Bauhaus

Bauhaus Bauhaus aus Großbritannien gelten als wegweisende Goth-Band (Foto: Jolene Siana)

Bauhaus sind eine britische Post-Punk-/Gothic-Band aus Northampton. Die Single „Bela Lugosi's Dead“ (1979) gilt heute als früher Meilenstein des Gothic-Genres. Peter Murphy (Gesang), Daniel Ash (Gitarre, Saxofon), Kevin Haskins (Schlagzeug) und David J (David John Haskins, Bass) verbanden Elemente aus Rock, Glam und Psychedelik zu einem düsteren Klangbild, das den „No-Future“-Aspekt der Punkbewegung konsequent fortführte. 

Die Haskins-Brüder und Daniel Ash waren schon zu ihrer Schulzeit in diversen Bands und versuchten mehrfach, Murphy als Frontmann zu gewinnen, der aber kein Interesse zeigte. 1978 gab er nach und die neue Formation nannte sich auf Vorschlag von David J „Bauhaus 1919“, nach dem Gründungsjahr des Bauhauses in Weimar. Den ersten Gig spielten sie am Neujahrsabend 1978/79. Die Debütsingle „Bela Lugosi's Dead” fand im August 1979 einige Beachtung bei Publikum und Kritikern, offenbarte ihre Bedeutung als Goth-Wegbereiter aber erst im Laufe der Jahre.

Das erste Album von Bauhaus war „In The Flat Field” (1980). Es folgten „Mask” (1981) und „The Sky's Gone Out" (1982), mit dem sie ein breiteres Publikum anzusprechen begannen. Ihre Coverversion von Davis Bowies „Ziggy Stardust“ erreichte im selben Jahr Platz 12 der britischen Charts. Noch vor der Veröffentlichung des Folgealbums „Burning From The Inside“ mit der Hitsingle „She's In Parties” verließ Murphy die Band und begann eine Solokarriere, nachdem er mit Mick Karn von der Band Japan unter dem Projektnamen „Dali's Car“ ein Album veröffentlichte. Ash und die Haskins-Brüder machten als Love & Rockets weiter. Bauhaus finden sich regelmäßig für Reunion-Tourneen zusammen. 2008 erschien das mittelmäßig rezipierte Album „Go Away White“.



Bauhaus im Programm von ByteFM:

