Randy Newman

Randy Newman Randy Newman (Foto: Tony Newman)

Randy Newman (28. November 1943, Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Sänger und Songschreiber. Er ist für seine mal sarkastischen, mal mitfühlenden Lieder bekannt, die sich vor allem mit der Gesellschaft der USA beschäftigen. Newman ist eher ein Albumkünstler, seine einzig nennenswert verkaufte Single ist „Short People” von 1977.

Randy Newman stammt aus einer Filmkomponist*innen-Dynastie. Randy Newmans drei Onkel Alfred (fünffacher Oscar-Gewinner), Lionel (ein Oscar) und Emil Newman (eine Oscar-Nominierung) waren ebenso in dem Bereich tätig wie seine Cousins Thomas, David und Joey Newman sowie seine Cousine Maria. Randy Newmans selbstbetiteltes Debütalbum erschien 1968. Zu seinen bekanntesten Alben zählen „Sail Away” (1972), „Little Criminals” (1977) und „Trouble In Paradise” (1983). Sein – oft nicht einmal sonderlich subtil vorgetragener – Sarkasmus wurde in seinem Heimatland oft missverstanden. Der Song „Short People” etwa, in dem er Rassismus und Borniertheit anprangert, indem er diese groteskt übersteigert, wurde von vielen Hörern für bare Münze genommen.

Ab den 1990ern hat sich Randy Newman sich vornehmlich auf Film-Soundtracks spezialisiert, für die er über 20 Oscar-Nominierungen erhielt. Für die Stücke „If I Didn't Have You” aus dem Film „Monsters, Inc.” und „We Belong Together” aus „Toy Story 3” erhielt er den Academy Award für den „best original song”.



Randy Newman im Programm von ByteFM:

Zum 70. Geburtstag von Randy Newman

Von ByteFM Redaktion
(28.11.2013)
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Randy Newman | Foto: Tony Newman/Warner // "When the American singer and songwriter Randy Newman played in London recently, the audience was sprinkled with more rock stars than Live Aid. The came to pay hommage to a musician who – though he's never been a rock star – is acknowledged by other musicians as perhaps the best songwriter in America today." Auf dem Konzert von Randy Newman seien im Publikum mehr Rockstars gewesen als beim Live-Aid-Festival, sagte eine BBC-Moderatorin im Jahr 1989. Er selbst wurde nie zum Rockstar. Aber – Randy Newman gilt gerade unter Musikern als einer der besten Songwriter Amerikas, einer, der seine professionelle Karriere bereits mit 17 begann. Randy Newman wurde am 28. November 1943 in Los Angeles geboren, in eine musikalische Familie: drei seiner Onkel arbeiteten in Hollywood als Filmkomponisten. Ein familiäres Umfeld, das den Lebensweg von Randy Newman auf jeden Fall beeinflusst hat, wie er selbst sagt. // Hätte man ihn mit 11 gefragt was er mal werden will, die Antwort wäre gewesen: Filmkomponist. Das ist Randy Newman auch seit Anfang der 80er. In den 60ern und 70ern machte er sich jedoch zunächst als Songwriter einen Namen. Nina Simone, Dusty Springfield, Wilson Pickett – sie alle haben Songs von Randy Newman aufgenommen. Auch wenn die Kritiker seine eigenen Alben stets lobten – bekannt wurden die Songs von Randy Newman vor allem in den Versionen Anderer. // Für sein Songwriting nahm sich Randy Newman Menschen und ihren Eigenheiten an. Seine Charaktere sind mitunter fies – deswegen sei er selbst aber kein Zyniker, sagte er mal selbst. Er habe eine hohe Meinung von seinem Publikum, und glaube daran, dass die Zuhörer verstehen würden worum es tatsächlich geht. Was allerdings nicht immer der Fall war. // Unbequeme Wahrheiten, die Randy Newman nicht nur Freunde einbrachten Täglich vier Stunden Songwriting - jeden Morgen. Das ist Randy Newmans Routine. Einfach so, im Alltag, kämen ihm in der Regel keine Ideen. Etwas einfacher sei da das Komponieren für Filme, da die Werke selbst eine Menge Inspiration böten. So war es zum Beispiel bei "You've Got A Friend", aus dem Soundtrack zu Toy Story. Seit 1981 komponiert Randy Newman Filmmusik – neben Toy Story oder "James und der Riesenpfirsich", stammt u. a. auch die Musik zur "Monster AG" aus seiner Feder, was ihm 2002 einen Oscar einbrachte. // Auch wenn sich seine eigenen Alben nie so gut verkauften, wie sie es verdient gehabt hätten: Die über 50-jährige Karriere von Randy Newman ist beeindruckend. Und vollkommen unabhängig vom kommerziellen Erfolg sind und bleiben seine wundervollen Songs. Heute wird Randy Newman 70. ByteFM gratuliert!

