Burna Boy

Burna Boy Burna Boy aus Nigeria ist einer der international erfolgreichsten afrikanischen Musik-Acts (Foto: WMG)

Burna Boy (geboren am 2. Juli 1991 als Damini Ebunoluwa Ogulu Rex in Port Harcourt, Nigeria) ist ein erfolgreicher nigerianischer Sänger, Rapper und Songwriter. Sein Debütalbum „L.I.F.E.“ (Abkürzung für: Leaving An Impact For Eternity) ist im Jahr 2013 über das nigerianische Label Aristokrat Records (LeriQ, Ceeza Milli, Mojeed) erschienen. 

Burna Boy verpasst dem Ende der 60er in Westafrika entstandenen Afrobeat durch Elektronik und moderne Produktionsmittel einen neuen Anstrich und vermengt ihn mit Dancehall, Reggae, R&B, Trap und HipHop. Die Musik wurde ihm dabei in die Wiege gelegt: Sein Großvater Benson Idonije, ein bekannter Radiomoderator und Musikkritiker, war der erste Manager von Afrobeat-Urvater Fela Kuti. Burna Boy selbst fing in seiner Jugend an, mit Musikproduktionssoftwares zu experimentieren. Auf die Idee, sein Hobby zum Beruf zu machen, kam der Künstler jedoch erst nach seinem Umzug nach London, wo er zum ersten Mal ein professionelles Musikstudio besuchte. Nach seiner Rückkehr nach Nigeria landete Burna Boy, wie er sich von da an nannte, mit der Single „Like To Party“ (2012) einen Sommerhit. Die im Folgejahr erschienene Debüt-LP entwickelte sich in Nigeria schnell zu einem kommerziellen und kritischen Erfolg und machte den Musiker bald auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt. Den endgültigen internationalen Durchbruch erreichte Burna Boy mit seinem dritten Album „Outside“. Dieses ist 2018 erschienen und enthält Gastbeiträge von unter anderem Lily Allen und J Hus. Es folgten Features mit erfolgreichen Musiker*innen wie Ed Sheeran, Stormzy und Jorja Smith. 

Für sein viertes Album „African Giant“ (2019) wurde Burna Boy mit einem Grammy nominiert. Für den Nachfolger „Twice As Tall“ gewann er dann sogar einen.



Burna Boy im Programm von ByteFM:

AfroHeat

From Nigeria To The World: Burna Boy

(30.03.2021 / 18:00 Uhr)
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In diesem Monat erhielt Afrobeats-Superstar Burna Boy in der Kategorie „Best Global Pop Album“ einen Grammy, die begehrteste Auszeichnung der internationalen Musikbranche. Ein ausreichender Grund für AfroHeat, den Sänger in dieser Ausgabe gleich dreimal zu featuren. Überhaupt ist fast die ganze Sendung in der jugendlich durchdrungenen Gegenwart verhaftet, mit seiner Landsfrau Yemi Alade, mit HipHop aus Luanda und dem fest etablierten Sänger Diamond Platnumz aus Tansania, der die dreißig schon überschritten hat. Old-fart-music kommt von der Grammy-Preisträgerin Angélique Kidjo aus Benin und von Koffi Olomide, dem Schmusekaiser aus Kinshasa.

taz.mixtape

Shed, Naima Bock, Klaus Beyer, Gustavo Santaolalla, Burna Boy

(22.07.2022 / 17:00 Uhr)
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Dank Promo-Hype sein meistgestreamtes Album, aber deshalb auch das einfallsloseste, trotz vieler Weltstars. Victor Efevberha wird nicht glücklich mit „Love, Damini“, dem neuen Werk des nigerianischen Superstars Burna Boy.

AfroHeat

Neues Poppiges aus Nigeria und Südafrika, altes Clubbiges aus – Österreich

(15.09.2020 / 18:00 Uhr)
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Der Sänger Burna Boy aus Nigeria hat sich zur weltweit führenden Figur der jungen Popmusik Afrikas hochgesungen. „AfroHeat“ feiert sein neues Album „Twice As Tall“. Die meisten anderen neuen Tracks in der Sendung sind clublastig. Ein Gegengewicht schaffen eine Highlife-Band aus Ghana und ein Sänger mit Klampfe aus Mali.

Arooj Aftab – „Night Reign“ (Rezension)

Von Jan Boller
(04.06.2024)
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Arooj Aftab – „Night Reign“ (Rezension)
Mit dem Album “Vulture Prince“ von 2021 vollzog Arooj Aftab den Schritt von einer musikalischen Randerscheinung zum Kritiker*innenliebling. Ihr Song „Mohabbat“ wurde im Jahr 2022 zum erstmaligen Preisträger in der neuen Grammy-Kategorie „Best Global Music Performance“ und setzte sich dabei gegen so unterschiedliche afrikanische Künstler wie Burna Boy, Femi Kuti und Wizkid durch. Obwohl (oder weil) bei der Vergabe der Preise identitätspolitisch argumentiert wird, bilden diese All-In-Kategorien vor allem die Diversity-Rahmung für die Hauptpreise des wichtigsten Musik-Awards der Welt und verschleiern die Tatsache, dass auch „Global Music“ nicht die ganze, sondern nur den Rest der Welt meint.