School Of Rock

Bauhaus 1979-1983

(23.08.2020 / 11:00 Uhr)
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School Of Rock - Bauhaus 1979-1983
Im August 1980, ein Jahr nach Veröffentlichung ihrer überaus erfolgreichen Debütsingle „Bela Lugosi’s Dead“, hatten die vier Musiker, die sich Bauhaus nannten, gerade ihr Debütalbum „In The Flat Field“ aufgenommen. Ein Werk, dessen düsterer Grundton besser zur kalten Jahreszeit passte, in der es auf 4AD Records dann im November als erste Langspielplatte des Labels erschien. Mit diesem ersten der vier Studioalben aus der klassischen Bauhaus-Phase setzten sie einen Meilenstein des Gothic-Rock-Genres, nachdem ihre erste Single als Fundament des ganzen Düstersounds bereits zum Indie-Disco- und Indie-Charts-Dauerbrenner geworden war. „In The Flat Field“ wurde seinerzeit, wie eigentlich alle Bauhaus-Alben, in der britischen Musikpresse verrissen, während sich die Band in den Jahren ihrer ersten Karrierephase bis 1983 nicht über fehlenden kommerziellen Erfolg beklagen konnte. Auch wenn englische Kritiker-Größen wie Paul Morley so ziemlich alles an Bauhaus aufgesetzt, pathetisch und poserhaft schien, liebte das Publikum die Band aus Northampton, die eigentlich viel mehr zu bieten hatte als irgendwie gradlinigen Gruftie-Sound. // Im Wesentlichen brachten Bauhaus einen düsteren Glamour in den Post-Punk, der die kaputt-aggressive Welt von Nick Caves Birthday Party mit der spielerischen Homoerotik von Spiders From Mars verband. Die Ur-Gothic-Szene um den Londoner Batcave Club übernahm das Dekadent-Dionysische und etliche Posen von Bauhaus, die sich aber auch von Beatniks, Romantikern, Surrealisten oder klassischem Glam-Rock inspirieren ließen. // Murphy würde nie wieder so richtig an die Erfolge von Bauhaus anknüpfen können, während seine Ex-Band ab 1985 als Love And Rockets Alternative-Rock-Pionier-Arbeit leistete und ihr Publikum nicht zuletzt in den USA fand. Spätere Wiedervereinigungen verliefen kompliziert und mäßig erfolgreich, aber der Musikkritik gelten Bauhaus inzwischen als innovative Klassiker. Die School Of Rock betrachtet die Bauhaus-Jahre 1979-1983, eine schwarze Welt der Schnabelschuhe und toupierten Haare, durcheinander gewürfelten Bibel-, Literatur- und Kunstzitate, halluzinogenen und sonstigen Drogeneinflüsse, gelegentlicher Anflüge von unerwartetem Humor, mit Sinn für dramatische Inszenierungen und einer ergebnisoffen gespielten Musik, deren Einfluss Generationen von Darkwave-, Industrial-, Neo-Hard-Rock-, Alternative- und Indie-Bands ästhetisch geprägt hat. Oder, um es mit den Worten von Comic-Autoren-Legende Alan Moore zu schreiben, der die Liner Notes zum zweiten Bauhaus-Album “Mask“ (1981) beisteuerte:

Bauhaus-Debüt „In The Flat Field“ wird 40 Jahre alt

Von ByteFM Redaktion
(03.11.2020)
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Bauhaus-Debüt „In The Flat Field“ wird 40 Jahre alt
Bauhaus – „In The Flat Field“ (4AD) Eine große journalistische Kunstform ist und bleibt der Verriss. In wenigen Textgattungen können sich Journalist*innen so kreativ ausleben wie im systematischen Zerstören eines Albums. Man denke an den Musik-Blog Pitchfork, der 2006 als Rezension der zweiten LP der australischen Rockband Jet lediglich ein YouTube-Video postete, in dem ein Schimpanse in seinen eigenen Mund uriniert. Oder an Marcel Reich-Ranicki, der Günter Grass‘ „Ein weites Feld“ nicht nur im Spiegel „ganz und gar mißraten (sic)“ schimpfte, sondern das Buch auf der Titelseite der Ausgabe wortwörtlich zerriss. Oder an NME-Kritiker Andy Gill, der 1980 das Debütalbum der britischen Band Bauhaus mit chirurgischer Präzision auseinandernahm: „Neun bedeutungslose Seufzer“, hieß es da unter anderem über das neun Songs starke Album. Gill war damals nicht alleine mit seiner Meinung. Im Falle von „In The Flat Field“, das am 3. November 2020 40 Jahre alt wird, war sich die britische Presse ziemlich einig. „Keine Songs, nur Tracks“, schrieb Dave McCollough im Magazin Sounds, mit einem „Uff“ zum Abschluss. „Zu hochnäsig und zu arrogant.“ Bauhaus-Biograf Ian Shirley fasst es in „Dark Entries: Bauhaus And Beyond“ so zusammen: „Obwohl das Album von Fanzines hysterisch gefeiert wurde, wurde es von der einflussreichen Wochenpresse absolut vernichtet.“ Oder, in Gills Worten: „Die frühen Singles zeigten, dass Bauhaus ein oder zwei gute Ideen hatten. Die LP zeigt, dass sie beide verbraucht haben.“ // Was die Kritik gegen Bauhaus einte, war nicht nur die Negativität – sondern auch ihr Unverständnis. Das liegt wahrscheinlich an den Erwartungen. Es war das Jahr 1980: Die Punk-Explosion war schon seit einiger Zeit dem introvertierten Post-Punk gewichen. Das Wort „Gothic“ schlich durch die Presse, als Sammelbegriff für junge Bands, die Punk-Spirit mit der morbiden Gravitas von The Doors oder The Velvet Underground und Nico verheirateten. Für Gruppen wie Siouxsie And The Banshees, Joy Division und The Cure passte dieses Wort perfekt. Und dann kamen vier Jugendfreunde aus Northampton mit einer Debütsingle namens „Bela Lugosi‘s Dead“ um die Ecke – ein nächtlich vor sich hin groovendes Requiem auf den ikonischen Dracula-Schauspieler. Wenn das nicht „Gothic“ sein sollte, was dann? Stattdessen veröffentlichten Sänger Peter Murphy, Gitarrist Daniel Ash, Bassist David J und Schlagzeuger Kevin Haskins neun seltsame, sich selbst nicht zu ernst nehmende Seufzer. Ihre Musik war dunkel, im Falle des ultranervösen „Nerves“ oder dem nervenzerfetzenden Noir-Pop „The Spy In The Cab“ sogar mitunter pechschwarz. Doch bei all der Schwermut gab es etwas, das diese Band von ihren Mitstreiter*innen unterschied: Humor. Bauhaus‘ Songs waren voll mit Swagger, wie allein schon das Motiv vom Opener „Double Dare“ beweist: Viele Bands würden mit so einem Riff unironisch nach vorne rocken – doch Ash ließ seine Gitarre lieber verschmitzt kichern. Die Stottergeräusche, die er aus seinem mit allerlei Effekten entfremdeten Sechssaiter schleudert, klingen fast schon wie ein höhnisches Lachen. // Mehr über das Bauhaus-Debüt hört Ihr heute um 14 Uhr im ByteFM Magazin mit Friederike Herr. Mitglieder unseres Fördervereins „Freunde von ByteFM“ können noch tiefer ins Bauhaus-Universum eintauchen: In der School Of Rock vom 23. August 2020 befasste sich unser Moderator Christian Tjaben eingehend mit den Anfangsjahren der britischen Band.

