums zu Miles Davis' "Bitches Brew" beigetragen hat und heute seinen 80. Geburtstag feiert.

In Between Ears

(05.06.2010 / 13:00 Uhr)
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Vorgestellt werden diesmal neue CDs von Chris Gall, Vladyslav Sendecki, Chris Geisler, Keith Jarrett & Charlie Haden, Magnus Lindgren und JBBG. Freunde akustischer Gitarrenmusik kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Bei Acoustic Music wurden jetzt mehrere LPs aus dem Jahr 1978 als CD wiederveröffentlicht und zwar von Dave Evans, Stefan Grossman & John Renbourn und Ton Van Bergeyk

Me Myself & Why

Rambling Boy

(22.07.2014 / 22:00 Uhr)
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Am 11. Juli 2014 starb Charlie Haden. Genau fünfzig Jahre lang spielte er als Bandleader und Sideman mit den wichtigsten Musikern des Jazz, von Archie Shepp und Alice Coltrane über Keith Jarrett, Ornette Coleman bis zu Carla Bley und Bill Frisell.

Container

Zum 50. Geburtstag von Wynton Marsalis
mit Götz Bühler

(18.10.2011 / 12:00 Uhr)
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Container - Zum 50. Geburtstag von Wynton Marsalismit Götz Bühler
„Wynton hat keine Stimme und keine Präsenz“, meinte der Pianist Keith Jarrett 1997. „Seine Musik klingt für mich wie von einem talentierten High-School-Trompeter.“ Hoppla. Könnte da Neid im Spiel sein? Oder eine auf Gegenseitigkeit beruhende Hassliebe?

Let's get lost!

75 Jahre Downbeat
mit Eva Garthe

(06.07.2009 / 18:00 Uhr)
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Let's get lost! - 75 Jahre Downbeatmit Eva Garthe
Das dienstälteste Jazzmagazin der Welt feiert runden Geburtstag. „Let’s Get Lost“ gratuliert mit Musik der Downbeat-Favorites von den 30er Jahren bis heute. Featuring: Billie Holiday, Frank Zappa, Keith Jarrett, …

In Between Ears

Freigeweht

(26.04.2025 / 13:00 Uhr)
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... und herbeigeweht wurde nicht nur die wiederveröffentlichte Platte „Freigeweht“ von Rainer Brüninghaus aus dem Jahr 1981, sondern auch die Neuinterpretation von Keith Jarrett's LP „Belonging“ durch Branford Marsalis, das Debüt von Shogo Seifert, der Ausflug von Yelena Eckemoff ins Mittelalter und die schönen Lieder von Silje Nergaard. 

Zehn Fragen an: Till Lorenzen (Kalamaluh)

Von ByteFM Redaktion
(12.11.2025)
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Zehn Fragen an: Till Lorenzen (Kalamaluh)
Wie bei so vielen hat mich die Musik meiner Eltern geprägt. Bei Papa The Cure, The Police, aber auch Blues Brothers. Bei Mama Queen und Bob Marley, aber auch Keith Jarrett und Chick Corea mit „Return To Forever“. Aber ich möchte behaupten, dass die wichtigste Platte ein Mixtape meines älteren Bruders war. Mit sechs oder sieben Jahren habe ich angefangen, Keyboards und Klavier zu spielen. Er hat mir ein Tape namens „Keys“ gemacht – mit Stücken, in denen Orgel, Fender Rhodes Piano oder Klavier im Fokus stehen. Und so habe ich Bands wie The Doors und Deep Purple oder Ray Charles kennengelernt. Was für ein Ohrenöffner. Später hat er mir dann auch noch Miles Davis und John Coltrane gezeigt. Bis heute freut es mich im Übrigen andersherum sehr, wenn ihm Musik gefällt, die ich ihm zeige.

Me Myself & Why

Ungehörtes 2013 Teil 2

(24.12.2013 / 22:00 Uhr)
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Mit Bill Orcutt, Keith Jarrett, Sun Ra, Adderall Canyonly, Mulatu Astatke, Gabriele Coen und vielen anderen.

Elbphilharmonie Mixtape: neue Ausgabe am 20. Januar von 19 bis 20 Uhr

Von ByteFM Redaktion
(20.01.2020)
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Elbphilharmonie Mixtape: neue Ausgabe am 20. Januar von 19 bis 20 Uhr
ECM ist ein Kürzel, das bei KennerInnen von Avantgarde-Musik und improvisiertem Jazz ein wissendes Kopfnicken hervorruft. ECM, das steht für Edition Of Contemporary Music und ist das Label, das 1969 vom Münchner Manfred Eicher gegründet wurde. Bisher wurden auf ECM und dem Sublabel ECM New Series an die 1.500 Alben veröffentlicht. Und nicht wenige davon waren wegweisend für ihr Genre. So haben Eicher und ECM maßgeblich dazu beigetragen, die Kompositionen des Esten Arvo Pärt bekannt zu machen. Das improvisierte Solokonzert „The Köln Concert“ des Pianisten Keith Jarrett, das 1975 auf ECM erschienen ist, ist bis heute die meistverkaufte Jazz-Soloplatte.

In Between Ears

Immer mit der Ruhe

(09.08.2025 / 13:00 Uhr)
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Eher ruhige Musik dominiert die heutige Sendung. Sie kommt aus Italien, Wien, Japan, dem All, dem Exil. Gespielt und gesungen wird von Avi Avital, Sinne Eeg, Jacob Christoffersen, Fazil Say, Jane Ira Bloom, Keith Jarrett und Tania Saleh.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Juliane Reil

(08.05.2015 / 10:00 Uhr)
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Er gilt als einer der bedeutendsten Jazzpianisten seit den 60er Jahren. Heute wird Keith Jarrett 70 Jahre alt. Wir lassen seine Karriere Revue passieren.

