Zola Jesus

Zola Jesus Zola Jesus (Foto: Jeff Elstone)

Zola Jesus alias Nika Roza Danilova wurde am 11. April 1989 im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona geboren. Seit dem Jahr 2008 ist sie unter dem Namen Zola Jesus aktiv. Zu ihren großen Einflüssen zählen Joy Division und The Residents, aber auch Schopenhauer, Nietzsche oder Dostojewski – was ihrer Musik deutlich anzuhören ist.

Mittlerweile hat sie fünf Alben auf dem Label Sacred Bones Records veröffentlicht und kann zahlreiche Kollaborationen mit anderen Größen der internationalen Pop-Avantgarde (unter anderem mit Karin Dreijer Andersson, ehemals The Knife, oder Jamie Stewart von Xiu Xiu) vorweisen. Nicht zuletzt dadurch hat sich ihr pathosgeladener Goth-Pop auch anderen musikalischen Stilen geöffnet.



Zola Jesus im Programm von ByteFM:

Zola Jesus – „Arkhon“ (Rezension)

Von ByteFM Redaktion
(23.06.2022)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zola Jesus – „Arkhon“ (Rezension)
Zola Jesus – „Arkhon“ (Sacred Bones Records) // „Arkhon“, das sechste Album von Zola Jesus, beginnt in genau so einem archaischen Wald. Die US-amerikanische Musikerin, die mit bürgerlichem Namen Nika Roza Danilova heißt, beschreibt im Opener „Lost“ das endlose Dickicht. Und den Versuch, ihm zu entkommen: „Everyone I know is lost / Flare gone missing, turning dark / We keep walking through the weeds / Hoping for a quick release.“ Der „quick release“, die schnelle Lösung, scheint der Punkt zu sein. Danilovas Natur-Metaphorik kommt nicht ohne Romantik aus – sie liebt den Wald als Rückzugsort. Doch was im Song überwiegt – vor allem auch in der nebulösen, nervös pulsierenden Musik – ist ein Gefühl eines uns als Menschen transzendierenden Orts. Dieses Gestrüpp ist auf mehr als einer Ebene größer als wir. Und jeder Versuch, einen Ausweg zu finden, ist zum Scheitern verurteilt. Auch Danilova scheint die vergangenen Jahre in solch einem Dickicht verbracht zu haben. Ein halbes Jahrzehnt ist seit der Veröffentlichung ihres Albums „Okovi“ ins Land gezogen. Klar, nach zwei Pandemiejahren kann man Künstler*innen lange Wartezeiten verzeihen, doch für die sonst so hochproduktive Musikerin sind fünf Jahre ohne Albumveröffentlichung ein langer Zeitraum. Zur generellen Weltuntergangsstimmung gesellte sich bei ihr noch eine heftige Schreibblockade. Das Projekt Zola Jesus hat sich einen Namen als Einzelgängerin gemacht: Danilova hatte bisher auf ihren ambitionierten Darkwave-, Industrial- und Art-Pop-Platten alle Fäden in der Hand. Dieses Mal wagte sie aber etwas ganz Neues: Sie gab die Kontrolle ab. Zum ersten Mal in der Zola-Jesus-Geschichte nahm sie Hilfe von außen an. // So ist „Arkhon“ ein Gemeinschaftsprojekt geworden. Als Produzenten holte Danilova den US-Amerikaner Randall Dunn mit ins Boot, der bereits mit Underground-Acts wie Sunn O))), Marissa Nadler, Earth und Kayo Dot zusammenarbeitete – und Zola Jesus’ schwer greifbaren Sound hier meisterhaft einfängt. Der andere wichtige Akteur ist Schlagzeuger Matt Chamberlain (der Musiker hinter den mächtigen Breakbeats von Fiona Apples „When The Pawn …“ und generell vielbeschäftigter Studiodrummer, von Robbie Williams bis Frank Ocean). Seine komplexen Polyrhythmen erwecken in „Lost“ das von Danilova besungene Dickicht zum Leben und bringen in Tracks wie „Sewn“ oder „Do That Anymore“ einen fast schon tanzbaren Puls in Zola Jesus’ verhallten Avant-Pop. Danilovas langjährige Tour-Geigerin steuert in „Dead And Gone“ ein gleißendes Streicher-Meer bei, das mit seiner leichten Dissonanz – und der Kombination mit Danilovas klassisch ausgebildetem Vibrato – an die frühen Soloplatten von Scott Walker erinnert. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz so stringent wie frühere Zola-Jesus-LPs, doch was der Platte an Fokus fehlt, macht Danilova mit einer neuen Lebendigkeit und Spielfreude wett: Auch wenn nicht alle Ideen und Exkursionen auf „Arkhon“ zünden, klang Zola Jesus noch nie so vielseitig wie hier. Das ist die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis, wenn man dem endlosen Dickicht entfliehen möchte: Zusammen ist es immer einfacher.

