Serge Gainsbourg

Serge Gainsbourg Serge Gainsbourg (Albumcover „Best Of“)

Serge Gainsbourg (*2. April 1928 als Lucien Ginsburg in Paris – 2. März 1991) war einer der einflussreichsten französischen Chansonniers aller Zeiten. Sein Debütalbum „Du Chant À La Une“ ist im Jahr 1958 erschienen. 

Serge Gainsbourg zählte mit seinen wortstarken, provokanten Texten, in denen er sich häufig auf explizite Art mit Sexualität befasste, zu den umstrittensten und gleichzeitig einflussreichsten Figuren der französischen Popmusik. Geboren wurde der Musiker als Sohn zweier russisch-jüdischer Immigrant*innen in Paris, wo er bereits als Kind lernte, Klavier zu spielen. Aufgrund der deutschen Besatzung war die Familie gezwungen, von Paris nach Limoges zu fliehen, wo französische Jüd*innen unter dem Vichy-Regime Zuflucht fanden. Nach Ende des zweiten Weltkriegs kehrte Gainsbourg nach Paris zurück, wo er es zunächst als Maler versuchte, bevor er sich in den 1950er-Jahren endgültig der Musik zuwandte. Seine Jazz-geprägten ersten Platten erwiesen sich als kommerzieller und kritischer Misserfolg. Einem größeren Publikum wurde er Anfang der 60er bekannt, als er begann, Jazz mit Chanson-Einflüssen zu vermengen. 1965 erreichte der von ihm geschriebene und von France Gall performte Song „Poupée De Cire, Poupée De Son“ den ersten Platz beim Grand Prix der Eurovision. Gainsbourg und France Gall kollaborierten von nun an häufig und der Musiker wurde als Komponist ein wichtiger Bestandteil der französischen Yéyé-Bewegung der 60er. 1969 veröffentlichte Gainsbourg gemeinsam mit seiner damaligen Ehefrau Jane Birkin seinen wohl bekanntesten Song, das skandalöse Duett „Je t’Aime … Moi Non Plus“, in dem ein weiblicher Orgasmus simuliert wurde. In den 70ern verarbeitete der Musiker zunehmend Rock-, Reggae- und Funk-Einflüsse in seiner Musik. Seine finalen Alben in den 80ern enthalten Elemente aus HipHop und elektronischer Musik. 

Serge Gainsbourg erlag am 2. März 1991 einem Herzinfarkt. Der Künstler war unter anderem Thema in den ByteFM-Sendungen Groovie Shizzl und  La France En Duo.



Serge Gainsbourg im Programm von ByteFM:

30. Todestag von Serge Gainsbourg: „Aux Armes Et Cætera“

Von ByteFM Redaktion
(02.03.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
30. Todestag von Serge Gainsbourg: „Aux Armes Et Cætera“
Serge Gainsbourg (Box-Set-Cover „Anthologie“) Das Reggae-Stück „Aux Armes Et Cætera“ ist am 30. Todestag des französischen Sängers Serge Gainsbourg unser Track des Tages. Als der Künstler aus Paris im Jahr 1979 dieses Stück herausbrachte, war das ein handfester Skandal. Denn so stolz man in Frankreich auf das Schaffen von Gainsbourg ist, war er immer auch ein Provokateur. Doch was er hier tat, ging vielen dann doch zu weit. Aber zu weit zu gehen, ist ja nun auch per definitionem der Job eines Provokateurs. Allerdings hatte er sich an einem nationalen Heiligtum vergriffen. Denn unser Track des Tages ist eine Reggae-Version der französischen Nationalhymne, der „Marseillaise“. // Serge Gainsbourg war einer der großen französischen Künstler der 20. Jahrhunderts, muss sich aber einiges an Vorwürfen gefallen lassen. Denn manche seiner Provokationen und Ausfälle gingen tatsächlich ziemlich weit ins Geschmacklose und Sexistische. Er nahm unter anderem mit seiner zwölfjährigen Tochter ein Duett mit Inzest-Thematik auf und verhielt sich öffentlich äußerst eklig gegenüber Whitney Houston. In der „Aux-Armes“-Affäre hatte er aber einfach Recht. Der französische Sänger, Komponist, Schriftsteller und Schauspieler Serge Gainsbourg wurde am 2. April 1928 als Lucien Ginsburg in Paris geboren, wo er heute vor 30 Jahren am 2. März 1991 starb. Sein Song „Aux Armes Et Cætera“ ist heute unser Track des Tages. Hört ihn Euch hier an:

Kramladen

Serge Gainsbourg - zum 30.Todestag

(04.03.2021 / 23:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Als Serge Gainsbourg am 2. März 1991 starb, kondolierte der sozialistische Staatschef Mitterand, Gainsbourg habe „das Chanson zur Kunst erhoben“, der konservative Ex-Premier Chirac nannte Gainsbourg einen „genialen Provokateur“, und Brigitte Bardot schrieb, er habe „den Beweis geliefert, dass manche Menschen Genies sein könnten.“ Ihre kurzzeitige Liaison mit Gainsbourg war 1967/68 ein Skandal in Frankreich. Gemeinsam hatten Gainsbourg/Bardot die erste Fassung des späteren mit Jane Birkin veröffentlichten Eros-Welthits „Je t’aime (moi non plus)“ aufgenommen. Auf Drängen von Bardots damaligem Ehemann Gunter Sachs mussten die 40.000 bereits gepressten Singles vernichtet werden. Natürlich ist die inkriminierte Skandal-Single in dieser Kramladen-Hommage zum 30. Todestag von Serge Gainsbourg zu hören, neben einigen mehr seiner bahnbrechenden Pop-Chansons, die ihn zum künstlerisch wichtigsten „Auteur-Compositeure-Interprète“ Frankreichs aufsteigen ließen – Vorbild bis heute für viele Nachwuchs-Stars im französischen Chanson-Poprock.

Pop Goes The Weasel

Serge Gainsbourg

(20.10.2010 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Pop Goes The Weasel - Serge Gainsbourg
Serge Gainsbourg

Zimmer 4 36

zum 80. Geburtstag von Serge Gainsbourg

(02.04.2008 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Zimmer 4 36 - zum 80. Geburtstag von Serge Gainsbourg
Auch mehr als 15 Jahre nach seinem Tod ist und bleibt Serge Gainsbourg das größte Genie des französischen Pop. Obwohl er auch außerhalb Frankreichs in den letzten Jahren einen stetig wachsenden Kultstatus erlangt hat, verbindet man mit seinem Namen in der Öffentlichkeit allenfalls den Hit „Je t'aime, moi non plus“ und eine Anzahl von Skandalen und Affären. Sein 80. Geburtstag am 2. April 2008 bietet Gelegenheit, Serge Gainsbourg auch bei ByteFM endlich entsprechend zu würdigen.

„Les Jeux Interdits“: Jane Birkin wird 75

Von ByteFM Redaktion
(14.12.2021)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Les Jeux Interdits“: Jane Birkin wird 75
„Les Jeux Interdits“ von Jane Birkin ist heute unser Track des Tages. Die britisch-französische Schauspielerin wird heute 75 Jahre alt. Birkin wurde 1946 in der britischen Hauptstadt geboren und fand sich somit ohne eigenes Zutun Mitte der 60er im Swinging London wieder. Doch diese Zeit des popkulturellen und allgemein künstlerischen Aufbruchs hat sie nicht nur miterlebt. Sondern war aktiver Teil dieser Kultur, die noch heute eine so große Anziehungskraft auf Künstler*innen hat. Eines der ikonischen Pop-Werke dieser Zeit war der Film „Blow Up“ des italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni. Für Birkin, die darin ein Model spielte, war der Streifen der internationale Durchbruch. Zwei Jahre später landete sie ihren ersten musikalischen Hit. Das war natürlich das besonders zu damaligen Zeiten ziemlich anrüchige Duett „Je t’aime … Moi Non Plus“ mit Serge Gainsbourg. Gainsbourg und Birkin waren nicht nur musikalisch ein bisweilen sehr erfolgreiches Duo. Auch privat waren sie lange ein Paar und blieben auch nach der Trennung miteinander befreundet. Charlotte Gainsbourg, die Tochter der beiden, ist wie ihre Mutter seit längerer Zeit als Sängerin und Schauspielerin erfolgreich. Jane Birkin selbst hat dem Musikbusiness in den 90ern zunächst Ade gesagt. Dieser Abschied entpuppte sich dann aber doch nur als eine Pause, die keine zehn Jahre andauerte. Seit 1998 veröffentlicht sie wieder eigene Musik. Wie damals mit Serge Gainsbourg schätzt sie noch immer die Duett-Form. Gastauftritte auf ihren Alben hatten unter anderem Etienne Daho, Bryan Ferry und Manu Chao. Im September 2021 erlitt Birkin einen leichten Schlaganfall, ist nach Angaben ihrer Familie aber wohlauf.