Bauhaus Staircase“: Albumankündigung von OMD

Von ByteFM Redaktion
(23.08.2023)
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„Bauhaus Staircase“: Albumankündigung von OMD
Orchestral Manoeuvres In The Dark, besser bekannt als OMD, haben mit „Bauhaus Staircase“ ihren 14. Longplayer angekündigt. Das aus Andy McCluskey und Paul Humphreys bestehende Synth-Pop-Duo hat sich ein bisschen Zeit gelassen. Sechs Jahre ist es her, seit der Vorgänger „The Punishment Of Luxury“ erschienen ist. Gut Ding will eben Weile haben: „Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir auf dieser Platte gemacht haben“, so McCluskey. Entstanden sind die Aufnahmen während des Corona-Lockdowns. „Ich bin ein großer Liebhaber der bildenden Kunst, insbesondere der Bewegungen der Mitte des 20. Jahrhunderts“, so McCluskey über den Titeltrack, zu dem auch ein Musikvideo veröffentlicht wurde. „Das Lied ‚Bauhaus Staircase‘ ist eine Metapher für Stärke und künstlerische Leidenschaft angesichts von Kritik und Widrigkeiten.“ Der Titel beziehe sich auf ein Gemälde des Malers, Bühnenbildners und Bauhaus-Meisters Oskar Schlemmer. // OMD – „Bauhaus Staircase“ (White Noise) // 1. „Bauhaus Staircase“ // Bauhaus Staircase“ wird am am 27. Oktober 2023 via White Noise erscheinen. Hier könnt Ihr Euch das Musikvideo zum Titeltrack anschauen:

art Mixtape

Wie klingt das Bauhaus?