Zola Jesus (Jever Live Sommerkonzert am 25. August auf Kampnagel in Hamburg)

Von ByteFM Redaktion
(03.08.2016)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Zola Jesus (Jever Live Sommerkonzert am 25. August auf Kampnagel in Hamburg)
Zola Jesus (Foto: Jeff Elstone) Im Grunde macht Nika Roza Danilova alias Zola Jesus nichts anderes als lupenreine Popmusik. Im Gegensatz zu den Rihannas und Taylor Swifts dieser Welt leuchtet sie jedoch vor allem deren dunkle Seite aus. Als eigenbrötlerisches Kind bringt sich die Amerikanerin mit ukrainischen Wurzeln selbst Operngesang bei. Zu ihren großen Einflüssen zählen Joy Division und The Residents, aber auch Schopenhauer, Nietzsche oder Dostojewski – was ihrer Musik deutlich anzuhören ist. In dieser kombiniert die Künstlerin ihre ausdrucksvolle Stimme mit rauschenden Synthesizern und hämmernden E-Drums, verbindet minimalistische Soundteppiche mit Noise-, Wave- und Gothic-Klängen. Mittlerweile hat die 27-Jährige fünf Alben veröffentlicht und kann zahlreiche Kollaborationen mit anderen Größen der internationalen Pop-Avantgarde (unter anderem mit Karin Dreijer Andersson, ehemals The Knife, oder Jamie Stewart von Xiu Xiu) vorweisen. Nicht zuletzt dadurch hat sich ihr pathosgeladener Goth-Pop auch anderen musikalischen Stilen geöffnet. Am 25. August ist Zola Jesus im Rahmen des Jever Live Sommerkonzerts zu Gast beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel in Hamburg. // Zola Jesus "Dangerous Days" from Timothy Saccenti on Vimeo.

Neue Platten: Zola Jesus – „Conatus“

Von mike-herbstreuth
(28.09.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Platten: Zola Jesus – „Conatus“
Wer? Nika Roza Danilova ist Zola Jesus. Die Sängerin mit Opernausbildung aus Madison, Wisconsin, veröffentlichte nach einigen EPs im Jahr 2010 ihr Debüt „Stridulum II“, machte sich mit ihrem Nebenprojekt Nika & Rory einen Namen und hat auf mehreren Songs der Band Former Ghosts mitgewirkt, der Kollaboration von Freddy Ruppert und Xiu-Xiu-Frontmann Jamie Stewart. // Weite, Isolation und Tod meint man auch in den Songs von Zola Jesus zu hören. Ihre Musik, angetrieben von Danilovas unglaublich kraftvollen Stimme, ist düster, kühl, unheimlich und manchmal unangenehm, aber unter der Goth-Decke verstecken sich meist sehr eingängige Melodien. Warum Zola Jesus‘ zweites Album „Conatus“ ist eine weiterer kleiner Schritt in Richtung Pop und geht somit den Weg weiter, den sie schon auf ihrem ersten Album einschlug, auf dem der Noise im Gegensatz zu ihren EPs schon stark reduziert wurde. Aber nicht nur weniger noiseig ist das Ganze, auch die ewige Verdammnis ist nicht mehr in jedem Song so deutlich zu spüren. Aber keine Sorge, die Morbidität ist geblieben. In „Seekir“ wird der eine oder andere Geist beschworen, und auch Titel wie „Lick The Palm Of The Burning Handshake“ oder „Hikikomori“, das japanischen Wort für Menschen, die sich vollständig aus der Gesellschaft zurückziehen, zeigen, dass sich Nika Roza Danilova immer noch auf der dunklen Seite befindet. Und dort treibt wie schon auf „Stridulum II“ ein recht ungesunder Herzschlag konsequent voran und im Hintergrund flüstern auch diesmal die Industrial-Elemente, nur wirkt die Musik auf „Conatus“ noch ein Stück epischer als auf dem Vorgänger: die Drums sind breiter, die Räume größer und Streicher (was epischen Klang angeht ja immer eine ganz gute Wahl) verleihen den Songs hier und da einen leicht orchestralen Touch. Und das Herz, es pumpt nicht immer wie verrückt. Bei der glasklaren Ballade „Skin“ oder dem ruhigeren „Collapse“ füllt Danilova die Zwischenräume mit atmosphärischen Klängen oder übersteuerten Synthies, was den Songs noch zusätzliche Meldodramatik verleiht (als hätten sie es nötig). Selten wurde Leiden so kraftvoll und tanzbar präsentiert.