„Baltimore“: Randy Newman wird 80

Von ByteFM Redaktion
(28.11.2023)
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„Baltimore“: Randy Newman wird 80
Randy Newman wird 80 Jahre alt (Foto: Pamela Springsteen) // Randy Newman wurde am 28. November 1943 in Los Angeles geboren. Sein Stück „Baltimore“ vom 1977 erschienenen Album „Little Criminals“ ist heute unser Track des Tages. Hier könnt Ihr Euch das Stück anhören:

Kalamaluh

It’s A Jungle Out There – Zum 80. von Randy Newman

(27.11.2023 / 21:00 Uhr)
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Kalamaluh - It’s A Jungle Out There – Zum 80. von Randy Newman
Seine Musik hat zwei Gesichter. Wenn Randy Newman für Filme wie "Toy Story", "Cars", "Monster AG" oder "Das große Krabbeln" schreibt, dann übernimmt er den freundlichen Witz, das positive und kinderfreundliche, was diese Filme von Disney und Pixar nun einmal an sich haben. Dafür gab es mittlerweile immerhin zweimal den Oscar bei unglaublichen 22 Nominierungen. // Seit ca. 65 Jahren schreibt er Songs. Nun wird Randy Newman 80 Jahre alt. Wir gratulieren mit einer Auswahl seiner Stücke – vom Soloklavier bis zur Orchesternummer.

taz.mixtape

Ilgen-Nur, Pop-Kultur, LCD, Arab Strap, Randy Newman, BBBC

(01.09.2017 / 17:00 Uhr)
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Selbst die Bullen haben Angst. Detlef Diederichsen bestaunt, wie Randy Newman auf seinem neuen Album „Dark Matter“ noch einmal das große US-amerikanische Komponisten-Handwerk entfaltet. Putin statt Penis vom POTUS.

Was ist Musik

Baltimore Dayton Moodymann Newman Berman? Spooky Koinzidenzen

(12.08.2019 / 21:00 Uhr)
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Eigentlich sollte das eine Sendung in a Moodymann-Mood werden, anläßlich seines neuen Albums „Sinner“, in dem unter anderen der Geist von Al Green spukt. Spooky ist auch die Tatsache, dass Randy Newman einst einen Song über Dayton schrieb, in dem es heißt: // Harry Nilsson hat das Lied auf “Nilsson sings Newman” unsterblich gemacht. Spooky ist weiterhin die Tatsache, dass Randy Newman einst einen unsterblichen Song über Baltimore schrieb, den Nina Simone, The Tamlins und Knarf Rellöm auf diese oder jene Art interpretierten. Und dass Toni Morrison ein paar Tage nach Dayton, El Paso & Baltimore stirbt. Und warum hat mich nicht wirklich überrascht, dass David Berman sich das Leben nimmt? "The dead know what they´re doing when they leave this world behind." Singt er in “Nights That Won’t Happen” (und nickt rüber zu “Nights in white satin”) auf dem tollen Album seiner neuen Band Purple Mountains, das – spooky enough – Gegenstand der letzten Ausgabe von Was ist Musik war. Wenn es einen Allmächtigen gibt, dort oben, er hat einen eigenartigen Humor.