Standard

Charles Lloyd

(28.09.2019 / 14:00 Uhr)
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Der US-amerikanische Komponist und Jazzmusiker Charles Llyod ist ein höchst vielseitiger und spannender Künstler, der mit Blueslegenden wie B.B. King in frühen Jahren musizierte und mit Jazzgrößen wie Ornette Coleman, Chico Hamilton und Cannonball Aderley. Des Weiteren war er auch als Studiomusiker für die Beach Boys oder die Doors tätig. Sein Quartett mit dem Pianisten Keith Jarrett,

Me Myself & Why

Now he sings – now he sobs

(05.04.2011 / 22:00 Uhr)
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Me Myself and Why spielt eine Stunde lang rare Aufnahmen von Jazz-Musikern, die sich vor, während oder nach ihrer eigentlichen Karriere dem Pop zuwandten, ihr Instrument verließen und zu singen begannen. Mit Ralph Towner, Keith Jarrett, Terje Rypdal, Friedrich Gulda, Horace Silver und anderen.

Me Myself & Why

Emptyset

(03.11.2020 / 22:00 Uhr)
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Ein beinahe klassischer, melancholischer Novemberbeginn, mit Keith Jarrett, Patrick Higgins, Lukas Lauermann und Chrome Hill.

Kramladen

Zwei unsterbliche Songs

(12.02.2015 / 23:00 Uhr)
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Als herausragende Jazzbearbeitung gilt die Einspielung von Cannonball Adderley und Miles Davis für das Album „Somethin’ Else“ von 1958. Auch Chet Baker, Jeremy Steig, Joe Pass, Keith Jarrett, Chick Corea, Bobby McFerrin und andere nahmen hörenswerte Fassungen auf, ebenso Jazz-Vokalisten wie DeeDee Bridgewater, Tony Bennet, Diana Krall, Sarah Vaughn und Götz Alsmann.

Me Myself & Why

Engel und Teufel

(28.05.2013 / 22:00 Uhr)
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Mit Pat Metheny, Paolo Fresu, Keith Jarrett, Queens of the Stone Age und vielen anderen.

Jitters & Bugs

(04.08.2012 / 13:00 Uhr)
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Im Mittelpunkt der Sendung steht ein echter Schläfer: Aufnahmen des legendären "Europäischen" Quartetts mit Keith Jarrett, Jan Garbarek, Palle Danielsson und Jon Christensen aus Tokyo von 1979, die jetzt erstmals unter dem Titel "Sleeper" auf CD erschienen sind.

ByteFM Klassik

88 Tasten

(01.05.2022 / 12:00 Uhr)
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Anlässlich dessen erschien im Leiter-Verlag auch erstmalig eine Compilation mit zahlreichen Stücken zeitgenössischer Komponist*innen mit dem Namen „Piano Day Vol. 1“. In diese Veröffentlichung hören wir heute mal genauer hinein; es werden aber auch Stücke von Helge Schneider, Shida Shahabi oder Keith Jarrett und die wohl bekannteste Cembalo-Melodie der Popmusik zu entdecken sein.

Labelshow

WIR Network – Tim Engelhardt

(27.06.2014 / 00:00 Uhr)
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Labelshow - WIR Network – Tim Engelhardt
Aus dem beschaulichen Westerwald kommt der junge Produzent Tim Engelhardt. Beeindruckt und beeinflußt hat ihn der Sound von Künstlern wie Keith Jarrett, Mike Oldfield, Orbital und Gui Boratto, Robert Babicz und natürlich Dominik Eulberg, der quasi in der Nachbarschaft lebt.

In Between Ears

Klassik, Jazz, etc.

(15.02.2025 / 13:00 Uhr)
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Namen gefällig? Johann Sebastian Bach, Tobias Hume, Anja Lechner, Keith Jarrett, Gary Peacock, Paul Motian, Sigur Rós, Max Richter, Hugo Alfvén, Voces8, Fabienne Ambuehl, Gulli Gudmundsson, Guy Klucevsek, Volker Goetze. 

Unter Geiern

Der Kalender des Pop

(24.04.2013 / 20:00 Uhr)
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Die Geier kreisen also weitblickend über der ganzen vielfältigen Soundwelt: Von Elton John bis Current 93, von Sublime bis zu den Digable Planets, vom Aphex Twin über Fantomas, Soundgarden, Kruder & Dorfmeister bis zu Keith Jarrett und immer weiter. Denn die Musikwelt ist jeden Tag ein Ganzes.

In Between Ears

Masters

(02.03.2019 / 13:00 Uhr)
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Meister der Industrie (Test Dept.), Meister der Tasten (Oscar Peterson, Keith Jarrett), Meister der Saiten (Julian Lage), Meisterin des Lied-Vortrags (Nina Simone), Meister des Schlagwerks (Alvin Queen) und weitere Meister in dieser Ausgabe.

LiveBytes

(02.02.2008 / 23:00 Uhr)
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Im ersten LiveBytes Jazz-Special unternehmen wir eine kleine Zeitreise. Wir reisen mit Bill Evans von 1958 los zu Miles Davis nach 1963, machen einen kleinen Schlenker zu Thelonius Monk ins Jahre 1964, um schließlich 2001 bei Keith Jarrett wieder zu landen. LiveBytes wünscht eine gute Reise.


Artists A - Z

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