(27.12.2018 / 12:00 Uhr)
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Das Jahr 2019 steht im Zeichen des Bauhaus-Jubiläums: Vor 100 Jahren wurde in Weimar jene Architektur- und Designhochschule eröffnet, die wie keine andere das Gesicht der Moderne bestimmt hat. Vom Stahlroher-Stuhl bis zur klaren minimalistischen Architektur hat das Bauhaus Formen in die Welt gesetzt, die bis heute unseren Alltag mitprägen. Eine Musik-Klasse gab es am Bauhaus nicht – dennoch gab und gibt es vielfältige Beziehung zwischen Design und Musik. Am Bauhaus selbst wurden Barockmusik, Zwölftonkompositionen und Swing gehört; und bis heute gibt es immer wieder Musiker, die sich auf die Ästhetik des Bauhauses beziehen. ART-Redakteur Ralf Schlüter begibt sich auf eine musikalische Zeitreise in die frühe Moderne.

„Drink The New Wine“: erste Single von Bauhaus seit 14 Jahren

Von ByteFM Redaktion
(24.03.2022)
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„Drink The New Wine“: erste Single von Bauhaus seit 14 Jahren
Die neue Bauhaus-Single „Drink The New Wine“ entstand unter Zuhilfenahme des Zufallsprinzips Bauhaus melden sich nach rund 14 Jahren mit einer neuen Single namens „Drink The New Wine“ zurück. Zuletzt war 2008 ihr Album „Go Away White“ erschienen. Die Entstehungsbedingungen des neuen Stücks der britischen Goth- und Post-Punk-Pioniere sind dabei alles andere als gewöhnlich. // Was nach einem Spiel im Rahmen eines Kindergeburtstags klingt, vermag erstaunliche Resultate zu produzieren. So bildeten die Surrealist*innen zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Satz „Le cadavre exquis boira le vin nouveau“. Wer der französischen Sprache mächtig ist, erkennt den Titel von Bauhaus’ neuer Single hier bereits wieder. Die Gruppe hat das Verfahren erfolgreich für das Songwriting angewandt.

taz.mixtape

Holter, Bauhaus vs. FSF, Omicil, Cherry, Söllner, Licht

(26.10.2018 / 17:00 Uhr)
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Offen engagiert sich die Punk-Band Feine Sahne Fischfilet gegen Rechts. Die Ausladung durch die Bauhaus-Stiftung auf Druck von AfD und CDU ist ein kulturpolitischer Skandal. Jens Uthoff rekapituliert einen Kulturkampf.

ByteFM Magazin am Abend

Bauhaus Staircase

(23.08.2023 / 20:00 Uhr)
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Mit Musik u. a. von Orchestral Manoeuvres In The Dark, Priya Ragu und Maria Basel.

ByteFM Magazin

Bauhaus, Conway The Machine, Helena Deland und The Pogues

(20.07.2020 / 15:00 Uhr)
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Ein Magazin, in dem wir ganz freundlich fragen, ob Scotty uns nicht bitte von diesem Planeten beamen könnte.

Zimmer 4 36

Neuer Wein

(31.03.2022 / 17:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Neuer Wein
Es gibt neue Musik der britischen Band Bauhaus. "Drink the New Wine" ist die erste Single der Band seit 14 Jahren. Das Cover der Single erinnert in seiner Schwarz-Weiss Ästhetik an ältere Bauhaus-Veröffentlichungen, aber auch an kubistische Malerei von vor 100 Jahren. Im Zimmer 4 36 Anlass für ein Zurück-Hören älterer Tracks von Bauhaus und von Tones On Tail, Mitte der 80er Jahre ein Bauhaus-Nebenprojekt ohne Sänger Peter Murphy.