ByteFM Magazin

am Nachmittag: Zola Jesus zu Gast bei Jil Hesse

(25.08.2016 / 15:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
ByteFM Magazin - am Nachmittag: Zola Jesus zu Gast bei Jil Hesse
Nika Roza Danilova – besser bekannt als Zola Jesus – lässt ihrer episch-klassischen, vom Operngesangsstudium geschulten Stimme freien Lauf und vereint mit ihrem Goth Chic-Image kalten Industrial-Sound mit Elektropop.

taz.mixtape

Zola Jesus, Superorganism, Mad Heads, Schorsch Kamerun am Residenztheater, John Scofield und noch mehr Gothic

(29.07.2022 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Gothic-Schwester von Florence Welch? „Arkhon“ heißt das neue Studioalbum von Zola Jesus. Darin geht's um Macht, Selbstfindung und Intuition. Zu hören ist - neben Zolas Jesus selbst - unter anderem ein slowenischer Chor. Auch mit ihrem sechsten Album bleibt die Künstlerin State Of The Art, resümiert Dagmar Leischow.

16.08.-22.08.

Von ByteFM Redaktion
(16.08.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
16.08.-22.08.
Zola Jesus – „Stridulum II“ // Lieder, die so überwältigend und kraftvoll sind, dass sie die eigenen Venen zum Schmerzen bringen, hat Nika Roza Danilova a. k. a. Zola Jesus am liebsten. Eines Tages möchte sie auch mal so einen Song schreiben. Dabei schlägt sie sich schon auf ihrem Debütalbum ganz wacker mit ihrer gelungenen Melange aus Goth-Oper, elektrisierter Larmoyanz und Lautstärke.

Presseschau 29.09.: Ausgerockt.

Von ByteFM Redaktion
(29.09.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Presseschau 29.09.: Ausgerockt.
Andreas Busche von der taz hat sich das neue Album „Conatus“ von Zola Jesus, bürgerlich Nika Roza Danilova, genauer angeschaut. Dabei gebraucht er den Begriff „Hypnagogic Pop“ und bezieht sich dabei auf den britischen Musikjournalisten David Keenan. Der benutzte 2009 den Begriff als „Beschreibung für ein loses Netzwerk von US-LoFi/Noise-Musikern mit einer starken Affinität für die ästhetischen und kulturellen Paradigmen der achtziger Jahre“. Inwiefern Zola Jesus Teil dieser Pop-Bewegung ist, erfahrt Ihr in der taz. Unsere Rezension des Albums könnt Ihr hier nachlesen.

Ab sofort in Hamburg: die November-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder

Von ByteFM Redaktion
(03.11.2017)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Ab sofort in Hamburg: die November-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder
Ab sofort in Hamburg: die November-Ausgabe vom ByteFM Konzertfolder mit Zola Jesus auf dem Cover. // Das Cover ziert diesmal Nika Roza Danilova alias Zola Jesus, die mit viel Pathos, hämmernden E-Drums, minimalistischen Soundteppichen, Wave- und Gothic-Anleihen die dunkle Seite der Popmusik ausleuchtet. Die US-Amerikanerin mit ukrainischen Wurzeln, die sich als Kind selbst Operngesang beibrachte, zählt neben Joy Division und The Residents auch Schopenhauer, Nietzsche und Dostojewski zu ihren großen Einflüssen. Am 29. November ist die Musikerin zu Gast im Uebel & Gefährlich. Für unseren Folder wurde sie von der Hamburger Künstlerin Julia Fuchs zu Papier gebracht.