Knarf Rellöm – „Autobiographie einer Heizung“

Von ByteFM Redaktion
(28.11.2018)
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Knarf Rellöm – „Autobiographie einer Heizung“
Randy Newman ist einer der produktivsten Singer-Songwriter des Pop. In seiner über 55 Jahre andauernden Karriere schrieb der Kalifornier Dutzende Hits, seinen ersten im Alter von 18 Jahren. Seine Songs wurden nicht nur von Größen wie Nina Simone, Dusty Springfield oder The Everly Brothers gecovert, einige von ihnen begannen auch, als Sample ihr Eigenleben zu führen. Ein sehr gutes Beispiel: Knarf Rellöms wunderbarer Spoken-Word-Trip „Autobiographie einer Heizung“, zu finden auf seinem 1997er Album „Bitte vor R.E.M. einordnen“, für das Rellöm die melancholischen Klavier-Akkorde von Newmans „Baltimore“ als Kontrapunkt zu seinen surreal abschweifenden Erinnerungen benutzte. Randy Newman wird am 28. November 2018 75 Jahre alt – und „Autobiographie einer Heizung ist unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an: // Zum Vergleich hier Randy Newmans „Baltimore“:

Matthew E. White - "Big Inner"

Von Tine Ohlau
(04.02.2013)
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Randy Newman steht vor der Tür seiner riesigen, perlweißen Villa in Los Angeles. Er hält seine Hand vor die blendende Sonne und runzelt die Stirn. Draußen vor dem Tor findet ein Aufruhr statt und Newman beobachtet, wie ein junger Mann die Masse der dauercampenden Singer-Songwriter jäh durchbricht und dann, an jedem Arm einen Wachmann hängen habend, die palmengesäumte Auffahrt hinaufmarschiert. Vielleicht bekommt Newman es jetzt mit der Angst zu tun, denn der Eindringling sieht mit seinen langen Haaren und dem wilden Vollbart etwas bedrohlich aus. Aber die Sonnenbrille ist cool und irgendwie hat der Besucher etwas Friedliches an sich. Während der Fremde die Treppe erklimmt, zieht er eine Papphülle samt CD aus der Tasche, und als der sprachlose Newman danach greift, durchfährt ihn eine unglaubliche Kraft und Liebe … Vielleicht war es nicht ganz so dramatisch, aber sicher nicht minder aufregend für Matthew E. White, als er damals persönlich bei seinem Idol Randy Newman vorbeifuhr und diesem sein Debüt „Big Inner“ überreichte. // Die Platte erinnert besonders an Randy Newmans „Good Old Boys“ von 1974. Aber auch an Werke von Lambchop und gefällt sicher auch Fans von Bon Iver aus der jüngeren Generation. Die Stücke kommen dem lockeren Funk New Orleans der 70er-Jahre nach, erklingen jedoch in einem satten Vintage-Sound und ergeben ein wohliges Zusammenspiel moderner Jazz- und Soulklänge. „This Album feels like a hug“, schrieb ein Fan über "Big Inner". Das stimmt.

Der West-Östliche Diwan

„I love that E.L.O.” (Randy Newman)