Städel Mixtape

Oskar Schlemmer, Bauhaustreppe

(19.11.2022 / 12:00 Uhr)
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Städel Mixtape - Oskar Schlemmer, Bauhaustreppe
Der Begriff „Bauhaus“ wird heute oftmals als Inbegriff des Modernen verstanden und man assoziiert ihn mit einem gradlinigen, funktional-zeitlosen Stil. Auf formeller Ebene war das Bauhaus zu Beginn zwar eine staatliche Kunstschule für Architektur, Kunst und Design, die 1919 unter der Leitung von Walter Gropius gegründet wurde. In Wahrheit steckte aber viel mehr dahinter. Nämlich eine impulsgebende Denkwerkstatt. Ein Künstler, der im Bauhaus-Kontext immer wieder genannt wird, nicht zuletzt weil er 1922 das Bauhaus-Logo entworfen hat, ist Oskar Schlemmer. In dieser Ausgabe des Städel Mixtapes widmen wir uns einer zarten Aquarellskizze, die als Vorlage für eines seiner Hauptwerke diente: der Bauhaustreppe. Dabei geht es um Architektur, um das Zusammenspiel von Raum und Mensch, um die Philosophie des Bauhauses aber auch um Tanz und Theater. Visual: Bauhaustreppe, Städel Museum, Frankfurt am Main. Mehr über das Werk erfahrt Ihr auch in der Digitalen Sammlung des Städel Museums.

ByteFM präsentiert: Genius Loci Weimar 2013

Von ByteFM Redaktion
(14.05.2013)
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In diesem Jahr wird vom 9. bis zum 11. August in Weimar zum zweiten Mal das Fassadenprojektionsfestival Genius Loci Weimar stattfinden. Doch zuvor müssen aus den 52 internationalen Beiträgen aus 24 Ländern und 42 Städten in einem Wettbewerb die Projektionen ausgewählt werden. Hierfür werden in einer Wanderausstellung vom 10. bis zum 14. Juli auf drei Miniaturfassadenmodellen des Residenzschlosses, des Wittumspalais und Gebäuden der Bauhaus-Universität Weimar die Wettbewerbsbeiträge in Schaufenstern in der Weimarer Innenstadt projiziert. Die Stationen der Wanderausstellung erfahrt Ihr hier. Außerdem kann man sich die Ausstellung im Internet anschauen. // Auch ein Symposium ist Teil des Festivals. Vom 5. bis zum 11. August wird die Veranstaltung mit dem Titel "Genius Loci Weimar Media Facades" an der Bauhaus Universität Weimar stattfinden. Das Symposium möchte Künstlern, Architekten, Designern, Medienschaffenden, Softwareentwicklern und Theoretikern unterschiedlicher Fachgebiete die Möglichkeit geben, gemeinsam in einen kritischen Dialog über Ihr Schaffen einzutreten. Zum Festivalprogramm im August gehören neben der allgemeinen Ausstellung, dem Symposium und dem Genius Loci Club ebenso Wanderungen durch die Straßen Weimars nach Einbruch der Dunkelheit. Dabei werden Großprojektionen u.a. auf das Stadtschloss und die Bauhaus-Universität Weimar geworfen. Die extra für die Fassaden entwickelten Projektionsshows lassen Fassade und Projektion zu einem Kunstwerk verschmelzen und erwecken "den Geist des Ortes" (genius loci) zu neuem Leben.

Zimmer 4 36

Wurst, Blume, Boxer

(03.10.2019 / 14:00 Uhr)
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Zimmer 4 36 - Wurst, Blume, Boxer
Mit HipHop haben Automatic nichts zu tun. Drei Frauen: Stimme, Schlagzeug, Bass und Keyboards. Lola Dompé ist die Schlagzeugerin bei Automatic. Ihr Vater, Kevin Haskins, spielt seit Ende der 70er Schlagzeug bei der englischen Band Bauhaus. In den USA sind Automatic im Vorprogramm von Bauhaus zu sehen. Wenn Automatic demnächst in Deutschland spielen , präsentiert von ByteFM, sind Bauhaus nicht dabei.