Die neuen Singstars

Von selinanowak
(22.11.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Die neuen Singstars
Als „The next Big Thing in HipHop“ wird der „King of Mixtapes“ Zola Jesus, die von der Musikkritik hochgehypte neue Königin des Goth, drückte nicht einmal das Knöpfchen selbst. Musik kam aus dem Off, die junge Dame sang dazu und machte komische Bewegungen, ohne das Publikum dabei überhaupt nur anzusehen. Die Instrumente auf der Bühne waren für die Folgeband Xiu Xiu gedacht und blieben unberührt. Ja wo war denn ihre Band? „I was touring with the band but I couldn’t afford to bring them over to Europe. So I had to do it alone.“ gestand sie mir nach dem Konzert. Wie jetzt? Finanziert sie sich die Tour selber? Wie tief muss die Musikindustrie tatsächlich in er Krise stecken, dass sie ihren Künstlern nicht einmal die Flüge bezahlen kann? Wird hier aus Kostengründen ein neues Konzept erprobt? Eine neue Schlichtheit, nach all dem teuren Big Band- und Sinfonieorchester-Pomp? // Doch Musik aus dem Off oder von iTunes eingespielt – da verkommt der Auftritt zu einer besseren Karaokeshow. Die fehlenden Live-Musiker können auch vom extravaganten Look eines Theophilus London oder dem eurythmetischen Ausdruckstanz einer Zola Jesus nicht kompensiert werden.

Die Welt ist eine Scheibe

(06.09.2011 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Krautige Electronic von Sankt Otten, Walls, Urlaub in Polen und dem Kreidler-Ableger Solyst, mit dem Organ Machine Rock´n Roll des Apparat Organ Quartet und den eher weich-wabernd-mysteriösen Sounds von Balam Acab, Zola Jesus und Ladytron.

Unter Geiern

Musik, die die Sonne nicht braucht

(06.11.2013 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Von Gravenhurst bis Throbbing Gristle, von den Swans bis zu den Walker Brothers, von Goth Queen Zola Jesus bis zu den Beach Boys. Natürlich.

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online Woche 26

(29.06.2022 / 00:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
ByteFM Mixtape - Abgehört von Spiegel Online Woche 26
Diese Woche mit "Ugly Season" von Perfume Genius und neuen Tracks von Automatic, Soccer Mommy, Yaya Bey und Zola Jesus.

Neue Alben in dieser Woche (KW 39) – eine Auswahl

Von ByteFM Redaktion
(27.09.2010)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Alben in dieser Woche (KW 39) – eine Auswahl
Mit viel Pop-Appeal kommt Former Ghosts zweites Album „New Love“ aus den Katakomben des Gothic-Rocks gekrochen. Kein Jahr ist seit dem Debüt „Fleurs“ vergangen. Chefdirigent Freddy Ruppert erzählt mit Gaststimmen von Nika Roza Danilova (Zola Jesus) oder Jamie Stewart (Xiu Xiu) eine anekdotenreiche Geschichte. Der geneigte Hörer begibt sich auf die Fahrt in die Abgründe von Rupperts (und der menschlichen) verdorrten Seele.

Das Draht

mit Annette Stiekele

(30.10.2011 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Neue Musik aus dem Universum des Verwegenen, mit Zola Jesus, Neon indian und Noel Gallagher

Neuland

mit Götz Adler

(20.08.2010 / 13:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Reichhaltiges Neuheiten-Buffet mit Mogwai, Zola Jesus, !!! (Tchk Tchk Tchk), Annuals, Isobel Campbell & Mark Lanegan, Eels, Budos

Time Tunnel

2010 mit Martin Böttcher

(03.04.2012 / 17:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Fahrt durch den Tunnel fängt heute mit einem Flug an: Fly von Soulja Boy. Es folgen ein Dutzend zeitloser Tracks, die alle zwei Dinge gemeinsam haben. Sie sind gut und sie stammen aus dem Jahr 2010. Ein Wiederhören mit den Crystal Castles, den Gorillaz, Kanye West und Hot Chip. Dark und gemein wird es dank Salem und Zola Jesus. Und selbst Michael Jackson steht da von den Toten auf.