La France, en confidence

(02.03.2011 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
In der Nacht vom 2. auf den 3. März ist er in Paris gestorben, angeblich kurz vor einer Reise nach New Orleans, um da eine Blues-Platte aufzunehmen. Seitdem wird an ihn erinnert, am ersten, dritten, fünften, zehnten Todestag, und an den Tagen dazwischen auch. Mittlerweile sind also 20 Jahre vergangen, und immer noch müssen talentierte, unabhängige französische Musiker sich auf den Feuilleton-Seiten der Tageszeitungen fragen lassen, ob sie denn das Zeug hätten zum neuen Serge Gainsbourg. // Serge Gainsbourg, Live

Zum Tod von France Gall

Von ByteFM Redaktion
(08.01.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zum Tod von France Gall
Serge Gainsbourg und der Grand Prix Wenige Wochen später lernte sie Serge Gainsbourg kennen. Der Pariser Künstler sollte Gall bis ins Jahr 1972 als Songwriter begleiten. 1964 schrieb er ihre nächste Single, den stampfenden yé-yé-Song „N’écoute pas les idoles“. Ein Jahr später gewann sie mit seinem Song „Poupée De Cire, Poupée De Son“ den Eurovision Song Contest, damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson.

Schreiben wie Cobain oder Bowie mit „Songwriters Fonts“

Von ByteFM Redaktion
(10.04.2018)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Schreiben wie Cobain oder Bowie mit „Songwriters Fonts“
„Schreibe Songs wie die Menschen, die Dich inspirieren“ ist das sehr wörtlich zu verstehende Motto von „Songwriters Fonts“. Das Schöpferduo Julien Sens und Nicolas Damiens hat Dutzende handgeschriebene Notizen von prominenten verstorbenen Künstlern digitalisiert und ihre Handschriften in herunterladbare Schriftarten verwandelt. Auf ihrer Website sind die individuellen Schreibstile von John Lennon, Kurt Cobain, Serge Gainsbourg, David Bowie oder Leonard Cohen verfügbar. // Wer Lust hat, seine E-Mails von nun an mit der Sauklaue von Serge Gainsbourg zu schreiben, kann diese hier herunterladen. Und so sehen die Fonts in Aktion aus:

Blog&Roll: Die Kopfhörer

Von ByteFM Redaktion
(22.03.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Blog&Roll: Die Kopfhörer
Le Chanson de Slogan von Serge Gainsbourg // Serge Gainsbourg, Brian Wilson, Isaac Hayes

Loverman – „Lovesongs“ (Rezension)

Von Lukas Harth
(26.10.2023)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Loverman – „Lovesongs“ (Rezension)
Zwischen Leonard Cohen, Serge Gainsbourg und Scott Walker Mit jenem „Another Place“ eröffnet er konsequenterweise die Sammlung seiner Liebeslieder. Mystisch und auf das Nötigste reduziert, nur mit Nylon-String-Gitarre und seinem ab der ersten Sekunde unverkennbaren Bariton. Romantisch mutet das Möwengeschrei und das Rauschen der brechenden Gischt im Hintergrund an und verfrachtet die Hörer*innen in eine einsame Kulisse, die man beinahe riechen kann. Loverman – der Name mag bekannt vorkommen, denn so heißt ein fantastischer Song von Nick Cave: „There’s a devil waiting outside your door“, singt Nick Cave. Und dieser Teufel zeigt sich in Lovermans Musikvideo zu „Into The Night“ in schauriger Gestalt des Grafens Orlok aus dem Filmklassiker „Nosferatu“. Zuvor schon als Single erschienen, führt der Track von allen am besten in Lovermans Dunkel-Pop hinein. Dabei könnten die in süßes Verlangen getränkten Lyrics kaum gegenteiliger zum Horror-Schocker stehen: „As daylight fades my peace within is found / As I listen to the sound of chests beating / Into the night“, singt Loverman, dessen sonore Stimme die Lücke irgendwo zwischen Leonard Cohen, Serge Gainsbourg und Scott Walker füllt.