Verstärker

Verklebt

(19.08.2020 / 19:00 Uhr)
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Mit Burna Boy, Ebow, Carsten & Carsten, Cardi B, Hudson Mohawke und sogar Helge Schneider heute echte Profis der guten Laune am Start. Im Hintergrund rauscht der Industrieventilator - es ist sexy Summertime, Leute!

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online KW 34

(19.08.2020 / 23:00 Uhr)
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Mit neuen Alben von Burna Boy, The Killers, Sneaks und Bright Eyes.

ByteFM Mixtape

Abgehört von Spiegel Online

(07.08.2019 / 23:00 Uhr)
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Heute mit einer Zusammenstellung der wichtigsten Rock- und Pop-Neuerscheinungen die Spiegel-Redakteur Andreas Borcholte und sein Team in ihrer aktuellen Ausgabe der Abgehört Kolumne bei Spiegel Online besprechen - mit "Any Human Friend" von Marika Hackman, "I" des chilenischen Duos Föllakzoid und dem „Afropop-Album des Sommers“ "African Giant" von Burna Boy.

ByteFM Charts

2020 - Woche 36

(31.08.2020 / 19:00 Uhr)
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In den ByteFM Charts platzieren sich heute unter anderem Alben von: Burna Boy, Kelly Lee Owens, Bright Eyes und Zugezogen Maskulin.

AfroHeat

Fast 140 Mio. Klicks auf Spotify – Altes und Neues aus Nigeria

(19.10.2022 / 19:00 Uhr)
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AfroHeat bringt Neues von Burna Boy und CKay, aber auch aus Hamburg. Ein paar alte Bekannte werden dazwischengestreut, allen voran ein Trommler, auch aus Nigeria, der Ende der 50er-Jahre in den USA sein erstes Album veröffentlichte. Bald danach erwähnte Bob Dylan ihn in einem seiner Songs – das bekommt man ebenfalls zu hören. Die DJ-Crew Sillywalks Discotheque aus Hamburg schlägt eine Brücke nach Jamaika, und eine Band aus Kanada groovt meisterhaft.

ByteFM Charts

2020 - Woche 37

(07.09.2020 / 19:00 Uhr)
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Heute mit Musik unter anderem von Sevdaliza, Disclosure, Burna Boy und Nubya Garcia.

AfroHeat

390 Mio. Streams auf Spotify – Afrobeats übernimmt das Kommando

(09.03.2022 / 19:00 Uhr)
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Gemessen an den Rekordzahlen auf Spotify und YouTube, lagen bisher eher Mid-Tempo-Nummern aus diversen westafrikanischen Ländern ganz vorne in den Hitlisten. Im vergangenen Jahr hat sich das geändert. Der schnellere, jünger und moderner wirkende Afrobeats-Stil aus Nigeria hat das Kommando übernommen. Sein bei uns bekanntester Vertreter namens Burna Boy liegt dabei gar nicht mal so weit vorne.

Forward The Bass

Afrobeats Special

(17.02.2020 / 18:00 Uhr)
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Forward The Bass - Afrobeats Special
Von den Anfängen mit Flavour, P Square, D'banji, Tekno, WizKid, Iyanya und Fuse ODG hören wir uns über Ladies wie Teni, Simi, Yemi Alade und MzVee bis hin zu brandaktuellen Vertretern wie Burna Boy, KizzDaniel, Davido und Skales durch einen (natürlich nicht vollständigen) Querschnitt. Mittanzen ausdrücklich erwünscht!

„Love Me“: Amapiano-Afrobeats von Juls und Niniola

Von ByteFM Redaktion
(15.10.2021)
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„Love Me“: Amapiano-Afrobeats von Juls und Niniola
Unser Track des Tages „Love Me“ ist einer der spannendsten Songs auf dem neuen Album des ghanaisch-britischen Producers Juls. Der in London geborene Afrobeats-Künstler hat gerade seinen dritten Longplayer „Sounds Of My World“ veröffentlicht. Da Juls' Beats oft am besten funktionieren, wenn jemand auf ihnen singt, ist das Album voller Gastsänger*innen und -MCs. Dazu gehört unter anderem WizKid, einer der international erfolgreichsten nigerianischen Musik-Acts. WizKid gehört neben anderen großen Afrobeats-Namen wie Mr Eazi und Burna Boy schon länger zu den Kund*innen von Juls. Für unseren heutigen Track des Tages hat er mit Niniola Apata eine seiner Lieblingssängerinnen vom afrikanischen Kontinent ins Studio geladen.

AfroHeat

Südafrika hoch drei

(08.12.2020 / 18:00 Uhr)
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Das Treppchen verfehlt hat Burna Boy, der Afrobeats-Superstar aus Nigeria, wegen seiner gelegentlich sexistischen Texte. Nakany Kanté aus Guinea mit ihrem brandneuen Album wäre eine Kandidatin gewesen, kommt dafür im Januar nochmal dran; ebenso das Omniversal Earkestra – ein Haufen deutscher Jazzer fliegt nach Mali, um mit dortigen Sanges-Helden von vorgestern ein Album aufzunehmen, das erstaunlich gut gelungen ist.

Kontinuum

Afrobeat mit und ohne S

(26.08.2019 / 22:00 Uhr)
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Mit Afrobeat von Fela Kuti, Afrobeat-inspiriertem Jazz von Nérija, Afrobeats von Fuse ODG feat. Stefflon Don, (keinen) Afrobeats von Burna Boy, grimey Afrobeats von Mina und mehr.