Waldspaziergang

Neue Klänge

(31.05.2022 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Neue Klänge von Zola Jesus, WhoMadeWho und Depeche Mode.

Die Welt ist eine Scheibe

In the Cave

(19.09.2017 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Welt ist eine Scheibe - In the Cave
Sein langjähriger Musiker-Kompagnon Mick Harvey kommt mit seinen Serge Gainsbourg-Adaptionen genauso zum Zuge wie drei entfesselte Ladies namens Zola Jesus, Chelsea Wolfe und EMA, die Gothic und Industrial auf ihren neuen Alben auf unterschiedliche Weise einfließen lassen.

Neue Alben in dieser Woche (KW 4): Esben And The Witch – "Violet Cries"

Von vera-hummel
(27.01.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Neue Alben in dieser Woche (KW 4): Esben And The Witch – "Violet Cries"
Warum? Man könnte Esben And The Witch den Vorwurf machen, zu spät dran zu sein. Den Sound hat man schon gehört. „Violet Cries“ ist dadurch nicht weniger qualitativ hoch einzuordnen, aus quantitativer Sicht erübrigt sich das Aufzählen eines weiteren Pendants zu Zola Jesus und Beach House. Für alle, die davon nicht genug bekommen können: Bitte sehr!

ByteFM Mixtape

artistxite
mit Diviam Hoffmann

(04.11.2014 / 12:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Dieses Mal mit unter anderem neuer Musik von DJ Koze, Ex Hex, Zola Jesus, Foxygen, Black Milk und …And You Will Know Us By The Trail Of Dead.

Stunk und Schmu

Wellen

(22.10.2014 / 21:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Wellen – Luftige von GusGus, waldige von Zola Jesus, rhythmisch verspielte von Caribou, poetisch driftende von Tarwater, kosmisch vibrierende von Foxygen, vielschichtig remixte von Aloa Input und Unmap.

ByteFM Magazin

am Nachmittag mit Diviam Hoffmann

(17.08.2016 / 15:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Und natürlich wie immer jede Menge Konzerttipps – in der nächsten Zeit live zu erleben sind u.a. Zola Jesus, Imarhan und Steve Gunn.

ByteFM Charts

2022 – Woche 27

(11.07.2022 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Heute unter anderem mit Musik von Zola Jesus, Ghost Woman und Soccer Mommy.

Sunday Service

(19.08.2010 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Neue Musik zwischen Pop und Elektronik - präsentiert von Patrick Ziegelmüller. Das vielzitierte Sommerloch ist endlich vorbei. Freut euch auf die neuen Alben von !!!, Jamaica, The Count & Sinden und Zola Jesus!

Time Tunnel

2010

(13.05.2018 / 08:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Die Fahrt durch den Tunnel fängt heute mit einem Flug an: Fly von Soulja Boy. Es folgen ein Dutzend zeitloser Tracks, die alle zwei Dinge gemeinsam haben. Sie sind gut und sie stammen aus dem Jahr 2010. Ein Wiederhören mit Crystal Castles, Gorillaz, Kanye West und Hot Chip. Dark und gemein wird es dank Salem und Zola Jesus. Und selbst Michael Jackson steht da von den Toten auf.

Die Welt ist eine Scheibe

Imitationen, Versionen, junge Kauze und die Schönheit des Schmerzes

(17.09.2013 / 20:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Mit Musik von Mark Lanegan, Hellsongs, Belle & Sebastian, Zola Jesus, Chelsea Wolfe, King Krule, Willis Earl Beal und Yoyoyo Acapulco.

Presseschau 29.06.: He did it again

Von ByteFM Redaktion
(29.06.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
Presseschau 29.06.: He did it again
Zola Jesus wird im September „Conatus“, ihr zweites Album, veröffentlichen. Auf Soundcloud gibt es jetzt „Vessel“, ein erstes Stück daraus, zu hören.