ByteFM Magazin

Vladimir Nabokov & Serge Gainsbourg

(23.04.2019 / 15:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute von 120 Jahren wurde Vladimir Nabokov geboren. Schmetterlingsforscher, Literaturwissenschaftler und Autor - unter anderem von Lolita. Ein schwieriges Buch mit großem Einfluss, nicht zuletzt auch in der Musik.

„The Idea“ aus dem neuen Album von Donna Blue

Von ByteFM Redaktion
(17.05.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„The Idea“ aus dem neuen Album von Donna Blue
Wenn sich zu den Soundtrack-Tönen ein schwüler Bass-Groove und ein Streicher-Ensemble gesellen, begeben sich Danique van Kesteren und Bart van Dalen in die klangliche Nähe von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood und vor allem von Serge Gainsbourg und Jane Birkin. Nur dass van Dalen dabei weniger creepy klingt als Serge oder Lee. Auch im Video zu ihrem neuen Song erwecken Donna Blue die Sixties-Pop-Ästhetik zu neuem Leben. Nachdem ihr Clip zum Album-Titeltrack „Dark Roses“ eine Hommage an den Regisseur David Lynch und seine Serie „Twin Peaks“ war, betreten sie im neuen Video eine Fernsehbühne. Als Verneigung vor der Sendung „Top Of The Pops“, die ab den 60ern als eine der ersten Shows Popstars ins Fernsehen brachte.

La France, en confidence

Le Beau Temps - Schönwetter

(23.01.2019 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Das "Standardwerk" zu allem, zu Sonne, Strand und guten Gefühlen, stammt wie sonst auch von Serge Gainsbourg, aber: Es ist außerhalb der Landesgrenzen entstanden - "Sea. Sex & Sun" hat Gainsbourg auf Jamaica geschrieben! Hat es in Frankreich etwa gerade geregnet?

ByteFM Magazin

am Morgen mit Vanessa Wohlrath

(02.04.2018 / 10:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
"Je T'aime... Moi Non Plus" - mit diesem Song schrieben Serge Gainsbourg und Jane Birkin in den 1970ern Geschichte. Heute wäre der französische Chansonnier und Lebemann 90 Jahre alt geworden. Wir widmen Gainsbourg einen Teil dieser Sendung.

La France, en confidence

(09.11.2011 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Enfin, eine Sendung über französische Musik wäre keine vollendete Sendung, wenn Serge Gainsbourg nicht dabei wäre. Lulu, sein Sohn, hat für sein erstes Album versucht, einige Chansons seines Vaters zu covern. Legitim, wenn man Lulu Gainsbourg heißt - aber war das eine gute Idee?

La France, en confidence

(28.04.2010 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Als wäre Serge Gainsbourg nur Opfer gewesen! Er wurde nicht nur von anderen - er hat auch andere nachgesungen: Prévert, Vian und zuletzt noch Edith Piaf. Allerdings war ihr Liebeslied an den schönen Fremdenlegionär, der so "gut nach heißem Sand roch" noch anders gemeint - Gainsbourg hat auch aus seinen Cover-Versionen noch "un peu de provoc'" - das bisschen Provokation, das möglich war, herausgekitzelt.

Sly Dunbar (Sly & Robbie) ist tot

Von ByteFM Redaktion
(27.01.2026)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Sly Dunbar (Sly & Robbie) ist tot
Den Startschuss für ihre internationale Karriere gab eine gemeinsame Tour Toshs mit den Rolling Stones, auf die der Reggae‑Star das Duo mitnahm. Danach avancierten sie zu einer weltweit gefragten Rhythmus‑Combo. Neben Peter Tosh, Bob Marley und Black Uhuru arbeiteten Sly & Robbie mit zahlreichen Pop‑Größen zusammen, etwa Grace Jones, Madonna, Serge Gainsbourg, Britney Spears und Bob Dylan.