(22.11.2015 / 10:00 Uhr)
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Der West-Östliche Diwan - „I love that E.L.O.” (Randy Newman)
Jeff Lynne, der alte Zausel und Haudegen, inzwischen bald an die 70, (meine Freundin Wiki P. nennt ihn einen „Multiinstrumentalisten“ ) – also Jeff quetschte bereits in der Bronzezeit am Moog herum, bezupfte dazu auch die Gitarre und hat bei fast allen jemals existierenden Rockbands mitgemischt. Sein wichtigstes Projekt, die Solo-Aktionen mal ausgenommen, war das Electric Light Orchestra. Dass der Lynne noch still alive & kickin´ ist, erfuhr man kürzlich bei SPIEGEL Online, wo ein Interview mit ihm „Moderne Instrumente klingen fürchterlich" überschrieben wurde. Darin bilanziert Lynne Teile seines Lebens: „Als ich aufwuchs, beeindruckte mich immer Musik, die die Sehnsucht transportierte – Del Shannon und ganz besonders Roy Orbison. Beide sangen ständig übers Weinen und Verlassensein. In ihren Texten waren die Mädchen immer gerade weg. Und klar war, dass sie am Ende stets allein waren. Das fand ich sehr verlockend: Der einsame Junge, der ganz auf sich gestellt ist. Das bin ich bis heute auch irgendwie geblieben.“

ByteFM Magazin

Der Wochenrückblick

(02.12.2018 / 15:00 Uhr)
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Zuhause applaudiere keiner - so antwortete der US-amerikanische Musiker und Komponist Randy Newman kürzlich auf die Frage, ob er nicht langsam in Rente gehen wolle.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Jessica Hughes

(28.11.2018 / 10:00 Uhr)
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Zuhause applaudiere keiner - so antwortete der US-amerikanische Musiker und Komponist Randy Newman kürzlich auf die Frage, ob er nicht langsam in Rente gehen wolle.

Was ist Musik

Smoke On The Water mal nicht am Genfer See
- Auto Modown und der Niedergang
des Mittleren Westens 75 bis 82