10 bis 11

RTJ Cu4tro

(15.11.2022 / 10:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
2015 gab es schon mal ein außergewöhnliches Remix-Album von Run The Jewels: da hatten Killer Mike und El-P ihr gesamtes Album „Run The Jewels 2“ als Remix-Album veröffentlicht und für die Remixe ausschließlich Katzensounds und Beats von verschiedenen Produzenten wie Geoff Barrow von Portishead oder Zola Jesus verwendet. Das Ergebnis: „Meow The Jewels“. Aus „RTJ 4“, dem vierten  Album von Run The Jewels ist jetzt gerade ein Latin-Music Remix-Album namens „RTJ Cu4tro“ geworden. Das US-HipHop-Duo aus Brooklyn und Atlanta hat sein letztes Album von lateinamerikanischen Künstler*innen und Produzent*innen wie Mexican Institute Of Sound, Toy Selectah und Lido Pimienta neu interpretieren lassen. Aus „RTJ Cu4tro“ hört Ihr heute Track 10 und 11.

Ordnung muss sein

Duo Duo

(25.06.2025 / 19:00 Uhr)
Volle Sendungsbeschreibung lesen / Auszug:
Es gibt Momente, in denen zwei Musiker*innen aufeinandertreffen, bei denen man sich fragt, warum sie nicht schon immer zusammen musiziert haben. So ein magischer Moment war es, als der The-Frames-Sänger Glen Hansard und die Pianistin und Sängerin Markéta Irglová sich Ende der 2000er zusammentaten und den Soundtrack zum Film „Once“ (in dem sie auch die Hauptrollen spielten) gemeinsam aufnahmen. Gerade der Titelsong „Falling Slowly“ wurde zu einem modernen Klassiker, samt Oscar-Gewinn. Trotzdem verfolgten in den folgenden Jahren beide ihre Solokarrieren. Jetzt, 18 Jahre später, veröffentlichen sie einmal mehr ein Duo-Album als The Swell Season. Die bereits veröffentlichten, vielversprechenden Singles sind der Anlass für diese Ausgabe Ordnung muss sein. Conor Körber präsentiert einige ausgewählte Duette: So zum Beispiel der zur Musik zurückgekehrte Patrick Wolf, der sich auf seinem Comeback-Album für einen Song mit Zola Jesus zusammengetan hat. Oder Adam Green, der 2013 ein sehr schönes, aber wenig beachtetes Duoalbum mit der Musikerin Binki Shapiro veröffentlichte.

M83 – „Hurry Up, We’re Dreaming“

Von kathy
(17.10.2011)
Vollen Blog-Beitrag lesen / Auszug:
M83 – „Hurry Up, We’re Dreaming“
Schon auf „Saturdays = Youth“ beherrschte Gonzales die ganz großen Popgesten. Auch „Hurry Up, We’re Dreaming“ startet bombastisch. Eine zarte Mädchenstimme von keiner Geringeren als Nika Roza Danilova, besser bekannt als Zola Jesus, flüstert von weit entfernten Welten, die existierten, „before you even existed“. Dann setzt Gonzales ein und es erklingt ein so herzzerreißendes und eindringliches „Carry On, Carry On“, das jeden überzeugen wird: auszuhalten und weiterzumachen. Das klingt sehr episch und sehr schön. Es folgt die Single-Auskopplung, die vor einigen Wochen bereits für große Begeisterung sorgte: „Midnight City“ überwältigte im wahrsten Sinne des Wortes. Da wird an Effekten und Opulenz nicht gespart, sogar ein Saxofon kommt zum Einsatz, was an Bands aus Gonzales Kindheit erinnern lässt. Spätestens beim Song „Reunion“ tauchen sogar die fast vergessenen Toto wieder in der Erinnerung auf und auch U2 muss man hier als Referenz heranziehen. Das ist wahrlich überwältigend! Es darf und soll mitgeklatscht werden und ausnahmsweise lässt man sich hinreißen. Gonzales weiß aber auch darum, seine alten Fans nicht zu verstören und so folgt darauf „Where The Boats Go“, welches alte Songs des 2005 erschienenen „Before The Dawn Heals Us“-Albums in der Erinnerung wachwerden lässt. In „Raconte-Moi Une Histoire“ erzählt ein kleines Mädchen die Geschichte eines Frosches: „if you touch its skin you can feel your body changing“ heißt es da. Mit „Soon My Friend“ verabschiedet sich Gonzales auf der ersten CD.


Artists A - Z

0
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z