Neue Platten: Fujiya & Miyagi – "Ventriloquizzing"

Von Christa Herdering
(31.01.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Platten: Fujiya & Miyagi – "Ventriloquizzing"
Was? Ein „Ventriloquist“ ist ein Bauchredner, einer, der einer von ihm geschaffenen Puppe eine Stimme und damit sowas wie eine Identität schenkt. Auch über Musik von Fujiya & Miyagi wurde schon einiges gesagt und gemeint, z.B. Dinge wie „a strange hybrid of James Brown on Valium and Wire gone pop“ oder „Serge Gainsbourg with a PhD in electronics backed by David Byrne’s Eno-produced scratchy guitar mixed by MF Doom“. Dabei sind die wirklichen Konstanten in ihrer Musik einfach beschrieben: Elektro (vor allem der 70er), Funk, Kraut(rock) und nicht zuletzt – Pop. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

La France, en confidence

En Duo …

(30.08.2022 / 12:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Nein, keine Reaktivierung der diversen Duos auf diesem Sendeplatz, mit Alain Xavier Wurst, mit Ariane Batou-To Van. Ich hab nur bei der Komposition der Sendung auf halber Strecke gemerkt: Schon wieder ein Duo! Auf Videoclub folgen Dampa, Ascendant Vierge folgen später Serge Gainsbourg und Brigitte Bardot, schließlich Kid Francescoli und Julia Minkin. Nicht alle diese Duos gehen gut aus, aber allen hat die Faszination füreinander, die Faszination über die Musik hinaus, musikalisch gut getan.

La France, en confidence

(18.07.2012 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Im Sommer wird in Frankeich nur noch zwischen "Aoûtiens" und "Juilletistes" unterschieden, zwischen August- und Juli-Urlaubmachern, und wir wollten ganz in dieser Stimmung eigentlich eine Musikauswahl über schöne-Menschen-am-Strand zusammenstellen. Das ist uns mit der Hilfe von Chiara Mastroianni, Serge Gainsbourg, Arno und Brigitte Bardot auch weitgehend gelungen.

finn. – „I Wish I Was Someone Else“

Von ByteFM Redaktion
(25.04.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
finn. – „I Wish I Was Someone Else“
„I wish I Was Someone Else“ heißt die Platte, ich wünschte ich wäre jemand anderes. Wer wäre Patrick Zimmer aus Hamburg denn gerne, wenn nicht finn.? Prince, Bob Marley, Serge Gainsbourg vielleicht. Jemand, der einen Welthit geschrieben hat?

School Of Rock

Microdosiert: Music Of Colours – 1997 Mix

(05.01.2022 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Gern genommen: Per Sampling neu kontextualisierte Streicher-Schwelgereien und Rhythmusspuren von großem Pop und Jazz der Vergangenheit, von Burt Bacharach, Lee Hazlewood, Serge Gainsbourg, Michel Legrand, Astrud Gilberto, Henri Mancini, Brian Auger, Melvin van Peebles oder Chico Hamilton über Subbass- und Dub-Geblubber.

„Lucky“: positiver Soul-Folk von Jonathan Jeremiah

Von ByteFM Redaktion
(27.09.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Lucky“: positiver Soul-Folk von Jonathan Jeremiah
Doch dem Begriff „Konzeptalbum“ haftet seit den 70er-Jahren ein wenig der Mief des Rockoper-Genres an. Oft waren das monumentale Werke, die man eigentlich auch nur als Ganzes hören konnte. Wenn man denn die Zeit dafür hatte. Die Songs auf „Horsepower For The Streets“ jedoch funktionieren auch hervorragend, wenn man sie aus dem Albumkontext loslöst. Als Einflüsse nennt Jonathan Jeremiah unter anderem Serge Gainsbourg und Scott Walker – zwei große Storyteller und begnadete Songwriter. Aber auch US-amerikanische Soul-Aufnahmen hört man aus dem Zusammentreffen folkiger Gitarren mit großen Streicherarrangements. Wie Terry Callier, Bill Withers oder Marvin Gaye erzählt Jonathan Jeremiah empathisch und hoffnungsvoll Geschichten, die auf bessere Zeiten hoffen lassen.

Mick Harvey – "Four (Acts Of Love)"

Von nilsrabe
(22.04.2013)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Mick Harvey – "Four (Acts Of Love)"
Mick Harvey ist hierzulande vor allem durch seine ehemaligen Mitgliedschaften bei Crime And The City Solution und natürlich Nick Cave & The Bad Seeds bekannt. Mit ebenjenem Nick Cave spielte er bereits vor der Gründung der Bad Seeds in den 80er-Jahren bei der Band The Boys Next Door und deren Nachfolger The Birthday Party. Des Weiteren veröffentlichte er diverse Soundtracks für australische Independent-Filme (u. a. „Chopper“, „Australian Rules“, „Suburban Mayhem“). Jüngst wurde PJ Harveys Album „Let England Shake“ mit dem Mercury Prize ausgezeichnet, bei dem Harvey Co-Produzent war. Im Zuge der Veröffentlichung von „Four“ tourte er im März durch Neuseeland. Darauf folgt im Mai ein Auftritt beim I’ll Be Your Mirror Festival in London, wo er Songs von Serge Gainsbourg in englischen Versionen performt. Man darf sich Mick Harvey also zurecht als vielbeschäftigten Menschen vorstellen.