(05.04.2015 / 19:00 Uhr)
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Wie klingt eigentlich Nürnberg? Nach Bratwurst? Wie klingt Freiburg? Nach Fahrradfahrern und Backgammonspielern, wenn es nach Tocotronic geht? Und Hamburg? Nach dem Hafen, an dem die Fische und die Schiffe schlafen, wie die Lassie Singers behaupten? Kassel klingt nach Punk, Aufklärung folgt. Die Vorstellung, dass ein bestimmter Sound zu einer bestimmten Stadt gehört, schaut umso romantischer zurück, je weiter sie in die Vergangenheit entschwindet. Motown, der Soul der Autostadt Detroit, Philly, der Himmel voller Proto-Disco-Geigen in Philadelphia. »Sound of the City« - so bezeichnet der Kritiker Charlie Gillett in seinem gleichnamigen Buch den industriellen Lärm in der Blüte des Fordismus, zu einer Zeit also, da die Fabrik der Mittelpunkt des Lebens ist und seinen Rhythmus bestimmt. Das Rotieren der Bänder, das Hämmern und Fräsen, Schweissen und Sägen, das Rauschen des Straßenverkehrs – all das findet ein Echo im Rock'n'Roll der Fünfziger und Sechziger Jahre. „Der Rock’n’Roll war vielleicht die erste Form populärer Kultur, die ohne Vorbehalt Eigenschaften des Großstadtlebens feierte, die bis dahin zu den am meisten kritisierten gezählt hatten“, schreibt Gillett. „Im Rock’n’Roll wurden die harten und monotonen Klänge des Stadtlebens als Melodie und Rhythmus reproduziert.“ Vorbei. Fabriken verabschieden sich nach Bangladesch. „Das Lokale ist aus der Musik verschwunden“, sagt der britische Pop-Historiker Jon Savage („England's Dreaming“). „Das hat zu einer allgemeinen Angleichung und Verflachung von Sound geführt.“ Savage hat die Linernotes geschrieben zu “Punk 45 – Cleveland, Ohio: Punk And The Decline Of The Mid-West 1975-82”, eine von zwei Compilations, die sich dem Niedergang des Mittleren Westens in den späten Siebzigern widmen – und dem musikalischen Echo der Deindustrialisierung im Punk made in Ohio. Punk? Wenn wir heute von US-Punk reden, dann reden wir von den Küsten-Metropolen: New York, Los Angeles, San Francisco. Die Plattenfirma Soul Jazz ist auf Anthologien spezialisiert, die den Sound einer jeweiligen Region und Epoche rekonstruieren und so posthum eine geopolitisch-popkulturelle Ordnung stiften, wo zu Lebzeiten unsortierte Ungleichzeitigkeit geherrscht haben mag. Diesmal lenkt Soul Jazz den Blick in Richtung Erie-See. „The mistake on the lake“, so wird Cleveland genannt, der Fehler am See. In der einstigen Industriestadt in Ohios Nordosten mündet der Cuyahoga River in den Erie-See. Wenn er nicht gerade in Flammen steht, wie im Juni 1969. Der Fluss ist derart verseucht von Industrieabfällen, Öl, Chemikalien und Schutt, dass das explosive Gemisch sich entzündet. Flammen auf dem Wasser, eine riesige Rauchwolke, Smoke on the water mal nicht am Genfer See. Der brennende Cuyahoga wird zum industriellen Kunstwerk, zum Mahnmal. Den Song dazu schreibt keine Punkband aus Ohio, das übernimmt Randy Newman: „Ein roter Mond über dem Cuyahoga, ein Öl-Schiff auf dem Cuyahoga. Cleveland, du Stadt des Lichts, Stadt der Magie, brenne weiter großer Fluss, brenne weiter”, singt Newman 1972. Sechs Jahre später meldet Cleveland als erste Stadt nach der Großen Depression Bankrott. Weitere folgen, die Agonie der Autoindustrie hinterläßt Geisterstädte in Ohio, „Streets where nobody lives“ in „Dead End America“, um es mit zwei 100-Sekunden-Punk-Fegern der Pagans aus der Cleveland-Untergangs-Werkschau zu sagen. Oder mit Rocket From The Tombs: „Life stinks“, es stinkt in Ohios Fabriklandschaften, nach Schwefel, Gummi und nach Brackwasser. Aber, wie dem Scheitern die Chance, so wohnt dem Gestank der Glamour inne, findet wenigstens David Thomas, als Sänger bei Rocket From The Tombs und später Pere Ubu eine Art Glöckner von Cleveland, das große Unikum in Rock. „Die Stadt, die ich liebe wird von allen anderen gehaßt. Wir konnten sie in Besitz nehmen, weil keiner sie haben wollte.” Diesen Satz von David Thomas zitiert Jon Savage in den Liner Notes. Der Brite Savage, wie Thomas Jahrgang 1953, weiß wovon er redet. „Diese entvölkerten Räume mochte ich in den Siebzigern sehr, lange bevor ich von Pere Ubu gehört hatte. 1976 habe ich den Sommer in Leeds verbracht, einer Industriestadt im englischen Norden, die schon am Verrotten war. Da gab es natürlich viel Armut und Elend, aber eben auch die Freiheit, zu atmen, sich zu bewegen und das war unglaublich wichtig.“ Kurz darauf kommen aus Leeds linke Art-Punkbands, The Mekons, Gang Of Four.

ByteFM Magazin

mit Katja Berls

(28.11.2013 / 15:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin heute mit Musik zum 70. Geburtstag von Randy Newman.