Rock The Casbah

Crazy Times

(11.07.2022 / 22:00 Uhr)
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In dieser Ausgabe geht es um Neues und Aktuelles von Suede, Buzzcocks, Editors, The Afghan Whigs, Weezer, Pixies, Coheed And Cambria, The Blues Shop Trio, Elfmorgen, Hollywood Undead, Ozzy Orbourne & Jeff Beck, Älteres von Bauhaus und Peter Murphy (wg. des 65. Geburtstages des Bauhaus-Sängers Peter Murphy), und außerdem eindringliche und verschärfte Konzert-/Tourneehinweise/Veranstaltungshinweise für Afghan Whigs – mit den bekannten Covid-19-Einschränkungen.

ByteFM Magazin

Dracula und Dub

(20.10.2022 / 14:00 Uhr)
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Im Magazin erinnern wir heute zur Abwechslung mal an einen Schauspieler. Der ungarisch-amerikanische Schauspieler Bela Lugosi wäre heute 140 Jahre alt geworden. Sein Name ist nicht nur synonym mit der Figur Dracula, die er 1931 im gleichnamigen Hollywood-Horrorfilm-Klassiker spielte, sondern auf gewisse Weise auch der Startschuss für das Musikgenre des Gothic Rock. „Bela Lugosi's Dead“, die erste Single der britischen Band Bauhaus aus 1979, gilt als Startschuss für die Verbreitung der düsteren Melange aus Post-Punk, Rock und Wave die heute als Gothic Rock bekannt ist. Bauhaus-Bassist David J erklärte hingegen mal in einem Interview, dass die Band in den späten 1970er Jahren, bei ihren ersten Aufnahmen, gar nicht darauf aus war, ein neues Genre zu erfinden und vor allem von Reggae und Dub beeinflusst war.

Rock The Casbah

Daring To A Dream

(12.03.2019 / 18:00 Uhr)
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Dazu gibt es Älteres von Bauhaus (anlässlich des anstehenden 100. Geburtstages der Kunstschule Bauhaus), Placebo, Love (anlässlich der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums 1966) und außerdem eindringliche und verschärfte Konzert- /Tournee- /Veranstaltungshinweise für John Mayall, Myrath, Some Sprouts, Frittenbude und die Hipgnosis-Ausstellung "Daring To A Dream" im Küstenmuseum in Wilhelmshaven.

Industrial-Pionier Richard H. Kirk (Cabaret Voltaire) ist tot

Von ByteFM Redaktion
(22.09.2021)
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Industrial-Pionier Richard H. Kirk (Cabaret Voltaire) ist tot
Der ungemein sperrige und schroffe Sound wandelte sich ab Ende der 70er-Jahre zunehmend zu einer etwas massenkompatibleren Musik. Richard H. Kirk prägte die ab 1978 bei Rough Trade unter Vertrag stehende Band mit fremdartig verzerrtem Gitarrenspiel und rauem Gesang. Die Gruppe teilte sich die Bühne damals häufig mit Joy Division und gilt als wichtiger Einfluss für Gruppen wie New Order, Depeche Mode oder Bauhaus.

ShitKid – „Sort Stjerne!“ (Rezension)

Von Marius Magaard
(16.06.2021)
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ShitKid – „Sort Stjerne!“ (Rezension)
Und auch die aufwändiger produzierten Stücke überzeugen – und demonstrieren, wie tief die ShitKid-Diskografie in ihrer kurzen Zeit graben konnte. Söderqvist spielt erhabenen, The Cure und Bauhaus zitierenden Goth-Synth-Pop („Dampstep“). In „Round The Beach“ und „Seen It Before“ zeigt sie die seltsame Pop-Punk-Zauberei, die sich auch auf ihrem zweiten Album „Detention“ findet. „Faith In The Young“ ist eine wunderbare Dream-Pop-Miniatur. Mit seinen das Zwerchfell massierenden Riffs und eingängigen Refrains spannen Songs wie „No More Success“ oder einen „Time’s Spent“ eine seltsame Liaison zwischen Sludge und Pop, die so nur Söderqvist beherrscht. „Sort Stjerne!“ mag aufgrund seiner Form mehr Epilog als Finale sein. Und trotzdem fühlt sich diese LP auf unaufdringliche Art und Weise spektakulär an: wie ein letzter Kraftbeweis einer großen Künstlerin.