Sounds Outta Range

(01.04.2012 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Sounds Outta Range
James Brown singt eine Hymne an den Straight-Edge-Lifestyle, Bounty Killer lässt Popos zappeln, Mick Jagger intoniert den tightesten Funk-Track seiner Solokarriere, Nicolas Jaar verfremdet Missy Elliott und Serge Gainsbourg lässt Jane Birkin glucksen und kieksen.

Lost in the Supermarket

(14.08.2012 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Reise ist vorbei. Dennis Kastrup besuchte Lissabon, Barcelona, Bordeaux und Paris. Mitgenommen hat er ein gutes Gefühl und die Lust auf Musik von da. Deshalb dieses Mal Songs von Buraka Som Sistema bis Serge Gainsbourg.

Groovie Shizzl

Klammer auf, Klammer zu

(07.12.2017 / 22:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Groovie Shizzl - Klammer auf, Klammer zu
Zurück von einem Roadtrip (#weworkinspace) durch Pakistan, präsentieren wir die einzige Schallplatte, die wir dort gefunden haben (nicht einfach!). Aber hierzulande war auch viel los. Ein heiliger Gral französischer Soundtracks ist in der Tasche: Der vormals unveröffentlichte Score des Films »Les Chemins de Kathmandou« von Jean-Claude Vannier und Serge Gainsbourg (supergeil!). Der Soundtrack einer japanischen Modenschau von Jun Fukamachi (wunderschön!) ist auch dabei. Synkopische Soul-Musik aus den Niederlanden (Bitte?!) von Lion. Ach, Freunde, uns wird gewiss nicht langweilig!

Hello Mellow Fellow

(18.05.2009 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Hello Mellow Fellow
Wir hören den Sänger aus Kentucky mit einem bisher unveröffentlichten Song eines bisher unveröffentlichten Albums. Tja, wer noch? Viele, viele mehr! Selbstverständlich auch der Mann, der da auf dem Foto lässig mit Jane Birkin am Strand spazieren geht – und glaubt mir, es war nicht leicht, ein Foto von Serge Gainsbourg zu finden, auf dem er nicht raucht … Nicht zu glauben jedenfalls, dass Heinz Erhardt die Sendung beschließen wird.

Die Welt ist eine Scheibe

Parade der Schrate

(28.06.2016 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Welt ist eine Scheibe - Parade der Schrate
Allerlei Herrschaften fortgeschrittenen Alters mit neuen Alben. Mick Harvey huldigt Serge Gainsbourg, Hugo Race spielt den Fatalisten, die Melvins verarbeiten die schon immer wechselhafte Besetzung des Bandjobs des Bassisten kreativ, die Swans liegen mit "The Glowing Man" eventuell in den letzten Zügen ihrer Albumkarriere.

„Comment Te Dire Adieu“: Françoise Hardy wird 80!

Von ByteFM Redaktion
(17.01.2024)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
„Comment Te Dire Adieu“: Françoise Hardy wird 80!
Im Original hieß das Stück einmal „It Hurts To Say Goodbye“, geschrieben von Arnold Goland und Jacob „Jack“ Gold. Als Schmachtfetzen wurde es ein Hit für die britische Sängerin Vera Lynn. Doch besonders angetan hatte es Hardy eine Easy-Listening-Version, die Goland herausgebracht hatte. Sanft, aber sexy und deutlich fideler als die Version mit Gesang, ist ihr Instrumental ein Paradebeispiel dafür, was man heute mit „French Pop“ assoziiert. Hardy beauftragte den Chansonnier Serge Gainsbourg mit dem Verfassen eines französischen Texts. Dieser griff ausnahmsweise nicht in die Schmuddelkiste. Stattdessen spielte er vergnügt mit (für Songtexte) ungewöhnlichen Worten, sodass bis auf die titelgebende alle Zeilen auf einem Wort mit dem Buchstaben „x“ enden. Der Song war derart erfolgreich, dass Hardys selbstbetitelte 1968er LP nachträglich nach ihm benannt wurde.


Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z