Was ist Musik

Baby, baby, baby, where did our fear go? Jonathan Lethem und die Talking Heads

(03.08.2014 / 19:00 Uhr)
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Klar kapriziert sich der Autor Lethem auf den Autor Byrne, er textet über Texte, aber er kriegt auch in einem Satz den Bogen von The Velvet Underground zu KC & The Sunshine Band, erzählt Wissenswertes über die Atemtechnik von Diana Ross und Impotenzmetaphern bei Blind Willie McTell und Randy Newman. Und er hat Soul genug, um eine O.V.-Wright-Spur im sonic space der Talking Heads zu wittern. Diesen sonic space hat nicht Byrne erfunden, er ist das Resultat einer Gruppenarbeit: »You can feel the bass player’s feet on the floor«, schreibt Lethem. Bass player ist Tina Weymouth, deren Anteil am sonic space der Talking Heads hier zu kurz kommt, zumal sie mit ihrem Nebenprojekt ein paar Beiträge zum sonic space HipHop NYC geleistet hat, um die David Byrne sie beneiden müsste. Es war ihr Tom Tom Club, der den »Genius Of Love« in die Welt gesetzt hat, und mit »Wordy Rappinghood« die Mutter aller Schreibmaschinen-Sample-Hits. Der Name der Band war Talking Heads, nicht David Byrne Band. Das verliert Lethem manchmal aus dem Blick. Dann wieder erkennt er beim noch jungen Sänger der Talking Heads die kommenden Probleme des gereiften Solokünstlers David Byrne. »Once in a while, the singer’s psycho-killer-one-man-theater makes too much a cartoon …«

Hidden Tracks

Secret Baltimore

(15.01.2014 / 22:00 Uhr)
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Der Song von Randy Newman (einige Coverversion bzw. Neuverfassungen davon) und der neue Film von Matt Porterfield "I Used to be darker" spielen in Baltimore (Maryland).

Kramladen

Songs für Europa

(16.05.2019 / 23:00 Uhr)
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Etliche Popgruppen und SolistInnen haben Europa schon so manchen Song gewidmet und auch gar einige Hymnen angestimmt. Aus Anlass der Europawahl 2019 ist eine kleine Auswahl im Kramladen zu hören – unter anderem Europa-Songs von Kraftwerk, Gruff Rhys, Bilderbuch, Killing Joke, Stephan Eicher, Randy Newman und Roxy Music

Rock-Ola

(28.11.2008 / 21:00 Uhr)
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Byte.FM und Rock-Ola gratulieren: Dennis Larden, Randy Newman und

Kramladen

Jackson Browne zum 65ten

(10.10.2013 / 23:00 Uhr)
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Im letzten Album von Randy Newman singt der Pop-Spötter: „Wenige werden reicher, für alle andern geht’s bergab – und keinen kümmert’s, außer Jackson Browne“. Den kümmert diese mehr oder minder freundlich gemeinte Ironie nicht, auch in seinem bis dato letzten Studioalbum „Time The Conqeror“ singt er wieder gegen den Krieg und fragt, wer daran verdient. Er singt über die Hurricane-Katastrophe von New Orleans, „der Stadt, die uns die erste amerikanische Musik schenkte“. Er singt über Martin Luther King und John Lennon und über die Vision einer besseren Welt.

David Hidalgo wird 60

Von ByteFM Redaktion
(06.10.2014)
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David Hidalgo, der am 6. Oktober 1954 in Los Angeles geboren wurde, lernte in der High School Louie Peréz kennen. Die beiden stellten erstaunt fest, dass sie auf die gleichen Bands und Musiker standen, zum Beispiel auf Fairport Convention, Randy Newman und Ry Cooder. Es dauerte nicht lang, da hatten sie eine Band gegründet. David Hidalgo spielte Gitarre und sang und Louie Peréz setzte sich hinter's Schlagzeug. 1973 wurden Cesar Rosas und Conrad Lozano dazugeholt und Los Lobos waren geboren.

ByteFM Magazin

Kurt Wagner (Lambchop) im Gespräch

(11.05.2021 / 14:00 Uhr)
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ByteFM Magazin - Kurt Wagner (Lambchop) im Gespräch
Zur Initialzündung für „Showtunes“ kam es für Kurt Wagner bereits im Jahr 2019. Er fühlte sich mit seinem gewohnten Songwriting an der Gitarre limitiert, denn ihm schwebten vom Piano ausgehende Arrangements vor, wie er sie von Tom Waits, Randy Newman oder auch Gershwin her kannte. Schließlich fand er eine Möglichkeit, seinen musikalischen Prozess in diese Richtung zu lenken: Wagner entdeckte die Möglichkeit simple Gitarrenspuren digital in Piano-Tracks umzuwandeln und diese im Nachhinein abzuwandeln und zu manipulieren.