Unter Geiern

(18.06.2012 / 22:00 Uhr)
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Wie meistens quer durch die Stile: Bauhaus, Stephen Malkmus, The Fall, den Black (!) Keys, Secret Machines und Larry Coryell beispielsweise. All das. Und Nichts gibt es im Übrigen auch zu hören. Das geht. Echt.

ByteFM Magazin

Hot Girl Summer

(01.08.2022 / 14:00 Uhr)
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Außerdem ist Daniel Ash von der Band Bauhaus gestern 65 Jahre alt geworden. Wir blicken auf seine Karriere und größten Erfolge zurück.

Kaleidoskop

Munteres im Upbeat und Introvertiertes im Downbeat

(03.09.2018 / 17:00 Uhr)
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Kaleidoskop - Munteres im Upbeat und Introvertiertes im Downbeat
Dabei sind zum Beispiel Accü aus Wales, Elephant Mica und Papa M. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit The Chills und (endlich) Downpilot sowie David J von Bauhaus und Love & Rockets.

Candelilla - „Camping“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(27.02.2017)
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„In Berlin wohnt die Avantgarde / Und in Hamburg wohnt der Bodenstand / Und in München da gibt es nichts, überhaupt nichts“ - so ließ die Band Huah! Anfang der 90er ihren Blick über die Bundesrepublik schweifen. Mag sein, dass sich für alle, die nicht nah genug dran sind, einfach nicht öffnet, was in München passiert. Denn auch heute hören wir dort selten hin. Aber wenn wir es tun, dann richtig. Wie bei Candelilla – hier ist Entziehen schier nicht möglich. Mit ihrem neuen Album „Camping“ hält die Band einen an Kopf und Ohren fest und weckt mit ihrer Unmittelbarkeit und Härte Erinnerungen an Wave-Bands wie Hans-A-Plast, Bauhaus und Xmal Deutschland.

Pat Fish (The Jazz Butcher) ist tot

Von ByteFM Redaktion
(07.10.2021)
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Pat Fish (The Jazz Butcher) ist tot
Zusammen mit Max Eider bildete Fish den Kern der 1982 in Oxford gegründeten Formation. Ihre Vorbilder: The Velvet Underground, Miles Davis und Stan Getz. Ein Markenzeichen von The Jazz Butcher waren dabei die melancholisch-ironischen Texte Fishs, die auch eine politische Haltung erkennen ließen. Teil der Gruppe waren im Laufe der Zeit unter anderem auch Bauhaus-Bassist David J, Peter Kember aka Sonic Boom.

ByteFM Magazin

am Morgen mit Oliver Stangl

(31.07.2012 / 10:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin am Morgen heute mit einem musikalischen Geburtstagsgruß an Daniel Ash. Der britische Musiker wurde unter anderem mit Bands wie Bauhaus oder Love And Rockets bekannt und feiert heute seinen 55. Geburtstag.

Play By Play

Im Museum

(23.11.2019 / 12:00 Uhr)
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Vom Louvre bis ins Guggenheim, von der Salvador-Dalí- in die Paul-Cézanne-Ausstellung – heute folgt Play by Play Musiker*innen ins Museum, u.a. Black Lips, Rufus Wainwright, Solange, Bauhaus, Lorde, Donovan, They Might Be Giants, Daniel Johnston und Cate le Bon.