10 bis 12

Water Underground

(28.11.2023 / 10:00 Uhr)
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Mit der Single "Water Underground" hat die US-amerikanische Band Real Estate aus New Jersey ihr neues Album "Daniel" angekündigt, das im Februar 2024 erscheinen soll.

Pop Goes The Weasel

Harry Nilsson

(15.06.2011 / 13:00 Uhr)
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Pop Goes The Weasel - Harry Nilsson
Die Beatles haben ihn geliebt und John Lennon soll sein Album Pandemonium Shadow Show 36 Stunden hintereinander weg gehört haben. Randy Newman verhalf er zum großen Durchbruch und Three Dog Night und Aimee Mann feierten mit „One is the loneliest Number ...“ große Erfolge.

School Of Rock

Zum 75. Geburtstag von Harry Nilsson

(05.06.2016 / 11:00 Uhr)
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Auf seinen über 15 Studioalben und Soundtracks finden sich aber natürlich vor allem viele Originale. In der School of Rock gibt es einen kurzen Ausflug in die Welt von Nilsson Schmilsson Knnillssonn inklusive Randy Newman, John Lennon, Ringo Starr, verlorenen Wochenenden und der Londoner Wohnung, in der "Mama Cass" Elliot und Keith Moon starben.

Hello Mellow Fellow

(14.04.2010 / 20:00 Uhr)
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Hello Mellow Fellow
Der Titel lässt es schon erahnen: Die April-Ausgabe von Hello Mellow Fellow wartet mal wieder mit einer Beatles-Coverversion auf – auch wenn es im Original da erst Mittwochmorgens 5 Uhr ist: »She's Leaving Home« heißt der Song, den euch Harry Nilsson heute vorsingen wird. Die Dame oben auf dem Foto ist auch mal wieder mit dabei: Françoise Hardy interpretiert einen Song von Harry Nilssons Kumpel Randy Newman, der einiges an Aktualität in sich trägt: »I Think It's Gonna Rain Today« – hoffen wir Madame irrt … In Georgia regnet es bereits nachts – aber das könnte wiederum gut für die Pfirsichernte sein – meinen zumindest die Songschreiber Tony Joe White und Jimmy Rodgers. Allerdings lassen die beiden alten Herren des amerikanischen Liedguts ihre Songs diesmal von anderen Damen und Herren einsingen. Neues gibt es vom ehemaligen Brinsley Schwarz Gitarristen Ian Gomm im Duett mit Jeb Loy Nichols und vom fast 83-jährigen Pianisten und Sänger Mose Allison, der auch mit einem Song vertreten ist, den er im Alter von 30 Jahren aufgenommen hat: »One Room Country Shack«. In solch einer Bretterbude könnte auch das Album von Reverend Deadeye aufgenommen sein – klingt so, ist aber brandneu! Trotzdem viel, viel Altes in dieser Sendung, zweimal Filmmusik und mit Peggy Kings Song aus dem Jahr 1955 sogar ein Anwärter auf eine neue Hello Mellow Fellow Titelmelodie … Wie das Lied heißt? Mach’s dir bequem! Ja, wirklich, passt doch prima, oder?

Pharmacy

Andy Shauf, Anika & Islands

(18.05.2016 / 17:00 Uhr)
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Andy Shauf ist in so einer Provinz aufgewachsen. Saskatchawan heißt die Region in der Mitte Kanadas, die zwar flächenmäßig so groß ist wie Frankreich, aber nur etwas mehr als eine Million Einwohner zählt. „The Party" ist das bereits dritte Album des Mitte-Zwanzigjährigen. Sein gefühlvoller und gleichzeitig lakonischer Gesang brachte ihm schon Vergleiche mit Elliott Smith oder Randy Newman ein. Heute erzählt er ein wenig über sein neues Album, das teilweise sogar in der Nähe von Dresden aufgenommen wurde.

Zur Erinnerung an Harry Nilsson

Von ByteFM Redaktion
(15.06.2011)
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Der Ausnahmemusiker Harry Nilsson verhalf Randy Newman zum großen Durchbruch und Three Dog Night und Aimee Mann feierten mit "One is the loneliest Number ..." große Erfolge. Anders herum beherrschte Nilsson aber auch die Kunst, aus unbeachteten Songs anderer Künstler millionenschwere Evergreens zu machen, so geschehen mit seinen beiden bekanntesten Titeln, "Everybody's Talkin'" (im Original von Fred Neil) und "Without You" (im Original von Badfinger).

taz.mixtape

Newman, CTM, Herndon, Edwards u.a.

(09.02.2018 / 17:00 Uhr)
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„Ich mache mir Sorgen um Amerika.“ Die US-Musiklegende Randy Newman spricht mit Alexander Diehl über seine Furcht vor der Sezession der Südstaaten, die Relevanz von Madonnas Kleidern und warum früher nicht alles besser war.

Play By Play

Ein utopisches Ende

(25.07.2020 / 12:00 Uhr)
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Von Schlaraffenland und Weltfrieden, Paradies und wahrer Liebe - Utopien mal visionär, mal naiv, mal ins Gegenteil kehrend, in die Dystopie – u.a. mit Ja, Panik, Goldfrapp, Nas und Lauryn Hill, Talking Heads, Randy Newman, Austra, Nina Simone und San Ra.

This Land - Your Land?

Judy Collins wird 75
mit Michael Kleff

(04.05.2014 / 12:00 Uhr)
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Stephen Stills schrieb ihr zu Ehren „Suite: Judy Blue Eyes“. Am 1. Mai wird Judy Collins fünfundsiebzig. Noch immer steht die Sängerin und politische Aktivistin mit ihrer silberne Stimme, die „wie ein Alpenhorn“ klingt (New York Times), auf der Bühne. Am Anfang sang sie Traditionals. Es folgten erste eigene Stücke sowie Songs damals noch junger Talente wie Joni Mitchell, Leonard Cohen und Randy Newman. Auch Titel von Jacques Brel und Kurt Weill fanden sich früh in ihrem Repertoire. Ihre größten Erfolge sind das volkstümliche „Amazing Grace“ und Stephen Sondheims „Send In The Clowns“.

Tickets für Matthew E. White

Von ByteFM Redaktion
(13.11.2013)
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"Big Inner" ist von Soul, Country und brasilianischer Musik inspiriert, dennoch entwickelt White aus der Musik seiner Vorbilder etwas Neues und Eigenes. Einige Titel sind dabei eine Hommage an Künstler wie Washington Phillips, Allen Toussaint, Jorge Ben, Jimmy Cliff oder Randy Newman und so nimmt das Album seine Hörer zwangsläufig mit auf eine Zeitreise durch die 1970er-Jahre. Ende November kommt Matthew E. White für vier Konzerte nach Deutschland.

Kramladen

Vor 50 Jahren erreichte der progressive Artrock seinen Zenit

(29.09.2022 / 23:00 Uhr)
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Die deutschen Electronic-Pioniere Tangerine Dream, Kraftwerk und Klaus Schulze machten von sich reden mit international beachteten LPs. Der neue Soul & Funk von Stevie Wonder, Curtis Mayfield u. a. setzte qualitative Maßstäbe. Der Hardrock von Deep Purple (Smoke On The Water) und Led Zeppelin (Stairway To Heaven) sorgte weltweit für Akzente. Und der Singersongwriter-Stil manifestierte sich in großartigen Alben von Don McLean (American Pie), Nick Drake (Pink Moon), Joni Mitchell (For The Roses), Randy Newman (Sail Away), Neil Young (Harvest), Cat Stevens (Catch Bull At Four), Lou Reed (Transformer) etc.