Female:Pressure

Acid Maria

(07.08.2016 / 00:00 Uhr)
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Female:Pressure - Acid Maria
Angelika Lepper aka DJ ACID MARIA steht für experimentell-tanzbare elektronische Musik und wird seit Anfang der 1990er Jahre in Clubs, auf Festivals und für Kulturprojekte international gebucht. Sie war Resident im Ultraschall Club in München und legte in Clubs in Mexico City, Chicago, Tokyo, Nairobi, Istanbul, Offenbach, Zürich usw. auf. Ihre Musik sucht Anknüpfungspunkte, Verbindungen, Reibungen zwischen Stilen und Epochen; sie interessiert sich für Subkulturen und deren ästhetische Konzepte und deren Verbindung zu anderen medialen Künsten, ihren Codes und Ausdrucksformen. Als Figur tritt sie u.a. in Thomas Meineckes Roman »Musik« in Erscheinung. Sie ist Gründungsmitglied der Plattform female:pressure, die seit Ende der 1990er Jahre für bessere Vernetzung und Sichtbarkeit von Frauen in der elektronischen Musik und Kunst sorgt. Nach ihrem Diplom in Medienkunst und Philosophie und Ästhetik in Karlsruhe lebte sie zwischen 2004 und 2014 in Berlin und arbeitete von dort aus als DJ, Künstlerin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen (u.a. Filmuniversität Potsdam Babelsberg und bauhaus uni weimar). Inzwischen lebt sie am Ammersee, nahe München.

ByteFM Magazin am Abend

Blackbird Mantra, Grüner Star, The Go-Go's

(03.11.2020 / 21:00 Uhr)
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Mit Musik unter anderem von Bauhaus, deren Debütalbum „In The Flat Field“ heute 40 Jahre alt wird, mit unserem Album der Woche „Magic Oneohtrix Point Never“ von Daniel Lopatin alias Oneohtrix Point Never und unserem Track des Tages, „Slime“ von der UK-HipHop-MC Shygirl.

Jennylee - „Right On!“ (Album der Woche)

Von ByteFM Redaktion
(07.12.2015)
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Jennylee - „Right On!“ (Album der Woche)
Entstanden ist ihr Solodebüt in Lindbergs Wahlheimat Los Angeles, im kunst- und kulturreichen Stadtteil Silver Lake. Bei Warpaint gibt die Musikerin den Groove an, ihre Basslines treiben den Gänsehautfaktor immer eine, zwei Stufen nach oben. Auch die zehn Songs auf "Right On!" gehen unter die Haut. Durch sie zieht sich wie ein roter Faden eine nebelverhangene, lichtscheue Stimmung. Viel New Wave, ein bisschen Gothic haben hier Inspiration gegeben. Bands wie Bauhaus, Siouxsie And The Banshees und Joy Division begleiteten Jenny Lee Lindberg in ihrer Jugend. Und Co-Produzent Norm Block spielte Ende der 80er, Anfang der 90er selbst in Bands, die nicht fern vom Sound dieser Einflüsse entfernt waren.

Disorder

This Is What You Want...This Is What You Get

(11.11.2017 / 18:00 Uhr)
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Post Punk, Wave & Indie Rock der 80er u.a. mit Television Personalities, PIL, The Fall, Joy Division, The Smiths, The Cure, Bauhaus...

ByteFM Magazin

am Abend mit Oliver Stangl

(31.07.2012 / 19:00 Uhr)
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Das ByteFM Magazin am Abend heute mit einem musikalischen Geburtstagsgruß an Daniel Ash. Der britische Musiker wurde unter anderem mit Bands wie Bauhaus oder Love And Rockets bekannt und feiert heute seinen 55. Geburtstag.

School Of Rock

83 ’til Infinity – In frühen Goth-Tagen

(26.10.2023 / 17:00 Uhr)
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School Of Rock - 83 ’til Infinity – In frühen Goth-Tagen
Lange, bevor es eine weit verbreitete internationale Goth-Szene gab oder der Begriff „Grufti“ die Runde machte, folgte auf die erste Generation derart inspirierter Post-Punk-Acts wie Siouxsie oder Bauhaus, beeinflusst durch Bands wie The Birthday Party, eine zweite Welle, die 1983 eine der hipsten Subszenen Europas darstellte.